Kategorie: dies und das

Buchtipp zum Welttag des Buches

Ist nicht jeder Tag Welttag des Buches – oder sollte es zumindest sein?

Ich wüsste da jedenfalls ein ganz besonderes #Kinderbuch für euch: mein #ScienceFiction-Märchen “Mette vom Mond” mit den wunderbaren Illustrationen von Sina Loriani. Werft bei Interesse gern einen Blick in die Leseprobe.

Leseprobe: Mette vom Mond

Und falls euch die Mondfahrt von #Mette gefällt, erwerbt das Büchlein direkt beim Verlag und lasst es euch versandkostenfrei zusenden.1

Jetzt bestellen: Mette vom Mond

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  1. Oder ihr ordert es beim lokalen Buchhandel eures Vertrauens oder gar beim großen bösen A.[]

Gesucht: Spielzeugroboter meiner Kindheit

So! Jetzt habe ich mal eine Aufgabe für all die Retro-Experten, Nostalgie-Nerds und Vintage-Pros unter euch.1 Folgendes: Ich habe eine ganz blasse Erinnerung an ein Spielzeug meiner frühen Kindheit. Alle paar Jahre denke ich mal daran, versuche es zu ergoogeln – finde aber nix. Sehr unbefriedigend! Und daher kommt ihr jetzt ins Spiel.2

Modulare Roboter-Actionfiguren

Es geht um Roboter-Actionfiguren aus den späten 70er oder frühen 80er Jahren, von denen ich weder Namen noch Herkunft weiß. Daher versuche ich einmal, sie so gut wie möglich aus meiner über 40 Jahre alten Erinnerung zu beschreiben.

Wir schreiben das Jahr 1980

Zunächst eine etwas genauere zeitliche Einordnung: Ich habe in meiner Vorschulzeit damit gespielt. Eingeschult wurde ich 1981, also sprechen wir von einem Zeitraum zwischen 1979 und 1981. Es war definitiv vor meinem Interesse für #MotU und die #StarWars-Actionfiguren, das kurz darauf geweckt worden war.3

Zwei Figuren und ein Werbeprospekt

Ich hatte zwei, maximal drei dieser Figuren. Sie bestanden teils aus Metall und teils aus Plastik und man konnte all ihre Gliedmaßen, Kopf, Arme, Beine, entfernen und unterschiedlich wieder zusammensetzen. Jede Figur hatte in irgendeinem Körperteil Shooter eingebaut, mit denen man kleine Plastikprojektile verschießen konnte. Bei einem konnte man zum Beispiel die Brustplatte aufklappen, worunter sich zwei dieser Shooter verbargen. Die Größe der Figuren ist rückblickend nur schwer zu bestimmen. Vermutlich waren sie deutlich kleiner, als ich sie in Erinnerung habe, tatsächlich wohl gerade einmal zehn Zentimeter. Aber an der Stelle bin ich besonders unsicher.

Neben den zwei, drei Figuren in meinem Besitz erinnere ich mich noch an ein Werbeprospekt – vermutlich eine Beilage –, auf dem vielleicht ein Dutzend dieser Roboter abgebildet waren. Einige davon hatten glaube ich Tierköpfe. Zumindest meine ich mich zu erinnern, dass einer von meinen einen Vogelkopf hatte.

Jetzt kommt ihr

Und? Kommt das jemandem bekannt vor? Ich will die Dinger jetzt nicht käuflich erwerben. Aber wenn jemand sich auch daran erinnern kann, ein bisschen mehr darüber weiß und vielleicht sogar Abbildungen kennt, würde mich das sehr freuen.4

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  1. Mir ist leider nur eine Alliteration eingefallen.[]
  2. Wenn das auch nichts hilft, frage ich Chat GPT.[]
  3. Außerdem sind wir 80/81 umgezogen und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Roboter diesen Umzug nicht mitgemacht haben.[]
  4. Tatsächlich wird es wohl eher eine Enttäuschung werden, da die Realität mit meiner Erinnerung nicht mithalten kann. Aber wer weiß?[]

Perry Rhodan Fangeplauder

Ich liebe es, über #PerryRhodan zu quatschen und freue mich ungemein, dass es immer noch zahlreiche Verrückte wie mich gibt, die diese Begeisterung teilen. Drüben beim #Weltendieb gibt’s einen ganzen Haufen davon1 und dort habe ich gestern einen interessanten Take zur Frühzeit des Solaren Imperiums entdeckt:

Auf den zweiten Blick: Das frühe Solare Imperium

Um es gleich zu sagen: Ich teile die Grundthese von Oliver nicht, dass die ersten Autoren der Serie2 missverstanden seien. Denn selbstverständlich waren sie Kinder ihrer Zeit und haben das Setting der Handlung und das Worldbuilding nach ihren Vorstellungen und Prägungen gestaltet. Darüber kann und muss man diskutieren und es ist wichtig, die alten Texte in diesen Kontext zu stellen, wenn man sie heute genießen will. Das wird beim Weltendieb #Podcast im übrigen stets sehr vorbildlich gemacht.

Watsonian Perspective

Ich halte es aber für genauso legitim, eine Perspektive aus der inneren Logik der Serienhandlung einzunehmen, um die Besonderheiten des Weltenbaus zu erklären. Das schließt die andere, äußere Perspektive aber ausdrücklich nicht aus und widerspricht ihr auch nicht.

Tatsächlich habe ich großen Spaß daran, aus dieser inneren Perspektive – im englischen nennt man das wohl “Watsonian Perspective”3 – zu diskutieren und fabulieren.

Demokratisches Imperium?

Ich nehme mir schon länger vor, etwas ausführlicher über den Imperiumsbegriff in der #ScienceFiction im Allgemeinen und bei Perry Rhodan im Speziellen zu sinnieren – sowohl aus der inneren als auch der äußeren Perspektive. Olivers Artikel wäre der ideale Aufhänger für einen entsprechenden Antwort-Text. Wenn man doch nur die Zeit und Muße hätte.

So bleibt mir bis auf Weiteres nur, auf meine bisherigen Gedankenansätze zu verweisen und mich selbst zu zitieren. Zum einen wäre da mein etwas längerer Kommentar zu Stardust ruft Terra Nr. 50:

“Die These, dass er [der Imperiumsbegriff] zumindest in der Popkultur erst seit Star Wars negativ besetzt ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich würde – ohne größere Recherche – behaupten, dass er in der SF der 60er-Jahre die durchaus übliche und erst einmal neutrale Bezeichnung für ein (menschliches) Sternenreich war. Bei Dune leben sie in einem Imperium, Asimov benutzt den Begriff und die Liste ließe sich sicher ewig weiterführen. Der Wandel zur negativen Besetzung setzt in der (amerikanischen) SF aber vermutlich nur wenig später ein. 1967 stellte Star Trek erstmals der rechtschaffenen Föderation das schurkische Terranische Imperium aus dem Spiegeluniversum gegenüber.

Ob und wie sehr das mit einem generellen (politisch-historischen) Bedeutungswandel einherging, diskutieren wir aber besser ein andermal. […]

Warum heißt Perrys Staatengebilde jetzt so? Rein sachlich erfüllt es mindestens zwei Eigenschaften eines Imperiums: Es ist ein Vielvölkerstaat (aus menschlicher Sicht) und es ist auf Expansion angelegt. Für die PR-Autoren der 60er Jahre (wir müssen hier wieder einordnen) also eine völlig legitime und in der SF dieser Zeit auch übliche Bezeichnung.

In meinem Kopfkanon kommt jedoch noch folgende In-Universe-Erklärung hinzu. In Heft 13 beschwert sich Thora, dass Perry für seine Scharade gegenüber den Topsidern den arkonidischen Titel “Administrator” verwendet. Daraus schließe ich, dass sich auch im späteren Menschenstaat zumindest die Begriffe am arkonidischen Vorbild orientieren – somit auch der Imperiums-Begriff. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass der offizielle Name nie “Solares Imperium” oder “Solar (Solarian?) Empire”, sondern “Sol’Tussan” war.”

In unserem fantastischen Fanzine “World of Cosmos” – kurz: #WoC – habe ich zudem in Rahmen meiner Perry-Rhodan-Fantheorien ausgeführt:

“Ich gehe zum Beispiel davon aus, dass die Gesellschaft und politische Landschaft der geeinten Menschheit kurz nach Gründung des Imperiums noch nicht sonderlich homogen waren. In “Perry Rhodan: Das größte Abenteuer” wird zum Beispiel Fidel Castro als Vertreter des Bundestaats Kuba erwähnt – wie demokratisch der an dieses Mandat gekommen ist, lasse ich mal dahingestellt. In den ersten 50 Jahren ist die Regierung des Solaren Imperiums daher möglicherweise wie die Europäische Kommission heute bestimmt worden, nämlich nach Absprache der Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstaaten.”

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  1. Manchmal lassen sie mich sogar als Gast mitmachen.[]
  2. ja, das waren nur Kerle[]
  3. Nach Dr. Watson, der bekanntlich als Ich-Erzähler von Holmes’ Abenteuern berichtet.[]

Über Einbettungen

Mit dem heutigen Update verkündet #Bluesky stolz, dass man die Posts1 nun auch einbetten kann. Leider nicht – wie es meine Hoffnung war – durch einfaches Linkeinfügen, sondern per Script-Gedöns.2 Wäre prinzipiell nicht weiter schlimm – wenn dieses Script nicht mein Embed-Privacy-Plugin umgehen würde. Daher hier kein Beispiel für euch.

Mastodon macht’s nur unwesentlich besser

Um den #Fediverse-Jüngern3 zuvorzukommen: Wesentlich besser macht es #Mastodon auch nicht. Zwar kann man Toots sowohl durch einfaches Linkeinfügen als auch per Iframe4 einbetten – und beide Versionen werden auch ordnungsgemäß von meinem Plugin verborgen. Allerdings kommt im ersten Fall nur zerschossener Murks raus. Guckt ihr hier:

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Im Falle des Iframes klappt das schon besser – man muss an dem Code jedoch selbst noch ein wenig rumfrickeln, damit es einigermaßen aussieht. Die Breite ist auf 400 Pixel definiert und nicht auf 100%, wie es sinnvoll wäre. Die Höhe hingegen gar nicht, man muss händisch eine passende Höhe einfügen, im untenstehenden Beispiel habe ich mich für 300 Pixel entschieden. Warum das alles defaultmäßig in diesem dämlichen Darkmode angezeigt wird, weiß ich auch nicht.

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  1. Haben die eigentlich eine offizielle eigne Bezeichnung?[]
  2. In der ersten Version hatte ich “Iframe-Script-Gedöns” geschrieben, wurde aber drüben b ei Bluesky von TripleD darauf hingewiesen, dass “Iframe” hier der falsche Begriff ist. Ist hiermit korrigiert.[]
  3. zu denen ich mich vielleicht bald auch wieder etwas mehr zugehörig fühlen könnte, mal gucken[]
  4. Hier ist es wirklich ein Iframe.[]

Hashtags und Indigo

Ich bastele weiter daran, mein #Blog für gelegentliches oder gar regelmäßiges Microblogging zu optimieren. Ehe ich größere Dinge wie die Verknüpfung mit dem #Fediverse angehe, gibt’s erst einmal Hashtags – und bei der Gelegenheit auch eine neue Linkkartengrafik.

Hashtags

Dafür habe ich mir das kleine aber feine Plugin Smart Hashtags von Peter Raschendorfer installiert. Leider wird es nicht mehr unterstützt und weiterentwickelt – aber so lange es läuft und tut, was es soll, behalte ich es drauf. Es soll Hashtags im Text automatisch in reguläre #WordPress-Schlagwörter umwandeln und entsprechend verlinken. Scheint schon mal zu funktionieren. Man kann damit auch Blogautoren mit Handles markieren, das ergibt bei mir als Ein-Personen-Veranstaltung aber nur wenig Sinn.

Indigo

Schließlich habe ich endlich auch die Grafik für die Linkkarte erneuert. Ich hoffe, der gute Robert vergibt mir, dass damit das bisherige von ihm kreierte Bloglogo endgültig verschwunden ist. Als großer Fan des wunderbaren Sina Loriani, der nicht nur mein aktuelles Profilbild geschaffen, sondern auch unser beider Kinderbücher illustriert hat, wird er sicher Milde walten lassen.

Meine Farbwahl im Header fiel im Übrigen auf Indigo. Aus meiner Sicht1 eine komische Farbe, irgendwo zwischen blau und violett, die in amerikanischen Kinderserien oft bei der Auflistung der Regenbogenfarben auftaucht. Habe ich nie so recht verstanden, bis ich kürzlich die Wikipedia konsultiert und gelernt habe, dass es wohl auf den ollen Newton zurückgeht2 – also, dass Indigo zu den “sieben Farben” gezählt wird.3 Wie sagte meine Oma immer: “Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.”

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  1. die wegen einer leichten Grünschwäche ohnehin nicht ganz farbecht ist, aber das ist ein anderes Thema[]
  2. und nicht, wie in unserem Kulturkreis, auf den ollen Goethe[]
  3. daher wohl auch die “achte magische Farbe” in Pratchetts Scheibenwelt – so fügt sich alles zusammen[]

Mette vom Mond: Frühlings-Sonderaktion

Der Literarische Lloyd – Hausverlag des Pelipontalus und der Mondfahrerin #Mette – ist in Frühlingsstimmung. Wer jetzt mein #ScienceFiction-Märchen “Mette vom Mond” mit dem Kennwort “Briefmarken” bestellt, erhält ein hübsches kleines Geschenk gratis obendrauf.

Wie nochmal?

Ganz einfach! In den folgenden drei Schritten gelangt ihr an das Frühlings-Spezialangebot:

  1. Unter literarischer-lloyd.de “Mette vom Mond” bestellen (15,99 € / versandkostenfrei).
  2. Den Gutscheincode “Briefmarken” eingeben.
  3. Über Aufkleber und Buch freuen.

Briefmarken? Aufkleber?

Bei dem Geschenk handelt es sich um ein Sticker-Set mit wunderbaren Motiven von Verlagschef Robert höchstselbst. Im Rahmen des Animal-March hat er jeden Tag ein sehr putziges Tier in seinem unvergleichlichen Stil gezeichnet. Man schaue sich sein Komplettwerk idealerweise auf seinem Künstler-Instagram-Account The Seagull Gallery an. Mein Favorit ist übrigens das All-Paka.

All-Paka by Robert

Mit dem “All-Paka” eröffnete Robert den Animal-March.

Übrigens: Der oben beschriebene Bestellvorgang funktioniert nicht nur mit meinem #Kinderbuch, sondern auch mit dem Pelipontalus-Buch.

Frisches fantastisches Fanzine: WoC 119

Pünktlich zum Osterfest ist die brandneue Ausgabe des fantastischen Fanzines World of Cosmos – kurz: #WoC – erschienen.

Jetzt lesen: World of Cosmos 119

Ich bin diesmal nur mit drei Beiträgen dabei. So habe ich mir ein kleines Vorwort erlaubt, gemeinsam mit Chefredax Marc die Perry Rhodan Hefte 3250 bis 3263 besprochen und schließlich meinen mäßig gelungenen Beitrag für die ansonsten großartige Geburtstags-Anthologie für #PerryRhodan-Chefredakteur Klaus N. Frick platziert. Enjoy!

X-Men 97

Na schön, dann habe ich mir auch mal die Retro-Show der X-Men bei Disney+ reingedreht. Die drei ersten Folgen hinterlassen mich zwiegespalten.

Einerseits ertrage ich die grassierende 90er-Jahre-Nostalgie zurzeit nur sehr dosiert. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass sich die Erzählkunst auch bei Animationsserien seit damals enorm verbessert hat. Ich will gar nicht an die hölzernen Dialoge von damals erinnert werden. Und genau das zelebriert dieser Aufguss an einigen Stellen recht penetrant.

Andererseits scheint sich X-Men 97 dann doch davon zu emanzipieren – sofern ich das in Unkenntnis der Originalserie beurteilen kann. Denn die Handlung entwickelt schnell eine gewisse Komplexität und kann durch ein paar flotte Wendung angenehm überraschen.

Und schließlich erinnert mich die Serie daran, dass ich die #Comics der X-Men in ihrer ursprünglichen 616-Inkarnation immer sehr mochte, sie durch das MCU dann aber etwas aus den Augen verloren hatte. Daher heißt es auch für mich ab jetzt wieder: Zu mir, meine X-Men!

Star Trek: Picard zusammengefasst

Eigentlich habe ich mich an Star Trek: Picard längst zur genüge abgearbeitet. Dennoch hat mich dieses – vermutlich uralte – Meme, über das ich heute gestolpert bin, schwer beeindruckt. Fasst es doch das Drama mit dieser Serie genial zusammen.

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nerdlicht.net im neuen Gewande

Und? Wie findet ihr mein neues Bloglayout? Ich dachte, nach drei, vier Jahren wäre wieder einmal Zeit dafür. Ich bin jetzt schon ziemlich lange mit den Standard-WordPress-Themes unterwegs – zuletzt Twenty Twenty. Diese haben mir stets gute Dienste geleistet, jetzt muss jedoch etwas anderes her.

Man trägt heute schwedisch

Zum einen umkreise ich schon länger die hübschen kostenfreien #WordPress-Themes von Anders Norén. Eines davon – Garfunkel – habe ich bei der Gestaltung unseres fantastischen Fanzines World of Cosmos verwendet. Hier habe ich mich jetzt für Lingonberry entschieden, da ich damit einen weiteren Gedanken verfolgen kann.

Microblogging kann ich selber

Denn zum anderen habe ich mich vom guten Stefan Grund aka Eay inspirieren beziehungsweise influencern lassen. Er berichtete kürzlich von seinem Lieblingsblog, das sich ein neues Layout nach dem Vorbild einer Social-Media-Timeline gegeben hat. Eigentlich keine schlechte Idee. Vor allem, da unsere einstige Lieblingsmicrobloggingplattform dem Bösen anheimgefallen ist und seine Nachfolger Performance-mäßig irgendwie nicht so recht aus dem Quark kommen wollen.

Eay selbst handhabt das schon länger ganz ähnlich, indem er seine Posts meist originär auf seinem Blog bringt und sie von da aus überall crosspostet. Nun bin ich als alter Geisteswissenschaftler nicht annähernd so versiert mit den Nullen und Einsen wie er, aber mit den Mitteln von WordPress sollte dergleichen doch abzubilden sein.

App again

Der Plan ist also, hier auf dem Blog öfter und kürzer zu posten – zusätzlich zu den bisherigen unregelmäßigen längeren Artikeln versteht sich. Ein schneller Linktipp, ein kurzer Gedanke zu diesem oder jenem – Microblogging halt. Damit das leichter von der Hand geht, habe ich mir nach langer Zeit wieder einmal die WordPress-App installiert, da die Handhabung des Backends im mobilen Browser bekanntlich eher suboptimal ist.

Was soll ich sagen, der Burner ist die App ehrlich gesagt auch nicht. Offenbar ist sie eher für die wordpress.com-Blogs und diese dämlichen Blöcke optimiert. Umschalten auf den “Classic Editor” ist nicht – und auch sonst werden Plugins und Einstellungen ignoriert. Aber für schnelle Bearbeitungen und kurze Posts sollte es gehen.

EDIT: Inzwischen finde ich die WordPress-App gar nicht mehr so schlecht, man kann nämlich sehr wohl auf den Classic Editor umschalten – und auch mit den Blöcken habe ich meinen Frieden gemacht.

Mastodon und Bluesky spielen nicht mit

In einer perfekten Welt hätte ich mir nun noch zwei Plugins installiert, mit denen ich meine Microposts automatisch auf #Mastodon und #Bluesky crossposten kann.

Solche Plugins gibt es tatsächlich, beim Wollelefanten wäre es Share on Mastodon – blöderweise akzeptiert mein Server literatur.social dieses Plugin als Client nicht.

Bei Bluesky konnte ich nur Neznam Atproto Share finden, was bei einem ersten Test funktionierte – nun aber streikt. Zudem sind die Einstellungsmöglichkeiten ziemlich eingeschränkt, es lässt sich zum Beispiel nicht einstellen, dass pauschal jeder Blogpost geshared wird – und die blöde WordPress-App zeigt dieses Plugin gar nicht an. Nichts will also so, wie ich es will.

Nützt nix. Muss ich also weiterhin händisch crossposten.

Wie ändere ich mein Handle bei Bluesky

So langsam entwickelt sich #Bluesky. Immerhin haben wir nun Hashtags. Ob der Hoffnungsträger unter den #Twitter-Nachfolgern im Speziellen und das Prinzip der Microbloggingplattform im Allgemeinen überhaupt noch eine Zukunft hat, muss indes noch offen bleiben. Ich bleibe einstweilen skeptisch – da die Hoffnung stets zuletzt dahinscheidet, probiere ich dennoch unverdrossen aus, was man im blauen Himmel so anstellen kann.

Hübsches Handle

So hat man die Möglichkeit, sein Handle – also den Benutzernamen mit dem @ vorne dran – von der etwas sperrigen Standardvariante in eine hübschere kürzere Version umzuwandeln. Normalerweise setzt sich ein Handle bei Bluesky immer aus dem gewählten Namen und der Domain des Anbieters zusammen,1 bei meinem Hauptaccount ist dies unverändert @herrkowski.bsky.social.

Aus Gründen kann ich die Änderung bei mir nicht umsetzen. Vor allem, da die Grundidee ist, eine Domain als Handle zu nutzen – eine Domain, die man sein eigen nennt. Und “nerdlicht” wollte ich ja eigentlich nicht mehr heißen.

Egal. Dafür wurden Nebenaccounts erfunden. Die kann man bei Bluesky inzwischen auch recht gut handhaben. Der Wechsel zwischen mehreren Accounts ist in der App zwar noch etwas tief in den Einstellungen versteckt, aber es funktioniert ganz gut.

Kommen wir zum Thema:

  1. Falls man noch keinen hat, lege man sich in der Bluesky-App2 einen neuen Account mit dem oben beschriebenen vorgesehen Namensschema an.3
  2. Dann gehe man unter “Einstellungen” auf “Handle ändern” und dann auf “Ich habe meine eigene Domain”
  3. Dann bekommt man Angaben über den DNS-Eintrag, den man nun bei dem Hoster seiner eigenen Domain4 vornehmen muss.
  4. Bei besagtem Hoster geht man auf die DNS-Einstellungen der gewünschten Domain und legt einen neuen TXT-Eintrag für die Subdomain _atproto. an. Den Wert des Eintrags entnehme man den Angaben bei Bluesky5.
  5. Dann muss man bei Bluesky noch einmal bestätigen – und dann sollte es funktionieren.

Auf diesem Wege habe ich zumindest erfolgreich einen hübschen Bluesky-Account für unser fantastisches Fanzine World of Cosmos angelegt: @worldofcosmos.de – schick, oder?

Gerne folgen!

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  1. ähnlich – aber nicht genauso – wie Mastodon soll Bluesky ein Föderales soziales Netzwerk sein beziehungsweise werden[]
  2. Vermutlich geht das auch im Browser auf dem Desktop, ich hab’s halt in der App gemacht.[]
  3. Gleich bei der Account-Erstellung scheint das mit dem eigenen Handle nämlich nicht so einfach zu sein.[]
  4. Strato, Hosteurope oder was auch immer[]
  5. siehe Punkt 3[]

TopVier mal vier Raumschiffe

Ich halte den guten Robert schon viel zu lange hin,1 daher gehe ich diesen2 lang angekündigten Listicle endlich einmal an. Es ist aber auch nicht leicht, sich unter den unzähligen großartigen Weltraumgefährten zu entscheiden, die in all den fiktiven Welten umherschwirren. Zumal einem fast täglich neue an der Nase vorbeihuschen.

Zudem ist es schwer, die teils sehr unterschiedlichen Raumschiffstypen sinnvoll miteinander zu vergleichen. X-Wing und Enterprise, das ist doch wie Äpfel und Birnen. Also muss erst einmal eine Kategorisierung her.

Kategorien

Vier Kategorien sollen es sein, was leider einige Kandidaten ausschließt, aber es nützt nix. Auch wenn es mir schwerfällt, lasse ich Shuttle,3 Raumkreuzer,4 Spezialraumschiffe5 und solche aus der echten Welt6 einfach weg, beziehungsweise ordne sie gegebenenfalls in folgende vier Kategorien ein.

Raumjäger: Es lässt sich sicher endlos diskutieren, wie sinnvoll es ist, das Prinzip von Kampfflugzeugen ins Weltall zu übertragen. In einem fiktiven Setting sind Raumjäger aber einfach saucool. Eine kleine Kanzel für ein, zwei Besatzungsmitglieder, hintendran ein Raketentriebwerk, vornedran eine fette Strahlenkanone und ab geht’s! Man kann die Kanone auch weglassen und hat dann eine Renn-Rakete. Der Idealtyp dieser Kategorie ist selbstverständlich der X-Wing-Fighter aus Star Wars.

Raumjacht: Unter diesem Begriff möchte ich die klassischen Heldenschiffe zusammenfassen. Also alles, was auf einem Planeten einer Jacht, einem Kutter, einem Frachtflugzeug oder einem Caravan entspricht: groß genug, um einer Crew bis zu zehn Personen – auch zum schlafen – Platz zu bieten, klein und wendig genug, um zur Not mit Raumjägern mitzuhalten, und in der Lage große – oder gar unbegrenzte – Strecken zurückzulegen. Der Idealtyp hier ist der gute alte Millennium Falcon aus Star Wars.

Mutterschiff: Hiermit sind die ganz großen Pötte gemeint, die riesige Besatzungen und/oder zahlreiche Beiboote beherbergen, die Flugzeugträger und Kreuzfahrtriesen des Weltraums, fliegende Städte, auf denen man theoretisch sein ganzes Leben verbringen könnte. Idealtypisch hierfür stehen die gigantischen Pötte der Harvester-Aliens aus den Independence-Day-Filmen vom City-Destroyer aufwärts.

Missionsschiff: In dieser vielleicht realistischsten Kategorie seien solche Schiffe aufgeführt, die ausschließlich für eine konkrete Mission gebaut worden sind, für den Flug zu einem bestimmten Himmelkörper, die Erkundung einer speziellen Raumregion oder den Test einer neuen Technologie. Ein Idealtyp wäre Zefram Cochranes Phoenix, das erste Warpschiff der Menschheit aus Star Trek.

Raumjäger

Beginnen wir mit der ersten weitgehend überraschungsfreien Liste. Der idealtypische X-Wing ist – das sei gleich gesagt – nicht dabei. Die Optik des jeweiligen Gefährts hat bei der Auswahl im Übrigen nur zum Teil eine Rolle gespielt. Gerade in dieser Kategorie ist es mir am wichtigsten, wie die Dinger in ihrem jeweiligen Universum in Szene gesetzt werden

1. Colonial Viper Mark II: Zugegeben, die Dinger kommen sehr flugzeughaft daher, sind aber auch ausdrücklich für den Atmosphärenflug vorgesehen. Dass sie auf dem ersten Platz dieser Liste landen, hat hauptsächlich mit ihrer Darstellung in der besten Science-Fiction-Serie aller Zeiten zu tun. Ihr Flugverhalten im All wirkt meist sehr realitätsnah – und sie sind einfach saucool. Für alles weitere überlasse ich den Leuts7 von Spacedock das Wort. So werde ich es auch bei den meisten anderen Platzierungen halten.

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2. Starfury: Man ist sich wohl einig, dass das Design dieser Raumjäger für den tatsächlichen Raumflug am durchdachtesten ist. Die Legende will sogar, dass die NASA bei den Babylon-5-Leuten angefragt hat, ob sie das dereinst mal übernehmen dürften. Dürften sie, so die Legende weiter, die darauf basierenden Raumschiffe müssten dann aber auch Starfury heißen. Dass es in meiner Liste nur für den zweiten Platz reichte, hat vermutlich mehr mit dem Ursprungsuniversum zu tun.8 Das Video ist ein bisschen länger und rein optisch nicht sonderlich spektakulär. Hört euch in einer Mußestunde aber gern mal an, was Daniel from Spacedock zur Starfury im Speziellen und zu Raumjägern im Allgemeinen zu sagen hat. Sehr interessant und lohnenswert.

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3. Razorback: Wie gesagt, es geht auch unbewaffnet, wie die zweitbeste SF-Serie aller Zeiten beweist. Witzigerweise gibt’s bei The Expanse gar keine Raumjäger im Sinne dieser Kategorie. Umso cooler kommt die Rennrakete Razorback daher. Es ist eine schiere Freude, dieses vermutlich wissenschaftlich akkurateste Gefährt – schließlich entstammt es der vermutlich wissenschaftlich akkuratesten Serie – in Aktion zu bewundern. Das folgende Video ist sogar offiziell von den Expanse-Leuten zertifiziert, die dargestellte Hintergrundgeschichte des Schiffes sollte also komplett kanonisch sein.

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4. B-Wing-Fighter: Schließlich kommt man in dieser Kategorie an Star Wars nicht völlig vorbei. Mich haben in diesem Universum meistens die asymmetrischen Raumschiffdesigns begeistert. Und da ist der B-Wing natürlich ganz vorn mit dabei. Mir egal, ob das Drehcockpit überhaupt Sinn ergibt, ich finde die Dinger einfach schick.

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Honorable Mentions: Swordfish 2 und Red Tail aus Cowboy Bebop, die Hammerheads aus Space: Above and Beyond und im Grunde alles, was Star Wars an Raumjägern zu bieten hat

Raumjacht

Auch in dieser Kategorie präsentiere ich nichts unbekanntes. Überraschend ist vielleicht höchstens, dass der idealtypische Rasende Falke nicht darunter ist. Ähnlich wie beim X-Wing, hat mich das Ding nie so übermäßig begeistert, trotz Asymmetrie und seinem unbestrittenen Kultfaktor.

1. Milano: Ja, es ist im Grunde nur ein futuristisches Flugzeug, ja, es kopiert den Falken in mehrererlei Hinsicht. Aber sieht das Schiff nicht geil aus? Und wie es sich bewegt! Die Milano ist nicht umsonst das einzige Schiff, von dem ich jedes offizielle Legomodell haben musste.

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2. Rocinante: Wenn es in diesem Artikel ein realistisches futuristisches Raumschiff gibt, dann ist es wohl dieses hier.9 Damit nicht genug, die Roci hat Charakter – vielleicht sogar mehr als einige ihrer Insassen.

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3. Books Schiff: Ich stehe dazu, ich mag das fliegende Apartment aus der fernen Star-Trek-Zukunft. Durch seine asymmetrische10 fremdartige Form macht das Schiff zweifelsfrei klar, dass es in den Weltraum gehört. Und so quatschig diese Explosionsfunktion erscheinen mag, mit der sich das Schiff im Flug auseinandernimmt und wieder zusammensetzt – ich sehe das als ehrbaren Versuch, die extrem fortschrittliche Technologie des Fahrzeugs darzustellen. Und es sieht cool aus. Finde ich. Die beiden Herren in dem Video teilen meine Begeisterung nicht ganz, schließen aber dennoch mit einem milden Urteil – das zudem nur auf den allerersten Eindrücken in der dritten Discovery-Staffel zu basieren scheint.

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4. Comet: Beschließen wir diese Kategorie mit einem Klassiker. Das Design der Comet aus Captain Future ist einprägsam und ikonisch wie kaum ein zweites – vermutlich auch, da es stark von der Discovery 1 inspiriert sein mag. Aber zu der kommen wir weiter unten. Die Serie selbst ist bei mir viel zu lange her, als dass ich mich noch an Details erinnern könnte. Das Schiff selbst jedoch ist – neben der legendären Musik – in meinen Gedanken noch immer sehr präsent. Als Video gibt’s hier nur das gute alte Intro, hinter dem Link findet sich eine ausführliche Beschreibung in Textform drüben bei Futuremania.

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Honorable Mentions: Das Planet-Express-Schiff aus Futurama, Razor Crest und Ghost aus Star Wars, Heart of Gold aus den Anhalter-Büchern, das Baumschiff aus Saga, Annie aus Fear Agent, Bebop aus Cowboy Bebop, Speer der Selene aus Ducktales und natürlich die Millimallikas aus Pelipontalus und die Königin der Maschinen

Mutterschiff

Ab Platz zwei müsste ich diese Liste eigentlich komplett mit den riesigen kugelförmigen Raumschiffen aus der Perry-Rhodan-Serie befüllen. Das mag für Außenstehende jedoch etwas eintönig geraten, da sich die Schiffe auf den ersten Blick lediglich durch den Kugeldurchmesser und den Technologiestand der jeweiligen Epoche unterscheiden. Daher an dieser Stelle nur ein exemplarisches Schiff aus diesem Universum11 – und ansonsten erneut nur wenig überraschendes.

1. USS Enterprise NCC-1701-D: Auch wenn die Picard-Serie für mich den Zauber der TNG-Ära in weiten Teilen … nun … entzaubert hat, wird die Enterprise D immer und für alle Zeiten meine Enterprise bleiben. Sie ist der Ort, an dem die fantastikbegeisterte Jugend meiner Generation ihre TV-Nachmittage verbracht hat, in der Fantasie war man hier zu Hause. Das 90er-Jahre-Colani-Design begeistert mich noch heute. Wenn es einen großen Pott gibt, auf dem ich sofort und ohne zu Zögern mit Familie und Freunden den Rest meines Lebens auf Reisen quer durchs Universum verbringen wollen würde, dann ist es die USS Enterprise NCC-1701-D.

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2. MARCO POLO: Gleich danach kommen aber die besagten gigantischen Kugelraumschiffe der Perry-Rhodan-Serie. Was mir selbst erst kürzlich bewusstgeworden ist: Die Serie ist der einzige Ort, an dem das Wort “Raumschiff” zu “Raumer” abgekürzt wird. Was ich bei näherer Betrachtung etwas merkwürdig finde. Klar: Aus “Segelschiff” wird “Segler”, aus “Dampfschiff” wird “Dampfer”, aus “Flugzeug” wird “Flieger” – aber die segeln, dampfen und fliegen ja auch. Demnach müsste ein Raumschiff in der PR-Serie dann … raumen? Aber ich schweife ab. Die MARCO POLO steht – so sagt es auch Ben im Video ganz richtig – idealtypisch für die klassischen “Ultraschlachtschiffe” der frühen Ära der Serie, die auch mich besonders geprägt hat. Ich kann gar nicht mehr sagen, ob mich mit dem ersten größeren Pott, der STARDUST II, mehr verbindet. Das schlichte arkonidische Ursprungsdesign mit dem einfachen Ringwulst ist von prägender Eleganz. Rein optisch fand ich jedoch wesentlich spätere Modelle wie die ODIN oder die CORDOBA viel schöner. In der aktuellen Ära der Serie sind es übrigens die Schiffe der OXTORNE-Klasse, denen ich am meisten abgewinnen kann. Mist! Jetzt hab ich es ja doch getan, und meine liebsten PR-Schiffe gelistet. Wie auch immer – an dieser Stelle soll es die MARCO POLO sein, die Mutter aller Perry-Rhodan-Mutterschiffe. Ben, du hast das Wort.

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3. Galactica: Bereits in seiner alten Inkarnation der 80er Jahre hat sich der Kampfstern in den raumschiffförmigen Bereich meines Gehirns eingebrannt. In diese Liste muss ich jedoch die neuere Version aus der besten Science-Fiction-Serie aller Zeiten aufnehmen. Mehr noch als die obigen martialischen Stahlkugeln, die oft wenigstens eine künstliche Parklandschaft in sich bergen, ist dieser Koloss ein trister fensterloser Ort, der keinem anderen als militärischen Zwecken dient. Doch keinem anderen Schiff würde ich das Überleben der Menschheit anvertrauen – auch wenn an Bord für meinen Geschmack ein wenig zu viel geraucht und gesoffen wird.

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4. Resolute: In dieser Kategorie bleibt es leider martialisch. Flugzeugträger im All sind aber auch einfach eine coole Sache. Von allen großen Pötten, die in den verschiedenen Epochen bei Star Wars unterwegs sind, gefällt mir die Venator-Klasse mit Abstand am Besten. Allein das große Hangartor entlang der Achse ist ein schickes Designelement. Und wenn es ein bestimmtes Schiff dieser Klasse sein soll, dann natürlich das von General Skywalker.

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Honorable Mentions: Avalon aus Passengers, die andere Resolute aus Lost in Space und jede Riesenkugel ab 500 Metern Durchmesser, die bei Perry Rhodan durch die Gegend düst (aber das sagte ich ja bereits)

Missionsschiff

Kommen wir zum hoffentlich halbwegs interessanten Teil der Liste, in der ich wenigstens ein etwas unbekannteres Schiff präsentiere. Die anderen kennt ihr sicher – es sind aber halt meine liebsten.

1. Syldavische Mondrakete: Perry Rhodan ist 1971 als “erster Mensch” auf dem Mond gelandet. Davor haben 1961 Reeds Richard (Marvel) und 1969 Neil Armstrong (in echt) ihren jeweiligen small step in den Mondstaub gesetzt. Allen voran hat jedoch ein belgischer Reporter diese Pioniertat vollbracht. Tintin beziehungsweise Tim hat bereits 1957 im Rahmen des syldavischen Mondprogramms den Erdtrabanten betreten. Schon als Kind habe ich die akkurate Darstellung der Mondrakete in den beiden Comicalben geliebt. Künstliche Gravitation durch Beschleunigung, realitätsnahes Flugverhalten in der Schwerelosigkeit – so gut hat das eigentlich erst wieder The Expanse hinbekommen. Ohnehin finde ich die Ähnlichkeit mit der Rocinante bemerkenswert. Das Video zeigt eine hübsche kleine CGI-Animation.

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2. Discovery 1: Kein Raumschiff ist zuvor besser in Szene gesetzt worden als die Discovery aus 2001 – Odyssee im Weltraum. Gebaut für interplanetare Forschungsmissionen im Sonnensystem, speziell zum Jupiter12 kommt das Schiff so realitätsnah wie möglich daher. Amüsant dabei die Anekdote, dass ein früherer Entwurf flügelförmige Kühlelemente für den Reaktor in der Antriebssektion im Heck vorgesehen habe. Die Dinger hätten Kubrick aber zu sehr nach aerodynamischen Flügeln ausgesehen, ein Eindruck, den er aus Realismusgründen unbedingt vermeiden wollte. Jedenfalls präsentierte uns die Discovery erstmals eine anschauliche Darstellung künstlicher Gravitation durch Rotation und hat damit bis heute Maßstäbe gesetzt.

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3. Endurance: Es heißt, Interstellar sei der Odyssee im Weltraum der Zweitausendzehnerjahre. Zumindest weisen die Weltraumgefährte der jeweiligen Heldinnen und Helden einige Parallelen auf. Auch bei der Endurance ist einiges an Rotation im Spiel und es wird sich um eine Optik bemüht, die sich stark an realen Raumschiffen orientiert. Ich mag das.

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4. Prometheus: So. Zum Schluss endlich ein Schiff, das vermutlich nur die wenigsten unter euch kennen. Eines meiner liebsten SF-Bücher in meiner Jugend war “Der Flug der Libelle” von Robert L. Forward. Das Buch schildert den ersten bemannten interstellaren Flug der Menschheit und bemüht sich dabei, das Thema so realitätsnah wie möglich darzustellen. Das äußerte sich vor allem in der detaillierten Beschreibung des Raumschiffs mit Namen Prometheus. Leider habe ich im Netz auf die Schnelle nur in der englischsprachigen Wikipedia eine Wiedergabe dieser Beschreibung finden können – und zwar im Eintrag zu der gesamten Rocheworld-Buchreihe. Daher an dieser Stelle noch ein paar Worte von mir. Das spannendste an diesem Schiff ist der Antrieb. Zumindest für mich war dies die erste nachvollziehbare und detaillierte Darstellung eines Lichtsegels, das zudem noch von einem gewaltigen Laser zu Barnards Stern geschossen wird. Forward hat sich sogar über die Leistung dieses Sonnenlichtgespeisten Lasers genaueste Gedanken gemacht und beschreibt den Bremsvorgang mit einem zweiten Segel minutiös genau. In all der Akkuratesse verlieren die Handlung und die Figuren zwar ein wenig. Aber wer ein hervorragend durchdachtes interstellares Missionsraumschiff kennenlernen möchte, sollte zum “Flug der Libelle” greifen.

Honorable Mentions: Perry Rhodans Mondrakete STARDUST, die Phoenix aus Star Trek und natürlich die Mondrakete aus Mette vom Mond

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  1. tatsächlich schon seit Jahren[]
  2. Der Listicle? Das Listicle? Ich bleibe bei “der” wegen “der Artikel”.[]
  3. die Lambda-Dinger aus Star Wars, die BSG-Raptors und alles, was Star Trek schönes zu bieten hat[]
  4. Allen voran die Original-Enterprise, Schande über mich![]
  5. Würde man hier die gut durchdachten interstellaren Raumschiffe aus Avatar einsortieren?[]
  6. Sind wir ehrlich, das Space Shuttle war schon ziemlich cool.[]
  7. In der Regel Daniel, der allerdings in den neueren Videos nicht mehr zu hören ist – falls ihr euch mal intensiver auf dem Youtube-Kanal umschauen wollt.[]
  8. Ja, ich mag B5 ja auch – aber halt nicht so gerne wie BSG.[]
  9. Naja, okay in der letzten Kategorie kommen auch noch ein paar.[]
  10. ja, damit hab ich’s[]
  11. Aber vielleicht mach ich drüben bei “World of Cosmos” irgendwann mal eine reine PR-Raumschiffsliste.[]
  12. bzw. zum Saturn, wenn man die Romanversion nimmt[]

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