Schlagwort: Wissenschaft

Mein eskapistisches Jahr 2025

Hiermit schließe ich mein Bloggerjahr mit dem obligatorischen Jahresrückblick. Was war 2025 in Sachen Lektüre, Serienkonsum, Klemmbausteinzusammenbau etc. so los? Ich fasse zusammen:

Gebloggt

Wenn ich richtig gezählt habe, gab’s dieses Jahr 54 Artikel auf meinem . Das heißt, ich habe knapp mehr als wöchentlich gebloggt. Immerhin. Zudem habe ich wie geplant in jedem Quartal mein -Experiment WOLKENKUCKUCKSHEIMER QUARTALSPOST versendet. Mit dem ist eine neue Rubrik hinzugekommen. Mein Versuch, die Jahresend-Blogparade wiederzubeleben, wollte nicht so recht zünden – ich nerv euch ab jetzt trotzdem jedes Jahr damit.

Gelesen

Einen weitgehend vollständigen Überblick über meine Jahreslektüre gibt’s drüben bei Goodreads. Das meiste davon sind – wie so oft – -Hefte und -Mangas. Bei unser aller Lieblings-Raketenheftchenserie habe ich recht unregelmäßig die aktuelle Erstauflage mitgelesen. Für Band 3347 hatte ich sogar etwas Lob übrig. Bei dem allseits beliebten Gummi-Piraten hatte ich den dritten Sammelschuber mit der Sky-Island-Geschichte am Wickel. Wie immer großartig.

Den neuen -Band nahm ich zum Anlass, meine Sammlung wieder herzustellen und alle Abenteuer des kleinen Galliers erneut durchzuschmökern. Ähnliches mache ich sporadisch mit Lucky Luke. Und schließlich habe ich mich endlich für ein Abo des besten deutschsprachigen Comicmagazins Mosaik entschieden. Die der flattern seit diesem Jahr allmonatlich in meinen Briefkasten.

Ansonsten gab’s einiges an -Prosa, darunter die Bobiverse-Romane, die 1984-Neuerzählung Julia, die komplette Odyssee-Saga und I Robot.

Meine Lieblings-Lektüre in diesem Jahr war aber unbestreitbar Qwert von Walter Moers.

Geschrieben

Für meine Verhältnisse war ich an der Tastatur in diesem Jahr durchaus fleißig und habe meine ein wenig voranbringen können. Großen Anteil daran hat sicherlich der . Die Schreib-Challenge-Plattform des wunderbaren @Rpunkt hat die Lücke des dahingeschiedenen gefüllt und mich motiviert, einige meiner Schreibprojekte anzugehen, von denen im kommenden Jahr eventuell zu lesen sein wird.

Bereits zuvor konnte ich in diesem Jahr das Wörtchen „Ende“ unter meinen Roman für die Perry-Rhodan-Fanfiction-Serie Dorgon setzen, der ebenfalls im kommenden Jahr erscheinen sollte. Ich werde berichten.

Gelauscht

Mein liebster ist und bleibt auch in diesem Jahr „Sternengeschichten“ von Florian Freistetter, dicht gefolgt von meiner Neuentdeckung Nerds at Work von und mit Christian Scharun und @fMRI_guy. FTW!

Geschaut

Ich habe in den letzten 12 Monaten dermaßen viele Serien gebinged, dass selbst die oberflächlichste Zusammenfassung hier jeden Rahmen sprengen würde. Dass müsste noch mal in einen eigenen Blogpost ausgelagert werden. Ich baue da sehr auf die alljährliche Umfrage des @slbstgsprchlr

Bei meinem Anfang des Jahres angedachten Battlestar-Galactica-Rewatch bin ich immerhin bis zum Ende der ersten Staffel und etwa zur Hälfte des Spinoffs Caprica vorgedrungen.

Bei Filmen hinke ich ja immer etwas hinterher. Bei den jahresaktuellen Streifen war „Mickey 17“ mein Favorit, bei den erstmals geschauten älteren Filmen der französische Animationsfilm „Mars Express“.

Gebaut

Mein liebstes -Set in diesem Jahr ist definitiv der Gameboy. Gleich dahinter rangiert die Going Merry – beziehungsweise „Flying Lamb“, wie das One-Piece-Piratenschiff „auf deutsch“ heißt.

Gereist

In diesem Jahr gelernt: sowohl Dublin als auch Menorca sind ganz wundervolle Reiseziele.

Kommt gut rüber

So weit, so unspektakulär. Ich wünsche allen ganz wundervolle Fest- und Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Make it so!

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Podcast: 50 Folgen Nerds at Work

Vorletzte Woche ist die 50. Folge des munteren Wissenschaftspodcasts „Nerds at Work“ erschienen. Wie gewohnt plaudern darin Dr. Jens Foell und Dr. Christian Scharun über allerlei Amüsantes aus der Welt der – wobei sie immer sehr fundiert und oft auch mit dem nötigen Ernst zugange sind.

Der wunderbare @Rpunkt hat bereits die ultimative Lobhudelung formuliert.1 Dennoch ist es mir ein Bedürfnis, den feierlichen Anlass ebenfalls mit einem Artikelchen zu würdigen.

Ig-Nobelpreise zur Goldenen Hochzeit

Ein Schwerpunkt der goldenen Hochzeitsfolge ist die Verleihung der Ig-Nobelpreise. Diese alljährliche Preisverleihung für Forschung, die „zunächst zum Lachen und dann zum Nachdenken“ anregt, scheint bei Podcastern mit dem Vornamen Jens besondere Begeisterung hervorzurufen. Ich zumindest fühlte mich angenehm an unsere einstigen -Sendungen erinnert, bei denen „unser“ Jens alljährlich über die Preisverleihung referierte – zuletzt im Jahre 2021.2

Wissen ja viele nicht

Auch wenn ich @fMRI_guy – oder vielmehr sein Schaffen – mindestens seit seinem Buch „Foellig nerdiges Wissen“3 kenne und schätze, bin ich erst vor zwei, drei Monaten auf diesen aufmerksam geworden. Seitdem war und ist es mir eine große Freude, beim Pendeln in der U-Bahn die meisten der inzwischen 51 Folgen nachzuhören.

Ich liebe es, dem nerdigen Geplauder der beiden Doktores zu lauschen. Zumal sie damit den zuletzt etwas inflationär gebrauchten Nerd-Begriff wieder mit seinem ursprünglichen Sinn füllen: Sich detailreich und mit großer Begeisterung über wissenschaftliche und popkulturelle Themen auszutauschen und dabei stets neugierig und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben.

Grüße gehen raus

Frei nach Mai Thi Nguyen-Kim ist dies also definitiv mein Lieblingspodcast – nach den Sternengeschichten von Florian Freistetter versteht sich.

Wenn ich mir als Hörer etwas wünschen dürfte, dann vor allem, dass es noch zahllose Episoden geben möge. Um Themen sind die beiden sicher nie verlegen – aber vielleicht haben sie ja mal Lust, sich in die Moshpit-Wissenschaft zu vertiefen.4

Glückwunsch zum ersten Geburtstag!

In dieser Woche – genaugenommen morgen – können wir uns auch schon auf die 52. Folge „Nerds at Work“ freuen. Das bedeutet, dass dieser Podcast erfolgreich sein erstes Jahr bestritten hat. Da kann man doch gleich wieder gratulieren: Herzlichen Glückwunsch Jens und Christian!

Und wer es noch nicht getan hat, möge jetzt flugs den Podcast abonnieren!

Nerds at Work – Was sagt die Wissenschaft?

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  1. Dabei hat er zudem wissenschaftlich belegt, dass es sich eigentlich um einen Film-Podcast handelt.[]
  2. Zugegeben: Das geht allerhöchstens als anekdotische Evidenz durch.[]
  3. Lesebefehl![]
  4. Wenn ich dreist wäre – was ich nicht bin – würde ich vielleicht fragen, ob sie mal mein Kinderbuch „Mette vom Mond“ auf seine WissKomm-Tauglichkeit abchecken könnten. Aber nee, das trau ich mich nicht.[]

Die Woche: 31 Zähne

Ein halbes Jahrhundert lang konnte ich mich eines weitgehend intakten und widerstandsfähigen Gebisses rühmen. Ein, zwei Mal musste minimal gebohrt werden, aber das war kaum der Rede wert. Selbst meine Weisheitszähne sind allesamt mehr oder weniger anstandslos rausgewachsen und konnten behalten werden. In 90 Prozent der Fälle sah ein Zahnarztbesuch bei mir so aus, dass meine Beißerchen durchgezählt wurden und gut war. Bis jetzt.

Ein Zahn weniger

Ich will euch nicht mit den zahnmedizinischen Details behelligen, folgendes sei aber berichtet. Nur wenige Tage vor meinem Wiegenfeste brach mir ein Backenzahn auseinander.1 Die Rahmenbedingungen2 machten eine Überweisung zum MKG-Chirurgen erforderlich, auf dass er den Übeltäter entferne.

Diese Woche war es dann soweit. Und wegen der fehlenden Erfahrungswerte war ich durchaus etwas nervös, als ich mich auf den Behandlungsstuhl legte. Im Kopf hatte ich natürlich die einschlägigen Wilhelm-Busch-Geschichten3 und Schreckensszenarien wildester Extraktions-OPs.

Tatsächlich hat es dann nur zweimal geruckelt und raus war das Ding. Bei der Gelegenheit musste ich wieder an die Antwort eines klugen Menschen auf die Frage, was denn die wichtigste Erfindung der Menschheit sei, denken. Nämlich Schmerz- und Betäubungsmittel. Faszinierend, wie präzise so etwas mittlerweile funktioniert. Ein Hoch auf die !

Zu den Sternen

Ich habe es angedeutet, in der Woche zuvor habe ich meine 50. Umrundung unseres Zentralgestirns absolviert. Meine Familie hat dies zum Anlass genommen, mir mit einem wundervollen Geschenk die Tränen in die Augen zu treiben.

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Hm. Die Einbettung des -Posts zeigt nur zwei der drei Fotos. So ihr ihn euch nicht im Original anschaut, seht ihr hier „nur“ die 50 und nicht das Fernrohr, um das es im Folgenden geht.

Wie auch immer. Damit verfüge ich erstmals seit meiner Kindheit und Jugend wieder über ein Teleskop und verfolge seither tagtäglich den Wetterbericht, ob die geschlossene Wolkendecke endlich einmal aufreißt.4 Sodann werde ich euch regelmäßig auf allen Plattformen mit -Fotos belästigen. Das Teil hat nämlich einen Handy-Adapter.

Zum Glück habe ich mich bereits vor vier Jahren mit den passenden Astronomie-Podcasts und Astronomie-Apps befasst.

Retro Gaming

Damit nicht genug hat mich diese Woche das Paket meines Lieblings-Verlegers @Rpunkt erreicht und erröten lassen.

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Dieses fantastische Handheld-Gerät hat sich Robert vor einer Weile selbst gegönnt und damit mein Interesse geweckt. Ich bin ja sonst nicht so der Retro-Nostalgie-Typ – aber das Ding weiß mich zu begeistern. Bislang lasse ich zwar vorwiegend die Klötzchen fallen, aber ich werde auch darüber hinaus noch viel Freude damit haben.

Fantastisches Fanzine

Wie es die Tradition will, erscheint in diesen Tagen die Weihnachtsausgabe5 meines guten alten Fanzines World of Cosmos – wohlgemerkt zum 30. Mal in Folge, wenn auch inzwischen nur noch digital. Mit dieser Ausgabe geht eine kleine Zäsur einher, da der langjährige Chefredax den Staffelstab weitergibt. Ob und wie es im kommenden Jahr weitergeht, muss sich noch zeigen. Ich bin diesmal mit zwei schmalen Beiträgen dabei:

Lesepläne zwischen den Jahren

Den Stapel neuer Comics habt ihr bereits gesehen, der wird in der lesefreundlichen Zeit zwischen den Jahren – und darüber hinaus – eine große Rolle spielen. Ansonsten liegt auf meinem Kindle noch einiges angefangenes Zeugs, bei dem ich endlich vorankommen möchte, unter anderem der Space-Odyssey-Sammelband von Arthur C. Clarke, bei dem ich noch immer im dritten der vier Bände stecke. Den -Klassiker schiebe ich schon zu lange vor mir her.

Schön versteckt am Ende dieses Posts muss ich noch beichten, dass ich aus der Lektüre der -Erstauflage wieder ausgestiegen bin. Nennt mich ungerecht, aber mich hat der Auftakt des neuen Handlungszyklus nicht begeistern können, auch wenn der neue Expokrat vieles richtig macht. Vor allem der Fokus auf die Charaktere ist eine deutliche Verbesserung. Dass im Gegenzug die epische Größe des Perryversums auf der Strecke bleibt, hat mich allzu schnell wieder von der Fahne gehen lassen. Das kam mir in den drei ersten Heften alles viel zu „klein“ vor. Aber damit genug davon! Ich werde dem größten und ältesten aller SF-Universen auch weiterhin treu bleiben, spätestens bei der kommenden Miniserie bin ich wieder dabei.

Wie es ansonsten im nächsten Jahr lektüremäßig weitergeht – ich werde berichten.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Und nun wünsche ich euch allen eine schöne und geruhsame Zeit. Erholt euch und startet gut ins neue Jahr!

––––––––––––
  1. der Siebener oben rechts, wenn ihr es genau wissen wollt[]
  2. besagte Details[]
  3. „Der hohle Zahn“ und das achte Kapitel von „Balduin Bählamm“[]
  4. aktuell sieht’s ganz gut aus[]
  5. wobei sich dies noch nie wesentlich im Inhalt niederschlug[]

Duschgedanken: Kinderkultur

Heute stelle ich wieder einen meiner älteren vor. Er schwirrt mir bereits seit dem Kindergartenalter meines Nachwuchses im Kopf herum und dreht sich um die Frage, ob es so etwas wie eine mündlich tradierte Kinderkultur gibt, die ohne den Einfluss Erwachsener von Kind zu Kind weitergetragen wird.

Als alter Geisteswissenschaftler müsste ich dergleichen eigentlich selbst wissen oder zumindest recherchieren können, war ich bislang aber zu faul zu. Außerdem habe ich mich damals im Studium eher in theoretischen Gefilden bewegt als in den Niederungen der Feldforschung.

Fang mich doch, du Eierloch!

Der Gedanke kam mir, als ich in der Elternrolle mit albernen Reimen und Sprüchen aus dem Kindergarten konfrontiert wurde, die ich entweder seit meiner eigenen Kindheit nicht mehr oder sogar noch nie gehört hatte. Ich stellte mir die Frage, ob einige dieser Memes, wie man heute sagen würde, stets von den älteren an die jüngeren Kinder weitergegeben werden, ohne dass ein Elternteil oder eine Erziehungsperson daran beteiligt gewesen wäre.

Vielleicht gibt es – so meine Vorstellung – irgendwelche Blödsinnsreime, die bereits seit über 100 Jahren auf diese Weise nur von Kind zu Kind tradiert werden. Und eventuell gilt dies auch für einige Spiele und somit eine gesamte Kinderkultur, die natürlich mit dem interagiert, was die Erwachsenen vorgeben – aber dennoch einen eigenen Kern hat. Eine solche Kultur müsste regional sehr begrenzt beziehungsweise ausdifferenziert sein, könnte sich durch umziehende Kinder oder Geschwister aber durchaus ausbreiten und mit anderen vermischen.

Was meint ihr? Ist das Blödsinn oder könnte etwas dran sein? Ob es dazu sogar Forschung gibt? to the rescue!

Mosh Pit Science

Kürzlich war ich auf einem Heavy-Metal-Konzert. Altersgemäß habe ich etwas weiter oben gesessen, was mir einen guten Blick auf das Geschehen direkt vor der Bühne ermöglicht hat. Dabei drängte sich mir eine Frage auf.

Wie herum dreht sich eigentlich ein Circle Pit?

Wie üblich hat die Menge ordentlich gemosht, vornehmlich in der Zone, die gemeinhin Mosh Pit genannt wird. Das ist phasenweise recht chaotisch, oftmals dreht sich das Geschehen jedoch gleichförmig im Kreis. Den Spezialfall nennt man Circle Pit und dieser spezielle drehte sich stets entgegen dem Uhrzeigersinn. In meinem Kopf ploppte sofort die Frage auf: Ist das eigentlich immer so?

Ich teilte meine Frage bei und setzte die Wissenschafts-Community im allgemeinen und Dr. Jens Foell im speziellen darauf an.

„Folgende Frage drängt sich mir auf: Haben Moshpits eigentlich eine bevorzugte Drehrichtung? Mein Tipp wäre: Ja, und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Aber warum? Corioliskraft (eher nicht)? Weil mehr Leute Rechtshänder sind? Jens Foell kennt bestimmt entsprechende Studien.“

Es kamen etliche Antworten und interessante Thesen zurück. Es wurden Beobachtungen von Circle Pits im Uhrzeigersinn mitgeteilt. Jens stellte als Erklärungsansatz in den Raum, dass eine hypothetische bevorzugte Drehrichtung vielleicht kulturell bedingt ist und mit der Fahrtrichtung im Straßenverkehr zu tun hat. Diese These wurde allgemein begrüßt – auch von mir. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist sie aber wohl falsch.

Alles längst erforscht

Ralph Einfeldt hatte unter meinem Post ein Paper von 2013 verlinkt, in dem es um die Entstehung von Moshpits gehen soll.

„Zum Entstehen eines Moshpits gibt es was, so auf den ersten Blick habe ich nichts zur bevorzugten Drehrichtung gesehen.“

Collective Motion of Humans in Mosh and Circle Pits at Heavy Metal Concerts

Ich bin jetzt erst dazu gekommen, in das Paper reinzulesen. Und siehe da: Die Antwort auf meine Frage steckt doch drin.

Mosh Pits verhalten sich wie Gase

Die Autoren Jesse L. Silverberg, Matthew Bierbaum, James P. Sethna und Itai Cohen sind das Thema physikalisch angegangen und vergleichen die Teilnehmenden eines Mosh Pits mit Gaspartikeln. Das verwendete Formelwerk verstehe ich fast gar nicht aber im großen und ganzen ahne ich, worauf sie hinaus wollen. Sie definieren eine Handvoll Regeln, nach denen sich eine idealtypische Mosh-Person verhält, und lassen damit ein paar Simulationen laufen.

Wierum denn nun?

Tatsächlich gleichen die Simulationen den beobachteten echten Mosh und Circle Pits – mit einem Unterschied: Während sich die simulierten Pits zu gleichen Teilen mit und gegen den Uhrzeigersinn drehen, zirkulieren die realen zu 95% gegen den Uhrzeigersinn. Und zwar sowohl in den USA als auch in UK und Australien. Damit ist die Fahrtrichtungsthese leider vom Tisch. Die Autoren spekulieren wie ich mit der mehrheitlichen Rechtshändigkeit, haben jedoch keine finale Antwort. Das war aber auch nicht Gegenstand ihrer Forschung. So oder so, meine Frage ist hiermit beantwortet.

Ich liebe die !

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