Schlagwort: Fantasy

Die Woche: Amseln im Ahorn

Nicht böse sein, aber ich mag den Sommer und freue mich daher, dass er diese Woche sowohl kalendarisch als auch fühlbar begonnen hat. Zu den kleinen Freuden dieser Tage zählt auch, dass im Nachbars-Ahorn gerade eine Amsel ihren Nachwuchs aufzieht und man alle paar Minuten hören kann, wie die kleinen Pieper gefüttert werden. Allerliebst!

Alte und neue Serien

Mit der dritten Staffel der -Serie House of Dragons streamt endlich wieder was neues auf meinen Bildschirm. Und ich bin von der ersten Folge sehr angetan. Geht gleich ordentlich zur Sache, so soll es sein. Und dann ist auch noch die neue Avatar-Staffel komplett am Start. Ich freu mich!

macht mir ebenso ungebrochen Freude, auch wenn ich meinen Rewatch der besten -Serie weiterhin ruhig angehe. Ich stecke noch immer in der zweiten Staffel und habe gerade den Zweiteiler um das Resurrection-Schiff der Zylonen und die Pegasus durch. Verdammt spannend! Dabei muss ich gestehen, dass ich die Blackbird total vergessen hatte. Erstaunlich, dass das Ding sogar einen FTL-Drive bekommen hat, obwohl die Vipers ja ohne auskommen müssen. Wird in dem Wiki-Eintrag aber ganz gut erklärt. Schönes Schiff!

Was wir zurücklassen

Ich bin ja grad dabei, in der U-Bahn beim Pendeln mehr oder weniger alte Filme nachzuholen. Darunter war diese Woche endlich auch die Deep-Space-Nine-Doku What We Left Behind. Mann ist die gut!

Dass die Dokumentation der besten -Serie aller Zeiten selbst auch nicht ganz so schlecht ist, darf man natürlich erwarten – aber die hier ist noch mal außerordentlich gut. Allein der Pitch der hypothetischen achten Staffel – wie gern hätte ich die gesehen! Und hätten die das nicht in der einen Starfleet-Academy-Folge aufgreifen und kanonisieren können?

Hat mich auf jeden Fall wieder voll in meine DS9-Begeisterung reingezogen. Rewatch incoming, würde ich sagen.

Meine Begeisterung für die Abenteuer der Olsenbande hat mit dem „Genuss“ des mir bis dato unbekannten letzten Films Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande hingegen arg gelitten. Auch wenn der Wikiartikel aufzeigt, unter welch dramatischen Rahmenbedingungen der Film gedreht worden ist.

Kein W Social für mich

Aus Neugier und irgendwie auch aus purer Gewohnheit hatte ich mich für W Social angemeldet, das supertolle neue europäische Soziale Netzwerk, das jetzt endlich alles richtig machen will – allerdings mit Registrierung per Perso und solchen Scherzen. Diesen einen Punkt will ich jetzt gar nicht mal bewerten, darauf hätte ich mich aufgrund besagter Neugier sogar eingelassen.

Ist aber eh egal, denn als es diese Woche losgehen sollte, hat der Registrierungsvorgang bei mir schlicht nicht gefunzt. Und da habe ich schlagartig die Lust verloren. Tja. Dann halt nicht. Wäre eh nur eine weitere -Instanz geworden.

Perrypause

Nach dem Wim-Vandemaan-Doppelband, der mir recht gut gefallen hat, lege ich hiermit erneut eine kleine -Pause ein. Spätestens zum anstehenden Zykluswechsel bin ich wieder dabei – außer Vandemaan sollte vorher noch mal dran kommen. Den mag ich gerade irgendwie.

Bis dahin widme mich wieder den Asimov’schen Stahlhöhlen und schaue mal, was noch so auf meinem Nachttisch rumliegt. Von dem Westerboer könnte ich mal wieder was lesen – oder von Ace Kaiser.

Letztes Märchen

Ich glaube es selbst kaum, aber ich komme bei meinem angedachten nächsten Buchprojekt richtig gut voran. Also für meine Verhältnisse zumindest. In dieser Woche bin ich glücklich zum letzten Raketenmärchen vorgedrungen, das die geplante Anthologie vollmachen soll. Verfolgt meinen Fortschritt weiterhin auf der Seite schreibmonat.de.

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: H

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben H wie

Hamburg

Obwohl ich in dieser Stadt arbeite, hier studiert und einige Zeit gewohnt habe, würde ich mir nie anmaßen, mich als echten Hamburger zu bezeichnen. Dafür muss man bekanntlich in Hörweite des Michels geboren sein. Doch auch dem angrenzenden Bundesland,1 in dem ich zur Schule gegangen bin, den Großteil meines Lebens gelebt habe und aktuell wieder lebe, bin ich nur bedingt heimatlich verbunden. Dazu ist die Nähe zur Hansestadt doch wieder zu groß.2

Daher kann ich meine leicht distanzierte Randbeziehung zur Elbmetropole genießen und erfreue mich an ihren schönen Seiten, ohne sie lokalpatriotisch überhöhen3 zu müssen.

Heldenfahrt, die

Es begab sich im Jahre 1997, als ich erstmals Kontakt zum -Fandom aufnahm und auf einem Con4 unter anderen einen gewissen Ace Kaiser5 kennenlernte. Wir mochten uns sofort und haben sogleich damit begonnen uns zu schreiben.6

Gleich im ersten Brief schlug Ace vor, ein gemeinsames Schreibprojekt zu starten, womit er bei mir offene Türen einrannte. Seitdem schreiben wir unverdrossen unser -Round-Robin-Projekt  Die Heldenfahrt fort.

Wobei das Projekt zu Anfang noch titellos war und wir nach einer Weile informell von der „Elbensage“ sprachen. Der Titel kam erst später auf, wurde dann aber „offiziell“. Dabei ist es über die Jahre von einem internen Projekt von uns beiden zu einer Art Geheimtipp für eine – wenn auch kleine7 – Öffentlichkeit geworden.

Schließlich kann man an den inzwischen 48 Versen, wie wir unsere jeweiligen Kapitel nennen, sehr gut unser beider schriftstellerische Entwicklung ablesen. Sind die ersten Verse noch recht ungeschlacht, mag eine anspruchsvollere genreinteressierte Lesendenschaft den neueren Episoden eventuell sogar etwas abgewinnen.

Im kommenden Jahr 2027 kann dieses Fantasy-Epos schon sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Eventuell ein Anlass für den guten Ace, den seit Jahren ruhenden Griffel aufzunehmen und seinen seither ausstehenden Vers abzuliefern. Aber auch das gegenseitige Drängeln gehört seit je her zur Heldenfahrt-Tradition. Beschließen wir doch jede Nachricht mit dem Satz:

Was macht die Heldenfahrt?

Herr Kowski

Seit gut acht Jahren bin ich mit diesem geistreichen Spitznamen im Netz unterwegs – meist in der Handleform @herrkowski. Naja, irgendwie muss man halt heißen.


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

––––––––––––
  1. der „echte Norden“[]
  2. Und geboren bin ich da auch nicht. Die ersten sechs Monate meines Lebens war ich Saarbrücker.[]
  3. „schönste Stadt der Welt“ und so[]
  4. Ja, in dem Segment des Fandoms, in dem ich mich bewege, heißt es „der Con“.[]
  5. aka Alex, aka Tiff etc. pp.[]
  6. zunächst sogar richtig echte Briefe – hatte man damals™ noch so[]
  7. eine Handvoll Leute, will ich meinen[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: F

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben F wie

Fantasy

Ich habe es schon in anderen Zusammenhängen erwähnt:1 ich bin nicht der Entweder-oder-, sondern vielmehr der Sowohl-als-auch-Typ. Entsprechend handhabe ich es auch bei den fantastischen Genres, ich liebe und gleichermaßen. Und auch wenn es in die Subgenres geht, kann ich den meisten etwas abgewinnen, sei es nun epische -Mythologie oder rustikales Conan-Gekloppe. So lange eine gute Geschichte erzählt und eine einfallsreiche Welt beschrieben wird bin ich dabei. Und manchmal versuche ich mich sogar selbst daran, so etwas zu schreiben.

Fate

Bis in die Zehnerjahre hinein habe ich recht intensiv dem Pen-and-Paper gefrönt. Dabei habe ich etliche Rollenspielsysteme kennen und schätzen gelernt, darunter hat eine gewisse Sonderstellung eingenommen. Im Vergleich zu anderen Systemen habe ich es gar nicht mal übermäßig häufig gespielt, dennoch haben wir uns in unserer Gruppe und im angeschlossenen Ausgespielt-Podcast oft und gern damit beschäftigt.

In dem System wird zwar auch mit Werten und Würfeln gearbeitet – aber es wird deutlich mehr Wert auf den erzählerischen Aspekt gelegt. So ist es hier bereits in der Charaktererschaffung oder gar im Weltenbau möglich, diese zum einen spielerisch zu gestalten und zum anderen besser mit der Kampagnenhandlung zu verweben. Schließlich können Spieler sogar punktuell das Erzählrecht übernehmen, was sehr reizvoll ist.

Als das Regelwerk in Form von Malmsturm 2011 erstmals auf deutsch auf den Markt kam, habe ich mich in den Folgemonaten sogar dazu hinreißen lassen, selbst eine kleine Fate-Kampagne zu leiten. Hat Spaß gemacht.

Fediverse

Ich bin nur Anwender, kein Experte, daher seht mir meine oberflächliche Beschreibung nach. Ich verstehe es zumindest so, dass unter dem Begriff alle föderierten Sozialen Netzwerke zusammengefasst werden, die mit demselben Protokoll arbeiten und daher prinzipiell miteinander kommunizieren können. Das bekannteste dürfte sein.

Ich muss zudem gestehen, dass ich all dies bislang vor allem in der Theorie bewundere. In der Praxis werde ich mit dem Wollelefanten zwar kontinuierlich aber nur in winzigen Schritten warm und wärmer.2

Einen anderen Schritt, nämlich dieses Blog hier zu einem Teil des Fediverse zu machen, habe ich immerhin schon zu einem guten Stück vollzogen. Mithilfe des -Plugins ActivityPub ist mir das bereits 2024 gelungen. Seitdem werden alle meine Artikel auch bei Mastodon reingespült. Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, auch die fehlenden Komponenten nachzuziehen, damit ich mit diesem Blog auch anderen Accounts folgen und es wie einen „richtigen“ Mastodon-Account nutzen kann.

Filme

Klar mag ich Filme. Wer tut das nicht? Mein Schwerpunkt liegt erwartungsgemäß bei den fantastischen Streifen und meine Allzeit-Lieblinge dürften 2001 und LotR sein – wie so ein alter Gen-X-Mann, der ich nunmal bin.

Finn Mühlenkamp

Diesen Künstlernamen trage ich seit 2023 mit mir herum, denn unter diesem erschien in jenem Jahr mein erstes richtiges namens Mette vom Mond.3 Genaugenommen sind darunter auch meine Frau und Tochter subsumiert, da sie wesentlich zu besagtem Buch beigetragen haben. Ob der Name Finn Mühlenkamp alsbald wieder auf einem Buchtitel prangt, wird sich zeigen.

Fundsachen

Vor etlichen Jahren habe ich meine vor noch etlicheren Jahren begründete Rubrik der eskapistischen Links in Fundsachen umbenannt. Die Idee war, meinen Webfundstücken einzelne ausführlichere Artikel zu gönnen. Auch schon wieder etwas her, dass ich diese Rubrik bedient habe, was auch daran liegt, dass ich das Thema Webfundstücke zur Zeit in den Newsletter auslagere.4 Mal gucken.

Fußnoten

Bereits seit 2020 greife ich in diesem Blog immer mal wieder zum Stilmittel der Fußnote.5 Dabei hilft mir sehr zuverlässig das wunderbar einfache WordPress-Plugin Footnotes Made Easy.


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

––––––––––––
  1. Lego/Playmobil, Star Trek/Star Wars, Marvel/DC[]
  2. irgendwie sagt mir Bluesky einen winzigen Ticken mehr zu[]
  3. Jetzt bestellen![]
  4. Jetzt abonnieren![]
  5. guckst du hier[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: C

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben C wie

C64

Ich bin schon so alt, die Spielkonsole meiner Kindheit und Jugend war der Commodore 64 C mit Labberdisketten-Laufwerk und dem Competition-Pro-Joystick. Gespielt wurde alles, was die Schulhoftauschbörse hergab, von Hanse über Summergames bis hin zu Barbarian. Als das Gerät irgendwann Ende der 90er auf dem Dachboden verschwand,1 endete im Großen und Ganzen auch meine Gamer-Karriere.

Danach kamen nur kurze -Phasen mit Age of Empires, Heroes of Might and Magic und schließlich mein World-of-Warcraft-Jahr Anfang der 2000er. Heute installiere ich mir höchstens ab und an mal ein Spiel auf dem Mobiltelefon.

Vielleicht sollte ich doch mal wieder auf dem Dachboden nach meinem C64 wühlen. Könnte ja noch funktionieren.

Christiania Chroniken, die

Zu den Konstanten in meinem Leben zählt: ich schreibe gern und ich lese gern – selbst wenn ich bei beidem immer mal wieder kürzere oder längere Pausen einlege. Logisch, dass diese Vorlieben oft zusammenfallen, weswegen ich bereits eine ganze Menge Perry Rhodan Fanfiction produziert habe und immer noch produziere.

Im Jahr 2002 durfte ich bereits zum zweiten Mal einen Heftroman im Rahmen der Perry Rhodan FanEdition veröffentlichen. Band 7 dieser Reihe stammt aus meiner Feder und trägt den Titel „Die Christiania Chroniken“. Über das gelungene Titelbild von Stefan Lechner freue ich mich noch immer.

Das Kolonisten-Abenteuer aus der Frühzeit der Serie spielt am Rande der Galaxis und handelt von zwei Jugendlichen, die mit einem Raumschiff ausbüxen, dabei in große Schwierigkeiten geraten – wodurch aber schließlich ein von schurkischen Menschen unterdrücktes Alienvolk befreit werden kann.

Ursprünglich sollte das natürlich nur der Auftakt zu einer ganzen Serie von Abenteuern sein,2 die jedoch nie von mir geschrieben wurden. Man kommt halt zu nix.

Der Heftroman ist heute leider nicht mehr erhältlich. Wer ihn also noch im Regal liegen hat, möge ihn in Ehren halten. Für alle anderen hätte ich einen kostenlosen Download im Angebot – es ist allerdings der schiere Text und es handelt sich zudem um den „Authors‘ Cut“, eine etwas längere Version, die ich zudem mit einem alternativen Ende versehen habe, in dem ich zwei „prominente“ Figuren aus der Originalserie auftreten lasse.

Viel Spaß damit! (HINWEIS: Der Link führt zu GoogleDrive, wo ich das PDF abgelegt habe.) Die Christiania Chroniken (Author’s Cut)

Con

-, -, Rollenspiel- und Comic-Fans sowie etliche andere Nerdgruppierungen nennen ihre Messen und Fantreffen gemeinhin „Con“.

Dabei kann man das deutschsprachige Fantastik-Fandom grob in zwei Gruppen unterteilen: jene, die „der Con“ und jene, die „die Con“ sagen. Die eine Traditionslinie leitet sich von „der Konvent“ ab, die andere von „die Convention“. Erstere findet sich heute vor allem im Perry-Rhodan-Umfeld, letztere bei Fans von , Mangas oder .

Aufgrund meiner Vorliebe für die älteste Science-Fiction-Serie der Welt zähle ich zur ersten Gruppe. Vor allem um die Jahrtausendwende war ich regelmäßiger Gast der einschlägigen Perry-Rhodan-Treffen in Hamburg, Sinzig und Garching – und natürlich auf dem WeltCon 2000.

In den Jahren und Jahrzehnten danach ging mein diesbezügliches Engagement wieder stark zurück. Für den Nordcon – auch ein „der“, obwohl es fast gar nicht um Perry Rhodan geht – hatte ich jedoch oft Zeit, in den letzten Jahren habe ich es sogar nach Leipzig und nach Braunschweig geschafft.

Egal, ob „der“ oder „die“ – vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr auf irgendwelchen Cons.

Comics

Ich bin seit jeher ein großer Freund der Neunten Kunst und habe diese Begeisterung bis heute bewahrt. Daher dreht sich auch ein Großteil meiner Blogposts um dieses Thema, seien es Superheldenheftchen,3 Mangas, Disneycomics,4, frankobelgische Alben oder inhaltsschwere Graphic Novels. Viel mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich liebe Comics in all ihren Erscheinungsformen und werde niemals genug davon bekommen.

ComiXology

Im Falle des reinen geschriebenen Worts habe ich schon lange meinen Frieden mit dem digitalen Lesen gemacht. Tatsächlich gefällt mir der E-Book-Reader inzwischen sogar meist am Besten, irgendeine haptische oder gar olfaktorische Leseerfahrung fehlt mir nicht im mindesten.

Als Ausnahme bleiben besonders illustrierte Bücher, wie beispielsweise die Zamonien-Romane von Walter Moers. Und natürlich Comics. Wobei es fast geschafft hätte, mich auch bei den bunten Bildchen zu digitalisieren.

Die Comiclese-App und -Plattform wurde 2007 gegründet, ich bin – wie so oft – erst ein paar Jahre später darauf gestoßen. In der kurzen Zeit bis sie wieder verschwand – beziehungsweise nach Erwerb durch Amazon in die Kindle-App aufging5 – hatte ich aber durchaus große Freude daran. Es ist ihr hervorragend gelungen – zum Beispiel durch eine Panel-weise Leseoption – den Lesegenuss ins Digitale zu übertragen.

Wobei dieser Genuss und diese Freude stark an das dabei verwendete Endgerät gekoppelt sind. Auch wenn ich es mir eine zeitlang einreden wollte, auf dem Smartphone bringt es nichts, es muss schon ein Tablet sein – für einen Android-Puristen nicht ganz einfach.

So, oder so. ComiXology gibt’s nicht mehr, auf Papier sind Comics aber ohnehin am schönsten.

Cowboy Bebop

Auch wenn ich erst recht spät in das Thema eingestiegen bin und über eine entsprechend dünne Datengrundlage verfüge, zähle ich zu einem herausragenden Beispiel dieses Genres und zu einer der besten Science-Fiction-Serien überhaupt. Und ja, mir hat sogar die Live-Action-Version gar nicht mal so schlecht gefallen.

Cthulhu

Eine Zeitlang haben mich die Werke eines gewissen Herrn Lovecraft in ihren Bann gezogen. Vor allem die TraumlandeGeschichten mochte ich ich sehr gern – und mag sie auch heute noch. In eben jener Zeit war ich außerdem intensiv mit Pen&Paper beschäftigt und entsprechend begeistert bei etlichen CthulhuSpielrunden dabei.


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

––––––––––––
  1. wo es noch heute ruht[]
  2. daher auch die „Chroniken“ im Titel[]
  3. egal ob Marvel oder DC[]
  4. von Carl-Barks-Klassikern bis zu Lustigen Taschenbüchern[]
  5. wodurch immerhin ein paar Funktionen erhalten geblieben sind[]

Lesetagebuch: Urlaubslektüre Ostern 2025

Ich bin begeistert! In den beiden Urlaubswochen rund um das höchste Fest der Christenheit habe ich Zeit und Muße für ausgiebige Lektüre gefunden. Genug Stoff also für einen kleinen Eintrag ins Lesetagebuch. Zur Sicherheit platziere ich hier eine milde

WARNUNG VOR DEM SPOILER

„Verlorene der Zeiten“ von Max Gladstone und Amal El-Mohtar

Auf dem Klappentext wird dieser -Roman von 2019 als „virales Twitter-Phänomen“ angepriesen. Ist damals1 aber irgendwie an mir vorbeigegangen. Mir fiel er letztes Jahr in einer US-Buchhandlung in die Hände – dort natürlich unter seinem Originaltitel „This is How You Lose the Time War“. Da ich dann doch lieber digital und übersetzt lese,2 landete er erst etwas später auf meinem E-Book-Reader.

Ich habe ja ein großes Faible für Briefromane, daher gefallen mir Aufbau und Struktur der Geschichte außerordentlich gut. Auch sonst kommt das Buch nicht gerade als klassischer SF-Roman daher.3 Die beiden Schreibenden legen zumindest mehr Wert auf Wort- und Sprachkunst, als es in den meisten Genrewerken üblich ist. Entstanden ist die Geschichte vermutlich aus einer Art koordiniertem Round-Robin-Projekt. Die abwechselnden Kapitel werden stets aus der Sicht einer der beiden Kombattantinnen des im Original titelgebenden Zeitkriegs geschildert.

Bis auf eine handlungsrelevante Zeitschleife ist dieser Krieg jedoch kaum mehr als ein amüsantes Setting für die Romeo-und-Julia-Geschichte, die sich zwischen den beiden Hauptfiguren entwickelt. Spaß macht dieses Setting dennoch und beflügelt die Fantasie der SF-begeisterten Lesendenschaft.

„Ich bin viele“ (Bobiverse 1) von Dennis E. Taylor

Seit ich vor etlichen Jahren in einem – ich glaube, es war „Weltenflüstern“ – davon erfahren habe, schiebe ich die Lektüre der Bobiverse-Reihe vor mir her. Dabei hat mich die Grundidee sofort fasziniert. Held der bislang vier Romane ist nämlich Bob, ein verstorbener Softwareentwickler des frühen 21. Jahrhunderts, dessen Bewusstsein 100 Jahre später aus seinem eingefrorenen Gehirn in eine KI hochgeladen wird, um Von-Neumann-Sonden zu steuern, die das Universum nach besiedelbaren Planeten durchforschen sollen. Aus dem einen Bob werden daher sehr schnell sehr viele, was den Titel des ersten Bandes erklärt.

Ich habe selten einen Roman so schnell in einem Rutsch durchgelesen. Wie ich es erhofft hatte, wird die großartige Grundidee sehr gekonnt und spannend ausgeführt. Die Themen Raumfahrt und Erforschung des Weltalls – aber auch philosophische Gedanken zum Wesen des Bewusstseins – werden sehr detailliert und angemessen behandelt. Science-Fiction im allerbesten Sinne also.

Einen ganz kleinen Abstrich muss ich allerdings machen – auch wenn ich dem Buch drüben bei Goodreads volle Punktzahl gegeben habe: Es ist leider ziemlich eindeutig ein Jungs-Roman. Weibliche Protagonisten4 sind äußerst dünn gesät, Bob tritt manchmal etwas zu penetrant als männlicher, weißer Gen-X-Nerd auf5 – und vor allem erinnert die Darstellung der „primitiven“ Außerirdischen etwas zu sehr an den anthropologischen Forschungsstand eines Was-ist-was-Buchs der 70er Jahre.6

Ansonsten aber großartig! Freue mich auf Teil zwei.

Entenhausen Edition 91

Seit etwa 20 Bänden werden in dieser Carl-Barks-Komplettausgabe die Dagobert-Duck-Geschichten aus der Feder des Meisters abgedruckt – selbstverständlich in der Übersetzung der großartigen und sprachgewaltigen Dr. Erika Fuchs. Dieses Heft enthält zu meiner Freude größtenteils Geschichten, die ich kaum mehr erinnere oder sogar noch nie gelesen habe. Darunter die zweite Begegnung mit Mac Moneysack, der hier mit herrlich durchschaubaren Tarnnamen unterwegs ist.

Mosaik 591: „Bertha macht’s“

Obwohl als Wessi aufgewachsen liebe ich die der Abrafaxe und feiere gerade mit ihnen ihr 50. Jubiläum. Im Jubeljahr sind Abrax, Brabax und Califax in monatlichen Einzelabenteuern unterwegs. In Heft 591 treffen sie auf Bertha Benz und begleiten sie auf ihrer legendären ersten Autofahrt. Wie immer sehr amüsant und lehrreich – und natürlich hervorragend gezeichnet.

„Das Mündel der Drachen“ (Die Vagabunden 1) von Robert Corvus

Romanhefte sind Schnee von Gestern? Weit gefehlt! Erst kürzlich hat der Bastei-Verlag mit „Die Vagabunden“ eine neue -Reihe aus der Feder von Robert Corvus gestartet. Sind zwar erst einmal nur zwölf Hefte – aber es zeigt: das Format ist noch lange nicht vergessen.

Dennoch muss ich gestehen, dass die Geschichte mein Interesse erst weckte, als Band eins als kostenloses E-Book angeboten ward. Und ich muss sagen: Das ist richtig gut. Ein recht klassisches Fantasy-Setting zwar mit Orks, Drachen und Magie – aber interessant und spannend erzählt.

Ob ich indes auch die folgenden Heftchen lese, habe ich noch nicht final entschieden.

Batman: Three Jokers

Ich habe ewig nicht mehr ausführlich in die Superhelden-Geschichten aus dem Hause reingelesen und bin fast gar nicht mehr auf dem Laufenden – nicht einmal, was das Schicksal meines Lieblings angeht.7

Der -Run war der letzte Erzählstrang, den ich komplett verfolgt hatte. Nur am Rande habe ich danach aufgeschnappt, dass Batman zum Gott der Weisheit wird, es auf einmal drei Joker gibt und schließlich ein Joker-Batman-Hybrid durch die Gegend springt. Es wurde also höchste Zeit, dass ich rauskriege, was es damit auf sich hat.

Das mit den drei Jokern hat mir recht gut gefallen. Im Grunde die Idee, dass der Joker eigentlich eine Rolle ist, die weitergegeben wird – so impliziert es ja auch die Schlussszene des unsäglichen zweiten Jokerfilms. Der Comic wirft diese Idee am Schluss jedoch wieder über den Haufen und lässt schließlich offen, ob es nicht doch immer nur einen Joker gegeben hat. Gefällt mir. Dass der dann aber durch die Hintertür noch ein Origin verpasst kriegt, entwertet die Geschichte und die Figur wieder ein wenig.

Dark Nights Metal: Dark Knights Rising

Und dann war The Batman Who Laughs dran. Gesehen hatte ich den schon oft in den einschlägigen Subreddits – nun weiß ich endlich, was es mit ihm auf sich hat. Gleichzeitig habe ich das negative DC-Multiversum kennengelernt, was mich ein wenig an die Incursion-Nummer bei erinnert – und wenn ich es recht bedenke, steht der Maker als Negativversion von Mr. Fantastic womöglich auch ein wenig Modell. Aber ich schweife ab.

Dieser Band fasst jedenfalls die Ursprungsgeschichten von insgesamt sieben negativen Batman-Varianten zusammen. Geradezu ideal, um mich auf Stand zu bringen. Somit weiß ich jetzt voll bescheid über den Joker-Batman,8 den Doomsday-Batman,9 den Flash-Batman,10 den Ares-Batman,11 den Cyborg-Batman,12 den Green-Lantern-Batman13 und die Aquawoman-Batwoman.14 Ich mag sowas.

––––––––––––
  1. als es Twitter noch gab und es schön dort war[]
  2. Schande über mich![]
  3. was immer das sein mag[]
  4. ja, neben Bob kommen noch zahlreiche andere Leute vor[]
  5. was ich persönlich natürlich lustig finde[]
  6. nur die Männer gehen auf die Jagd und erfinden Feuersteinäxte – das 19. Jahrhundert hat angerufen und will sein Frauenbild zurück[]
  7. Wobei meine Begeisterung für den Dunklen Ritter über die Jahrzehnte nachgelassen hat. Vor allem dieses Batman-besiegt-Superman-Motiv ging mir zunehmend auf den Senkel.[]
  8. der sterbende Joker infiziert den Batman dieser Welt mit einem speziellen Gift und macht ihn zu einer Kopie seiner selbst[]
  9. um einen durchgedrehten Superman zu besiegen, infiziert sich dieser Batman mit einem Doomsday-Virus[]
  10. dieser Batman stiehlt Flash die Speedforce und verschmilzt dabei mit ihm[]
  11. nachdem seine geliebte Wonderwoman stirbt, setzt er den Helm von Ares auf und wird so zum Kriegsgott[]
  12. sehr abgedreht: nach dem gewaltsamen Tod von Alfred baut Batman ein KI-Backup des Butlers, das ihn letztlich in einen Cyborg umbaut[]
  13. direkt nach dem Tod seiner Eltern in der Crime-Alley erwählt ihn ein Ring, er dominiert ihn so stark, dass er Joe Chill damit ermorden kann und eine Art Punisher mit grünem Ring wird[]
  14. eine genderswapped Batwoman legt sich mit den Atlantern an und wird quasi selbst zu einer[]

< | UberBlogr Webring | >

© 2007-2026 by nerdlicht.net | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Ich woanders: Eskapedia; World of Cosmos; Zusammengebaut; Instagram; Mastodon; Bluesky; Schreibmonat; Goodreads | Jetzt bestellen: "Mette vom Mond" von Finn Mühlenkamp | Theme von Anders Norén