Schlagwort: ScienceFiction

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: G

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben G wie

Galaktische Söldner, die

Es begab sich in den letzten Monden der 90er Jahre, dass die -Redaktion mit der FanEdition eine halb-professionelle neue Romanheftreihe ins Leben rief, in der sich ambitionierte Autorinnen und Autoren aus dem Hobby- und Fanbereich im Perryversum ausprobieren durften. Und wer hat damals den ersten Band geschrieben? Ganz genau! Meiner einer!

Der Heftroman ist inzwischen längst vergriffen, ihr könnt ihn euch bei Interesse aber gern hier als PDF1 herunterladen: Perry Rhodan FanEdition Band 1: Die Galaktischen Söldner.

Auch wenn ich noch einige Folgeabenteuer der Söldnertruppe geplant – aber nie geschrieben – hatte, steht das -Abenteuer durchaus für sich allein und kann auch gut ohne großes Rhodan-Wissen gelesen werden.

Generation X

Ich halte nicht allzu viel von dieser Generationeneinteilung. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Verhalten der jeweiligen Großeltern-, Eltern- und Kindergenerationen zueinander seit Anbeginn der Menschheit nahezu identisch. Andere demografische Umstände2 halte ich für wesentlich prägender als das konkrete Geburtsjahrzehnt.

Sei es wie es sei, dieser ungebrochen beliebten Einteilung folgend gehöre ich zur Generation X. Und was macht das mit mir? Naheliegenderweise habe ich dadurch einen gewissen Hang zu Musik, Filmen, Serien und weiteren popkulturellen Erzeugnissen aus der Zeit meiner Kindheit und Jugend. Ich lehne es aber ab, alles aus dieser Ära nostalgisch zu überhöhen. Auch damals gab’s ganz viel Mist – und vieles ist heute besser.

Interessant finde ich in der laufenden Diskussion, dass die Generation X weitgehend ausgenommen wird. Es ist immer von Boomern und Gen Z die Rede, hin und wieder auch von den Millennials – aber meine Truppe wird weitgehend in Ruhe gelassen.3

Goetheblick

Von Geburt an habe ich in meinem linken Auge eine starke Fehlsichtigkeit, die am ehesten einer Weitsichtigkeit entspricht. Das rechte ist soweit in Ordnung, außer dass es in meiner Jugend eine normale Kurzsichtigkeit entwickelt hat. Irgendwann hat mir mal ein Augenarzt eröffnet, dass man so etwas – ein Auge weitsichtig, das andere kurzsichtig – den nennt. Der olle Geheimrat hatte wohl ein ähnliches Leiden.

Das hat mich schwer beeindruckt, weswegen ich es oft und gern zum Gesprächsthema gemacht habe. Unter anderem auch bei der allerersten Unterhaltung, die ich mit meinem alten Freund und Kupferstecher Andres geführt habe. Dabei hat sich nämlich ergeben, dass auch er diese augenärztliche Besonderheit hat. So etwas verbindet.4

Seit über zehn Jahren versprechen wir uns daher: Sollten wir irgendwann einmal einen gemeinsamen machen wird er Goetheblick heißen. Rein aus Testzwecken hatte ich 2015 zwei Solo-Sendungen aufgenommen: Lauschet dem Goetheblick!

Goodreads

Als alte Leseratte dokumentiere und tracke ich gern meinen Lesestoff, wie man das heute so macht in aller Öffentlichkeit vulgo online. Die Plattform meiner Wahl ist schon seit längerem Goodreads.5 Schaut dort gern vorbei, falls ihr mal schauen wollt, was ich so lese.

Gratis Comic Tag

Der Free Comic Book Day ist in den US of A schon lange eine Institution. 2010 wurde der auch im deutschsprachigen Raum eingeführt. Seit dem ersten GCT war ich jahrelang recht regelmäßig am Start wenn am Hochfest der Neunten Kunst in die einschlägigen Läden geströmt wurde, um für umme abzugreifen.

Es war ursprünglich auch der Sinn des ganzen, den Fachhandel zu fördern und die Lesendenschaft in die lokalen Comicläden zu locken. So richtig hat das vermutlich nie geklappt, eigentlicher Nutznießer sind selbstverständlich die Verlage.

Was die sich allerdings dabei gedacht haben, diese ehrwürdige Veranstaltung seit 2024 nur noch für die Zielgruppe „Kids & Teens“ auszurichten, will mir bis heute nicht einleuchten.


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  1. Transparenzhinweis: es liegt bei Google Drive[]
  2. Geschlecht, Geburtsort und so Sachen[]
  3. oder schlicht den Boomern zugerechnet, was das ganze „System“ auch wieder über den Haufen wirft[]
  4. neben der gemeinsamen Begeisterung für Lego, Star Trek, Fernreisen und Cheeseburger[]
  5. tatsächlich sogar lange bevor das große böse A sie übernommen hat[]

Nerdlicht früher: Teekannen, Olympos und ein Schreibwettbewerb

Auf meinem haben sich seit 2007 etliche Artikel angesammelt. Wie ich finde, kann man ein paar davon immer noch gut lesen. Grund genug für eine unregelmäßige -Rubrik.

Vor fünf Jahren habe ich fleißig mein allwöchentliches Blogtagebuch1 befüllt. Unter anderem beklagte ich damals das Ende meiner geliebten Teekanne2 und werkelte schon in dieser Zeit an meinen Raketenmärchen herum.3 Vor zehn Jahren habe ich regelmäßig Lesetagebuch geführt.4 Darin ging’s dann meist – aber nicht nur – um . Und vor 15 Jahren habe ich allen Ernstes einen -Schreibwettbewerb losgetreten, um das 50-jährige Jubiläum der größten -Serie der Welt zu ehren.5

Aber lest selbst:

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  1. somit eher ein Wochenbuch – aber wie heißt es bei Loriot so schön: „Apfel Helene gibt es gar nicht“[]
  2. inzwischen habe ich mich übrigens für das beschriebene Designermodell entschieden, das tatsächlich fast gar nicht pütschert[]
  3. die in diesem Jahr aber wirklich endlich „fertig“ werden – echt jetzt[]
  4. auch nicht täglich[]
  5. hey, das heißt ja, dass Perry Rhodan dieses Jahr 65 wird[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: F

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben F wie

Fantasy

Ich habe es schon in anderen Zusammenhängen erwähnt:1 ich bin nicht der Entweder-oder-, sondern vielmehr der Sowohl-als-auch-Typ. Entsprechend handhabe ich es auch bei den fantastischen Genres, ich liebe und gleichermaßen. Und auch wenn es in die Subgenres geht, kann ich den meisten etwas abgewinnen, sei es nun epische -Mythologie oder rustikales Conan-Gekloppe. So lange eine gute Geschichte erzählt und eine einfallsreiche Welt beschrieben wird bin ich dabei. Und manchmal versuche ich mich sogar selbst daran, so etwas zu schreiben.

Fate

Bis in die Zehnerjahre hinein habe ich recht intensiv dem Pen-and-Paper gefrönt. Dabei habe ich etliche Rollenspielsysteme kennen und schätzen gelernt, darunter hat eine gewisse Sonderstellung eingenommen. Im Vergleich zu anderen Systemen habe ich es gar nicht mal übermäßig häufig gespielt, dennoch haben wir uns in unserer Gruppe und im angeschlossenen Ausgespielt-Podcast oft und gern damit beschäftigt.

In dem System wird zwar auch mit Werten und Würfeln gearbeitet – aber es wird deutlich mehr Wert auf den erzählerischen Aspekt gelegt. So ist es hier bereits in der Charaktererschaffung oder gar im Weltenbau möglich, diese zum einen spielerisch zu gestalten und zum anderen besser mit der Kampagnenhandlung zu verweben. Schließlich können Spieler sogar punktuell das Erzählrecht übernehmen, was sehr reizvoll ist.

Als das Regelwerk in Form von Malmsturm 2011 erstmals auf deutsch auf den Markt kam, habe ich mich in den Folgemonaten sogar dazu hinreißen lassen, selbst eine kleine Fate-Kampagne zu leiten. Hat Spaß gemacht.

Fediverse

Ich bin nur Anwender, kein Experte, daher seht mir meine oberflächliche Beschreibung nach. Ich verstehe es zumindest so, dass unter dem Begriff alle föderierten Sozialen Netzwerke zusammengefasst werden, die mit demselben Protokoll arbeiten und daher prinzipiell miteinander kommunizieren können. Das bekannteste dürfte sein.

Ich muss zudem gestehen, dass ich all dies bislang vor allem in der Theorie bewundere. In der Praxis werde ich mit dem Wollelefanten zwar kontinuierlich aber nur in winzigen Schritten warm und wärmer.2

Einen anderen Schritt, nämlich dieses Blog hier zu einem Teil des Fediverse zu machen, habe ich immerhin schon zu einem guten Stück vollzogen. Mithilfe des -Plugins ActivityPub ist mir das bereits 2024 gelungen. Seitdem werden alle meine Artikel auch bei Mastodon reingespült. Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, auch die fehlenden Komponenten nachzuziehen, damit ich mit diesem Blog auch anderen Accounts folgen und es wie einen „richtigen“ Mastodon-Account nutzen kann.

Filme

Klar mag ich Filme. Wer tut das nicht? Mein Schwerpunkt liegt erwartungsgemäß bei den fantastischen Streifen und meine Allzeit-Lieblinge dürften 2001 und LotR sein – wie so ein alter Gen-X-Mann, der ich nunmal bin.

Finn Mühlenkamp

Diesen Künstlernamen trage ich seit 2023 mit mir herum, denn unter diesem erschien in jenem Jahr mein erstes richtiges namens Mette vom Mond.3 Genaugenommen sind darunter auch meine Frau und Tochter subsumiert, da sie wesentlich zu besagtem Buch beigetragen haben. Ob der Name Finn Mühlenkamp alsbald wieder auf einem Buchtitel prangt, wird sich zeigen.

Fundsachen

Vor etlichen Jahren habe ich meine vor noch etlicheren Jahren begründete Rubrik der eskapistischen Links in Fundsachen umbenannt. Die Idee war, meinen Webfundstücken einzelne ausführlichere Artikel zu gönnen. Auch schon wieder etwas her, dass ich diese Rubrik bedient habe, was auch daran liegt, dass ich das Thema Webfundstücke zur Zeit in den Newsletter auslagere.4 Mal gucken.

Fußnoten

Bereits seit 2020 greife ich in diesem Blog immer mal wieder zum Stilmittel der Fußnote.5 Dabei hilft mir sehr zuverlässig das wunderbar einfache WordPress-Plugin Footnotes Made Easy.


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  1. Lego/Playmobil, Star Trek/Star Wars, Marvel/DC[]
  2. irgendwie sagt mir Bluesky einen winzigen Ticken mehr zu[]
  3. Jetzt bestellen![]
  4. Jetzt abonnieren![]
  5. guckst du hier[]

Meine fünf liebsten Filme 2025

Ihr kennt das Spiel. Alljährlich ruft der @slbstgsprchlr dazu auf, ihm die fünf besten Filme des Jahres zu nennen, damit er auf fundierter Grundlage dazu in seinem sprechen kann. Da bin ich wie immer gern dabei.

Ich muss – wie eigentlich jedes Jahr – einschränkend anmerken, dass ich nur sehr wenige Filme gesehen habe, die Volkers strengen aber gerechten Anforderungen genügen. Sie müssen nämlich nicht nur im Berichtszeitraum erstmals geschaut worden sein, sondern auch aus dem betreffenden Jahr stammen. Mit Blick auf meinen Letterboxd-Account sieht man sogleich, dass dies nicht sonderlich viele sind – zudem haben mich die wenigsten davon nennenswert vom Hocker gehauen.

Sei es, wie es sei, hier sind meine fünf liebsten Filme des Jahres 2025:

Platz 1 – Mickey 17

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Zugegeben, diese Klon-Geschichte ist reichlich skurril geraten. Dennoch muss ich gestehen, dass mir der etwas schrägere Ansatz, dieses klassische -Thema anzugehen, ziemlich gut gefallen hat. Denn trotz aller Albernheiten kommen die etwas tiefgründigeren Aspekte dieser Angelegenheit nicht zu kurz. Existenzielle Fragen nach Identität und Bewusstsein werden durchaus angemessen behandelt. Zudem sind die Aliens schön fremdartig und Ruffalos Trump-Parodie kann sich durchaus sehen lassen.

Platz 2 – The Fantastic Four: First Steps

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Selbst ein kritikloser Fanboy wie ich musste in diesem Jahr zugeben, dass die Qualität der MCU-Filme arg nachgelassen hat. Vor allem der Nummer mit dem roten Hulk hat man ansehen können, dass nicht mehr allzu viel Kohle in die Streifen gesteckt wird. Der Neustart der Fantastischen Vier ist die einzige halbwegs rühmliche Ausnahme. Da ich Marvels First Family sehr mag und ich mich sehr über ihren Einstieg ins MCU freue, sehe ich ihren ersten Schritten die leichten inhaltlichen Schwächen gerne nach. Setting und Figuren haben mir außerordentlich gefallen, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie sie es in Doomsday krachen lassen werden.

Platz 3 – Frankenstein

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Bei Direct-to-Streaming-Filmen1 bin ich meistens skeptisch. Selbst bei großem Staraufgebot geraten diese Produktionen meist etwas schwachbrüstig. Ausnahmen gibt’s aber immer wieder – so auch im Falle dieses Klassik-Horror-Krachers von Meister del Toro. Die aktuellste Adaption des Shelley’schen Werks ist hervorragend gelungen.

Platz 4 – Thunderbolts*

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Wie bereits bei den FF geschrieben, merkt man den meisten aktuellen -Filmen einen vermuteten Sparkurs an. Das gilt leider auch bei den Thunderbolts. Immerhin kommt das Antihelden-Team sehr rasant und humorvoll daher und liefert dem MCU einen sehr interessanten Zugang. Jedoch fehlt dem Film die gewisse epische Größe. Dennoch hat er mir Spaß gemacht. Und auch hier gilt: Ich baue darauf, dass Yelena, Sentry und Co. bei Doomsday glänzen werden.

Platz 5 – The Electric State

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Noch so ein Streaming-Film. Hier gelingt es den Figuren und dem KI-Thema, dem ich in der Fiktion durchaus zugetan bin,2 gerade so, die vorhersagbare Handlung auszugleichen. Doch, hat Spaß gemacht.

Und was ist mit Superman?

Wie gesagt: Ich habe etliche Filme aus dem Jahr 2025 noch gar nicht gesehen. Bei vielen davon bin ich sicher oder habe mir sagen lassen, dass sie hervorragend und teils sogar besser sind als die genannten. Darunter sind vermutlich mindestens der neue Superman-Film und „One Battle After Another“. Hole ich alle noch nach, versprochen.

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  1. Nennt man das so?[]
  2. in der Realität nicht so[]

Lesetagebuch: Perry Rhodan 3356 und 3357

Liebes Lesetagebuch, über die Weihnachtstage habe ich mit einiger Begeisterung den -Doppelband 3356 und 3357 von Wim Vandemaan gelesen.

Sehr interessant, wie weit gefächert die Bewertungen drüben bei Goodreads ausgefallen sind, von vernichtendem einem bis hin zu euphorischen fünf Sternen.

Mir waren beide Hefte immerhin je vier Sterne wert. Aber ich mag seine Schreibe einfach, vor allem, wenn ihm das Exposé viel Freiheit und seine Fabulierlust von der Kette lässt.

In diesem Fall kam dabei geistreiche Social-Fiction in einem Tee-Trinker-Idyll heraus. Vor allem mit letzterem hatte er mich natürlich. Aber auch die Maschinenevolution des Technogewölks hat mich wohlig an -Großmeister Stanislaw Lem erinnert.

Als Ex-Expokrat und Gelehrter des Rhodan-Lore bettet Vandemaan auch stets alles gekonnt in die jahrtausendealte Historie dieses fiktiven Universums ein – nur an zwei Stellen schien mir dies etwas lückenhaft.

So hätte man während Reginald Bulls vermeintlicher Nahtoderfahrung gern darauf hinweisen können, dass der arme Kerl schon einmal die arkonidische Infinite Todesstrafe erdulden musste.

Und dann schien mir die Behauptung, dass man zum ersten Mal Zeuge einer Maschinenevolution geworden sei, auch etwas gewagt. Zum einen sollte das Lektorat die Formulierung „zum ersten Mal“ ohnehin pauschal streichen. Nach über 3300 Heften ist mit Sicherheit jeder SF-Trope mindestens einmal in der Serie vorgekommen.

Und ausgerechnet bei diesem bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass ihn Vandemaan höchstselbst in den End-2900er Heften schon einmal benutzt hat. Aber da mag mich meine Erinnerung auch trüben.

So oder so, der Ausflug in Vandemaans etwas bizarrere Gefilde des Perryversums hat mir wieder viel Freude bereitet.

Mein eskapistisches Jahr 2025

Hiermit schließe ich mein Bloggerjahr mit dem obligatorischen Jahresrückblick. Was war 2025 in Sachen Lektüre, Serienkonsum, Klemmbausteinzusammenbau etc. so los? Ich fasse zusammen:

Gebloggt

Wenn ich richtig gezählt habe, gab’s dieses Jahr 54 Artikel auf meinem . Das heißt, ich habe knapp mehr als wöchentlich gebloggt. Immerhin. Zudem habe ich wie geplant in jedem Quartal mein -Experiment WOLKENKUCKUCKSHEIMER QUARTALSPOST versendet. Mit dem ist eine neue Rubrik hinzugekommen. Mein Versuch, die Jahresend-Blogparade wiederzubeleben, wollte nicht so recht zünden – ich nerv euch ab jetzt trotzdem jedes Jahr damit.

Gelesen

Einen weitgehend vollständigen Überblick über meine Jahreslektüre gibt’s drüben bei Goodreads. Das meiste davon sind – wie so oft – -Hefte und -Mangas. Bei unser aller Lieblings-Raketenheftchenserie habe ich recht unregelmäßig die aktuelle Erstauflage mitgelesen. Für Band 3347 hatte ich sogar etwas Lob übrig. Bei dem allseits beliebten Gummi-Piraten hatte ich den dritten Sammelschuber mit der Sky-Island-Geschichte am Wickel. Wie immer großartig.

Den neuen -Band nahm ich zum Anlass, meine Sammlung wieder herzustellen und alle Abenteuer des kleinen Galliers erneut durchzuschmökern. Ähnliches mache ich sporadisch mit Lucky Luke. Und schließlich habe ich mich endlich für ein Abo des besten deutschsprachigen Comicmagazins Mosaik entschieden. Die der flattern seit diesem Jahr allmonatlich in meinen Briefkasten.

Ansonsten gab’s einiges an -Prosa, darunter die Bobiverse-Romane, die 1984-Neuerzählung Julia, die komplette Odyssee-Saga und I Robot.

Meine Lieblings-Lektüre in diesem Jahr war aber unbestreitbar Qwert von Walter Moers.

Geschrieben

Für meine Verhältnisse war ich an der Tastatur in diesem Jahr durchaus fleißig und habe meine ein wenig voranbringen können. Großen Anteil daran hat sicherlich der . Die Schreib-Challenge-Plattform des wunderbaren @Rpunkt hat die Lücke des dahingeschiedenen gefüllt und mich motiviert, einige meiner Schreibprojekte anzugehen, von denen im kommenden Jahr eventuell zu lesen sein wird.

Bereits zuvor konnte ich in diesem Jahr das Wörtchen „Ende“ unter meinen Roman für die Perry-Rhodan-Fanfiction-Serie Dorgon setzen, der ebenfalls im kommenden Jahr erscheinen sollte. Ich werde berichten.

Gelauscht

Mein liebster ist und bleibt auch in diesem Jahr „Sternengeschichten“ von Florian Freistetter, dicht gefolgt von meiner Neuentdeckung Nerds at Work von und mit Christian Scharun und @fMRI_guy. FTW!

Geschaut

Ich habe in den letzten 12 Monaten dermaßen viele Serien gebinged, dass selbst die oberflächlichste Zusammenfassung hier jeden Rahmen sprengen würde. Dass müsste noch mal in einen eigenen Blogpost ausgelagert werden. Ich baue da sehr auf die alljährliche Umfrage des @slbstgsprchlr

Bei meinem Anfang des Jahres angedachten Battlestar-Galactica-Rewatch bin ich immerhin bis zum Ende der ersten Staffel und etwa zur Hälfte des Spinoffs Caprica vorgedrungen.

Bei Filmen hinke ich ja immer etwas hinterher. Bei den jahresaktuellen Streifen war „Mickey 17“ mein Favorit, bei den erstmals geschauten älteren Filmen der französische Animationsfilm „Mars Express“.

Gebaut

Mein liebstes -Set in diesem Jahr ist definitiv der Gameboy. Gleich dahinter rangiert die Going Merry – beziehungsweise „Flying Lamb“, wie das One-Piece-Piratenschiff „auf deutsch“ heißt.

Gereist

In diesem Jahr gelernt: sowohl Dublin als auch Menorca sind ganz wundervolle Reiseziele.

Kommt gut rüber

So weit, so unspektakulär. Ich wünsche allen ganz wundervolle Fest- und Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Make it so!

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„I Robot“ von Isaac Asimov

Für einen selbsternannten -Fan weist mein Lesekanon noch einige arge Lücken auf. So habe ich vom Großmeister Isaac Asimov bislang nur ein paar Kurzgeschichten und ein, zwei Romane gelesen. Höchste Zeit also, mir mal den kompletten Roboter- und Foundation-Epos reinzudrehen, beginnend mit der Kurzgeschichtensammlung „I Robot“ beziehungsweise „Ich der Roboter“, wie der Titel zuletzt naheliegenderweise übersetzt wurde.1

Letzter Anstoß, dieses Projekt endlich anzugehen, war natürlich die Streaming-Serie Foundation, die ich zwar nicht überragend finde, in der aber genug spannende Einfälle stecken, dass ich deren Originalversion nun unbedingt mal nachlesen möchte.

Episodenhafte Roboter-Historie

Das Buch ist im Grunde eine Anthologie mehr oder weniger kurzer Geschichten, die sich alle um den Umgang mit den berühmten drei Robotergesetzen2 drehen und welche vermeintlichen Fehlfunktionen sie bei den Maschinen hervorrufen können. Als unverrückbare Basisprogrammierung bilden sie das Handlungsgerüst, in dem sich die Roboter bewegen müssen.

Alle Fehler stellen sich im Grunde als Folge ungenauer oder unüberlegter Befehle von Menschen heraus, die die Maschinen in logische Zwickmühlen bugsieren, aus denen sie nur mit Mühe wieder herauskommen, wenn sie gleichzeitig die drei Gesetze befolgen wollen.

Im Hintergrund wird dabei grob die Entwicklung der Roboter und ihres Einflusses auf die  menschliche Gesellschaft beschrieben. Eine Rahmenhandlung hält die Episoden lose zusammen, darin interviewt ein Journalist die betagte Robotpsychologin Dr. Susan Calvin, die in den meisten der Geschichten selbst eine Rolle spielt. Sie ist dann stets die Instanz, die das jeweilige Problem auflöst und den menschengemachten Fehler benennt, der die Ursache war.

Ein, zwei Geschichten weichen ein wenig vom Schema ab, so wird in einer einem Politiker vorgeworfen, in Wahrheit ein Roboter zu sein, eine andere beschreibt den Einfluss eines Robotkindermädchens auf eine Kleinfamilie.

Furchtbares Frauenbild

Auch heute kann man die Geschichten noch sehr gut lesen – mit einer Einschränkung: das transportierte Frauenbild ist leider alles andere als zukunftsweisend und tief in den 40er Jahren verwurzelt, in denen die Stories entstanden sind. Wobei man auch in diesem Jahrzehnt durchaus etwas progressiver hätte daherkommen können, aber das war Asimov offenbar nicht allzu wichtig.

Unter den wenigen Frauen, die überhaupt auftauchen, ragt immerhin die Hauptfigur und Roboterexpertin Dr. Susan Calvin hervor, die als kompetente Wissenschaftlerin in fast jeder Geschichte den Tag rettet. Allerdings entblödet sich Asimov nicht, immer wieder betonen zu müssen, dass sie ja nicht sonderlich attraktiv sei und in ihrem tiefsten Inneren darunter leide, keine „richtige“ von Männern begehrte Frau zu sein.3

Alle anderen Anachronismen, wie die antiquierte Vorstellung von Computern, stören hingegen überhaupt nicht, da die eigentlich behandelten Themen immer noch aktuell – oder geradezu zeitlos sind.

Moral und Maschinen

Denn im Grunde geht es bei all dem um Moral und wie man künstliche Intelligenzen dazu bringen kann, „richtig“ zu handeln. Und selbstverständlich berührt das die Kernfrage, was denn überhaupt richtiges Handeln ist und welche Regeln man frei nach Immanuel Kant zur Maxime des eigenen Tuns erheben sollte.

In der Welt der Nullen und Einsen läuft die Beantwortung dieser Frage meist auf den guten alten Utilitarismus hinaus, also die Idee, eine Handlung danach moralisch zu bewerten, wieviel Schaden – beziehungsweise das Gegenteil – sie für wie viele Menschen verursacht. Daraus folgen dann wiederum so schöne Gedankenexperimente wie das Trolleyproblem und andere vergleichbare Dilemmata.

Genau das versucht man seit einigen Jahren autonom fahrenden Autos einzuprogrammieren – und Asimov hat es bereits in den 1940ern in seine drei Gesetze gegossen. In diesem Büchlein kann man all dies sehr schön nachlesen. Und es zeigt sich wieder einmal, dass die Science-Fiction meist auch ein gutes Stück in sich trägt.

Darüber hinaus finde ich die Episoden – von oben genannter Einschränkung abgesehen – allesamt sehr unterhaltsam und spannend. Ich kann die Lektüre sehr empfehlen.

Zusätzlicher Lesetipp

Mehr aus Zufall habe ich vor ein paar Monaten „Der elektrische Engel“ von Sven Haupt aus dem Jahr 2018 gelesen, was in Form und Inhalt eine bewusste und sehr gelungene Hommage des Asimov-Klassikers ist. Seine KI-Expertin heißt Bettina Calvin und sie berichtet in ihrem Interview ganz ähnliche Episoden, die jedoch im Gewand moderner Science-Fiction und der aktuellen Vorstellungen von Computern und künstlicher Intelligenz daherkommen. Auch hier kann ich den Blick ins Buch sehr anraten.

Dr. Calvin und Will Smith

Und schließlich habe ich mir direkt nach Asimovs Buch einen Rewatch der gleichnamigen Verfilmung von 2004 gegönnt – wohl wissend, dass der Streifen nur äußerst lose auf der Vorlage basiert. Naja, ehrlich gesagt fast gar nicht. Zwei, drei Namen wurden übernommen – inklusive Susan Calvin – und es geht um Roboter, die den drei Gesetzen folgen. Trotz dessen und des geradezu unverschämten Product-Placements finde ich den Film aber immer noch gar nicht mal so schlecht.

Das mit den kugelförmigen Autoreifen hätte Audi wirklich mal machen sollen.

Weiter in Richtung Foundation

Wie auch immer. Asimovs Roboter-Kosmos macht mir Spaß. Der nächste Band in der Reihe „Geliebter Roboter“ wartet bereits auf meinem eBook-Reader auf mich.

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  1. Wenn ich mich recht erinnere, ist der Band auf deutsch oft auch unter anderen Titeln erschienen.[]
  2. Ich muss sie jetzt nicht noch einmal zitieren, oder?[]
  3. zu lesen während einer Episode, als es einem fehlgeleiteten Roboter gelingt, sogar sie kurzzeitig zu manipulieren[]

Allgemeine Altpapiersammlung 2025 (die Beiträge)

Anfang der Woche rief ich zur Allgemeinem Altpapiersammlung 2025 auf. Hier nun meine , meine zehn verschmähten Blogposts des Jahres.

Nicht einen einzigen Kommentar gab es für …

Zeigt her euer Altpapier!

Wie sieht’s bei euch aus? Welche eurer Blogposts haben in diesem Jahr zu wenig Liebe erfahren? Packt eure Liste der verschmähten Artikel gern in die Kommentare.

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: E

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben E wie

Eay

Was technische Dinge angeht, bin ich ja mehr so der Anwender – höchstens ein interessierter Laie. Und auch um Endgeräte mit dem Apfel hintendrauf mache ich eher einen Bogen. Dennoch bin ich begeisterter Folger und Leser der diversen Web- und Social-Media-Auftritte von Stefan Grund, der dort überall als @eay unterwegs ist. Sein Blog eay.cc betreibt er seit 2003, da solltet ihr dringend regelmäßig reinschauen, wenn ihr euch für Technik-, Netz- und Nerdkrams interessiert. Sehr lesenswert.1

eBook

Ich habe mich schnell für das elektronische Lesen begeistern können und kaufe schon seit Langem nur noch sehr wenige Schrifterzeugnisse in Papierform. Das haptische oder gar olfaktorische Erlebnis dicker Bücher hat mir nie sonderlich gefehlt. Tatsächlich finde ich die Lektüre großer Schwarten sogar reichlich umständlich. Vor allem auf Reisen ist es ein Segen, tausende oder gar zehntausende Buchseiten in einem schmalen Reader mit sich zu führen.

Einzig bei Illustrationen – vor allem, wenn sie farbig sind – gerät das E-Paper noch an seine Grenzen. Für , Bildbände und reich illustrierte Romane2 muss ich daher weiterhin Bäume fällen lassen.

Edieh

Auch der Webauftritt von @docron hat stets einen festen Platz in meiner Blogroll. Nicht nur, weil er ein feiner Kerl ist, mit dem ich so manchen Würfel geschubst und etliche Worte ins Mikro geplaudert habe, sondern auch und vor allem, weil edieh.de die zuverlässigste, aktuellste und umfassendste Informationsquelle für Trailer, Serien und Filme ist.

Und falls ihr nicht von selbst drauf kommt, ganz unten im Footer seines Blogs findet ihr die Bedeutung des Namens erklärt.

Egozine

Als ich 2007 den Bums hier gestartet habe, habe ich Blogs für mich als digitale Version des guten alten Egozines interpretiert. Um aus meinem allerersten Post zu zitieren:

Dereinst tippten einige eifrige Fans in regelmäßigen Abständen ihre Gedanken zu ihrem bevorzugten Thema auf ein, zwei DIN A4-Seiten, vervielfältigten diese und schickten sie per Post an Freunde und andere Leute, die es nicht interessierte. Das Ganze nannte sich Egozine. Heute findet dergleichen im Internet statt und man nennt es Blog – das Prinzip bleibt jedoch dasselbe.

An der analogen Version habe ich mich im übrigen – leider – nie versucht. Diesen Auftritt hier nenne ich dennoch von Anfang an , zunächst „Schreiberlings Egozine“ und inzwischen – wenn auch nur noch im Untertitel – „Eskapistisches Egozine“.

Ehrenwerte Club der Erfolglosen Blogger, der

Bloggende hatten schon immer den Drang, sich in Ringen, Gruppen oder Clubs zusammenzuschließen, um gemeinsam (reichweiten-) stärker zu sein, als allein. Einer davon, bei dem ich die Ehre hatte, Mitglied zu sein, war der „Ehrenwerte Club der erfolglosen Blogger“. Dieser lose Zusammenschluss existierte in den Nuller- und Zehnerjahren und hatte durch recht einfache Mittel wie einen zentralen automatischen -Feed durchaus für eine leichte Reichweitenerhöhung seiner Mitglieder gesorgt. Nett wars.

Enpunkt

Eine weitere oft und gern von mir besuchte Seite ist das private Blog des -Chefredakteurs @Enpunkt. In seinem ENPUNKT-Tagebuch berichtet er regelmäßig über allerlei interessantes Zeugs, darunter viel zu Comics, und Krachmusik.

Entenhausen

Zu meinen liebsten fiktiven Städten des Multiversums zählt definitiv aka Duckburg. Von klein auf bin ich begeisterter Leser aller Geschichten und Abenteuer, die in dieser Metropole stattfinden oder dort ihren Ausgangspunkt haben. Dabei bevorzuge ich selbstredend die Berichte von Carl Barks und Don Rosa, werfe aber immer auch gern einen Blick in das eine oder andere Lustige Taschenbuch.

Enterprise

Die Enterprise wird bei uns allen in den persönlichen Listen der liebsten Raumschiffe ganz weit vorne stehen. Aber welche? Schließlich gibt es mindestens zehn,3 wenn man alle Refits und Parallelwelt-Versionen außer acht lässt.

In meiner Generation dürfte es meist die D sein, denn die Abenteuer der Next Generation um Captain Picard flimmerten just zu unserer Schulzeit über die Röhrenfernseher und prägten damit unser Bild vom mutigen Vorstoß zur final frontier. Und ich mag das Föderations-Flaggschiff dieser Epoche noch immer am liebsten: das elegante Colani-Design, das gemütliche Wohnzimmer-Interieur – einfach großartig.

Ich möchte keinesfalls unterschlagen, dass auch eine der unterschätzten -Serien4 zunächst unter dem schlichten Namen Enterprise gestartet ist. Ich habe die vier Staffeln erst lange nach der Erstveröffentlichung durchgebinged und dabei sehr lieb gewonnen.

It’s been a long road …

Eskapedia

Wie heißt es so schön? Wenn zwei Herren mittleren Alters plaudernd beisammensitzen, erscheint bald auf quasimagischem Wege ein Mikrofon zwischen ihnen und – schwupps! – haben sie einen . So geschah es @Rpunkt und mir vor einigen Jahren. Unter dem Namen produzierten wir zwischen 2019 und 2023 stolze 19 Episoden mit ehrlichen, entsetzlich eloquenten, eskapistischen Empfehlungen.

Dieser Tage gehen Gerüchte um, dass bereits ab Januar 2026 eine neue Staffel aufgenommen wird.

Eskapismus

Ich mag den Begriff „Eskapismus“ – beziehungsweise „Eskapist“ – um einiges lieber als Nerd oder Geek. Daher taucht er in meinen öffentlichen Auftritten auch wesentlich häufiger auf. Ähnlich wie letztere wird er von der Gesellschaft immer mal wieder negativ besetzt, meint aus meiner Sicht im Wortsinn aber etwas ausnehmend positives und menschliches. Es ist geradezu ein Menschenrecht, dem Alltag und der Realität mit den Mitteln der Fantasie und Kreativität entfliehen zu dürfen. Mehr noch ist es ein elementarer Wesenszug des Menschen, eine seiner exklusiven Fähigkeiten, dies zu können. Es sollte allen vergönnt und möglich sein, sich wenigstens hin und wieder kleinere oder größere Fluchten zu erlauben.

Eskapist, der

Es begab sich im Jahre 2013, dass der gute @Weltenkreuzer vorschlug, eine neue deutschsprachige Plattform beziehungsweise ein Blog oder Onlinemagazin ins Leben zu rufen, worauf zahlreiche Schreibende gemeinsam über fantastische und popkulturelle Dinge berichten und sinnieren sollten. Mit einigen anderen war ich sofort Feuer und Flamme. Der Name war schnell gefunden: „Der Eskapist“ sollte das Kind heißen – Domain und Twitter-Handle waren sogar noch frei.

Doch wie das oftmals so ist, trug die anfängliche Begeisterung nicht lang beziehungsweise wurde der tatsächliche Aufwand etwas unterschätzt. So musste das Projekt zu unser aller großem Bedauern bereits nach ein paar Monaten wieder zu Grabe getragen werden. Die zwei, drei Artikel, die ich dafür verfasst hatte, wurden in diesen Auftritt hier herübergerettet. Die eigens für den Eskapisten entwickelte Rubrik „Die Eskapistischen Links der Woche“ – siehe unten – habe ich noch etliche Jahre erfolgreich fortgeführt und lasse sie inzwischen im Rahmen meines Newsletters fortleben.

Hm. Ob Nils die Domain noch immer besitzt …?

Eskapistische Links

Zu den erfolgreichsten und langlebigsten Rubriken meines Blogs zählen mit Sicherheit die „Eskapistischen Links der Woche“. Einstmals für den Eskapisten – siehe oben – entwickelt habe ich diese klassische Linkliste ab 2013 etliche Jahre lang tapfer Freitag für Freitag5 kuratiert und gepostet. Die letzte klassische Linkliste gab’s 2019, danach habe ich das Konzept etwas geändert und unter der Kategorie Fundsachen fortgeführt.

Doch mittlerweile kann man wie gesagt die guten alten Eskapistischen Links wieder genießen, indem man meinen abonniert.


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  1. Außerdem solltet ihr seine App „Yonks“ mal ausprobieren.[]
  2. vor allem aus dem Hause Moers[]
  3. die NX-01, die erste 1701 und ihre Nachfolgerinnen A, B, C, D, E, F, G und J – H und I wurden uns bislang noch nicht gezeigt[]
  4. quasi das Discovery der Nuller-Jahre[]
  5. mal mehr mal weniger regelmäßig[]

Perry Rhodan Band 3348 „Brennpunkt Neu-Atlantis“ von Leo Lukas

Finale! Der aktuelle Handlungsabschnitt der -Serie wird mit einem Doppelband abgeschlossen. Autor Leo Lukas ist Garant für schräge Figuren und Dialoge und einfallsreiche Szenen, ich mag das sehr. Mal schauen, ob das auch für den ersten seiner beiden PHOENIX-Abschlussbände zutrifft. Doch zunächst die

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Zusammenfassung: I’ll be back on earth

Perry Rhodan hat die Reise durch das brennende Nichts überstanden und erscheint wohlbehalten – wenn auch unbekleidet – auf der Kunstinsel Neu-Atlantis, Standort der letzten auf der Erde verbliebenen Nichts-Kugel. Nach einer munteren Unterhaltung mit dem örtlichen Wachpersonal, in der mit Terminator-Anspielungen nicht gegeizt wird, erscheint Icho Tolot, nimmt Perry mit und weiht ihn in die aktuelle Lage ein.

Tolot war zuvor mit Cameron Rioz und Jasper Cole auf der Erde eingetroffen. Rioz ist nach seiner „Aufladung“ in einem Physiotron nun gewappnet, auch das zweite brennende Nichts auf der Erde zu entfernen – ohne dabei zu sterben. Unglücklicherweise hat er dafür einen Deal mit der Schurkin Celina Bogarde eingehen und ihr sowohl die Freiheit als auch seine Schattenhand versprechen müssen. Sie wird auf eigenen Wunsch auf einem besiedelten Kleinstplaneten im Kuipergürtel abgesetzt.

Rhodan ist bei der Mission gern dabei – ihn plagen jedoch noch weitere Sorgen. So sind während seiner Reise mehrere Monate vergangen und er hat keine Ahnung, wie es den Freunden und Gefährten in der Agolei inzwischen ergangen ist. Außerdem ist er bei seinem Transfer im brennenden Nichts offenbar dem dort gefangenen Bewusstsein des zerstörten Großrechners der Menschheit NATHAN begegnet. Daran kann er sich nicht mehr erinnern – als Gedächtnisstütze wurde ihm jedoch etwas von NATHANs Bioplasma mitgegeben. Es sieht so aus, als müsse Rhodan eine wesentliche Rolle bei der Wiederherstellung NATHANs spielen.

Bei beiden Problemen soll ihm ein Spezialisten-Team helfen, das Tolot eigens zusammengestellt hat.

Doch zunächst gilt es, das brennende Nichts in Neu-Atlantis zu löschen, was Cameron, Perry und Jasper mit gemeinsamer Anstrengung und gegen diverse Störversuche – darunter ein durch gezielte Fakenews aufgehetzter Mob – auch gelingt. Just in diesem Moment erscheint Celina vor Ort – ihren Weg dorthin hat eine weitere Handlungsebene beschrieben – und fordert die versprochene Schattenhand ein. Da diese nun allerdings Jasper gehört und der Deal ausdrücklich von Cameron geschlossen wurde, wird sie ihr verweigert.

Damit gibt es nur noch ein brennendes Nichts auf dem Mond und es gilt, NATHAN zu retten. Mal schauen, ob das im Folgeband gelingt.

Fazit: Nichts vernichtet

Lukas liefert erwartungsgemäß ab. Die skurrilen Dialoge starten gleich zu Beginn mit dem Geplänkel zwischen Perry und dem Wachmann und ziehen sich durch das gesamte Heft. Wobei mich brennend interessieren würde, wie der Film Terminator im Perryversum aussieht. Hat James Cameron die Arkoniden und die anstehende Einigung der Menschheit 1984 einfach ignoriert – oder irgendwie in seine Geschichte eingebaut? Hat er sich gar von den Ereignissen in New York zwei Jahre zuvor inspirieren lassen?1

Die Lektüre des Bands macht jedenfalls Laune. Die Dialoge bleiben das ganze Heft über amüsant, es werden herrlich schräge und einfallsreiche neue Figuren eingeführt. Ich hoffe – und bin sicher –, dass wir das Einsatzteam noch oft erleben werden.

Die Handlung ist einigermaßen stringent und bringt die noch offenen Fäden des Zyklus ordentlich auf die Zielgrade – bleibt dabei aber recht überraschungsfrei.

Dass mir die Darstellung von Gesellschaft in der Perry-Rhodan-Serie nicht gefällt, habe ich in der Vergangenheit oft genug ausgeführt, das lasse ich hier einfach mal. Nur soviel: anstatt Parallelen zu heutigen unschönen Phänomenen herzustellen, würde ich mir von einer -Serie einen positiv-utopischen Gegenentwurf wünschen. Zeigt doch mal, wie es in einer zukünftigen Gesellschaft, die Krieg, Hunger und Armut überwunden hat, gut und richtig laufen könnte.

Aber vielleicht kommt das ja alles noch im zweiten Teil des Doppelbandes. Bis hierhin gibt’s einstweilen drei von fünf Sternen. ***°°

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  1. Perry Rhodan Band  31 „Der Kaiser von New York“[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: D

Ein #Abecedarium ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine #Blog-Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben D wie

Datenschutz

Erinnert ihr euch noch, wie die nahende Teile der Blogosphäre in Aufruhr versetzt hat? Wie so oft, war alles nur halb so wild. Dennoch haben wir jetzt alle brav eine Erklärung zum Datenschutz auf unseren Seiten.

DC Comics

ist einer der beiden großen amerikanischen Superhelden-Comicverlage – und zwar der mit Superman, und Wonder Woman. Wie ich stets betone, ziehe ich den Mitbewerber ein kleines Bisschen vor – um dann anzufügen, dass ich eigentlich beide mag.

Denn bei DC1 gibt’s immerhin Batman, der – wenn ich ihn inzwischen auch ein wenig für auserzählt halte – ja wohl der coolste von allen ist. Doch auch die mythologischen Abenteuer von Wonder Woman, die Weltraumepen mit den Lanterns und die magischen Geschichten aus dem Dunstkreis der Justice League Dark haben mich schon immer fasziniert.

Und selbst wenn ich zwischenzeitlich immer mal wieder mit ihm gehadert habe – allen voran fliegt der gute alte Superman, dessen ich gerade wieder für mich entdecke.

Dorgon

Zu den Besonderheiten des -Fandoms zählt sein aktives Fanfiction-Wesen, das zudem sehr wohlwollend von Verlag und Redaktion geduldet und oft sogar gefördert wird. Daher entstehen schon seit Jahrzehnten unzählige Perry-Rhodan-Geschichten und Romane aus der Feder kreativer Fans, bis hin zu ganzen Romanserien.

Eine davon ist Dorgon,2 die seit 1999 unverdrossen beim Perry Rhodan Online Club erscheint. Ich muss gestehen, bis auf ein paar Zusammenfassungen und wenige Kurzgeschichten nie etwas aus dieser Perry-Parallelwelt gelesen zu haben. Trotzdem habe ich Mitte 2024 eine Kurzgeschichte beigesteuert und ein Jahr später sogar meinen eigenen Roman für die Serie fertiggestellt. Band 130 dürfte irgendwann im Laufe des Jahres 2026 erscheinen. Ich werde berichten.

Douglas Adams

Der 2001 verstorbene Douglas Adams zählt zu den fantastischen Autoren, die mich am meisten geprägt haben. Das ist für einen Nerd meiner Generation sicher nichts besonderes – die Anhalter– und die Dirk-Gently-Romane dürften in jeder Gen-X-Bibliothek Standard sein.

Dennoch: Es wird kaum ein Buch beziehungsweise eine Buchreihe geben, die ich öfter gelesen habe, als den Anhalter – nicht umsonst sah ich mich kurz nach Adams‘ viel zu frühem Tod genötigt, ihn mit einer kleinen Story (ACHTUNG! Link zu Google Drive!) zu ehren.

Über sein Schaffen als spaßiger -Autor hinaus war er ein kluger Beobachter der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Von ihm stammen so treffende Sätze wie:

„1. Alles, was es schon gibt, wenn du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu.

2. Alles, was zwischen deinem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen.

3. Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.“

Duschgedanken

Im Jahr 2024 hatten sich in meinem Kopf und in diversen Notizen ein paar angesammelt, die ich dringend einmal ausformulieren musste. Um mich selbst zu zitieren:

Schnapsideen, Fantheorien, unausgegorene Pläne und unbrauchbare Story-Konzepte produziert mein Gehirn noch und nöcher – oft und gern vor dem Einschlafen oder unter der sprichwörtlichen Dusche. Vor einer Weile habe ich angefangen, diese stichwortartig zu dokumentieren. Inzwischen ist genug zusammengekommen, dass es für eine wöchentliche Blogrubrik reichen könnte.

Insgesamt sieben – beziehungsweise acht, da im ersten Post gleich zwei stecken – habe ich in dieser ersten Staffel zusammengetragen. Falls ihr reinschauen mögt: Duschgedanken zum WochenendeWie viele Spocks gibt es?Entenhausen in echtKinderkulturBücher-RemakesFiktive BundesländerSuper Grand Slam

Inzwischen haben sich wieder genug neue Ideen angesammelt, dass bald eine zweite Staffel folgen könnte.


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  1. Das Kürzel steht übrigens für Detective Comics, wie eine der ersten Reihen des Verlags hieß, in der auch Batman das Licht der Welt erblickte. Der volle Name des Verlags lautet also Detective Comics Comics.[]
  2. Erst 2024 habe ich bei einem Con gelernt, dass man „Dorgon“ gedehnt auf der zweiten Silbe betont, also „Dorgohn“. Ich hatte bis dahin immer auf der ersten Silbe betont: „Dorrgon“.[]

Perry Rhodan Band 3346: „In den Katakomben von Rugyra“ von Wim Vandemaan

Wim Vandemaan zählt zu meinen absoluten Lieblings-Autoren der -Serie. Sein Ansatz, -Themen und Rhodan-Lore anzugehen, hat mir stets besonders zugesagt. Die manchmal skurrilen jedoch immer interessanten Figuren würzen und beleben all seine Geschichten enorm. Ob ich dies auch bei seinem aktuellen Roman in der Endphase des PHOENIX-Zyklus so empfinde, erfahrt ihr nach der

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Zusammenfassung: Sternen- und Nanitenschwärme

Schauplatz der Handlung ist die ferne Agolei. Diese Sternenregion ist unfassbare 240 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.1 Die Schurkin Shrell hat unsere Heldinnen und Helden um Perry Rhodan, Sichu Dorksteiger und Atlan hierhergezwungen, wo sie nun den kosmischen Geheimnissen der Gegend auf die Schliche kommen.

Einige Galaktiker befinden sich auf der Welt Rugyra, die von der seit kurzem tödlichen Strahlung der Sonne Wyco heimgesucht wird. Meghan Ontares ist mit einigen Wycondern an der Oberfläche unterwegs, um nach Überlebenden zu suchen und diese zu behandeln. Sichu Dorksteiger befindet sich tief im Inneren der Welt bei den Ordensleuten der Datenkunde und forscht dort nach den historischen Ursprüngen der hiesigen Gegebenheiten.

Da die Behandlung der sterbenden Wyconder an der Oberfläche den Tod nur aufschiebt und die Medikation längst nicht für alle reicht, beschließt man, sie in die Katakomben zu bringen, die offenbar vor der Strahlung Schutz bieten. Der Orden weigert sich zunächst, seine heiligen Kavernen zu öffnen, beugt sich dem Druck der Überlebenswilligen dann aber doch.

Sichu hadert derweil mit ihrem neuen Körper. Die alternde Ator hat in einem der vergangenen Hefte den Nanitenschwarm eines Crewmitglieds übernommen, der sie nun am Leben hält und einen Großteil2 ihres Körpers ausmacht. Existenzielle Fragen nach ihrer Identität und ihrem Bewusstsein halten sie jedoch nicht davon ab, weiter an der Geschichte der Agolei zu forschen.

Nach ihren Erkenntnissen war die Agolei vor langer Zeit eine ganz normale Spiralgalaxie, in der die Kosmischen Mächte einen Sternenschwarm konstruieren ließen. Der Bau wurde sabotiert, was schließlich dazu führte, dass die Sterneninsel in das ewig lange Sternenband zerrissen wurde, das heute zu beobachten ist. Der Sternwürfel und/oder die Region 5-5-53 scheinen demnach ein Relikt des Schwarms zu sein – beziehungsweise wurden sie mit Schwarmtechnologie konstruiert.

In diese abgeriegelte Sternenregion versuchen Rhodan, Atlan und weitere Heldinnen und Helden mit dem PHOENIX vorzudringen – verfolgt von Shrell, die dabei sein möchte. Denn nach ihrem Plan soll ein manipuliertes Aggregat an Bord des PHOENIX die Wiederbelebung der Superintelligenz LEUN auslösen – indem alle Lebewesen im Umkreis vergeistigt und dem Bewusstsein von LEUN hinzugefügt werden.

Im Grunde dasselbe, was Perry einen Zyklus zuvor mit ES vorhatte.4

Fazit: Existenzielle Erkenntnisse

Alles in allem ein runder Roman, der die Meta-Handlung des Zyklus auf seiner Zielgeraden hält und ordentlich voranbringt. Das wird alles sehr solide vorgetragen und die Rettung der Wyconder verpasst dem Band zudem einen spannenden und relevanten eigenen Plot.

Mit dem Fokus auf Sichu Dorksteiger und ihrer existenziellen Krise als transhumanistisches Geschöpf blitzt Vandemaans Talent für tiefgründige SF-Themen und detaillierte Würdigung des PR-Lore kurz auf. So ganz scheint er sich selbst aber nicht von der Kette zu lassen.

Ich freue mich jedenfalls sehr, wenn Sichus Herkunft beleuchtet beziehungsweise nicht vergessen wird. Sie auf ihre Rolle als Wissenschaftlerin und Perrys Partnerin zu reduzieren, ist mir immer etwas zu wenig.5

Ihre Selbstzweifel als nunmehr künstliches Geschöpf hätten gern etwas mehr Raum einnehmen können – immerhin war das das einzige echte SF-Thema in dem Roman. Mir zumindest schien sie zu schnell ihren Frieden damit gemacht zu haben, schließlich wäre das doch ein hervorragender interner Dauerkonflikt, der Sichu ein bisschen mehr Tiefe verleiht. Aber womöglich hat sie sich nur für die aktuelle Mission zusammengerissen und da kommt noch was.

Ich habe den Roman gern gelesen, für einen Vandemaan war er mir aber einen Hauch zu routiniert. Wohlmeinende drei von fünf Sternen soll er dennoch haben: ***°°

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  1. Dermaßen weit entfernte Handlungsorte kommen in der Perry-Rhodan-Serie allerdings häufiger vor.[]
  2. Ich habe besagtes Heft aufgrund meiner Leselücke übersprungen und bin daher nicht ganz sicher, wie es sich mit Sichu nun genau verhält. Die Beschreibung in diesem Band ist nicht ganz eindeutig.[]
  3. Da bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob diese Begriffe synonym sind – oder ganz unterschiedliche Dinge beschreiben. Leselücke halt.[]
  4. naja, so ähnlich[]
  5. Wobei sich da die meisten Autorinnen und Autoren redlich Mühe geben.[]

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