Autor: Herr Kowski

Meine fünf liebsten Serien 2025

Der wunderbare @slbstgsprchlr möchte zum Jahreswechsel stets wissen, welche Serien der vergangenen zwölf Monate uns denn am besten gefallen haben, damit er darüber in seinem großartigen berichten kann. Sehr gern komme ich alljährlich seiner freundlichen Anfrage nach.

Mein Problem bei diesem Ranking ist, dass ich jedes Jahr eine große Zahl an Serien verkonsumiere – und ich habe das Gefühl, dass es 2025 sogar besonders viele gewesen sind. Hinzu kommt, dass ich die meisten davon auch noch sehr gut finde. Daraus dann nur fünf auszuwählen, die mir am liebsten sind, kann eigentlich nur unter Zuhilfenahme von Willkür gelingen.

Genug der Vorrede, hier sind meine fünf liebsten Serien des Jahres 2025:

Platz 1 – Stranger Things

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Sagt was ihr wollt, ich finde das Finale einer der besten Serien des Jahrzehnts ist hervorragend gelungen. Wenn man sich vor Augen hält, wie viele gute Serien ausgerechnet ihren Abschluss vergeigt haben, ist das noch mal doppelt wertvoll. Ich mochte jede einzelne Figur in diesem Retro-Epos – schade nur, dass Dustins Freundin Suzie nicht noch einmal aufgetreten ist.

Zugegebenerweise verdankt die Serie ihren Spitzenplatz auch ein wenig ihrem späten Erscheinen im Jahr. Sie und meine Begeisterung für sie ist mir einfach am präsentesten.

Platz 2 – Star Wars: Andor

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Das mag auch der Grund sein, warum ich diese hervorragende Serie auf den zweiten Platz gepackt habe, ist einfach schon ein wenig her, dass ich sie gesehen und genossen habe. Aber ich sagte ja schon eingangs, dass hier einiges an Willkür im Spiel ist. Andor ist jedenfalls ohne Frage das beste Stück der letzten Jahre, wenn nicht sogar überhaupt.

Platz 3 – Your Friendly Neighborhood Spider-Man

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Ich staune selbst, aber der gute alte Wandkrabbler kann mich einfach immer wieder begeistern, so auch in dieser neuesten Variation der Geschichte des armen kleinen Nerds Peter Parker, der von einer ganz besonderen Spinne gebissen wird. Den kreativen Köpfen hinter dieser Serie gelingt es erneut, die bekannten Versatzstücke des -Klassikers so durcheinanderzuwürfeln und neu zusammenzusetzen, dass ein spannendes neues Abenteuer daraus entsteht.

Platz 4 – Alien Earth

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Aliens gegen Roboter gegen Cyborgs gegen Billionäre? Das kann ja nur ein Knaller werden. Und tatsächlich, die Serien-Erweiterung des guten alten Alien-Franchises ist überraschend gut gelungen.

Platz 5 – The White Lotus

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Diese wunderbare Urlaubs-Serie haben wir in ihrer Gänze erst in diesem Jahr für uns entdeckt – und waren sehr froh, dass sie dann auch gleich eine dritte Staffel bekam.

Meine fünf liebsten Filme 2025

Ihr kennt das Spiel. Alljährlich ruft der @slbstgsprchlr dazu auf, ihm die fünf besten Filme des Jahres zu nennen, damit er auf fundierter Grundlage dazu in seinem sprechen kann. Da bin ich wie immer gern dabei.

Ich muss – wie eigentlich jedes Jahr – einschränkend anmerken, dass ich nur sehr wenige Filme gesehen habe, die Volkers strengen aber gerechten Anforderungen genügen. Sie müssen nämlich nicht nur im Berichtszeitraum erstmals geschaut worden sein, sondern auch aus dem betreffenden Jahr stammen. Mit Blick auf meinen Letterboxd-Account sieht man sogleich, dass dies nicht sonderlich viele sind – zudem haben mich die wenigsten davon nennenswert vom Hocker gehauen.

Sei es, wie es sei, hier sind meine fünf liebsten Filme des Jahres 2025:

Platz 1 – Mickey 17

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Zugegeben, diese Klon-Geschichte ist reichlich skurril geraten. Dennoch muss ich gestehen, dass mir der etwas schrägere Ansatz, dieses klassische -Thema anzugehen, ziemlich gut gefallen hat. Denn trotz aller Albernheiten kommen die etwas tiefgründigeren Aspekte dieser Angelegenheit nicht zu kurz. Existenzielle Fragen nach Identität und Bewusstsein werden durchaus angemessen behandelt. Zudem sind die Aliens schön fremdartig und Ruffalos Trump-Parodie kann sich durchaus sehen lassen.

Platz 2 – The Fantastic Four: First Steps

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Selbst ein kritikloser Fanboy wie ich musste in diesem Jahr zugeben, dass die Qualität der MCU-Filme arg nachgelassen hat. Vor allem der Nummer mit dem roten Hulk hat man ansehen können, dass nicht mehr allzu viel Kohle in die Streifen gesteckt wird. Der Neustart der Fantastischen Vier ist die einzige halbwegs rühmliche Ausnahme. Da ich Marvels First Family sehr mag und ich mich sehr über ihren Einstieg ins MCU freue, sehe ich ihren ersten Schritten die leichten inhaltlichen Schwächen gerne nach. Setting und Figuren haben mir außerordentlich gefallen, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie sie es in Doomsday krachen lassen werden.

Platz 3 – Frankenstein

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Bei Direct-to-Streaming-Filmen1 bin ich meistens skeptisch. Selbst bei großem Staraufgebot geraten diese Produktionen meist etwas schwachbrüstig. Ausnahmen gibt’s aber immer wieder – so auch im Falle dieses Klassik-Horror-Krachers von Meister del Toro. Die aktuellste Adaption des Shelley’schen Werks ist hervorragend gelungen.

Platz 4 – Thunderbolts*

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Wie bereits bei den FF geschrieben, merkt man den meisten aktuellen -Filmen einen vermuteten Sparkurs an. Das gilt leider auch bei den Thunderbolts. Immerhin kommt das Antihelden-Team sehr rasant und humorvoll daher und liefert dem MCU einen sehr interessanten Zugang. Jedoch fehlt dem Film die gewisse epische Größe. Dennoch hat er mir Spaß gemacht. Und auch hier gilt: Ich baue darauf, dass Yelena, Sentry und Co. bei Doomsday glänzen werden.

Platz 5 – The Electric State

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Noch so ein Streaming-Film. Hier gelingt es den Figuren und dem KI-Thema, dem ich in der Fiktion durchaus zugetan bin,2 gerade so, die vorhersagbare Handlung auszugleichen. Doch, hat Spaß gemacht.

Und was ist mit Superman?

Wie gesagt: Ich habe etliche Filme aus dem Jahr 2025 noch gar nicht gesehen. Bei vielen davon bin ich sicher oder habe mir sagen lassen, dass sie hervorragend und teils sogar besser sind als die genannten. Darunter sind vermutlich mindestens der neue Superman-Film und „One Battle After Another“. Hole ich alle noch nach, versprochen.

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  1. Nennt man das so?[]
  2. in der Realität nicht so[]

So – oder ganz anders – wird 2026

Auch ich starte mit hehren Vorsätzen und Plänen ins neue Jahr, die meisten davon eher privater Natur. Aber selbstredend sind auch etliche eskapistische darunter, die ich hier gern mit euch teile.

Dies und das

Um gleich mit dem unrealistischsten zu beginnen: Ich will es mal wieder mit dem Zeichnen versuchen. In meiner Jugend habe ich mich eine Zeitlang für einen ganz passablen Kitzler gehalten, was sogar zu ein paar Comics aus meiner Feder führte. Aber ohne regelmäßige Übung wird das bekanntlich nix. Nun möchte ich, nachdem der Griffel jahrzehntelang geruht hat, die Übung wieder aufnehmen. Mal schauen, ob die ein oder andere Skizze dabei herauskommt, einen Zeichenblock habe ich mir immerhin schon mal zurechtgelegt.

Nachdem ich fast ein Jahr lang ferngeblieben bin, will ich dieser Plattform 2026 eine letzte Chance geben. Richtig gefehlt hat sie mir zwar nicht. Aber wer weiß, falls man mal wieder ein unter die Leute bringen will, hilft’s vielleicht.

Bloggen

Im Großen und Ganzen bleibt hier alles beim Alten, ich werde weiterhin unregelmäßig über meine aktuelle Lektüre, meinen Serienkonsum und weiteres eskapistisches Zeugs berichten.

Mein bislang nur mäßig erfolgreiches -Experiment setze ich ebenfalls unverdrossen fort. Mehr noch, ich will es in diesem Jahr sogar mit einem monatlichen Erscheinungsrhythmus versuchen. Allerdings werde ich mich dann weitestgehend auf meine eskapistische Linkliste beschränken.

Dafür werde ich die Leseproben meiner literarischen Gehversuche als unregelmäßige Rubrik ins verlagern.

Schließlich ist mir aufgefallen, dass die Anbindung meines Blogs ans vor zwei Jahren etwas zu halbherzig war. Bislang spüle ich mithilfe des Plugins ActivityPub lediglich meine Posts wie ein Bot in und Co. Da geht noch mehr. Im Laufe des Jahres will ich mich damit befassen, diese Seite weiter einzubinden, um damit auch anderen Accounts folgen und besser interagieren zu können.

Lesen

In Sachen Lektüre werde ich mich nicht durch irgendwelche Pläne einschränken. Was mir vor die Nase kommt, wird weggelesen. Ein, zwei Vorhaben gibt’s natürlich schon. So arbeite ich mich gerade durch den Roboter- und Foundation-Epos von Isaac Asimov und stehe dabei noch recht am Anfang. Außerdem habe ich den inzwischen vierten -Sammelschuber am Wickel. Bei lese ich aktuell nur sporadisch in die Erstauflage rein, was sich aber jederzeit wieder ändern kann.

Schreiben

Da ich mich unverdrossen für einen Autor halte, soll auch in diesem Jahr wieder ordentlich in die Tasten gehauen werden. Da aktuell keine „Auftragsarbeit“ ansteht, kann ich mich endlich voll und ganz meinen Raketenmärchen widmen – falls mir nicht spontan irgendwas anderes in den Sinn kommt.

Veröffentlichen

Nach einem Jahr Pause wird man 2026 wieder etwas Veröffentlichtes von mir lesen können. Und zwar erscheint im Laufe der nächsten zwölf Monate Band 130 der Perry-Rhodan-Fanromanserie Dorgon aus meiner Feder.

Ein etwas sportlicherer Plan ist, besagte Raketenmärchen – wenn sie denn geschrieben sind – in diesem Jahr in einer Anthologie zusammenzufassen und die Veröffentlichung immerhin vorzubereiten. Mal schauen, wie weit ich damit komme.

Podcasten

Und schließlich werde ich mich in diesem Jahr nach langer Pause wieder einmal vors Mikrofon setzen. @Rpunkt und ich starten in wenigen Wochen eine neue Staffel unseres gemeinsamen Podcasts . Bleibt auf Empfang!

Auf ins Jahr 2026!

Ansonsten werden natürlich etliche Podcasts gehört, Filme und Serien geschaut, -Sets zusammengebaut und es wird sicher auch die ein oder andere Reise unternommen. Ich werde berichten.

Lesetagebuch: Perry Rhodan 3356 und 3357

Liebes Lesetagebuch, über die Weihnachtstage habe ich mit einiger Begeisterung den -Doppelband 3356 und 3357 von Wim Vandemaan gelesen.

Sehr interessant, wie weit gefächert die Bewertungen drüben bei Goodreads ausgefallen sind, von vernichtendem einem bis hin zu euphorischen fünf Sternen.

Mir waren beide Hefte immerhin je vier Sterne wert. Aber ich mag seine Schreibe einfach, vor allem, wenn ihm das Exposé viel Freiheit und seine Fabulierlust von der Kette lässt.

In diesem Fall kam dabei geistreiche Social-Fiction in einem Tee-Trinker-Idyll heraus. Vor allem mit letzterem hatte er mich natürlich. Aber auch die Maschinenevolution des Technogewölks hat mich wohlig an -Großmeister Stanislaw Lem erinnert.

Als Ex-Expokrat und Gelehrter des Rhodan-Lore bettet Vandemaan auch stets alles gekonnt in die jahrtausendealte Historie dieses fiktiven Universums ein – nur an zwei Stellen schien mir dies etwas lückenhaft.

So hätte man während Reginald Bulls vermeintlicher Nahtoderfahrung gern darauf hinweisen können, dass der arme Kerl schon einmal die arkonidische Infinite Todesstrafe erdulden musste.

Und dann schien mir die Behauptung, dass man zum ersten Mal Zeuge einer Maschinenevolution geworden sei, auch etwas gewagt. Zum einen sollte das Lektorat die Formulierung „zum ersten Mal“ ohnehin pauschal streichen. Nach über 3300 Heften ist mit Sicherheit jeder SF-Trope mindestens einmal in der Serie vorgekommen.

Und ausgerechnet bei diesem bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass ihn Vandemaan höchstselbst in den End-2900er Heften schon einmal benutzt hat. Aber da mag mich meine Erinnerung auch trüben.

So oder so, der Ausflug in Vandemaans etwas bizarrere Gefilde des Perryversums hat mir wieder viel Freude bereitet.

Mein eskapistisches Jahr 2025

Hiermit schließe ich mein Bloggerjahr mit dem obligatorischen Jahresrückblick. Was war 2025 in Sachen Lektüre, Serienkonsum, Klemmbausteinzusammenbau etc. so los? Ich fasse zusammen:

Gebloggt

Wenn ich richtig gezählt habe, gab’s dieses Jahr 54 Artikel auf meinem . Das heißt, ich habe knapp mehr als wöchentlich gebloggt. Immerhin. Zudem habe ich wie geplant in jedem Quartal mein -Experiment WOLKENKUCKUCKSHEIMER QUARTALSPOST versendet. Mit dem ist eine neue Rubrik hinzugekommen. Mein Versuch, die Jahresend-Blogparade wiederzubeleben, wollte nicht so recht zünden – ich nerv euch ab jetzt trotzdem jedes Jahr damit.

Gelesen

Einen weitgehend vollständigen Überblick über meine Jahreslektüre gibt’s drüben bei Goodreads. Das meiste davon sind – wie so oft – -Hefte und -Mangas. Bei unser aller Lieblings-Raketenheftchenserie habe ich recht unregelmäßig die aktuelle Erstauflage mitgelesen. Für Band 3347 hatte ich sogar etwas Lob übrig. Bei dem allseits beliebten Gummi-Piraten hatte ich den dritten Sammelschuber mit der Sky-Island-Geschichte am Wickel. Wie immer großartig.

Den neuen -Band nahm ich zum Anlass, meine Sammlung wieder herzustellen und alle Abenteuer des kleinen Galliers erneut durchzuschmökern. Ähnliches mache ich sporadisch mit Lucky Luke. Und schließlich habe ich mich endlich für ein Abo des besten deutschsprachigen Comicmagazins Mosaik entschieden. Die der flattern seit diesem Jahr allmonatlich in meinen Briefkasten.

Ansonsten gab’s einiges an -Prosa, darunter die Bobiverse-Romane, die 1984-Neuerzählung Julia, die komplette Odyssee-Saga und I Robot.

Meine Lieblings-Lektüre in diesem Jahr war aber unbestreitbar Qwert von Walter Moers.

Geschrieben

Für meine Verhältnisse war ich an der Tastatur in diesem Jahr durchaus fleißig und habe meine ein wenig voranbringen können. Großen Anteil daran hat sicherlich der . Die Schreib-Challenge-Plattform des wunderbaren @Rpunkt hat die Lücke des dahingeschiedenen gefüllt und mich motiviert, einige meiner Schreibprojekte anzugehen, von denen im kommenden Jahr eventuell zu lesen sein wird.

Bereits zuvor konnte ich in diesem Jahr das Wörtchen „Ende“ unter meinen Roman für die Perry-Rhodan-Fanfiction-Serie Dorgon setzen, der ebenfalls im kommenden Jahr erscheinen sollte. Ich werde berichten.

Gelauscht

Mein liebster ist und bleibt auch in diesem Jahr „Sternengeschichten“ von Florian Freistetter, dicht gefolgt von meiner Neuentdeckung Nerds at Work von und mit Christian Scharun und @fMRI_guy. FTW!

Geschaut

Ich habe in den letzten 12 Monaten dermaßen viele Serien gebinged, dass selbst die oberflächlichste Zusammenfassung hier jeden Rahmen sprengen würde. Dass müsste noch mal in einen eigenen Blogpost ausgelagert werden. Ich baue da sehr auf die alljährliche Umfrage des @slbstgsprchlr

Bei meinem Anfang des Jahres angedachten Battlestar-Galactica-Rewatch bin ich immerhin bis zum Ende der ersten Staffel und etwa zur Hälfte des Spinoffs Caprica vorgedrungen.

Bei Filmen hinke ich ja immer etwas hinterher. Bei den jahresaktuellen Streifen war „Mickey 17“ mein Favorit, bei den erstmals geschauten älteren Filmen der französische Animationsfilm „Mars Express“.

Gebaut

Mein liebstes -Set in diesem Jahr ist definitiv der Gameboy. Gleich dahinter rangiert die Going Merry – beziehungsweise „Flying Lamb“, wie das One-Piece-Piratenschiff „auf deutsch“ heißt.

Gereist

In diesem Jahr gelernt: sowohl Dublin als auch Menorca sind ganz wundervolle Reiseziele.

Kommt gut rüber

So weit, so unspektakulär. Ich wünsche allen ganz wundervolle Fest- und Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Make it so!

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„I Robot“ von Isaac Asimov

Für einen selbsternannten -Fan weist mein Lesekanon noch einige arge Lücken auf. So habe ich vom Großmeister Isaac Asimov bislang nur ein paar Kurzgeschichten und ein, zwei Romane gelesen. Höchste Zeit also, mir mal den kompletten Roboter- und Foundation-Epos reinzudrehen, beginnend mit der Kurzgeschichtensammlung „I Robot“ beziehungsweise „Ich der Roboter“, wie der Titel zuletzt naheliegenderweise übersetzt wurde.1

Letzter Anstoß, dieses Projekt endlich anzugehen, war natürlich die Streaming-Serie Foundation, die ich zwar nicht überragend finde, in der aber genug spannende Einfälle stecken, dass ich deren Originalversion nun unbedingt mal nachlesen möchte.

Episodenhafte Roboter-Historie

Das Buch ist im Grunde eine Anthologie mehr oder weniger kurzer Geschichten, die sich alle um den Umgang mit den berühmten drei Robotergesetzen2 drehen und welche vermeintlichen Fehlfunktionen sie bei den Maschinen hervorrufen können. Als unverrückbare Basisprogrammierung bilden sie das Handlungsgerüst, in dem sich die Roboter bewegen müssen.

Alle Fehler stellen sich im Grunde als Folge ungenauer oder unüberlegter Befehle von Menschen heraus, die die Maschinen in logische Zwickmühlen bugsieren, aus denen sie nur mit Mühe wieder herauskommen, wenn sie gleichzeitig die drei Gesetze befolgen wollen.

Im Hintergrund wird dabei grob die Entwicklung der Roboter und ihres Einflusses auf die  menschliche Gesellschaft beschrieben. Eine Rahmenhandlung hält die Episoden lose zusammen, darin interviewt ein Journalist die betagte Robotpsychologin Dr. Susan Calvin, die in den meisten der Geschichten selbst eine Rolle spielt. Sie ist dann stets die Instanz, die das jeweilige Problem auflöst und den menschengemachten Fehler benennt, der die Ursache war.

Ein, zwei Geschichten weichen ein wenig vom Schema ab, so wird in einer einem Politiker vorgeworfen, in Wahrheit ein Roboter zu sein, eine andere beschreibt den Einfluss eines Robotkindermädchens auf eine Kleinfamilie.

Furchtbares Frauenbild

Auch heute kann man die Geschichten noch sehr gut lesen – mit einer Einschränkung: das transportierte Frauenbild ist leider alles andere als zukunftsweisend und tief in den 40er Jahren verwurzelt, in denen die Stories entstanden sind. Wobei man auch in diesem Jahrzehnt durchaus etwas progressiver hätte daherkommen können, aber das war Asimov offenbar nicht allzu wichtig.

Unter den wenigen Frauen, die überhaupt auftauchen, ragt immerhin die Hauptfigur und Roboterexpertin Dr. Susan Calvin hervor, die als kompetente Wissenschaftlerin in fast jeder Geschichte den Tag rettet. Allerdings entblödet sich Asimov nicht, immer wieder betonen zu müssen, dass sie ja nicht sonderlich attraktiv sei und in ihrem tiefsten Inneren darunter leide, keine „richtige“ von Männern begehrte Frau zu sein.3

Alle anderen Anachronismen, wie die antiquierte Vorstellung von Computern, stören hingegen überhaupt nicht, da die eigentlich behandelten Themen immer noch aktuell – oder geradezu zeitlos sind.

Moral und Maschinen

Denn im Grunde geht es bei all dem um Moral und wie man künstliche Intelligenzen dazu bringen kann, „richtig“ zu handeln. Und selbstverständlich berührt das die Kernfrage, was denn überhaupt richtiges Handeln ist und welche Regeln man frei nach Immanuel Kant zur Maxime des eigenen Tuns erheben sollte.

In der Welt der Nullen und Einsen läuft die Beantwortung dieser Frage meist auf den guten alten Utilitarismus hinaus, also die Idee, eine Handlung danach moralisch zu bewerten, wieviel Schaden – beziehungsweise das Gegenteil – sie für wie viele Menschen verursacht. Daraus folgen dann wiederum so schöne Gedankenexperimente wie das Trolleyproblem und andere vergleichbare Dilemmata.

Genau das versucht man seit einigen Jahren autonom fahrenden Autos einzuprogrammieren – und Asimov hat es bereits in den 1940ern in seine drei Gesetze gegossen. In diesem Büchlein kann man all dies sehr schön nachlesen. Und es zeigt sich wieder einmal, dass die Science-Fiction meist auch ein gutes Stück in sich trägt.

Darüber hinaus finde ich die Episoden – von oben genannter Einschränkung abgesehen – allesamt sehr unterhaltsam und spannend. Ich kann die Lektüre sehr empfehlen.

Zusätzlicher Lesetipp

Mehr aus Zufall habe ich vor ein paar Monaten „Der elektrische Engel“ von Sven Haupt aus dem Jahr 2018 gelesen, was in Form und Inhalt eine bewusste und sehr gelungene Hommage des Asimov-Klassikers ist. Seine KI-Expertin heißt Bettina Calvin und sie berichtet in ihrem Interview ganz ähnliche Episoden, die jedoch im Gewand moderner Science-Fiction und der aktuellen Vorstellungen von Computern und künstlicher Intelligenz daherkommen. Auch hier kann ich den Blick ins Buch sehr anraten.

Dr. Calvin und Will Smith

Und schließlich habe ich mir direkt nach Asimovs Buch einen Rewatch der gleichnamigen Verfilmung von 2004 gegönnt – wohl wissend, dass der Streifen nur äußerst lose auf der Vorlage basiert. Naja, ehrlich gesagt fast gar nicht. Zwei, drei Namen wurden übernommen – inklusive Susan Calvin – und es geht um Roboter, die den drei Gesetzen folgen. Trotz dessen und des geradezu unverschämten Product-Placements finde ich den Film aber immer noch gar nicht mal so schlecht.

Das mit den kugelförmigen Autoreifen hätte Audi wirklich mal machen sollen.

Weiter in Richtung Foundation

Wie auch immer. Asimovs Roboter-Kosmos macht mir Spaß. Der nächste Band in der Reihe „Geliebter Roboter“ wartet bereits auf meinem eBook-Reader auf mich.

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  1. Wenn ich mich recht erinnere, ist der Band auf deutsch oft auch unter anderen Titeln erschienen.[]
  2. Ich muss sie jetzt nicht noch einmal zitieren, oder?[]
  3. zu lesen während einer Episode, als es einem fehlgeleiteten Roboter gelingt, sogar sie kurzzeitig zu manipulieren[]

Nerdlicht früher: Reddit, Star Trek und Mangas

Letzten Monat feierte mein Blog seinen 18. Geburtstag, ist nun also sogar volljährig. Seither haben sich etliche Artikel angesammelt. Wie ich finde, kann man ein paar davon immer noch gut lesen. Grund genug für eine unregelmäßige -Rubrik.

Vor fünf Jahren hatte ich noch eine allwöchentliche Tagebuchrubrik,1 in der es unter anderem um meinen aktuellen Serienkonsum ging. Vor zehn Jahren habe ich mich ganz kurz mal an einem Solo- -Format versucht – in dieser Folge geht’s um – und vor 15 Jahren habe ich erstmals (?) einen Manga gelesen.

Aber lest selbst:

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  1. Wäre es dann nicht eigentlich ein „Wochenbuch“?[]

Schreibmonat Dezember 2025

Auch der Dezember soll für mich ein sein. Mithilfe der gleichnamigen Plattform von @Rpunkt stelle ich mir diesmal die Aufgabe, wenigstens ein neues Raketenmärchen in die Tasten zu hauen.

Es wird einmal gewesen sein

Vor einigen Jahren habe ich drei davon geschrieben und nehme mir seitdem vor, so viele hinzuzufügen, dass es für eine kleine Anthologie reicht.1 Ideen gibt es genug – nur aufschreiben müsste man sie mal. So soll es nun endlich geschehen. Verfolgt meinen Fortschritt im Dezember gern hier:

Schreibmonat Dezember | Raketenmärchen

Rückblick November: BAZinGa

Der exklusive Kreis jener, die meinen abonniert haben, weiß es bereits. Ich habe mein BAZinGa-Kapitel im letzten Monat doch noch fertig bekommen. Die experimentelle Fortsetzungsgeschichte macht mir ungebrochen Spaß, da kommt alsbald sicher mehr.

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  1. vielleicht klappt’s ja 2026[]

Allgemeine Altpapiersammlung 2025 (die Beiträge)

Anfang der Woche rief ich zur Allgemeinem Altpapiersammlung 2025 auf. Hier nun meine , meine zehn verschmähten Blogposts des Jahres.

Nicht einen einzigen Kommentar gab es für …

Zeigt her euer Altpapier!

Wie sieht’s bei euch aus? Welche eurer Blogposts haben in diesem Jahr zu wenig Liebe erfahren? Packt eure Liste der verschmähten Artikel gern in die Kommentare.

Der Winter-Newsletter naht – jetzt dabei sein!

Wer am Montag, dem 1. Dezember die vierte Ausgabe der WOLKENKUCKUCKSHEIMER QUARTALSPOST im Postfach haben will, möge – falls noch nicht geschehen – flugs zum Abonnement schreiten.

Jetzt abonnieren: Der Nerdlicht-Newsletter

Im neuen Nerdlicht gibt’s unter anderem eine frische eskapistische Linkliste sowie die lang ersehnte zweite Folge meiner experimentellen Fortsetzungsgeschichte.

Allgemeine Altpapiersammlung 2025

Liebe Mitbloggende, was haltet ihr von einer – weiteren1 – kleinen Blogaktion zum Jahresabschluss? Ich musste kürzlich an die Allgemeine Altpapiersammlung von Olivier Samter denken, die er in den Zehnerjahren stets Ende November losgetreten hatte. Mir ist danach, diese schöne Tradition wieder aufleben zu lassen.

Zehn verschmähte Blogposts

Es geht darum, jene Blogposts des Jahres noch einmal hervorzuholen, die kaum oder gar keine Kommentare oder sonstige Reaktionen erhalten haben, auf dass sie zum Jahresende doch noch etwas Liebe erfahren. Die Regeln sind dabei denkbar einfach. Ich erlaube mir, aus Olivers erstem Aufruf von 2012 zu zitieren:

„Dabei soll jeder teilnehmende Blogger zehn seiner Meinung nach unterschätzte (eigene) Posts auflisten bzw. anpreisen. Am Besten einfach einen kurzen Satz zum jeweiligen Beitrag schreiben, damit die Leser wissen, worauf sie sich einlassen. Gleichzeitig ist man dazu angehalten, und das ist der meiner Meinung nach viel wichtigere Teil der Aktion, bei anderen Teilnehmern auf die Listen zu schauen, und sich den ein oder anderen erwähnten Beitrag dort genauer anzusehen und wenn möglich, auch etwas dazuzuschreiben.“

Wer sammelt mit?

Ich werde es in diesem Jahr so halten und bis Ende der Woche meine AAPS-Liste zusammenstellen und verbloggen. Wer mitmachen möchte, darf die eigene Liste gern bis 30. November2 hier drunter in den Kommentaren verlinken und/oder im sozialen Medium eigener Wahl verbreiten. Als Hashtags böten sich und an. Würde mich freuen, wenn das eine oder andere dabei ist – bin aber auch nicht traurig, wenn es eine Ein-Personen-Show bleibt.

EDIT: Hier sind nun meine zehn meistverschmähten Bloposts des Jahres.

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  1. mit Sicherheit gibt es bereits etliche[]
  2. gern auch später – zum Beispiel zum Geburtstag des Pelipontalus am 31.11.[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: E

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben E wie

Eay

Was technische Dinge angeht, bin ich ja mehr so der Anwender – höchstens ein interessierter Laie. Und auch um Endgeräte mit dem Apfel hintendrauf mache ich eher einen Bogen. Dennoch bin ich begeisterter Folger und Leser der diversen Web- und Social-Media-Auftritte von Stefan Grund, der dort überall als @eay unterwegs ist. Sein Blog eay.cc betreibt er seit 2003, da solltet ihr dringend regelmäßig reinschauen, wenn ihr euch für Technik-, Netz- und Nerdkrams interessiert. Sehr lesenswert.1

eBook

Ich habe mich schnell für das elektronische Lesen begeistern können und kaufe schon seit Langem nur noch sehr wenige Schrifterzeugnisse in Papierform. Das haptische oder gar olfaktorische Erlebnis dicker Bücher hat mir nie sonderlich gefehlt. Tatsächlich finde ich die Lektüre großer Schwarten sogar reichlich umständlich. Vor allem auf Reisen ist es ein Segen, tausende oder gar zehntausende Buchseiten in einem schmalen Reader mit sich zu führen.

Einzig bei Illustrationen – vor allem, wenn sie farbig sind – gerät das E-Paper noch an seine Grenzen. Für , Bildbände und reich illustrierte Romane2 muss ich daher weiterhin Bäume fällen lassen.

Edieh

Auch der Webauftritt von @docron hat stets einen festen Platz in meiner Blogroll. Nicht nur, weil er ein feiner Kerl ist, mit dem ich so manchen Würfel geschubst und etliche Worte ins Mikro geplaudert habe, sondern auch und vor allem, weil edieh.de die zuverlässigste, aktuellste und umfassendste Informationsquelle für Trailer, Serien und Filme ist.

Und falls ihr nicht von selbst drauf kommt, ganz unten im Footer seines Blogs findet ihr die Bedeutung des Namens erklärt.

Egozine

Als ich 2007 den Bums hier gestartet habe, habe ich Blogs für mich als digitale Version des guten alten Egozines interpretiert. Um aus meinem allerersten Post zu zitieren:

Dereinst tippten einige eifrige Fans in regelmäßigen Abständen ihre Gedanken zu ihrem bevorzugten Thema auf ein, zwei DIN A4-Seiten, vervielfältigten diese und schickten sie per Post an Freunde und andere Leute, die es nicht interessierte. Das Ganze nannte sich Egozine. Heute findet dergleichen im Internet statt und man nennt es Blog – das Prinzip bleibt jedoch dasselbe.

An der analogen Version habe ich mich im übrigen – leider – nie versucht. Diesen Auftritt hier nenne ich dennoch von Anfang an , zunächst „Schreiberlings Egozine“ und inzwischen – wenn auch nur noch im Untertitel – „Eskapistisches Egozine“.

Ehrenwerte Club der Erfolglosen Blogger, der

Bloggende hatten schon immer den Drang, sich in Ringen, Gruppen oder Clubs zusammenzuschließen, um gemeinsam (reichweiten-) stärker zu sein, als allein. Einer davon, bei dem ich die Ehre hatte, Mitglied zu sein, war der „Ehrenwerte Club der erfolglosen Blogger“. Dieser lose Zusammenschluss existierte in den Nuller- und Zehnerjahren und hatte durch recht einfache Mittel wie einen zentralen automatischen -Feed durchaus für eine leichte Reichweitenerhöhung seiner Mitglieder gesorgt. Nett wars.

Enpunkt

Eine weitere oft und gern von mir besuchte Seite ist das private Blog des -Chefredakteurs @Enpunkt. In seinem ENPUNKT-Tagebuch berichtet er regelmäßig über allerlei interessantes Zeugs, darunter viel zu Comics, und Krachmusik.

Entenhausen

Zu meinen liebsten fiktiven Städten des Multiversums zählt definitiv aka Duckburg. Von klein auf bin ich begeisterter Leser aller Geschichten und Abenteuer, die in dieser Metropole stattfinden oder dort ihren Ausgangspunkt haben. Dabei bevorzuge ich selbstredend die Berichte von Carl Barks und Don Rosa, werfe aber immer auch gern einen Blick in das eine oder andere Lustige Taschenbuch.

Enterprise

Die Enterprise wird bei uns allen in den persönlichen Listen der liebsten Raumschiffe ganz weit vorne stehen. Aber welche? Schließlich gibt es mindestens zehn,3 wenn man alle Refits und Parallelwelt-Versionen außer acht lässt.

In meiner Generation dürfte es meist die D sein, denn die Abenteuer der Next Generation um Captain Picard flimmerten just zu unserer Schulzeit über die Röhrenfernseher und prägten damit unser Bild vom mutigen Vorstoß zur final frontier. Und ich mag das Föderations-Flaggschiff dieser Epoche noch immer am liebsten: das elegante Colani-Design, das gemütliche Wohnzimmer-Interieur – einfach großartig.

Ich möchte keinesfalls unterschlagen, dass auch eine der unterschätzten -Serien4 zunächst unter dem schlichten Namen Enterprise gestartet ist. Ich habe die vier Staffeln erst lange nach der Erstveröffentlichung durchgebinged und dabei sehr lieb gewonnen.

It’s been a long road …

Eskapedia

Wie heißt es so schön? Wenn zwei Herren mittleren Alters plaudernd beisammensitzen, erscheint bald auf quasimagischem Wege ein Mikrofon zwischen ihnen und – schwupps! – haben sie einen . So geschah es @Rpunkt und mir vor einigen Jahren. Unter dem Namen produzierten wir zwischen 2019 und 2023 stolze 19 Episoden mit ehrlichen, entsetzlich eloquenten, eskapistischen Empfehlungen.

Dieser Tage gehen Gerüchte um, dass bereits ab Januar 2026 eine neue Staffel aufgenommen wird.

Eskapismus

Ich mag den Begriff „Eskapismus“ – beziehungsweise „Eskapist“ – um einiges lieber als Nerd oder Geek. Daher taucht er in meinen öffentlichen Auftritten auch wesentlich häufiger auf. Ähnlich wie letztere wird er von der Gesellschaft immer mal wieder negativ besetzt, meint aus meiner Sicht im Wortsinn aber etwas ausnehmend positives und menschliches. Es ist geradezu ein Menschenrecht, dem Alltag und der Realität mit den Mitteln der Fantasie und Kreativität entfliehen zu dürfen. Mehr noch ist es ein elementarer Wesenszug des Menschen, eine seiner exklusiven Fähigkeiten, dies zu können. Es sollte allen vergönnt und möglich sein, sich wenigstens hin und wieder kleinere oder größere Fluchten zu erlauben.

Eskapist, der

Es begab sich im Jahre 2013, dass der gute @Weltenkreuzer vorschlug, eine neue deutschsprachige Plattform beziehungsweise ein Blog oder Onlinemagazin ins Leben zu rufen, worauf zahlreiche Schreibende gemeinsam über fantastische und popkulturelle Dinge berichten und sinnieren sollten. Mit einigen anderen war ich sofort Feuer und Flamme. Der Name war schnell gefunden: „Der Eskapist“ sollte das Kind heißen – Domain und Twitter-Handle waren sogar noch frei.

Doch wie das oftmals so ist, trug die anfängliche Begeisterung nicht lang beziehungsweise wurde der tatsächliche Aufwand etwas unterschätzt. So musste das Projekt zu unser aller großem Bedauern bereits nach ein paar Monaten wieder zu Grabe getragen werden. Die zwei, drei Artikel, die ich dafür verfasst hatte, wurden in diesen Auftritt hier herübergerettet. Die eigens für den Eskapisten entwickelte Rubrik „Die Eskapistischen Links der Woche“ – siehe unten – habe ich noch etliche Jahre erfolgreich fortgeführt und lasse sie inzwischen im Rahmen meines Newsletters fortleben.

Hm. Ob Nils die Domain noch immer besitzt …?

Eskapistische Links

Zu den erfolgreichsten und langlebigsten Rubriken meines Blogs zählen mit Sicherheit die „Eskapistischen Links der Woche“. Einstmals für den Eskapisten – siehe oben – entwickelt habe ich diese klassische Linkliste ab 2013 etliche Jahre lang tapfer Freitag für Freitag5 kuratiert und gepostet. Die letzte klassische Linkliste gab’s 2019, danach habe ich das Konzept etwas geändert und unter der Kategorie Fundsachen fortgeführt.

Doch mittlerweile kann man wie gesagt die guten alten Eskapistischen Links wieder genießen, indem man meinen abonniert.

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  1. Außerdem solltet ihr seine App „Yonks“ mal ausprobieren.[]
  2. vor allem aus dem Hause Moers[]
  3. die NX-01, die erste 1701 und ihre Nachfolgerinnen A, B, C, D, E, F, G und J – H und I wurden uns bislang noch nicht gezeigt[]
  4. quasi das Discovery der Nuller-Jahre[]
  5. mal mehr mal weniger regelmäßig[]

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