Schlagwort: StarWars

Die Woche: durchwachsen

Eine Woche, so durchwachsen wie die aktuelle Witterung und in weiten Teilen recht ereignislos. Lohnt es sich überhaupt, darüber zu berichten? Naja, ein paar erwähnenswerte Dinge habe ich immerhin konsumiert.

Serienfortschritt

Bei meinem Rewatch der großartigen -Serie lasse ich mich nicht stressen. Ein, zwei Folgen bin ich in Staffel zwei vorangekommen und genieße das erste Zusammentreffen mit der Pegasus, das für ordentlich Stunk sorgt.1 Auch im wiederholten Durchgang bleibt es eine ganz wunderbare und spannende Serie.

Außerdem hatte ich endlich Gelegenheit, in die animierte -Kurzgeschichtenseite Tales of the Underworld reinzuschauen. Die ersten Folgen über das weitere Schicksal von Asajj Ventress haben mir gut gefallen und ich schließe mich der Fantheorie an, dass der Bengel der von Jude Law gespielte Typ aus Skeleton Crew ist.

Filme nachholen

Ansonsten habe ich meine U-Bahn-Pendelzeit genutzt, um ein paar Filme der letzten Jahre nachzuholen. Schon vor einer Weile hatte ich mich an Chappie und Tron: Ares versucht, musste aber beides vorerst abbrechen. Denn doll sind die beiden nicht. Ähnlich geht es mir gerade mit dem Neuaufguss der Nackten Kanone. Die „besten“ Gags hatte man bereits im Trailer gesehen, der Rest ist eher unterwältigend.

Überraschend okay ist hingegen The Running Man. Ich hatte damals in der Schule2 die Romanvorlage gelesen und erst danach die olle Schwarzenegger-Verfilmung gesehen. Erstere habe ich in durchaus postivier Erinnerung – letztere ist bekanntermaßen gruselig trashig und hat kaum etwas mit der Vorlage zu tun. Das macht diese Neuverfilmung tatsächlich deutlich besser.3  Dass die New Dollars das Konterfei von Arnie zieren, finde ich immerhin ziemlich lustig.

Das Netflix-Filmchen House of Dynamite kann man schließlich auch gut gucken. Aus mehreren Perspektiven wird offenkundig ziemlich akkurat erzählt, wie die höchste Ebene der USA reagiert, wenn eine Atomrakete auf sie zufliegt. Die gesamte Handlung erstreckt sich lediglich über 20/30 Minuten von der Entdeckung der Rakete bis unmittelbar vor ihrem Einschlag in Chicago und wird dann dreimal hintereinander mit unterschiedlichem Fokus durchgespielt. Sehr dicht, sehr spannend.

Neues aus dem Perryversum und Altes aus Entenhausen

Den ersten Teil des aktuellen -Doppelbands von Wim Vandemaan habe ich Anfang der Woche ausgelesen und fand ihn ganz okay. Ich liebe den einfallsreichen und immer leicht verschrobenen Stil des einstigen Exposé-Autors – glaube aber, dass er nur dann so richtig zur Geltung kommt, wenn er minimalst an Notwendigkeiten der Metahandlung gebunden ist. Sprich: nur ein voll von der Leine gelassener Vandemaan bringt’s.

In Heft 3382 „Operation Geisterflotte“ ist die Leine etwas kürzer, da er die Reise der titelgebenden Flotte vom galaktischen Zentrum zur Erde beschreiben muss. Leider sieht das PR-Lore vor, Raumfahrt nicht als Raumfahrt, sondern mit Luft- und Seefahrt-Allegorien zu beschreiben, weswegen hier allüberall Hyperstürme toben und sich mehrdimensionale Strudel auftun. Mag ich nicht so gern. Zum Glück würzt Vandemaan diese „Suppe“ ausreichend mit skurrilen eigenen Ideen von wunderlichen Weltraumnomaden bis hin zu einem kosmischen Sammler, der verschärft an den Collector aus und MCU erinnert – aber gut geklaut ist bekanntlich besser, als schlecht ausgedacht.

Im Folgeband 3383 „Brennpunkt TERRANOVA“ – da bin ich noch am Anfang – baut er gleich scheinbar zusammenhanglos eine hübsche Episode aus einem Paralleluniversum ein. Geht für meinen Geschmack also gut los.

Diese Woche erschien zudem eine neue Ausgabe der Edition. In dieser Softcover-Reihe werden bekanntlich alle Entengeschichten von Carl Barks in der Übersetzung von Erika Fuchs erneut veröffentlicht. Band 98 enthält etliche muntere Dagobert-Geschichten, von denen ich einige tatsächlich noch nicht kannte – oder schlicht vergessen hatte.

Raketenmärchen auf der Zielgeraden?

Auf der Seite des wunderbaren @Rpunkt kann man weiterhin die winzigen Schrittchen beobachten, in denen ich mit meinen Raketenmärchen vorankomme. Nach aktueller Planung habe ich gerade das vorletzte am Wickel, ehe die Anthologie voll ist. Ich peile mal ganz vorsichtig den September als den Monat an, in dem das erste Manuskript an ausgesuchte Testleser raus kann.

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  1. „I’m getting my men.“[]
  2. Kein Spaß! Ich weiß aber nicht mehr, ob’s im Deutsch- oder Englischunterricht war.[]
  3. was nun auch nicht schwer ist[]

Meine fünf liebsten Serien 2025

Der wunderbare @slbstgsprchlr möchte zum Jahreswechsel stets wissen, welche Serien der vergangenen zwölf Monate uns denn am besten gefallen haben, damit er darüber in seinem großartigen berichten kann. Sehr gern komme ich alljährlich seiner freundlichen Anfrage nach.

Mein Problem bei diesem Ranking ist, dass ich jedes Jahr eine große Zahl an Serien verkonsumiere – und ich habe das Gefühl, dass es 2025 sogar besonders viele gewesen sind. Hinzu kommt, dass ich die meisten davon auch noch sehr gut finde. Daraus dann nur fünf auszuwählen, die mir am liebsten sind, kann eigentlich nur unter Zuhilfenahme von Willkür gelingen.

Genug der Vorrede, hier sind meine fünf liebsten Serien des Jahres 2025:

Platz 1 – Stranger Things

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Sagt was ihr wollt, ich finde das Finale einer der besten Serien des Jahrzehnts ist hervorragend gelungen. Wenn man sich vor Augen hält, wie viele gute Serien ausgerechnet ihren Abschluss vergeigt haben, ist das noch mal doppelt wertvoll. Ich mochte jede einzelne Figur in diesem Retro-Epos – schade nur, dass Dustins Freundin Suzie nicht noch einmal aufgetreten ist.

Zugegebenerweise verdankt die Serie ihren Spitzenplatz auch ein wenig ihrem späten Erscheinen im Jahr. Sie und meine Begeisterung für sie ist mir einfach am präsentesten.

Platz 2 – Star Wars: Andor

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Das mag auch der Grund sein, warum ich diese hervorragende Serie auf den zweiten Platz gepackt habe, ist einfach schon ein wenig her, dass ich sie gesehen und genossen habe. Aber ich sagte ja schon eingangs, dass hier einiges an Willkür im Spiel ist. Andor ist jedenfalls ohne Frage das beste Stück der letzten Jahre, wenn nicht sogar überhaupt.

Platz 3 – Your Friendly Neighborhood Spider-Man

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Ich staune selbst, aber der gute alte Wandkrabbler kann mich einfach immer wieder begeistern, so auch in dieser neuesten Variation der Geschichte des armen kleinen Nerds Peter Parker, der von einer ganz besonderen Spinne gebissen wird. Den kreativen Köpfen hinter dieser Serie gelingt es erneut, die bekannten Versatzstücke des -Klassikers so durcheinanderzuwürfeln und neu zusammenzusetzen, dass ein spannendes neues Abenteuer daraus entsteht.

Platz 4 – Alien Earth

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Aliens gegen Roboter gegen Cyborgs gegen Billionäre? Das kann ja nur ein Knaller werden. Und tatsächlich, die Serien-Erweiterung des guten alten Alien-Franchises ist überraschend gut gelungen.

Platz 5 – The White Lotus

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Diese wunderbare Urlaubs-Serie haben wir in ihrer Gänze erst in diesem Jahr für uns entdeckt – und waren sehr froh, dass sie dann auch gleich eine dritte Staffel bekam.

BSG-Rewatch 2025: Die Miniserie

Unlängst habe ich aus einer Laune heraus beschlossen, noch einmal , die beste -Serie aller Zeiten, durchzubingen. Begonnen habe ich natürlich mit der sogenannten Miniserie von 2003, im Grunde der Pilot der darauffolgenden drei Staffeln, Webserien, TV-Filmen und Spinoffs. Obwohl ich nun weiß, wie alles ausgeht, und sich die Tricktechnik und Sehgewohnheiten in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt haben, hat mich die Geschichte von der ersten Sekunde an wieder in ihren Bann gezogen. Ich empfehle daher dringend, es mir gleichzutun.

Wo kann man das sehen?

Zur Zeit ist die Battlestar-Galactica-Miniserie bei keinem Streaming-Anbieter in der Flatrate zu haben. Man muss also leider zusätzlich in die Tasche greifen. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich das vor sieben Jahren bereits getan. Danke Vergangenheits-Roli! Heißt auch, dass sich an der Lizenzlage auf absehbare Zeit wohl nichts ändern wird. Aber vielleicht habt ihr ja noch eines dieser nicht vernetzten Silberscheiben-Abspielgeräte. Auf den passenden Datenträgern gibt’s das natürlich auch noch.

Für die Glücklichen, die BSG noch nie gesehen haben und ganz neu für sich entdecken dürfen, nun eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Die Zylonen kommen!

Gleich zu Beginn wird per Texteinblendung klar gemacht: im Gegensatz zur alten Serie, sind die Zylonen in der Neufassung von den Menschen erschaffen worden. Die Handlung setzt nach einer 40-jährigen Friedensphase ein, entsprechend lang ist der kriegerische Aufstand der KIs her. In dieser Zeit hat man nicht das Geringste von den Zylonen gehört, die sich komplett aus dem Gebiet der zwölf Kolonien von Kobol zurückgezogen hatten.

Kleiner Exkurs zum Weltenbau: Die Menschheit lebt auf zwölf Planeten verteilt, die vor Jahrtausenden von der Welt Kobol aus kolonisiert worden sind. Alle gemeinsam bilden sie ein Staatengebilde, dessen politische und gesellschaftliche Organisation sehr an die USA1 erinnern. Staats- und Regierungschef ist beispielsweise ein demokratisch gewählter Präsident. Dominierende Religion ist allerdings ein polytheistischer Glaube an die „Götter von Kobol“ – im Grunde der griechische Pantheon. Aus der Miniserie geht nicht eindeutig hervor, wie die Planeten zueinander positioniert sind. In halboffiziellem Sekundärmaterial ist jedoch festgelegt, dass sich die Kolonien in einem Vierfachsternsystem befinden.2 Kosmisch gesehen ist dieses Sternenreich also recht „klein“.

Wie auch immer – aus heiterem Himmel kehren die Zylonen zurück mit dem unerbittlichen Ziel, die Menschheit komplett auszulöschen. Da sie inzwischen exakt menschenähnliche Körper erschaffen können, ist es ihnen in den Jahren davor gelungen, Agenten einzuschleusen. Darunter die später Caprica Sechs genannte Frau, die mithilfe des Top-Wissenschaftlers Gaius Baltar das komplette Verteidigungssystem der Kolonien infiltriert und sabotiert hat.

Die über den zwölf Welten erscheinenden Zylonen-Schiffe können binnen Sekunden alle menschlichen Waffensysteme aus der Ferne deaktivieren. Ohne jeglichen Widerstand zerstören sie daraufhin alle Kampfraumschiffe und militärischen Einrichtungen – und bombardieren die Planeten flächendeckend mit Nuklearwaffen.

Diesen vernichtenden Schlag überleben nur wenige. Zum einen der titelgebende Battlestar Galactica, ein veraltetes Kriegsraumschiff, das eigentlich gerade außer Dienst gestellt und in ein Museum verwandelt werden sollte. Zum anderen eine kleine Flotte ziviler Schiffe, angeführt von der Bildungsministerin, die sich als designated survivor unversehens in der Rolle der Präsidentin wiederfindet, in die sie schnell hereinwächst. Schließlich gibt es auf Caprica – und vermutlich auch den anderen Welten – noch ein paar Überlebende, von denen einigen die Flucht gelingt.

Diese Gruppen finden im Laufe der Handlung zusammen, müssen auf dem Weg dahin sehr harte Entscheidungen treffen und sich untereinander zusammenraufen. Commander Adama und die Soldaten auf der Galactica müssen einsehen, dass der Krieg bereits vorbei und verloren ist und dass das Heil der Menschheit in der Flucht liegt. Diese Flucht gelingt vorerst. Nach einem letzten Rückzugsgefecht kann man das System und das Hoheitsgebiet der Zwölf Kolonien verlassen – allerdings ohne konkretes Ziel und ohne große Hoffnung.

Um dieser Hoffnungslosigkeit entgegenzuwirken behauptet Adama, dass er weiß, wo sich sich die legendäre 13. Kolonie befindet – die Erde. Angeblich sei dieses Geheimnis nur den Kommandanten der Kriegsschiffe bekannt. Der Präsidentin gesteht er im Vertrauen, dass dies eine Lüge ist – dennoch hat die Flotte nun ein, wenn auch imaginäres, Ziel.

So Say We All!

Was für eine großartige Geschichte!

Ja, man sieht den Effekten zum Teil ihr Alter an. Vor allem die computeranimierten Ansichten der Stadt Caprica City kann man heute nicht mehr anbieten. Dagegen funktionieren die Weltraum-Animationen noch immer überraschend gut. Wenn alles andere perfekt ist, sollte dergleichen aber ohnehin nicht stören.

Und das ist es. Angefangen mit den Charakteren, die allesamt sehr durchdacht und glaubhaft sind, gleiches gilt für das Beziehungsgeflecht, das sie bilden. Alle Figuren sind von Anfang an vielschichtig angelegt – inklusive reichlich Potential zur Weiterentwicklung. Die in den folgenden Staffeln übrigens oft sehr überraschend ausfallen kann, wie ich nun weiß.

Die Konflikte, die die Figuren durchstehen müssen, und die Themen, die dabei behandelt werden, sind existenziell und gehen sehr nahe. Es geht um nichts Geringeres, als das nackte Überleben angesichts eines vernichtenden Krieges und wie Menschlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter solchen Bedingungen bestehen können. BSG vergisst aber nicht, dass es eine SF-Serie ist und nimmt die Themen Raumfahrt, KI und grundlegende philosophische Fragen nach der Natur des Menschen ebenfalls sehr ernst.

Und schließlich spielt das alles in einem sehr durchdachten Setting, das jedoch angenehm in den Hintergrund tritt, um der starken Dramaturgie Raum zu geben. So ist mir diesmal erst aufgefallen, dass die Weltraumgefechte in der Miniserie durchaus Sinn ergeben – soweit man das bei Weltraumgefechten überhaupt sagen kann.

Ja, die Luftfahrt- und Dogfight-Allegorie ist hier sehr stark – die steckt aber auch so tief in der DNA der Originalserie, dass man nicht darauf hätte verzichten dürfen. Die Seefahrt-Allegorie, wie wir sie von , und kennen,3 wird hier jedoch bestmöglich vermieden. Man kann sich einem Raumgefecht jederzeit entziehen – außer man muss ein „immobiles“ Objekt wie einen Planeten verteidigen. Trotzdem gelingt es der Geschichte, daraus Spannung zu erzeugen. Und was für eine!

Ich kann also bestätigen: Der Rewatch lohnt sich voll und ganz. Weiter geht’s mit Staffel eins.

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  1. vor Trump[]
  2. Ja, so etwas gibt es wirklich, im Sternbild der Leier zum Beispiel.[]
  3. No offense. Ich liebe alle drei Universen heiß und innig – „echte“ Raumfahrt wird darin aber nur selten beschrieben.[]

Blogfragen

Im aktuellen des UberBlogr-Webrings weist Thomas Gigold auf eine kleine Blogparade hin, die unlängst über den Großen Teich geschwappt ist und nun hierzulande ihre Runde macht. Die deutschsprachige Version hat Tommi auf seinem Jansens Pott unter dem Titel losgetreten. Da simmer natürlich dabei!

Meine Antworten auf die Bloggerfragen

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?

Es begab sich im Jahre 2007, dass ich dieses Blog als zeitgemäßere Form des guten alten Egozines startete. Als fantastikbegeisterter Nerd hatte und habe ich seit jeher das Bedürfnis, mich über meine Interessen auszutauschen. Da die Blütezeit der klassischen gedruckten Fanzines seinem Ende entgegenstrebte, schien mir ein Blog ein guter Weg zu sein, dieses Bedürfnis zu kanalisieren – damals noch unter dem etwas sperrigen Namen „Schreiberlings Egozine“.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?

Ich nutze seit 2012 eine selbstgehostete -Installation. Die Wahl fiel damals nahezu automatisch auf das verbreitetste Blog-CMS und ich habe sie seither nie bereut. Ab diesem Zeitpunkt heißt diese Veranstaltung „Nerdlicht“. Das ist immerhin im Untertitel erhalten geblieben.

Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?

Ja. Mein Blog startete ursprünglich auf einer Plattform namens ShoutR, die aber längst nicht mehr existiert. Schon im ersten Jahr bin ich auf Googles Blogspot beziehungsweise Blogger gewechselt, bis ich dann 2012 den Umzug ins digitale Eigenheim vollzogen habe.

Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?

Das ist sehr unterschiedlich, je nachdem, was im aktuellen Schreib-Zeitfenster (siehe unten) gerade zur Verfügung steht. Erste Entwürfe schreibe ich gern lokal vor, am Rechner meist im schlichten TXT-Editor, unterwegs auf dem Smartphone in der Notizen-App. Ab einem gewissen Punkt kopiere ich den Entwurf zu WordPress rüber und werkel weiter an dem Artikel, bis er irgendwann reif für die Veröffentlichung ist. Seit einiger Zeit nutze ich auf dem Smartphone auch gern die WordPress-App, die vielleicht nicht perfekt – aber doch erstaunlich gut – funktioniert.

Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?

Da die Zeit immer knapp ist, nutze ich jedes sich bietende Fenster, sei es beim Pendeln in der U-Bahn oder abends vor dem Einschlafen.

Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?

Wie zwei Fragen zuvor erklärt, schreibe ich einen Artikel in den seltensten Fällen in einem Rutsch runter. Wenn er dann in meinen Augen fertig ist, veröffentliche ich ihn aber meist sofort. Artikel auf Halde gibt es bei mir so gut wie nie.

Über welche Themen schreibst Du generell?

Im weitesten Sinne über eskapistisches Zeugs, also fantastische Literatur, , Serien und Filme – alles, was man so unter „Popkultur“ zusammenfasst. Hinzu kommen hin und wieder populärwissenschaftliche Themen, Technik, Netzwelt und Reisen. Ganz konkret liegen meine Schwerpunkte zurzeit bei der Romanheftserie , bei , oder  . Diese Schwerpunktsetzung unterliegt aber einem steten Wandel, wer weiß also, was mir in den kommenden Monaten oder Jahren alles in den Fokus rückt. Mein eigenes literarisches Schaffen hat und wird selbstredend immer einen bedeutenden Platz auf meiner Seite einnehmen.

Für wen schreibst Du?

An erster Stelle für mich selbst. Das Schreiben macht mir Spaß, also nutze ich jede Gelegenheit, in die Tasten zu hauen. Eine gewisse Tagebuchfunktion erfüllt mein Blog ebenfalls für mich, indem ich hier Gedanken, Erinnerungen und Webfundstücke dokumentiere. Darüber hinaus versuche ich mit meinen Artikeln einen kleinen Mehrwert für Gleichgesinnte da draußen zu schaffen, die guten Willens sind. Denn Eskapismus ist für alle da.

Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?

Die sind alle gut. Aber Spaß beiseite, das zu beantworten ist fast unmöglich. Mit Blick auf das vergangene Jahr würde ich vermutlich den Artikel zur Mosh-Pit-Science an erste Stelle setzen, dicht gefolgt von meinen und der Auflistung meiner Lieblingsraumschiffe.

Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?

Es gibt immer mal wieder längere Pausen, die manchmal Wochen oder gar Monate andauern können. Zu Urlaubszeiten blogge ich oft gar nicht – oder wenn es bei der Arbeit etwas stressiger zugeht. In letzter Zeit bin ich aber recht regelmäßig dabei. 2011 hatte ich eine kurze Anwandlung, mich als Regionalblogger zu versuchen. Nach nur wenigen Wochen stellte ich den Versuch jedoch wieder ein. Die dabei entstandenen Artikel finden sich noch unter dem Hashtag .

Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?

Zu aller erst: Einfach machen! Ob nun auf einer Plattform wie Blogger oder WordPress oder auf der eigenen Domain – zunächst einmal muss man einfach loslegen und in die Tasten hauen. Darüber hinaus gilt auch hier der grundsätzliche Rat an alle, die schreiben wollen: Viel lesen! Wer Romane schreiben will, sollte viele Romane lesen, wer journalistisch schreiben will, sollte viel Zeitung lesen – und wer bloggen will, sollte viele andere Blogs lesen. Und schließlich sollte man früh anfangen, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Viel verlinken, bei anderen Blogs kommentieren oder sich auf anderen Kanälen austauschen. Gibt ziemlich viele nette Leute da draußen.

Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?

Dergleichen kommt mir meistens spontan in den Sinn. Im Moment bin ich aber mit allem recht zufrieden, so dass eine größere Neuerung in nächster Zeit nicht zu erwarten ist. Es kann höchstens sein, dass es sich lohnt, sich bei meinem noch nicht – aber vielleicht bald – existierenden Newsletter anzumelden.

Es war einmal in Ukonio City

Die Älteren werden sich erinnern: Bevor das -Fachmagazin zusammengebaut.com das Licht der Welt erblickte, hatte das Nachrichtenportal für Furore gesorgt, bei dem ich die Freude und Ehre hatte, hin und wieder einige Beiträge beizusteuern. Lang ist’s her und inzwischen ist die Seite auch vom Netz genommen worden.

Meine neun besten Artikel1 aus den Jahren 2011 bis 2014 habe ich jetzt hierher gerettet2 – auch, damit die Verlinkungen dorthin wieder funktionieren.3

Gratis Comic Tag

In den Jahren 2011 und 2012 habe ich über den jeweiligen berichtet und mir den ein oder anderen Gedanken über diesen Festtag für gemacht.

Neue nerdige Magazine

Im Jahr 2012 kamen zwei neue Printerzeugnisse auf den Markt, was ich entsprechend kommentierte.

Tablet und Lego

Für die Medienhistoriker:innen: Ukonio hatte damals eine umfangreiche Tech-Sparte, in der über neue Smartphones und andere technische Erzeugnisse berichtet wurde. Einmal durfte ich auch. Und es gab bereits eine Lego-Sparte, aus der sich dann Zusammengebaut entwickelt hat.

  • März 2013 – Google Nexus 10 im Test: Traum-Tablet? – Keine Ahnung, ob das Ding für seine Zeit damals wirklich so gut war, wie ich behauptet hatte. Hab es jedenfalls als Lesegerät für Comics in guter Erinnerung – und in irgendeiner Schublade fliegt es auch noch rum. Funktioniert natürlich nicht mehr, da der schmale Speicherplatz irgendwann fast komplett vom Betriebssystem in Anspruch genommen wurde – und es irgendwann auch keine Updates mehr gab. Aber irgendwie fehlt mir ein solches Gerät schon. Ob ich mir doch mal das Pixel Tablet genauer anschauen sollte?
  • August 2014 – Lego Space Exo Suit: Rückkehr des Weltraum-Klassikers in grün und gut gerüstet – Was soll ich sagen? Lego geht immer.

Film und Serie

Und das war die Zeit, in der ich noch ab und an zu Pressevorführungen ins Kino gegangen bin. Den ein oder anderen habe ich da mitgenommen – und einmal sogar die Pilotfolge einer Serie.

Von Cheeseburgern, Currywürsten und Webfundstücken

Vieles Schöne aus dieser Zeit lebt jedoch nur noch in meiner Erinnerung weiter. Gern denke ich an unsere gemeinsamen Rubriken CWD und CBD zurück. Im Rahmen des „Currywurst Donnerstag“ und des „Cheeseburger Donnerstag“ hatten wir uns als Gastrokritiker versucht – und das gar nicht mal so schlecht. Und schließlich hatte ich dort meine Webfundstücke-Rubrik – die „Eskapistischen Links der Woche“ – als monatliche Zusammenfassung zweitverwertet. Those were the days.

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  1. Jaja. „Wenn das die besten sind, möchte ich die schlechten nicht lesen.“ Witzig, witzig![]
  2. archive.org macht’s möglich[]
  3. Ich halte mein Blog in Schuss – zumindest gebe ich mir Mühe.[]
  4. die Serie finde ich ja auch ganz nett[]

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