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Zum Stand der Schreibdinge Q3/2025

Dass ich im letzten Quartal gar nicht über den Stand meiner berichtet habe, liegt unter anderem daran, dass ich verhältnismäßig fleißig gewesen bin und ein lange bearbeitetes Manuskript endlich fertiggestellt habe.

Dorgon im Kasten

Was lange währt … Anfang Juli ist es mir gelungen, ein „Ende“ unter das Manuskript für den Dorgon-Band 130 zu setzen. Bereits vor über einem Jahr war der Chefautor dieser -Fanfiction-Serie1 an mich herangetreten und hatte mich erfolgreich überredet, den Roman zu übernehmen.2

Ich hatte eigentlich gehofft, das in der Hälfte der Zeit zu schaffen, aber wie das immer so ist. Unabhängig davon hat mir das Schreiben sehr viel Freude gemacht. In der Rahmenhandlung konnte ich mich mit einer Hauptfigur aus der Originalserie austoben: niemand geringerem, als Mausbiber Gucky höchstpersönlich. Auch in der anderen Handlungsebene hatte ich ziemlich freie Hand, da ich einen neuen Charakter vorstellen durfte.

Aktuell liegt der Text beim Lektorat, das hoffentlich nicht allzu streng mit mir ins Gericht geht. Wie der weitere Zeitplan aussieht, weiß ich gar nicht so genau. Sobald der Erscheinungstermin naht, sage ich natürlich bescheid.

Ansonsten sind meine freizeitlichen Schreibkapazitäten nun aber wieder für meine eigenen Projekte frei – nur welches davon soll ich als nächstes angehen?

Was als nächstes?

Die Auswahl an Schreibideen und -Fragmenten ist groß, da hat sich in den Jahren und Jahrzehnten meines Hobbyautorentums so einiges angesammelt.3 Der heißeste Kandidat auf meiner Festplatte ist aber wohl die Raketenmärchen-Anthologie, die ich bereits seit Jahren auffüllen und in einen veröffentlichbaren Zustand versetzen möchte.

Der NaNoWriMo naht

Die nächsten Wochen werde ich besagte Ideen und Fragmente sichten, sortieren, eine Entscheidung treffen und spätestens ab September fleißig in die Tasten hauen. Im Idealfall gelingt es mir sogar, das dann ausgewählte Projekt im Rahmen des diesjährigen zu finalisieren.4

Aktuelle Veröffentlichungen

Wer wissen möchte, was bei meinem Geschreibsel generell so rauskommt, ist herzlich eingeladen, die folgenden aktuellen Werke zu ordern:

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  1. die bereits seit 1999 mit wohlwollender Duldung der PR-Redaktion erscheint[]
  2. siehe meine älteren Schreibdinge-Berichte[]
  3. darunter auch der langgehegte Traum eines autobiografisch angehauchten Schlüsselromans[]
  4. oder es doch wenigstens nennenswert voranzubringen[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: C

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben C wie

C64

Ich bin schon so alt, die Spielkonsole meiner Kindheit und Jugend war der Commodore 64 C mit Labberdisketten-Laufwerk und dem Competition-Pro-Joystick. Gespielt wurde alles, was die Schulhoftauschbörse hergab, von Hanse über Summergames bis hin zu Barbarian. Als das Gerät irgendwann Ende der 90er auf dem Dachboden verschwand,1 endete im Großen und Ganzen auch meine Gamer-Karriere.

Danach kamen nur kurze -Phasen mit Age of Empires, Heroes of Might and Magic und schließlich mein World-of-Warcraft-Jahr Anfang der 2000er. Heute installiere ich mir höchstens ab und an mal ein Spiel auf dem Mobiltelefon.

Vielleicht sollte ich doch mal wieder auf dem Dachboden nach meinem C64 wühlen. Könnte ja noch funktionieren.

Christiania Chroniken, die

Zu den Konstanten in meinem Leben zählt: ich schreibe gern und ich lese gern – selbst wenn ich bei beidem immer mal wieder kürzere oder längere Pausen einlege. Logisch, dass diese Vorlieben oft zusammenfallen, weswegen ich bereits eine ganze Menge Perry Rhodan Fanfiction produziert habe und immer noch produziere.

Im Jahr 2002 durfte ich bereits zum zweiten Mal einen Heftroman im Rahmen der Perry Rhodan FanEdition veröffentlichen. Band 7 dieser Reihe stammt aus meiner Feder und trägt den Titel „Die Christiania Chroniken“. Über das gelungene Titelbild von Stefan Lechner freue ich mich noch immer.

Das Kolonisten-Abenteuer aus der Frühzeit der Serie spielt am Rande der Galaxis und handelt von zwei Jugendlichen, die mit einem Raumschiff ausbüxen, dabei in große Schwierigkeiten geraten – wodurch aber schließlich ein von schurkischen Menschen unterdrücktes Alienvolk befreit werden kann.

Ursprünglich sollte das natürlich nur der Auftakt zu einer ganzen Serie von Abenteuern sein,2 die jedoch nie von mir geschrieben wurden. Man kommt halt zu nix.

Der Heftroman ist heute leider nicht mehr erhältlich. Wer ihn also noch im Regal liegen hat, möge ihn in Ehren halten. Für alle anderen hätte ich einen kostenlosen Download im Angebot – es ist allerdings der schiere Text und es handelt sich zudem um den „Authors‘ Cut“, eine etwas längere Version, die ich zudem mit einem alternativen Ende versehen habe, in dem ich zwei „prominente“ Figuren aus der Originalserie auftreten lasse.

Viel Spaß damit! (HINWEIS: Der Link führt zu GoogleDrive, wo ich das PDF abgelegt habe.) Die Christiania Chroniken (Author’s Cut)

Con

-, -, Rollenspiel- und Comic-Fans sowie etliche andere Nerdgruppierungen nennen ihre Messen und Fantreffen gemeinhin „Con“.

Dabei kann man das deutschsprachige Fantastik-Fandom grob in zwei Gruppen unterteilen: jene, die „der Con“ und jene, die „die Con“ sagen. Die eine Traditionslinie leitet sich von „der Konvent“ ab, die andere von „die Convention“. Erstere findet sich heute vor allem im Perry-Rhodan-Umfeld, letztere bei Fans von , Mangas oder .

Aufgrund meiner Vorliebe für die älteste Science-Fiction-Serie der Welt zähle ich zur ersten Gruppe. Vor allem um die Jahrtausendwende war ich regelmäßiger Gast der einschlägigen Perry-Rhodan-Treffen in Hamburg, Sinzig und Garching – und natürlich auf dem WeltCon 2000.

In den Jahren und Jahrzehnten danach ging mein diesbezügliches Engagement wieder stark zurück. Für den Nordcon – auch ein „der“, obwohl es fast gar nicht um Perry Rhodan geht – hatte ich jedoch oft Zeit, in den letzten Jahren habe ich es sogar nach Leipzig und nach Braunschweig geschafft.

Egal, ob „der“ oder „die“ – vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr auf irgendwelchen Cons.

Comics

Ich bin seit jeher ein großer Freund der Neunten Kunst und habe diese Begeisterung bis heute bewahrt. Daher dreht sich auch ein Großteil meiner Blogposts um dieses Thema, seien es Superheldenheftchen,3 Mangas, Disneycomics,4, frankobelgische Alben oder inhaltsschwere Graphic Novels. Viel mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich liebe Comics in all ihren Erscheinungsformen und werde niemals genug davon bekommen.

ComiXology

Im Falle des reinen geschriebenen Worts habe ich schon lange meinen Frieden mit dem digitalen Lesen gemacht. Tatsächlich gefällt mir der E-Book-Reader inzwischen sogar meist am Besten, irgendeine haptische oder gar olfaktorische Leseerfahrung fehlt mir nicht im mindesten.

Als Ausnahme bleiben besonders illustrierte Bücher, wie beispielsweise die Zamonien-Romane von Walter Moers. Und natürlich Comics. Wobei es fast geschafft hätte, mich auch bei den bunten Bildchen zu digitalisieren.

Die Comiclese-App und -Plattform wurde 2007 gegründet, ich bin – wie so oft – erst ein paar Jahre später darauf gestoßen. In der kurzen Zeit bis sie wieder verschwand – beziehungsweise nach Erwerb durch Amazon in die Kindle-App aufging5 – hatte ich aber durchaus große Freude daran. Es ist ihr hervorragend gelungen – zum Beispiel durch eine Panel-weise Leseoption – den Lesegenuss ins Digitale zu übertragen.

Wobei dieser Genuss und diese Freude stark an das dabei verwendete Endgerät gekoppelt sind. Auch wenn ich es mir eine zeitlang einreden wollte, auf dem Smartphone bringt es nichts, es muss schon ein Tablet sein – für einen Android-Puristen nicht ganz einfach.

So, oder so. ComiXology gibt’s nicht mehr, auf Papier sind Comics aber ohnehin am schönsten.

Cowboy Bebop

Auch wenn ich erst recht spät in das Thema eingestiegen bin und über eine entsprechend dünne Datengrundlage verfüge, zähle ich zu einem herausragenden Beispiel dieses Genres und zu einer der besten Science-Fiction-Serien überhaupt. Und ja, mir hat sogar die Live-Action-Version gar nicht mal so schlecht gefallen.

Cthulhu

Eine Zeitlang haben mich die Werke eines gewissen Herrn Lovecraft in ihren Bann gezogen. Vor allem die TraumlandeGeschichten mochte ich ich sehr gern – und mag sie auch heute noch. In eben jener Zeit war ich außerdem intensiv mit Pen&Paper beschäftigt und entsprechend begeistert bei etlichen CthulhuSpielrunden dabei.


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  1. wo es noch heute ruht[]
  2. daher auch die „Chroniken“ im Titel[]
  3. egal ob Marvel oder DC[]
  4. von Carl-Barks-Klassikern bis zu Lustigen Taschenbüchern[]
  5. wodurch immerhin ein paar Funktionen erhalten geblieben sind[]

Lesetagebuch: gefangen im Bobiverse

Lang ist’s her, dass es mich derart in ein literarisches -Universum hineingezogen hat, zuletzt vermutlich bei der Langen Erde. Den Bobiverse-Romanen von Dennis E. Taylor ist es jedenfalls erneut gelungen. Im Überschwang der Begeisterung habe ich allen vier auf deutsch erschienenen Romanen1 drüben bei Goodreads fünf Sterne gegeben – obwohl sie streng genommen nicht durchgehend zu 100 Prozent perfekt geraten sind.

Großartige Grundidee

Es gehört allerdings zu meinen „Unarten“, dass ich schnell zum kritiklosen Fanboy mutiere, sobald mich ein Stück Fiktion zu fesseln vermag, was hier bereits der Grundidee gelang. Held der Romane ist nämlich Bob, ein verstorbener Softwareentwickler des frühen 21. Jahrhunderts, dessen Bewusstsein 100 Jahre später aus seinem eingefrorenen Gehirn in eine KI hochgeladen wird, um Von-Neumann-Sonden zu steuern, die das Universum nach besiedelbaren Planeten durchforschen sollen. Eine Aufgabe, die er sogleich wie der Entwickler und Projektmanager, der er zu Lebzeiten war, angeht. Selbstverständlich ist er zudem ein mit allen popkulturellen Wassern gewaschener Nerd seiner Generation, der mit entsprechender Begeisterung zu Werke geht und keine Anspielung auslässt.

Aus dem einen Bob werden sehr schnell sehr viele, was den Titel des ersten Bandes2 erklärt.

Und eben jenen Ansatz, die Themen Transhumanismus, KI und Raumfahrt auf diese Weise zu vermengen, halte ich schon für ganz wunderbar – zumal er auch sehr gekonnt umgesetzt wird.

Wunderbarer Weltenbau

Das Setting kommt trotz einiger dystopischer Ansätze3 sehr rationalistisch und wissenschaftsbejaend daher. Konflikte und Probleme werden stets mittels Technik, Forschung und Fortschritt gelöst – auch wenn sie meist mit denselben Mitteln verursacht wurden. Zudem bemüht sich der Autor, wissenschaftlich so akkurat wie möglich zu bleiben, achtet zum Beispiel auf interstellare Reisezeiten und Zeitdilatation bei relativistischen Geschwindigkeiten. Auch bei SF-Technologie versucht er zumindest ein Gefühl wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit zu erzeugen.4 Hard-SF im besten Sinne also.

Das gefällt mir außerordentlich, auch wenn es zur Folge hat, dass die mitschwingenden philosophischen Fragen manchmal ein bisschen zu profan technologisch behandelt werden. Da hätte es gern eine Prise mehr Stanisław Lem sein dürfen. Aber die Fragen werden immerhin nicht ignoriert. Ob mir allerdings der Dreh im vierten Band so gefällt, die unsterbliche Seele als Quantenzustand durch die pseudowissenschaftliche Hintertür einzuführen, weiß ich auch noch nicht so recht.

Insgesamt wird aber eine sehr interessante, einfallsreiche und stimmige Welt entwickelt, die sich in den vier Bänden schließlich über etliche Jahrzehnte bis Jahrhunderte, dutzende Lichtjahre mit mindestens genauso vielen spannenden Sonnensystemen und eine unüberschaubare Vielzahl immer variantenreicherer Bob-Klone erstreckt, die sich bald in etliche Fraktionen aufspalten.

Aus der erzählerischen Not, eine körperlose KI als spannende Haupt- und Identifikationsfigur zu beschrieben, hat der Autor eine Tugend gemacht, indem er Bob kurzerhand einen virtuellen Körper nebst Umgebung programmieren lässt. Nachdem er dann noch die überlichtschnelle Kommunikation erfindet, spannt sich zudem ein virtuelles Internet über die erzählerische Welt – das titelgebende Bobiverse.

Doch damit nicht genug, die Welt entwickelt sich konsequent, stimmig und oft auch überraschend weiter. Falls noch nicht getan, lest unbedingt mal rein.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, muss ich jetzt aber noch ein paar Worte über die Dinge verlieren, die eigentlich für Punktabzug hätten sorgen müssen.

Ein paar kleine Abstriche

Allein durch die Gestaltung der Hauptfigur ist die Lesendenzielgruppe leider ziemlich eng gefasst. Bob ist der Idealtyp eines weißen männlichen Gen-X-Nerds und füllt diese Rolle mit allen Klischees und popkulturellen Anspielungen voll aus. Für mich persönlich mag das nicht so dramatisch sein, da ich zufälligerweise exakt in diese Zielgruppe passe. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass Personen, die etwas aus diesem Raster fallen, schnell von Bob genervt sind.

Dass zumindest in den ersten Bänden eigenständige weibliche Protagonisten ziemlich dünn gesät sind, mag mit dem ersten Punkt zusammenhängen. Mehr als Gedankenlosigkeit will ich dem Autor hier aber nicht unterstellen. Denn ob aus eigenem Antrieb oder auf subtile Hinweise hin hat er in den späteren Bänden ein paar hinzugefügt.

So sehr mich der Weltenbau begeistert hat – für meinen Geschmack hat es sich der Autor in einigen Grundannahmen etwas zu einfach gemacht. Mir ist klar, dass das ganz bewusste Entscheidungen sind – wie zum Beispiel auch, dass er das Thema Sexualität fast komplett ausgespart hat. Dadurch dass die Entwicklung des Lebens, von Intelligenz und Kulturen als derart erdähnlich vorausgesetzt wird, beraubt er sich meiner Meinung nach aber  etlicher erzählerischer Möglichkeiten. Auch hier hätte mir ein wenig mehr Lem5 sehr gefallen. So sind die beschriebenen Aliens – außer vielleicht die „Anderen“ – letztlich alles Menschen mit leichten kulturellen Spleens und variierendem Äußeren. Wie bei – aber ich gehe stark davon aus, dass das genau so beabsichtigt ist.

In einem Punkt finde ich es aber leicht problematisch, nämlich wenn im ersten Band die steinzeitlichen Deltaner beschrieben werden. Hier wird reichlich unüberlegt ein urzeitliches Gesellschaftsbild übertragen, das aus einem Was-Ist-Was-Buch der 70er Jahre stammen könnte – und vermutlich da schon überholt war: natürlich gehen bei den Deltanern nur die Männchen auf die Jagd, der intelligente Faustkeil-Ingenieur ist selbstredend ebenfalls ein Männchen, das einzige bedeutendere Weibchen im Stamm ist die fortschrittsskeptische abergläubische Heilerin. Aber auch das hat der Autor in den späteren Bänden besser hinbekommen.

Schließlich könnte ich mir vorstellen, dass vor allem die drei ersten Bände für viele Lesende etwas zu ähnlich daherkommen. Das hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich gestört, da ich alle Bücher nahtlos in einem Stück runtergelesen habe. Zudem verweile ich in einer literarischen Welt, die mir zusagt, gern etwas länger. Dennoch war auch ich froh, als in Band vier mal ein wenig mehr Variation ins Spiel kam und das bis dato reichlich homogene Bobiverse endlich begann, sich in Fraktionen zu zerlegen.

Mehr davon!

Obwohl der englischen Sprache durchaus mächtig, harre ich mehr oder weniger geduldig der deutschen Übersetzung des aktuellen fünften Bands.6 Wie ein Vöglein mir zwitscherte, muss ich damit wohl noch bis zum nächsten Jahr warten. Aber ich freu mich drauf. Was mögen wohl die bösen Sternenflotten-Bobs im Schilde führen? Welche Weisheiten wird die Matroschka-KI verkünden, wenn sie denn fertig ist? Und bekommen wir das noch offene Trope eines Oberfiesling-Bobs präsentiert, nach Art eines Evil-Morty oder Rick Prime? Ich bin gespannt!

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  1. Band 5 gibt’s bislang nur in inglisch[]
  2. „Ich bin viele“ beziehungsweise „We are Legion“[]
  3. immerhin findet ein Atomkrieg auf der Erde statt[]
  4. erschreckenderweise betrifft seine akkurateste Vorhersage die politische Entwicklung in den USA[]
  5. ja, den mag ich[]
  6. auch wenn die Übersetzung nicht immer perfekt scheint – „Railgun“ muss jetzt nicht zwingend in „Schienenkanone“ übertragen werden, oder?[]

Der neue Nerdlicht-Newsletter naht

Wie schnell doch so ein Quartal vergeht. Am kommenden Sonntag, dem 1. Juni erscheint bereits die zweite Ausgabe der WOLKENKUCKUCKSHEIMER QUARTALSPOST.

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Der neue Nerdlicht ist wie immer eine weitgehend eigenständige Ergänzung dieses Blogs mit exklusiven eskapistischen Gedanken und Webfundstücken – und natürlich auch wieder mit einer kleinen Leseprobe aus meiner Feder. Eventuell diesmal mit einem kleinen -Schwerpunkt.

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Das Große Nerdlicht-Abecedarium: B

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben B wie

Batman

In den großen weiten Welten der Superheldengeschichten ziehe ich in der Regel die aus dem Hause jenen von vor. Ein wenig zumindest, in Wahrheit mag ich sie alle beide.1

Eine Sonderstellung unter den Helden über alle Verlage und Universen hinweg hatte bei mir immer . Was ihn interessant macht, ist zum einen seine Sonderstellung als einfacher Mensch, der sich trotzdem unter den gottgleichen DC-Helden behaupten – und sie im Notfall sogar besiegen – kann. Und dann war es die endgültige Entwicklung der Figur und seines Umfelds hin zu einem ernsten, brutalen und – vermeintlich – realistischen Ton in und ab den 90ern, die ich damals reizvoll fand.

Inzwischen muss ich gestehen, dass ich viele der seither replizierten Handlungsmotive etwas über habe. Ein- vielleicht zweimal war es ja ganz witzig, dass er in einem Zweikampf gegen bestehen oder sogar gewinnen kann. Aber spätestens seit dem unsäglichen „Martha-Moment“ gehört das abgehakt.

Ja, schlechte Verfilmungen gelten nicht und nach dem -Run habe ich Batmans originäre Abenteuer auch nur noch sporadisch verfolgt. Dennoch bleibt mein Gefühl, dass die Figur inzwischen ein wenig auserzählt ist.2

Interessanterweise gilt das weniger für das Universum, das um ihn herum gestrickt wurde. Batman-Geschichten ohne Batman haben für mich unverändert großen Reiz, seien es die Gotham-Central-Comics über den Alltag in einem „normalen“ Polizeirevier oder zuletzt die TV-Serie über den Pinguin.

Battlestar Galactica

Seit ich die Neuauflage des guten alten Kampfsterns Galactica mit einiger Verspätung konsumiert habe, ist meine liebste -Serie überhaupt. Meine diesbezügliche Begeisterung habe ich schon oft kundgetan, zunächst in einem sehr ausführlichen Bingetagebuch: Battlestar Galactica, später habe ich mich sogar zu einer Rechtfertigung des vermeintlich verkorksten Serienfinales hinreißen lassen. So say we all!

Bingetagebuch

Für die mehr oder weniger regelmäßigen Berichte über meinen zunehmenden Serienkonsum habe ich 2017 die Blogrubrik Bingetagebuch eingerichtet.3 Zunächst befüllte ich sie überwiegend mit Sammelartikeln über meinen aktuellen Streamingstand, ging dann aber mehr und mehr zu Einzelartikeln über konkrete Serien über. Regelmäßige vom inspirierte Best-of-Listen runden das Angebot ab.

Blog

Um gleich die wichtigste Frage zu klären: der oder das Blog? Da es sich ursprünglich um eine Abkürzung von „Weblogbuch“ handelt, tendiere ich zum sächlichen Artikel und gebe mir Mühe, diesen auch durchgehend zu verwenden. In meinem allerersten Post Anno 2007 vergleiche ich dieses Medium mit den guten alten Egozines, weswegen dieser Begriff auch unverändert seinen Platz im Untertitel meines Auftritts hat.

Seitdem ist meine Freude ungebrochen, hier meine ungeordneten Gedanken zu allerlei Zeugs kundzutun. Dabei bin ich mir für keine vermeintlich überkommene Tradition zu schade und nehme regelmäßig diverse Aktionen, Paraden, Stöckchen und Challenges mit.

Auch das Entdecken, Lesen und Verlinken anderer Blogs ist meine Lieblingsbeschäftigung im Netz. Auch wenn ich sonst nicht so zu übertriebener Nostalgie neige, ist mir diese traditionellere Form des Internets dann doch am liebsten.

Blog Comment Challenge (BCC)

Zum zehnjährigen Jubiläum meines Blogs hatte ich mir eine kleine Aktion überlegt und zwar die Blog Comment Challenge 2017 beziehungsweise . Darin hatte ich mich selbst dazu herausgefordert, über den Zeitraum von zehn Wochen insgesamt zehn Blogs mit je zehn Kommentaren zu beglücken.

Hat damals ganz gut funktioniert – heute sind leider nur noch vier dieser Blogs im Netz zu finden, weswegen ich auch nur vier der entsprechenden Artikel behalten habe.

Könnte man eigentlich mal wieder machen, oder?

Blogger/Blogspot

In den ersten fünf Jahren fand man dieses Blog auf Googles Plattform Blogger beziehungsweise Blogspot, wie sie ursprünglich hieß. Damals noch unter dem etwas sperrigen Titel Schreiberlings Egozine.

Ich habe Blogger in recht guter Erinnerung – tatsächlich weiß ich aber kaum noch, wie das da funktioniert hat. Für den Einstieg und den Anfang war ein solches Rundum-Wohlfühl-Paket jedenfalls ziemlich hilfreich. Den Umzug auf den eigenen Server mit eigener -Installation habe ich jedoch nie bereut.

Blogroll

Wie es sich für ein traditionsbewusstes Blog gehört, habe ich natürlich auch eine Blogroll, auf der ich jene Seiten verlinke, die ich gern regelmäßig lese. Müsste dringend mal aktualisiert und erweitert werden. Aber man kommt ja immer zu nix.

Bluesky

Seit meine einstige Lieblings-Social-Media-Plattform endgültig dem Bösen anheimgefallen ist, tummele ich mich neben Mastodon gern bei . Der Microblogging-Hoffnungsträger scheint mir inzwischen ganz gut etabliert zu sein und macht mir zumindest einigen Spaß. Mal schauen, wie lange das hält. Auch hier heiße ich übrigens HerrKowski.


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  1. Und die anderen natürlich auch: Invincible, The Boys, Umbrella Academy, die wenigen Sachen von Image, die ich kenne und so weiter und so fort[]
  2. Was mich natürlich nicht daran hindert, immer mal wieder zu einem Batman-Sammelband zu greifen.[]
  3. und später einige ältere Artikel zum Thema nachverschlagwortet[]

Noch ein Geschichtsquiz: Wann war es?

Was habe ich da nur wieder angerichtet? Als hätte der arme @Rpunkt nicht genug zu tun – so muss er doch seinen zweiten Pelipontalus-Band auf den Weg bringen –, habe ich ihn durch meinen Hinweis auf Pastpuzzle zur Erstellung eines eigenen Geschichtsquiz‘ inspiriert.

In einer kreativen Mittagspause – programmieren kann dieser Tausendsassa also auch noch – hackte er mal eben ein paar Codezeilen zu diesem schicken Ratespiel zusammen:

Wann war es?

Sehr gelungen, finde ich. Das solltet ihr euch unbedingt mal anschauen und fleißig mitraten!

Auf in die GreatBlogs Suchmaschine!

Im UberBloggr-Webring1 bin ich dieser Tage über das Projekt von Norbert Eder gestolpert. Mit GreatBlogs plant er, eine neue -Suchmaschine auf die Beine zu stellen, für die man sich schon jetzt registrieren kann. Sehr gute Idee! Da bin ich dabei!2

Und ich freue mich darauf, dort bald eure Blogs und Posts zu finden. Meldet euch also flugs an!

GreatBlogs – Blogs verbinden und finden

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  1. seid ihr da schon Mitglied mit eurem Blog? Nicht? Dann aber schnell![]
  2. unabhängig davon, ob mein Blog würdig ist, „großartig“ genannt zu werden[]

Weitergoogeln

Aus Gründen habe ich mir unlängst die Listen europäischer Alternativen zu den Angeboten US-amerikanischer Tech-Monopolisten angeschaut und überlegt, an welcher Stelle man eventuell wechseln könnte.

Weniger Google wagen

Wohl wissend, dass man sich als überzeugter Android-Nutzer nie vollständig aus der Google-Welt verabschieden kann, habe ich mir zunächst ein paar Produkte aus dem Hause Alphabet angeschaut, von denen man sich eventuell trennen könnte.

Im Falle von Google Drive und Google Docs ist das geradezu ein No-Brainer. Denn als MS365-Nutzer1 brauche ich das ohnehin längst nicht mehr. Was da noch bei mir rumlag taugte kaum noch als Backup, sondern war vielmehr überflüssige und verwirrende Redundanz. Der Umzug ist zwar noch nicht ganz abgeschlossen aber nur noch eine Frage der Zeit.

Auch der Browserwechsel hat sich als relativ unkompliziert und erfreulich erwiesen – zumindest schon mal auf dem mobilen Endgerät. Vivaldi erweist sich dort als sehr angenehmes Tor in das weltweite Datengewebe. Auf dem Desktop werde ich sicherlich bald nachziehen.

Keep it simple

Zu voreilig war allerdings mein Umzug von der Notizen-App Google Keep. In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich, dass die Alternativprodukte ähnlich schlank und schlicht daherkämen. Naja.

Zunächst habe ich es mit Joplin versucht, was durchaus okay ist. Aber schon da nervte mich, dass man erst einmal Notizbücher anlegen muss, ehe man loslegen kann. Außerdem hat mir die Vorschauansicht der Notizen in der Übersicht gefehlt, wie ich sie von Keep gewohnt bin. Für die Synchro über mehrere Geräte kann man entweder die hauseigene kostenpflichtige Cloud oder eine eigene nehmen – theoretisch sogar Google Drive oder OneDrive. Sehr angenehm. Brachte mich allerdings auf die Idee, es mal mit OneNote aus besagtem MS365-Paket zu versuchen.

Eine absolute Katastrophe. Man muss hier nicht nur Notizbücher, sondern darin auch noch „Abschnitte“ anlegen, ehe man eine Notiz anlegen kann. So richtig rund läuft die Synchro über mehrere Geräte hier auch nicht, von der verkorksten Textformatierung mal ganz abgesehen.

Es hilft nichts. Auf meine bescheidenen Zwecke ist Keep einfach am besten zugeschnitten. Alle Notizen wieder zurück.

Weitergoogeln

Beim Kernprodukt, der Websuche ist mir schließlich aufgefallen, dass sich mein Nutzungsverhalten hier inzwischen sehr verändert hat. Kurze Versuche mir Startpage und Co. haben ergeben, dass es mir in den meisten Fällen immer weniger um Treffer auf externen Seiten geht, als um das aufbereitete Ergebnis von Google selbst. Damit meine ich ausdrücklich nicht diese dämlichen KI-Antworten, sondern Google-Maps-Treffer, den Übersetzer, Wetteraussichten und solche Sachen.

Wieder was über mich selbst gelernt. Also wird einstweilen weitergegoogelt.

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  1. Jaja, ich weiß. Microsoft auch voll doll böse. Im nächsten Leben mache ich von Anfang an gleich alles mit Linux. Versprochen.[]

Mein neues Tagesquiz: Pastpuzzle

In dieser Woche habe ich meiner täglichen Onlinequiz-Routine eine weitere Wordle-Variation hinzugefügt, die bereits seit einiger Zeit durch meine Timelines geistert. Seitdem nehme auch ich begeistert an dem historischen Ratespiel Pastpuzzle teil.

Fröhliches Jahre-Raten

Die Regeln sind schnell erklärt: In vier Versuchen muss eine bestimmte Jahreszahl erraten werden, jeweils ein Ereignis aus diesem Jahr wird pro Versuch beschrieben und deutet an, um welches Jahr es sich handelt. Zusätzlich werden in bewährter Wordle-Manier die korrekten Ziffern markiert und geben dadurch weitere Hinweise. Macht Spaß!

Pastpuzzle – Errate das gesuchte Jahr in vier Versuchen.

Be my Fellow Solver

Bei der Gelegenheit: In der New-York-Times-Games-App kann man sich nun auch miteinander befreunden und in einer personalisierten Rangliste vergleichen. Allerdings sind in der Rangliste neben Wordle und dem Mini auch Spelling Bee1 und Connections2 aufgeführt, die ich beide nicht spiele. Aber vielleicht will ja trotzdem jemand mein Rätselfreund sein.

Join my leaderboard in The New York Times Games app.

Die Tagesroutine im Überblick

Die besagte -Routine besteht nun somit aus Rogule, den New-York-Times-Spielen Wordle, Strands und dem Mini-Kreuzworträtsel, der deutschen Wordle-Variante 6mal5 und Swaple – und eben Pastpuzzle. Was spielt ihr so?

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  1. Dafür braucht man den Bezahl-Account.[]
  2. Darin war ich früher mal ganz gut – inzwischen schnall ich das Spiel aber überhaupt nicht mehr.[]

Lesetagebuch: Urlaubslektüre Ostern 2025

Ich bin begeistert! In den beiden Urlaubswochen rund um das höchste Fest der Christenheit habe ich Zeit und Muße für ausgiebige Lektüre gefunden. Genug Stoff also für einen kleinen Eintrag ins Lesetagebuch. Zur Sicherheit platziere ich hier eine milde

WARNUNG VOR DEM SPOILER

„Verlorene der Zeiten“ von Max Gladstone und Amal El-Mohtar

Auf dem Klappentext wird dieser -Roman von 2019 als „virales Twitter-Phänomen“ angepriesen. Ist damals1 aber irgendwie an mir vorbeigegangen. Mir fiel er letztes Jahr in einer US-Buchhandlung in die Hände – dort natürlich unter seinem Originaltitel „This is How You Lose the Time War“. Da ich dann doch lieber digital und übersetzt lese,2 landete er erst etwas später auf meinem E-Book-Reader.

Ich habe ja ein großes Faible für Briefromane, daher gefallen mir Aufbau und Struktur der Geschichte außerordentlich gut. Auch sonst kommt das Buch nicht gerade als klassischer SF-Roman daher.3 Die beiden Schreibenden legen zumindest mehr Wert auf Wort- und Sprachkunst, als es in den meisten Genrewerken üblich ist. Entstanden ist die Geschichte vermutlich aus einer Art koordiniertem Round-Robin-Projekt. Die abwechselnden Kapitel werden stets aus der Sicht einer der beiden Kombattantinnen des im Original titelgebenden Zeitkriegs geschildert.

Bis auf eine handlungsrelevante Zeitschleife ist dieser Krieg jedoch kaum mehr als ein amüsantes Setting für die Romeo-und-Julia-Geschichte, die sich zwischen den beiden Hauptfiguren entwickelt. Spaß macht dieses Setting dennoch und beflügelt die Fantasie der SF-begeisterten Lesendenschaft.

„Ich bin viele“ (Bobiverse 1) von Dennis E. Taylor

Seit ich vor etlichen Jahren in einem – ich glaube, es war „Weltenflüstern“ – davon erfahren habe, schiebe ich die Lektüre der Bobiverse-Reihe vor mir her. Dabei hat mich die Grundidee sofort fasziniert. Held der bislang vier Romane ist nämlich Bob, ein verstorbener Softwareentwickler des frühen 21. Jahrhunderts, dessen Bewusstsein 100 Jahre später aus seinem eingefrorenen Gehirn in eine KI hochgeladen wird, um Von-Neumann-Sonden zu steuern, die das Universum nach besiedelbaren Planeten durchforschen sollen. Aus dem einen Bob werden daher sehr schnell sehr viele, was den Titel des ersten Bandes erklärt.

Ich habe selten einen Roman so schnell in einem Rutsch durchgelesen. Wie ich es erhofft hatte, wird die großartige Grundidee sehr gekonnt und spannend ausgeführt. Die Themen Raumfahrt und Erforschung des Weltalls – aber auch philosophische Gedanken zum Wesen des Bewusstseins – werden sehr detailliert und angemessen behandelt. Science-Fiction im allerbesten Sinne also.

Einen ganz kleinen Abstrich muss ich allerdings machen – auch wenn ich dem Buch drüben bei Goodreads volle Punktzahl gegeben habe: Es ist leider ziemlich eindeutig ein Jungs-Roman. Weibliche Protagonisten4 sind äußerst dünn gesät, Bob tritt manchmal etwas zu penetrant als männlicher, weißer Gen-X-Nerd auf5 – und vor allem erinnert die Darstellung der „primitiven“ Außerirdischen etwas zu sehr an den anthropologischen Forschungsstand eines Was-ist-was-Buchs der 70er Jahre.6

Ansonsten aber großartig! Freue mich auf Teil zwei.

Entenhausen Edition 91

Seit etwa 20 Bänden werden in dieser Carl-Barks-Komplettausgabe die Dagobert-Duck-Geschichten aus der Feder des Meisters abgedruckt – selbstverständlich in der Übersetzung der großartigen und sprachgewaltigen Dr. Erika Fuchs. Dieses Heft enthält zu meiner Freude größtenteils Geschichten, die ich kaum mehr erinnere oder sogar noch nie gelesen habe. Darunter die zweite Begegnung mit Mac Moneysack, der hier mit herrlich durchschaubaren Tarnnamen unterwegs ist.

Mosaik 591: „Bertha macht’s“

Obwohl als Wessi aufgewachsen liebe ich die der Abrafaxe und feiere gerade mit ihnen ihr 50. Jubiläum. Im Jubeljahr sind Abrax, Brabax und Califax in monatlichen Einzelabenteuern unterwegs. In Heft 591 treffen sie auf Bertha Benz und begleiten sie auf ihrer legendären ersten Autofahrt. Wie immer sehr amüsant und lehrreich – und natürlich hervorragend gezeichnet.

„Das Mündel der Drachen“ (Die Vagabunden 1) von Robert Corvus

Romanhefte sind Schnee von Gestern? Weit gefehlt! Erst kürzlich hat der Bastei-Verlag mit „Die Vagabunden“ eine neue -Reihe aus der Feder von Robert Corvus gestartet. Sind zwar erst einmal nur zwölf Hefte – aber es zeigt: das Format ist noch lange nicht vergessen.

Dennoch muss ich gestehen, dass die Geschichte mein Interesse erst weckte, als Band eins als kostenloses E-Book angeboten ward. Und ich muss sagen: Das ist richtig gut. Ein recht klassisches Fantasy-Setting zwar mit Orks, Drachen und Magie – aber interessant und spannend erzählt.

Ob ich indes auch die folgenden Heftchen lese, habe ich noch nicht final entschieden.

Batman: Three Jokers

Ich habe ewig nicht mehr ausführlich in die Superhelden-Geschichten aus dem Hause reingelesen und bin fast gar nicht mehr auf dem Laufenden – nicht einmal, was das Schicksal meines Lieblings angeht.7

Der -Run war der letzte Erzählstrang, den ich komplett verfolgt hatte. Nur am Rande habe ich danach aufgeschnappt, dass Batman zum Gott der Weisheit wird, es auf einmal drei Joker gibt und schließlich ein Joker-Batman-Hybrid durch die Gegend springt. Es wurde also höchste Zeit, dass ich rauskriege, was es damit auf sich hat.

Das mit den drei Jokern hat mir recht gut gefallen. Im Grunde die Idee, dass der Joker eigentlich eine Rolle ist, die weitergegeben wird – so impliziert es ja auch die Schlussszene des unsäglichen zweiten Jokerfilms. Der Comic wirft diese Idee am Schluss jedoch wieder über den Haufen und lässt schließlich offen, ob es nicht doch immer nur einen Joker gegeben hat. Gefällt mir. Dass der dann aber durch die Hintertür noch ein Origin verpasst kriegt, entwertet die Geschichte und die Figur wieder ein wenig.

Dark Nights Metal: Dark Knights Rising

Und dann war The Batman Who Laughs dran. Gesehen hatte ich den schon oft in den einschlägigen Subreddits – nun weiß ich endlich, was es mit ihm auf sich hat. Gleichzeitig habe ich das negative DC-Multiversum kennengelernt, was mich ein wenig an die Incursion-Nummer bei erinnert – und wenn ich es recht bedenke, steht der Maker als Negativversion von Mr. Fantastic womöglich auch ein wenig Modell. Aber ich schweife ab.

Dieser Band fasst jedenfalls die Ursprungsgeschichten von insgesamt sieben negativen Batman-Varianten zusammen. Geradezu ideal, um mich auf Stand zu bringen. Somit weiß ich jetzt voll bescheid über den Joker-Batman,8 den Doomsday-Batman,9 den Flash-Batman,10 den Ares-Batman,11 den Cyborg-Batman,12 den Green-Lantern-Batman13 und die Aquawoman-Batwoman.14 Ich mag sowas.

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  1. als es Twitter noch gab und es schön dort war[]
  2. Schande über mich![]
  3. was immer das sein mag[]
  4. ja, neben Bob kommen noch zahlreiche andere Leute vor[]
  5. was ich persönlich natürlich lustig finde[]
  6. nur die Männer gehen auf die Jagd und erfinden Feuersteinäxte – das 19. Jahrhundert hat angerufen und will sein Frauenbild zurück[]
  7. Wobei meine Begeisterung für den Dunklen Ritter über die Jahrzehnte nachgelassen hat. Vor allem dieses Batman-besiegt-Superman-Motiv ging mir zunehmend auf den Senkel.[]
  8. der sterbende Joker infiziert den Batman dieser Welt mit einem speziellen Gift und macht ihn zu einer Kopie seiner selbst[]
  9. um einen durchgedrehten Superman zu besiegen, infiziert sich dieser Batman mit einem Doomsday-Virus[]
  10. dieser Batman stiehlt Flash die Speedforce und verschmilzt dabei mit ihm[]
  11. nachdem seine geliebte Wonderwoman stirbt, setzt er den Helm von Ares auf und wird so zum Kriegsgott[]
  12. sehr abgedreht: nach dem gewaltsamen Tod von Alfred baut Batman ein KI-Backup des Butlers, das ihn letztlich in einen Cyborg umbaut[]
  13. direkt nach dem Tod seiner Eltern in der Crime-Alley erwählt ihn ein Ring, er dominiert ihn so stark, dass er Joe Chill damit ermorden kann und eine Art Punisher mit grünem Ring wird[]
  14. eine genderswapped Batwoman legt sich mit den Atlantern an und wird quasi selbst zu einer[]

Die Woche: Dublin

Was für eine schöne Stadt! Diese Woche – und somit die erste Hälfte der Osterferien – haben wir erstmals in Dublin verbracht. Generell war dies unser erster Besuch auf der Grünen Insel – aber sicherlich nicht unser letzter.1

Auf nach Irland!

Ich muss gestehen, diese Reise ohne große Vorstellungen angetreten zu haben, was uns erwartet. Schon die reibungslose Anreise hat uns von Anfang an ein gutes Grundgefühl beschert, das die kompletten vier, fünf Tage bestehen blieb.

Sehr angenehm war bereits die Busverbindung vom Flughafen in die Innenstadt. Ich kann den Aircoach nur wärmstens empfehlen, für schmale 10 Euro bringt er einen flott und unkompliziert in die City.

Eisdielen und fliegende Doktorhüte

Die Stadt hat sich uns sehr weltoffen und lebendig und gleichzeitig sehr entspannt und freundlich präsentiert. Angenehm überrascht hat uns, wie gut man überall essen kann – und wie zahlreich echte italienische Eisdielen sind. Also, wirklich echt. Dieselben Ketten, die man auch in Rom findet.

Wir lassen uns auf unseren Städtetrips immer gern treiben, ohne sklavisch alle Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Ein paar Klassiker waren aber schon dabei, allem voran natürlich das Trinity College mit der alten Bibliothek und der „original“ irischen Harfe. Wie es der Zufall so will, sind wir an diesem Tag genau in die Abschlusszeremonie der Jahrgangsabsolventen gestolpert und haben die Doktorhüte fliegen sehen. Sehr beeindruckend.

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Mich begeistern vor allem die Geschichten hinter den Sehenswürdigkeiten – und da hat Dublin natürlich einiges zu bieten. Zwei seien hervorgehoben.

Die Katzenmumie und der Admiralskopf

Mitten auf der O’Connell Street steht The Spire, eine 120 Meter hohe Metallnadel. Wirkt ein bisschen wie ein gigantischer Fahnenmast ohne Fahne. Die Story dahinter ist folgende: Bis in die 60er Jahre befand sich an dieser Stelle eine hohe begehbare Säule, auf der ganz oben eine Statue von Admiral Nelson stand. Zum 50. Jahrestag des Osteraufstands beschloss die IRA kurzerhand das Ding zu sprengen. Erst in den 90ern wurde die Nadel geplant und gebaut. Den Kopf von Nelson kann man sich übrigens heute noch in einer Bibliothek anschauen.2

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Im Reiseführer steht, dass man in der Krypta der Christ Church Cathedral eine Katzenmumie besichtigen kann. Ich dachte, dass es sich um das einbalsamierte Haustier eines Bischofs handelt. Weit gefehlt. The Cat and the Rat – die arme Ratte hat besagter Reiseführer unterschlagen – wurden in den 1870er Jahren im Innern der Kirchenorgel gefunden, als diese restauriert werden sollte. Und da hat man sich gedacht: Och, die beiden stellen wir einfach mal aus. An irgendeiner Stelle hat sie sogar James Joyce erwähnt.

Lebendige Urlaubskatzen

Aber keine Sorge, es gab auch ein paar lebende Urlaubskatzen, unter anderem im botanischen Garten von Dublin, wo sich eine Katze auf den warmen Fliesen des Sukkulenten-Gewächshauses nicht aus der Ruhe bringen ließ.

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Auch die Heimreise verlief entspannt und reibungslos. Selten so einen gut organisierten Flughafen wie den in Dublin erlebt.

Und nun wird es wohl doch langsam mal Zeit, Ulysses zu lesen.

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  1. Juhu! Ein weiterer Punkt auf dem Weg zum Travelers‘ Century Club![]
  2. haben wir aber leider nicht mehr geschafft[]

Das Große Nerdlicht-Abecedarium: A

Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben A wie

Aborea

Das Tischrollenspiel vom 13Mann-Verlag hat im Jahre 2011 das Licht der Welt erblickt. Aufgrund meiner damals noch sehr ausgeprägten -Begeisterung habe ich die Box sogleich erworben – gespielt habe ich es freilich erst sieben Jahre später.

Abrafaxe, die

Die Geschichten der drei zeitreisenden Abenteurer Abrax, Brabax und Califax erscheinen bereits seit den 70er Jahren im Comicmagazin Mosaik, das wiederum schon seit den 50ern am Start ist – zunächst mit den Vorgängern der , den Digedags. Die einstige DDR-Heftreihe hat recht nahtlos die Wiedervereinigung überdauert und dürfte damit inzwischen die am längsten laufende noch existierende Comicreihe des Landes sein.

Trotz Westbiografie lese ich diese Abenteuer seit einigen Jahren sehr gern und zwar mit wachsender Regelmäßigkeit und Begeisterung. Die Geschichten sind stets spannend, einfalls- und lehrreich und zudem hervorragend gezeichnet. Inzwischen zähle ich sogar zum illustren Kreise der Abonnenten.

Ace Kaisers Blog

Mein guter alter Kumpel Ace Kaiser startete seine Seite im Jahre 2008, seitdem hat sie ihren festen Platz in meiner Blogroll. Anno 2017 bedachte ich sie im Rahmen meiner BlogCommentChallenge mit zehn Kommentaren. Leider berichtet er in letzter Zeit fast nur noch über die aktuellen Zugriffszahlen auf seine Geschichten. Die sind selbstverständlich allesamt sehr lesenswert – ich vermisse dennoch seine anderen Artikel.

ActivityPub

Das WordPress-Plugin ActivityPub sorgt dafür, dass dieses Blog Bestandteil des ist. Es funktioniert tatsächlich sehr einfach: Installieren, Aktivieren – und schon könnt ihr auch euer Blog bei und Co. finden. Na gut, ein paar Einstellungen muss man schon vornehmen, ist aber alles sehr schlicht und selbsterklärend gehalten. Und ich finde, es lohnt sich. die Reichweite und vor allem Interaktion haben sich seither merklich gesteigert. Und schließlich sollten wir alle ins Fediverse gehen.

AFOL

Das Kürzel AFOL steht für „Adult Fan of “. Tja, damit bin wohl ich gemeint. Schuldig im Sinne der Anklage. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Allgemeine Altpapiersammlung (AAPS)

Zwischen den Jahren 2012 und 2015 rief der wunderbare Herr Owley die Blogosphäre alljährlich zur Allgemeinen Altpapiersammlung – kurz AAPS – auf. Im Rahmen der Aktion sollten stets zehn eigene Blogartikel aufgelistet werden, die in dem betreffenden Jahr zu wenig oder gar keine Aufmerksamkeit erhalten haben. Ich mochte die Aktion und war wie viele andere immer dabei.

Ab 2016 fehlten dem Herrn Owley Zeit und Muße, die Aktion fortzuführen. Da ich immer recht eifrig dabei war, bot er mir an, sie zu übernehmen. Das tat ich gern – und fuhr sie sogleich gegen die Wand. Meinem Aufruf folgte kaum jemand und so fand die AAPS nach fünf Jahren ihr Ende. Aufgrund kaputter Links und aus anderen Gründen habe ich die entsprechenden Beiträge inzwischen von meinem Blog entfernt.1 Lediglich mein Rückblick auf das Jahr 2016 im Zuge meines zehnjährigen Blogjubiläums zeugt noch davon.

Amalgam Comics

In den Jahrzehnten ihres Bestehens ist es schon häufiger vorgekommen, dass sich die Superhelden der konkurrierenden Verlage und in Crossovergeschichten begegnen, bekämpfen und/oder gemeinsame Abenteuer erleben. Am intensivsten – und für mich am prägendsten – ist das vermutlich in den 90er Jahren im Rahmen der Marvel vs. DC Reihe und den daraus resultierenden Amalgam durchgespielt worden. Wie der Name schon andeutet, ist die Besonderheit, dass die beiden Superheldenuniversen und ihre Protagonisten miteinander verschmelzen. Ein paar der Hefte hatte ich damals und sie sind mir immer in guter Erinnerung geblieben.

Umso größer war anno 2014 meine Freude, als ich sie auf dem Tisch eines einschlägigen Händlers wiederentdeckte. Ich nahm dies zum Anlass, meine Sammlung zu komplettieren, um die großartigen Geschichten um Super Soldier, Dark Claw und Spider-Boy erneut – und diesmal in voller Gänze – genießen zu können.

Anders Norén

Anders Norén ist ein Entwickler aus Schweden, der unter anderem sehr schöne -Themes bastelt und kostenfrei zur Verfügung stellt. Darunter das von mir genutzte Lingonberry.

An der Ulze

Im Jahre 2011 hatte ich mir ganz kurz in den Kopf gesetzt, es als Regionalblogger zu versuchen. Das Ganze sollte unter dem Titel „An der “ laufen. Aus nostalgischen Gründen habe ich einen Artikel aus dieser Zeit behalten.2

Andres Radio

Die Sendung Andres Radio genießt unter Kennern längst Legendenstatus. Einst im Freien Radio Kassel beheimatet, wurde sie nach dem Umzug ihres Anchormans einmal im Monat in Hamburgs Bürger:innensender TIDE.radio ausgestrahlt. Ich hatte einige Male die Freude und die Ehre, bei Andres Radio zu Gast zu sein. Inzwischen pausiert das Format leider – gut informierte Kreise wissen aber zu berichten, dass Andres an einem spannenden Nachfolge-Konzept werkelt.3

Anime

Die Kunstform habe ich viel zu lange sträflich vernachlässigt. Was aber den Vorteil hat, dass ich viele Perlen daraus noch entdecken kann. Inzwischen habe ich unter anderem die meisten Ghibli-Sachen, Cowboy Bebop und Vinland Saga nachgeholt. Ich freue mich auf mehr – nicht zuletzt wegen der oft großartigen Titelsongs.

Asterix

Von klein auf zählen die Abenteuer des listigen Galliers zu meinen absoluten Lieblingscomics. Auch als derart treuer Fan kommt man nicht umhin, die Abenteuer mindestens in drei Phasen zu unterteilen: die GoscinnyUderzo-Phase, die Uderzo-Phase und die FerriConradCarro-Phase.4 Und natürlich – sorry: latürnich – war unter Goscinny alles am besten. Ich finde aber, dass gerade die aktuellen Alben wieder sehr lesenswert sind – und sooo schlecht fand ich die reinen Uderzo-Geschichten auch nie. Im Übrigen solltet ihr euch alle mal die interaktive Asterix-Zeitleiste des deutschen Asterix-Archivs anschauen.

Astronomie

So lange ich denken kann, bin ich von den Sternen fasziniert. Die entsprechenden Was-ist-Was-Bücher waren stets meine Lieblingslektüre und ich habe begeistert durch das Teleskop geschielt, das mir meine Eltern geschenkt haben. Viel mehr als gelegentliche hobbymäßige ist es bei mir zwar nie geworden – dennoch hält die Faszination bis heute an. So lausche ich regelmäßig den einschlägigen Podcasts und orientiere mich mit praktischen Apps am Nachthimmel. Seit meinem 50. Geburtstag ist auch wieder ein Teleskop am Start.

Ausgespielt

– der (nicht nur) Rollenspielpodcast war einst ein strahlender Stern am -Himmel. Von 2008 bis 2022 wurde hier in wechselnder Besetzung über allerlei nerdiges Zeug geplaudert, wie der Untertitel andeutet mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Pen&Paper-Rollenspiel. Bis 2015 war auch ich stolzes Mitglied im Ausgespielt-Team, habe mich dann aber aus Termingründen absentiert. Im Übrigen können alle Ausgespielt-Folgen noch immer gelauscht werden.


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  1. Bloghygiene. So wichtig.[]
  2. und sogar vier Jahre später nachgefasst[]
  3. April April! Oder doch nicht?[]
  4. Sollte man den Wechsel der Autorenschaft von Ferri auf Carro unterteilen? Ich bin mir noch nicht sicher.[]

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