Außer, dass ich hin und wieder ein paar Tornados am Himmel gesehen und mich in die 80er Jahre zurückversetzt gefühlt habe, war dies eine recht ereignisarme Woche. Naja, unsere Urlaubszeit geht auch erst im nächsten Monat los und man muss ja auch ausreichend Kapazitäten für seine Lektüre und den Seriengenuss haben.1
Um die Ecke gedacht
In der vergangenen Woche – ich habe berichtet – waren in der New-York-Times-Spiele-App für sieben Tage die Kreuzworträtsel als Werbeaktion freigeschaltet worden. Sonst sind sie hinter der Paywall. War ein ziemlicher Zeitfresser, aber egal.
In dem Zusammenhang habe ich mich an mein einstiges Lieblings-Kreuzworträtsel aus dem Zeit-Magazin erinnert: „Um die Ecke gedacht“. Das könnte ich mir auch als Online-Variante vorstellen. Eine schnelle Recherche hat ergeben, dass die Zeit zwar keine Spiele-App anbietet aber immerhin einige Rätsel und Games auf ihrer Website anbietet, einige davon erwartungsgemäß hinter einer Paywall.
Darunter auch „Um die Ecke gedacht“ – zumindest wird man nach ein paar gelösten Wörtern nach dem Abo gefragt. Frei zur Verfügung steht aber das Eckchen. Die kleinere Version des Rätsels erscheint immer am Montag und bietet kurzen Knobelspaß für zwischendurch.
Damit die Rätselerfolge unabhängig von Cookies und über Endgeräte hinweg gespeichert werden können, kann man sich sogar einen kostenlosen Account machen. Allerdings scheint das nicht so richtig zu funktionieren. Zumindest hat mein Login beim Eckchen keinen sichtbaren Effekt. Aber das tut dem Rätselspaß keinen wesentlichen Abbruch.
Kein Rick & Morty für mich
Meine Freude darüber, dass die ersten Folgen der neunten Staffel Rick & Morty endlich verfügbar sind, verwandelte sich schnell in leichten Ärger darüber, dass man sie in der Prime-Video-App nicht runterladen kann. Dabei hätte ich die Staffel sehr gern beim Pendeln in der U-Bahn geschaut. Bis Staffel acht hat HBO Max offenbar kein Problem damit – die neuen Folgen darf man aber nur direkt streamen. Scheint irgendeine Schikane für jene zu sein, die ein HBO-Max-Sub-Abo bei Prime abgeschlossen haben. Wäre ich bloß bei WOW geblieben …
Die Pegasus naht und die Spinne krabbelt in schwarz-weiß
Pff, dann gucke ich halt #BattlestarGalactica weiter. Bei meinem Rewatch bin ich in Staffel zwei gerade bei der Doppelfolge angelangt, in der sich alle wieder vertragen und im Grab der Athene einen ersten ernsthaften Hinweis finden, wie die Erde zu erreichen wäre. Was bedeutet, dass ich nur noch wenige Folgen vom Erscheinen der Pegasus entfernt bin. Ich freu mich.
Bereits am Wochenende habe ich Spider Noir fertig geschaut, selbstverständlich in schwarz-weiß.2 Die in den 30er Jahren angesiedelte Spider-Man-Variation mit Nicolas Cage als gealtertem Wandkrabbler, der sich als abgehalfterter Detektiv über Wasser hält, hat mir gut gefallen. Mit einer angemessenen Prise Selbstironie hat das Setting gut funktioniert. Und ich musste automatisch wieder an die eine Community-Folge denken, in der Abed an der Frage verzweifelt, ob Nick Cage ein genialer Schauspieler oder eine Knallcharge ist.
Leseausflüge in die Prärie und in Stahlhöhlen
Im Supermarkt habe ich mal wieder nach einem Lucky-Luke-Band gegriffen, den ich noch nicht kannte. Auf diese Weise fülle ich schon seit geraumer Zeit meine lückenhafte Sammlung auf. Diesmal war es „Der Kaiser von Amerika“, ein klassischer Band aus der Goscinny-Ära, der erneut viel Freude macht. Das Album ist mir auch deswegen ins Auge gefallen, da in der kürzlich erschienenen Real-Serie darauf Bezug genommen wird. Zu der werde ich mich in einem kommenden Lucky-Luke-Artikel etwas ausführlicher äußern.3 Aber damit warte ich noch mindestens, bis ich den Hommage-Band von Flix in den Händen halte.
Noch ganz am Anfang stehe ich bei „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov. Der #ScienceFiction-Roman wird heute als vierter Band der Foundation-Reihe geführt, die ich gerade durcharbeite. In dieser Reihe ist es der erste vollständige Roman, die drei Vorgänger waren allesamt Kurzgeschichtensammlungen. Die Geschichte beginnt wie ein klassischer Cop-Film. Es gab einen Mord und der Polizist muss sich mit einem exotischen ungeliebten Partner – in diesem Fall ein Roboter – zusammentun und den Fall lösen. Bin gespannt.
Meine ewige #PerryRhodan-on-off-Beziehung steht ab dieser Woche mal wieder auf „on“. Mein verschrobener Lieblingsautor Wim Vandemaan ist mit einem Doppelband am Start. Da bin ich dabei.
Und noch ein Raketenmärchen
Außerdem war ich für meine Verhältnisse in dieser Woche recht fleißig an der Tastatur. Immerhin habe ich ein weiteres Raketenmärchen für meine geplante Anthologie fertiggestellt. Die erste Fassung des kompletten Manuskripts ist jetzt nur noch eine Frage von … ähm … Monaten. 4
––––––––––––- Falls sich jemand wundert: Nein, Fußball war noch nie mein Thema.[↑]
- Hat das wirklich irgendwer in Farbe geschaut?[↑]
- Schonmal als Notiz an mich: Böser Kontinuitätsfehler in der Serie! Im Album ist bereits Grant US-Präsident, in der Serie, die definitiv danach spielt, ist es noch Lincoln.[↑]
- Drückt mir die Daumen![↑]
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