Kategorie: Die Woche

Die Woche: Amseln im Ahorn

Nicht böse sein, aber ich mag den Sommer und freue mich daher, dass er diese Woche sowohl kalendarisch als auch fühlbar begonnen hat. Zu den kleinen Freuden dieser Tage zählt auch, dass im Nachbars-Ahorn gerade eine Amsel ihren Nachwuchs aufzieht und man alle paar Minuten hören kann, wie die kleinen Pieper gefüttert werden. Allerliebst!

Alte und neue Serien

Mit der dritten Staffel der -Serie House of Dragons streamt endlich wieder was neues auf meinen Bildschirm. Und ich bin von der ersten Folge sehr angetan. Geht gleich ordentlich zur Sache, so soll es sein. Und dann ist auch noch die neue Avatar-Staffel komplett am Start. Ich freu mich!

macht mir ebenso ungebrochen Freude, auch wenn ich meinen Rewatch der besten -Serie weiterhin ruhig angehe. Ich stecke noch immer in der zweiten Staffel und habe gerade den Zweiteiler um das Resurrection-Schiff der Zylonen und die Pegasus durch. Verdammt spannend! Dabei muss ich gestehen, dass ich die Blackbird total vergessen hatte. Erstaunlich, dass das Ding sogar einen FTL-Drive bekommen hat, obwohl die Vipers ja ohne auskommen müssen. Wird in dem Wiki-Eintrag aber ganz gut erklärt. Schönes Schiff!

Was wir zurücklassen

Ich bin ja grad dabei, in der U-Bahn beim Pendeln mehr oder weniger alte Filme nachzuholen. Darunter war diese Woche endlich auch die Deep-Space-Nine-Doku What We Left Behind. Mann ist die gut!

Dass die Dokumentation der besten -Serie aller Zeiten selbst auch nicht ganz so schlecht ist, darf man natürlich erwarten – aber die hier ist noch mal außerordentlich gut. Allein der Pitch der hypothetischen achten Staffel – wie gern hätte ich die gesehen! Und hätten die das nicht in der einen Starfleet-Academy-Folge aufgreifen und kanonisieren können?

Hat mich auf jeden Fall wieder voll in meine DS9-Begeisterung reingezogen. Rewatch incoming, würde ich sagen.

Meine Begeisterung für die Abenteuer der Olsenbande hat mit dem „Genuss“ des mir bis dato unbekannten letzten Films Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande hingegen arg gelitten. Auch wenn der Wikiartikel aufzeigt, unter welch dramatischen Rahmenbedingungen der Film gedreht worden ist.

Kein W Social für mich

Aus Neugier und irgendwie auch aus purer Gewohnheit hatte ich mich für W Social angemeldet, das supertolle neue europäische Soziale Netzwerk, das jetzt endlich alles richtig machen will – allerdings mit Registrierung per Perso und solchen Scherzen. Diesen einen Punkt will ich jetzt gar nicht mal bewerten, darauf hätte ich mich aufgrund besagter Neugier sogar eingelassen.

Ist aber eh egal, denn als es diese Woche losgehen sollte, hat der Registrierungsvorgang bei mir schlicht nicht gefunzt. Und da habe ich schlagartig die Lust verloren. Tja. Dann halt nicht. Wäre eh nur eine weitere -Instanz geworden.

Perrypause

Nach dem Wim-Vandemaan-Doppelband, der mir recht gut gefallen hat, lege ich hiermit erneut eine kleine -Pause ein. Spätestens zum anstehenden Zykluswechsel bin ich wieder dabei – außer Vandemaan sollte vorher noch mal dran kommen. Den mag ich gerade irgendwie.

Bis dahin widme mich wieder den Asimov’schen Stahlhöhlen und schaue mal, was noch so auf meinem Nachttisch rumliegt. Von dem Westerboer könnte ich mal wieder was lesen – oder von Ace Kaiser.

Letztes Märchen

Ich glaube es selbst kaum, aber ich komme bei meinem angedachten nächsten Buchprojekt richtig gut voran. Also für meine Verhältnisse zumindest. In dieser Woche bin ich glücklich zum letzten Raketenmärchen vorgedrungen, das die geplante Anthologie vollmachen soll. Verfolgt meinen Fortschritt weiterhin auf der Seite schreibmonat.de.

Die Woche: durchwachsen

Eine Woche, so durchwachsen wie die aktuelle Witterung und in weiten Teilen recht ereignislos. Lohnt es sich überhaupt, darüber zu berichten? Naja, ein paar erwähnenswerte Dinge habe ich immerhin konsumiert.

Serienfortschritt

Bei meinem Rewatch der großartigen -Serie lasse ich mich nicht stressen. Ein, zwei Folgen bin ich in Staffel zwei vorangekommen und genieße das erste Zusammentreffen mit der Pegasus, das für ordentlich Stunk sorgt.1 Auch im wiederholten Durchgang bleibt es eine ganz wunderbare und spannende Serie.

Außerdem hatte ich endlich Gelegenheit, in die animierte -Kurzgeschichtenseite Tales of the Underworld reinzuschauen. Die ersten Folgen über das weitere Schicksal von Asajj Ventress haben mir gut gefallen und ich schließe mich der Fantheorie an, dass der Bengel der von Jude Law gespielte Typ aus Skeleton Crew ist.

Filme nachholen

Ansonsten habe ich meine U-Bahn-Pendelzeit genutzt, um ein paar Filme der letzten Jahre nachzuholen. Schon vor einer Weile hatte ich mich an Chappie und Tron: Ares versucht, musste aber beides vorerst abbrechen. Denn doll sind die beiden nicht. Ähnlich geht es mir gerade mit dem Neuaufguss der Nackten Kanone. Die „besten“ Gags hatte man bereits im Trailer gesehen, der Rest ist eher unterwältigend.

Überraschend okay ist hingegen The Running Man. Ich hatte damals in der Schule2 die Romanvorlage gelesen und erst danach die olle Schwarzenegger-Verfilmung gesehen. Erstere habe ich in durchaus postivier Erinnerung – letztere ist bekanntermaßen gruselig trashig und hat kaum etwas mit der Vorlage zu tun. Das macht diese Neuverfilmung tatsächlich deutlich besser.3  Dass die New Dollars das Konterfei von Arnie zieren, finde ich immerhin ziemlich lustig.

Das Netflix-Filmchen House of Dynamite kann man schließlich auch gut gucken. Aus mehreren Perspektiven wird offenkundig ziemlich akkurat erzählt, wie die höchste Ebene der USA reagiert, wenn eine Atomrakete auf sie zufliegt. Die gesamte Handlung erstreckt sich lediglich über 20/30 Minuten von der Entdeckung der Rakete bis unmittelbar vor ihrem Einschlag in Chicago und wird dann dreimal hintereinander mit unterschiedlichem Fokus durchgespielt. Sehr dicht, sehr spannend.

Neues aus dem Perryversum und Altes aus Entenhausen

Den ersten Teil des aktuellen -Doppelbands von Wim Vandemaan habe ich Anfang der Woche ausgelesen und fand ihn ganz okay. Ich liebe den einfallsreichen und immer leicht verschrobenen Stil des einstigen Exposé-Autors – glaube aber, dass er nur dann so richtig zur Geltung kommt, wenn er minimalst an Notwendigkeiten der Metahandlung gebunden ist. Sprich: nur ein voll von der Leine gelassener Vandemaan bringt’s.

In Heft 3382 „Operation Geisterflotte“ ist die Leine etwas kürzer, da er die Reise der titelgebenden Flotte vom galaktischen Zentrum zur Erde beschreiben muss. Leider sieht das PR-Lore vor, Raumfahrt nicht als Raumfahrt, sondern mit Luft- und Seefahrt-Allegorien zu beschreiben, weswegen hier allüberall Hyperstürme toben und sich mehrdimensionale Strudel auftun. Mag ich nicht so gern. Zum Glück würzt Vandemaan diese „Suppe“ ausreichend mit skurrilen eigenen Ideen von wunderlichen Weltraumnomaden bis hin zu einem kosmischen Sammler, der verschärft an den Collector aus und MCU erinnert – aber gut geklaut ist bekanntlich besser, als schlecht ausgedacht.

Im Folgeband 3383 „Brennpunkt TERRANOVA“ – da bin ich noch am Anfang – baut er gleich scheinbar zusammenhanglos eine hübsche Episode aus einem Paralleluniversum ein. Geht für meinen Geschmack also gut los.

Diese Woche erschien zudem eine neue Ausgabe der Edition. In dieser Softcover-Reihe werden bekanntlich alle Entengeschichten von Carl Barks in der Übersetzung von Erika Fuchs erneut veröffentlicht. Band 98 enthält etliche muntere Dagobert-Geschichten, von denen ich einige tatsächlich noch nicht kannte – oder schlicht vergessen hatte.

Raketenmärchen auf der Zielgeraden?

Auf der Seite des wunderbaren @Rpunkt kann man weiterhin die winzigen Schrittchen beobachten, in denen ich mit meinen Raketenmärchen vorankomme. Nach aktueller Planung habe ich gerade das vorletzte am Wickel, ehe die Anthologie voll ist. Ich peile mal ganz vorsichtig den September als den Monat an, in dem das erste Manuskript an ausgesuchte Testleser raus kann.

––––––––––––
  1. „I’m getting my men.“[]
  2. Kein Spaß! Ich weiß aber nicht mehr, ob’s im Deutsch- oder Englischunterricht war.[]
  3. was nun auch nicht schwer ist[]

Die Woche: Eckchen

Außer, dass ich hin und wieder ein paar Tornados am Himmel gesehen und mich in die 80er Jahre zurückversetzt gefühlt habe, war dies eine recht ereignisarme Woche. Naja, unsere Urlaubszeit geht auch erst im nächsten Monat los und man muss ja auch ausreichend Kapazitäten für seine Lektüre und den Seriengenuss haben.1

Um die Ecke gedacht

In der vergangenen Woche – ich habe berichtet – waren in der New-York-Times-Spiele-App für sieben Tage die Kreuzworträtsel als Werbeaktion freigeschaltet worden. Sonst sind sie hinter der Paywall. War ein ziemlicher Zeitfresser, aber egal.

In dem Zusammenhang habe ich mich an mein einstiges Lieblings-Kreuzworträtsel aus dem Zeit-Magazin erinnert: „Um die Ecke gedacht“. Das könnte ich mir auch als Online-Variante vorstellen. Eine schnelle Recherche hat ergeben, dass die Zeit zwar keine Spiele-App anbietet aber immerhin einige Rätsel und Games auf ihrer Website anbietet, einige davon erwartungsgemäß hinter einer Paywall.

Darunter auch „Um die Ecke gedacht“ – zumindest wird man nach ein paar gelösten Wörtern nach dem Abo gefragt. Frei zur Verfügung steht aber das Eckchen. Die kleinere Version des Rätsels erscheint immer am Montag und bietet kurzen Knobelspaß für zwischendurch.

Damit die Rätselerfolge unabhängig von Cookies und über Endgeräte hinweg gespeichert werden können, kann man sich sogar einen kostenlosen Account machen. Allerdings scheint das nicht so richtig zu funktionieren. Zumindest hat mein Login beim Eckchen keinen sichtbaren Effekt. Aber das tut dem Rätselspaß keinen wesentlichen Abbruch.

Kein Rick & Morty für mich

Meine Freude darüber, dass die ersten Folgen der neunten Staffel Rick & Morty endlich verfügbar sind, verwandelte sich schnell in leichten Ärger darüber, dass man sie in der Prime-Video-App nicht runterladen kann. Dabei hätte ich die Staffel sehr gern beim Pendeln in der U-Bahn geschaut. Bis Staffel acht hat HBO Max offenbar kein Problem damit – die neuen Folgen darf man aber nur direkt streamen. Scheint irgendeine Schikane für jene zu sein, die ein HBO-Max-Sub-Abo bei Prime abgeschlossen haben. Wäre ich bloß bei WOW geblieben …

Die Pegasus naht und die Spinne krabbelt in schwarz-weiß

Pff, dann gucke ich halt weiter. Bei meinem Rewatch bin ich in Staffel zwei gerade bei der Doppelfolge angelangt, in der sich alle wieder vertragen und im Grab der Athene einen ersten ernsthaften Hinweis finden, wie die Erde zu erreichen wäre. Was bedeutet, dass ich nur noch wenige Folgen vom Erscheinen der Pegasus entfernt bin. Ich freu mich.

Bereits am Wochenende habe ich Spider Noir fertig geschaut, selbstverständlich in schwarz-weiß.2 Die in den 30er Jahren angesiedelte Spider-Man-Variation mit Nicolas Cage als gealtertem Wandkrabbler, der sich als abgehalfterter Detektiv über Wasser hält, hat mir gut gefallen. Mit einer angemessenen Prise Selbstironie hat das Setting gut funktioniert. Und ich musste automatisch wieder an die eine Community-Folge denken, in der Abed an der Frage verzweifelt, ob Nick Cage ein genialer Schauspieler oder eine Knallcharge ist.

Leseausflüge in die Prärie und in Stahlhöhlen

Im Supermarkt habe ich mal wieder nach einem Lucky-Luke-Band gegriffen, den ich noch nicht kannte. Auf diese Weise fülle ich schon seit geraumer Zeit meine lückenhafte Sammlung auf. Diesmal war es „Der Kaiser von Amerika“, ein klassischer Band aus der Goscinny-Ära, der erneut viel Freude macht. Das Album ist mir auch deswegen ins Auge gefallen, da in der kürzlich erschienenen Real-Serie darauf Bezug genommen wird. Zu der werde ich mich in einem kommenden Lucky-Luke-Artikel etwas ausführlicher äußern.3 Aber damit warte ich noch mindestens, bis ich den Hommage-Band von Flix in den Händen halte.

Noch ganz am Anfang stehe ich bei „Die Stahlhöhlen“ von Isaac Asimov. Der -Roman wird heute als vierter Band der Foundation-Reihe geführt, die ich gerade durcharbeite. In dieser Reihe ist es der erste vollständige Roman, die drei Vorgänger waren allesamt Kurzgeschichtensammlungen. Die Geschichte beginnt wie ein klassischer Cop-Film. Es gab einen Mord und der Polizist muss sich mit einem exotischen ungeliebten Partner – in diesem Fall ein Roboter – zusammentun und den Fall lösen. Bin gespannt.

Meine ewige -on-off-Beziehung steht ab dieser Woche mal wieder auf „on“. Mein verschrobener Lieblingsautor Wim Vandemaan ist mit einem Doppelband am Start. Da bin ich dabei.

Und noch ein Raketenmärchen

Außerdem war ich für meine Verhältnisse in dieser Woche recht fleißig an der Tastatur. Immerhin habe ich ein weiteres Raketenmärchen für meine geplante Anthologie fertiggestellt. Die erste Fassung des kompletten Manuskripts ist jetzt nur noch eine Frage von … ähm … Monaten. 4

––––––––––––
  1. Falls sich jemand wundert: Nein, Fußball war noch nie mein Thema.[]
  2. Hat das wirklich irgendwer in Farbe geschaut?[]
  3. Schonmal als Notiz an mich: Böser Kontinuitätsfehler in der Serie! Im Album ist bereits Grant US-Präsident, in der Serie, die definitiv danach spielt, ist es noch Lincoln.[]
  4. Drückt mir die Daumen![]

Die Woche: Hobbyzeitfenster

Ich hatte es bereits im Vorwort meines letzten Newsletters beklagt:1 Meine Hobby-Zeitfenster sind leider eine arg begrenzte Ressource. Daraus, dass ich im Mai stolze acht Blogposts2 veröffentlicht habe, folgt automatisch, dass ich nicht eine Silbe Prosa in die Tasten tippen konnte. Und dabei wollte ich doch in diesem Jahr endlich wieder ein veröffentlichbares Manuskript fertig kriegen. Das muss im Juni wieder anders werden.

Rubriken-Reaktivierung

Das heißt jetzt nicht, dass ich nun gar nicht mehr bloggen werde. Ein wenig bündeln kann ich die angedachten Artikel aber schon. Als erstes breche ich mein Vorhaben ab, alle aktuell gelesenen -Hefte einzeln zu verbloggen. Ohnehin hänge ich damit etliche Wochen zurück.

Im Rahmen meiner hiermit reaktivierten Tagebuch-Rubrik Die Woche werde ich allwöchentlich ein, zwei Worte zu meiner Lektüre und dem sonstigen Medienkonsum verlieren – und was eventuell noch so anlag.

Kreuzworträtsel aus New York

In Sachen Hobbyzeitfenster war es in dieser Woche nicht besonders hilfreich, dass die New York Times ihre Kreuzworträtsel hinter der Paywall hervorgeholt hat. Wie viele andere nutze ich die entsprechende App bereits seit Jahren und hab mich dort auch angemeldet – bezahlen will ich für die Rätsel und Spiele aber nicht. Immerhin sind Wordle, Strands und ein paar andere frei verfügbar. Für das Mini-Kreuzworträtsel galt das bis vor kurzem auch. Hat mich damals doll geärgert, als sie das kostenpflichtig gestellt haben.

Noch bis Sonntag kann man die drei – Mini, Midi und das große – kostenlos spielen. Wer dann angefixt ist, muss wohl oder übel das Abo abschließen. Seid also gewarnt!

Wohlgemerkt: das sind natürlich Um-die-Ecke-gedacht-Kreuzworträtsel. Ich mochte die damals im Zeit-Magazin immer sehr. BTW: Warum hat die Zeit eigentlich keine Spiele-App?

Gelesen

Auch wenn meine Lektüre schon etliche Wochen zurückliegt, fasse ich schnell mal die letzten von mir konsumierten Perry-Raketenheftchen zusammen. Zuletzt hatte ich etwas kleinlich an dem hervorragenden PR 3371 „Das Duell“ herumgemäkelt, hier nun die sechs Folgebände im Schnelldurchlauf:

Perry Rhodan Band 3372 „Familienbande“ von Robert Corvus – Der eigentliche Grund, warum ich mit Heft 3368 wieder in die Erstauflagenlektüre eingestiegen bin, sind die beiden letzten Romane, die Robert Corvus als Teamautor für die Serie beigesteuert hat. Die wollte ich unbedingt lesen – und dies ist der erste davon. Auch wenn ich längst nicht alle seine Sachen perfekt finde, mag ich seine Schreibe ziemlich gern und schätze seinen ganz eigenen Ansatz für die Serie sehr. Anderen mag die „Gefechtsweste“ auf die Nerven gegangen sein – mir haben seine Infanterie-Szenen immer gut gefallen. Die spielen in diesem Band aber gar keine Rolle. Vielmehr erlebt der Mausbiber Gucky in einem Koma-Traum die Vorgeschichte der Triade und somit den Ursprung seines eigenen Volkes. Habe ich als sehr stimmungsvoll in Erinnerung, was mir vier Sterne wert gewesen ist. ****°

Perry Rhodan Band 3373 „Die Triade“ von Michelle Stern – In diesem Band wird die Geschichte der Triade und somit der ersten Mausbiber weitererzählt. Trotz seiner kosmischen Tragweite für das gesamte PR-Lore hat er mich irgendwie nicht vollends gepackt. Leider ist meine Erinnerung inzwischen etwas verblasst. Nach Abschluss der Lektüre war er mir jedenfalls nur drei Sterne wert. ***°°

Perry Rhodan Band 3374 „Der Fehler im Gehorsam“ von Oliver Fröhlich – Ich wollte ja eigentlich nicht mehr über die Darstellung von Gesellschaft in der PR-Serie meckern. Aber in einem ausführlicheren Artikel zu diesem Heft hätte ich es getan. Diese Knastgeschichte hätte in einen Mafiafilm aus dem 20. Jahrhundert gepasst – oder meinetwegen in ein Setting wie bei Guardians of the Galaxy. Aber in der ursprünglich als Utopie gedachten Zukunftsgesellschaft der PR-Serie? Ich weiß ja nicht. Muss ja jetzt auch nicht das Spa-Resort-Gefängnis sein, aus dem sie damals bei Voyager Tom Paris geholt haben. Aber Schlägereien in der Knast-Kantine? Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich weiß ja nicht. Immerhin war das Heft spannend geschrieben. Drei Sterne gab’s also. ***°°

Perry Rhodan Band 3375 „Hetzjagd durch die Milchstraße“ von Robert Corvus – Mit diesem Heft verlässt der gute Robert also das Stammautorenteam. Durchaus ein Verlust, wie ich finde. Die titelgebende Hetzjagd hat er schön in Szene gesetzt. In mir hat sich der Eindruck verfangen, dass er die Größe und Vielfalt des Perryversums sehr gut dargestellt hat. Die kurze Etappe auf der STELLARIS war ein besonderer kleiner Crossover-Gruß an die Kurzgeschichten-Nebenserie. Erinnert mich daran, dass ich unbedingt bald mal den zweiten STELLARIS-Sammelband lesen muss. Aber ich schweife ab. Für Corvus‘ vorerst letzten PR-Band gab’s von mir vier Sterne. ****°

Perry Rhodan Band 3376 „Weltraumgeboren“ von Wim Vandemaan – Ich gehöre da vermutlich einer Minderheit an, aber ich bin großer Fan von Vandemaans verschroben-humorigen PR-Romanen. Auch dieser sprühte wieder vor Einfallsreichtum und absurd-fremdartigem Weltenbau. Seine Figuren füllen niemals nur eine direkte Handlungsfunktion aus, sondern tragen selbst zum fantastischen Flair bei. All dies trifft wieder für dieses Heft zu und beschert ihm vier Sterne von mir. ****°

Perry Rhodan Band 3377 „Die Legatische Prüfung“ von Olaf Brill – Dieser Band wirft endlich ein erstes Schlaglicht auf die bislang aus dem Dunkeln agierenden Hinterleute der aktuellen Schurken. Es verschlägt das angehende Neumitglied der Schurkentruppe aus der Milchstraße in die ferne Galaxie Hangay. Ein heldenhaftes Agentenpaar ist ihm auf den Fersen. Beide erfahren sie die Geschichte eines Legaten – Mitglied jener Truppe, die mindestens seit Heft 3300 ihre finsteren Fäden ziehen. Die Motive bleiben weiterhin im Trüben, spannend geschrieben ist die Lebensgeschichte aber durchaus. Drei Sterne von mir. ***°°

An der Stelle – ist auch schon wieder vier Wochen her – habe ich erst einmal eine kleine PR-Pause eingelegt, die ich mit Band 3382 wieder zu beenden gedenke. Das Heft erscheint nächste Woche, ist erneut von Wim Vandemaan – und sogar Auftakt zu einem Doppelband von meinem aktuell liebsten PR-Schreiberling.

Die Perrypause habe ich genutzt, um den Bicentennial Man auszulesen und mir den neuesten Bobiverse-Roman einzuverleiben – aktuell mein liebstes literarisches -Universum.3

Bobiverse 5 „Wir sind verschollen“ von Dennis E. Taylor – Ich bin etwas spät zu der Party gestoßen, zähle mich seit letztem Jahr aber zur begeisterten Lesendenschaft der Bobiverse-Romane. Die vier ersten Bände hatte ich in einem Rutsch weggelesen und alle im Überschwang mit Höchstwertungen versehen. Den fünften Band habe ich daher sehnsüchtig erwartet und nun in ähnlicher Geschwindigkeit durchgeatmet. Aber bin ich auch ähnlich begeistert? Fast. Die generellen Abstriche, die ich bereits in meiner hier verlinkten Lobeshymne der ersten Bände genannt habe,4 gelten in weiten Teilen immer noch, stören mich persönlich aber unverändert kaum. Einen Punktabzug muss ich diesmal dennoch machen, da mir die Handlung dieses Bands etwas zu zerfasert ist. Es fehlt das eine große Ding, dem die Hauptaufmerksamkeit gilt, so wie zuvor der Himmelsfluss oder die Bedrohung durch die Anderen. Die im letzten Band aufgebaute KI-Thematik wird eher halbherzig weitergeführt, die „Sternenflotte“ taucht praktisch gar nicht mehr auf – beziehungsweise wird eine etwas wirre Ursprungsgeschichte präsentiert – und das recht beeindruckende Wurmloch-Imperium scheint nur die Vorbereitung des nächsten großen Dings im Folgeband zu sein. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.5 Die Einzelgeschichten sind allesamt sehr spannend und einfallsreich – aber es ist halt mehr eine Kurzgeschichtensammlung als ein Roman. Bleiben immer noch wohlverdiente vier Sterne. ****°

Geschrieben

Bislang hat mein Hobby-Zeitfenster-Umschichtungsplan ganz gut funktioniert. Stand jetzt habe ich in dieser Woche jeden Tag ein paar Worte zu meiner Raketenmärchen-Anthologie hinzufügen können, wie auf Schreibmonat, der Seite des wunderbaren @Rpunkt, nachgelesen werden kann. Mein Plan bleibt, in diesem Jahr die erste Rohfassung des Manuskripts fertig zu kriegen. Dann seid ihr als Testlesende dran. Merkt’s euch!

Geschaut

Im letzten Jahr habe ich einen -Rewatch begonnen, den ich sehr unregelmäßig aber mit großer Begeisterung fortführe. Inzwischen habe ich die Miniserie und die erste Staffel durch.

Als sie kurzzeitig auf einem der zahlreichen Streamingdienste verfügbar war,6 habe ich mich sogar an der Spinoff-Serie Caprica versucht. Die ersten paar Folgen, die ich gesehen habe, sind gar nicht mal so schlecht. Leider bin ich nicht mit ausreichend Elan dabeigeblieben, um die eine Staffel durchzukriegen, ehe der Streamingdienst sie wieder runtergenommen hat. Sagt ja auch was aus.

Inzwischen habe ich die ersten Folgen der zweiten BSG-Staffel am Wickel und bin ungebrochen begeistert. Ein Rewatch ist durchaus ein etwas anderes Erlebnis, wenn man die Schicksale kennt, die den Figuren noch blühen – (hust) Final Five (hust) – aber er macht mindestens genauso viel Spaß, wie beim ersten Mal. Ist einfach eine großartige Serie.

––––––––––––
  1. gern abonnieren[]
  2. und eine Eskapedia-Folge und zwei Zusammengebaut-Artikel[]
  3. Sorry, Perry![]
  4. sehr auf männliche Gen-X-Nerds zugeschnitten, allzu erd- und menschenähnliche Biologie und Kultur überall[]
  5. dafür bin ich berühmt[]
  6. ich glaube WOW[]

Die Woche: Dublin

Was für eine schöne Stadt! Diese Woche – und somit die erste Hälfte der Osterferien – haben wir erstmals in Dublin verbracht. Generell war dies unser erster Besuch auf der Grünen Insel – aber sicherlich nicht unser letzter.1

Auf nach Irland!

Ich muss gestehen, diese Reise ohne große Vorstellungen angetreten zu haben, was uns erwartet. Schon die reibungslose Anreise hat uns von Anfang an ein gutes Grundgefühl beschert, das die kompletten vier, fünf Tage bestehen blieb.

Sehr angenehm war bereits die Busverbindung vom Flughafen in die Innenstadt. Ich kann den Aircoach nur wärmstens empfehlen, für schmale 10 Euro bringt er einen flott und unkompliziert in die City.

Eisdielen und fliegende Doktorhüte

Die Stadt hat sich uns sehr weltoffen und lebendig und gleichzeitig sehr entspannt und freundlich präsentiert. Angenehm überrascht hat uns, wie gut man überall essen kann – und wie zahlreich echte italienische Eisdielen sind. Also, wirklich echt. Dieselben Ketten, die man auch in Rom findet.

Wir lassen uns auf unseren Städtetrips immer gern treiben, ohne sklavisch alle Sehenswürdigkeiten abzuarbeiten. Ein paar Klassiker waren aber schon dabei, allem voran natürlich das Trinity College mit der alten Bibliothek und der „original“ irischen Harfe. Wie es der Zufall so will, sind wir an diesem Tag genau in die Abschlusszeremonie der Jahrgangsabsolventen gestolpert und haben die Doktorhüte fliegen sehen. Sehr beeindruckend.

Hier klicken, um den Inhalt von Bluesky anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Bluesky.

Mich begeistern vor allem die Geschichten hinter den Sehenswürdigkeiten – und da hat Dublin natürlich einiges zu bieten. Zwei seien hervorgehoben.

Die Katzenmumie und der Admiralskopf

Mitten auf der O’Connell Street steht The Spire, eine 120 Meter hohe Metallnadel. Wirkt ein bisschen wie ein gigantischer Fahnenmast ohne Fahne. Die Story dahinter ist folgende: Bis in die 60er Jahre befand sich an dieser Stelle eine hohe begehbare Säule, auf der ganz oben eine Statue von Admiral Nelson stand. Zum 50. Jahrestag des Osteraufstands beschloss die IRA kurzerhand das Ding zu sprengen. Erst in den 90ern wurde die Nadel geplant und gebaut. Den Kopf von Nelson kann man sich übrigens heute noch in einer Bibliothek anschauen.2

Hier klicken, um den Inhalt von Bluesky anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Bluesky.

Im Reiseführer steht, dass man in der Krypta der Christ Church Cathedral eine Katzenmumie besichtigen kann. Ich dachte, dass es sich um das einbalsamierte Haustier eines Bischofs handelt. Weit gefehlt. The Cat and the Rat – die arme Ratte hat besagter Reiseführer unterschlagen – wurden in den 1870er Jahren im Innern der Kirchenorgel gefunden, als diese restauriert werden sollte. Und da hat man sich gedacht: Och, die beiden stellen wir einfach mal aus. An irgendeiner Stelle hat sie sogar James Joyce erwähnt.

Lebendige Urlaubskatzen

Aber keine Sorge, es gab auch ein paar lebende Urlaubskatzen, unter anderem im botanischen Garten von Dublin, wo sich eine Katze auf den warmen Fliesen des Sukkulenten-Gewächshauses nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Hier klicken, um den Inhalt von Bluesky anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Bluesky.

Auch die Heimreise verlief entspannt und reibungslos. Selten so einen gut organisierten Flughafen wie den in Dublin erlebt.

Und nun wird es wohl doch langsam mal Zeit, Ulysses zu lesen.

––––––––––––
  1. Juhu! Ein weiterer Punkt auf dem Weg zum Travelers‘ Century Club![]
  2. haben wir aber leider nicht mehr geschafft[]

Die Woche: 31 Zähne

Ein halbes Jahrhundert lang konnte ich mich eines weitgehend intakten und widerstandsfähigen Gebisses rühmen. Ein, zwei Mal musste minimal gebohrt werden, aber das war kaum der Rede wert. Selbst meine Weisheitszähne sind allesamt mehr oder weniger anstandslos rausgewachsen und konnten behalten werden. In 90 Prozent der Fälle sah ein Zahnarztbesuch bei mir so aus, dass meine Beißerchen durchgezählt wurden und gut war. Bis jetzt.

Ein Zahn weniger

Ich will euch nicht mit den zahnmedizinischen Details behelligen, folgendes sei aber berichtet. Nur wenige Tage vor meinem Wiegenfeste brach mir ein Backenzahn auseinander.1 Die Rahmenbedingungen2 machten eine Überweisung zum MKG-Chirurgen erforderlich, auf dass er den Übeltäter entferne.

Diese Woche war es dann soweit. Und wegen der fehlenden Erfahrungswerte war ich durchaus etwas nervös, als ich mich auf den Behandlungsstuhl legte. Im Kopf hatte ich natürlich die einschlägigen Wilhelm-Busch-Geschichten3 und Schreckensszenarien wildester Extraktions-OPs.

Tatsächlich hat es dann nur zweimal geruckelt und raus war das Ding. Bei der Gelegenheit musste ich wieder an die Antwort eines klugen Menschen auf die Frage, was denn die wichtigste Erfindung der Menschheit sei, denken. Nämlich Schmerz- und Betäubungsmittel. Faszinierend, wie präzise so etwas mittlerweile funktioniert. Ein Hoch auf die !

Zu den Sternen

Ich habe es angedeutet, in der Woche zuvor habe ich meine 50. Umrundung unseres Zentralgestirns absolviert. Meine Familie hat dies zum Anlass genommen, mir mit einem wundervollen Geschenk die Tränen in die Augen zu treiben.

Hier klicken, um den Inhalt von Bluesky anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Bluesky.

Hm. Die Einbettung des -Posts zeigt nur zwei der drei Fotos. So ihr ihn euch nicht im Original anschaut, seht ihr hier „nur“ die 50 und nicht das Fernrohr, um das es im Folgenden geht.

Wie auch immer. Damit verfüge ich erstmals seit meiner Kindheit und Jugend wieder über ein Teleskop und verfolge seither tagtäglich den Wetterbericht, ob die geschlossene Wolkendecke endlich einmal aufreißt.4 Sodann werde ich euch regelmäßig auf allen Plattformen mit -Fotos belästigen. Das Teil hat nämlich einen Handy-Adapter.

Zum Glück habe ich mich bereits vor vier Jahren mit den passenden Astronomie-Podcasts und Astronomie-Apps befasst.

Retro Gaming

Damit nicht genug hat mich diese Woche das Paket meines Lieblings-Verlegers @Rpunkt erreicht und erröten lassen.

Hier klicken, um den Inhalt von Bluesky anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Bluesky.

Dieses fantastische Handheld-Gerät hat sich Robert vor einer Weile selbst gegönnt und damit mein Interesse geweckt. Ich bin ja sonst nicht so der Retro-Nostalgie-Typ – aber das Ding weiß mich zu begeistern. Bislang lasse ich zwar vorwiegend die Klötzchen fallen, aber ich werde auch darüber hinaus noch viel Freude damit haben.

Fantastisches Fanzine

Wie es die Tradition will, erscheint in diesen Tagen die Weihnachtsausgabe5 meines guten alten Fanzines World of Cosmos – wohlgemerkt zum 30. Mal in Folge, wenn auch inzwischen nur noch digital. Mit dieser Ausgabe geht eine kleine Zäsur einher, da der langjährige Chefredax den Staffelstab weitergibt. Ob und wie es im kommenden Jahr weitergeht, muss sich noch zeigen. Ich bin diesmal mit zwei schmalen Beiträgen dabei:

Lesepläne zwischen den Jahren

Den Stapel neuer Comics habt ihr bereits gesehen, der wird in der lesefreundlichen Zeit zwischen den Jahren – und darüber hinaus – eine große Rolle spielen. Ansonsten liegt auf meinem Kindle noch einiges angefangenes Zeugs, bei dem ich endlich vorankommen möchte, unter anderem der Space-Odyssey-Sammelband von Arthur C. Clarke, bei dem ich noch immer im dritten der vier Bände stecke. Den -Klassiker schiebe ich schon zu lange vor mir her.

Schön versteckt am Ende dieses Posts muss ich noch beichten, dass ich aus der Lektüre der -Erstauflage wieder ausgestiegen bin. Nennt mich ungerecht, aber mich hat der Auftakt des neuen Handlungszyklus nicht begeistern können, auch wenn der neue Expokrat vieles richtig macht. Vor allem der Fokus auf die Charaktere ist eine deutliche Verbesserung. Dass im Gegenzug die epische Größe des Perryversums auf der Strecke bleibt, hat mich allzu schnell wieder von der Fahne gehen lassen. Das kam mir in den drei ersten Heften alles viel zu „klein“ vor. Aber damit genug davon! Ich werde dem größten und ältesten aller SF-Universen auch weiterhin treu bleiben, spätestens bei der kommenden Miniserie bin ich wieder dabei.

Wie es ansonsten im nächsten Jahr lektüremäßig weitergeht – ich werde berichten.

Frohes Fest und guten Rutsch!

Und nun wünsche ich euch allen eine schöne und geruhsame Zeit. Erholt euch und startet gut ins neue Jahr!

––––––––––––
  1. der Siebener oben rechts, wenn ihr es genau wissen wollt[]
  2. besagte Details[]
  3. „Der hohle Zahn“ und das achte Kapitel von „Balduin Bählamm“[]
  4. aktuell sieht’s ganz gut aus[]
  5. wobei sich dies noch nie wesentlich im Inhalt niederschlug[]

Die Woche: Schienenersatzverkehr

Ausgerechnet in der Woche vor meinem Urlaub musste die Hochbahn auf meiner Arbeitspendelstrecke an einem Stellwerk werkeln, sodass ich in den Genuss des guten alten SEV kam. Doch anstatt mit meinem Schicksal zu hadern und zu meckern, möchte ich ganz ehrlich sagen: Erstaunlich, wie gut so etwas funktioniert! Die Hochbahn gibt sich größte Mühe, trotz allem morgens die Massen vom Speckgürtel in die Innenstadt zu bugsieren und abends wieder zurück – und benötigt dabei gerade mal 20 Minuten mehr als sonst. Und auch die Fahrgäste verhalten sich trotz aller Anspannung und Müdigkeit diszipliniert und gesittet.

No Automatic for the Bluesky

Kläglich gescheitert bin ich allerdings an der Einrichtung eines -Plugins, mit dem ich meine Blogposts automatisch auf crossposten wollte. Ich habe berichtet. Zunächst habe ich ein paar Fehler bei den Einstellungen gemacht. Zuletzt war ich aber ziemlich sicher, die Einstellungen korrekt vorgenommen zu haben. So musste ich erst lernen, dass man sich von Bluesky gesonderte Passwörter für solche Zwecke erstellen lassen kann. Interessant – aber funktioniert hat’s trotzdem nicht. Tja, dann halt weiter per Hand mit Copy und Paste.

Dachbodenfundstücke

Wir schieben schon seit langer Zeit das Großprojekt „Dachboden aufräumen“ vor uns her. Am Wochenende sind wir es endlich angegangen. Fertig sind wir natürlich noch lange nicht, doch es sind schon ein paar interessante Fundstücke ans Licht gekommen. So habe ich einen ganzen Stapel -Con-Badges1 aus den Jahren 1999 bis 2001 gefunden. Dadurch kann ich wieder sehr genau rekonstruieren, wo ich mich in dieser Zeit rumgetrieben habe. Und zwar:

  • April 1999: ThoreCON in Braunschweig2
  • September 1999: Zellaktivator-Con in Hamburg3
  • Dezember 1999: Perry Rhodan WeltCon 2000 in Mainz4
  • September/Oktober 2000: Perry Rhodan Tage Rheinland-Pfalz in Sinzig5
  • Juni 2001: Perry Rhodan Con in Garching6
  • September 2001: CoCon in Braunschweig7
  • September 2001: Perry Rhodan Tage Rheinland-Pfalz in Sinzig8

Meine Güte, war das ein geballtes Programm damals! Es war aber auch die Blütezeit meiner Fan-Aktivitäten. Etwa zwei Jahre hab ich das noch fortgesetzt, bis schlagartig Ermüdungserscheinungen einsetzten und ich mich von all dem etwas zurückgezogen habe.

Wer von euch war damals denn auch dabei? Ich bin jedenfalls gespannt, was ich in den nächsten Wochen und Monaten noch alles auf dem Dachboden finden werde.

Rätsel der Galaxien

Unter anderem vermutlich die alten Printausgaben der Perry-Rhodan-Fanromanserie „Rätsel der Galaxien“, die inzwischen nur noch digital zu haben ist. In dieser Woche erschien übrigens der brandneue Band 55. Falls ihr mal reinlesen mögt:

Rätsel der Galaxien Band 55: “Zwischen den Adjanten” von Malakai Delamare

––––––––––––
  1. Bei Perry Rhodan heißt es übrigens immer „der“ Con.[]
  2. Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, habe ich da ein bisschen moderiert und Uwe Anton interviewt.[]
  3. Das müsste der Con gewesen sein, auf dem mein Hörspiel live auf der Bühne aufgeführt wurde – unter der Regie des wunderbaren H.G. Francis.[]
  4. 2000 deswegen, weil dort Heft 2000 erschienen und verteilt worden ist. War eine ziemlich beeindruckende Großveranstaltung.[]
  5. In Sinzig war ich oft, vermutlich drei, vier Jahre in Folge. Viele schöne Erinnerungen, die ich gar nicht mehr auseinanderhalten kann.[]
  6. Stimmt. In Garching war ich ja auch mal.[]
  7. Dieser Con fand nur wenige Tage nach 9/11 statt. Man hatte überlegt, ihn abzusagen, dann aber kurzerhand das Programm angepasst. Es wurde viel diskutiert.[]
  8. siehe oben, die Sinzig-Termine kann ich in meiner Erinnerung kaum mehr auseinanderhalten[]

Die Woche: diesmal ohne Duschgedanken

Ich muss ein wenig mit meinen Duschgedanken haushalten. Aktuell habe ich nur noch drei auf Halde – und neue lassen sich nicht immer erzwingen. Dafür krame ich hiermit meine gute alte Tagebuchblog-Rubrik „Die Woche“ wieder aus und sinniere ein wenig über die letzten sieben Tage. Plusminus.

Fanzinezukunft

Schon deutlich über eine Woche her ist unsere Verlautbarung drüben beim fantastischen Fanzine World of Cosmos, wo ein paar Umbrüche anstehen. Wir versuchen dort unser einstmals gedrucktes -Fanzine in digitaler Form am Leben zu erhalten. Dabei ist es gar nicht mal das Problem, das vierteljährliche Heftchen immer voll zu kriegen. Die Handvoll -Aktiven sind sehr fleißig und beliefern den tapferen Chefredax stets mit zahlreichen Stories und Artikeln. Ernüchternder sind die Reichweite sowie die Reaktionsfreude der Lesendenschaft. Nun hat die damalige Printversion auch in ihren besten Zeiten nie eine größere Auflage als 100 erlebt – eine gewisse Relevanz im Fandom hatte sie dennoch und man tauschte sich in einem umfangreichen Leserbriefteil intensiv aus.

Das hat allerdings nichts mit veränderten Zeiten zu tun. Nichts läge mir ferner als nostalgische Verklärung. Sicherlich gibt es auch heute noch erfolgreiche Fanzines, einige davon dürften sogar den Sprung ins Digitale geschafft haben. Damals wie heute erfordert es schlicht und einfach viel Arbeit und Enthusiasmus, bei der Stange zu bleiben – und je älter man wird, desto mehr Aufgaben muss man unter einen Hut bringen. Die Zukunft bleibt also ungewiss – dennoch schreiten wir mit Zuversicht voran.

Kein Croissant für mich

Vor zwei Wochen habe ich mich ein bisschen darüber geärgert, dass es die Crossposting-App Croissant nur für den doofen Apfel gibt. Auch ich armer kleiner Android hätte gern so eine offenbar sehr elegante Möglichkeit gehabt, gleichzeitig auf , und Threads posten zu können. Naja, man kann nicht alles haben.

Ein Mü Comics

Tatsächlich und wahrhaftig in dieser Woche habe ich in das neue Format des formidablen Comicpodcasts Comicklatsch reingehört. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dem von Sandra, Melly und Ariane lange nicht mehr gelauscht habe. Unverzeihlich und unverständlich gleichermaßen, denn „Ein Mü Comics“ – so der Titel des neuen Formats – ist eine ganz wunderbare Sache. In gewohnt kompetenter und unterhaltsamer Art und Weise werden sechs sehr interessante beziehungsweise Comicreihen vorgestellt. Da solltet ihr unbedingt mal reinhören!

So. Und jetzt muss ich zum nächsten Comicladen.

Die Woche: Satz mit X

Ich gebe zu, der Titel ist nicht allzu geistreich – aber ihr ahnt sicher, worauf ich hinaus will.

Canceling Twitter

Mich von meinem einstigen Lieblings-Sozialen-Medium zu lösen bleibt ein langwieriger und durchaus schmerzlicher Prozess. Es führt aber kein Weg daran vorbei. Daher bin ich in einem weiteren Schritt dem Rat von Eay gefolgt und habe alle meine Verlinkungen und Einbettungen von dieser Seite geschmissen. Das war aufwändig, da ich doch sehr oft und gern auf den Zwitschervogel verwiesen habe. Nun sollten meine Postings und Seiten aber allesamt sauber sein.

Um Speicherplatz zu sparen, habe ich diese Einbettungen immer gern für Bilder genutzt. Leider funktioniert das mit hier bei nicht mehr so einfach. Ich hatte gehofft, dass eins von den -Dingern eine solche Funktion ersetzen kann – allerdings klappt die einfach Einbettung per Link hier auch nicht. Naja, man kann nicht alles haben.

So ganz werde ich mit übrigens noch immer nicht warm. Schon rein optisch gefällt mir wesentlich besser. Das müsste nur mal langsam aus der Beta rauskommen, damit da auch vermehrt was los ist. Da ich fleißig Invite-Codes verteilt habe, passiert inzwischen ein ganz klein wenig mehr da. Aber wenn Threads hierzulande endlich kommt, spielt das eh alles keine Rolle mehr.

Abgearbeitete Serien

Es ist mir in den letzten Wochen und Tagen gelungen, schnell noch ein paar Serien weg- oder zumindest weiterzugucken. So bin ich bei meinem Futurama-Rewatch inzwischen tatsächlich in der Gegenwart angekommen. Bislang hatte ich die Serie nur bis einschließlich Staffel sechs gekannt – also bis zu den TV-Filmen, die später in Serienfolgen aufgeteilt worden sind. Alles was danach kam, war mir neu und hat mir größtenteils wieder gut gefallen. Ausgerechnet die letzte „alte“ Staffel zehn fand ich etwas bemüht und schwach – auch wenn Frys Traum-Erinnerungs-Folge wieder angemessen ans Herz ging. Die erste neue Folge war mit ihren selbstreferenziellen Meta-Witzen so lala – Folge 11.2 mit Amys Kindern allerdings wieder sehr gelungen. Doch, darf ruhig weitergehen.

Bei The Witcher hingegen fällt mein Urteil weniger milde aus. So richtig dolle fand ich die Verfilmung der durchaus schätzenswerten Romane ehrlich gesagt nie. Aber die letzte Staffel war schon arg mühsam, zäh und vor allem handwerklich schlecht. Schnitt, Choreografie und Dramaturgie waren gelinde gesagt verwirrend. Selbst die ambitionierte Heist-Folge mit dem Ball der Magier wollte nicht so recht zünden.

Mit etwas Verspätung sind wir kürzlich Peaky Blinders angegangen. Das Nicht-ganz-Historiendrama hat uns überwiegend gut unterhalten. Die vage Einbettung in die tatsächlichen politischen Entwicklungen im England der Zwischenkriegszeit war durchaus spannend. In der letzten Staffel lief dann alles etwas zu holperig und überraschend ab, dennoch insgesamt eine runde Sache. Weiß jemand, ob der angeblich geplante abschließende Film noch kommt? Meinetwegen wäre er aber nicht zwingend notwendig.

Bei Foundation sind wir einigermaßen auf Stand. Gefällt mir bislang ganz gut, besser sogar als die erste Staffel, die ich größtenteils noch etwas holperig fand.

Was ihr alle an Secret Invasion zu meckern habt, will sich mir nicht so recht erschließen. Ja, die Serie kommt etwas behäbiger daher, der etwas genauere Blick auf die Figur des Nick Fury hat mir aber durchaus zugesagt. Kleiner Disclaimer: die letzte Folge haben wir noch nicht gesehen.

Die zweite Staffel Good Omens war ebenfalls nett. Da der Handlungsbereich der Romanvorlage zwangsläufig verlassen wurde, kommt sie vielleicht nicht ganz an die erste Staffel ran. Das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren ist aber ungebrochen amüsant. Der Entschuldigungstanz ist ein hübsches kleines Highlight.

Und dann habe ich nach längerer Pause mal wieder in Agents of S.H.I.E.L.D. reingeschaut. Da stecke ich gerade in der zweiten Hälfte der vierte Staffel, wo sie alle in der Matrix – oder im Framework, wie es hier heißt – gefangen sind. Unverändert meine liebste prä-MCU-Serie. Aber bis auf die erste Staffel Punisher fand ich die ja alle nicht so doll.

Urlaubslektüre

Zu einem ordentlichen Urlaub gehört selbstredend reichlich Urlaubslektüre. Schwerpunkt liegt wie immer bei . Hier werde ich versuchen, bei der Erstauflage am Ball zu bleiben, im älteren Zyklus Das Atopische Tribunal voranzukommen und die erste Atlantis-Miniserie abzuschließen.

Ein wenig halbwegs aktuelle außerhalb des Perryversums muss ebenfalls sein, da habe ich die Bobbyverse-Romane, Pantopia von Theresa Hannig und Der Astronaut von Andy Weir im Auge.

Und schließlich soll immer auch etwas nicht-fantastische Gegenwartsliteratur dabei sein. Heißester Kandidat ist hier der neue Band von Heinz Strunk.

Alles davon werde ich in den drei Wochen mit Sicherheit nicht schaffen, realistischerweise nur einen Bruchteil davon – und vermutlich werden es am Ende sogar ganz andere Bücher sein. Dennoch: Falls ihr noch ein paar Tipps habt, immer her damit!

So, und nun heißt es auf meinen verbliebenen SoMe-Kanälen: Urlaubsfotospam in drei … zwei … eins …

Die Woche: Das Ringen um Worte

Diese Woche bot Gelegenheit, einen Podcast aufzunehmen, einem Filmtipp nachzukommen und hier und da einen Pixel zu setzen.

Der Terranische Kongress

Ich hatte es angekündigt und versprochen: Bei der nächsten Episode des -Podcasts Der Terranische Kongress aus dem Hause würde ich wieder zu Gast sein. In dieser Woche war die -Aufnahme und ich konnte mein Hadern mit der aktuellen Erstauflage im Allgemeinen und mit dem Doppelband 3228 und 3229 im Speziellen in Worte fassen. Zumindest habe ich es versucht.

Ich muss gestehen, dass ich zunächst ein wenig um die richtigen Worte gerungen habe, vor allem, da ich den Autor der besagten Hefte Michael Marcus Thurner und sein sonstiges Werk sehr schätze. Ich hoffe, ich habe meine Gedanken letztendlich verständlich machen können – aber ihr kennt ja meine oftmals ausschweifende Art, die in den meisten Fällen dann doch irgendwie zum Punkt kommt. Bilde ich mir zumindest ein.

Achtet also in den nächsten Tagen in euren Podcatchern auf die 17. Folge des Terranischen Kongresses. Chris und Hydorgol haben meinen Wortschwall wie gewohnt in gekonnter Manier eingehegt, sodass ihr euch auf eine schöne Folge freuen könnt.

Anderthalb Filmtipps

Bei Reddit1 stieß ich kürzlich auf einen Filmtipp. The Man from Earth aus dem Jahr 2007 wurde dort als „perfekter Film, den kaum jemand kennt“ angepriesen. Vermutlich stimmt weder das eine noch das andere, ich zumindest kannte ihn noch nicht und fand die Beschreibung auf den ersten Blick ganz reizvoll.

Es ist im Grunde ein Kammerspiel. Der Dozent2 John Oldman hat nach zehn Jahren aus heiterem Himmel seinen Job gekündigt und ist gerade dabei fortzuziehen, als ihn seine Kollegen mit einer spontanen Abschiedsparty überraschen. Bald offenbart ihnen Oldman – und das ist jetzt kein Spoiler, da es die Grundlage des Films ist –, dass er in Wahrheit über 14.000 Jahre alt ist und alle zehn Jahre weiterziehen muss, bevor die Leute merken, dass er nicht altert. Also im Grunde Highlander ohne Schwerter.

Der Film schildert lediglich die daraufhin entspannende Diskussion, was allerdings sehr sehenswert ist. Perfekt würde ich den Film nicht nennen, da er leider an ein, zwei Stellen das arg ermüdende Früher-war-alles-besser-Narrativ bedient. Sehr gelungen ist er aber dennoch.

Für den zweiten Teil, den es davon gibt, gilt dies hingegen nicht. Ich zumindest habe den nach 20 Minuten abgebrochen, da obiges Narrativ hier noch viel stärker zum Tragen zu kommen scheint. Den Plot habe ich dann bei Wiki nachgeschlagen, was mich auch nicht dazu animiert hat, weiterzugucken.

Erneuter Pixelkrieg

Wo wir grad bei Reddit sind. Seit gestern läuft dort wieder r/place, das lustige weltweite Spielchen, bei dem jeder Mensch auf Erden alle paar Minuten ein farbiges Pixel auf einer großen Fläche setzen darf. Das Ziel soll ein „demokratisches Kunstwerk“ sein – natürlich ist es längst Tradition, dass sich diverse Gruppierungen zu konzertierten Aktionen verabreden. Als passiver Beobachter, der höchstens hin und wieder mal ein blaues Pixel in die untere Ecke setzt, bin ich da immer ganz gern dabei.

Diesmal besonders interessant: Ähnlich wie bei Twitter sind die Nutzenden gerade etwas erbost über das Agieren der Plattformbesitzer. Unter anderem wurden kürzlich die sehr beliebten Third-Party-Clients für Reddit de facto abgeschafft. Dieser Unmut findet sich auf r/place an vielen Stellen wieder.

––––––––––––
  1. ihr wisst schon, diese themenforenartige Social-Media-Plattform[]
  2. College? Universität? Spielt eigentlich keine Rolle[]

Die Woche: Mehr Mastodon

Beim Zahnarzt war ich in dieser Woche auch – aber das war unspektakulär. Er hat gar nicht gebohrt.

Das Mastodon-Experiment

Anfang der Woche habe ich mich entschieden, meine -Präsenz auf ein Minimum zu reduzieren. Sollen Space Karen und seine Blauhakenbande dort treiben was sie mögen, außer gelegentliche Blogposts werde ich dort auf absehbare Zeit nichts mehr von mir geben. Meine Nebenaccounts hatte ich schon vor einer Weile gelöscht, es geht beim Zwitschervogel nur noch in eine Richtung. Ich kann nicht oft genug betonen, wie sehr ich das bedaure, schließlich habe ich mich dort immer sehr wohl gefühlt. Aber es nützt halt nix.

Bei Mastodon hatte ich mich bereits im letzten Jahr eingenistet, war mit der etwas fragmentierten Twitter-Alternative jedoch nicht so recht warm geworden. Ich habe dennoch beschlossen, dem Wollviech nun eine ernsthafte Chance zu geben. Ich werde es in nächster Zeit als mein „primäres“ soziales Medium nutzen. Wenn ich meine, etwas kundtun zu müssen, tue ich es dort, ich schaue verstärkt, wem man so folgen könnte, und kommentiere hier und da ein wenig.

Das erinnert ein wenig an erste Gehversuche bei Twitter und Co., als das alles noch neu und spannend war. Macht durchaus Spaß – ist aber auch etwas Arbeit. Eine gemütliche Filterblase baut sich schließlich nicht über Nacht. Man fühlt sich dort allerdings sehr willkommen und die Community scheint auch etwas diskussionsfreudiger zu sein.

Wenn bei eine illustre Runde zu finden ist, in der sich entspannt über fantastisches Zeugs plaudern lässt, würde mich das sehr freuen. Wer mag findet mich unter @HerrKowski@literatur.social.

Sommerferien und Sommerurlaubslektüre

Nun sind auch hier im Norden die Sommerferien angebrochen. Die eigene Urlaubsreise ist zwar noch etwas hin, dennoch fange ich langsam an, mir Gedanken über geeignete Lektüre zu machen.

Mit der -Erstauflage hadere ich bekanntermaßen gerade ein wenig. Ich hatte letzte Woche bereits berichtet und werde mich eventuell demnächst auf der Tonspur dazu äußern. Dennoch behält das Perryversum seine Faszination für mich. Die Idee ist, endlich die Hefte ab 2700 nachzulesen – hier habe ich noch eine Lücke – und die Miniserien aufzuholen. Ich bin letztes Jahr in der Mitte von Perry Rhodan Atlantis stecken geblieben, obwohl mir die Hefte gefallen haben. Ich bleibe also treu.

Außerdem ist es überfällig, die Nase auch mal wieder in andere Bücher zu stecken. Ich nehme mir schon lange vor, die Odyssee-Tetralogie zu lesen. Die beiden ersten – 2001 und 2010 – habe ich gerade durch und fand es sehr spannend, sie in Gedanken mit den Verfilmungen zu vergleichen. Sobald ich die beiden folgenden Bände durch habe, werde ich darüber sicher ausführlicher berichten.

Ein bisschen „neuere“ muss ich aber auch endlich nachholen. Ich habe da aktuell Pantopia und die Bobbiverse-Sachen im Auge, nehme aber gerne noch Empfehlungen entgegen.

Selbst hätte ich auch noch einen Tipp: Wer Lust auf Urlaub auf dem Mond hat, möge einen Blick in mein fantastisches Kinderbuch „Mette vom Mond“ werfen. Jetzt noch schnell versandkostenfrei beim Verlag bestellen und die Sommerurlaubslektüre ist gerettet.

Jetzt bestellen: Mette vom Mond

Amazon Author Central

Es ginge theoretisch auch beim großen bösen A. Da dann aber nicht wundern, dass mein Autorenprofil dort noch immer nicht so hübsch aufrufbar ist, wie ich mir das vorstelle.

Um das zu ermöglichen, ärgere ich mich schon seit einiger Zeit mit denen herum. In dieser Woche habe ich endlich eine Möglichkeit gefunden, jemanden zu kontaktieren – beziehungsweise, ich habe erstmals ernsthaft danach gesucht – und sogar eine Antwort erhalten. Drückt mir die Daumen, dass es nun was wird! Was musste ich mir auch unbedingt ein Autorenpseudonym ausdenken.

Die Woche: Wie schnell doch so ein halbes Jahr vergeht!

Nun ist das Jahr 2023 auch schon wieder halb rum. Aber keine Sorge, ich hole hiermit nicht zum großen Halbjahresrückblick aus. Meine Tagebuchblog-Rubrik soll mit ihrer Wiederbelebung ihrem Titel wieder etwas gerechter werden. Ich gelobe, den Berichtszeitraum fürderhin einzuhalten. Weitestgehend.

Eskapedia 18

Um die soeben aufgestellte Regel gleich zu biegen, muss ich in dieser Angelegenheit ein wenig in die vorangegangene Woche lugen. Denn Ende Juni ging unsere lang erwartete -Sondersendung in den Aether, in der wir ein für alle mal geklärt haben, ob Star Trek: Picard nun eine gute oder schlechte Serie war. Als weitere Besonderheit hatten wir als Stargast den guten Andres von zusammengebaut.com dabei. Und wir haben uns erstmals an live on tape versucht. Lauschet!

Eskapedia Episode 18 – Star Trek: Picard

World of Cosmos 116

Exakt in dieser Woche erschien die neueste Ausgabe unseres fantastischen Fanzines World of Cosmos. Für Sommerurlaubslektüre ist also ab sofort ausreichend gesorgt. Darunter auch ein paar - und -Stories aus meiner Feder. Ich bitte um wohlwollende Beachtung.

World of Cosmos Nr. 116

Keine Threads für Europäer

Ein ganz klein wenig enttäuscht war ich, dass es den lang angekündigten Twitter-Konkurrenten aus dem Hause Meta vorerst nicht in der EU geben wird. Threads von Instagram ist am Donnerstag in den USA und einigen anderen Ländern gestartet – nur eben nicht in der wohlbehüteten Europäischen Union.1

Da mein einstiges Lieblings-Soziales-Medium nun endgültig von Space Karen physisch zerstört wird, und post.news zwar hübsche aber menschenleere Nachbauten sind und mit seiner Fragmentierung und der mäßigen mobilen Nutzbarkeit auch kein hundertprozentiger Ersatz ist, war ich auf Threads wenigstens ein bisschen neugierig.

Ob die Neugierde allerdings reicht, dass ich mir das per APK-Datei raufschaffe, muss ich mir noch überlegen. Soll ja ersten Berichten zufolge ohnehin alles noch recht rudimentär dort sein. Vielleicht warte ich ein, zwei Wochen ab, oder so.

Perry Rhodan Lektüre

Bei der Perry-Rhodan-Erstauflage bin ich wieder aktuell dabei und habe gerade Band 3229 am Wickel.2 Auch wenn ich die Milchstraßenhandlung deutlich besser finde, als die Abenteuer in Gruelfin,3 und MMT aktuell zu meinen Lieblingsautoren zählt, hat mich der Vorgängerband – gleichzeitig die erste Hälfte eines Doppelbandes – nur mäßig begeistert.

Obwohl die PR-Autor:innen das inzwischen deutlich besser hinbekommen als ehedem, scheitert Die Nacht der Anuupi wieder einmal an der Darstellung von Gesellschaft, Öffentlichkeit und administrativen Vorgängen. Ja, es handelt sich um eine Abenteuerserie und nicht um einen Politthriller – aber dass die personellen Strukturen, die Entscheidungsträger umgeben und aus denen die Regierungs- und Verwaltungsapparate bestehen, komplett ausgeblendet werden, nimmt der Handlung ein bisschen zu viel Glaubwürdigkeit.

So wird der Eindruck erweckt, dass der Staatschef des kompletten Sternenreichs allein und höchstpersönlich mit der Organisation eines Straßenfestes, eines Staatsbesuchs und des Krisenstabs zur Terrorabwehr befasst ist. Ach ja, Flottenchefin und Geheimdienstchefin – gleichzeitig aktive Feldagentin – dürfen immerhin mitmachen.

Referenten? Staatssekretäre? Berater? Fachbeamte? Lokale Verantwortliche? Expertengremien? Planungsstäbe? Alles Fehlanzeige. Da muss ein herbeigeflogener Raumschiffkapitän auf die Idee kommen, dass man mal eine SOKO gründet.4 Dass ein derart komplexes Staatswesen eine etwas besser organisierte Terror- und Gefahrenabwehr und vorgefertigte Pläne für solche Vorgänge haben müsste, lasse ich mal außen vor.

Die Darstellung des mehrtausendjährigen Homer G. Adams finde ich ganz okay, auch wenn ich mich erneut über den Satz aufregen muss, dass er etwas noch nie in seinem Leben gesehen hätte – in diesem Fall die Lichtshow der Titelgebenden Anuupi. Doch! Hat er mit Sicherheit! Es sollte eine Grundregel des PR-Lektorats sein, derartige Formulierungen im Zusammenhang mit den unsterblichen Hauptfiguren rauszustreichen. Die ihm angedichtete 20.-Jahrhundert-Nostalgie geht mir zum Glück nur ein bisschen auf die Nerven – zumal sie mit seinem aus seiner Sicht uralten und aus unserer Sicht futuristischen Liebhaberfahrzeug etwas gebrochen wird. Das war mit die beste Idee im gesamten Roman.

Soweit für heute. Der gute Chris vom -Podcast hat mir das Versprechen abgerungen, bei der nächsten DTK-Folge dabei zu sein. Da kann ich mein Gemecker gern noch etwas ausführen, wie es meine Art ist. Wir hören uns!

––––––––––––
  1. für die TikTok offenbar kein Problem zu sein scheint[]
  2. stecke hier aber noch ganz am Anfang[]
  3. ich habe berichtet[]
  4. Die dann genialerweise aus seiner Raumschiffbesatzung besteht. Da werden sich die Behörden in Terrania aber freuen.[]

< | UberBlogr Webring | >

© 2007-2026 by nerdlicht.net | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Ich woanders: Eskapedia; World of Cosmos; Zusammengebaut; Instagram; Mastodon; Bluesky; Schreibmonat; Goodreads | Jetzt bestellen: "Mette vom Mond" von Finn Mühlenkamp | Theme von Anders Norén