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Lesetagebuch: Was ist eigentlich Solarpunk?

Und dann bin ich kürzlich auch noch über den Begriff Solarpunk gestolpert. Aber lest selbst!

Gerade ausgelesen

Entenhausen-Edition: Diese Reihe mit den Werken des donaldistischen Großmeisters Carl Barks kann ich unverändert nur wärmstens empfehlen. Die Bände 47, 48 und 49 habe ich in einem Rutsch durchgeschmökert und mich an mir bereits bekannten und unbekannten Geschichten erfreut. Ob er sich mit Nachbar Zorngiebel zofft, mit Gustav Gans misst oder hin und wieder kurzzeitige Meisterschaft in einem Beruf erlangt – Donald Duck bleibt vor allem in seinem Scheitern großartig.

Batman: Band 1 der Neal-Adams-Reihe war erwartungsgemäß großartig. Die Zeichnungen sind herausragend – und auch die Stories, in denen Batman in unterschiedlichen Crossover-Kombinationen mit anderen Helden gegen irgendwelche Schurken zu Felde ziehen muss (obligatorische Missverständnisse natürlich inklusive), wissen zu gefallen. Für mich DC-Laien besonders nett: Ich habe endlich mal Geschichten mit mir weniger bekannten Helden der zweiten und dritten Reihe wie Deadman oder Sgt. Rock zu lesen gekriegt.

Wonder Woman: Hiermit habe ich die zweite DC-Serie aus der New52-Ära komplett durchgelesen. Nach Batman hat mir auch Dianas New52-Inkarnation gut gefallen. Das liegt sicher vor allem daran, dass für mich DC-Noob diese mittlerweile abgeschlossene Ära einen guten Einstiegspunkt in das – wie sagt man? – Lore der jeweiligen Helden darstellt. Keine Ahnung, wie sehr das der klassischen Wonder Woman entspricht – die Darstellung einer griechisch-mythologischen Heldin der Moderne hat mir jedenfalls außerordentlich gefallen. Auch der Plot – zumindest der ersten Hälfte – wusste zu begeistern. Zeus ist nämlich verschwunden – kurz nachdem er mal wieder eine Menschen-Dame geschwängert hat. Wie immer ist Hera deswegen stinkig. Gleichzeitig beginnen sich die anderen Götter um die Nachfolge des Olympiers zu kloppen. Und mittendrin Diana von Themyscira, deren Herkunft auch göttlicher ist, als sie bislang immer dachte. Zu allem Übel erscheint auf einmal ein weiterer Sohn des Zeus, sein Erstgeborener, von dem bislang niemand etwas wusste und der nicht ohne Grund bis dato im Erdmittelpunkt eingekerkert war. Der hätte nun gern den Thron seines Vaters und geht dabei über etliche Leichen. Dieser Handlungsstrang ist etwa in der Mitte des Runs abgefrühstückt, wonach die Handlung merklich abflacht – aber immer noch zu unterhalten weiß.

Mace Windu: Bisher hat mich ja jede Star-Wars-Comic-Serie der neuen Marvel-Ära begeistert. Der Mace-Windu-Miniserie ist das nicht so gelungen. Die Zeichnungen nur so mittel, die Handlung eher schlicht. Nee, das war nix.

Sqirrel Girl beats up the Marvel-Universe: Das Superheldenuniversum aus dem Hause Marvel nimmt sich ja nicht immer so ernst. Humor ist elementarer Bestandteil – und es gibt sogar dezidiert lustige Serien und Charaktere. Howard the Duck und Deadpool gehören dazu und seit einiger Zeit auch das Unbeatable Squirrel Girl. Von der hatte ich bislang noch nie etwas gelesen – aber immer häufiger Lobhudelungen ihrer Aufritte und Serien vernommen. Ein Comixology-Sale hat mich dazu verleitet, diese Lücke endlich mal zu schließen. Mit der Miniserie, in der sie (bzw. eine böse Doublette von ihr) alle Superhelden verkloppt, dachte ich einen guten Einblick in ihr Wirken zu bekommen. Nun ja, das alles war recht unterhaltsam. Über „ganz nett“ geht’s aber nicht hinaus.

Hawkeye: Eine der großartigsten Marvel-Serien der letzten Zeit ist sicher die Hawkeye-Nummer, die unter dem Titel Mein Leben als Waffe begann und auf deutsch bei Panini in mittlerweile drei Megabänden verfügbar ist. Jetzt habe ich ihren Auftakt im Rahmen der Hachette-Sammelserie noch mal gelesen und war erneut begeistert. Als kleiner Bonus steckte noch eine kleine mir bis dato unbekannte Young-Avengers-Geschichte drin mit der neuen Hawkeye Kate Bishop – die auch in den Megabänden eine tragende Rolle spielt – und Clint Barton, der zu diesem Zeitpunkt als Ronin unterwegs ist. Schick!

Aktueller Lesestoff

futu.re: Hier geht’s unverändert langsam voran. Mir ist aber ein weiterer Punkt aufgefallen, weswegen mir die Geschichte nicht sonderlich gefällt. Das ist allerdings ein Problem, das etliche SF-Dystopien haben. Da wird eine völlig veränderte Gesellschaft beschrieben, die bereits seit zwei Jahrhunderten in dieser Form so exisitert und die eigentlich nur aus unserer heutigen Sicht in einigen Punkten etwas verstörend daherkommt. Genauso wie ein Mensch des 16. Jahrhunderts Elemente unseres heutigen Alltags verstörend finden würde. Soweit so gut. Allerdings scheint mir die Handlung in eine Richtung zu führen, dass eine Resistance mit moralischen Vorstellungen unserer aktuellen Gesellschaft (warum nicht mit denen des 16. Jahrhunderts?) dabei ist, die Dinge wieder in die „gute alte Zeit“ zurückzudrehen. Mag sein, dass der Autor einen hier auf eine falsche Fährte führt – aber ich habe schon zu viele Geschichten gelesen/gesehen, die in diese Richtung gehen. Ich werde berichten.

Reiten wir! Die Kurzgeschichten aus Karl Mays Westernuniversum machen ungebrochen Laune. Extremst unterhaltsam!

Atlas der Scheibenwelt: Es ist mir eine ungebrochene Freude, mich durch die Beschreibungen der zahlreichen Länder auf der Scheibenwelt zu schmökern.

Secret Empire: Und dann habe ich jetzt endlich den hochgelobten Marvel-Großevent Secret Empire am Wickel, in dem niemand geringeres als Captain America selbst auf einmal die Seiten wechselt, sich als fieser Hydra-Oberboss herausstellt und mal eben die USA erobert. Ich bin jetzt ungefähr in der Mitte des Haupt-Sammelbandes und muss gestehen, dass die Lorbeeren durchaus berechtigt sind. Das ganze ist sehr durchdacht, spannend und handwerklich hervorragend gemacht. Die Story gilt nicht zu Unrecht als Marvels Kommentar zur Trump-Ära – neu ist die Idee aber natürlich auch nicht. Die Idee, dass ein Gutewicht die Seiten wechselt oder dass ein Bösewicht den Laden übernimmt, wurde oft genug durchgespielt. Allerdings sind daraus mit die besten Geschichten des Marvel-Universums überhaupt entstanden. Meinen absoluten Lieblings-Großereignissen wie Avengers vs. X-Men und Dark Reign gesellt sich nun also Secret Empire hinzu.

Was als nächstes?

Solarpunk: Kommen wir endlich zur eingangs gestellten Frage. Was ist eigentlich Solarpunk? Über den Begriff bin ich kürzlich mehr aus Zufall gestolpert. Da ich die ewigen Dystopien langsam über hab – und an Steampunk ehrlich gesagt nie so recht rangekommen bin – könnte ich mir vorstellen, dass mir dieser etwas positivere SF-Ansatz gefallen könnte. Der gute @myrkvid empfahl mir sogleich eine Kurzgeschichtensammlung namens Hieroglyph, die einen guten Einstieg darstellen könnte. Ich werde berichten.

Kein Fortschritt / noch nicht angefangen

Sven Regener: Magical Mystery | Sven Regener: Wiener Straße | Klaus Frick: Das blutende Land | Douglas Adams: Der elektrische Mönch | Douglas Adams: Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele | Douglas Adams: Lachs im Zweifel | Terry Pratchett und Stephen Baxter: Der Lange Kosmos | Paolo Bacigalupi: Biokrieg | JMS: Dream Police | Star Wars: Dr. Aphra | Star Wars: Thrawn | Star Wars: DJ | Perry Rhodan Comic 5 & 6 | Luis Bermejo: Der Herr der Ringe | Marvel: Generations/Legacy | DC: Action Comics | Stephen Hawking | Joanne K. Rowling: Harry Potter | Karl May

Familie Kowski unterwegs: Rügen

Nach vier langen Jahren der Abstinenz waren wir endlich wieder dort zu Besuch und haben es uns eine Woche lang gutgehen lassen.

Osterferien an der Ostsee

Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist grundsätzlich ein lohnendes Ziel, das wir seit Jahren immer wieder gern ansteuern. Rügen hatten wir dabei in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Dieser unhaltbare Zustand sollte in den diesjährigen Osterferien ein Ende haben. Also hieß es: Ab an die Ostsee!

Auf Schnee folgt Sonne

Nun entschied sich der Winter vor allem zum Osterfeste selbst noch mal ein kleines Comeback zu feiern. Statt Osterfeuer gab es Schneegestöber und die Osternester mussten im Schnee beziehungsweise in den warmen und trockenen vier Wänden gesucht werden. Was auch mal nett ist.

Familie Kowski stellt sich vor

In dem Zusammenhang hatte auch Familie Kowski ihren ersten offiziellen Auftritt. Wie man das als legoaffine Sippe so macht, die gerne ihre Privatsphäre wahrt: Man schickt die eigenen Lego-Avatare vor die Linse. Bei Interesse möge man sich von diesem Bild aus durch meinen -Account klicken.

Unterkunft und Verpflegung

Das soll hier keinesfalls in eine ausgefeilte Hotelkritik ausarten. Nur soviel: Das Haus unserer Wahl war während unserer früheren Aufenthalte auf der Insel sowas wie unsere Stammunterkunft, mit der wir viele schöne Erinnerungen verbinden. Nach mehreren Besitzerwechseln in den letzten Jahren hat es nun leider etwas nachgelassen. Nett war es immer noch – aber beim nächsten Mal suchen wir uns was anderes. Gut gespiesen wurde unter anderem in der Ostseeperle in Glowe und natürlich im Goldenen Anker in Vitt – ach ja, und der Burger, den sie beim Baumwipfelpfad servieren, war auch ganz in Ordnung.

Strandspaziergang und Steinesammeln in Glowe

Zu den entspannendsten und schönsten Tätigkeiten zählt der gute alte Strandspaziergang. Das Örtchen Glowe hat sowohl einen wunderbaren Sandstrand zu bieten – als auch etwas weiter südlich einen etwas steinigeren mit kleiner Kreideabbruchkante. Einen solchen Spaziergang trete man immer mit Rucksack und/oder Beutel bewehrt an, um schöne Steine, Hühnergötter und vielleicht den ein oder anderen Donnerkeil mitzunehmen. Von Bernstein wagt man ja nicht zu träumen.

Prora und der Baumwipfelpfad

In der Nähe von Prora kann man seit einigen Jahren auf dem Baumwipfelpfad wandeln. Zu dieser Jahreszeit waren die Wipfel zwar noch reichlich kahl – doch die Sonne schien und die Aussicht war herrlich. Prora selbst hat einen schönen Sandstrand – ist aber vor allem durch das KdF-Bauwerk bekannt, das nicht umsonst Koloss von Prora genannt wird. Kann man sich mal angucken.

Der Rasende Roland

Zu meiner Schande habe ich meinem dampfbetriebenen Namensvetter bei vergangenen Rügenurlauben nie einen Besuch abgestattet. Eine Fahrt mit der Traditionsbahn war also überfällig. Nun bin ich sonst gar nicht so der Trainspotter oder Dampflokenthusiast. Hier wurde aber auch ich zum kleinen begeisterten Jungen – auch wenn der Gleis überraschend schmal ist. Schmalspur halt.

Kap Arkona

Ein Höhepunkt einer Rügenreise ist gleichzeitig der nördlichste Punkt der Insel: Kap Arkona mit seinen Leucht- und Peiltürmen, Kreidefelsen, altslavischen Heiligtümern, Künstlerbuden und dem pittoresken Fischerdörfchen Vitt. Aufgrund der Küstenabbrüche war vieles abgesperrt. Dennoch hatten wir bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Tag.

Urlaubskatzen

Die putzigen Vierbeiner dürfen natürlich nicht fehlen. Traditionell laufen uns im immer etliche über den Weg. Vor die Linse bekommen habe ich diesmal jedoch nur drei. Mit etwas gutem Willen.

Drei Worte genügen!

Immer wieder Rügen! Nuff said!

DSGVO

Nur noch wenige Tage dann ist sie da: Die Datenschutzgrundverordnung kurz . Wie so viele kümmere ich mich auf den letzten Drücker darum, was das für mich kleinen Blogger bedeuten könnte – und wie so viele habe ich keinen blassen Schimmer.

Blog dichtmachen oder Ruhe bewahren?

Ausführungen zu den genauen Hintergründen sowie zu Sinn und Zweck der DSGVO lasse ich an dieser Stelle mal weg. Das wird und wurde allüberall ausführlich erörtert und kann nach kurzer Googlesuche nachgelesen werden. Nur soviel: Ich glaube durchaus, dass dieses Ding im Grundsatz etwas Gutes ist. Darüber, ob und wenn ja welche Auswirkungen die DSGVO auf Blogger hat, gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Sie reichen von großer Gelassenheit bis zum panischen Dichtmachen der eigenen Blogs.

Ich tendiere eher zur Gelassenheit – bin aber aufgeschreckt genug, um mich ein wenig mit der Materie auseinanderzusetzen und hier und da Anpassungen an meinem Blog vorzunehmen. Nun verfolge ich mit meinem bescheidenen kleinen Auftritt ohnehin keinerlei wirtschaftliche Interessen, habe weder Banner noch Affiliatelinks eingebunden und habe daher auch nicht das geringste Interesse daran, irgendwelche Daten zu sammeln. Viele Daten aber sammelt man ja ganz automatisch – beziehungsweise tun das die durchaus nützlichen Plugins, die beispielsweise Spamkommentare verhindern oder die Zugriffszahlen messen. Und ja, IP-Adressen werden ganz ausdrücklich zu den personenbezogenen Daten gezählt. Oder man lässt durch eingebettete Videos zu, dass Dritte Daten auf der eigenen Seite sammeln. Bei Nichtbeachtung der neuen Vorgaben – die teilweise gar nicht so neu sind – sollen jetzt horrende Bußgelder oder Abmahnungen drohen, was man – ob die Angst nun berechtigt ist oder nicht – schon ganz gerne vermeiden möchte.

Was ist zu tun?

Das Netz ist voll mit Tipps und Ratgeberseiten. Da sich kaum ein Unternehmen da draußen rechtzeitig mit der Sache befasst hat, ist die Datenschutz-Rechtsberatung zur Zeit wohl auch ein recht lukratives Betätigungsfeld. Alles, was man so liest, steht immer unter dem Vorbehalt, dass es keine Rechtsgarantie beinhaltet. Zumal vieles tatsächlich auch erst einmal vor Gericht entschieden werden müsste. Was tatsächlich also werden wird, weiß im Detail noch niemand. Ein paar hilfreiche DSGVO-Checklisten für Blogs waren dennoch zu finden. Ganz vereinfacht gesagt läuft es darauf hinaus, dass man so wenig Daten wie irgend möglich sammelt, genau darauf hinweist, welche Daten man wo sammelt oder sammeln lässt, nach Möglichkeit immer ein Einverständniserklärungshäkchen vorschaltet, wenn man Daten sammelt, und stets in der Lage ist, Auskunft über die gesammelten Daten nebst Einverständniserklärung zu geben und diese auf Wunsch auch löschen kann.

Was mache ich?

Nichts einfacher als das, will man meinen. Zumindest da, wo man relativ bewusst Daten sammelt beziehungsweise entgegennimmt. Das wäre so etwas wie , Kontaktformulare oder Kommentare. Bei der Wahl des Statistiktools und anderer Plugins geht auch noch was. Schwieriger wird es, wenn man nicht beeinflussen kann, welche Logfiles der Hoster anlegt und wenn man gerne YouTube-Videos einbettet – wobei das Problem schon bei Avataren und Emoticons anfängt. Wie auch immer. Folgendes mach ich:

  • Kommentare nur noch mit Einverständniserklärung: Wer bei mir einen Kommentar hinterlassen will, muss Name und Mailadresse angeben – und die IP-Adresse wird gespeichert. Das geht von nun an nur noch mit Einverständniserklärungshäkchen. Dabei ist mir das Plugin WP GDPR Compliance behilflich, das sich auch merkt, wann die Einverständniserklärung gegeben wurde. EDIT: Das Plugin wird nicht mehr unterstützt und stellt wohl ein Sicherheitsrisiko dar. Daher musste ich es entfernen.
  • Sonst keine IP-Adressen speichern: Alle weiteren Plugins, die IP-Adressen speichern, habe ich entweder rausgeschmissen oder so eingestellt, dass sie es nicht mehr tun. Mein Statistik-Plugin Statify speichert ohnehin keine IP-Adressen. Meinem Broken-Link-Plugin Redirection habe ich das untersagt. Mein Anti-Spam-Plugin Antispam Bee schaut sich nur die Daten der Kommentatoren an. Den Abgleich mit externen Datenbanken habe ich ihm untersagt. Ob ich das Plugin künftig überhaupt noch brauche, ist ohnehin fraglich. Das Einverständnis-Häkchen hat bisher alle Spambots vor eine unlösbare Aufgabe gestellt.
  • Keine Emoticons: Wusste ich bisher auch nicht – zieht sich die Emoticons von einer externen Seite, die dann wiederum Daten sammeln könnte. Man kann in den Einstellungen unter „Schreiben“ die Funktion aber abschalten. Dann wandelt er Smileys nicht mehr automatisch in Emoticons um. ;-)
  • Keine Avatare: Bei den Avataren gilt ähnliches. Vor allem wenn man die Verknüpfung mit Gravatar zulässt. An der Stelle lasse ich es aber mittlerweile drauf ankommen.
  • Google-Fonts: Sind wohl irgendwie auch böse. Ich wüsste jetzt aber nicht, dass ich die nutze. Oder tue ich das irgendwie unbewusst? EDIT: Dank mehrfacher Hinweise in den Kommentaren weiß ich nun, dass ich sehr wohl Google Fonts benutze – vermutlich ist mein Theme dran schuld. Julias Tipp, das Plugin Remove Google Fonts References zu bemühen, scheint geholfen zu haben – zumindest sieht die Schrift auf einmal anders aus. EDIT 2: Dank eines Hinweises und leidvoller Erfahrung des Herrn Rpunkt ist mir aufgefallen, dass obiges Plugin in einigen Fällen nicht alle Google-Fonts-Geschichten unterdrückt. Ein anderes Blog, das ich betreue, hat sie trotzdem noch in dem DNS-Prefetch-Gedöns gehabt. Das macht ein anderes Plugin namens OMGF offenbar besser. EDIT 3: Inzwischen lasse ich auch auf dieser Seite nur noch OMGF laufen.
  • Keine Logfiles: Bei meinem Hoster habe ich serverseitig die Möglichkeit, die Logfiles einfach abzuschalten. Davon habe ich Gebrauch gemacht.
  • Keine Social-Share-Buttons: Ja, Shariff-Wrapper oder die Heise-Lösung sollen ja beide datenschutzkonform sein. Aber ich habe sie einfach komplett rausgekickt. Benutzt bei mir sowieso keiner.
  • Einbettungen: Hier müsste ich dann allerdings ähnlich konsequent sein. Da ich aber über die Jahre extrem viele YouTube– und Vimeo-Videos sowie Tweets, -, Imgur-, Soundcloud– und Reddit-Posts eingebettet habe, wäre ich für einen Tipp für ein Plugin, das das in einem Aufwasch erledigt, sehr dankbar. EDIT: Henning hat mich freundlicherweise auf das Plugin Embed videos and respect privacy hingewiesen. Funktioniert einwandfrei – allerdings nur für YouTube. EDIT 2: Ron hat mich mittlerweile auf das viel schickere Plugin WP YouTube Lyte hingewiesen, das ich von nun an nutze. EDIT 3: Noch viel besser ist Embed Privacy, das alle korrekt eingebetteten Fremdinhalte inklusive , Imgur, YouTube etc. verbirgt.
  • Endlich auf HTTPS umgestellt: Hat jetzt nicht direkt mit der DSGVO zu tun, wird aber generell empfohlen und war bei mir auch längst überfällig.
  • Neue Datenschutzerklärung: Und schließlich habe ich meine Datenschutzerklärung etwas angepasst und lasse da jetzt größtmögliche Transparenz walten. Wie ich schon gehört habe, muss da aber wohl mindestens noch ein Hinweis auf meinen Hoster rein.

Hoffen wir das Beste

Ob ich damit jetzt vor fiesen Abmahntrollen gefeit bin, kann mir vermutlich niemand beantworten. Vielleicht habe ich an der ein oder anderen Stelle sogar mächtig übertrieben. Ich hoffe jedenfalls das Beste – und bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 18/2018

Fandom & Nerdtum

Schlaue -Fragen und nicht minder schlaue Antworten vom Meister himself.

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Gesang & Geräusch

Solche Song-Mashups gelingen nicht immer. Hier jedoch besonders gut.

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Kino & Film

Schicker neuer Antman & The Wasp Trailer.

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  • Und jetzt eine SPOILERWARNUNG! Nach dem Hammerfilm Avengers: Infinity War gibt’s natürlich einiges an Redebedarf. So hat io9 einfach mal alle offenen Fragen aufgelistet, die wir in der Fortsetzung gern geklärt hätten. Bei Reddit finden sich tonnenweise (zu Recht) überwiegend begeisterte Diskussionen – und natürlich diverse spaßige Memes.

Lauschen & Labern

Lego & Minifiguren

Ein gewisser Andres Lehmann stellt seine wachsende -City vor.

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  • Die Brothers Brick haben die einfallsreichen Warhammer-40k-Figuren von Faber Mandragore für uns entdeckt.
  • Weiteres wie immer drüben bei Zusammengebaut in der wöchentlichen LegoLinkListe.

Bingetagebuch: Dark, Discovery und Dirk Gently

Ein bisschen was habe ich aber wegschaffen können – und es waren durchaus angenehme Überraschungen dabei.

Kein Fortschritt / noch nicht angefangen

Lego Star Wars: The Freemaker Adventures | The IT Crowd | Battlestar Galactica | Twin Peaks | Arrow | Supergirl | Inhumans | Young Sheldon | The Clone Wars | The Man in the High Castle | Ninjago | Nexo Knights

Gerade fertiggeguckt

Dark – Definitiv die Überraschung des TV-Jahres 2017. Mit Dark wagte Netflix erstmals die Produktion einer deutschen fantastischen Serie. Das Wagnis hat sich meines Erachtens ausgezahlt. Man präsentierte uns einen spannenden Mysterie-Zeitreise-Plot mit interessanten Charakteren, mit denen man mitfiebern konnte. Den fiktiven Handlungsort keiner konkreten deutschen Region zuzuordnen hat mich nur wenig gestört. Der Raider-Twix-Gag wurde vielleicht einen Hauch zu oft strapaziert. Alles in allem war das eine sehr gelungene Geschichte mit anständigem Cliffhanger am Schluss. Hoffe und freue mich auf Staffel zwo.
Dark | 2017 | Netflix | eine Staffel mit zehn Folgen

Westworld – Den Original-Film nebst Fortsetzung hatte ich gar nicht mehr so präsent. Auch deshalb hatte ich mich etwas geziert, ehe ich mit dieser hochgelobten Serie angefangen habe. Dann wurde sie aber auch relativ flott durchgebinged. Denn neben den größtenteils interessanten Charakteren (allen voran natürlich der großartige Anthony Hopkins) und dem durchaus spannenden Plot, geht die Serie grundlegende philosophische Fragen an. Wenn die künstlichen Intelligenzen sich selbst erkennen und fragen, was es mit ihrem freien Willen und ihrem Bewusstsein auf sich hat, gilt die Antwort natürlich auch uns selbst. Staffel zwei ist glücklicherweise nicht mehr fern.
Westworld | 2016 | HBO | eine Staffel mit zehn Folgen

Dirk Gently – Nachdem die erste Staffel mit ihrer absurden Zeitreisegeschichte schon sehr zu gefallen wusste, setzt die zweite (und leider wohl letzte) Staffel komplett auf ein Mysterie-Fantasy-Szenario. Absurd, skurril und abgedreht bleibt es natürlich. Zwischen Scherenschwerter schwingenden Kriegern, fiesen Zauberern und bekifften Dorfpolizisten stolpern der lose an sein gleichnamiges literarisches Vorbild angelehnte Dirk Gently und sein hobbitäugiger Sidekick durch die abstruse Handlung, dass es eine Freude ist. Die Nachricht, dass es nach Staffel zwei wohl nicht mehr weitergeht, betrübt mich schon ein wenig.
Dirk Gentlys holistische Detektei | 2016 bis 2017 | BBC America | zwei Staffeln mit acht bzw. zehn Folgen

Star Trek: Discovery – Schon nach den ersten paar Episoden hatte ich mich etwas ausführlicher mit der neuen Star-Trek-Serie auseinandergesetzt. An meiner positiven Bewertung hat sich auch nach Ende der ersten Staffel kaum etwas geändert. Mir hat die Serie rundum gut gefallen. Tatsächlich mag sie bei allen zugestandenen Holpereien sogar eine der gelungensten ersten Staffeln in Trek überhaupt sein. Denn selbst der größte TNG-Fan wird zugestehen, dass einem die erste Staffel die Fußnägel hochklappen lässt. Aber zurück zu Discovery: Die Spiegeluniversums-Folgen waren für mich das absolute Highlight. Und selbst der Schluss-Cliffhanger, den viele als übertriebenen Fanservice bemängelt haben, hat mir gut gefallen. Das und die nachgeschobene Imperator-Sektion-31-Szene lassen mich sehr auf die nächste Staffel hoffen.
Star Trek: Discovery | 2017 | CBS | eine Staffel mit 15 Folgen

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Lost in Space – Alte Serien neu zu machen ist ja längst eine übliche Praxis. Nun hat es Lost in Space erwischt. Das Original kenne ich dabei gar nicht mal, habe nur die eher mäßige Kinoumsetzung gesehen, von der ich aber eigentlich alles wieder vergessen habe. Da erste Bilder, die man so im Netz mitbekommen hat, ganz ansprechend waren, bekam die Serie ihre Chance – und sie wurde von uns tatsächlich in kürzester Zeit komplett durchgebinged. Nach den ersten Folgen erinnerte sie mich stark an die Serie Earth 2 aus den 90ern. Ohnehin drängen sich einem ständig Assoziationen mit Alien, Pitch Black oder anderen SF-Klassikern auf – was aber bei einer SF-Serie kaum zu vermeiden sein dürfte. Lost in Space zählt nach der ersten Staffel keineswegs zu den besten Serien der Welt. Ein, zwei Charaktere sind etwas anstrengend – ebenso der Zwang, in jeder Folge mindestens zwei lebensgefährliche Situationen zu beschreiben, die erst in letzter Sekunde bereinigt werden. Dennoch war die Geschichte alles in allem sehr unterhaltsam, spannend und kurzweilig erzählt, die meisten Charaktere und ihre „Chemie“ waren interessant und die Optik wusste zu gefallen. Davon darf es meinetwegen gern noch eine Staffel geben.
Lost in Space | 2018 | Netflix | eine Staffel mit zehn Folgen

Aktuell auf dem Bildschirm

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The Flash – Ich habe es ja schon ein paar Mal gesagt: Während die bei Marvel die besseren Filme machen, gelingt den DClern das mit den Serien besser. Zumindest gilt letzteres bei The Flash. Die Serie wusste mich irgendwie von Anfang an zu packen, was ich gar nicht so konkret an irgendwas festmachen kann. Schließlich ging es – vor allem in der ersten Staffel – auch um kaum mehr als um das sprichwörtliche monster of the week. Vermutlich waren es die Charaktere und ihr Beziehungsgeflecht – ich weiß es nicht. Die Beigeisterung hält jedenfalls auch in Staffel drei an, die ich jetzt am Wickel habe – auch wenn nach Reverse-Flash und Zoom mit Savitar schlicht ein weiterer Speedster-Schurke präsentiert wird, den es zu überwinden gilt, womit sich die Metahandlung der beiden ersten Staffeln im Grunde wiederholt. Egal. Ich fiebere erneut mit Barry Allen und seinem Team Flash, die mittlerweile auch ziemlich ungeniert zwischen den Parallelwelten und alternativen Realitäten hin und her springen, dass es eine Freude ist.
The Flash | seit 2014 | The CW | vier Staffeln mit jeweils 23 Folgen (Staffel vier läuft noch)

Weißensee – Ja, es gibt auch gute deutsche Serien jenseits von Tatort und Alarm für Cobra 11. Dazu zählt unter anderem Weißensee, worin das Schicksal zweier Ost-Berliner Familien erzählt wird, die – obgleich sehr verschieden – eng miteinander verbunden sind. Die eine ist größtmöglich privilegiert, da Vater und der älteste Sohn hohe Stasi-Tiere sind, die andere besteht aus einer Mutter, die als – wenn auch systemkritische – Künstlerin durchaus auch zu den Bessergestellten gehört, und ihrer Tochter. Diese beiden Familien verbindet wie gesagt das ein oder andere Geheimnis – und natürlich kommen weitere Verbindungen hinzu. Sehr spannend, mit großartigen Schauspielern und historischer Relevanz.
Weißensee | seit 2010 | ARD | vier Staffeln mit jeweils sechs Folgen (Staffel vier wird erst ausgestrahlt)

https://www.youtube.com/watch?v=zLyzVyMAs3I

Star Trek: Enterprise – Gerade die dritte Staffel mit den Xindi hat mir in der Rückschau dann doch sehr gut gefallen. Spannend, mit guter Metahandlung und durchaus vorhandener Charakterentwicklung. Im Übrigen fiel mir erneut auf, dass man das komplette Gemecker an Discovery eins zu eins auf ENT übertragen könnte. Naja … wurde ja auch nach vier Staffeln eingestellt … Egal. Mir gefallen beide Serien gut – auch wenn mich die Start-Doppelfolge der vierten Staffel etwas ausgebremst hat. Aber hier soll ja noch einiges nettes mit den Augments und Datas Urahnen usw. kommen. Ich bleibe gespannt dran.
Star Trek: Enterprise | 2001 bis 2005 | UPN | vier Staffeln mit 26, 24 bzw. 22 Folgen

Was als nächstes?

Tja … keine Ahnung. Hab ja noch ne ganze Menge offen.

Lesetagebuch: Batman reitet durch die Scheibenwelt

Gerade ausgelesen

Kaisers Ahnen: Vor einiger Zeit gab mein guter alter Kumpel Ace Kaiser Geschichten aus der Feder seiner Vorfahren als BoD heraus. Ich hatte mir die mal aufs Kindle gezogen und durchgeschmökert. Vor allem die Erinnerungen seiner Großmutter waren streckenweise ein ganz interessantes zeitgeschichtliches Dokument.

Rocket Racoon and Groot: Dieser Sammelband gibt einen guten Überblick über Herkunft und Historie der beiden beliebten Guardians of the Galaxy. Die erste Geschichte mit einem (nicht dem) Groot kannte ich zwar schon – die ersten Comics mit und über Rocket Racoon waren mir aber gänzlich neu. Dass der 616-Waschbär im Gegensatz zu seinem MCU-Pendant über ein ausformuliertes Origin verfügt, wusste ich bis dato gar nicht. Spätere in diesem Sammelband enthaltene Geschichten deuten darauf hin, dass es bis kurz vor dem Kino-Debüt auch nie völlig vergessen wurde. Rocket kehrt nach der Cancerworld-Episode sogar noch mal auf seine Heimatwelt Halfworld zurück. Sehr lesenswert!

Aktueller Lesestoff

Reiten wir! Diese Anthologie lese ich gerade mit großer Begeisterung. Dem wunderbaren Alex Jahnke aka Cynx ist es gelungen etliche Phantastik-Autoren zusammenzutrommeln und jedem von ihnen eine Western-Kurzgeschichte aus dem Karl-May-Kosmos abzuluchsen. Ich stecke gerade in der vierten oder fünften Geschichte und bin hin und weg. Bislang sind alle sehr spannend und stimmungsvoll. Dabei habe ich – wie ich zu meiner Schande gestehen muss – noch nie etwas vom Meister daselbst gelesen und kenne auch die Filme nur oberflächlich. Ich glaube, ich habe da eine Aufgabe vor mir.

Atlas der Scheibenwelt: Sehr schön aufgemachter und illustrierter Überblick über alle Länder und Regionen der Scheibenwelt. Allein die gewaltige beiliegende Weltkarte ist ein Augenschmaus. Erneut verliere ich mich voller Wonne in den Tiefen dieser magischen Welt – und hätte beinahe wieder Lust, ein paar Rollenspieler da durchzujagen.

Wonder Woman: Mittlerweile stecke ich tief in der zweiten Hälfte des New52 Wonder Woman Epos. Die großartige mythologische Geschichte um das Verschwinden von Zeus und das Auftauchen seines bis dato unbekannten Erstgeborenen ist vorerst abgeschlossen. Wonder Woman hat sich wieder ihrem Superheldinnen-Alltag zugewandt und stellt sich zusammen mit der Justice League diversen Bedrohungen. Es fällt ihr aber zunehmend schwer, ihre unterschiedlichen Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Außer JLA-Mitglied ist sie ja auch noch Königin von Themyscira und Göttin des Krieges. Nachdem der Firstborn aus dem Weg geräumt ist, flacht die Handlung leider ein wenig ab. Spannend bleibt es aber durchaus.

Batman: Schon vor Jahren hatte ich mir die Batman-Werkausgabe aus der Feder des Meisters Neal Adams zugelegt – allerdings aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nur die Bände zwei bis vier. Dieses Versäumnis habe ich endlich mal nachgeholt und mir auch den ersten Band dieser Reihe geholt. Wie die ganze Reihe und eigentlich das komplette Werk von Adams sehr zu empfehlen. Dieser Band enthält etliche Crossover-Geschichten, in denen Batman mit anderen Superhelden zusammenarbeitet. Natürlich auch mit Supes, mit dem er – wir schreiben die 60er – im Rahmen eines freundschaftlichen Wettstreits schon mal eine Atombombe zündet. Sehr amüsant. Und natürlich sind die Zeichnungen großartig.

futu.re: Hier geht es weiterhin nur langsam voran. Dem durchaus interessanten Szenario (die Menschheit hat den Tod besiegt, quasi jeder kann unsterblich sein, zumindest theoretisch und zumindest in Europa) wird nicht mehr viel hinzugefügt und auch die Handlung ist kaum spannend. Erwartungsgemäß wird die Hauptfigur, ein brutaler Handlanger des Systems, immer mehr den Rebellen zugetan, die auch mal Kinder kriegen wollen. Das ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung verständlicherweise etwas reglementiert. Ich bleibe tapfer dran.

Was als Nächstes?

Comixology: Der ein oder andere Sale hat meine Leseliste bei diesem grandiosen Comic-Anbieter wieder anschwellen lassen. So findet sich auf meinem Tablet mittlerweile Mace Windu, Marvel Legacy und Generations, Secret Empire sowie der New52 Action Comics Run.

Stephen Hawking: Aus Gründen muss ich mir demnächst mal wieder das ein oder andere Werk des Weltenerklärers zu Gemüte führen.

Karl May: Siehe oben. Es wird höchste Zeit, dass ich diese große Leselücke meiner Jugend endlich fülle.

Harry Potter: Wo wir gerade dabei sind. Ein aktueller Rewatch der Filme weckt in mir das Verlangen, mir auch die Erlebnisse des Zauberlehrlings endlich mal in Originalform einzuverleiben.

Kein Fortschritt / noch nicht angefangen

Sven Regener: Magical Mystery | Sven Regener: Wiener Straße | Klaus Frick: Das blutende Land | Douglas Adams: Der elektrische Mönch | Douglas Adams: Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele | Douglas Adams: Lachs im Zweifel | Terry Pratchett und Stephen Baxter: Der Lange Kosmos | Paolo Bacigalupi: Biokrieg | JMS: Dream Police | Star Wars: Dr. Aphra | Star Wars: Thrawn | Star Wars: DJ | Entenhausen Edition 47 & 48 | Perry Rhodan Comic 5 & 6 | Squirrel Girl beats up the Marvel Universe | Luis Bermejo: Der Herr der Ringe

Rollenspiel Reloaded: Spielbericht Aborea Teil 2

Zum zweiten Mal stürzten sich meine Gefährten und ich in ein -Abenteuer auf der -Welt . Gegeben wurde diesmal ein klassischer Dungeon Crawl mit fiesem Cliffhanger.

Was bisher geschah

Wir verließen unsere Helden Ildefons, Baldoin und Troc beim letzten Mal in einem verlassenen Tempel, der bekanntlich mittlerweile der Diebesgilde Die Graue Hand als Unterschlupf dient – ich hatte berichtet. Dort standen sie kurz davor, mit ihrem Gefangenen in die tieferen Gewölbe des Tempels vorzudringen, wo sie das Diebesgut der Gilde zu finden hofften – und vor allem das entwendete Objekt ihres Auftraggebers.

Dungeon Crawl

Und dann wurde es – erwartungs- und wunschgemäß – klassisch. Unter dem Tempel erstreckte sich nämlich ein kleines Kellergewölbe (ein „Level 1 Dungeon“ sozusagen), das erkundet werden wollte. Darin fand sich alles, was das Herz begehrte: Fallen, Fundsachen und Kleinganoven, denen man die Hose anzünden konnte. Von letzterem machte mein Gnom-Zauberer mit seinem Stufe-Zwei-Elementarzauber weidlich Gebrauch, bis das Mana alle war. Und schließlich war auch das Zielobjekt unserer Helden zu finden: die silberne Schatulle mit dem Opal, der ihrem Auftraggeber gemopst worden war.

Fieser Cliffhanger

Zwar galt es noch diverse aufgebrachte Ganoven und eine besonders gemeine Falle zu überwinden und den Ausgang aus der arg verwinkelten Kanalisation zu finden – aber schließlich gelang es Ildefons, Baldoin und Troc wohlbehalten ihrem Auftraggeber gegenüberzutreten und ihm seine Silberschatulle nebst Inhalt zu überreichen. Man überlegte sich schon im Geiste, wofür man die versprochenen vier Goldmünzen ausgeben würde (Baldoin wünscht sich doch so sehr einen Degen), als der Opal in den Händen seines Besitzers auf einmal zu Staub zerfiel.

Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht! Doch schon bald werden wir im Würfel & Zucker dem Rätsel auf die Schliche kommen – sonst dreht uns besagter Auftraggeber vermutlich den Hals um.

Weiter geht’s im Spielbericht Aborea Teil 3

Lesetagebuch: Neues bei den Captains Phasma und Marvel

Gerade ausgelesen

Captain Phasma: Irgendjemand hat einmal die These aufgestellt, dass Phasma die Boba Fett der neuen Trilogie sei – ein erfolgloser und fast sogar schusseliger Nebencharakter, der bei den Fans Kultstatus genießt. Ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn man die Performance der beiden in ihren jeweiligen Filmauftritten bedenkt (ich sage nur Müllschlucker und Sarlacc). Seinen Badass-Status hat Boba auch eher in Nebenprodukten wie Romanen, Comics und TV-Serienfolgen ausleben können – ähnliches ist für Phasma angedacht, deren Name bereits ein Romancover ziert – und der eben auch eine Comic-Miniserie spendiert wurde. Darin wird erläutert, wie sie nach Episode VII besagtem Müllschlucker entkam und warum ihr in Episode VIII niemand nachgesehen hat, die Schutzschilde der Starkiller Base deaktiviert zu haben. Die Geschichte ist durchaus nett erzählt – bleibt aber belanglos genug, um für das Verständnis der Geschichten der Filme nicht erforderlich sein zu müssen. Mehr noch als bei Boba wirkt mir Phasmas Kultstatus manchmal etwas bemüht. Sie ist nun einmal nicht Brienne.

Darth Vader – Dark Lord of th Sith: Um so begeisterter war ich vom ersten Sammelband der neuen Darth-Vader-Reihe, die direkt am Ende von Episode III einsetzt. Darin wird die deutlich relevantere Geschichte erzählt, wie Vader kurz nach seiner „Rettung“ durch den Imperator und dem Erhalt seiner Rüstung loszieht, um sich ein neues Lichtschwert zu organisieren. Nach Sith-Art muss er das Schwert einem Jedi im Kampf abnehmen und den Kristall darin korrumpieren. Nach der Order 66 ist die Zahl potentieller Gegner bekanntlich deutlich geschrumpft, doch es gelingt Vader natürlich einen zurückgezogenen Jedi aufzuspüren, dem er sich stellen muss. Wie das wohl ausgegangen sein mag?

Captain Marvel: Der zweite und abschließende Sammelband der Mighty-Captain-Marvel-Serie hat mir schon deutlich besser gefallen. Nach dem extrem schwachen Volume 1 geht es hier endlich zur Sache, als sich Carol Danvers und Alpha Flight im Erdorbit auf einmal zwischen zwei Fronten wiederfinden. Bekanntlich ist Carol seit einiger Zeit auf einer Orbitalstation offiziell für die Verteidigung der Erde vor außerirdischer Bedrohung zuständig. Die Invasion der außerirdischen Chitauri ist daher genau ihr Ding. Leider stellt sich just in diesem Augenblick heraus, dass Captain America auf einmal ein Bösewicht ist – Secret Empire ist das Stichwort. Der begnügt sich immerhin damit, die Erde in ein undurchdringliches Schutzfeld zu hüllen und Alpha Flight damit auszusperren. Außer den Guardians of the Galaxy steht ihr also kaum jemand zur Seite, als die Chitauri in hellen Scharen herbeiströmen. Nicht zuletzt dank der Hilfe dreier plietscher Kadetten gelingt es schließlich, die bösen Aliens abzuwehren und den Schutzschild um die Erde zu knacken. Wie es Captain America dann an den Kragen geht (und er wieder lieb wird) erzählt allerdings eine andere Serie.

Howard the Duck: Marvels beliebtester (weil einziger) sprechender Erpel stolpert auch in seinem zweiten und abschließenden Sammelband weitestgehend unfreiwillig durch etliche absurde Abenteuer. Dabei wird die selbstironische Metaebene vielleicht manchmal etwas zu stark strapaziert, wenn die Autoren der Geschichte sich selbst auftreten lassen. Dennoch bleibt das ganze sehr amüsant und kurzweilig. Diesen Ausflug in die etwas abgedrehteren Regionen des Marvel-Universums, in denen es sich nicht allzu ernst nimmt, kann ich durchaus empfehlen.

Groot: Dieses abgeschlossene Soloabenteuer des baumigen Weltraumhelden kommt ähnlich humorig daher – verzichtet aber ganz auf die oben beschriebene Metaebene. Hinzu kommen durchaus ernste, rührige und sogar kanonisch relevante Elemente, die diese Geschichte sehr gekonnt abrunden. So erfahren wir, warum Groot dereinst von den anderen Groots von Planet X verbannt worden war und wie er zum ersten Mal auf Rocket Raccoon traf. Ein kurzes Treffen mit dem Silver Surfer und eine Party bei den X-Men geben all dem zusätzliche Würze.

Ghost Rider – Hölle auf Rädern: Den christlich-mythologischen Teil des Marvel-Universums kenne ich ehrlich gesagt nur oberflächlich. Dem guten Ghost Rider bin ich in der Vergangenheit daher eher selten begegnet – unter anderem in seiner Nicolas-Cage-Inkarnation. Dieser Hachette-Sammelband widmet sich nun einer der moderneren Versionen des Rächerdämons, der erstmals nicht auf zwei sondern auf vier Rädern unterwegs ist. Dieser neue Ghost Rider schwingt sich nicht auf eine Harley sondern klemmt sich hinter das Steuer eines Musclecars. Wie ich mir habe sagen lassen, ist diese Ghost-Rider-Version auch in der S.H.I.E.L.D.-TV-Serie unterwegs. Wie auch immer: Der Band enthält die Origin-Geschichte dieses Riders, der im kalifornischen Highschool-Gangster-Straßenrennen-Umfeld klarkommen muss. Ist ganz okay.

Aktueller Lesestoff

Rocket Raccoon and Groot: Dieser Sammelband beginnt mit den klassischen Geschichten, in denen Groot beziehungsweise Rocket zum jeweils ersten Mal auftreten – wobei wir in Groots Fall ja wissen, dass dieser fiese erste Groot (zudem mit einem etwas umfangreicheren Wortschatz gesegnet) ein anderer Groot von Planet X war. Diese Geschichte kannte ich ohnehin schon. Rockets erster Auftritt im Rahmen einer Hulk-Geschichte der 80er Jahre war mir hingegen neu. Ich stecke gerade mitten in der bizarren Geschichte auf dem Planeten Halfworld, auf den es Hulk kurzzeitig verschlagen hat, der die Heimatwelt des allseits beliebten Waschbären ist – und dessen Herkunft somit alles andere als Rätselhaft ist. Spannend.

Wonder Woman: Einem Wonder-Woman-Sale bei Comixology sei dank bin ich bei meinem Vorhaben, einige New-52-Serien nachzuholen, wieder einen Schritt weitergekommen. Auf meinem Tablet ruht nun der komplette Wonder Woman Run von 2011 bis 2016. Zwar habe ich die ersten beiden Sammelbände dieser Serie schon mal gelesen, wiederhole die Lektüre aber mit großer Freude, ehe ich in die mir noch unbekannten Gefilde dieses Epos‘ vordringe (bin gerade am Anfang von Volume 2). Erneut bin ich begeistert von der mythologischen Erzählung von Zeus‘ Verschwinden und den Nachfolgekämpfen seiner göttlichen Geschwister und Nachkommen – und bin gespannt zu erfahren, wie diese Sage ausgehen mag. Mittendrin steckt natürlich Diana von Themyscira aka Wonder Woman, die gleich zu Beginn erfährt, dass sie in Wahrheit eine Halbgöttin und Tochter eines sehr potenten Vaters ist. Ich finde die Darstellung der griechischen Mythologie in modernem Umfeld hier besonders gut gelungen – auch wenn die DC-Version des Pantheons hier und da etwas anders ausfällt, als man es vom ollen Schwab kennt. Aber das tut einer guten Geschichte nicht den geringsten Abbruch.

futu.re: Durch diesen Glukhovsky quäle ich mich weiter schleppend voran und kann gar nicht viel neues sagen. Man erfährt noch ein wenig über das durchaus faszinierende Szenario, wie es dazu kam, dass die Menschheit unsterblich wurde – und dass scheinbar nicht alle Regionen der Erde von diesem Segen profitieren. Die Handlung kommt nur wenig voran. Nachdem die unsympathische Hauptfigur ihren ersten Geheimauftrag vergeigt hat insistiert der geheimnisvolle supermächtige Auftraggeber, dass er das bitteschön schnell in Ordnung bringen möge. Oder so.

Kaisers Ahnen: Weiterhin werfe ich hin und wieder einen Blick in die Werke von Ace Kaisers Vorfahren.

Was als nächstes?

Der Herr der Ringe: Kürzlich habe ich mit großer Freude erfahren, dass es neben dem wunderbaren Hobbit-Comic auch eine Herr-der-Ringe-Bildergeschichte gibt. Sie basiert wohl auf der alten Zeichentrickverfilmung, wurde mir aber wärmstens ans Herz gelegt.

Kein Fortschritt / noch nicht angefangen

Sven Regener: Magical Mystery | Sven Regener: Wiener Straße | Alexander Jahnke (Hg.): Reiten wir! | Klaus Frick: Das blutende Land | Douglas Adams: Der elektrische Mönch | Douglas Adams: Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele | Douglas Adams: Lachs im Zweifel | Terry Pratchett und Stephen Baxter: Der Lange Kosmos | Paolo Bacigalupi: Biokrieg | Atlas der Scheibenwelt | Dream Police | Star Wars: Dr. Aphra | Star Wars: Thrawn | Star Wars: DJ | Entenhausen Edition 47 & 48 | Perry Rhodan Comic 5 & 6 | Squirrel Girl beats up the Marvel Universe

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 9/2018

Bücher & Lesen

  • Pratchetts grandiose -Romane sind schon öfter in TV-Film-Form ins Bewegtbild übertragen worden – meist nur mäßig gelungen. Nun soll es eine Scheibenwelt-TV-Serie geben, wie io9 berichtet. Sind wir mal gespannt.

Daddeln & Zocken

  • Wem im Büro etwas langweilig sein sollte, für den hat das Kraftfuttermischwerk einen kurzweiligen Zeitvertreib gefunden: Das leicht suchterzeugende Browsergame Squarus. Viel Spaß!

Kino & Film

  • Ich weiß gar nicht, was immer alle haben. Was denn für Probleme bei Warcraft? Ich fand den gut. Sieht man bei Robots & Dragons aber auch so.

Lauschen und Labern

Lego & Minifiguren

Staunen & Wundern

Sehr schöne Nacherzählung der guten alten Thor-Utgartloki-Story. In etwas abgewandelter Form wird die ja auch in dem ollen Zeichentrickfilm Walhalla aus den 80ern abgehandelt.

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TV & Serien

Es gibt ja bald eine neue Karate-Kid-Serie mit den alten Darstellern. Weiß gar nicht, warum ich das so interessant finde. Irgendwie hat die Idee aber was – zumal das ganz wohl irgendwie auf den Kopf gestellt wird.

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Wissenschaft & Visionen

versucht uns wieder einmal das mit der String-Theorie zu erklären.

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Würfel & Spielbretter

Großartige Geschichte: Ein -Rollenspiel-Spielleiter berichtet von einer Spielsitzung, in der ein betagtes britisches Pärchen, das auf aktive Kampferfahrung im WK2 zurückblicken konnte, mit überragender Taktik in kürzester Zeit sein Abenteuer gerockt hat. Das Video ist wohl schon ein paar Jahre alt. Ich kannte es aber noch nicht.

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Ich mag nicht mehr „nerdlicht“ heißen

[Raider-Twix-Scherz hier einfügen]

Um es kurz zu machen: Im Grunde ändert sich gar nichts – oder kaum etwas. Ich habe sowohl meinen Twitter- als auch meinen Instagram-Account in @HerrKowski umbenannt – und gleichzeitig einen neuen @nerdlicht-Twitteraccount eingerichtet, auf dem lediglich ein Blogpost-Feed läuft und dessen Hauptzweck ist, die alten oder automatisierten Mentions nicht ins Leere laufen zu lassen. Die URL des Blogs bleibt auf absehbare Zeit unangetastet, ich benenne ihn auch nicht um und reduziere höchstens die Präsenz des Namens.

nerdlicht no more

Und warum das ganze? Tja … kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich bin des Namens schlicht ein wenig überdrüssig. Das mag an der allgemeinen inflationären Nutzung des Nerd-Begriffs liegen – selbst als Nerdlicht bin ich ja nicht mehr alleine. Beim NerdLich mag noch das „T“ fehlen. Die Jungs und Mädels von Das Nerdlicht in Kiel sind dann aber auf exakt den gleichen – zugegeben naheliegenden – Namen gekommen.

Nun möchte ich weder meinem vermeintlichen Avantgarde-Status hinterherweinen noch es an Nerd- bzw. Geekpride missen lassen. Aber der Name ist für mich mit der Zeit einfach immer witzloser geworden. Wie dereinst bei den Be Sharps: klingt im ersten Moment total witzig – was bei öfterem Hören aber rapide abnimmt.

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Langer Rede: Ich identifiziere mich mit diesem Namen einfach nicht mehr so sehr, weswegen er ein wenig in den Hintergrund treten wird.

Herr Kowski? Dein Ernst?

Und das soll jetzt ein besserer Name sein? Naja, ich wollte mit dem neuen Spitznamen etwas näher an meine Person ran, ohne die „Anonymität“ vollständig aufzugeben. Und @HerrKowski war als einziges sowohl bei Twitter als auch bei Instagram noch frei. Letzteres ist der eigentliche Grund für diese Namenswahl.

nochn nickname

Und so füge ich meinem bunten Strauß an Fandom- und Online- und sonstigen Spitznamen einen weiteren hinzu. Was mich daran erinnert, dass ich mich einst im SF- und Perry-Rhodan-Fandom mal Ijon Tichy nannte. Lang ist’s her …

Jetzt also Vero (Edit: #DeleteVero)

Na, wer kann sich noch an Ello erinnern? Oder Path? Oder GooglePlus? Oder Diaspora? In diese illustre Gruppe reiht sich nun auch Vero ein. Anscheinend der neue „heiße Shyce“ in Sachen Social Media. Ich hab mich da jetzt auch mal angemeldet – und wieder abgemeldet.

Edit: Kritik wird laut

Da mittlerweile ein wenig Kritik vor allem an den Hinterleuten dieser Plattform laut wird, möchte ich meinen Beitrag mal ein wenig ergänzen. Beim allseits beliebten und gewohnt kritischen Heise beschränkt sich die Kritik noch auf überlastete Server und den Zwang, eine Telefonnummer angeben zu müssen (was bei Twitter mittlerweile ja auch Pflicht ist). Bei Twitter macht aber gerade ein Thread die Runde, der die Hinterleute etwas auseinandernimmt. Die Herkunft der Entwickler zu kritisieren halte ich dabei für eher fragwürdig (daher verlinke ich den Thread hier auch nicht) – dass der Gründer in der Vergangenheit gelinde gesagt nicht ganz sauber mit Mitarbeitern umgegangen ist, finde ich da schon schwerwiegender. Bei stern.de werden die Hintergründe etwas näher beleuchtet. Die Titanic hat das Wesentliche auch noch mal zusammengefasst.

Nur mobil – nur Zeugs teilen – nur an ausgewählte Follower

Auf den ersten Blick ist das alles durchaus schick und durchdacht. Vero funktioniert ausschließlich mobil. Man kann dort keine reinen Texte posten sondern nur in Verbindung mit Medien – aber nicht wie bei Instagram nur Bilder und Videos sondern auch Links, Kinofilme, TV-Serien, Bücher und Musik. Es wird also Funktionalität von Goodreads und ähnlichem integriert, was ich grundsätzlich für eine nette Idee halte. Als weiteres Feature fällt auf, dass man relativ bequem bei jedem Post einstellen kann, an welchen Verteilerkreis selbiger geht – wobei „öffentlich“ anscheinend keine Option ist. Man bleibt also einigermaßen unter sich und behält – so das Versprechen – die Kontrolle über seine Inhalte. Eine Share-Funktion scheint es ebenfalls nicht zu geben.

Da simmer dabei!

Ich guck mir sowas ja immer ganz gerne an, habe mich also angemeldet und bin dort momentan sogar unter meinem Klarnamen zu finden (was nicht zwingend erforderlich ist – die Telefonnummer wollen sie aber wissen). Ich habe auch schon das ein oder andere testweise gepostet. Wer mir da also folgen mag. Nur zu! Im Gegensatz zu Snapchat, das ich nie geschnallt habe (zu alt), hat sich mir hier alles recht intuitiv erschlossen. Die App ist durchaus schick und würde es Twitter und Instagram nicht geben könnte ich mir gut vorstellen, nur noch damit sozial zu netzwerken.

Edit: und schon wieder wech

Inzwischen hab ich den ganzen Rotz auch wieder gelöscht. Auch wegen oben genannter Kritik. Auch, weil es – was man noch hätte nachvollziehen können – nur mittel performant ist. Vor allem aber, weil es eigentlich keinen Mehrwert bringt. Also hieß es bei mir schon wieder #DeleteVero. Kleiner Tipp noch aus dem Hause Giga: So löscht man seinen Vero-Account.

Das nächste Instagram oder das nächste Ello?

Das ist jetzt natürlich die Zwei-Milliarden-Dollar-Frage: Geht Vero steil und verdrängt mittel- bis langfristig Instagram von seinem Thron? Oder darf es sich in ein paar Monaten zu Ello, Path, GooglePlus, Diaspora und Co. gesellen und in das Hospiz für total gut durchdachte aber erfolglose soziale Netzwerke einchecken. Auch wenn ich mich da gern überraschen lasse: Mein Tipp ist eher letzteres. Ja, Vero mag das bessere Instagram sein – aber es ist nur einen Hauch besser. Die Features, die es mehr hat, könnte Instagram recht flott nachbauen, falls sie sich als erfolgversprechend herausstellen. Skeptisch macht mich auch der Weg, wie ich drauf aufmerksam wurde: Nämlich durch mein bestehendes Netzwerk nicht mehr ganz so junger Online-Heinis. Wenn so etwas tatsächlich Zukunft haben soll, müsste ich erstmals durch meine Tochter davon hören. Daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass es in fünf Jahren noch Jodel gibt – aber nicht mehr unbedingt Vero.

Aber vielleicht liege ich da auch falsch. Was meint ihr?

Lesetagebuch: Von Asterix bis Zamonien

Hier soll es um jene gehen, die sich weder um Capeträger noch um die weit entfernte Galaxis drehen. Aber lest selbst!

Gerade ausgelesen

Entenhausen Edition: Ich muss gestehen, dass die Lektüre von Band 46 aus dieser Reihe bereits so lange her ist, dass ich Details daraus gar nicht mehr wiedergeben kann. Daher an dieser Stelle nur eine ganz grundsätzliche Empfehlung für die Carl-Barks-Komplettausgabe mit allen „kürzeren“ -Geschichten aus der Feder des Meisters – und natürlich in der Übersetzung von Dr. Erika Fuchs. Lesebefehl nicht nur für eingefleischte Donaldisten.

Asterix in Italien: Ich finde, dass das neue Autoren-Zeichner-Duo seine Sache ziemlich gut macht. Nach den Pikten und Cäsars Papyrus liest sich auch diese Tour durch das antike Italien sehr kurzweilig und flott. Im Rahmen eines Wagenrennens lernen Asterix und Obelix die verschiedenen Regionen des Stiefels kennen, wobei natürlich kaum eine Anspielung und kein Klischee ausgelassen wird. In jedem Fall sind die neuen Geschichten eine deutliche Steigerung zu Uderzos Alleingängen der vorangegangenen Jahre. Ob sie aber an die Goscinny-Klassiker von Anno Tobak heranreichen (oder ob ich selbige nostalgisch überhöhe) muss ich beizeiten noch mal mit einem reread herausbekommen.

Die Stadt der Träumenden Bücher: Dieser -Comic-Doppelband aus deutschen Landen hat mich schlicht begeistert. Wenn eine durchaus grandiose Romanvorlage in die neunte Kunst transferiert wird, muss das Ergebnis ja nicht zwangsläufig ebenfalls gut sein. Hier ist dies aber der Fall. Was sicherlich damit zu tun hat, dass Walter Moers daselbst und Florian Biege sich unfassbar viel Mühe gegeben und Zeit genommen haben, um aus der Vorlage die beiden Bände Buchhaim und Die Katakomben zu zaubern. Hier darf man tatsächlich von graphic novel sprechen. Jedes Panel ist ein Gemälde und die Heldenreise des unbedarften angehenden zamonischen Dichterfürsten Hildegunst von Mythenmetz in die buchimistischen Tiefen der literarischen Metropole Buchhaim und zurück wird gekonnt verdichtet und höchst stimmungsvoll visualisiert. Großartig!

Aktueller Lesestoff

nix

Was als nächstes?

Entenhausen Edition: Mit Entsetzen habe ich festgestellt, bei dieser grandiosen Reihe (siehe oben) schon zwei Ausgaben im Rückstand zu sein. Die Nummern 47 und 48 müssen zeitnah erworben und konsumiert werden.

Perry Rhodan: Und auch hier habe ich gepennt. Vor einiger Zeit hatte Cross Cult den erneuten Versuch gestartet, den guten alten wieder einmal ins Comicformat zu übertragen. Das Ergebnis ist ehrlich gesagt nur mäßig. Wie es ausgeht, will ich aber trotzdem wissen. Hier fehlen mir noch die Hefte fünf und sechs.

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