Schlagwort: Film

Es war einmal in Ukonio City

Die Älteren werden sich erinnern: Bevor das #Lego-Fachmagazin zusammengebaut.com das Licht der Welt erblickte, hatte das Nachrichtenportal #Ukonio für Furore gesorgt, bei dem ich die Freude und Ehre hatte, hin und wieder einige Beiträge beizusteuern. Lang ist’s her und inzwischen ist die Seite auch vom Netz genommen worden.

Meine neun besten Artikel1 aus den Jahren 2011 bis 2014 habe ich jetzt hierher gerettet2 – auch, damit die Verlinkungen dorthin wieder funktionieren.3

Gratis Comic Tag

In den Jahren 2011 und 2012 habe ich über den jeweiligen #GratisComicTag berichtet und mir den ein oder anderen Gedanken über diesen Festtag für #Comics gemacht.

Neue nerdige Magazine

Im Jahr 2012 kamen zwei neue Printerzeugnisse auf den Markt, was ich entsprechend kommentierte.

Tablet und Lego

Für die Medienhistoriker:innen: Ukonio hatte damals eine umfangreiche Tech-Sparte, in der über neue Smartphones und andere technische Erzeugnisse berichtet wurde. Einmal durfte ich auch. Und es gab bereits eine Lego-Sparte, aus der sich dann Zusammengebaut entwickelt hat.

  • März 2013 – Google Nexus 10 im Test: Traum-Tablet? – Keine Ahnung, ob das Ding für seine Zeit damals wirklich so gut war, wie ich behauptet hatte. Hab es jedenfalls als Lesegerät für Comics in guter Erinnerung – und in irgendeiner Schublade fliegt es auch noch rum. Funktioniert natürlich nicht mehr, da der schmale Speicherplatz irgendwann fast komplett vom Betriebssystem in Anspruch genommen wurde – und es irgendwann auch keine Updates mehr gab. Aber irgendwie fehlt mir ein solches Gerät schon. Ob ich mir doch mal das Pixel Tablet genauer anschauen sollte?
  • August 2014 – Lego Space Exo Suit: Rückkehr des Weltraum-Klassikers in grün und gut gerüstet – Was soll ich sagen? Lego geht immer.

Film und Serie

Und das war die Zeit, in der ich noch ab und an zu Pressevorführungen ins Kino gegangen bin. Den ein oder anderen #Film habe ich da mitgenommen – und einmal sogar die Pilotfolge einer Serie.

Von Cheeseburgern, Currywürsten und Webfundstücken

Vieles Schöne aus dieser Zeit lebt jedoch nur noch in meiner Erinnerung weiter. Gern denke ich an unsere gemeinsamen Rubriken CWD und CBD zurück. Im Rahmen des “Currywurst Donnerstag” und des “Cheeseburger Donnerstag” hatten wir uns als Gastrokritiker versucht – und das gar nicht mal so schlecht. Und schließlich hatte ich dort meine Webfundstücke-Rubrik – die “Eskapistischen Links der Woche” – als monatliche Zusammenfassung zweitverwertet. Those were the days.

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  1. Jaja. “Wenn das die besten sind, möchte ich die schlechten nicht lesen.” Witzig, witzig![]
  2. archive.org macht’s möglich[]
  3. Ich halte mein Blog in Schuss – zumindest gebe ich mir Mühe.[]
  4. die Serie finde ich ja auch ganz nett[]

Die Woche: Wiederaufnahme der Reisetätigkeit

Ungeachtet des Titels dieser Rubrik blicke ich erneut ein paar Wochen mehr zurück, zunächst in jene beiden, die mit Osterurlauben gefüllt waren.

Hauptstadt der Dinosaurier

Nach zwei Jahren Abstinenz – abgesehen von einigen Tagesausflügen und Besuchen bei Verwandten – sind wir es erst einmal ruhig angegangen und haben zunächst der Hauptstadt einen Besuch abgestattet. Wie zuletzt vor drei Jahren ging es Anfang April für ein paar Tage nach Berlin. Schön war’s wieder!

Zum Glück sind wir unter anderem dem Rat des guten Robert gefolgt und haben das Museum für Naturkunde1 besucht. Dadurch konnte ich mir einen bald 40 Jahre alten Kindheitstraum erfüllen und die beeindruckenden Dinosaurierskelette in Echt und von Nahem bestaunen, die ich damals nur aus kleinen Fotos in meinem Was-ist-was-Buch kannte. Darunter auch das “Berliner Exemplar” des Archeopteryx. Der kleine Junge in mir hat wahre Luftsprünge gemacht. Falls ihr die Gelegenheit habt, unbedingt hingehen!

Drei Worte genügen

Immer wieder Rügen! Unter dem Motto ging es danach nach vier Jahren Abwesenheit endlich wieder für eine Woche auf Deutschlands größte und schönste Insel.

Wer Rügen sagt, muss natürlich auch Hiddensee sagen. Wald und Wellen bekommt man auch hier im Komplettpaket geboten. Zur allgemeinen Erbauung2 noch ein paar Ostsee-Impressionen.

Rhodan alt und neu

Urlaubszeit ist immer auch Lesezeit. In meinem Fall seit längerem wieder mit großem Schwerpunkt auf Raketenheftchen. In der Erstauflage kommt der aktuelle Perry-Rhodan-Zyklus an der Schwelle zu seinem letzten Drittel offenbar langsam in die Gänge.3 Sowohl die Hefte 3163 als auch 3164 habe ich spontan in meine Top 5 dieses Zyklus’ aufgenommen. Robert Corvus lässt es in Freundliches Feuer ordentlich krachen, dabei gelingt es ihm außerdem, eine große Zahl an Charakteren würdig in Szene zu setzen. Michael Marcus Thurner zieht in Lloyd und das Chaofaktum die riskante Nostalgiekarte, macht dabei aber alles richtig.4 Klassische Rhodan-Epochen in modernem Gewande neu geschildert sind für mich immer ein Highlight der Serie. Sehr interessant im Übrigen auch der kurze Werkstattbericht des Autors.

Und nun muss ich wohl den aktuellen Stand meiner Top-5-Liste des Zyklus präsentieren, oder? Bitteschön:

  1. “Ein Kastellan für Apsuhol” von Michelle Stern (3112)
  2. “Lloyd und das Chaofaktum” von Michael Marcus Thurner (3164)
  3. “Die herrlichste Stadt aller Zeiten” / “Die Zukunft ist eine Falle” von Kai Hirdt (3159 & 3160)
  4. “Der unsichtbare Dritte” / “Mondmörder” von Kai Hirdt (3126 & 3127)
  5. “Freundliches Feuer” von Robert Corvus (3163)

Ganz ursprünglich war ich mir gar nicht sicher, ob ich die neue Miniserie Atlantis überhaupt lesen wollte. Das Szenario schien mir zu sehr an Traversan angelehnt, nur dass es diesmal Perry höchstselbst in die Epoche der Glanzzeit des Arkonidischen Imperiums versetzen sollte. Je näher der Erscheinungstermin rückte, desto interessierter wurde ich allerdings, was vor allem an den begeisternden Ankündigungen des Chefautors Ben Calvin Hary lag. So hat mich Band 1 Im Land der Sternengötter aus seiner Feder dann auch sehr angenehm überrascht. Der zusammengefasst eher schlicht klingende Plot – Perry Rhodan und Sichu Dorksteiger werden durch eine Verkettung wilder Zufälle in Abendkleid und Anzug auf den Kontinent Atlantis5 kurz vor dessen Untergang im Jahr 8.000 vor Christus versetzt und sehen sich gezwungen, mit dem damaligen Atlan Kontakt aufzunehmen, wobei ihnen eine Einheimische zur Seite steht – wird durchaus nachvollziehbar und sehr spannend erzählt. Vor allem aber merkt man in jedem Absatz, wieviel Mühe und Herzblut Hary in den Weltenbau gesteckt hat. Die Charaktere sind allesamt sehr gelungen und das Szenario ist durchdacht und detailreich, dass es eine Freude ist. In Band 2 Festung Arkonis von Lucy Guth setzt sich diese Freude an der Schilderung der Handlungsorte fort, leichte Abzüge gibt es bei etwas zu holperigen Auflösung des Plots. Die Rettung der Helden aus der tödlichen Gefahr war mir selbst für ein Raketenheftchen zu schwer nachzuvollziehen. Dennoch bin ich froh, die Miniserie angegangen zu sein und freue mich auf die weiteren Hefte.

Mein Vorhaben, gleich drei alte Zyklen nachzulesen ist erwartungsgemäß sehr ins Stocken geraten. Darüber muss ich mir noch einmal ernsthaft Gedanken machen und wenigstens einen davon weglassen. Zumal ich inzwischen Lust bekommen habe, ältere Mini- und Taschenbuchserien nachzulesen.

Immerhin habe ich im Urlaub aus einer Laune heraus6 das klassische Perry Rhodan Heft 13 Die Festung der sechs Monde gelesen. Die Lektüre hat wieder Spaß gemacht. Interessant aber, was für ein kleiner Ganove unser Perry damals sein konnte. Die false flag operation, mit der nebenher die ferronische Opposition diskreditiert wird, ist schon speziell. Ich frage mich bei der Gelegenheit, mit wem die Ferronen eigentlich offiziell das Handelsabkommen geschlossen haben? Formal darf Rhodan zu der Zeit nur für die Dritte Macht sprechen, seine Mikronation auf der Erde. Allerdings deutet der Roman an, dass Rhodan und Co. auch der ferronischen Führung gegenüber als Arkoniden auftreten. Wurden die Ferronen etwa jahrzehntelang im Unklaren gelassen, wer die Terraner wirklich sind? Aber gut, das führt jetzt zu tief in die Historie des Perryversums.

Alte Filme

Aus einer weiteren Laune heraus habe ich kürzlich “E.T.” geschaut – und zwar zum ersten Mal seit meiner Kindheit, als er damals im Kino lief.7 40 Jahre her also. Von ein paar winzigen Details abgesehen8 funktioniert der heute noch ziemlich gut. Und ich muss gestehen, erst heute geschnallt zu haben, wie sehr der ganze Film aus kindlicher Sicht geschildert ist. Lange Zeit sieht man von den meisten Erwachsenen die Gesichter und Köpfe nicht, das Handeln der Erwachsenen ist nur deshalb so bedrohlich, weil es unverständlich ist. Seht mir diese späte naive Erkenntnis nach, damals als Siebenjähriger ist mir das nicht aufgefallen.9

In dem Zuge kam mir der Gedanke, ein paar weitere Filmklassiker nachzuholen, die auf meiner Liste noch fehlen. Da habe ich komischerweise große Lücken. “Titanic” habe ich zum Beispiel erst vor ein paar Jahren erstmals gesehen.

Ich weiß, der Hauptdarsteller ist eine äußerst kritische Figur10 – aber für jemanden meines Jahrgangs ist es mehr als überfällig, endlich einmal “Top Gun” zu schauen – auch weil da alsbald ein zweiter Teil ansteht.  Ich kann mich noch sehr gut an den Schulkumpel erinnern, der nach Genuss des Films behauptete, nun problemlos eine F-14 fliegen zu können.11 Puh. Naja, ist nicht ganz so gut gealtert wie “E.T.”, um es vorsichtig auszudrücken.12 Ist aber sehr typisch für seine Zeit und somit Teil der Popkultur meiner Generation.13

Neue Serien

Serien wurden in den vergangenen Wochen und Monaten etliche gestreamt. Ich beschränke mich auf die aktuellsten.

Star Trek: Picard krankt nach vielversprechenden ersten Folgen an denselben Problemen wie in der ersten Staffel: zu wenig Produktions-Ressourcen, zu viele Folgen und die Handlung besteht aus kaum mehr als Nostalgie. Die mittleren Episoden hängen furchtbar durch, drei, vier Parallelplots plätschern uninspiriert vor sich hin und alles wird nur mühselig von der durchaus guten Besetzung am Leben gehalten. Naja, wenigstens haben wir jetzt Gaius Baltar in Sternenflottenuniform gesehen. Ja, so schlimm ist das alles auch nicht. Ich gucke die Serie trotz allem nicht gänzlich ohne Begeisterung. Darüber wird alsbald ausführlich in der Eskapedia zu reden sein.

Moon Knight hingegen ist großartig! Oscar Isaac füllt die Rolle des multiplen Helden wunderbar aus. Vor allem als Steven läuft er zu Hochtouren auf. Ich bin gespannt, ob sich die Gerüchte zur Verknüpfung mit dem nächsten Thor-Film bewahrheiten. Und hoffe inständig, dass Moon Knight noch in etlichen MCU-Filmen auftauchen wird.

Die große Serienüberraschung schließlich ist Severance. Ich hatte mir das Apfelfernsehen wegen Foundation14 und For all Mankind15 zugelegt, wegen Severance werde ich es behalten. Schon die Grundidee klingt interessant. Durch ein chirurgisches Verfahren werden bei einigen Menschen die Erinnerungen und somit das Bewusstsein zweigeteilt, einmal für das Privatleben und einmal für das Berufsleben. Man weiß zu Hause also nichts mehr von seinem Beruf und im Büro nichts mehr von seinem Privatleben. Die Umsetzung der Idee ist grandios, die Schauspieler und ihre Figuren sind hervorragend. Mit minimalsten Mitteln wird eine unglaublich spannende Geschichte erzählt, die einen am Ende der ersten Staffel mit einem nervenzerfetzenden Cliffhanger zurücklässt.

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  1. Oh! Die haben auch einen Podcast! Interessant![]
  2. und als Beweis, dass wir wirklich auf einer Insel waren[]
  3. Ich teile beziehungsweise verstehe die oft geäußerte Kritik an der schleppenden Metahandlung durchaus, bleibe aber wegen der guten bis sehr guten Einzelromane bei der Stange.[]
  4. Im Gegensatz zu einer gewissen Trek-Serie, zu der ich weiter unten komme.[]
  5. Jepp, den gab es im Perryversum in echt.[]
  6. und aus Fanfiction-Recherchegründen[]
  7. Ja, so alt bin ich.[]
  8. Die Kussszene in der Schule ist schon ziemlich strange. Dafür wirkt die alleinerziehende Mutter der Hauptfigur geradezu modern.[]
  9. Ich bin im übrigen nicht sicher, welche (Schnitt-) Fassung ich da gesehen habe. Bekanntlich hat Spielberg in einem späteren Cut ein paar Waffen der Polizisten CGI-mäßig durch Funkgeräte ersetzt. Ein Funkgerät war mir aufgefallen – ansonsten waren die aber alle immer noch doll bewaffnet. Außerdem schienen mir ein paar Szenen zu fehlen, an die ich mich zu erinnern meinte.[]
  10. Blöderweise gefallen mir die meisten Filme mit dem.[]
  11. Gruß nach Quickborn![]
  12. Alter, wie übergriffig macht Maverick sich bitte an sein Love-Interest ran?!? Von der Navy-Verherrlichung, die bekanntlich volle Absicht war, ganz zu schweigen. Wie bei derartigen Filmen üblich, hat das Militär an seiner Entstehung maßgeblich mitgewirkt.[]
  13. Die zu Recht mit einiger Selbstkritik betrachtet werden muss.[]
  14. Davon hatte ich mehr erhofft.[]
  15. Die erste Folge hatte mich arg abgeschreckt, da bin ich noch immer nicht weitergekommen.[]

Das Beste aus dem Hause DC-Comics

Erneut stellt Volker1 für die Datengrundlage einer kommenden Sendung ein paar Fragen in den virtuellen Raum. Diesmal geht es um das Comicuniversum von Batman, Superman und Co.

Bekanntlich ziehe ich das Haus der Ideen2 vor. Dennoch kann ich auch dem Mitbewerber viel abgewinnen und sehe mich mit ausreichender Kompetenz gesegnet, die Fragen zu beantworten.

Wie immer ist das Ganze ein prima Aufhänger für einen Blogpost, in dem ich meine knappe Twitter-Antwort etwas ausführen kann. Beginnen wir also mit Frage eins.

Meine Top 5 der besten/liebsten DC-Filme

Das mit den Filmen bekommt das MCU bekanntlich deutlich besser hin. DC ist allerdings schon sehr viel länger im Filmgeschäft tätig – und hat sich mit seinen aktuellen Produktionen auch wieder mehr als gefangen. Ausreichend Material also, um gute bis sehr gute Filme zu identifizieren und eine Top-5-Liste3 zu befüllen.

1. Wonder Woman (2017) – Was soll ich sagen? Bester Film! Alles richtig gemacht.

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2. The Dark Knight (2008) – Nach einem kürzlichen Rewatch habe ich festgestellt, dass sich meine einstige Begeisterung für diesen Film nicht mehr ganz reproduzieren lässt. Zu seiner Zeit war er aber mit das Beste, was wir in Sachen Superhelden-Zeugs hatten. Und er hat den besten Joker.

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3. Aquaman (2018) – Auch hier kein Grund zum Meckern: Großartige Hauptfigur, interessantes Szenario, runde Geschichte.

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4. Batman Returns (1992) – Hier gilt in noch höherem Maße, was ich für den zweiten Nolan-Batman oben angemerkt habe. Mit Blick auf den Trailer glaube ich kaum, dass mich der Film heute noch begeistern könnte.4 Aber damals war er mein absoluter Liebling.

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5. Shazam (2019) – Dieser Film hat schlicht und einfach Spaß gemacht. Auf die Art und Weise hat das DCEU5 eine echte Zukunft.

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Meine Top 5 der besten/liebsten DC-TV-Serien

In Sachen TV-Serien hatte ich schon öfter betont, dass ich hier den Vorteil bei DC sehe. Keine der Marvel-Serien konnte mich bislang überzeugen – bei DC waren es allerdings bereits einige. Auch wenn ich längst nicht in alle reingeschaut habe.

1. The Flash – Ja, es ist schnulzig, es ist trashig, es ist seifenoperig – aber The Flash ist aktuell meine absolute Lieblings-Superheldenserie.6 Bei allen Plot- und Logiklöchern macht sie in Sachen Charakter-Chemie einfach alles richtig. Inzwischen habe ich Staffel fünf konsumiert, freue mich darauf, dass die sechste erschwinglich streambar wird und hoffe, dass es noch etliche geben wird.

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2. Batman: The Animated Series – Diese Serie aus den 90ern kann man gar nicht hoch genug einschätzen, hat sie doch der Legende des Dunklen Ritters etliche Figuren und Handlungselemente hinzugefügt. Mir hat sie damals vom Stil und von den Geschichten her sehr gut gefallen – und ich glaube, das meiste davon würde auch heute noch gut funktionieren.

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3. Legends of Tomorrow – Die Ursprungsserie des DC-Arrowverse7 hat mich tatsächlich nie so gepackt. Ihr zweiter (?) Spinoff nach “The Flash” (siehe oben) jedoch umso mehr. Von den Legends of Tomorrow habe ich bislang zwar nur die erste Staffel gesehen, das trashig-unlogische Zeitreise-Chaos hat mir aber extrem gut gefallen. Das muss ich alsbald unbedingt mal weitergucken.

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4. Superman: The Animated Series – Hm. An das Intro kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Ich bin auch sicher, dass diese Serie nie ganz an das Batman-Pendant (siehe oben) herankam. Aber sie hatte auch etliche gute Folgen – will mir mein Gedächtnis zumindest weismachen.

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5. Batwoman – Als dritte Arrowverse-Serie, die würdig ist, in meine Top-5-Liste aufgenommen zu werden, gesellt sich Batwoman hinzu. Ich find’s durchaus schade, dass Ruby Rose den Fledermausmantel wieder abgelegt hat. Mal schauen, was in Staffel zwei draus wird.

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Meine Top 5 der besten/liebsten DC-Charaktere

An ikonischen und interessanten Figuren mangelt es DC wahrlich nicht. Dennoch habe ich mich ab Platz drei durchaus schwer getan.

1. Bruce Wayne / Batman – Den guten Bruce auf Platz eins zu setzen hat ehrlich gesagt fast nur noch nostalgische Gründe. Ja, Batman ist cool. Ja, er ist als8 einziger normaler Mensch unter all den Superwesen etwas ganz besonderes – vor allem, wenn er trotzdem gegen sie bestehen kann.

Mittlerweile finde ich seine Rolle des düsteren Einzelkämpfers für die Gerechtigkeit aber mächtig ausgelutscht. Wenn es mich einstmals fasziniert hat, dass er sogar erfolgreich gegen Superman selbst antritt, finde ich dieses Motiv mittlerweile nur noch ermüdend. Spätestens in der unsäglichen Martha-Szene haben sie diese Idee dermaßen totgeritten – ich hoffe, sie lassen es damit endgültig gut sein.9

Bezeichnend vielleicht, dass meine liebste Batman-Version der letzten Jahre der Lego-Batman ist, der all diese Düsterheit so herrlich auf die Schippe nimmt.

2. Diana von Themyscira / Wonder Woman – Eigentlich gehört diese Dame auf Platz eins. Einer der ältesten Superhelden überhaupt ist nämlich eine Frau – und dabei kein Imitat oder Sidekick eines männlichen Pendants. Wonder Woman steht für sich allein,10 ist niemandem untergeordnet – und nicht einmal Batman weiß ein Mittel, sie zu überwinden.

Hinzu kommt der griechisch-mythologische Hintergrund – und hin und wieder ein unsichtbares Flugzeug. Was will man mehr?

3. Barbara Gordon / Batgirl – Auch wenn die gute Barbara sowohl vor als auch während ihrer Oracle-Zeit11 zu glänzen wusste, mag ich vor allem die Burnside-Version mit dem neuen Kostüm aus der New-52-Ära. Die coole blitzgescheite Informatikstudentin, die eigenständig in Gothams Hipster-Stadtteil12 unterwegs ist, macht mächtig Laune.

4. Green Lantern – Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass ich hier keinen Klarnamen angegeben habe. Das liegt daran, dass ich keine spezifische Green Lantern – also etwa Hal Jordan, John Stewart oder Kyle Rayner – meine, sondern vielmehr den Superhelden und seine Fähigkeiten an sich.

Das kosmische Helden-Korps, das mit purer Willenskraft durchs All reisen und dort für Recht und Ordnung sorgen kann, hat es mir angetan.

5. Oliver Queen / Green Arrow – Ich beende diese Teil-Liste mit einem Verlegenheitseintrag. Hier ist zudem ausdrücklich nicht der Oliver Queen aus der TV-Serie gemeint, der mir doch zu arg als Batman-Klon daherkommt (düster und so). Generell ist auch die Comicversion sehr nah am Dunklen Ritter dran (tagsüber stinkreicher Konzernchef, nachts Superheld ohne Superkräfte) – was mir in den wenigen Comics, die ich mit ihm gelesen habe, aber immer gefallen hat, ist seine Revoluzzer-Ader, die vor allem in Elseworld-Geschichten zum Tragen kommt, wenn Superman und/oder Batman mal wieder die Seiten wechseln.

Meine Top 5 der besten/liebsten DC-Comics

Das Wichtigste zuletzt: Die Comics selbst. Hier habe ich natürlich inzwischen dermaßen viel gelesen, dass eine solche Auswahl arg schwierig wird. Ganz spontan ohne viel Nachdenken kam folgende Liste zustande. Erstaunlich, dass ich gar keinen reinen Batman-Comic mehr dabei habe.13

1. Genosse Superman / Red Son – Kal-El ist immer dann eine großartige Figur, wenn seine Macht und seine Fähigkeiten konsequent zuende gedacht werden. Dies gelingt in den meisten Fällen nur in den Elseworld-Geschichten, in denen die Restriktionen der Original-Handlung nicht gelten müssen.

So in dem legendären Band “Red Son”, der von der schlichten Prämisse ausgeht, dass Baby-Superman einen halben Tag später die Erde erreicht und dadurch nicht in Kansas, sondern in der Sowjetunion landet.

Dadurch wird natürlich alles anders, Kal-El ist nun ein tapferer Sowjet-Bürger, der Stalin nach seinem Tod sogar als Staatsoberhaupt beerbt. Das alles ist sehr klug, spannend, einfallsreich und konsequent zuende erzählt.

2. Gotham Central – Wie ergeht es eigentlich den ganz normalen Menschen in einer Welt voller Superhelden und Superschurken – beispielsweise den regulären Polizistinnen und Polizisten in Gothams Innenstadt?

Dieser Frage geht diese abgeschlossene Serie sehr “realitätsnah” auf den Grund.

3. Animal Man (New 52) – Zu Recht eine der am höchsten gelobten Serien der New-52-Ära. Unter anderem habe ich hier und hier ein paar Worte darüber verloren.

4. Injustice: Gods Among Us – Ähnlich wie in “Red Son” (siehe oben) wird auch in dieser Serie etwas konsequenter auserzählt, was ein Superman so alles kann, wenn man ihn von der Leine lässt – beziehungsweise er sich selbst. Die Injustice-Comics basieren ursprünglich auf dem gleichnamigen Videospiel, spannen aber ein recht einfallsreiches Alternativ-Universum auf, das damit beginnt, dass der Joker Superman dermaßen auf die Palme bringt, dass er kurzerhand den Joker im Affekt tötet und danach beschließt, das Böse ein für alle mal restlos vom Antlitz der Erde zu tilgen. Rigoros und konsequent.

Dabei gleitet er natürlich bald in diktatorische Gefilde ab, wird aber lang von vielen Mithelden begleitet, da sie das hehre Ziel einer utopischen Welt durchaus teilen. Und selbstverständlich schart sich der Widerstand mal wieder um Batman, der Staffel für Staffel vergeblich versucht mit anderen Mitteln14 Supermans immer drastischer werdende Herrschaft zu beenden.

5. Wonder Woman (New 52) – In diesem “Run” wurde die gute Diana erneut eng an ihre griechisch-mythologischen Wurzeln herangeführt. Es geht darin um ihre Herkunft und ihr Erbe und sie muss sich vor allem mit der olympischen Götterwelt herumschlagen, die im DC-Universum natürlich sehr real unterwegs ist.

Grundplot ist, dass der olle Zeus spurlos verschwunden ist und die übrigen Olympier beginnen, um den vakanten Thron zu intrigieren. Bis ein bis dato unbekannter Erstgeborener des Göttervaters auftaucht, der besagten Thron auf sehr rubuste Weise für sich beansprucht. Aber da hat Wonder Woman auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Vorfreude auf den Podcast

Soweit mein Beitrag zu des Selbstgesprächlers Podcast-Recherche. Inzwischen ist das Ergebnis seiner Bemühungen in den Aether gewandert. Lauschet also:

Selbstgespräche im Zwiegespräch 018 – Das Beste/Liebste aus dem Universum von DC – Teil 1

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  1. Dessen wunderbarer Podcast in jeden Podcatcher gehört. Aktuell zieht er den Dialog vor und produziert überwiegend die Selbstgespräche im Zwiegespräch.[]
  2. Marvel[]
  3. Eigentlich will ich ja gerade eine TopVier-Kategorie in meinem Blog etablieren. Für Volker mache ich aber selbstverständlich eine Ausnahme.[]
  4. Über nostalgische Verklärung hinaus.[]
  5. Oder wie die offizielle Abkürzung des aktuellen DC-Filmuniversums lauten mag.[]
  6. Dabei fand ich die Figur in den Comics immer total doof.[]
  7. “Arrow”[]
  8. fast[]
  9. Interessanterweise wird Batman im Arrowverse tunlichst gemieden und für verschollen erklärt. Ein wenig Abwesenheit tut der Figur sicherlich mal ganz gut.[]
  10. “Wonder Man” wurde Jahre später erst erdacht – und dann auch noch beim Konkurrenzverlag.[]
  11. Wir erinnern uns: Der Joker schoss sie im legendären “Killing Joke” in den Rollstuhl. Bekanntlich sind Rückgratverletzungen im DC-Universum jedoch über kurz oder lang heilbar.[]
  12. Oder war’s ein Vorort?[]
  13. Selbst in Gotham Central kommt er nur sehr am Rande – ich glaube sogar nur in ein, zwei Panels – vor.[]
  14. Schurken, Magie, Götter, Parallelwelten[]

Die 3×5 besten Marvel Cinematic Universe Sachen

So ein Zwiegespräch will gut vorbereitet sein. Unser Volker geht sehr vorbildlich vor und fragt vor jeder Themensendung stets das Publikum nach seinen Vorlieben. Diesmal geht’s um das Marvel Cinematic Universe kurz: MCU.

Da ich mich terminlich immer schwer tue, musste ich das großartige Angebot, selbst an der Sendung teilzuhaben, ausschlagen. Aber eine adäquate Antwort möchte ich dem guten Volker immerhin geben. Aus Sicherheitsgründen hier vielleicht besser eine

WARNUNG VOR DEM (milden) SPOILER

Top 5 MCU-Filme

Ich werde jetzt bei jeder Rubrik betonen, dass es unglaublich schwer und ungerecht ist, jeweils nur fünf auswählen und nennen zu dürfen. Es gab tatsächlich in den zehn Jahren keinen Film, der mir so gar nicht gefallen hätte. Aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin und nur die fünf Filme nehme, die mich wirklich von Anfang bis Ende ohne Längen und Fragezeichen komplett begeistert haben, dann werden es wohl diese hier sein. (Und natürlich schummel ich, indem ich Infinity War und Endgame zusammenfasse.)

Top 1 – Avengers: Infinity War & Avengers: Endgame

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Als Endpunkt nahezu aller Entwicklungen der ersten drei MCU-Phasen sind diese beiden Filme auf allen Ebenen der Gipfel dieser einzigartigen Filmreihe. Keine Diskussion.

Top 2 – Thor: Ragnarok

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Als Freund der Geschichten aus der nordischen Mythologie mag ich die Filme mit dem Donnergott ohnehin ganz gerne – wobei die beiden ersten aus der Thor-Trilogie nie in die engere Wahl für diese Top-5-Liste gekommen wären. Der dritte Film ragt aber deutlich heraus – nicht nur, weil es eigentlich ein Thor-Hulk-Film ist, der gekonnt Elemente aus den Planet-Hulk-Comics verarbeitet. Der Film sprüht vor Witz, glänzt mit großartigen Nebenfiguren (Jeff Goldblums Grandmaster, Loki, Valkyre und Korg, um nur einige zu nennen) und setzt die eigentliche Charakterentwicklung Thors überhaupt erst in Gang, die sich schließlich über die abschließenden Avengers-Filme erstreckt. Und sie spielen Led Zeppelin.

Top 3 – Guardians of the Galaxy

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Lange Zeit mein unangefochtener Liebling unter den MCU-Filmen – mit seinem einfallsreichen Science-Fiction-Szenario, den witzigen Charakteren und einer rasanten Handlung. Und dann die Musik! Und das Raumschiff! Herrlich!

Top 4 – Black Panther

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Einer der insgesamt “rundesten” MCU-Filme, was die Charaktere, die Handlung, Botschaft und Thema und das Sägen an filmhistorischen Gewohnheiten angeht. Mit Killmonger präsentiert er einen der schlüssigsten Antagonisten, dem man seine Motivation 100%ig abnimmt – und der man sogar folgen kann, wenn man das möchte.

Top 5 – Spider-Man: Homecoming

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Aber was wäre ein Marvel-Kino-Universum ohne Spider-Man? Wie gehyped war ich, als klar wurde, dass er in Civil War seinen ersten Auftritt haben würde. Und wie sehr hat sich meine leichte Skepsis zerblasen, als ich seinen ersten eigenen MCU-Film bestaunen durfte, der glücklich den dritten Anlauf dieser Figur auf der großen Leinwand darstellte. Denn sie haben damit alles richtig gemacht. Es wurde nicht zum x-ten Mal sein Origin erzählt, sondern eine frische flotte Geschichte über Spideys erste eigenständige Gehversuche unter Iron Mans Fittichen. Auch ihm wurden wunderbare Charaktere zur Seite und ein stimmiger Antagonist gegenübergestellt. Großartig!

Top 5 MCU-Figuren

In dieser Rubrik fällt mir die Auswahl am schwersten. Denn für mich heißt es nach hirnzermarterndem Sinnieren, dass ich Captain America, Shuri, Okoye, Loki, Wasp, Ant-Man, Killmonger, Hawkeye, Ned, Rocket und viele andere nicht aufführen kann. Und das ist unverzeihlich.

Top 1 – Iron Man

In den Comics hat dieser Knabe ja immer eher ein Dasein in der zweiten Reihe gefristet. Ja, er war auch hier Gründungsmitglied der Rächer, hatte interessante Handlungsbögen und stets eine Menge Potential. So richtig durchgestartet ist er aber erst mit seiner Interpretation durch Robert Downey Jr. – und nicht zuletzt dadurch wurde er schnell zur Schlüsselfigur der drei ersten MCU-Phasen, die neben seiner eigenen Trilogie auch die vier Avengers-Filme sowie Civil War und Spider-Man: Homecoming dominiert hat. In seiner Figur fokussieren sich die Zweifel und inneren Konflikte, die mit derartigen Machtmitteln gepaart mit dem naiven Willen, allen zu helfen, einhergehen. Tony Stark aka Iron Man geht den Weg vom selbstsüchtigen Waffenhändler bis zum selbstaufopfernden Weltenretter in den zehn Jahren MCU in aller Konsequenz und sehr eindringlich dargestellt bis zum bitteren Ende.

Top 2 – Spider-Man

Peter Parker sollte immer die einfallsreichste und wichtigste Figur in jedem Marvel-Universum sein, denn er repräsentiert originär das, was die Marvel-Superhelden grundsätzlich von den klassischen Kollegen bei DC unterscheidet. Es sind allem voran normale Menschen mit normalen Konflikten und Problemen – die nebenher versuchen, mit der Macht und der Verantwortung klarzukommen. Dies darzustellen gelingt dankenswerter Weise auch der MCU-Version des Netzschwingers. Da steckt noch ganz viel Potential drin.

Top 3 – Captain Marvel

Gewaltiges Potential steckt auch in Carol Danvers. Sie wird eine der wichtigsten Figuren der folgenden MCU-Phasen sein – auch und vor allem dank ihrer Interpretation durch Brie Larson. Ähnlich wie bei Iron Man ist es ihr gelungen, die zwar interessante aber immer etwas im Hintergrund stehende Comic-Vorlage mit noch mehr Power und Leben zu erfüllen. Von ihr und ihren Filmen verspreche ich mir noch sehr viel.

Top 4 – Thanos

Es ist dem MCU auffallend oft gelungen, den Heldinnen und Helden sehr gute Antagonisten entgegenzustellen. Immer wieder handelt es sich um Figuren, die von durchaus nachvollziehbaren Motiven getrieben werden, bei denen man ein wenig darüber nachdenken sollte, ob es nur Zufall ist, dass sie hier gerade auf der Seite der “Bösen” stehen. Thanos ist ein Idealbeispiel dafür – und ein bisschen mehr. Denn er steht für die durchaus verbreitete These, dass die so genannte “Überbevölkerung” Wurzel allen Übels auf Erden sei. Es ist dem MCU zu danken, klipp und klar darzustellen, was die letzte Konsequenz dieser Analyse tatsächlich bedeutet: nämlich, dass irgendjemand sich herausnimmt zu entscheiden, dass sehr viele Leute sterben. In der Figur des Thanos ist dieser Wahnsinn hervorragend dargestellt worden.

Top 5 – Dr. Strange

Er ist so ein bisschen die magische Tony-Stark-Version – und doch ganz anders. Auch er will nichts geringeres als die Welt beschützen, ist dabei aber nicht (mehr) von allzu vielen Selbstzweifeln geplagt. An der Figur werden wir in den kommenden Phasen noch einige Freude haben. Naja, und ich mag den Cumberbatch halt.

Top 5 Marvel-Zeugs außerhalb des MCU

Die Zahl der Dinge, die für diese Auswahl die Grundgesamtheit bilden (Comics, Serien, Filme, etc. aus 80 Jahren Verlagsgeschichte) ist derart riesig, dass es die Aufgabe in den Bereich des Absurden abgleiten lässt. Dennoch fiel es mir überraschend leicht, mich hier auf fünf Dinge festzulegen.

Top 1 – Spider-Man: Into the Spider-Verse

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Das ist so ein unfassbar guter Film. Miles Morales ist ein großartiger Spider-Man und er wird so toll in Szene gesetzt – und gleichzeitig wird die Peter-Parker-Legende angemessen gewürdigt. Guckt den Film einfach! Und falls ihr ihn schon gesehen habt – guckt ihn noch mal!

Top 2 – Logan

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Es soll ja tatsächlich Leute geben, die den Hugh-Jackman-Wolverine nie so recht mochten. Vielleicht, weil er ihrer Meinung nach der Comic-Vorlage nicht ausreichend gerecht würde – keine Ahnung. Ich mochte ihn immer sehr. Sowohl in den ursprünglichen X-Men-Filmen als auch in seinen nur mäßig zusammenpassenden Solo-Auftritten. Seinen Höhepunkt hatte er aber zweifelsohne im Schlusspunkt seiner Laufbahn, in seinem allerletzten Auftritt in dieser Rolle. Selbiges gilt im Übrigen für den Patrick-Steward-Professor-X, der in diesem Film in einer schauspielerischen Meisterleistung sein ebenso tragisches Ende findet. Ganz großes Kino!

Top 3 – Ms. Marvel aka Kamala Khan

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Diese Figur erblickte mit ihrer eigenen Comic-Reihe 2014 das Licht der Welt und ist eine der besten Neuerfindungen des Marvel-Universums seit Miles Morales. Auch sie steht in bester Spidey-Tradition als jugendliche Beschützerin der eigenen Nachbarschaft mit etlichen allzu menschlichen Problemen vor der Brust. Die junge Kamala Khan aus Jersey City ist Tochter pakistanischer Einwanderer, absolutes Geek-Girl und größter lebender Carol-Danvers-Fan. Als sich dann auch noch herausstellt, dass sie Inhuman-Gene in sich trägt und (mehr oder weniger) spontan Superkräfte entwickelt, wird sie die neue Miss Marvel. Großartige Figur! Großartige Comics!

Top 4 – Avengers versus X-Men

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Derartige Comic-Crossover-Events gibt’s bei Marvel ja ständig. Man hat manchmal gar das Gefühl, dass sie nahtlos aufeinander folgen. Soll mir aber recht sein, ich mag die Meta-Geschichten, die sich über die verschiedenen Superhelden-Serien erstrecken meist sehr gern. Zu den besten zählt für mich Avengers versus X-Men von 2012. Der Name ist Programm – aber nur oberflächlich geht es hier um das übliche Kräftemessen zweier Helden-Teams. Tatsächlich wird hier die oft aufgeworfene Frage nach der unendlich korrumpierenden unendlichen Macht verhandelt. Die X-Men haben es nämlich mal wieder mit der Phoenix-Kraft zu tun, der sich schließlich fünf von ihnen ergeben. Sie nutzen diese Macht zunächst, um das Paradies auf Erden zu erschaffen, was es den Zweiflern unter den Avengern schwer macht, moralisch gegen sie zu mobilisieren – abgesehen davon, dass die Phoenix-Five nahezu unverwundbar sind. Das ganze ist also nicht nur Actiongeladen sondern auch sehr klug erzählt. Hat mir sehr gefallen und mich nachhaltig beeindruckt.

Top 5 – Der Fox-X-Men-Quicksilver

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Ich erlaube mir, diese Listen mit einem etwas abseitigeren Punkt zu schließen. Was mich in den neueren X-Men-Filmen (“Days of Future Past”, “Apocalypse” und vermutlich auch “Dark Phoenix” – letzteren habe ich noch nicht gesehen) nämlich besonders beeindruckt hat, war die vor allem tricktechnische Darstellung der Figur des Quicksilver. Korrigiert mich gern – aber ich wüsste nicht, dass irgendwo schon einmal filmisch so gut ein Speedster dargestellt wurde. Zumindest in den beiden ersten Filmen gipfelt das immer in einer Szene, in der der gute brillieren darf. Die erste aus DoFP ist für mich immer noch die Krönung.

Alles weitere dann alsbald beim Selbstgesprächler.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 7/2019

Fandom & Nerdtum

Unter anderem liebe ich bei #StarWars das oft asymmetrische Raumschiffdesign, weswegen der B-Wing zu meinen absoluten Lieblingsraumschiffen zählt. Im Unterschied zum X-Wing tauchte dieser in der neuen Trilogie bislang nicht wieder auf. Ein Fan hat sich aber Gedanken gemacht, wie ein moderner B-Wing aussehen könnte.

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Kino & Film

Sagt was ihr wollt. Ich freu mich auf den #Film.

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  • Nach dieser neuen Shazam-Featurette schmelzen meine diesbezüglichen Zweifel auch langsam dahin. Der Film könnte tatsächlich was werden. Zu der anderen Captain Marvel hat Robots & Dragons auch einen neuen Trailer, ebenso zum Tolkien-Biopic.
  • Bei io9 gibt’s den Trailer zu Yesterday, einem absurd-interessanten Film über eine Welt, die die Beatles vergessen hat. Bis auf einen Typen, der alle Songs von ihnen singen und spielen kann.
  • Und was genau ist jetzt das Problem mit dem Aladdin-Trailer? Da meckern vermutlich dieselben, die vor ein paar Monaten von dem unglaublich schraddeligen neuen Hellboy-Trailer so begeistert waren. Naja, schaut ihn euch bei Robots & Dragons an – und dann die durchaus witzige Robin-Williams-Adaption von derpfakes, die Geeks are Sexy gefunden hat.

Lego & Minifiguren

Auch Fan-Legofilme können sehr hochwertig und spaßig sein. Der hier ist ein Knaller.

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  • Die Brothers Brick begeistern mit einer großartigen Raumstation von Tim Goddard, einem nicht minder gelungenen Raumjäger von Jeremy Williams und einer würdigen Hommage an den Mars-Rover Opportunity.
  • Ich habe an anderer Stelle ja schon einmal gesagt: Wenn es überhaupt eines weiteren offiziellen #Lego-Raketen-Sets im Saturn-V-Format bedarf, dann muss es eine Sojus-Rakete sein. Der Bricknerd hat das wunderbare MOC von Jussi Koskinen gefunden, das allerdings eher im Minifig-Format daherkommt.
  • Weiteres wie immer drüben bei Zusammengebaut in der allwöchentlichen LegoLinkListe.

LOL & ROFL

Lucas die Spinne hat Hunger – würde aber nie auf die Idee kommen, den neuen Freund Bzzt zu verspeisen.

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Staunen & Wundern

Also, wenn ich 700.000 Pfund über hätte und der Brexit nicht ins Haus stünde.

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TV & Serien

  • Wie immer macht uns Robots & Dragons mit einem kleinen Trailer heiß auf die heutige neue Folge Star Trek: Discovery.

Wissenschaft & Visionen

Was genau ist eigentlich Bewusstsein? Spannende Frage! Eine Antwort: Das Modell, das sich unser Gehirn von sich selbst macht.

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Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 5/2019

Daddeln & Zocken

Der Gameboy zählt ja zu meinen wenigen intensiven Daddel-Erfahrungen. Ich mochte das Teil.

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Gesang & Geräusch

Peace and Love!

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Kino & Film

  • Ich mochte den Suicide-Squad-Film ja ganz gerne, weswegen ich den ersten Birds-of-Prey-Teaser bei Robots & Dragons durchaus mit Interesse zur Kenntnis genommen habe.
  • Ein absoluter gigantomanischer Kracher scheint ja der chinesische SF-Film über die Wandernde Erde zu werden. Gleich drei Trailer kann man sich bei Robots & Dragons anschauen. Doch, ich glaube, der wird gut.
  • Ebenfalls beim RoboDrag gibt’s den neuesten Pets-2-Trailer. Lustig!
  • Das Kraftfuttermischwerk erinnert an die nahende Apollo-11-Doku anlässlich des entsprechenden Jubiläums. Erinnert mich wiederum daran, dass ich endlich mal First Man gucken muss.

Lego & Minifiguren

Staunen & Wundern

Über 400 km/h? Mit einem elektrisch betriebenen Propeller? Nicht schlecht!

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  • Bei io9 zeigt uns Andy Bailey, wie man den Thanos-Snap-Effekt im Daumenkino selber machen kann.
  • Und dann war da noch die Frau, die ein Bild gemalt hat, was jemand gemalt hat, was wiederum jemand gemalt hat, um dann seinerseits gemalt zu werden und so weiter. Das Kraftfuttermischwerk hat’s über Umwege bei Reddit gefunden.

TV & Serien

  • Heute bekommt ihr bei Star Trek: Discovery endlich wieder eure Klingonenhaare. Zufrieden? (via Robots & Dragons)

Die fünf besten Filme und Serien 2018

Der Selbstgesprächler rief dazu auf, ihm die fünf besten Filme und Serien des letzten Jahres zu nennen. Da simmer natürlich dabei. Damit ist dann aber auch gut mit Jahresrückblicken.

Volker sammelt fürs Zwiegespräch

Hintergrund ist der Aufruf des beliebten Podcasters Volker, der für seine kommende Sendung gern unsere liebsten Filme und Serien aus 2018 gewusst hätte. Dem leiste ich selbstredend Folge. Ehrensache!

Die besten Filme 2018

In Sachen Filme hatte die Frage per Twitter knapp beantwortet, das gilt es nun ein wenig auszuführen.

1. Spider-Man: Into the Spider-Verse

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Für mich die absolute Überraschung des Jahres – obwohl ich schon die ersten Trailer mit großem Interesse verfolgt hatte. In den Jahren zuvor hatte ich das Thema “Animierte Superheldenfilme” nicht mehr so auf dem Schirm gehabt beziehungsweise es nicht so ernst genommen – sicherlich zu Unrecht. Davon abgesehen hat Sony hier nicht nur handwerklich ein Meisterwerk abgeliefert, das mit meiner Vorstellung von Superhelden-Zeichentrick so gar nichts mehr zu tun hat. Auch und vor allem die vielschichtigen glaubhaften Charaktere, die kurzweilige Story und die relevanten behandelten Themen sind auf absolut höchstem Niveau. Den Fokus auf den “neuen” Spider-Man Miles Morales zu legen und dabei trotzdem die Legende des “alten” Peter Parker zu würdigen, war die beste Idee – und ist auch hervorragend umgesetzt.

2. Avengers: Infinity War

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Noch bis November/Dezember wäre dieser Film zweifellos meine numero uno geworden. Der allgemeinen Lobhudelei will ich gar nicht mehr viel hinzufügen. Was Marvel in zehn Jahren und ich-weiß-grad-auch-nicht-wievielen Filmen unvergleichliches gelungen ist, kumuliert in diesem Film: Einen Kino-Kosmos zu erschaffen, in dem es bei allen Höhen und Tiefen keinen wirklich ernsten Ausreißer gibt und der eine komplexe und spannende Abenteuergeschichte mit unfassbar vielen interessanten Figuren erzählt. Und ja, Thanos ist ein großartiger Bösewicht.

3. Black Panther

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Aus besagtem Universum erschienen 2018 nicht weniger als drei Filme, die eigentlich alle in diese Liste gehört hätten. So leid es mir um The Wasp und Ant-Man tut – es war dann noch nicht genug Platz für alle. Zumal Black Panther unter allen MCU-Filmen herausragt und einer der besten Superheldenfilme überhaupt ist. Auch und vor allem wegen seiner inhaltlich-thematischen Relevanz – aber auch weil er schlicht ein gut erzählter Film voller interessanter Charaktere ist, mit denen man gern mitfiebert.

4. Christopher Robin

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Als alter Winnie-Pu-und-Ferkel-Fan habe ich mich auf diesen Film ganz besonders gefreut. Und wie ich nach den ersten Trailern schon erwartet habe, ist er nur zum Teil ein Kinderfilm – das aber auch. Der Fokus liegt natürlich auf dem titelgebenden erwachsengewordenen Besitzer der belebten Plüschtiere, der seine verlorene kindliche Unbeschwertheit zurückgewinnen muss, um nicht in einer Prä-Midlife-Krise zu versauern. Genau mein Thema also.

5. Solo: A Star Wars Story

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Und für den vermutlich letzten Star-Wars-Story-Film überhaupt muss ich auch noch mal eine Lanze brechen. Denn mir hat er schlicht und einfach gefallen. Ja, er mag bestenfalls überflüssig sein, da er der Figur unseres Lieblingsschmugglers nichts Relevantes hinzuzufügen vermag. Aber ich habe mich über die zahlreichen schönen Bilder, witzigen Szenen, guten Einfälle und netten Nebenfiguren gefreut und mich gut unterhalten gefühlt. Einen zweiten Teil mit Darth Maul hätte ich durchaus gern gesehen. Aber das Thema ist ja wohl durch.

Die besten Serien 2018

Volkers strenge Regeln lassen leider nur Serien beziehungsweise Staffeln zu, die auch 2018 erschienen sind. Aber Battlestar Galactica habe ich ohnehin schon ausreichend gelobhudelt.

1. Star Trek: Discovery

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Der zweite Teil der ersten Staffel wurde ab Januar 2018 ausgestrahlt und beinhaltete mit der Spiegeluniversums-Handlung den bisherigen Höhepunkt der Serie. Die ausführliche Darstellung des Terranischen Empires hat mir sehr gefallen. Auch über Discovery hatte ich mich ja schon ausführlicher ausgelassen und erläutert, dass ich die weit verbreitete Kritik nicht teile. Dass sich hier noch einiges zusammenrütteln muss – allein wegen der Querelen im Vorfeld der Produktion – sei unbenommen. Aber das wurde bisher noch jeder Star-Trek-Serie zugestanden.

2. Better Call Saul

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Die vierte Staffel der Breaking-Bad-Spinoff-Serie erschien im Sommer 2018. Die Vorgeschichte des Anwalts James MacGill (der spätere Saul Goodman) wird hier weitererzählt und rückt dem Ausgangspunkt der Mutterserie langsam erkennbar näher. Ich finde, dass die Serie ungebrochen eine hervorragende eigenständige Geschichte erzählt und den bekannten Figuren neue Facetten verschafft. Allein der Handlungsstrang mit Gustavo Fring und einem gewissen deutschen Ingenieur ist großartig.

3. Der Tatortreiniger

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Eine der besten deutschsprachigen Serien überhaupt fand im Winter 2018 mit ihrer siebten und letzten Staffel ihr Ende (ja, das Video zeigt Staffel 6, ich weiß, gab nix anderes bei YouTube). Und das nicht wegen schwindender Quoten sondern weil die Autorin festgestellt hat, dass sie die Figur und ihre Themen auserzählt hat. Selbst dies ist ein Indiz für den hohen Anspruch, den die Macherinnen und Macher an die auf den ersten Blick leichte Comedyserie hatten. Neben dem großartigen Humor fasst die Serie aber in jeder Folge auch ein relevantes Thema an, das meist mit Vergänglichkeit und dem Umgang mit dem Tod zu tun hat – und fast jede Staffel hat eine Folge, die ein wenig ins Fantastische abgleitet.

4. The Man in the High Castle

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Im Herbst 2018 ging die dritte Staffel dieses Parallelweltepos’ auf Sendung. Inhaltlich hat sie sich damit schon länger von der Romanvorlage aus der Feder von Philip K. Dick entfernt, spinnt das Szenario aber durchaus spannend weiter. Nun ist die Idee “Was wäre, wenn die Nazis gewonnen hätten?” gelinde gesagt ziemlich ausgelutscht und jede Darstellung einer solchen Welt birgt immer die Gefahr, selbige in zu weichgezeichnetem Licht darzustellen. Es gelingt der Serie aber stets, dies zu umgehen und dem Szenario trotzdem Spannung abzugewinnen. Ohnehin verschiebt sich der Fokus immer mehr auf den Wechsel zwischen den Parallelwelten, was Lust auf weitere Staffeln macht.

5. Weißensee

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Und noch eine deutsche Serie, die mit hervorragenden Schauspielern und Drehbüchern zeigt, dass es auch hierzulande geht. Weißensee erzählt anhand zweier sehr unterschiedlicher ostdeutscher Familien den Niedergang der DDR und die ersten Jahre nach der Maueröffnung. Im Frühjahr 2018 wurden eine Mini-Webserie (siehe Video) und eine vierte Staffel nachgeschoben. Letztere dreht sich um die Themen Treuhand und Einführung der D-Mark und führt die Fäden des Familiendramas zu einem Ende. Vielleicht nicht mehr ganz so gut wie die vorangegangenen Staffeln – aber trotzdem immer noch sehr sehenswert.

Montagsfrage: bessere Bücher oder bessere Bewegtbilder?

Die dieswöchige Montagsfrage ist so alt wie die Verfilmung von Buchvorlagen. Sie lautet: “Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?”

Schlechte Bücher les ich nicht

Wenn ich die Frage exakt wortwörtlich auslege, muss ich sie auf die Schnelle schlicht mit “nein” beantworten. Wenn ich so nachdenke wüsste ich nämlich keinen Fall, bei dem ich sowohl Buchvorlage als auch Verfilmung konsumiert habe UND letzteres besser fand.

Kubrick ist der King

Nichtsdestotrotz glaube ich jenen, die behaupten, dass beispielsweise The Shining in der Verfilmung von Stanley Kubrick besser ist als die King‘sche Buchvorlage. Oder dass – wo wir schon bei Kubrick sind – der 2001-Film das 2001-Buch von Clarke toppt. In diesen und vergleichbaren Fällen kenne ich aber immer nur den Film und habe das jeweilige Buch nie gelesen.

Verfilmung FTW!

Grundsätzlich bin ich ein Freund guter Verfilmungen – und gewinne oft auch nicht ganz so guten etwas ab, wenn es ihnen gelingt, wenigstens ein, zwei geliebte Szenen aus der Buchvorlage angemessen zu visualisieren. Und ich bin der Überzeugung, dass man aus einer eher mittelprächtigen literarischen Vorlage durchaus einen guten bis großartigen Film machen kann.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 30/2018

Bücher & Lesen

  • Heike Lindhold empfiehlt in einem sehr klugen und ausführlichen Artikel bei den Teilzeithelden das Buch Exit West von Mohsin Hamid. Dabei ordnet sie es sehr durchdacht in die Flüchtlingsthematik ein und webt einen kleinen Exkurs über die Möglichkeiten und Aufgaben phantastischer Literatur ein. Sehr lesenswert! Und das Buch landet umgehend auf meiner Wunschliste.
  • Eine gewisse Romanheftserie steuert gerade langsam aber sicher auf ein weiteres Jubiläum zu. Seit 1961 erscheint Woche für Woche unverdrossen ein neues Heft – und im Februar nächsten Jahres dann Perry Rhodan Band 3000. Chefredakteur Klaus N. Frick wagt schon mal einen vorsichtigen Ausblick – und ich gelobe hiermit, nach langer Abstinenz diesen Jubiläumsband käuflich zu erwerben und zu lesen.

Gesang & Geräusch

Wie großartig ist das denn? Alexander em-effing Gerst musiziert mit Kraftwerk direkt aus dem Orbit IN EINEM CAPTAIN FUTURE SHIRT!

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Kino & Film

Sehr interessante Abhandlung über Kung-Fu-Filme. Ich glaube, in einige Perlen dieser Kunst muss ich alsbald mal wieder reinschauen.

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  • Die San Diego Comic Con hat uns einen großen Schwung frischer Trailer beschert, die uns io9 und Robots & Dragons dankenswerterweise präsentieren. So gibt es den ersten Trailer zur Unbreakable/Split-Fortsetzung Glass, zur Mangaverfilmung Battle Angel Alita, zu den neuen DC-Filmen Aquaman und Shazam sowie einen neuen Ausblick auf Phantastische Tierwesen 2. Eine Komplettliste aller Comic-Con-Trailer hat der gute Edieh erstellt.
  • Aber ich glaube, der beste Film der nächsten Zeit wird Christopher Robin. Robots & Dragons haben einen neuen längeren Trailer am Start.

Lauschen & Labern

  • In seiner aktuellen Sendung jammert der Selbstgesprächler unter anderem ein wenig über das Älterwerden. Was will man machen?

Lego & Minifiguren

Gar nicht so schlecht die Idee: ein Lego-Teile-Aufsauger.

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  • Bei den Brothers Brick gab’s zuletzt ein leuchtendes Ninjaschwert von Sean Mayo und eine beeindruckende Star-Wars-Raumstation von Corry Lankford zu bewundern.
  • Der Bricknerd hat die gemütliche kleine Ecke einer Fantasy-Taverne von MarcelV am Start.
  • Weiteres wie immer drüben bei Zusammengebaut in der allwöchentlichen LegoLinkListe.

Staunen & Wundern

Nie wieder schiefe Krawattenknoten – endlich mal ein nützlicher Livehack!

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TV & Serien

Endlich ein erster Trailer der zweiten Discovery-Staffel. Das wird gut!

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  • Und auch in Sachen Serien kriegen wir dank der Comic Con eine Menge neues Bewegtbildmaterial zu sehen. Robots & Dragons war so nett und hat uns die neuen Trailer zu The Man in the High Castle, der Ducktales-Neuauflage und zu einer interessanten neuen SF-Serie namens Origin aufbereitet. Oder ihr schaut einfach in die Komplettliste aller Trailer bei Edieh rein.
  • Etwas später legte Robots & Dragons noch diesen ersten Trailer der neuen Mars-Serie The First obendrauf. Auch interessant.

Wissenschaft & Visionen

Großartige Geschichte! Da hat einer in den 80ern ein Fake-Perpetuum-Mobile gebaut und bis heute hat (fast) niemand herausbekommen, wie das Teil funktioniert.

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Würfel & Spielbretter

  • Ein gewisser Legonaut hat mir schließlich noch diesen interessanten Artikel bei The Voyager’s Workshop zukommen lassen, in dem ein stolzes Elternteil über die erste Rollenspielrunde mit seinen Kindern berichtet. Unter anderem kommt auch Lego zum Einsatz.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 23/2018

Comics & Graphic Novels

Wow! Einfach nur wow!

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Gadgets & Tools

Dieser lustige Däne pimpt seinen Aktenschredder etwas auf. Den hätt ich gern einmal.

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Gesang & Geräusch

Wenn einer ansonsten elektronische Musik per Hand nachmacht, hör ich das ja durchaus ganz gerne.

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Internet & Onlineszene

  • Edieh erinnert uns daran, dass Evernote eigentlich gar nicht mal so schlecht ist. Warum hatte ich das damals noch verlassen?

Kino & Film

JUHU! Der beste Film aller Zeiten geht endlich in die zweite Runde.

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  • Der Christopher-Robin-Film, dessen aktuellen Trailer Robots & Dragons uns hier präsentiert, scheint ja richtig gut zu werden. Moment. Ich hab da was im Auge.

Lauschen & Labern

Lego & Minifiguren

Endlich online: Andres’ erste Lego-Latenight-Sendung. Schick geworden sein neues Büro.

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TV & Serien

  • Laut Robots & Dragons schlägt Matt Groening alsbald wieder zu. Nach den Simpsons und der sehr gelungenen SF-Parodie Futurama nimmt er sich mit Disenchantment nun dem Genre Fantasy an. Ich bin gespannt.
  • Ich fand die Kino-Verfilmung des Kult-Comics ja schon sehr nett, nun bekommen wir auch noch eine Watchmen-TV-Serienadaption. Laut io9 hat sich der Macher der Serie intensiv Gedanken darüber gemacht.
  • Robots & Dragons berichtet, dass Peter Jackson seine Finger in der Mittelerde-TV-Serie von Amazon haben wird. Warum auch nicht?

Wissenschaft & Visionen

Am Mittwoch startete unser Mann im All Alexander Gerst im Rahmen seiner Horizons-Mission zu ISS, auf der er erstmals das Kommando übernehmen wird. Bilderbuchstart!

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  • Sowohl DLR als auch die NASA haben eine Menge weiterer sehenswerter Videos und Fotos zu Astro-Alex’ Start und Mission.
  • Geeks are Sexy hat gleich zwei interessante Erklärbärvideos für uns: Ein Stück über die Deep-Horizons-Pluto-Mission von TED-Ed und eine sehr interessante Abhandlung über die menschliche Lebenserwartung von MinuteEarth – aus rein statistischer Sicht.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 9/2018

Bücher & Lesen

  • Pratchetts grandiose #Scheibenwelt-Romane sind schon öfter in TV-Film-Form ins Bewegtbild übertragen worden – meist nur mäßig gelungen. Nun soll es eine Scheibenwelt-TV-Serie geben, wie io9 berichtet. Sind wir mal gespannt.

Daddeln & Zocken

  • Wem im Büro etwas langweilig sein sollte, für den hat das Kraftfuttermischwerk einen kurzweiligen Zeitvertreib gefunden: Das leicht suchterzeugende Browsergame Squarus. Viel Spaß!

Kino & Film

  • Ich weiß gar nicht, was immer alle haben. Was denn für Probleme bei Warcraft? Ich fand den #Film gut. Sieht man bei Robots & Dragons aber auch so.

Lauschen und Labern

Lego & Minifiguren

Staunen & Wundern

Sehr schöne Nacherzählung der guten alten Thor-Utgartloki-Story. In etwas abgewandelter Form wird die ja auch in dem ollen Zeichentrickfilm Walhalla aus den 80ern abgehandelt.

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TV & Serien

Es gibt ja bald eine neue Karate-Kid-Serie mit den alten Darstellern. Weiß gar nicht, warum ich das so interessant finde. Irgendwie hat die Idee aber was – zumal das ganz wohl irgendwie auf den Kopf gestellt wird.

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Wissenschaft & Visionen

Kurzgesagt versucht uns wieder einmal das mit der String-Theorie zu erklären.

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Würfel & Spielbretter

Großartige Geschichte: Ein #StarWars-Rollenspiel-Spielleiter berichtet von einer Spielsitzung, in der ein betagtes britisches Pärchen, das auf aktive Kampferfahrung im WK2 zurückblicken konnte, mit überragender Taktik in kürzester Zeit sein Abenteuer gerockt hat. Das Video ist wohl schon ein paar Jahre alt. Ich kannte es aber noch nicht.

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Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 3/2018

Kino & Film

Das sollen wohl die besten Filme im Jahr 2017 sein. Da hab ich noch etliches nachzuholen.

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  • Edge of Tomorrow habe ich beispielsweise auch erst kürzlich nachgeholt. Hat mir sehr gut gefallen – auch wenn der Schluss den ganzen #Film einen Hauch entwertet hat. Dennoch freue ich mich über die Nachricht bei Robots & Dragons, wonach Teil 2 in der Mache ist.

Lauschen und Labern

  • Im dritten Teil seiner multidimensionalen Miniserie innerhalb der Sternengeschichten erklärt Florian Freistetter gewohnt anschaulich, wie das mit den hypothetischen sechs Zusatz-Dimensionen in der String-Theorie zu verstehen ist.

Lego & Minifiguren

  • Der Legonaut hat drüben bei Zusammengebaut die online-Lego-bastel-Plattform Mecabricks vorgestellt. Und ich brauch jetzt mindestens drei Wochen Urlaub.
  • Ein unfassbar großartiges Futurama-MOC haben die Brothers Brick entdeckt. Es ist aido k gelungen durch den Einsatz eines #Lego-Duplo-Teils das Planet-Express-Raumschiff wunderbar in Szene zu setzen.
  • Brickset stellt uns ein neues Set aus der Mighty-Micros-Reihe vor. Die sammel ich ohnehin, bin aber wegen der Umsetzung des Guardians-of-the-Galaxy-Raumschiffs besonders aus dem Häuschen.
  • Weiteres wie immer drüben bei Zusammengebaut in der wöchentlichen LegoLinkListe.

LOL & ROFL

Die klassische Heldenreise in zwei Minuten. Extrem lustig – und auf holländisch.

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Staunen & Wundern

Das Thema Pappe beziehungsweise cardboard scheint nicht auf Kinder beschränkt zu sein.

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TV & Serien

  • Der gute Björn Sülter hat zu der Discovery-Folge von dieser Woche natürlich auch noch ein paar Worte zu sagen. Sareks Beard ist das Stichwort.
  • Juhu! io9 sagt, es gibt bald eine zweite Staffel Cosmos mit Neil deGrasse Tyson!

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