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Die Woche: Alles ist Punk

Letzte Woche: Captain Future

In dieser Woche musste/durfte ich das Homeoffice erstmals in diesem Jahr verlassen. Das hat den Medienkonsum tatsächlich sogar erhöht.

U-Bahn-Pendel-Serienkonsum

Selbstredend unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen1 habe ich mich in dieser Woche ein paarmal ins Büro aufgemacht. Der sonst alltägliche Vorgang war durchaus erfrischend und hat mir ein ungefähr seit November vermisstes Zeitfenster zum Seriengucken geöffnet.

Dadurch konnte ich endlich die zweite Hälfte der vierten Rick & Morty Staffel durchgucken. Ich gestehe freiheraus, dass mich die Mischung aus teils arg primitivem Humor und extrem gut durchdachter noch immer sehr begeistert. Zudem habe ich mich sehr an die rasend schnelle Erzählweise gewöhnt.

Das wird vor allem im krassen Kontrast zur zweiten Animationsserie deutlich, die ich weitergeschaut habe. Die dritte Staffel Disenchantment kommt generell – vor allem aber im direkten Vergleich zu R&M – enorm lahm daher. Leider. Denn ich meine mich zu erinnern, dass sie in der zweiten Staffel etwas Gas gegeben hätten. Trotzdem werde ich weiterschauen, denn ein wenig habe ich die Charaktere von Groenings -Futurama schon ins Herz geschlossen.

In Sachen animierter Serien kommt zum Glück noch ein wenig mehr auf uns zu. In seiner allwöchentlichen Übersicht fantastischer Trailer macht Ron uns unter anderem Vorfreude auf die zweite Staffel Solar Opposites2, die dritte Staffel Final Space3 und Invincible.4

U-Bahn-Pendel-Podcastkonsum

Podcasts kann man beim U-Bahn-Fahren ebenfalls gut hören. Vor allem die formidablen Sternengeschichten.

Geschriebenes

Ich vermelde hiermit, dass das Kinderbuch-Lektorat beauftragt wurde.

Außerdem habe ich meine Battlestar-Galactica-Fantheorie aufgeschrieben. Sie mag nicht sonderlich originell sein, mir war einfach danach.

Mit meiner -Fanfiction kam ich nur mäßig voran – habe mir aus Recherchegründen aber ein paar ältere Rhodan-Romane5 besorgt und gelesen. Hoffe, das inspiriert mich etwas.

Perry Rhodan

Das ist auch der Grund, aus dem ich mit der Erstauflage wieder etwas hintendran bin. Heft 3105 habe ich erst am Freitag ausgelesen, hat mir erneut gut gefallen.

Mit 3106 steht die Origin-Geschichte des Trojanischen Imperiums an, das Sternenreich einer seit Jahrtausenden verschollenen Menschen-Population, auf das die Heldinnen und Helden gerade gestoßen sind. Dergleichen mag ich immer ganz gern und bin daher recht gespannt.

Auch wenn mir der flotte Fortgang der Metahandlung ganz gut gefällt und alle bisherigen Hefte sehr gut lesbar waren,6 könnte jetzt gern langsam ein erstes Highlight kommen. Ich bin aber guter Dinge, da der Roman der kommenden Woche aus der Feder von Oliver Fröhlich stammt. Der kann was.

WandaVision

Hätte man mir ja mal sagen können, dass die Folgen nun auch End-Credit-Szenen haben. Darüber hinaus sage ich nichts ohne

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Großartig! Einfach nur großartig! Die Offenbarung des eigentlichen Bösewichts in Folge 7 wurde in Folge 8 gleich wieder kassiert – also ein wenig zumindest. Ich bin zumindest überzeugt, dass Agatha wie in den Comics letztendlich nur helfen will. Mit rabiaten Methoden zwar aber was will man machen.

Große Freude hat mir die End-Credit-Szene von Folge 7 gemacht.7 Hätte ich schade gefunden, wenn Fake-/Fox-Pietro nicht mehr dabei gewesen wäre.

Und der Auftritt von White-Vision war für einen Comic-Freak wie mich natürlich der Hammer. Jetzt bin ich mal gespannt, wie Dr. Strange8 das alles wieder hinbekommt.

Örwyrm (Daft Punk)

Es gibt Dinge, die find ich ganz okay und mag sie sogar ein bisschen – kann aber die weit verbreitete Begeisterung darüber nicht teilen. Ich könnte dann immer sagen, dass ich diese Dinge für überschätzt halte, will aber auch nicht den Eindruck erwecken, sie gering zu schätzen.

Wie auch immer. Zu diesen Dingen zählt9 Daft Punk, die sich offenbar gerade getrennt haben. Besonders enttäuscht war ich von dem angeblich so tollen Tron-Zwo-Soundtrack, von dem alle immer so geschwärmt haben. Als ich den Film dann endlich mal gesehen habe, hab ich mich ständig gefragt, wann denn die tolle losgeht.

Naja, reichlich Ohrwurm-Potential haben die beiden auf jeden Fall. Das gestehe auch ich freiheraus zu.

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Übernächste Woche: Im Märzen der Blogger

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  1. Inklusive Schnelltest. So ein Wattestäbchen im Hirn ist auch ne Erfahrung …[]
  2. War das nicht auch von den R&M-Leuten? Hab ich mich noch gar nicht eingehend mit befasst.[]
  3. Auch eine Serie, mit der ich etwas hadere, da mir vieles daran gefällt, einiges aber ziemlich nervt.[]
  4. Das wird groß![]
  5. Der andere war ein Heft aus dem Atlan und Arkon Zyklus von 1962.[]
  6. Einziger Kritikpunkt ist, dass die in Band 3103 schwer traumatisierte Besatzung des Beiboots ein Heft später schon in den nächsten Einsatz geschickt wurde, obwohl ausreichend andere Schiffe vor Ort sind. Und von dem Trauma keine Spur und Rede mehr ist.[]
  7. erst diese Woche gesehen[]
  8. Wer sonst?[]
  9. neben dem Werk von Neil Gaiman und Firefly/Serenity[]

Battlestar Galactica: Warum ich inzwischen sogar das Ende gut finde

Es ist nun bald drei Jahre her, dass ich Battlestar Galactica erstmals komplett1 durchgeguckt habe. An meinem Urteil, dass es sich um die beste -Serie überhaupt handelt, halte ich seitdem unerschütterlich fest – auch wenn ich wie alle Fans mit ein paar Aspekten hadere, allem voran mit dem Ende. Ab hier gilt im Übrigen eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!

Selbst unter den begeistertsten -Fans ist es weit verbreiteter Konsens, dass das Finale der Serie eher misslungen ist. Ich persönlich mache dies an drei Dingen fest, die mich besonders gestört haben – beziehungsweise an drei Fragen, deren fehlende Antwort ich für sehr unbefriedigend halte.

  1. Was hat es mit dem Verschwinden von Kara Thrace auf sich – und mit ihrem Schicksal überhaupt?
  2. Wo ist die Menschheit ursprünglich entstanden? Auf der Erde? Auf Kobol? Unabhängig voneinander an mehreren Orten?
  3. Wieso scheint die Religion manchmal zu „funktionieren“, vor allem wenn es um Prophezeiungen und dergleichen geht?

Diese Fragen nagen vor allem deswegen an mir, da die Serie stets versucht hat, einen durchdachten, rationalen und wissenschaftlich akkuraten Eindruck zu vermitteln.2

Daher will ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich in der gezeigten Handlung genug Hinweise verbergen, die die Antworten enthalten. Ähnlich wie bei den Sopranos, wo die Frage nach Tonys abschließendem Schicksal wie folgt beantwortet werden kann: „Schaut euch die Serie und die letzte Folge genau an. Da steckt alles drin.“

Dagegen steht natürlich die Befürchtung, dass es eher in Richtung Lost geht.

Nach einer Weile hatte ich das Grübeln eingestellt, mich mit einem unausgegorenen Kopf-Kanon3 zufriedengegeben und die Sache gut sein lassen.

Throwback-Spacedock

Aber dann hat im Dezember der gute Daniel von Spacedock aus heiterem Himmel eine achtminütige Zusammenfassung der kompletten Serie beziehungsweise der historischen Abläufe des BSG-Universums hochgeladen. Schaut’s euch erst einmal an.

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Alle Fragen wieder offen

Schlagartig ging meine Grübelmaschine wieder an. Auch weil meine Kopfkanon-Überlegungen hier überhaupt keine Entsprechung finden.4

Wie auch immer. Die Tatsache, dass in obigem Video das zyklische Wesen der BSG-Handlung5 erneut6 als chronologisch lineare Abfolge dieser Zyklen interpretiert wird, treibt mich dazu, meine Interpretation endlich einmal auszuformulieren.

Es geschieht immer wieder

Wie Daniel sehr richtig ausführt, teilen die Menschen von Kobol, die humanoiden Zylonen der ersten Erde, die Menschen aus den Zwölf Kolonien und eventuell irgendwann einmal „wir“ Menschen von der zweiten Erde stets dasselbe Schicksal, von den selbst erschaffenen KIs verjagt oder an den Rand der Vernichtung getrieben zu werden, um dann dieses Schicksal erneut auszulösen.

Ich bin darüber hinaus der Meinung, dass all dies innerhalb eines viel größeren Zyklus stattfindet, der das Ergebnis massiver Zeitmanipulationen aus einer fernen Zukunft ist.

Ich bitte hiermit um Nachsicht, falls das folgende allzu offensichtlich und banal daherkommt. Ich kann mir selbst nicht vorstellen, dass eine ähnliche Fantheorie noch nie ausformuliert worden ist. Dennoch wollte ich sie einfach einmal aufgeschrieben haben.

These 1: Die Menschheit stammt von der Erde

Da alles andere Humbug wäre, kann und will ich nur davon ausgehen, dass die Menschheit auch im BSG-Universum auf der Erde entstanden ist. Schließlich beobachtet die gestrandete Galactica-Besatzung sogar Vormenschen, mit denen sie laut dem Ausblick in die Zukunft eindeutig kompatibel sind. Eine so exakt gleiche Evolution ein paar tausend Jahre zuvor auf Kobol oder woanders wäre in meinen Augen eine zu unrealistische Annahme.

Es hilft also nix – wir haben es mit Zeitreise zu tun.

These 2: Die Ereignisse der Serie sind mindestens der dritte Durchlauf einer Zeitschleife

Die Zeitreise-These würde nicht nur das Problem der Herkunft der Menschheit lösen – das hätte auch ein Eingriff Außerirdischer sein können, die aus welchen Gründen auch immer ein paar Vormenschen nach Kobol umgesiedelt haben.7 Es räumt im selben Abwasch auch die anderen Fragen mit ab.

Die Prophezeiungen sind beispielsweise deswegen so präzise, da sie aus einem vorangegangenen Durchlauf der Zeitschleife stammen.

Die „originale“ Zeitlinie wäre dann eine solche, in der die Menschheit auf der Erde entsteht, irgendwann künstliche Intelligenzen entwickelt, mit denen es möglicherweise zum Konflikt kommt. Irgendwann in der Zukunft wird die Zeitreise erfunden und dazu genutzt, eine Menschenpopulation in ferner Vergangenheit auf Kobol – oder woanders – anzusiedeln. Warum? Dazu später mehr.

Der zweite Durchlauf erfolgt vermutlich nicht ganz im Sinne der zukünftigen Menschheit, weswegen sie damit beginnen, die Zeitlinie zu optimieren. Vor allem, indem sie der Population, die in die Vergangenheit geschickt wird, Aufzeichnungen der vorangegangenen Durchläufe mitgibt. Das ganze wird religiös überhöht, damit es im Laufe der Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Heilige Bücher mit Prophezeiungen tradieren sich besser, als trockene Chroniken.

Die Ereignisse der Serie wären demnach mindestens der dritte Durchlauf – vermutlich sogar ein viel späterer.8

Mir gefällt die Vorstellung, dass die Protagonisten keine Ahnung von ihrem tatsächlichen Schicksal haben und sich mit Religion et cetera behelfen, um die Geschehnisse halbwegs zu erklären.

Da es den Zeitlinien-Designern, wie ich sie einmal nennen möchte, durch die Prophezeiungen lediglich gelingt, die grobe Linie zu beeinflussen, müssen sie an ein paar Stellen gezielt eingreifen. Und hier kommt die gute Starbuck ins Spiel.

These 3: Minimale Eingriffe aus der Zukunft gleichen göttlichem Eingreifen

Es wird in der Serie ziemlich deutlich gesagt, dass Kara „Starbuck“ Thrace keine Zylonin ist. Diese Erklärung scheidet für ihre wundersame Rückkehr am Ende von Staffel drei9 demnach aus. Und es würde auch nicht zu ihrem spurlosen Verschwinden ganz am Ende passen. Dass sie etwas ganz besonderes ist – ein Engel gar – meinte auch schon der eklig übergriffige Nummer Zwei.

Man könnte das jetzt mit göttlichem Eingriff erklären – oder man nimmt an, dass die Zeitlinien-Designer sie rausgepickt haben, um eine entscheidende Manipulation vorzunehmen, nämlich die Flotte der Galactica zur echten Erde zu führen. Die Koordinaten wurden ihr in Form einer Melodie eingepflanzt und als sie „aus Versehen“ auf der „falschen“ Erde des 13. Stamms tödlich verunglückte, mussten die Designer zur Rettung dieser vielversprechenden Zeitlinie eingreifen. Sie wurde kurzerhand direkt vor ihrem tödlichen Absturz aus der Zeit genommen und ein wenig in die Zukunft versetzt, um ihr Schicksal zu erfüllen. Als das erledigt war, wurde sie wieder an die Stelle in der Raumzeit verfrachtet, wo man sie her hatte. Sie stürzt ab, sodass sie selbst ihre sterblichen Überreste finden kann.

Aber wer betreibt diesen Aufwand und vor allem wieso?

These 4: Die Menschheit selbst nimmt diese Manipulationen vor

Meine letzte These ist unter anderem stark von den Hyperion-Romanen von Dan Simmons und ein wenig von Interstellar inspiriert. Es läuft im Grunde darauf hinaus, dass eine sehr weit entwickelte zukünftige Menschheit in die eigene Zeitlinie eingreift, um die eigene Existenz wahrscheinlicher oder überhaupt erst möglich zu machen.

Diese zukünftige Menschheit wäre zudem längst mit den KIs – beziehungsweise Zylonen – verschmolzen, sodass ihre Zeitmanipulation kein kriegerischer Akt im Sinne des Zyklus wäre – eher ist das Gegenteil der Fall. Allem voran treibt sie die Sorge um, dass allein die Möglichkeit der Zeitreise bereits die Gefahr birgt, die Existenz der Menschheit „aus versehen“ ungeschehen zu machen.

Somit haben die Manipulationen mehrere Ziele. Als erstes, die Wahrscheinlichkeit des Überlebens der Menschheit deutlich zu erhöhen. Dann, die Verschmelzung mit den KIs zu forcieren. Und schließlich, einen besseren Zugriff auf die Vergangenheit zu etablieren, quasi einen Kommunikationsweg, der die weitere Feinjustierungen und Festigung der Zeitlinie erlaubt.

Für die beiden letzten Punkte kommt die kleine Hera ins Spiel. Das Hybrid-Kind aus Zylonin und Mensch sorgt für eine durchgehende Abstammungslinie, die die zukünftige Menschheit bis zu ihrer Geburt zurückverfolgen kann.10

Schließlich werden sowohl die Menschen mittels Prophezeiungen als auch die Zylonen durch ihre monotheistische Religion aus der Zukunft mit Informationen versorgt, um die Pläne der zukünftigen Menschheit umzusetzen. Der Gott, den die Zylonen anbeten – und das ist jetzt zu 100% von Hyperion inspiriert11 – ist niemand anderes als die zukünftige Menschheit selbst.

Und wie sollen diese Thesen das Serienfinale besser machen?

Tja, das tun sie vermutlich nur äußerst bedingt. Für mich selbst beantworten sie zumindest meine Fragen und versöhnen mich etwas mit dem Ende. Das alles einmal aufgeschrieben zu haben, tut sein übriges.

Ein Rewatch wäre eventuell bald auch eine Maßnahme.

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  1. bis auf die Spinoff-Sachen „Blood and Chrome“ und „Caprica“[]
  2. Soweit das im Rahmen einer SF-Serie mit FTL-Triebwerken, künstlicher Gravitation und Weltraumgefechten überhaupt möglich ist.[]
  3. irgendwas mit Zeitreise[]
  4. Was natürlich schlicht daran liegt, dass es nicht die Intention des Videos ist, die offenen Fragen zu diskutieren.[]
  5. Menschheit entwickelt künstliche Intelligenz, Künstliche Intelligenz erhebt sich, Menschheit muss fliehen und an anderem Ort von neuem anfangen, Menschheit entwickelt erneut Künstliche Intelligenz und so weiter und so fort[]
  6. Meine Recherche zu anderen Fan-Theorien war zugegeben mehr als oberflächlich.[]
  7. Dagegen spricht aber die Aussage von Edward James Olmos, wonach er sofort ausgestiegen wäre, wenn Aliens eine Rolle gespielt hätten.[]
  8. Und die alte Serie ist dann vielleicht eine völlig verkorkste Zeitlinie. Oder so.[]
  9. das beste Staffelfinale aller Zeiten[]
  10. Das könnte man jetzt mit esoterischer überzeitlicher Mitochondrien-DNA-Speichertechnologie weiterspinnen, die es ermöglicht, Informationen durch Raum und Zeit zu schicken – und den Speicherort für die Bewusstseine von Caprica-Six und Baltar darstellt.[]
  11. Beziehungsweise von Teilhard de Chardin, von dem Simmons die Idee übernommen hat.[]

Die Woche: Captain Future

Letzte Woche: von Göttern und Helden

Neue Woche, neuer Medienkonsumsbericht. Vorab jedoch eine kurze Zusammenfassung dessen, was ich eigentlich längst mal erledigt haben wollte.

Was ich alles (noch) nicht gemacht habe

Beim Blättern in meinen Notizheftchen1 ist mir aufgefallen, dass ich mir längst das neue Standard -Theme eingerichtet haben wollte. Ich finde die Twenty-Soundso-Dinger ganz angenehm und für meine Zwecke stets vollauf ausreichend. Aktuell ist noch das Twenty Twenty drauf, seinen Nachfolger – Twenty Twenty-One, is klar – finde ich mit seinem Nachtmodus2 recht schick, weswegen ich alsbald umstellen werde. Vielleicht komme ich nächste Woche dazu.

Seit einigen Wochen liegt bereits ein Blogartikel-Fragment in den Entwürfen, in dem ich meinen Battlestar-Galactica-Kopfkanon ausführe. Mir war irgendwie danach und der Text ist fast veröffentlichungsreif.

In diese Richtung soll es in Sachen Kinderbuch auch langsam gehen. Ich hoffe, ich komme nächste Woche endlich dazu, das Manuskript ans Lektorat zu schicken.

Parallel dazu wächst meine neue -Fanfiction munter vor sich hin – eventuell ist es bald an der Zeit, ein wenig mehr davon zu berichten. In dem Zuge hatte ich eigentlich die Idee, meine bald 20 Jahre alten Perry-Geschichten von damals etwas aufzubereiten und wieder vorzustellen. Man kommt halt zu nix. Aber bleiben wir beim Thema.

Perry Rhodan

Meine zügige Lektüre von Band 3104 zeigt, dass ich endgültig wieder im Perry-Rhodan-Erstauflagen-Lese-Flow bin. Das Heft selbst aus der Feder von Susan Schwartz war okay – immerhin hat es sich gut weglesen lassen. Das Szenario auf dem lebensfreundlichen Mond, der einen Gasriesen umkreist, war recht atmosphärisch – die Handlung vielleicht etwas zu gradlinig. Gefallen hat mir der Zufallsfund einer Menschen-Zivilisation, die sich aus vor Jahrhunderten verschollenen Raumfahrern entwickelt hat. Die Idee ist nicht neu3 – aber durchaus naheliegend, da die Menschheit im Perry-Rhodan-Kosmos inzwischen auf eine gut 2.500-jährige Raumfahrtgeschichte zurückblickt. Ich freue mich, dass uns dieses Trojanische Imperium mindestens noch ein paar Hefte lang erhalten bleiben wird.

Den Nachfolgeband 3105 von Michelle Stern habe ich bereits am Wickel, bin aber noch recht am Anfang. Ich habe aber bereits den Eindruck, dass das im Vorgängerband beschriebene Szenario hier noch etwas stimmungsvoller in Szene gesetzt wird.

WandaVision

Nun ist es ja so, dass ich diese Serie aus der Warte des Marvel-Comic-Fans schaue, der sich nicht nur an Anspielungen auf andere MCU– oder gar Fox-Filme erfreut, sondern auch Ausschau danach hält, welche Figuren oder Themenkomplexe aus dem hier erstmals seine MCU-Inkarnation erfahren könnten. Aber zur Sicherheit erst einmal eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Die Eröffnung der jüngsten Folge sieben, dass Agnes in Wahrheit hinter allem steckt, kam vermutlich auch für Comic-Noobs nicht völlig überraschend.4 Trotzdem war diese Eröffnung hervorragend inszeniert. Der Song war großartig. Und erneut hat uns das Ende der Folge am Höhepunkt der Spannung alleingelassen.

Ebenso großartig – obwohl aus meiner Sicht erwartbar – der vorläufige Endpunkt des Aufbaus von Monica Rambeau zur Superheldin. Stilecht mit Superheldinnen-Landung. Wir ahnen ja alle, dass hier sowohl die Fantastischen Vier als auch die Mutanten des MCU vorbereitet werden, daher kann man in den beiden letzten Folgen sicher noch einiges in der Richtung erwarten.

Besonders gespannt bin ich, ob uns der „falsche“ Quicksilver nun erhalten bleibt. Fände ich äußerst schade, falls es nicht der Fall wäre. Interessant finde ich dennoch, dass das Thema Multiversum und Parallelwelten bislang immer nur angeteast wurde – sich dann aber immer als Fake erwiesen hat. So war es im letzten Spider-Man-Film und so scheint es im Falle des vermeintlichen Parallelwelt-Quicksilver auch zu sein.

Trotzdem wird es mit Sicherheit das nächste große Thema des MCU werden – nicht zuletzt kündigt der nächste Dr. Strange Film es in seinem Titel an. Als Kenner der Comics könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es im nächsten Klimax des MCU dann auf ein Secret-Wars-Szenario hinausläuft. Aber wer weiß.

Örwyrm (Captain Future)

Mein Nachwuchs bringt mich aktuell dem Themenkomplex Manga und wieder näher. Davon inspiriert habe ich meine alten Blame-Bände hervorgekramt und mir die relativ neue Verfilmung bei Netflix angeschaut. An neuerem Zeugs lese ich nun Somali und der Gott des Waldes und habe mir bei Prime die großartige Vinland Saga reingedreht. Es werden jedoch auch viel ältere Erinnerungen geweckt und mit ihnen entsprechende Ohrwürmer.

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(BTW: Könnt ihr euch noch an die großartige Konzeptkunst zu einem potentiellen Captain Future Reboot erinnern?)

Nächste Woche: Alles ist Punk

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  1. Auf Anregung des Herrn R. führe ich seit einigen Monaten thematische Notizheftchen – neudeutsch Bulletjournals –, was meinen Hobby-Alltag ungemein gut organisiert.[]
  2. hat man heute ja so[]
  3. In der Serie selbst kamen derartige Exil-Sternenreiche verschollener Menschenpopulationen schon öfter vor – vor allem aber in einer Fanfiction-Serie eines gewissen Science-Fiction-Clubs, an deren Gestaltung ich nicht ganz unbeteiligt war.[]
  4. Unsereiner hatte es ja längst geahnt, dass sie eigentlich AGatha HarkNESs ist – und dass ihr nie gezeigter Herr Gemahl vermutlich niemand geringeres als …[]

Die Woche: von Göttern und Helden

Vorletzte Woche: Teekannen und Raketenheftchen

Vermutlich wird dieser Wochenrückblick auf absehbare Zeit kaum mehr als mein Medien-Tagebuch bleiben. Aber ein zusätzliches Thema hätte ich diesmal doch.

Mate-Test

Wie so viele bin ich ein großer Freund koffeinhaltiger Erfrischungsgetränke auf Matetee-Basis. Zwar ist der allseits beliebte Marktführer unverändert mein Favorit, ich teste aber immer gern die Produkte anderer Hersteller, die sich oft als zu süß, zu rauchig oder mit zu wenig Blubberbläschen herausstellen. Hin und wieder ist jedoch etwas trinkbares dabei. Leider sind gerade jene Sachen schwer zu bekommen.1

American Gods

Nachdem wir die erste Staffel dieser Neil-Gaiman-Buchverfilmung damals mit einiger Begeisterung weggeguckt hatten, hatte uns die zweite zunächst nicht so gepackt. Schon in der ersten Folge derselben hatten wir abgebrochen und die Serie einstweilen beiseitegelegt.

Nun haben wir den Konsum aus Gründen doch wieder aufgenommen,2 Staffel zwo recht flott durchgebinged und verfolgen nun brandaktuell die Ereignisse der dritten Staffel. Tatsächlich können wir unsere damaligen Vorbehalte nicht mehr ganz rekonstruieren, fühlen wir uns doch recht gut unterhalten.

Viel mehr als das ist es dann aber auch nicht – und mir drängt sich inzwischen die Frage auf, was uns diese Geschichte eigentlich sagen will. Klar: Ganz zentrale Themen sind Rassismus, Sklaverei, die Verdrängung der Ureinwohner und wie sehr all dies in den Grundfesten der USA verankert ist. Das stellt die Serie sehr deutlich und unmissverständlich dar.

Das Bild der alten und der neuen Götter und ihres Konflikts will sich mir in diesem Zusammenhang jedoch nicht so recht erschließen. Womöglich wird das in der Buchvorlage etwas deutlicher, man möge mich da gern erhellen.3

Zum einen erscheinen mir die „neuen Götter“ nicht sonderlich neu. Es sind höchstens leicht modernisierte Inkarnationen schon lang existierender Gottheiten. Wer ist Media anderes als Fama? Dieser Techno-Boy ist auch nur ein etwas modernerer Hephaistos – und eine Vergöttlichung des Imperiums-Gedanken wie Mr./Mrs. World kannten die Römer doch auch schon. Zumal modernisierte Versionen von Alt-Göttern4 durchaus in der Geschichte auftauchen. Der tatsächliche Unterschied wird mir aber nicht klar.

Zum anderen: Wofür stehen alte und neue Götter überhaupt? Die Konfliktlinien eines imperialistischen Rassismus werden zwischen ihnen nicht ernsthaft abgebildet. Schließlich werden beide Fraktionen von alten weißen Männern angeführt.5 Aktuell scheint mir dieser Krieg der Götter das dämliche „Schöne Neue Welt“ versus „Gute Alte Zeit“ zu sein. Also der doofe alte Kulturpessimismus. Und den mag ich bekanntlich überhaupt nicht.

Aber vielleicht wird das noch auf befriedigende Weise aufgelöst. Die Metahandlung scheint bei dieser Serie ohnehin nur Beiwerk zu sein.

Perry Rhodan

Bei meiner einstigen und seit gut ein, zwei Jahren wiederentdeckten Lieblings-Science-Fiction-Serie kommt die Metahandlung hingegen ganz gut in die Gänge. Womöglich war ich beim Handlungszyklus zuvor nicht der einzige, der das damals etwas schleppend fand. Und womöglich haben sich die Autorinnen und Autoren die Kritik ein wenig zu Herzen genommen. Heft 3103 aus der Feder von Christian Montillon kommt zwar mit einer eigenständigen Alienesquen Handlung daher, die aber den nötigen Plot-Baustein für das Voranschreiten der übergeordneten Ereignisse liefert.

Zum Folgeroman von Susan Schwartz kann ich noch nicht viel sagen, da ich diesen gerade erst begonnen habe. Er liest sich bislang recht unterhaltsam und führt unsere Helden offenbar erneut einen kleinen Schritt auf ihrer Brotkrumenspur entlang. Gut möglich, dass ich mein Urteil über das Voranschreiten der  Metahandlung noch einmal revidieren muss. Doch selbst wenn es kaum schneller sein sollte, als beim Zyklus zuvor, ist die Handlung diesmal immerhin so konstruiert, dass ein langsameres Vorantasten nachvollziehbarer erscheint.

Schließlich gilt es für die Helden einen bislang gänzlich unbekannten Kugelsternhaufen nach einem gestrandeten Raumgefährt zu durchsuchen, dass dort gestrandet sein und aus Gründen eine Gefahr für die Erde darstellen soll. Es bleibt spannend.

WandaVision

Unsere aktuelle Lieblings-Genre-Serie legt indes Folge für Folge noch mal eine Schippe drauf.6 Das Truman-Szenario ist längst durchbrochen, die Geschichte des gesamten MCU wird äußerst relevant weitererzählt. Der Hammer-Cliffhanger von Folge fünf wurde in Folge sechs hervorragend aufgegriffen. Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hex wird die Handlung immer spannender. Man mag die Woche bis zur Fortsetzung kaum aushalten und fragt sich, wie all dies seine Auflösung finden soll. Eine sehr lesenswerte Besprechung der sechsten Folge WandaVision gibt’s drüben bei io9.

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(beste Speedster-Szene aller Zeiten)

Nächste Woche: Captain Future

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  1. Gibt’s die Mate-Karte eigentlich noch?[]
  2. Was soll man machen, wenn man die guten Sachen schon alle weggeguckt hat?[]
  3. Ich halte den guten Neil bekanntlich für etwas überschätzt. Mein Verdacht wäre, dass er hier erneut eine sehr gute Grundidee nur an der Oberfläche ankratzt und nicht so recht zu Ende gedacht hat. Da ich das Buch aber nie gelesen habe, kann ich diesen Verdacht weder erhärten noch falsifizieren.[]
  4. besagter Hephaistos als Waffenfabrikant, Argos als Inkarnation des Überwachungsstaats et cetera[]
  5. Die sich zugegebenermaßen hin und wieder verwandeln.[]
  6. An mich selbst nur die Frage, warum ich zwischenzeitlich davon überzeugt war, dass die Serie nach dem Blip aber vor der Schlussklopperei in Endgame spielen müsse. Muss sie ja gar nicht.[]

Die Woche: Teekannen und Raketenheftchen

Letzte Woche: Science-Fiction Nostalgie

Viel mehr als den Medienkonsum der letzten sieben Tage gibt es kaum zu berichten. Sehr gefreut habe ich mich allerdings über das Lob des Herrn R. über meine Raketenmärchen.1 Tragisch hingegen war folgendes:

Kanne putt

Auch wenn sich das nun beschriebene Drama schon Wochen zuvor abgespielt hat, möchte ich an dieser Stelle noch einmal mein Leid klagen.

Nach vielen Jahren treuer Dienste hat meine gute alte Teekanne einen Schaden davongetragen. Genaugenommen ist der Griff vom Teesieb abgebrochen. Die Kanne gab es dereinst günstig bei einer bekannten Kaffee-Kette. Trotz des niedrigen Preises kann sie einige Vorteile auf sich vereinen: angemessene Materialien,2 durchaus okaye und passgenaue Verarbeitung,3 pütschert nicht beim Gießen und schließlich füllt das Edelstahlteesieb fast das gesamte Kannenvolumen aus, sodass sich das Teearoma beim Ziehen optimal entfalten kann.

Der Erwerb einer neuen Kanne hat sich bislang nicht befriedigend gestalten lassen. Denn natürlich hat besagte Kaffee-Kette mein Modell längst nicht mehr im Sortiment.

Es gäbe da ansonsten dieses sehr stylische Designermodell einer Edel-Manufaktur, das hervorragend verarbeitet ist und über ein perfektes riesiges Teesieb verfügt. Leider hat es neben der Tatsache, dass es mir eigentlich zu teuer ist, einen großen Nachteil: man kann damit nicht vernünftig eingießen. Darüber klagen sowohl einige Rezensenten als auch ein mir persönlich bekannter Teeliebhaber, der die Kanne sein eigen nennt.

Die Produkte eines anderen bekannten Herstellers werden in den Kommentaren geradezu vernichtet. Die wenigen Modelle, die kein Plastik-Sieb haben, seien angeblich fürchterlich schlecht verarbeitet. Und die meisten anderen Kannen haben nur so schmale Teeeinsätze. Aktuelle Lösung des Problems: Eine kleine Zange, mit der ich fürderhin das Sieb heraushebe.

Aber vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp für eine gute aber erschwingliche Teekanne.

Perry Rhodan

Auf den durchaus vielversprechenden Jubiläumsband 3100 folgten gleich zwei Hefte aus der Feder eines gewissen Robert Corvus. Ein Autor, der mir bis dato unbekannt war.4 Mein Urteil fällt etwas durchwachsen aus, da mir Inhalt5 und einige Ideen6 gut gefallen haben, der Stil allerdings etwas – wie soll ich sagen – unbeholfen war.7

Nichtsdestotrotz bleibe ich dem Handlungszyklus treu und freue mich zudem auf die für März angekündigte Mini-Serie Perry Rhodan: Wega.

Tenet

Den aktuellen Nolan-Hirnverknoter habe ich hiermit auch gesehen und bin sehr angetan. Handwerklich hervorragend gemacht, scheint mir – zumindest nach erster Sichtung – die deterministische Zeitvor- und Rücklauflogik perfekt in sich stimmig aufzugehen. Dem zu folgen macht eine ganze Menge Laune. Ganz großes Kino! Da sieht man dem Film Schwächen, wie den komischen MacGuffin,8 den bösen Klischeerussen und die dünne Begründung der Armageddon-Bedrohung gerne nach.

Ebenfalls aufgefallen ist mir mein doch stark gewandeltes Sehverhalten, das durch die schnelle Taktung des Films womöglich noch verstärkt wurde. Am Ende hatte ich das Gefühl, eine Serienstaffel durchgebinged zu haben und dachte sofort: So! Wann kommt Staffel zwei?

WandaVision

Die bedeutende echte Serie dieser Tage ist der MCU-Kracher WandaVision. Folge vier war diese Woche derart relevant, dass fast eine kleine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

angebracht wäre. Denn nicht nur sind ein paar bekannte Figuren aus anderen MCU-Filmen aufgetaucht – wir haben auch die erste Folge gesehen, die komplett im „Außen“ spielt und eine erste – recht genaue – Einordnung zulässt, wann das ganze konkret stattfindet. Nämlich parallel zu Avengers: Endgame, ziemlich genau zwischen Hulks Snap und der Schluss-Klopperei gegen Thanos – mit Wandas Beteiligung. Und hier stellt sich mir gleich die Frage, ob das zeitlich da überhaupt alles reinpasst. Lag überhaupt eine wesentliche Zeitspanne dazwischen? Immerhin sind die SWORD-Typen mindestens schon ein paar Tage außerhalb von Wandas Truman-Show zugange. Nun, wir werden es vermutlich bald erfahren. Ich bleibe in jedem Fall in höchstem Maße begeistert.

Örwyrm

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(Diese Sea-Shanty-Schose ist ja irgendwie an mir vorbeigegangen – bin halt alt.)

Übernächste Woche: von Göttern und Helden

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  1. Über seinen zunächst euphorisch von mir aufgenommenen Änderungsvorschlag muss ich noch einmal sinnieren, würde er doch dazu führen, den gesamten Text ins Futur zu setzen, was mir doch ein wenig zu experimentell wäre. Nimmt man für den ersten Satz aber Futur zwo könnte es klappen.[]
  2. Glas und Edelstahl[]
  3. Besagter Haltegriff ist nun natürlich die Ausnahme.[]
  4. mein Fehler, nicht seiner[]
  5. Die Helden treffen bei ihrer ersten Erkundung auf eine verschollene Kolonie der ersten Menschheit.[]
  6. Die auf Musik und Gesang basierende Gesellschaft war ein sehr schöner Einfall.[]
  7. Im zweiten Heft nimmt das etwas ab. 3102 ist ohnehin der stärkere Band, der durch sehr spannend geschilderte Action zu unterhalten weiß.[]
  8. Diese merkwürdigen neun Teile, die am Schluss nicht zusammengesetzt werden dürfen.[]

Die Woche: Science-Fiction Nostalgie

Letzte Woche: Auf ein Neues!

Eskapedia

Der Legonaut und ich schwelgen in unserem erneut in Erinnerungen. Ich stelle in unserer aktuellen -Sendung meinen seit frühester Jugend liebsten -Autor Stanisław Lem vor. Kann ich ihm dabei gerecht werden? Vermutlich nicht – aber ich gebe mir redlich Mühe, wenigstens einmal seinen Namen korrekt auszusprechen. Lauscht gerne rein:

Eskapedia Episode 11 – Retrotrip: Stanisław Lem

Perry Rhodan

Es ist vollbracht. Nach 800 Heften -Pause1 habe ich wieder einen Perry-Rhodan-Zyklus durchgelesen.2 Der Auftakt zum neuen Handlungszyklus der traditionsreichen Science-Fiction-Serie hat mir ebenfalls gut gefallen, weswegen ich der Erstauflage einstweilen weiter folge. Ich werde berichten.

Der Throwback Thursday in dieser Woche hatte erneut besagte Raketenheftchen zum Inhalt. Ich erinnerte an meinen kleinen Schreibwettbewerb vor zehn Jahren.

Bingewatching

Die Woche habe ich endlich ein sträfliches Versäumnis nachgeholt und auch die letzte Staffel Clone Wars geschaut. Wie großartig! Und damit meine ich ausdrücklich alle zwölf Folgen, da einige den mittleren Viererblock etwas gering schätzen, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Das Abenteuer mit den Martez-Schwestern hat wesentlich zu Ahsokas Geschichte beigetragen. Und der Schluss-Vierteiler ist selbstredend gewaltig großes -Kino.

Sehr unterhaltsam fand ich außerdem Truth Seekers von und mit Nick Frost und Simon Pegg. Wie so oft präsentieren die beiden einen Horror-Mystery-Plot mit einer ordentlichen Portion Humor. Sehr sehenswert.

WandaVision geht schließlich in die dritte Runde und rückt die Zweifel an der dargestellten Realität immer mehr in den Vordergrund. Kenner der ahnen, welches Drama allein im Schicksal eines gewissen Zwillingspärchens steckt. Spannend!

Catcontent

Außerdem hatten wir wieder einmal Katzenbesuch.

Nächste Woche: Teekannen und Raketenheftchen

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  1. Naja, nicht ganz. Zwischendrin habe ich immer mal wieder in das ein oder andere Heft reingeschaut.[]
  2. Auch nicht ganz. Ehrlich gesagt nur zu 30% – aber immerhin recht gleichmäßig verteilt.[]

Lesetagebuch: Perry Rhodan 3000-3099

Mein Vorhaben, den Zykluswechsel parallel zum Erscheinungstermin zu lesen, habe ich knapp um ein paar Tage verpasst. Dennoch dürfte ich mit einer kleinen kritischen Rückschau auf die letzten 100 Hefte ganz gut in der Zeit liegen.

Band 3099: Die Kinder der Milchstraße

Den Abschlussband des Zyklus‘ selbst fand ich eher durchschnittlich. Seine Funktion, die losen Fäden der Metahandlung zusammenzuführen und zu einem Ende zu bringen, hat er ganz ordentlich erfüllt. Eigenständige Glanzpunkte waren jedoch rar gesät.

Grundsätzlich mag ich es nicht so gern, wenn der Titelheld auf einen Strahlenpistole-schwingenden Buck-Rogers-Verschnitt reduziert wird.1 Die bedrohliche Stimmung im Golem kam allerdings gut rüber. Perrys Einsatzteam wirkte wie eine Infektion, die der Organismus des borg-artig zusammenwachsenden Riesen-Raumschiffs mit seiner künstlichen Besatzung zu bekämpfen versuchte. Das wurde sehr gelungen beschrieben.

Gefallen hat mir auch, dass die Mythos-Handlung und die Cairanische Epoche in diesem Heft zu einem finalen Abschluss gekommen sind.

Durchschnittlicher Zyklus

Denn auch den Zyklus als ganzen fand ich eher durchschnittlich. Dennoch gebührt ihm die Ehre, der erste seit 800 Heften zu sein, den ich wieder – fast – durchgehend gelesen habe. Das lag aber mehr an den herausragenden Einzelheften und weniger an der Metahandlung.

Letztere brauchte mehr als zehn Hefte, ehe sie überhaupt einigermaßen in die Gänge kam. Ich hatte mein Leid darüber in meinen Einzelheftkritiken (siehe unten) ausgiebig geklagt.

Dabei fand ich den Grundgedanken gar nicht mal schlecht: Der Titelheld kehrt durch einen unfreiwilligen Zeitsprung 500 Jahre zu spät in die heimatliche Milchstraße zurück und findet diese unheimlich verändert vor. Niemand mag sich mehr so recht an die einst tonangebende Erde erinnern und die bis dato unbekannten Cairaner haben das Ruder in der Galaxis übernommen.2

Das war ein durchaus gut gemeinter Aufgriff der aktuellen Fake-News-Thematik – insgesamt habe ich die Meta-Handlung dann aber als recht geradlinig empfunden. Dennoch konnte mich der Zyklus begeistern – nämlich durch viele sehr gute Einzelromane.

Begeisternde Einzelhefte

Trotz der oben genannten Einschränkungen habe ich die Perry Rhodan Serie in den letzten beiden Jahren mit wiedererwachter und stetig wachsender Begeisterung gelesen. So ganz kann ich mir das nicht erklären. Hat mich auf meine alten Tage eine heftige Nostalgie-Welle erfasst – oder sind die Autorinnen und Autoren und ihre Romane einfach besser geworden?

Ohne das erste ausschließen zu wollen bin ich der Meinung, dass die Hefte, die ich gelesen habe, schlicht und einfach ziemlich gut sind. Um nur einige zu nennen:3 da gab es einen fantastischen Gastroman von Andreas Brandhorst,4 Michelle Stern hat sich in einem der ersten Hefte hervorragend einiger Posbi-Charaktere angenommen,5 Oliver Fröhlich hat mit der Entstehungsgeschichte des TARA-Psi großartige Science-Fiction abgeliefert,6 der Zerozone-Vierteiler von Christian Montillon war ein absoluter Höhepunkt des Zyklus,7 Wim Vandemaans Andromeda-Roman war der Hammer,8 ebenso der Drangwäsche-Doppelband von Michael Marcus Thurner,9 Guckys vermeintliches Ableben nebst Wiederauferstehung10 und schließlich Atlans Frieden mit den Kosmischen Mächten und seiner Ritteraura, den Leo Lukas in Szene gesetzt hat.

Dünne Datengrundlage

Hier nun mein Geständnis: Es waren insgesamt nur 30 Hefte, die ich aus diesem Zyklus gelesen habe, diese allerdings recht gleichmäßig verteilt. Um die Transparenz auf die Spitze zu treiben hier die von mir gelesenen Hefte im einzelnen. Die Links führen auf meine Einzelkritiken hier im Blog – so vorhanden.

3000 | 3001 | 3002 | 3003 | 3004 | 3005 | 3006-3009, 3013, 3015, 3016 | 3021 | 3025 | 3030 | 3039 | 3050-3053 | 3058 | 3066, 3067 | 3072 | 3083 | 3087 | 3088 | 3098 | 3099

Ausblick 3100

Im Perry-Rhodan-Jubeljahr11 ist es natürlich Ehrensache, die Lektüre fortzusetzen. Aktuell stecke ich im neuen Jubiband und habe große Lust auf den just begonnenen Chaotarchen-Zyklus. Vermutlich werde ich die Praxis beibehalten, hier und da ein paar Hefte zu überspringen. Aber ich bleibe dran und werde berichten.

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  1. Ohne Buck Rogers damit zu nahe treten zu wollen. Immerhin ist er eines der zahlreichen ehrwürdigen Vorbilder Perry Rhodans.[]
  2. Kenner der Serie erinnert das natürlich an vergangene Zyklen wie beispielsweise die Cantaro ab Band 1400 – aber das ist kein legitimer Kritikpunkt, da man das Rad nach 3000 Heften schwerlich immer neu erfinden kann.[]
  3. und ohne dabei die nicht ausdrücklich genannten gering schätzen zu wollen[]
  4. Ich mochte das Fake-Terrania-City, das meiner Meinung nach aus dem Anti-Universum stammte.[]
  5. Die Darstellung von KI-Zivilisationen hat sich ohnehin zu einer Stärke der Serie gemausert.[]
  6. Aktuell einer meiner Lieblings-PR-Autoren. Auch hier wurde das KI-Thema billant in Szene gesetzt.[]
  7. Endlich mal wurde die terranische Öffentlichkeit nachvollziehbar dargestellt. NATHANs Entwicklung war unglaublich gut – schon wieder KIs – und Amalia Serran war eine der besten Nebenfiguren seit langem.[]
  8. Wie wir jetzt wissen bereits foreshadowing zum neuen Zyklus. Der rote Faden von den MdI zu den heutigen Tefrodern, der hier mal eben so gesponnen wurde, war grandios.[]
  9. Die Haluter sind nach den Posbis das faszinierendste Alien-Volk bei PR. Ich bin stets begeistert, wenn diese gut in Szene gesetzt werden. Und auch hier stand wieder eine künstliche Zivilisation im Fokus.[]
  10. Dem wir fürderhin den offiziellen Gucky-Tag verdanken.[]
  11. Stolze 60 Jahre hat sie Serie bald auf dem Buckel.[]

Die Woche: Auf ein Neues!

Vorvorvor-letzte Woche: Winterschlaf

Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter ins neue Jahr gestartet. Machen wir uns nichts vor: Es wird einstweilen alles so weitergehen, wie gehabt. Wie immer gilt es, das Beste daraus zu machen. In meinem Fall muss ich gestehen, in dieser ersten Berichtswoche noch nicht so richtig in die Gänge gekommen zu sein.

Was ich diese Woche alles nicht geschafft habe

Gleich zwei wichtige Vorhaben schiebe ich noch immer vor mir her: Zum einen wollte ich längst die aktuelle Folge unseres Podcasts Eskapedia geschnitten und veröffentlicht haben, die schon seit einigen Monaten im Kasten ist. Der Rohschnitt ist immerhin fertig geworden, im Feinschliff müssen jetzt noch etliche meiner „Ähs“ entfernt1 und die Shownotes zusammengestellt werden. Nächste Woche geht die Sendung Nummer elf aber endlich online. Nagelt mich darauf fest!

Knapp an der Punktlandung vorbeigeschrammt bin ich außerdem mit meinem Vorhaben, die Perry-Rhodan-Erstauflage mit dem Jubiläumsband 3100 einzuholen. Seit Donnerstag/Freitag ist selbiger zu erwerben und ich stecke noch in Heft 3099.2 Ich bleibe aber dran.

Immerhin habe ich schon ein bisschen was verbloggen können.

Was ich dieses Jahr so alles vorhabe

Unter anderem tat ich meine Lesevorsätze kund, die auch viel – aber nicht nur – mit Perry Rhodan zu tun haben.

Spaßbringende Dinge aus dem letzten Jahr – allem voran das Podcasten und das Hobbygeschreibsel – werden selbstredend fortgeführt.

Der bedeutendste Plan ist aber, es dem Gründer des neuen aufstrebenden Rostocker Kleinverlags gleichzutun und mein Kinderbuch-Manuskript zu veröffentlichen. Für Q1 ist die Beauftragung des Lektorats vorgesehen, danach folgt das Thema Illustrationen. Ich werde berichten.

TV-Serien gehen immer

Dass sich diese Zeiten gut für vermehrten Serienkonsum eignen, habe ich bereits in meinem Serienrückblick 2020 vermerkt. In diesem noch jungen Jahr habe ich bereits einige Serienfolgen und -staffeln wegarbeiten können.

Cobra Kai hat in seiner dritten Staffel die Qualität halten können. Daniels Japantrip und die Hintergrundgeschichte des fiesen Ober-Senseis waren gute Ergänzungen.

Zu Star Trek: Discovery hatte ich mich bereits im oben verlinkten Serienrückblick geäußert. Mir hat die dritte Staffel gefallen und vor allem sagt mir der Punkt zu, an dem wir Schiff, Crew und Föderation am Ende verlassen haben. Das macht Freude auf die kommende vierte Staffel.

Dass auch die Deutschen sehr gute Serien können haben sowohl die dritte Staffel Charité, als auch die beiden Staffeln Das Boot bewiesen. Beides haben wir in den letzten Tagen in den jeweiligen Mediatheken weggeatmet. Ersteres erzählt die Geschichte des titelgebenden Berliner Krankenhauses zu Zeiten des Mauerbaus.3 Letzteres ist die Fortsetzung des 80er-Jahre-Klassikers in Serienform mit neuen Charakteren, neuen U-Booten und ergänzenden Handlungssträngen an Land. Beides sehr spannend und empfehlenswert.

Und schließlich ist mit WandaVision endlich die vierte Phase des MCU gestartet. Ich bin froh, dass diese etwas andere Herangehensweise gleich mit zwei Folgen am Stück gestartet ist. Die erste Folge allein hätte mich möglicherweise nicht ganz so begeistert zurückgelassen. Nach den beiden bin ich aber durchaus angetan und gespannt, wie es weitergeht.4

Örwyrm

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(Jetzt mal ganz im Ernst: Das ist doch CGI, oder? ODER?)

Nächste Woche: Science-Fiction Nostalgie

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  1. mit denen ließe sich mittlerweile eine eigene Sendung füllen[]
  2. das mir im Übrigen viel Freude bereitet[]
  3. Nachdem die beiden ersten Staffeln das Drei Kaiser Jahr und das Ende des Zweiten Weltkriegs beleuchteten.[]
  4. Mir hilft natürlich der Comic-Background, mit dem ich diverse Anspielungen auf dortige Handlungsstränge erahnen kann. Mal schauen, was davon sie in welcher Form verarbeiten.[]

Montagsfrage: Lesepläne 2021

Antonia hat ihre 107. Montagsfrage1 bereits am 4. Januar formuliert. Es sei mir gestattet, meine Antwort leicht verspätet zu geben.

#21für21

Parallel dazu wurden Anfang des Jahres auf Anregung von Christin von Live4Books unter dem Hashtag #21für21 die jeweiligen Lesevorhaben der Twitternden verkündet. Ob ich meine Lesepläne im Folgenden exakt auf 21 Bücher eingrenzen kann, ist schwer zu sagen. Ich fange einfach mal an.

Perry Rhodan

Damit geht’s schon los. Ich habe aus mehreren Gründen große Lust, in diesem Jahr viele Raketenheftchen aus dem Hause VPM2 zu verkonsumieren. Zum einen feiert die größte Science-Fiction-Serie der Welt in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Da ich ihr schon sehr lange verbunden bin, ist das allein Grund genug, wieder intensiver reinzulesen.

Zum anderen macht mir die Lektüre aktuell auch wieder richtig Spaß. Es gibt aus meiner Sicht neue Autorinnen und Autoren, die gut schreiben – und ich bilde mir ein, dass der Perry-Rhodan-Roman von Andreas Eschbach dem Ganzen frischen Wind eingeflößt hat. Aber vermutlich hat er mich einfach wieder in diesen Kosmos hineingezogen.

So oder so: würde ich alles lesen, was in diesem Jahr in Sachen PR erscheint, käme ich allein mit den wöchentlichen regulären Heften auf 52 Romane.3 Hinzu kämen die zwölf Hefte der für März angekündigten Miniserie Wega.

Der Konjunktiv zwo ist durchaus bewusst gewählt. Wie regelmäßig ich den just begonnenen neuen Handlungszyklus und besagte Miniserie verfolgen werde hängt von etlichen Faktoren ab – zumal ich auch noch andere Dinge schmökern möchte.

Reiseführer

Fernweh ist dieser Tage ein großes Thema. Ob es da klug ist, es durch Reiseführer, Bildbände et cetera noch zu befeuern? Egal! Zwei Japan-Bücher liegen bereits auf meinem Lesestapel, wovon ich den großartigen illustrierten Reiseführer von Marco Reggiani bereits verschlungen habe. Sehr zu empfehlen!

Aus der Sparte wird es dieses Jahr mit Sicherheit noch einiges geben. Bestimmt noch viel zu Japan aber auch zu New York, Italien,4 den britischen Inseln, Skandinavien, der Ostseeküste, …

Kinderbücher

Sowohl aus Vorlesegründen für den eigenen Nachwuchs als auch einfach so lese ich seit nunmehr zwölf Jahren gerne Kinderbücher. Da ich in meiner eigenen Jugend zunächst durchaus lesefaul war5 – und dann schnell auf SF- und Fantasy-Zeugs angesprungen bin, habe ich diesbezüglich noch immer viel nachzuholen.

So wurde ich unlängst auf die Mumin-Geschichten hingewiesen, von denen nun ein Buch auf dem Nachttisch seiner Lektüre harrt. Bekanntlich gibt es davon noch mehr, die sicher auch alsbald gelesen werden wollen.

Und dann freue ich mich in diesem Jahr auf ein ganz besonderes Kinderbuch, nämlich jenes, das von einem jüngst gegründeten Rostocker Kleinverlag für dieses Jahr angekündigt ist. Das wird sehr gut, vertraut mir!

Kommt eh alles anders

Von den zahlreichen ungelesenen Büchern in meinen Regalen und auf den elektronischen Endgeräten will ich an dieser Stelle gar nicht anfangen. Allein von meinem letzten Comixology-Kaufrausch liegt noch tonnenweise Zeugs in meinem entsprechenden Account.

Spaßeshalber habe ich meine Lesechallenge bei Goodreads auf 21 gesetzt. Den Erfahrungen der letzten Jahre nach werden es definitiv mehr – welche Bücher es am Ende dann konkret gewesen sein werden steht aber in den Sternen.6

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  1. Sie lautet: „Was sind deine Lesevorsätze für 2021?“[]
  2. Heißt der Verlag überhaupt noch so? Gehört ja eh seit langem schon zu Bauer.[]
  3. logisch[]
  4. insbesondere Sardinien[]
  5. Man mag es kaum glauben.[]
  6. Die Rhodan-Hefte werden es schon aus dem Grund nicht sein, dass diese in der Goodreads-Datenbank kaum bis gar nicht auftauchen. Ohnehin denke ich seit einiger Zeit über einen Wechsel zu einer anderen Leseplattform nach – aber dazu an anderer Stelle mehr.[]

Die fünf besten Serien 2020

Das Jahr 2020 hat nicht allzu viel geboten – die Möglichkeit, viele Serien zu glotzen war aber definitiv dabei. Entsprechend hat der gute Volker für seine nächste Podcast-Sendung nach den fünf besten Serien und Filmen des Jahres gefragt. In Sachen Filme habe ich diesmal leider nichts zu bieten – bei den Serien umso mehr. Als treuer Hörer1 des Selbstgespräche-Podcasts habe ich selbstredend sogleich geantwortet.

0. Star Trek: Deep Space Nine

Außer Konkurrenz und lediglich als honorable mention stelle ich die noch immer beste aller Star-Trek-Serien als Nummer 0 vornan. 2020 habe ich mein lang gehegtes Vorhaben umgesetzt, Star Trek: Deep Space Nine noch einmal komplett in einem Rutsch durchzugucken.

In meiner Erinnerung war die Serie durchaus gut und ich hatte abgespeichert, dass sie – wie alle anderen Trek-Serien – ein, zwei Staffeln braucht, um in die Gänge zu kommen, mindestens so lange, bis die Dominion-Metahandlung richtig startet. Wie falsch ich damit doch lag.

Von Folge eins an gelingt es Deep Space Nine all seine Stärken auszuspielen. Und das sind vor allem die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere und ihr Beziehungsgeflecht. Auch wenn das Dominion in der ersten Staffel nur ein Gerücht ist, sind die Geschichten bereits hier hochspannend, einfallsreich und interessant. Und dann gelingt es der Serie auch noch, sich von Staffel zu Staffel zu steigern. Ganz großes Fernsehen!

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1. Der Mandalorianer

Mit Abstand das Highlight des Serien-Jahres, das angefangen bei der Musik alles richtig macht. Man mag der Serie vorwerfen, dass sie sich vor allem zu Anfang in Sachen Meta-Handlung und konkreter Einbettung in das Star-Wars-Universum etwas zurückhält – gerade das halte ich aber für einen gelungenen Zug, damit sich auf das Wesentliche konzentriert werden kann: die wenigen Hauptfiguren, ihr Verhältnis zueinander und das Erzählen einer guten Geschichte – beziehungsweise mehrerer davon. Sich dabei auf eine einfache Vater-Sohn-Konstellation zu beschränken ist eine Stärke der Serie und lässt ihr Raum eine großartige Stimmung zu erzeugen.

Staffel zwei behält das Erfolgsrezept bei, zieht aber mit dem Fanservice und den Verknüpfungen zum restlichen Universum mächtig an und lässt die Geschichte im Staffelfinale auf einen grandiosen Höhepunkt zulaufen.2

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2. Cobra Kai

Meine ganz persönliche Serien-Überraschung ist die Fortsetzung der Karate-Kid-Filme aus den 80ern. Überraschung deswegen, weil die soeben formulierte Prämisse zunächst einmal nicht sonderlich vielversprechend klingt. Das Jahrzehnt meiner Kindheit in allen Ehren – aber seine zur Zeit moderne nostalgische Überhöhung kann ich nur äußerst bedingt teilen.

Das brillante an der Serie ist, dass sie genau diesen Zeitenwandel zum Thema macht. Es ist quasi eine Coming-of-age-Geschichte für meine Generation.3

Überhöhen will ich das ganze auch nicht, es bleibt eine überwiegend komödiantische Unterhaltungssendung mit viel Karate-Action. Die Mischung aus alldem gelingt aber hervorragend. Die Serie nimmt sich und seine Vorgeschichte nicht allzu ernst – und es werden sogar etliche der in den letzten Jahren und Jahrzehnten verbreiteten Fan-Theorien einbezogen oder zumindest erwähnt.4

Großartig ist in jedem Fall, dass fast alle Original-Schauspieler wieder ihren Auftritt haben – so es denn möglich ist. Und alle Figuren bekommen deutlich mehr Tiefe und Hintergrund verpasst, als es die 80er-Jahre-Action-Abziehbilder damals hatten. Das lässt die Trennlinie zwischen „Gut“ und „Böse“ angenehm verschwimmen und macht aus dem Stoff eine witzige, geistreiche und durchaus zeitgemäße Handlung.

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3. The Crown

Muss ich mich nach vier durchgesuchteten Staffeln schon Royalist schimpfen lassen? Soll mir Recht sein!

Die britische Nachkriegsgeschichte mit Fokus auf die immortal Queen zu erzählen ist mehr als naheliegend – und die Soap-Tauglichkeit der Royals ist unbestritten. Das damit verbundene Erzähl-Potential wird in dieser Serie in mittlerweile vier Staffeln unglaublich gut gehoben. Das Ergebnis ist eine großartige spannende Geschichte mit unfassbar guten Schauspielerinnen und Schauspielern, deren Figuren man nur ins Herz schießen kann. In Staffel vier gilt dies sogar für Maggy Thatcher, die von Gillian Anderson dermaßen fabelhaft dargestellt wird, dass es eine schiere Freude ist.5

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4. Star Trek: Discovery

Im Gegensatz zu zahlreichen „Fans“, die seit Folge eins kein gutes Haar an der neuesten Star-Trek-Serie lassen, bin ich von Anfang an recht angetan von DISCO. Ja, die Serie hat ihre Macken, einige Startschwierigkeiten und Konstruktionsfehler.6 Aber sind wir ehrlich: So perfekt wie DS97war bislang keine Serie aus dem Trek-Universum.

Ich erfreue mich da lieber an den positiven Aspekten wie den großartigen Charakteren, der Spiegeluniversums-Handlung in der ersten Staffel, Pike und Spock in der zweiten – und dem Lore-Neuland, das wir in der dritten Staffel endlich betreten.8

Tatsächlich gefällt mir der Schlusspunkt, an dem wir Schiff, Crew und Föderation verlassen, besonders gut. In Staffel vier werden wir endlich wieder ein Raumschiff haben, das boldly in new frontiers vorstoßen kann. Ich freue mich drauf.

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5. The Boys

Jupp, die Serie ist übertrieben brutal – das aber auf eine so absurd überzeichnete Weise, dass ich mich darüber nur beömmeln kann. Die Grundidee ist schnell erzählt: Superhelden sind real – und längst nicht so heldenhaft, wie es scheint. Gerade die zweite Staffel verknüpft das sehr gekonnt mit dem aktuellen politischen Geschehen in den USA.9 Weiß gar nicht, wie sehr das noch der Comicvorlage entspricht, macht auf jeden Fall eine Menge Spaß.

(Kleine Warnung: Der Trailer hält sich in Sachen Brutalität nicht ernsthaft zurück. Abspielen daher auf eigene Gefahr.)

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  1. Naja, ich lausche hin und wieder mal rein.[]
  2. An dem Finale scheiden sich bekanntlich auch die Geister. Ich finde es aber völlig konsequent, handlungslogisch und einfach großartig.[]
  3. Für Jugendliche ebenfalls, schließlich spielt eine neue Karate-Generation eine zentrale Rolle – aber unsereiner wird halt auch angesprochen.[]
  4. Zum Beispiel, dass Daniel im ersten Film der eigentliche Rowdy ist und Johnny das Mobbing-Opfer.[]
  5. Ich würde mich über eine ähnliche Verarbeitung der deutschen Nachkriegsgeschichte übrigens sehr freuen. Titel könnte schlicht „Kanzleramt“ sein. Jeder Kanzler eine Staffel – ggf. einige sogar deren zwo.[]
  6. Und es gehört natürlich zur DNA des Fandoms, an den Objekten seiner Begeisterung rumzumäkeln, vor allem wenn es etwas „neues“ ist. TOS-Fans hassten TNG, TNG-Fans hassten DS9 und nun ist halt Disco dran.[]
  7. siehe oben[]
  8. Unter anderem bin ich begeistert von Bookers Schiff, von der Zukunfts-Technik und der Entwicklung, die Vulkanier und Romulaner genommen haben.[]
  9. Zumindest was die Mechanismen angeht, weniger die konkreten Inhalte, die bleiben schon der inneren Logik des Serienuniversums verhaftet.[]

Die Woche: Winterschlaf

Letzte Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Ich bin und war stets ein Freund der beschaulichen Abgeschiedenheit im kleinen Kreise zwischen den Jahren. Eine kurze Winterruhe kommt mir daher durchaus gelegen – auch wenn ich sie mir selbstredend unter anderen Umständen gewünscht hätte.

Frohe Festtage!

Ich wünsche euch allen, dass ihr dennoch die bestmöglichen Fest- und Feiertage verbringen könnt. Kommt mir gut und gesund ins neue Jahr!

Erste Pläne 2021

Was das kommende Jahr so bringen wird, hängt natürlich sehr vom weiteren Infektionsgeschehen und unseren Bemühungen ab, dieses in den Griff zu bekommen. Große Reisepläne werden so oder so auf absehbare Zeit nicht gemacht.

Ich hatte bereits angedeutet, wieder etwas intensiver beim guten alten Perry Rhodan reinschmökern und ein wenig an seinem Jubeljahr teilhaben zu wollen. Außerdem hat mir das Schreiben im Zuge des NaNoWriMo so viel Spaß gemacht, dass ich sicher wieder einiges in die Tasten hauen werde. Und dann gibt es noch dieses Kinderbuch-Manuskript, das im nächsten Jahr höhere Weihen erfahren könnte.

Eine Twitter-Ankündigung aus dieser Woche hat bislang nur indirekt damit zu tun, aber wo ein Autor mit einem Kinderbuch auftaucht, gesellt sich womöglich bald ein weiterer hinzu.1 Ich werde berichten.

Neue und alte soziale Medien

Nicht unerwähnt bleiben soll der mehr oder weniger spontan in dieser Woche entwickelte Gedanke, eventuell im nächsten Jahr Goodreads zu verlassen und auf eine neue etwas schlankere Plattform zu wechseln. Der gute @myrkvid brachte in einem kurzen Twitter-Dialog Readng ins Gespräch. Das schaue ich mir eventuell mal an – oder halte nach weiteren Möglichkeiten Ausschau. Eventuell hat jemand von euch einen Tipp.

Merkwürdigerweise hat sich in dieser Woche Medium mit ein paar automatisierten Mails in mein Gedächtnis zurückgerufen. Ich finde diese Blog-Plattform durchaus interessant – und habe mich aus Spaß wieder eingeloggt und ein wenig umgeschaut. Da ich hier ein eigenes Blog habe, hat sie keinen gesonderten Mehrwert für mich. Entsprechend ist mein Profil dort auch leer – aber vielleicht habt ihr ja Tipps, wem man da so folgen könnte.

Schließlich habe ich mir aus Gründen (siehe oben) einen Twitch-Account zugelegt. Man muss mit der Zeit gehen.2

Und nun ein letztes Mal in diesem Jahr zu den beiden aktuellen Serienfolgen nebst

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Okay, zum Mandalorianer sage ich mal nix. Was für ein Hammer-Staffel-Finale für eine großartige Star-Wars-Serie, die einfach alles richtig macht! Nur die Zerstörung der Razor Crest werde ich nicht verzeihen.

Discovery beendet den Spiegeluniversums-Zweiteiler mit einer fetten TOS-Hommage und dem Abschied von Imperatorin Philippa Georgiou. Also zumindest aus dieser Serie. Kann es sein, dass sie in einigen Folgen etwas knauserig mit dem Budget sind? Ist mir hier wieder aufgefallen: nur ein, zwei Kulissen-Sets, kaum Außenszenen. Aber gut, ich mag das Mirror-Zeugs, insofern gefiel mir auch diese Episode.

Örwyrm

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(That time of the year …)3

Überüberüber-nächste Woche: Auf ein Neues!

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  1. Etwas weniger kryptisch: Der „Literarische Lloyd“ ist die Verlagsgründung eines Freundes, der dort sein Kinderbuch veröffentlichen wird. Da ich rein zufällig auch gerade ein entsprechendes Manuskript rumfliegen habe, sind wir im Gespräch.[]
  2. In drei, vier Jahren schaue ich mir dann auch mal dieses Tik Tok an.[]
  3. Und in diesem Jahr legen wir noch Enterprise Rock und Wonderful Deep Space Nine obendrauf.[]

Die Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Letzte Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Das wird jetzt kein fishing for nachträgliche birthday wishes1 – ich möchte mich lediglich in aller Öffentlichkeit der Tatsache stellen, in dieser Woche ein Jahr älter geworden zu sein. Aber das ist nicht das einzige Jubiläum, um das es hier gehen soll.

Zehn Jahre Reddit

Wie es der Zufall so wollte, hatte ich am Montag, nur wenige Tage vor meinem eigentlichen Wiegenfeste, meinen Cakeday bei Reddit. Und dann auch noch den zehnten. Traditionell nutzt man diesen Tag dort zum Karma-Farmen. Ich hatte mir tatsächlich vorgenommen, reichlich Zeugs zu posten – war dann aber doch zu träge. Lediglich ein flauschiges Hühnchen für r/aww war drin.

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Nun muss ich gestehen, auch sonst nie viel bei Reddit zu posten – passiv nutze ich diese Plattform hingegen recht intensiv. Entsprechend des von mir bevorzugten Themenspektrums stöbere ich vor allem in Subs, die sich um fantastische Geschichten aller Art drehen und bin dabei oft den textlastigen wie r/AskScienceFiction, r/DaystromInstitute oder r/FanTheories zugetan.

Wie ihr seht, setze ich voraus, dass alle ungefähr wissen, was Reddit ist – auch wenn es im deutschsprachigen Raum nicht sonderlich verbreitet scheint. Außer r/de gibt es meines Wissens kein nennenswert belebtes Sub in deutscher Sprache, oder? Man möge mich gern korrigieren und ergänzen.

Ohnehin bin ich stets an weiteren empfehlenswerten Subs interessiert. Tipps gern in die Kommentare.

Bescherung

Den Umständen entsprechend fand meine Geburtstagsfeier am Donnerstag in beschaulich kleinem Kreise statt.2 Es gab sehr schöne Geschenke, viele davon erwartungsgemäß lesbar – unter anderem die drei obersten aus meiner Goodreads-Leseliste.3

Ein paar Worte zu der großartigen Graphic Novel Rocky Beach, die darunter war: Ich muss gestehen, nie der große Fan von Hörspielen im Allgemeinen und der Drei Fragezeichen im Besonderen gewesen zu sein. Allein dank des Nachwuchses reichte mein Kenntnisstand aber aus, um diese Interpretation des Stoffes genießen zu können. Der Comic wagt einen Blick in die Zukunft der drei Jugend-Detektive und lässt sie im Erwachsenenalter noch einmal für ein Abenteuer zusammen kommen. Das gelingt Autor und Zeichnerin hervorragend. Die Zeichnungen sind großartig und die stimmige und düstere Geschichte über das Älterwerden ist sehr bewegend.

Rhodans Geburtstag naht

Mit dem Jahreswechsel rückt auch das Jubiläumsjahr der großen Raketenheftchen-Serie immer näher. Den Mitte Januar erscheinenden Jubiläumsband 3100 werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Bis dahin wollte ich noch ein wenig Vorarbeit leisten.

Nach eingehender Perrypedia-Recherche habe ich mir dann selbst folgende Leseliste überlegt: 3066 und 3067 sollen kurzweilige Haluter-Action bieten, das Aufreger-Heft 30724 darf natürlich nicht fehlen, eventuell 3083, um die Haluter-Handlung abzuschließen, 3087, da mir die Romane von Oliver Fröhlich zuletzt besonders gefallen haben, 3088, um künftig beim Gucky-Tag mitreden zu können5 – und schließlich mit 3099 den Abschluss des Handlungszyklus‘.

Cobra Kai! Cobra Kai! Cobra Kai!

Meine Serien-Überraschung des Jahres war die Karate-Kid-Fortsetzung Cobra Kai. Im Januar geht die schon in die dritte Staffel. Hier der erste Trailer dazu.

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DisneyMarvelStarWarsTVSerienKinofilmWahnsinn

Tja … und dann sind sie bei Disney ein wenig durchgedreht. Ich will hier gar nicht auflisten, was bei diesem Investortag alles angekündigt wurde, zumal vieles davon bereits bekannt war, gerüchteweise rumging oder schlicht erwartbar war. Ändert nichts daran, dass ich ziemlich aus dem Häuschen bin, vor allem in Sachen Ahsoka, Kenobi, Ms. MarvelFantastic Four, … ach, eigentlich alles.6 Schaut euch bei Interesse die Disney-Übersicht bei io9 an.

Doch nun zu den laufenden Serien und somit zur notwendigen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Beim Mandalorianer staune ich erneut, wie sehr es den Macherinnen und Machern der Serie gelingt, aus Folgen mit sehr schlichten Einzelplots eine derart großartige Gesamtgeschichte zu erschaffen. Die Folge dieser Woche ist eine ganz einfache Zwischenquest für die hoffentlich baldige Befreiung von Grogu.7 Auch wenn das neue Helden-Raumschiff8 schön in Szene gesetzt wurde, vermisse ich die Razor Crest allerdings sehr.

Die geballte Ladung Fanservice gab es diesmal bei Discovery: die „historische“ TNG-Uniform, die Erwähnung der Kelvin-Zeitlinie und vor allem die Rückkehr in das Spiegeluniversum haben mir sehr zugesagt. Ich bin da voll bei Herrn R Punkt und seinem Tagebucheintrag und kann das Gemecker bei Robots & Dragons nicht ganz teilen. Dennoch eine lesenswerte Rezi mit nützlichen Hintergrundinfos.

Örwyrm

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(System geht immer!)

Nächste Woche: Winterschlaf

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  1. naja, ein bisschen vielleicht[]
  2. Wobei das auch unter anderen Umständen der Fall gewesen wäre. Große Geburtstagspartys sind nicht so meins. Obwohl ich die zu meinem 40. in angenehmer Erinnerung habe. Lang ist’s schon wieder her.[]
  3. Was sagen wir eigentlich dazu, dass Goodreads seine Verbindung zu Twitter kappt? Bisschen doof finde ich das ja schon. Verlangt Twitter inzwischen Geld für die Schnittstelle? Haben Amazon und Twitter sich verkracht? Naja, mir soll’s letztlich egal sein.[]
  4. Das vermeintliche Ableben des Ilts soll ja einiges an Unmut in der Lesendenschaft ausgelöst haben.[]
  5. Der war nämlich gar nicht tot.[]
  6. Bin ich ein kritikloser Fanboy? Ja, ich bin ein kritikloser Fanboy![]
  7. Der erstmals überhaupt nicht in einer Folge vorkam, oder?[]
  8. das eigentlich ein ganz altes ist[]

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