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Star Trek: Discovery S05E01

Sieh an! Es sind schon drei Folgen der fünften und finalen -DISCO-Staffel veröffentlicht. Wieso sagt mir das denn keiner? Egal! Nun weiß ich’s ja.

Heute habe ich mir gleich die erste Folge reingedreht und bin erneut sehr angetan. Wurde angenehm daran erinnert, wie gern ich die Crew der Discovery mag. Sollen die Hater alle mal haten, ich fand die Serie von Anfang an klasse. Fred und der wunderbare Cliffhanger – ich will nicht spoilern – sind im übrigen die exakt richtige Dosis Nostalgie für eine aktuelle Trek-Serie. So mag ich das!

Eine Frage hätte ich aber noch zu Fred, beziehungsweise zu einer Anmerkung von Culber und Stamets. Und zwar sprachen sie über die Jahrhunderte alte Bauweise des Androiden im Vergleich zu … und dann haben sie einen Namen genannt, den ich nicht verstanden habe – und ich war zu faul zurückzuspulen. Ich kann mich an gar keine künstliche Lebensform in der After-Burn-Gegenwart erinnern. Wen meinten die?

Zum Abschluss zur allgemeinen Erbauung der Staffel-Fünf-Trailer:

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Hashtags und Indigo

Ich bastele weiter daran, mein für gelegentliches oder gar regelmäßiges Microblogging zu optimieren. Ehe ich größere Dinge wie die Verknüpfung mit dem angehe, gibt’s erst einmal Hashtags – und bei der Gelegenheit auch eine neue Linkkartengrafik.

Hashtags

Dafür habe ich mir das kleine aber feine Plugin Smart Hashtags von Peter Raschendorfer installiert. Leider wird es nicht mehr unterstützt und weiterentwickelt – aber so lange es läuft und tut, was es soll, behalte ich es drauf. Es soll Hashtags im Text automatisch in reguläre -Schlagwörter umwandeln und entsprechend verlinken. Scheint schon mal zu funktionieren. Man kann damit auch Blogautoren mit Handles markieren, das ergibt bei mir als Ein-Personen-Veranstaltung aber nur wenig Sinn.

EDIT: Inzwischen läuft bei mir schon länger ActivityPub. Darin ist die Hashtag-Funktion enthalten.

Indigo

Schließlich habe ich endlich auch die Grafik für die Linkkarte erneuert. Ich hoffe, der gute Robert vergibt mir, dass damit das bisherige von ihm kreierte Bloglogo endgültig verschwunden ist. Als großer Fan des wunderbaren Sina Loriani, der nicht nur mein aktuelles Profilbild geschaffen, sondern auch unser beider Kinderbücher illustriert hat, wird er sicher Milde walten lassen.

Meine Farbwahl im Header fiel im Übrigen auf Indigo. Aus meiner Sicht1 eine komische Farbe, irgendwo zwischen blau und violett, die in amerikanischen Kinderserien oft bei der Auflistung der Regenbogenfarben auftaucht. Habe ich nie so recht verstanden, bis ich kürzlich die Wikipedia konsultiert und gelernt habe, dass es wohl auf den ollen Newton zurückgeht2 – also, dass Indigo zu den „sieben Farben“ gezählt wird.3 Wie sagte meine Oma immer: „Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.“

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  1. die wegen einer leichten Grünschwäche ohnehin nicht ganz farbecht ist, aber das ist ein anderes Thema[]
  2. und nicht, wie in unserem Kulturkreis, auf den ollen Goethe[]
  3. daher wohl auch die „achte magische Farbe“ in Pratchetts Scheibenwelt – so fügt sich alles zusammen[]

Buchfundstück: Flächenland

Mein Buchladenfundstück in diesem Urlaub: „Flächenland“ von Edwin A. Abbott, ein wahrer Klassiker der -Literatur aus dem 19. Jahrhundert. Auszüge daraus kenne ich schon lange aus diversen Wissenschaftsbüchern meiner Kindheit. Ich glaube, es waren die Dinger von Rudolf Kippenhahn. Kennt die noch jemand? Die sind großartig! Wie auch immer, jetzt habe ich „Flächenland“ endlich einmal komplett vorliegen. Bin gespannt.

3 Body Problem

Heute habe ich endlich die erste und bislang einzige Staffel der neuen Science-Fiction-Serie 3 Body Problem fertiggeguckt. Als großer Freund der Buchvorlage Die drei Sonnen von Liu Cixin war ich – wie in solchen Fällen üblich – zuvor gespannt und skeptisch gleichermaßen. Die Skepsis war allerdings unbegründet.

Gute und nicht so gute Änderungen

Ja, die Gegenwartshandlung wird unnötigerweise nach London versetzt und auch darüber hinaus werden sich einige Freiheiten bei der Adaption erlaubt. Von der – vorsichtig formuliert – Europäisierung abgesehen, waren die meisten Änderungen aber nicht zum Schaden. Der Fairness halber muss man bei ersterem zudem zugestehen, dass die Vorgeschichte während der chinesischen Kulturrevolution komplett erhalten bleibt und der Cast recht divers mit leichtem Schwerpunkt auf asiatischen Darsteller:innen ist.

Die aus meiner Sicht positiven Änderungen betreffen vor allem die Charaktere und ihre Interaktionen, die mir im Buch manchmal etwas zu eindimensional geraten waren. Etwas schwächer auf der Brust ist die Netflix-Version, wenn es um wissenschaftliche Akkuratesse geht. Da bleibt einiges zu oberflächlich auf der Strecke, was ich aber dem Erzählformat zugestehen will.

Schlüsselszenen und Cliffhanger

Für mich ist bei einer Buchverfilmung stets die angemessene Umsetzung der Schlüsselszenen entscheidend und das gelingt der Serie hervorragend. Um nur einige zu nennen: der Armee-Computer, die Passage durch den Panamakanal und die Auffaltung der Sophonen – alles ganz wunderbar dargestellt.

Die erste Staffel ragt ein wenig in das zweite Buch Der dunkle Wald hinein und lässt uns mit fiesen Cliffhangern zurück. Ich hoffe inständig, dass wir den Rest der Trisolaris-Trilogie bald zu sehen bekommen.

Noch ne Serie

Just heute habe ich erfahren – danke, Kaisu! – dass es seit 2023 zudem eine chinesische Serienverfilmung gibt, die den Kommentaren zufolge extrem werkgetreu sein soll. Die 30 Folgen kann man sich drüben bei viki.com reindrehen.

Zeitreise mit den Abrafaxen

Ich lese nun schon seit Jahren unregelmäßig in die wunderbaren der rein und bin jedes Mal von den großartigen Zeichnungen und den einfallsreichen Geschichten begeistert. Die Einbettung der Abenteuer in die jeweiligen historischen Epochen finde ich stets besonders gelungen.

In den aktuellen Heften begleiten wir die Helden dabei, wie sie irgendwann im 9. Jahrhundert einen Elefanten als Geschenk des Sultans quer durch Europa zum Frankenkönig schaffen müssen. Höchst amüsant und kurzweilig!

Ich habe in all den Jahren allerdings noch nie ein Heft erwischt, das beschreibt, wie die Abrafaxe von einer Epoche in die nächste wechseln. Ist das einfach ein willkürlicher magischer Vorgang oder steckt dahinter eine relevante Metahandlung?

Könnte ich vermutlich einfach googeln, ich weiß. Aber der direkte Austausch mit Mosaik-Fachmenschen ist sicher erbaulicher. Oder ich stolpere irgendwann doch einmal über eines der Zeitreisehefte. Muss es ja zwischen den Epochen geben.

Mette vom Mond: Frühlings-Sonderaktion

Der Literarische Lloyd – Hausverlag des Pelipontalus und der Mondfahrerin – ist in Frühlingsstimmung. Wer jetzt mein -Märchen „Mette vom Mond“ mit dem Kennwort „Briefmarken“ bestellt, erhält ein hübsches kleines Geschenk gratis obendrauf.

Wie nochmal?

Ganz einfach! In den folgenden drei Schritten gelangt ihr an das Frühlings-Spezialangebot:

  1. Unter literarischer-lloyd.de „Mette vom Mond“ bestellen (15,99 € / versandkostenfrei).
  2. Den Gutscheincode „Briefmarken“ eingeben.
  3. Über Aufkleber und Buch freuen.

Briefmarken? Aufkleber?

Bei dem Geschenk handelt es sich um ein Sticker-Set mit wunderbaren Motiven von Verlagschef Robert höchstselbst. Im Rahmen des Animal-March hat er jeden Tag ein sehr putziges Tier in seinem unvergleichlichen Stil gezeichnet. Man schaue sich sein Komplettwerk idealerweise auf seinem Künstler-Instagram-Account The Seagull Gallery an. Mein Favorit ist übrigens das All-Paka.

All-Paka by Robert

Mit dem „All-Paka“ eröffnete Robert den Animal-March.

Übrigens: Der oben beschriebene Bestellvorgang funktioniert nicht nur mit meinem , sondern auch mit dem Pelipontalus-Buch.

Frisches fantastisches Fanzine: WoC 119

Pünktlich zum Osterfest ist die brandneue Ausgabe des fantastischen Fanzines World of Cosmos – kurz: – erschienen.

Jetzt lesen: World of Cosmos 119

Ich bin diesmal nur mit drei Beiträgen dabei. So habe ich mir ein kleines Vorwort erlaubt, gemeinsam mit Chefredax Marc die Perry Rhodan Hefte 3250 bis 3263 besprochen und schließlich meinen mäßig gelungenen Beitrag für die ansonsten großartige Geburtstags-Anthologie für -Chefredakteur Klaus N. Frick platziert. Enjoy!

X-Men 97

Na schön, dann habe ich mir auch mal die Retro-Show der X-Men bei Disney+ reingedreht. Die drei ersten Folgen hinterlassen mich zwiegespalten.

Einerseits ertrage ich die grassierende 90er-Jahre-Nostalgie zurzeit nur sehr dosiert. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass sich die Erzählkunst auch bei Animationsserien seit damals enorm verbessert hat. Ich will gar nicht an die hölzernen Dialoge von damals erinnert werden. Und genau das zelebriert dieser Aufguss an einigen Stellen recht penetrant.

Andererseits scheint sich X-Men 97 dann doch davon zu emanzipieren – sofern ich das in Unkenntnis der Originalserie beurteilen kann. Denn die Handlung entwickelt schnell eine gewisse Komplexität und kann durch ein paar flotte Wendung angenehm überraschen.

Und schließlich erinnert mich die Serie daran, dass ich die der X-Men in ihrer ursprünglichen 616-Inkarnation immer sehr mochte, sie durch das MCU dann aber etwas aus den Augen verloren hatte. Daher heißt es auch für mich ab jetzt wieder: Zu mir, meine X-Men!

Star Trek: Picard zusammengefasst

Eigentlich habe ich mich an Star Trek: Picard längst zur genüge abgearbeitet. Dennoch hat mich dieses – vermutlich uralte – Meme, über das ich heute gestolpert bin, schwer beeindruckt. Fasst es doch das Drama mit dieser Serie genial zusammen.

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nerdlicht.net im neuen Gewande

Und? Wie findet ihr mein neues Bloglayout? Ich dachte, nach drei, vier Jahren wäre wieder einmal Zeit dafür. Ich bin jetzt schon ziemlich lange mit den Standard-WordPress-Themes unterwegs – zuletzt Twenty Twenty. Diese haben mir stets gute Dienste geleistet, jetzt muss jedoch etwas anderes her.

Man trägt heute schwedisch

Zum einen umkreise ich schon länger die hübschen kostenfreien -Themes von Anders Norén. Eines davon – Garfunkel – habe ich bei der Gestaltung unseres fantastischen Fanzines World of Cosmos verwendet. Hier habe ich mich jetzt für Lingonberry entschieden, da ich damit einen weiteren Gedanken verfolgen kann.

Microblogging kann ich selber

Denn zum anderen habe ich mich vom guten Stefan Grund aka Eay inspirieren beziehungsweise influencern lassen. Er berichtete kürzlich von seinem Lieblingsblog, das sich ein neues Layout nach dem Vorbild einer Social-Media-Timeline gegeben hat. Eigentlich keine schlechte Idee. Vor allem, da unsere einstige Lieblingsmicrobloggingplattform dem Bösen anheimgefallen ist und seine Nachfolger Performance-mäßig irgendwie nicht so recht aus dem Quark kommen wollen.

Eay selbst handhabt das schon länger ganz ähnlich, indem er seine Posts meist originär auf seinem Blog bringt und sie von da aus überall crosspostet. Nun bin ich als alter Geisteswissenschaftler nicht annähernd so versiert mit den Nullen und Einsen wie er, aber mit den Mitteln von WordPress sollte dergleichen doch abzubilden sein.

App again

Der Plan ist also, hier auf dem Blog öfter und kürzer zu posten – zusätzlich zu den bisherigen unregelmäßigen längeren Artikeln versteht sich. Ein schneller Linktipp, ein kurzer Gedanke zu diesem oder jenem – Microblogging halt. Damit das leichter von der Hand geht, habe ich mir nach langer Zeit wieder einmal die WordPress-App installiert, da die Handhabung des Backends im mobilen Browser bekanntlich eher suboptimal ist.

Was soll ich sagen, der Burner ist die App ehrlich gesagt auch nicht. Offenbar ist sie eher für die wordpress.com-Blogs und diese dämlichen Blöcke optimiert. Umschalten auf den „Classic Editor“ ist nicht – und auch sonst werden Plugins und Einstellungen ignoriert. Aber für schnelle Bearbeitungen und kurze Posts sollte es gehen.

EDIT: Inzwischen finde ich die WordPress-App gar nicht mehr so schlecht, man kann nämlich sehr wohl auf den Classic Editor umschalten – und auch mit den Blöcken habe ich meinen Frieden gemacht.

Mastodon und Bluesky spielen nicht mit

In einer perfekten Welt hätte ich mir nun noch zwei Plugins installiert, mit denen ich meine Microposts automatisch auf und crossposten kann.

Solche Plugins gibt es tatsächlich, beim Wollelefanten wäre es Share on Mastodon – blöderweise akzeptiert mein Server literatur.social dieses Plugin als Client nicht.

Bei Bluesky konnte ich nur Neznam Atproto Share finden, was bei einem ersten Test funktionierte – nun aber streikt. Zudem sind die Einstellungsmöglichkeiten ziemlich eingeschränkt, es lässt sich zum Beispiel nicht einstellen, dass pauschal jeder Blogpost geshared wird – und die blöde WordPress-App zeigt dieses Plugin gar nicht an. Nichts will also so, wie ich es will.

Nützt nix. Muss ich also weiterhin händisch crossposten.

Wie ändere ich mein Handle bei Bluesky

So langsam entwickelt sich . Immerhin haben wir nun Hashtags. Ob der Hoffnungsträger unter den -Nachfolgern im Speziellen und das Prinzip der Microbloggingplattform im Allgemeinen überhaupt noch eine Zukunft hat, muss indes noch offen bleiben. Ich bleibe einstweilen skeptisch – da die Hoffnung stets zuletzt dahinscheidet, probiere ich dennoch unverdrossen aus, was man im blauen Himmel so anstellen kann.

Hübsches Handle

So hat man die Möglichkeit, sein Handle – also den Benutzernamen mit dem @ vorne dran – von der etwas sperrigen Standardvariante in eine hübschere kürzere Version umzuwandeln. Normalerweise setzt sich ein Handle bei Bluesky immer aus dem gewählten Namen und der Domain des Anbieters zusammen,1 bei meinem Hauptaccount ist dies unverändert @herrkowski.bsky.social.

Aus Gründen kann ich die Änderung bei mir nicht umsetzen. Vor allem, da die Grundidee ist, eine Domain als Handle zu nutzen – eine Domain, die man sein eigen nennt. Und „nerdlicht“ wollte ich ja eigentlich nicht mehr heißen.

Egal. Dafür wurden Nebenaccounts erfunden. Die kann man bei Bluesky inzwischen auch recht gut handhaben. Der Wechsel zwischen mehreren Accounts ist in der App zwar noch etwas tief in den Einstellungen versteckt, aber es funktioniert ganz gut.

Kommen wir zum Thema:

  1. Falls man noch keinen hat, lege man sich in der Bluesky-App2 einen neuen Account mit dem oben beschriebenen vorgesehen Namensschema an.3
  2. Dann gehe man unter „Einstellungen“ auf „Handle ändern“ und dann auf „Ich habe meine eigene Domain“
  3. Dann bekommt man Angaben über den DNS-Eintrag, den man nun bei dem Hoster seiner eigenen Domain4 vornehmen muss.
  4. Bei besagtem Hoster geht man auf die DNS-Einstellungen der gewünschten Domain und legt einen neuen TXT-Eintrag für die Subdomain _atproto. an. Den Wert des Eintrags entnehme man den Angaben bei Bluesky5.
  5. Dann muss man bei Bluesky noch einmal bestätigen – und dann sollte es funktionieren.

Auf diesem Wege habe ich zumindest erfolgreich einen hübschen Bluesky-Account für unser fantastisches Fanzine World of Cosmos angelegt: @worldofcosmos.de – schick, oder?

Gerne folgen!

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  1. ähnlich – aber nicht genauso – wie Mastodon soll Bluesky ein Föderales soziales Netzwerk sein beziehungsweise werden[]
  2. Vermutlich geht das auch im Browser auf dem Desktop, ich hab’s halt in der App gemacht.[]
  3. Gleich bei der Account-Erstellung scheint das mit dem eigenen Handle nämlich nicht so einfach zu sein.[]
  4. Strato, Hosteurope oder was auch immer[]
  5. siehe Punkt 3[]

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