Schlagwort: StarTrek

Die Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Letzte Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Das wird jetzt kein fishing for nachträgliche birthday wishes1 – ich möchte mich lediglich in aller Öffentlichkeit der Tatsache stellen, in dieser Woche ein Jahr älter geworden zu sein. Aber das ist nicht das einzige Jubiläum, um das es hier gehen soll.

Zehn Jahre Reddit

Wie es der Zufall so wollte, hatte ich am Montag, nur wenige Tage vor meinem eigentlichen Wiegenfeste, meinen Cakeday bei Reddit. Und dann auch noch den zehnten. Traditionell nutzt man diesen Tag dort zum Karma-Farmen. Ich hatte mir tatsächlich vorgenommen, reichlich Zeugs zu posten – war dann aber doch zu träge. Lediglich ein flauschiges Hühnchen für r/aww war drin.

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Nun muss ich gestehen, auch sonst nie viel bei Reddit zu posten – passiv nutze ich diese Plattform hingegen recht intensiv. Entsprechend des von mir bevorzugten Themenspektrums stöbere ich vor allem in Subs, die sich um fantastische Geschichten aller Art drehen und bin dabei oft den textlastigen wie r/AskScienceFiction, r/DaystromInstitute oder r/FanTheories zugetan.

Wie ihr seht, setze ich voraus, dass alle ungefähr wissen, was Reddit ist – auch wenn es im deutschsprachigen Raum nicht sonderlich verbreitet scheint. Außer r/de gibt es meines Wissens kein nennenswert belebtes Sub in deutscher Sprache, oder? Man möge mich gern korrigieren und ergänzen.

Ohnehin bin ich stets an weiteren empfehlenswerten Subs interessiert. Tipps gern in die Kommentare.

Bescherung

Den Umständen entsprechend fand meine Geburtstagsfeier am Donnerstag in beschaulich kleinem Kreise statt.2 Es gab sehr schöne Geschenke, viele davon erwartungsgemäß lesbar – unter anderem die drei obersten aus meiner Goodreads-Leseliste.3

Ein paar Worte zu der großartigen Graphic Novel Rocky Beach, die darunter war: Ich muss gestehen, nie der große Fan von Hörspielen im Allgemeinen und der Drei Fragezeichen im Besonderen gewesen zu sein. Allein dank des Nachwuchses reichte mein Kenntnisstand aber aus, um diese Interpretation des Stoffes genießen zu können. Der Comic wagt einen Blick in die Zukunft der drei Jugend-Detektive und lässt sie im Erwachsenenalter noch einmal für ein Abenteuer zusammen kommen. Das gelingt Autor und Zeichnerin hervorragend. Die Zeichnungen sind großartig und die stimmige und düstere Geschichte über das Älterwerden ist sehr bewegend.

Rhodans Geburtstag naht

Mit dem Jahreswechsel rückt auch das Jubiläumsjahr der großen Raketenheftchen-Serie immer näher. Den Mitte Januar erscheinenden Jubiläumsband 3100 werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Bis dahin wollte ich noch ein wenig Vorarbeit leisten.

Nach eingehender Perrypedia-Recherche habe ich mir dann selbst folgende Leseliste überlegt: 3066 und 3067 sollen kurzweilige Haluter-Action bieten, das Aufreger-Heft 30724 darf natürlich nicht fehlen, eventuell 3083, um die Haluter-Handlung abzuschließen, 3087, da mir die Romane von Oliver Fröhlich zuletzt besonders gefallen haben, 3088, um künftig beim Gucky-Tag mitreden zu können5 – und schließlich mit 3099 den Abschluss des Handlungszyklus’.

Cobra Kai! Cobra Kai! Cobra Kai!

Meine Serien-Überraschung des Jahres war die Karate-Kid-Fortsetzung Cobra Kai. Im Januar geht die schon in die dritte Staffel. Hier der erste Trailer dazu.

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DisneyMarvelStarWarsTVSerienKinofilmWahnsinn

Tja … und dann sind sie bei Disney ein wenig durchgedreht. Ich will hier gar nicht auflisten, was bei diesem Investortag alles angekündigt wurde, zumal vieles davon bereits bekannt war, gerüchteweise rumging oder schlicht erwartbar war. Ändert nichts daran, dass ich ziemlich aus dem Häuschen bin, vor allem in Sachen Ahsoka, Kenobi, Ms. MarvelFantastic Four, … ach, eigentlich alles.6 Schaut euch bei Interesse die Disney-Übersicht bei io9 an.

Doch nun zu den laufenden Serien und somit zur notwendigen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Beim Mandalorianer staune ich erneut, wie sehr es den Macherinnen und Machern der Serie gelingt, aus Folgen mit sehr schlichten Einzelplots eine derart großartige Gesamtgeschichte zu erschaffen. Die Folge dieser Woche ist eine ganz einfache Zwischenquest für die hoffentlich baldige Befreiung von Grogu.7 Auch wenn das neue Helden-Raumschiff8 schön in Szene gesetzt wurde, vermisse ich die Razor Crest allerdings sehr.

Die geballte Ladung Fanservice gab es diesmal bei Discovery: die “historische” TNG-Uniform, die Erwähnung der Kelvin-Zeitlinie und vor allem die Rückkehr in das Spiegeluniversum haben mir sehr zugesagt. Ich bin da voll bei Herrn R Punkt und seinem Tagebucheintrag und kann das Gemecker bei Robots & Dragons nicht ganz teilen. Dennoch eine lesenswerte Rezi mit nützlichen Hintergrundinfos.

Örwyrm

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(System geht immer!)

Nächste Woche: Winterschlaf

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  1. naja, ein bisschen vielleicht[]
  2. Wobei das auch unter anderen Umständen der Fall gewesen wäre. Große Geburtstagspartys sind nicht so meins. Obwohl ich die zu meinem 40. in angenehmer Erinnerung habe. Lang ist’s schon wieder her.[]
  3. Was sagen wir eigentlich dazu, dass Goodreads seine Verbindung zu Twitter kappt? Bisschen doof finde ich das ja schon. Verlangt Twitter inzwischen Geld für die Schnittstelle? Haben Amazon und Twitter sich verkracht? Naja, mir soll’s letztlich egal sein.[]
  4. Das vermeintliche Ableben des Ilts soll ja einiges an Unmut in der Lesendenschaft ausgelöst haben.[]
  5. Der war nämlich gar nicht tot.[]
  6. Bin ich ein kritikloser Fanboy? Ja, ich bin ein kritikloser Fanboy![]
  7. Der erstmals überhaupt nicht in einer Folge vorkam, oder?[]
  8. das eigentlich ein ganz altes ist[]

Die Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Letzte Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Es ist Advent, meine Lieben! Und ich muss gestehen, dass mich die damit verbundene besinnliche Stimmung noch etwas mehr erfreut, als in “normalen” Jahren ohnehin schon. Aber damit bin ich sicherlich nicht alleine.

Erstmals ohne Lego

Wer mir schon länger bei Insta, Twitter und Co. folgt wird sich dieser Tage womöglich gewundert haben, wo denn die Lego-Star-Wars-Adventskalender-Fotos bleiben.1 Tja, es war mir nach all den Jahren etwas über. Die Modelle glichen sich dann doch immer öfter2 und vor allem: Wo soll man das alles hinstellen? Denn für die Kiste aufm Dachboden will ich das Steckspielzeug nun auch nicht erwerben. Da liegt schon genug.

Teleskop muss warten

Auch meine angekündigte Einsteiger-Teleskop-Recherche fehlte diese Woche – zumindest wurde sie einstweilen verschoben. Zum einen werde ich entgegen meiner ursprünglichen Planung den Erwerb ins kommende Jahr verschieben.3 Und zum anderen war ich mit der Nachbereitung und Verbreitung meiner NaNoWriMo-Bemühungen beschäftigt.

Raketenmärchen

An dieser Stelle keine großen Worte dazu, schließlich habe ich die Präsentation der beiden Raketenmärchen verbloggt.

Freude über Freundebuch

Was mich diese Woche sehr gefreut hat: Mein guter alter Freund Ace Kaiser hat sein erstes4 Buch veröffentlicht.

Hat meinereiner natürlich sofort bestellt – und falls ihr Lust auf pseudohistorischen Steampunk habt, dann fragt die Buchhandlung eures Vertrauens doch mal nach “Die St. Petersburger Eröffnung” von Alexander Kaiser.

Mobile Spiele

Dass ich es als alter Gaming-Noob5 höchstens ab und zu mal mit Handyspielen hab, erwähnte ich bereits. Der großartige Herr R Punkt6 teilt diese Leidenschaft und empfahl unlängst Polytopia.

Beeinflussbar wie ich bin habe ich mir das gleich angeschaut und durchaus für nett befunden. Rundenbasierte Entwicklungs-Strategie-Spiele7 dieser Art – also ganz ähnlich wie Age of Empires und Co. – sagen mir ohnehin zu. Antiyoy war auf dem mobilen Endgerät bislang immer mein Favorit in der Kategorie.

Polytopia ist aber nicht ganz so minimalistisch und variiert das Grundprinzip ein ganz klein wenig, wodurch es durchaus ein etwas anderes Spielerlebnis ist. Da bleibe ich wohl einstweilen dran.8

Kommen wir zum TV-Serien-Teil und der obligatorischen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Trotz obiger Spoilerwarnung halte ich mich in Sachen Mandalorianer besser zurück und fasse mich kurz. Der Fanservice in dieser Folge war ausreichend angekündigt worden, weswegen er mich nicht vom Hocker gehauen hat. Nett war er trotzdem.9 Viel spannender ist, dass die Metahandlung nun ihre dramatische Wendung erfahren hat. Das Opfer, das dabei gebracht wurde, schmerzte mich aber sehr.

Discovery bot eine amüsante und actionreiche Einzelepisode, in der die Crewmitglieder etwas glänzen durften. Vor allem die Raumkampf-Sequenz mit Detmer und dem Andorianer am Steuer von Books Raumschiff10 hat mir sehr gut gefallen. Der Scherz mit Sarus Suche nach seinem Make it so! ist etwas in der Übersetzung verloren gegangen, ebenso das genderneutrale Pronomen von Adira. War dennoch beides gut. Tillys XO-Rolle hat entgegen erster Befürchtungen ganz gut funktioniert. Kann so bleiben.

Örwyrm

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(Pump auf die Marmelade! Ja, so alt bin ich schon.)

Nächste Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

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  1. Oder auch nicht. Als wäre ich der einzige, der dergleichen postet.[]
  2. Juhu! Noch ein Mikro-Millennium-Falke![]
  3. Im Weihnachtsbudget gab es einige kurzfristige Umschichtungen.[]
  4. Also, so richtig mit Verlag und so – als Self-publisher und auf den diversen Fanfiction-Plattformen hat er natürlich schon einiges an Lesestoff unter die Leute gebracht.[]
  5. Meine Karriere: C64, Tetris aufm Gameboy, Age of Empires und ein Jahr WoW. Das war’s im Groben.[]
  6. Hurra! Er setzt seine Tagebuchbloggerei fort![]
  7. Nennt man das so?[]
  8. Nachdem ich “High Rise” wegen seines hohen Suchtpotentials fürs erste vom Telefon entfernen musste.[]
  9. Klärt ja endlich neu-kanonisch das Schicksal einer seit Ewigkeiten beliebten Figur.[]
  10. Hat das Teil eigentlich einen Eigennamen?[]

Die Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Allzu sehr hat sich diese Woche nicht von der vorangegangenen unterschieden – aber das geht vermutlich vielen von uns so in diesen Tagen.

Letzte Woche: Gast-Katze, NaNoWriMo, neues Format

Noch immer stattet uns die Nachbarskatze regelmäßige Besuche ab und noch immer tippe ich fleißig tagtäglich ein paar Sätze für mein diesjähriges NaNoWriMo-Projekt. Das erste Raketenmärchen1 ist sogar schon fertig, das zweite könnte noch was werden.

Die Ärzte sind zurück

Ja, ich weiß, sind sie schon etwas länger. Das Album lag nun auch schon etliche Wochen von mir ungehört bei uns herum. Dazu muss man wissen, dass ich nie so der große Musikhörer war – und vor allem kann ich #Musik nicht “nebenher” hören.2

Daher habe ich mich diese Woche dazu verdonnert, “Hell” endlich durchzuhören – die beiden Singleauskopplungen “Morgens pauken” und “True Romance” kannte ich selbstredend schon.

Tja … Was soll ich sagen? Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass es endlich wieder neues Material von BelaFarinRod3 gibt. Bei ihrem letzten Konzert 2012 auf der Horner Rennbahn in Hamburg4 hatte ich ihnen das Gequatsche, dass dies – für lange Zeit – ihr letztes Konzert sei, nicht geglaubt.5 Die acht folgenden Jahre waren dann schon eine schwere Durststrecke.

Insofern will ich nicht meckern. Die Scheibe mag nicht überragend sein – aber sie ist gut. Sind immerhin Die Ärzte. So ein richtiger Kracher ist diesmal halt nicht dabei – auch wenn mir “Morgens pauken” schon ganz gut ins Ohr geht und dort verbleibt.

Wie immer mag ich die Farin-Sachen deutlich lieber,6 als die Bela-Sachen – “Alle auf Brille” ist allerdings richtig gut. Und wie immer ist es vermutlich Rods Genie zu verdanken, dass die Arrangements und das Spiel mit den Genres in höchster Perfektion gelingt.7

Aber vielleicht muss ich mich nur ein wenig reinhören, so zwanzig bis dreißig Mal.

Möchtegern Hobby-Astronom

An dieser Stelle sei nur kurz auf meine zaghaften Schritte zurück zur hobbymäßigen #Astronomie hingewiesen. Vor zwei Wochen hatte ich mich mit Astronomie-Podcasts und diese Woche mit Astronomie-Apps beschäftigt.

In der kommenden Woche wird es ernst: Ich schaue mich nach einem Einsteiger-Fernrohr um. Ich werde berichten – und um Rat betteln.

Softdrinks

Ein kurzes Wort zu sprudelhaltigen, alkoholfreien, mal koffein- und mal hopfenhaltigen Getränken. Drüben beim Herrn R Punkt hatten wir uns schon vor einer Weile auf seine Empfehlung hin über eine spezielle Apfelschorle unterhalten, die ich okay fand – mich aber nicht vom Hocker gehauen hat.8

Davon angeregt habe ich in dieser Woche zu einem scheinbar ähnlichen Getränk gegriffen, das als Gemeinschaftsproduktion eines Bierbrauers und eines Saftherstellers daherkommt. Hätte ich mir die Flasche vorher genauer angeschaut, wäre sie vermutlich nicht im Einkaufswagen gelandet: Hälfte alkoholfreies Bier, Hälfte – immerhin frischgepresster – Saft. Ja, so schmeckt das auch.

Ebenfalls diese Woche festgestellt: Der Energy Drink eines bekannten Cola-Herstellers schmeckt nach aufgelösten Gummi-Colaflaschen.9

Serien sind alle

The Crown10 durch, Cobra Kai geht erst im Januar weiter, WandaVision11 kommt auch erst 2021. Was sollen wir denn jetzt gucken? Wir hätten da noch eine Staffel Narcos: Mexico12 rumliegen, aber dann? Empfehlungen werden gern angenommen.

Wenigstens gibt’s einmal die Woche neues von der Discovery und von Baby-Yoda.13 An dieser Stelle besser eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Welch großartige neue Mandalorianer-Folge! Ja, die Serie ist vollgestopft mit #StarWars-Fanservice, aber ich mag Fanservice. Baby-Yoda hat endlich seinen Namen erhalten,14 wir wissen ein wenig mehr über seine Herkunft – beziehungsweise überhaupt mal was. Und sie ist endlich da: Ahsoka Tano! Die großartige Figur aus den Animationsserien Clone Wars und Rebels hat endlich ihren ersten Live-Action-Auftritt. Ganz große Klasse!

Und ja: Auch bei #StarTrek Discovery wurden diese Woche mächtig viele Bezüge zu alten Serien und Folgen hergestellt, Metahandlung und die Gesamthistorie wurden vorangebracht. Endlich wurde ein direkter Bezug zu TNG und Picard hergestellt15 – und wir wissen nun, wie es seit der Zerstörung ihrer Heimatwelt mit den Romulanern weitergegangen ist. Wie all diese Punkte zusammengeführt wurden, hat mir sehr gut gefallen.

Dass die Probleme der Autorinnen und Autoren mit der Hauptfigur der Serie offen in derselben verhandelt werden, finde ich immerhin interessant. Dass Saru Ensign Tilly zum XO machen will – da weiß ich allerdings noch nicht, wie ich das finden soll. Nicht falsch verstehen, Tilly ist großartig, eine der besten im ganzen Cast! Aber handlungslogisch finde ich das schon etwas schwierig.

Meine Begeisterung überwiegt jedoch unverändert. Wenn es noch eines weiteren Grundes bedurft hätte – es wäre die Hommage für Anton Yelchin gewesen.

Örwyrm

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(Ohrwurm der Woche ergibt sich aus dem oben gesagten.)

Nächste Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

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  1. Ich denke, ich werde es künftig doch in einem Wort schreiben.[]
  2. Multitasking ist überhaupt nicht meins.[]
  3. Es gibt nur einen Gott![]
  4. Ganz genau war es der 25. August 2012.[]
  5. Hat niemand. Sagen sie ja immer.[]
  6. Gleich zweimal trifft er mit seinem ewigen Strand-Thema meinen zur Zeit arg gereizten Fernweh-Nerv.[]
  7. Die Rod-Sachen liegen für mich immer so dazwischen. Ja, mir ist bewusst, dass mein Albums-Favorit ausgerechnet von Bela und Rod stammt.[]
  8. War mir nicht hopfig und nicht blubberig genug.[]
  9. also gar nicht[]
  10. Großartige vierte Staffel! Diana, Thatcher, das volle Programm. Witzig auch, dass man mit diesem Fokus das Ende des kalten Krieges und unsere Wiedervereinigung komplett ausblenden kann.[]
  11. Endlich wieder MCU-Zeugs![]
  12. Die erste Staffel war durchaus gut – Pablo hatte sogar in einer Folge einen Gastauftritt. Trotzdem schieben wir die zweite ewig vor uns her.[]
  13. Ich find ihn immer noch süß, egal wie viele Eier er verputzt.[]
  14. Grogu[]
  15. hängt ja im Grunde schon von Anfang an in der Luft[]

Die Woche: Gast-Katze, NaNoWriMo, neues Format

Immer wieder Sonntags

Ab sofort blicke ich an dieser Stelle allwöchentlich1 auf die jeweils vorangegangenen sieben Tage und plaudere darüber, was ich so alles verkonsumiert2 und erlebt habe.3

Dieses neue Format soll nun nicht komplett mein Lesetagebuch, mein Bingetagebuch und die Fundsachen ersetzen, sondern sie vielmehr ergänzen – wird es zu einem guten Teil vermutlich aber doch tun. Wie auch immer.

Blog-Tagebuch

Bereits vor zwei Wochen ging der wunderbare Herr R Punkt mit seinem Blog-Tagebuch an den Start, verbunden mit der unverhohlenen (Auf-)Forderung, es ihm gleichzutun. Wie so oft tun Flöhe, die der Herr mir ins Ohr setzt, ihre Wirkung – und da sind wir nun.

Am Niederschreiben des Erlebten versuche ich mich immer mal wieder mit einiger Begeisterung, habe bisher aber nie die Muße für das regelmäßige und dauerhafte Führen eines Tagebuchs aufgebracht – egal ob heimlich oder öffentlich. Aktuell hat eine Handvoll Briefpartner darunter zu leiden.4 Aber in dieser wöchentlichen Form probiere ich es gern auch noch einmal – ist ja schließlich ein altehrwürdiges Blogformat.5

Gast-Katze und Home-Office

Aus Gründen werden die Werktage aktuell wieder vorwiegend daheim verbracht. Das hat auch die Nachbarskatze mitbekommen, die seit einigen Wochen regelmäßig bei uns zu Gast ist.6 Sie kommt nun noch häufiger und macht es sich gemütlich.

NaNoWrimo und Schreibrekorde

Das Zentrum meiner Freizeitgestaltung nimmt in diesem Monat der NaNoWriMo ein. Als alter Hobby-Autor nehme ich an diesem traditionsreichen Schreibevent gelegentlich und mit regelmäßiger Erfolglosigkeit teil – so man es nur an den Zahlen bemisst.

Spaß macht mir das Ganze immer – und dieses Mal scheinen zudem einige meiner Rekorde zu purzeln. Von den geforderten 50.000 Wörtern werde ich auch an diesem 30. November weit entfernt sein.7 Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich erstmals wirklich jeden Tag ein paar Sätze in die Tasten haue – und ich habe bereits jetzt sowohl meinen bisherigen Höchstwert übertroffen als auch die bislang nie erreichte Fünfstelligkeit gerissen.

Am Ende des Monats werde ich – so alles in dem Tempo weitergeht – zwei fertige Raketen Märchen8 vorstellen können, in denen ich klassische Märchenplots in einem Retro-SF-Szenario angesiedelt habe.9

Rhodan und Eschbach

Seit im Februar des Jahres 2019 Heft 3000 erschienen ist, lese ich wieder mehr oder weniger regelmäßig Perry-Rhodan-Zeugs.10 Zwar habe ich meinen damaligen Plan, die Erstauflage “in Echtzeit” zu verfolgen, nicht einhalten können. Spätestens seit der Lektüre des großartigen Eschbach-Romans picke ich mir wieder regelmäßig einzelne Hefte des aktuellen Handlungszyklus’ raus und lese diese mit wachsendem Genuss.

Aktuell stecke ich gerade in dem Vierteiler von Christian Montillon,11 in dem der gute Perry endlich auf die – mal wieder – verschollene Erde12 trifft. Gefällt mir richtig gut. Vor allem, was die Darstellung der Charaktere angeht.

Kann es sein, dass sich die schriftstellerische Qualität seit “meiner Zeit”13 deutlich verbessert hat? Oder bilde ich mir das ein? Jedenfalls finde ich alle Figuren in Montillons Vierteiler sehr gelungen und deutlich tiefgründiger als die Pappkameraden, die ich von vor 20 Jahren so in Erinnerung habe. Dabei sei ausdrücklich die terranische Politik und Öffentlichkeit als Protagonist einbezogen, an deren Darstellung die Autorinnen und Autoren früher stets grandios gescheitert sind. Das scheint mir aktuell deutlich besser zu gelingen.

Die Metahandlung dieses Zyklus’ hingegen vermag mich gerade nicht so vom Hocker zu reißen. Weswegen ich auch keine Probleme damit habe, stets etliche Romane zu überspringen. Nach 3053 werde ich mir wohl 3058 vornehmen – und bin dann für Tipps offen. Den nächsten Jubiband im Januar wollte ich eigentlich wieder zum Erscheinungszeitpunkt lesen. Mal schauen, ob ich da hingehopst komme.

Eine Anmerkung in dem Zusammenhang noch zu Eschbach. Ich hatte kürzlich seine beiden Gastromane aus den 2800ern nachgelesen und war erstaunt, wie sehr die beiden Hefte die aktuelle Metahandlung vorwegnahmen.14 Bestätigt meinen Verdacht seit Band 3000, dass man das in wenigen Heften hätte abfrühstücken können.

Kobras, Kronen, Captains und Barbaren

Schnell noch zum Bewegtbild-Konsum der letzten Tage und Wochen.15 Nach langem Zögern endlich in Cobra Kai reingeschaut, der leicht verspäteten Nachfolgeserie der Karate-Kid-Filme aus den 80ern. Und ich muss sagen: Ich bin total begeistert! Richtig witzig und geistreich das Ganze. Hätte ich nicht gedacht. Schaut’s euch an! Im Januar kommt schon Staffel drei.

Zu The Crown muss glaube ich nichts weiter gesagt werden. Ihr habt die frische vierte Staffel sicher alle schon durch. Unverändert großartig.

Dann hatte ich vor, endlich die Star-Trek-Doku The Captains von und mit William Shatner zu gucken – und musste nach wenigen Minuten wieder ausschalten. Das ist ja unerträglich, wie Shatner Interviews führt. Warum quatscht der Patrick Stewart alle zwei Sätze dazwischen?

Noch schlimmer ist diese Barbaren-Nummer bei Netflix. Nach dem ersten Trailer hatte ich mir davon noch eine unterhaltsame Umsetzung des Teutoburger-Wald-Themas wenigstens auf Vikings– oder Rome-Niveau erhofft. Historische Akkuratesse hätte ich da nicht einmal erwartet. Aber: Alter, ist das schlecht! Übelster-Laiendarsteller-Trash, der das geringe Budget kaum verhehlen kann. Die Darstellung der Römer-Seite ist der einzige kleine Lichtblick. Aber die Haitabu-Cosplayer, die die Germanen darstellen sollten … Puha!

Wars und Trek

Der Mandalorianer muss leider noch eine Einzelabenteuer-Runde drehen, ehe er den Jedi 16 näher kommt. In dem Abenteuer steckt dann aber doch mehr Metahandlung, als man erst erwartet hatte. Und sie haben das böse M-Wort (fast) genannt. Dachte eigentlich, dass das aus dem Star-Wars-Sprachschatz verbannt sei. Egal! Mir gefällt die Serie ungebrochen gut, gerade weil sie die Wage zwischen Metahandlung und Einzel-Action-Abenteuern gut hinbekommt.

Bei Discovery kriegen sie diesbezüglich auch langsam die Kurve. Wobei ich der Serie schon von Anfang an sehr wohlgesonnen bin. Entsprechend haben mir sowohl die nun freischwebenden Warpgondeln der Discovery als auch die Super-Kommunikatoren mit Holo-Pads und eingebautem Transporter17 sehr gefallen. Gleiches gilt für den Nostalgie-Gag der Woche – die selbstdichtenden Schaftbolzen – und die dicke Katze. Besonders mag ich übrigens Books Raumschiff, das diesmal ordentlich in Szene gesetzt wurde. Und ich bin extrem gespannt, was es mit den Aussetzern der Imperatorin auf sich hat.

Örwyrm

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(Ohrwurm der Woche ist derselbe wie an jedem Mandalorianer-Wochenende)

Nächste Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

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  1. Bin selbst gespannt, wie konsequent ich das durchziehen werde.[]
  2. gelesen, geguckt, gemampft[]
  3. So ich es denn für berichtenswert halte und im weitesten Sinne dem Eskapismus zuordnen kann.[]
  4. Spaß. Tatsächlich mögen die das glaube ich ganz gern.[]
  5. Da fällt mir ein: Habe lange kein Stöckchen mehr aufgenommen beziehungsweise geworfen.[]
  6. Unter wohlwollendem Mitwissen der betroffenen Nachbarn versteht sich.[]
  7. Dass man sich auf der offiziellen Seite das persönliche Schreibziel nun auch niedriger setzen kann, hatte ich erst später erkannt.[]
  8. Bin mir bei der Schreibweise noch uneins. Doch lieber in einem Wort? Oder mit Bindestrich?[]
  9. Zugegeben keine neue Idee – das Schreiben macht aber Spaß.[]
  10. Meinen an dieser Stelle üblichen Disclaimer, dass ich einst begeisterter Fan und Leser war, der mit Band 2200 ausgestiegen aber nie so recht losgekommen ist, müsst ihr euch einfach dazudenken.[]
  11. also die Hefte 3050, 3051, 3052 und 3053[]
  12. Führt da einer Buch, wie oft das in der Serie bislang passiert ist? Das erste Mal war der Schwarm in den 500ern, oder? Allerdings wurde da gleich das ganze Sonnensystem versetzt, das gilt vermutlich nicht. Dann wohl doch erst der Mahlstrom der Sterne in den 600ern, was?[]
  13. vor allem zwischen den Heften 1800 und 2200[]
  14. Zeitsprung in eine unangenehme Zukunft, in der die Helden der Handlungsgegenwart nur noch Legenden sind und offiziell sogar als Schurken dargestellt werden.[]
  15. In dieser ersten Ausgabe will ich mal etwas weiter zurückblicken.[]
  16. Vor allem einer ganz bestimmten, die sogar schon namentlich erwähnt wurde.[]
  17. Woher weiß der eigentlich, wohin man will?[]

Eskapedia: Neues Antlitz für unseren Podcast

Dem wunderbaren Adrian vom Baur sei Dank: Endlich haben der Legonaut und ich angemessene Avatare, um im Rahmen unseres #Podcast-Projekts Gesicht zeigen zu können. Auch wenn man die neueste #StarTrek-Serie hierzulande noch nirgendwo anschauen kann,1 ist ihre Optik bereits recht präsent und geradezu ideal, um uns beide Alt-Trekker in Szene zu setzen.

Lauschet der Eskapedia!

Sollte die eine oder der andere noch in keine unserer Sendungen reingelauscht haben – nichts leichter als das! Im Folgenden liste ich die mittlerweile zehn2 Episoden noch einmal auf:

Episode 0 – und noch ein Podcast
Hurra! Die #Eskapedia ist da! Mit unserer Nullnummer stellen wir uns vor und geben gleich erste ehrliche, entsetzlich eloquente, eskapistische Empfehlungen in Sachen Podcasts.

Episode 1 – Der Gratis Comic Tag 2019
In der ersten regulären Sendung sprechen wir über den #GratisComicTag 2019 und welche Hefte wir gerne weiterempfehlen (und welche nicht).

Episode 2 – Soziale Medien
Zuerst berichten wir alten Männer über unsere ersten Schritte im Netz Anno 1704, bevor wir darüber sprechen, welche Dienste wir wie, wann nutzen.

Episode 3 – Walter Moers: Der Bücherdrache
Über Walter Moers und seine #Zamonien-Romane haben wir einiges zu sagen. So auch über das aktuelle Werk “Der Bücherdrache”.

Episode 4 – Asterix und die Tochter des Vercingetorix
Die bekannteste gallische Dorfgemeinschaft wird dieser Tage 60 Jahre alt. Zudem erscheint der nunmehr 38. Band der Serie. Es gibt also jede Menge Redestoff für uns als begeisterte Leser mit einem Schuss Zaubertrank abgeschmeckter Geschichten aus Aremorica.

Episode 5 – Serienempfehlungen
Winterzeit ist Serienzeit und damit ihr genug Futter für Eure Fernseher, iPads und Telefone habt bis die Schneeglöckchen wieder sprießen, haben wir für Euch unsere bisher längste, pickepackevolle Empfehlungssendung aufgenommen.

Episode 6 – Vorfreude auf Star Trek: Picard
Die neue Star Trek-Serie mit dem vielversprechenden Titel “Picard” ist quasi schon am Horizont zu sehen, Grund genug, um uns über Star Trek als solches und TNG im Besonderen auszustauchen.

Episode 7 – Verbesserungsvorschläge für Star Trek: Picard
Wir haben uns sehr auf Star Trek: Picard gefreut. Nach Ende der ersten Staffel gehen wir nun schonungslos mit der Serie ins Gericht – bleiben dabei aber stets gerecht, versöhnlich und konstruktiv. Und selbstverständlich wissen wir beiden Schlaumeier genau, wie die Staffel noch besser hätte werden können.

Episode 8 – Retrotrip: SF Serien der 70er und 80er Jahre
Die beide Eskapisten Eures Vertrauens begeben sich in den Podcastepisoden der nächsten Monate auf einen kleinen Retrotrip. Wir beginnen mit #ScienceFiction Serien der 70er und 80er Jahre. Von Buck Rogers bis zum fliegenden Ferdinand gibt es viel zu bereden.

Episode 9 – Retrotrip: Perry Rhodan
In nur einer halben Stunde über #PerryRhodan quatschen? Unmöglich! Aber ein paar Sätze über Andreas Eschbachs jüngsten Roman lassen sich durchaus verlieren.

Auf die nächsten zehn!

Und natürlich geht es bald weiter. Die nächsten Aufnahmen sind geplant. Erneut wird der Gratis Comic Tag Thema sein und wir setzen unseren Retrotrip mit wohlig nostalgischen Rückblicken in die fantastische Vergangenheit fort.

Bleibt auf Empfang!

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  1. Oder etwa doch? Wisst ihr was neues? Bitte sagt es mir![]
  2. die obligatorische Nullnummer mitgerechnet[]

Fundsache: Garak und Bashir sind zurück

Pandemie und Lockdown bescheren uns bei allen Unannehmlichkeiten immerhin ein paar interessante Reunions per Videokonferenz. So trafen unlängst Alexander Siddig und Andrew Robinson bei einer solchen Gelegenheit aufeinander und schlüpften erneut in ihre aus Star Trek: Deep Space Nine1 bekannten und beliebten Rollen Dr. Julian Bashir 2 und Elim Garak.3

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Pandemie auf Cardassia Prime

Damit nicht genug thematisieren die beiden im ersten Teil des videounterstützten Hörspiels “Alone Together” von Matthew Campbell das brandaktuelle Pandemiethema mit seinen gesellschaftlichen Randerscheinungen. So ruft Garak nämlich seinen alten Freund Bashir inoffiziell zu Hilfe, da auf Cardassia Prime eine Pandemie ausgebrochen ist – was offiziell allerdings heruntergespielt wird. Die Parallelen sind offensichtlich – und äußerst amüsant wie lehrreich.

Auftritt Jake, Kira und Quark

Damit noch immer nicht genug, folgten inzwischen drei weitere Episoden, die die Geschichte weitererzählen und in denen Cirroc Lofton, Nana Visitor und Armin Shimerman hinzustoßen und ihre Rollen als Jake Sisko 4, Kira Nerys 5 und Quark6 wieder aufnehmen.

Ich muss gestehen, selbst bislang nur die erste Episode geschaut und in die anderen ein wenig reingeluschert zu haben, möchte sie euch dennoch allesamt wärmstens ans Herz legen:

Weitere Fundsachen an anderen Orten

Edieh – Fantastische Trailer #180 | Minds Delight – Good News Everyone LXXXI | Miss Booleana – Blogophilie Juli 2020 | Zusammengebaut – LEGO Links: Stein, Schere, Papier

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  1. Beste Star-Trek-Serie aller Zeiten![]
  2. seines Zeichens Chefarzt auf DS9 und heimlicher Augment[]
  3. begnateter cardassianischer Schneider, Lügner, Spion, Mehrfachagent und Exilant[]
  4. Autor, Reporter und Sohn des Stationskommandanten und Abgesanten Captain Benjamin Sikso[]
  5. Major des bajoranischen Militärs und einstige Widerstandskämpferin gegen die cardassianischen Besatzer – wobei sie hier offenbar in die Rolle der Spiegel-Kira aus dem “bösen” Paralleluniversum geschlüpft ist.[]
  6. Ferengi und Barbesitzer[]

TopVier Vatertags-Edition

Himmelfahrt beziehungsweise Vatertag ist doch eine prima Gelegenheit, meine innovative neue Listicle-Rubrik in Fahrt zu bringen. Was böte sich da mehr an, als die vier besten Väter aus Film, Funk, Fernsehen, Buch und Comic zu küren?1 Hier also die – selbstredend nicht ganz ernst gemeinte – #TopVier-Liste2 der fiktiven Väter:

1. Papa Schlumpf

Wenn man seine Funktion schon hochoffiziell als Namen trägt,3 muss einem diese Rolle durchaus am Herzen liegen. Und ich finde der Gute macht seinen Job ganz ordentlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er rund 100 Schutzbefohlene4 unter seinen Fittichen hat. Er beschützt seine Schlümpfe, hat immer ein Ohr für ihre Sorgen, ermutigt sie und hilft ihnen, wo er kann. Da darf man es ihm durchaus nachsehen, dass er hin und wieder zu seinem Kumpel Homnibus verschwindet und die Chaoten für ein paar Tage ihrem Schicksal5 überlässt.

2. Halvar von Flake

Ob es wirklich eine gute Idee ist, seinen minderjährigen Sohn auf Raubzüge mitzunehmen, ist gelinde gesagt diskutierenswert. Was Halvar aber zu einem großartigen Vater macht ist die Tatsache, dass er es relativ schnell akzeptiert, dass Wickie ein sanfteres Wesen hat und nicht in seine6 gewalttätigen Wikinger-Fußstapfen treten möchte.

3. König Fergus

Man sehe mir die Doppelung nach7 – aber ich finde, Meridas Vater gehört unbedingt auch auf diese Liste. Zumal er sich im Gegensatz zu Halvar nicht groß zur Akzeptanz seiner nonkonformistischen8 Tochter durchringen musste. Außerdem scheint er mir ein Vater zu sein, der trotz seiner königlichen Pflichten so oft wie möglich bei seiner Familie ist, anstatt ständig auf irgendwelche Abenteuer, Raubzüge oder Sauftouren9 zu gehen.

4. Captain Jean-Luc Picard

Aus rein biologischer Sicht war dieser #StarTrek-Captain10 Zeit seines Lebens nie Vater.11 Für mich ist er dennoch eine geradezu idealtypische Vaterfigur, die durchaus streng aber stets verantwortungsbewusst und zugewandt seine “Kinder” anleitet, unterstützt und beschützt. Wie es ein guter Vater eben tut. Unter seinen Fittichen reift sein Erstgeborener12 wohlgeraten heran13 und sein Lieblingskind14 erhält stets die notwendige zusätzliche Förderung und Hilfe – aber keines seiner anderen Kinder wird dabei vernachlässigt. Und er ist immer für sie alle da.

Honorable Mentions

In willkürlicher Reihenfolge noch ein paar fiktive Väter, die mir spontan in den Sinn kamen: Mando,15 Marlin,16 Dr. Evil,17 Arthur Weasley,18 Homer Simpson,19 Johnathan Kent,20 Donald Duck,21 Sir Samuel Mumm,22

Wen habe ich vergessen?23 Ergänzungen sind auf jeden Fall hoch willkommen.24

––––––––––––
  1. was bestimmt noch nie einer gemacht hat[]
  2. Ich denke, ich werde es bei diesen Vierer-Listen so halten, dass sie nominal und nicht ordinal skaliert sind. Ein höherer Listenplatz soll also nichts über eine höhere oder niedrigere Qualität aussagen. Die Reihenfolge ist also weitgehend willkürlich.[]
  3. Ja, ich weiß. In Peyos Original ist er “Le Grand Schtroumpf“. Der Name “Papa” stammt aus der englischsprachigen TV-Serie. Ich finde aber, dass dieser spätere Name gut passt und sich daher zu Recht auch in der deutschsprachigen Comic-Übersetzung durchgesetzt hat.[]
  4. Eine Zahl, die nur vage zu fassen ist. Vor allem, wenn man sich erneut auf die TV-Serie bezieht. Ist Baby Schlumpf der 101.? Was ist mit Tarzan Schlumpf? Opa und Oma Schlumpf? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Zahl aller in der Serie namentlich erwähnten Schlümpfe um und bei 150 oder so liegt.[]
  5. Dass das aber auch immer schiefgehen muss![]
  6. Halvars[]
  7. An fiktiven rotbärtigen Nordmann-Vätern gibt es wahrlich keinen Mangel. Haudrauf von Berk beispielsweise wäre ein tatsächlich zu offensichtlicher Halvar-Klon.[]
  8. Bezogen auf ihr gesellschaftliches Umfeld – ihrer Familie gegenüber ist sie sehr verbunden und treu.[]
  9. Nun, das vielleicht hin und wieder.[]
  10. Admiral, Pensionär, Winzer[]
  11. und er hat auch nie rein formal ein Kind per Adoption o. ä. angenommen[]
  12. Riker[]
  13. Auch wenn er das elterliche Haus erst reichlich spät verlässt.[]
  14. Data[]
  15. Baby-Yoda könnte sich keinen besseren Pflege-Papi wünschen.[]
  16. Etwas übervorsichtig vielleicht – tut für Nemos Sicherheit aber alles.[]
  17. Ich will ehrlich sein: Er ist ein furchtbarer Vater. Aber wie gekonnt er stets Scotts Widerworte in den Griff bekommt, verlangt mir jedes Mal Respekt ab.[]
  18. Sein Vaterherz ist groß genug für noch ein paar Zaubererwaisen mehr.[]
  19. Naja, zumindest manchmal gibt er sich redlich Mühe.[]
  20. Explizit ist aber nicht die Man-of-Steel-Variante mit dem dämlichen Opfertod gemeint. Ich meine den Pa Kent, der für seinen angenommenen Sohn lebt und nicht stirbt.[]
  21. Blenden wir die frühen ruteschwingenden Episoden aus, ist er für seine drei Neffen ein durchaus respektabler Ersatzvater.[]
  22. Sein Anspruch, dem Nachwuchs auch in den arbeitsintensivsten Krisenzeiten jeden Abend zum Einschlafen vorzulesen, ist immerhin erwähnenswert.[]
  23. sicherlich etliche[]
  24. Ob ein gewisser mythologischer Übervater, der in der anderen Bedeutung des heutigen Feiertages eine gewisse Rolle spielt, in diese Auflistung gehört hätte, ist reine Glaubensfrage, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen möchte. Meiner bescheidenen Meinung nach hat er sich in Sachen Vaterschaft jedenfalls nicht mit wesentlich mehr Ruhm bekleckert, als seine Kumpels Zeus und Odin.[]

Bingetagebuch: Star Trek Picard

Als alter #StarTrek-Fan und Angehöriger der Generation, für die TNG die prägendste der Trek-Serien1 ist, habe ich mich mit recht hohen Erwartungen auf Star Trek: Picard gefreut. Die ersten Trailer haben diese Erwartungshaltung durchaus befeuert.

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Entsprechend haben Robert und ich in unserer letzten #Podcast-Sendung vor Serienstart2 einiges an Vorfreude bekundet und begründet.

Eskapedia Episode 6 – Vorfreude auf Star Trek: Picard

Erstens kommt es anders …

Dass diese Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden, habe ich inzwischen mehrfach ausführlich dargelegt. Da ich bei diesen Gelegenheiten schonungslos gespoilert habe, zunächst einmal die obligatorische

WARNUNG VOR DEM SPOILER!

Um die ersten Lockdown-Wochen etwas kurzweiliger zu gestalten, hat der gute Andres im März Zusammengebaut Late Night ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser munteren Sendung hatte ich erstmals Gelegenheit, gemeinsam mit ein paar Gleichgesinnten an der Serie herumzumäkeln.

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In unserer aktuellen #Eskapedia-Episode verfeinern Robert und ich unsere stets konstruktive Kritik noch etwas und kleiden sie ganz selbstbewusst in zwei mal fünf Vorschläge, mit der die Serie noch besser geworden wäre.

Eskapedia Episode 7 – Verbesserungsvorschläge für Star Trek: Picard

… und zweitens als man denkt

Nun haben wir bei allem Gemecker stets betont, dass es auf hohem Niveau erfolgt. Und es gehört im Star-Trek-Fandom durchaus zum guten Ton, am Objekt seiner Leidenschaft herumzukriteln. Schließlich wurde bislang jeder Trek-Serie eine nicht 100%ig perfekte erste Staffel zugestanden.3 Selbstverständlich wird auch Star Trek: Picard dieses Privileg zuteil.

Um zu einem versöhnlichen Abschluss zu kommen und damit wir alle mit wohliger Vorfreude Staffel zwei entgegenfiebern können, liste ich im Folgenden die #TopVier Dinge4 auf, die mir an der ersten Staffel Star Trek: Picard am Besten gefallen haben.

TopVier: Picard Staffel 1

1. Die Troi-Riker-Folge: Selbstverständlich die Troi-Riker-Folge! Nepenthe ist neben den beiden Auftakt-Folgen ein Höhepunkt der Serie. In der ansonsten tendentiell verkorksten Gesamt-Dramaturgie der Staffel stellt sie ein gelungenes retardierendes Moment dar, in dem sich gleichzeitig auf angenehme Weise die erforderliche TNG-Nostalgie konzentriert. Sie ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie man die Erzählweise an das geringe Budget, das die Serie offenbar hatte, anpassen kann – und das mit sehr gutem Ergebnis. Hier funktionieren von Anfang an alle Charaktere, allen voran ausdrücklich die “Neue” Kestra und ihre Beziehung zu Soji.

2. Laris und Zhaban: Die gelungensten (neuen) Charaktere der ganzen Serie waren für mich mit Abstand Laris und Zhaban. Die beiden romulanischen Ex-Geheimagenten, die für Picard den Haushalt auf seinem Weingut führen, sind für mich als die perfekten neuen “Familienmitglieder” des einstigen Captains eingeführt worden. Auch ohne Kenntnis des Prequel-Comics5 hat man den beiden sofort ihre enge Verbindung zu Picard abgenommen. Auch die subtile Chemie der beiden Ehepartner untereinander fand ich sehr witzig. Kurzum: zwei Charaktere mit sehr viel Potential! Umso trauriger, dass die beiden nach zwei Folgen komplett aus der Serie gestrichen wurden. Ich hoffe inständig, dass sie in der zweiten Staffel eine bedeutendere und dauerhafte Rolle spielen.

3. Die Verbindung zu Discovery: Ich gebe es freiheraus zu: Ich mag Star Trek: Discovery.6 Um meine Mindermeinung noch deutlicher herauszustellen: Mir gefiel auch der Fokus auf das KI-Thema in der zweiten Staffel. Bereits dies ist eine deutliche Parallele zur ersten Picard-Staffel. Die Visualisierung der Prophezeiung über die KI-Apokalypse und die tentakelzappelnden intergalaktischen Super-KIs7 sind streckenweise bildgleich mit Spocks Zukunftsvision von Controls Terrorherrschaft. Auch wenn hier mein Wunsch der Vater des Gedanken sein mag und schlicht eine budgetbedingte Zweitverwertung8 des Bildmaterials vorliegt, will ich diese offensichtlichen Parallelen so deuten, dass Control irgendetwas mit dem intergalaktischen KI-Bund zu tun hat. Und sowohl die 900 Jahre in die Zukunft versetzte Crew der Discovery als auch Androiden-Picard und seine Trümmertruppe9 werden damit noch zu tun bekommen. Und es wird weitere Querverweise geben. Und das gefällt mir.

4. Die Zukunft geht weiter: Schlussendlich finde ich es ganz wunderbar, dass die Geschichte des Star-Trek-Universums wieder an der Stelle weitergeht, an der wir es verlassen haben. Das Dominion ist besiegt, die Voyager ist wieder zu Hause, das Romulanische Imperium ist nach der Supernova zerfallen – aber was passierte danach? Auf diese Frage haben wir endlich eine Antwort erhalten. Zumindest wurde uns diese Antwort in Aussicht gestellt. Dabei geht es mir nicht primär10 darum, zu erfahren, was aus dieser oder jener einstmals liebgewonnenen Figur geworden ist, sondern vielmehr darum, wer die neuen Heldinnen und Helden sind und mit welchen neuen Herausforderungen, kosmischen Wundern, fremdartigen Völkern, Freunden, Feinden und Gefahren sie sich auseinandersetzen müssen. Für diesen Zweck stellt die erste Picard-Staffel sicherlich nur wenig mehr als ein Bindeglied dar. Aber das gelingt ihr bereits sehr gut – und mir gefällt, was ich bislang gesehen habe. Die Utopie der Föderation war schon immer fragil und musste von den Heldinnen und Helden gegen Gefahren von innen wie von außen verteidigt werden. Insofern ist eine Föderation, die durch einen furchtbaren Angriff direkt vor der eigenen Haustür11 erschüttert wurde, durchaus ein interessantes Szenario. Gleiches gilt für das Wildwest-Gebiet, das sich in der ehemaligen Neutralen Zone und den Trümmern des Romulanischen Imperiums gebildet hat. Natürlich interessiert es mich, wie es mit Robo-Picard weitergeht. Möge er noch etliche seiner einstigen Gefährten treffen und dabei den ein oder anderen Planeten retten. Aber wenn aus diesem neu aufgeschlagenen Trek-Kapitel ein neues Raumschiff12 mit neuer Crew entspringen sollte, es wäre mir ein Fest.

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  1. Die beste Trek-Serie ist natürlich DS9. Dennoch wird meine Enterprise immer die D sein und mein Captain immer Picard.[]
  2. die schon jetzt legendäre Subraumnachrichten-Sendung[]
  3. DS9 hatte das natürlich nicht nötig. Hier waren alle Staffeln perfekt.[]
  4. Hm. Gute Idee für ein innovatives neues Blog-Format. Aber wie soll ich es nennen? “Die vorzüglichen Vier”? “Die besten Vier”? Oder kurz und knapp “Top4”? Da kommt jedenfalls was auf euch zu.[]
  5. der ehrlich gesagt nur mäßig gut beziehungsweise relevant ist[]
  6. Ich bin aber auch der einzige lebende ENT-Fan, was mein Urteil vielleicht etwas einordnet.[]
  7. die zugegebenermaßen übertrieben pulpig daherkommen[]
  8. Was durchaus Tradition bei Star Trek hat. Wir erinnern uns an die identische Kamerafahrt entlang der Enterprise in den ersten beiden Kinofilmen.[]
  9. Es wird definitiv noch eine Weile dauern, ehe ich mit dieser Crew warm werde.[]
  10. aber durchaus auch[]
  11. “Der Mars brennt immer noch!”[]
  12. Gerne die Enterprise F – muss aber nicht.[]

Lesetagebuch: Neustart

Was bisher geschah

Die letzten zwei, drei Monate waren für mich etwas anstrengend – ich beliebte andeutungsweise zu berichten. Die Lektüre kam dabei streckenweise zu kurz – vor allem, was das reine geschriebene Wort betrifft, denn #Comics gehen immer. Wie meinem Goodreads-Account zu entnehmen ist, habe ich zwischen November und Februar dann doch ein bisschen was gelesen: Die beiden “neueren” Regener-Romane aus dem Herr-Lehmann-Universum Magical Mystery und Wiener Straße, die PicardCountdown-Comics und Mirror Broken, ein weiterer #StarTrek-Comic, der die Geschichte des Spiegeluniversums aus Sicht des TNG-Personals erzählt. Aktuell habe ich den sehr interessanten Reisebericht Die Grenze der norwegischen Autorin Erika Fatland am Wickel, die darin nichts geringeres beschreibt als ihre Reise einmal komplett um Russland herum. Aus Gründen habe ich just mit einem Reread der Sterntagebücher von Stanislav Lem begonnen. Bislang undokumentiert ist mein zaghafter Versuch in jener Zeitspanne wieder zur #PerryRhodan-Erstauflage aufzuholen – doch dazu weiter unten mehr.

Gekappte Lesefäden

Um nun mit der Lektüre wieder etwas in die Gänge zu kommen, musste ich zumindest ein wenig tabula rasa machen. Nichts ist demoralisierender, als mehrere halbgelesene Bücher auf Kindle oder Nachttisch, die man nur noch aus schlechtem Gewissen sätzchenweise weiterliest. Ich habe mich daher entschieden, drei Bücher, auf die dies zutraf, kurzerhand abzubrechen: die an sich durchaus interessante Anthologie mit positiven Utopien Hieroglyph, den #Fantasy-Roman des von mir persönlich sehr geschätzten Klaus N. Frick Das blutende Land und zu meiner Schande auch Biokrieg, was mir dereinst der #Lesezwinger ans Herz gelegt hatte.

Kein Buchbezwinger

Wir erinnern uns: Vor drei Jahren lebte der Lesezwinger kurz mal wieder auf und ich ließ mir von ihm drei Bücher empfehlen: Die drei Sonnen von Liu Cixin, Futu.re von Dmitry Glukhovsky und eben Biokrieg von Paolo Bacigalupi. Zwei davon habe ich immerhin bezwungen, beim dritten muss ich mich hiermit geschlagen geben. Gar nicht mal, weil der Roman schlecht wäre oder meine Anforderungen nicht erfüllte. Er ist durchaus spannend und bietet ein sehr durchdachtes und realistisches Szenario einer zukünftigen Erde, auf der nicht mehr die westliche Welt im Fokus steht. Aber mir war es dann doch eine zu düstere Dystopie.

Künftige Lesereisen

Den Reisebericht habe ich als Literaturgattung bislang ziemlich ignoriert. Sträflich! Das wird nun anders. Die Grenze gefällt mir derart gut, dass ich diesem Genre eine Weile treu bleiben werde. Ansonsten weiß ich aber noch gar nicht so recht, wohin die weitere Lesereise gehen soll. Schiebe ich nach den Sterntagebüchern gleich die Roboter Märchen und weitere Werke von Stanislav Lem hinterher? Wühle ich mich durch nie gelesene und längst überfällige #ScienceFiction- und Fantasy-Klassiker wie die Elric-Saga von Michael Moorcock oder die Mars-Trilogie von Kim Stanley Robinson? Lausche ich mal wieder bei Weltenflüstern rein, was es so neues gibt? Oder frage ich erneut beim Lesezwinger nach?

Und was ist mit Perry Rhodan?

Gute Frage. Mein letztjähriges Vorhaben, mit Band 3000 wieder in die Erstauflage der größten Science-Fiction-Serie der Welt einzusteigen, war durchaus ernst gemeint. Nach nur wenigen Wochen bin ich zwar wieder ins Stocken geraten und habe den ein oder anderen Band übersprungen. Den Entschluss erneut auszusteigen habe ich bislang aber nicht gefasst. Dafür gefiel es mir dann doch zu gut. Aktuell stecke ich in Heft 3016 – am Freitag erscheint jedoch schon Band 3054. Ein etwas demoralisierender Abstand, bei dem ich noch nicht weiß, ob ich ihn einfach vor mir herschieben, ihn durch “Schlüsselroman-Hopping” aufholen – oder es mit Perry Rhodan doch gut sein lassen soll. Alternativ hatte ich überlegt, es mit den Minizyklen zu versuchen. In regelmäßigen Abständen bringt der Verlag abgeschlossene Geschichten in meist sechs Heften heraus, die von der Haupthandlung losgelöst sind. Deren Qualität soll jedoch sehr schwankend sein. Da muss ich noch mal in mich gehen.

Das unentdeckte Land

Was immer meine Lese-Zukunft bringen mag, ich werde darüber berichten. Kann auch sein, dass ich nach gefühlten Jahrzehnten wieder zu einem #Sachbuch greife – oder es werden doch wieder hauptsächlich Comics.

Comic: Star Trek vs. Perry Rhodan

Heute mache ich mal einen auf Throwback Thursday. Wir schrieben das Jahr 1996 – und ich war als junger Student der Meinung, dass mir eine Karriere als Comiczeichner bevorstehen könnte.

Ligne Un-Claire

Es war uns einst – wie sicherlich vielen anderen auch – zu Schulzeiten eine Freude, das Erlebte in Form von #Comics leicht überzeichnet für die Ewigkeit festzuhalten. Das war in der relevanten Zielgruppe1 durchaus erfolgreich. Und Spaß gemacht hat’s mir auch. Also habe ich dieses Hobby noch ein paar Jahre fortgesetzt – bis mir dämmerte, dass es wohl noch einiges an Übung bedurft hätte, um damit dereinst mal irgendeine Perspektive zu entwickeln.

Glaubenskrieg

Inhaltlich mag dieses persönliche Zeitdokument aber vielleicht ganz interessant sein – belegt es doch, dass Fan-Fehden auch an der Schwelle zum Internet-Zeitalter allgegenwärtig waren und mit harten Bandagen geführt wurden. Erfreut euch also an meinem ungelenken Strich von vor 23 Jahren – und entscheidet selbst, was besser ist #PerryRhodan oder #StarTrek.

Comic: "Glaubenskrieg" Seite 1 von Roland Triankowski Comic: "Glaubenskrieg" Seite 2 von Roland Triankowski

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  1. unser Oberstufen-Jahrgang[]

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 12/2019

Gadgets & Tools

Das Ding brauche ich unbedingt.

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Gesang & Geräusch

Juhu! Neue frische #Musik von den “Die Ärzte”n!

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Internet & Online-Szene

  • Der gute Herr R Punkt stellt uns das neue soziale Netzwerk Openbook vor, in dem er als Backer alphatesten darf. Klingt durchaus interessant (ich hab mich auch gleich auf die Betatest-Warteliste gesetzt), scheint mir auf den ersten Blick aber nur yet another Diaspora/Ello/GooglePlus zu sein. Mal gucken.
  • Bei Minds Delight gibt’s die wöchentliche Dosis gute Nachrichten.

Kino & Film

Tarantino schlägt wieder zu. Wollte der nicht mal einen #StarTrek-Film machen?

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Wissenschaft & Visionen

Ja, das Video ist etwas länger und potentiell deprimierend – aber es rückt dem ein oder anderen vielleicht generell die Verhältnismäßigkeit aller Dinge wieder etwas zurecht.

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Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 5/2019

Daddeln & Zocken

Der Gameboy zählt ja zu meinen wenigen intensiven Daddel-Erfahrungen. Ich mochte das Teil.

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Gesang & Geräusch

Peace and Love!

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Kino & Film

  • Ich mochte den Suicide-Squad-Film ja ganz gerne, weswegen ich den ersten Birds-of-Prey-Teaser bei Robots & Dragons durchaus mit Interesse zur Kenntnis genommen habe.
  • Ein absoluter gigantomanischer Kracher scheint ja der chinesische SF-Film über die Wandernde Erde zu werden. Gleich drei Trailer kann man sich bei Robots & Dragons anschauen. Doch, ich glaube, der wird gut.
  • Ebenfalls beim RoboDrag gibt’s den neuesten Pets-2-Trailer. Lustig!
  • Das Kraftfuttermischwerk erinnert an die nahende Apollo-11-Doku anlässlich des entsprechenden Jubiläums. Erinnert mich wiederum daran, dass ich endlich mal First Man gucken muss.

Lego & Minifiguren

Staunen & Wundern

Über 400 km/h? Mit einem elektrisch betriebenen Propeller? Nicht schlecht!

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  • Bei io9 zeigt uns Andy Bailey, wie man den Thanos-Snap-Effekt im Daumenkino selber machen kann.
  • Und dann war da noch die Frau, die ein Bild gemalt hat, was jemand gemalt hat, was wiederum jemand gemalt hat, um dann seinerseits gemalt zu werden und so weiter. Das Kraftfuttermischwerk hat’s über Umwege bei Reddit gefunden.

TV & Serien

  • Heute bekommt ihr bei Star Trek: Discovery endlich wieder eure Klingonenhaare. Zufrieden? (via Robots & Dragons)

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