Autor: Herr Kowski

TV-Serien: Was ich gern mal gucken würde

In diesem vierten Teil meiner kleinen Reihe über TV #Serien werde ich zwangsläufig etwas ausholen müssen. Denn gucken müsste man viel. Tatsächlich wird diese Liste mehr noch als die anderen eine offene und im Fluss befindliche bleiben. Und ich würde mich über einen steten Zustrom an Tipps und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

Ich beginne mal mit dem Dutzend Serien, nach dem es mich aktuell am stärksten gelüstet. Einige davon sind älter – und ich habe eventuell auch schon ein bisschen was davon gesehen – in zwei Fällen sogar sehr viel – andere sind recht neu. Für alle gilt aber, dass ich sie gern (noch) mal komplett – oder zumindest vernünftig zu Ende – gucken würde.

Stand: 8.5.2017 | Auch wenn es hier ohnehin am wenigsten zu erwarten wäre der Hinweis: Keine Spoiler zu befürchten.

Star Wars: Rebels

  • Erstveröffentlichung: seit 2014
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit 14 bzw. 22 Folgen
  • Mein Guck-Stand: Pilotfilm
  • Worum geht’s: Diese neue -CGI-Serie aus dem Hause Lucas/Disney soll die Lücke zwischen der klassischen und der Prequel-Trilogie schließen. An anderer Stelle hatte ich bereits etwas ausführlicher dargelegt, worum genau es in Star Wars: Rebels geht.
  • Wie isses: Bisher habe ich nur gutes gehört. Den Pilotfilm fand ich schon durchaus nett und ich kann mir gut vorstellen, dass mir auch der Rest zusagt.
  • Guck-Chance: Mal schauen, wo ich das in die Finger kriege. Wenn das FSK-mäßig in Ordnung geht, werde ich mir das mit Töchterlein alsbald mal reindrehen.
  • Link: Star Wars: Rebels bei Wikipedia

Futurama

  • Erstveröffentlichung: 1999-2013
  • Anzahl Staffeln/Folgen: sieben Staffeln mit 13, 19, 22, 18, 16, 26 und 26 Folgen (wobei es unterschiedliche Zählweisen gibt und Staffel fünf eigentlich vier TV-Filme sind – abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: Bis einschließlich Staffel fünf komplett – nach obiger Zählweise. Somit ist die Serie ein Sonderfall in dieser Liste und wechselt hoffentlich alsbald in „Was ich gerade gucke„.
  • Worum geht’s: Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände verschlägt es den Lieferjungen Philip J. Fry vom Jahr 2000 in das Jahr 3000. In eine Zukunft, wie wir sie uns immer erträumt haben: mit Raumschiffen, Robotern, fliegenden Autos und der Röhrenbahn. Simpsons-Schöpfer Matt Groening spickte diese Zeichentrickcomedy dabei mit allen Anspielungen, die und Rand-Genres zu bieten haben.
  • Wie isses: Großartig! Extrem lustig, albern und absurd auf der einen Seite – auf der anderen Seite aber auch oft richtig gute, durchdachte SF mit spannenden tiefgründigen Geschichten.
  • Guck-Chance: Einerseits fehlen mir „nur“ noch die beiden letzten Staffeln – und mir hat Futurama immer dermaßen gut gefallen, dass ich die auch unbedingt bald sehen möchte. Andererseits sind’s schon noch satte 52 Folgen, die ich da vor der Brust habe – und es gibt noch so viel anderes Zeugs, das man gucken, lesen, sammeln, basteln und spielen müsste.
  • Link: Futurama bei Wikipedia, die Futuramapedia

Twin Peaks

  • Erstveröffentlichung: 1990-1991 (Kinofilm 1992, neue Serie ab 2017)
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit acht bzw. 22 bzw. 18 Episoden + ein Kinofilm
  • Mein Guck-Stand: Staffel zwei fertig inklusive Kinofilm
  • Worum geht’s: Wer hat Laura Palmer ermordet? Diese alles entscheidende Frage stellte sich die TV-Welt Anfang der 90er Jahre – und mit ihr der sympathische FBI-Agent Dale Cooper. Das kleine Städtchen „Twin Peaks“ verbirgt aber noch einiges mehr, als „nur“ einen Mörder.
  • Wie isses: Die Serie wird hin und wieder als Wendepunkt der Fernsehunterhaltung hin zu hochwertigen Serien bezeichnet. Keine Ahnung, ob das wirklich so stimmt – in jedem Fall ist es eine hervorragende und herrlich surreale Geschichte, die Thriller-, Horror-, und Mystery-Elemente mit ironischen Seifenoper-Aspekten vermixt. Großartig! Der nachgeschobene Prequel-Film ist besser, als er immer gemacht wird – aber vielleicht nicht unbedingt … nötig.
  • Guck-Chance: Hoch. Ich will unbedingt wissen, wie es mit Agent Cooper weitergeht.
  • Links: Twin Peaks bei Wikipedia; Twin-Peaks-Wiki (englisch)

Raumpatrouille

  • Erstveröffentlichung: 1966 (Kino-Version 2003)
  • Anzahl Staffeln/Folgen: eine Staffel mit sieben Folgen + ein Neu-Zusammenschnitt fürs Kino (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: alles außer der Kino-Fassung (allerdings sehr lange her)
  • Worum geht’s: Zeitgleich mit dem Raumschiff Enterprise ging in Deutschland das Raumschiff Orion auf Raumpatrouille. Die kurze Staffel schildert die Abenteuer des Schnellen Raumkreuzers Orion unter dem Kommando von Major Cliff Allister McLane und seine Verwicklung in den heraufziehenden Krieg zwischen der Menschheit und den außerirdischen Frogs.
  • Wie isses: Ja, die Deutschen konnten auch damals schon Science-Fiction. Nicht nur in Romanheft-Form. Die Orion und ihre Besatzung haben längst Kult-Charakter – wenn auch nur wenig über den deutschsprachigen Raum hinaus, was vor allem mit der damals international überholten Schwarz-Weiß-Produktion erklärt wird. Vieles mag aus heutiger Sicht betulich oder gar lächerlich wirken – aber das ist bei der klassischen Star Trek Serie auch nicht viel anders. Wo Orion sein legendäres Bügeleisen hat, hat Star Trek eben seine Salzstreuer. Ich habe die Geschichten als sehr spannend in Erinnerung und werde mir das dringend alles mal wieder reindrehen müssen.
  • Guck-Chance: Schon seit mehr als zehn Jahren steht die Orion-Komplettbox inklusive Kinofassung ungesehen in meinem Regal. Werde sie mal wieder abstauben und etwas weiter nach vorne schieben.
  • Link: Raumpatrouille bei Wikipedia

Bereits in dieser Reihe erschienen:

Terry Pratchett: das Werk

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein paar Worte über das Schaffen des großartigen Terry Pratchett verlieren und wie es mich berührt oder gar inspiriert hat. Ich habe tatsächlich noch nicht alles davon verkonsumiert, was zügig zu ändern sein wird. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich seine -Romane – aber da gibt es ja noch einiges anderes bis hin zu Filmen und Spielen.

Moralist und Weltenschöpfer

Auch wenn meine Begeisterung für sein Werk zuletzt minimal nachließ, wird Pratchett stets einer meiner absoluten Lieblingsautoren bleiben. Dabei waren es gar nicht mal die konkreten Geschichten, die mich hingerissen haben. Ich schätze ihn als unheimlich einfallsreichen Weltenschöpfer, in dessen Universen ich mich immer sehr gern verloren habe. Durch die Straßen von Ankh-Morpork zu wandeln, Lancres Wälder zu durchstreifen – oder die Lange Erde entlangzuhüpfen – war mir stets ein großer Genuss und wird es immer bleiben. Zudem war Pratchett ein großer Moralist der angenehmen Art. Genau wie seine Welten stattete er auch seinen (Haupt-) Charaktere oft mit großer Komplexität aus. Seine Heldinnen und Helden waren nie strahlend. Sie hatten Ecken und Kanten, nie einen erhobenen Zeigefinger aber stets das Herz am rechten Fleck. Interessant finde ich dabei, dass es ihm vor allem in den späteren Büchern immer seltener gelungen ist, nachvollziehbare und vielschichtige Bösewichter zu beschreiben. Ist mir zuletzt bei Dodger/Dunkle Halunken wieder aufgefallen.

Scheibenwelt

Sein Opus Magnum ist natürlich die Scheibenwelt und die unzähligen Geschichten, die er darin stattfinden lässt. Ich bin glaube ich mit „Einfach göttlich“ in diesen -Kosmos eingetaucht – und habe ihn nie mehr so recht verlassen. Etliche Romane habe ich zwei, drei mal gelesen und dabei wie gesagt weniger die Geschichten als die Welt selbst genossen. Die verschiedenen Handlungsstränge und in sich abgeschlossenen Geschichten erfordern übrigens nicht zwingend, die Scheibenwelt-Romane chronologisch nach Erscheinungsdatum zu lesen.

Ein bemerkenswerter Aspekt dabei ist die Entwicklung dieses Settings. Sind die frühen Werke noch etwas roher und gehen eher in Richtung „klassische Fantasy“, wird die Welt schnell komplexer – und auch moderner. Ob das mit ein Grund ist, warum mich die späteren Bücher nicht mehr ganz so begeistert haben, will ich gar nicht mal behaupten. Wobei das auch nicht so ganz stimmt. „Steife Prise“ fand ich nach dem schwächeren „Club der unsichtbaren Gelehrten“ wieder recht gut. Dennoch habe ich mich bis jetzt geziert, den schon länger vorliegenden „Toller Dampf voraus“ anzugehen. Das wird nun zeitnah erledigt. Und ich freue mich auf den noch ausstehenden Tiffany-Weh-Roman. Laut Wikipedia war wohl noch ein Roman unter dem Titel „Scouting for Trolls“ in Planung. Keine Ahnung, wie der Stand da ist – oder ob da schon seine Tochter übernimmt.

Comics, Kalender und mehr

Zwei Romane sind in meinen Augen recht gut in das Medium übertragen worden und zwar „Wachen! Wachen!“ und „Mort„. Mir haben beide gut gefallen. Zudem ist einiges an Sekundärliteratur erschienen, vom Kochbuch bis zur kulturgeschichtlichen Abhandlung. Besonders hervorheben möchte ich die Scheibenwelt-Kalender beziehungsweise Diaries, in denen jeweils eine besondere Institution oder Gruppierung Ankh-Morporks vorgestellt wird und die seit einiger Zeit auch als Sammelband zu haben sind. Diese Reihe wurde unlängst mit einem Band über die Igors fortgesetzt, was ich bei Gelegenheit mal ergänzen muss. Schließlich müssen noch die mittlerweile vier Bände über die Gelehrten der Scheibenwelt erwähnt werden, in denen Pratchett – eingebettet in eine Scheibenwelt-Rahmenhandlung – Wissenschaftler zu Wort kommen lässt. Hier fehlt mir noch Band vier. Skandal!

Andere Bücher

Aber Pratchett konnte nicht nur Scheibenwelt. Mein erstes Buch von ihm war „Ein gutes Omen„, das er gemeinsam mit Neil Gaiman geschrieben hat.1 Aus seiner Feder stammen außerdem die „Teppichvölker“ und die Nomen-Trilogie, beides – voneinander unabhängige – Geschichten über winzige Wesen, die jeweils unentdeckt von den Menschen unter uns leben – einmal im Teppich und einmal in einem Kaufhaus -, etliche Kurzgeschichten sowie die Romane „Eine Insel“ und „Dunkle Halunken“ und nicht zuletzt die „Lange Erde“ Serie mit Stephen Baxter. Soweit erst einmal zu dem, was ich gelesen beziehungsweise angefangen habe. Die Qualität schwankt zwischen nett und großartig. Vor allem der erste Band des Parallelwelt-Epos „Lange Erde“ hat mir sehr gefallen und ich freue mich auf die Folgebände. Noch offen habe ich „Die dunkle Seite der Sonne„, „Strata“ und die Johnny-Maxwell-Bücher – allesamt etwas älter, liegen aber schon lesebereit auf dem Kindle. Ich werde berichten.

Bewegte Bilder

Der große und naheliegende Traum, die wunderbare Scheibenwelt auch mal auf der Leinwand – oder wenigstens dem Fernsehschirm – zu erleben, wurde ja bereits mehrfach erfüllt. Wenn auch vielleicht nicht ganz in dem bombastischen Rahmen, den man sich gewünscht hätte. Gesehen habe ich bislang nur „Schweinsgallop“ und die „Farbe der Magie„, die beide … nett sind. Um den neuesten „Ab die Post“ habe ich mich noch nicht bemüht. Aber ebenso wie die Zeichentrickfilme zu „MacBest“ und „Rollende Steine“ werde ich mir das alsbald mal zu Gemüte führen.

Spiele

Neben ein paar Computerspielen, die ich nicht kenne, und dem sehr schönen Brettspiel „Thud“, das ich stolz mein Eigen nenne, gibt es natürlich ein Pen&Paper-Rollenspiel zur Scheibenwelt. Und zwar von GURPS. Es war mir vor einigen Jahren eine große Freude, insgesamt fünf Abenteuer damit zu entwerfen und zu leiten.

Dies waren die Abenteuer, in die ich meine Spielgruppe verwickelte, bestehend aus dem Zwerg Blutrausch, Gefreiter der Stadtwache, dem Werwolf Kim, Schüler(in) der Assassinengilde, dem Zauber-Studenten Knesto und dem Barden Hamlet:

  1. Ein bisschen Schwund ist immer – Ein Schüler der Assassinengilde geht unter magischen Begleiterscheinungen verloren. Unsere Helden müssen ermitteln.
  2. Kanalisation Reloaded – In der jüngst entdeckten Kanalisation unter Ankh-Morpork treiben sich merkwürdige Gestalten herum. Unsere Helden müssen in den Untergrund.
  3. Besuch aus Übersee – Die Assassinengilde hat Gäste aus dem Achatenen Reich, die sich gern mal ein wenig die Stadt anschauen würden. Ein Auftrag wie geschaffen für unsere Helden.
  4. Der Kongress – Die Heldengilde hat endlich die Genehmigung erhalten, sich offiziell zu gründen. Da haben unsere wahren Helden besser mal ein Auge drauf. Und lernen dabei einen gewissen Hamlet kennen.
  5. Musen und Mumien – Während Hamlet seine musischen Begabungen entdeckt, treibt offenbar ein untotes Wesen sein – nun – Unwesen in der Stadt. Ankh-Morporks Anderslebenden-Gemeinde möchte die Sache unauffällig geklärt haben. Von unseren Helden.

Ein Blick in meine Unterlagen von damals hat durchaus wohlige Erinnerungen geweckt. Aber ob dieses Wohlgefühl sogar so weit reicht, wie Blutrausch – äh Myrkvid – es kürzlich eingefordert hat? Laut meinen Unterlagen war das nächste Abenteuer tatsächlich schon geplant. Es trug den Titel „Das Buch“ und sollte in den Wirren der Leshp-Krise während „Fliegende Fetzen“ spielen.

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  1. und das jetzt wohl auch verfilmt wird[]

Lesetagebuch: Kanadier und Legosteine im Weltall

Ich richte mich endlich wieder bei Goodreads ein und befasse mich aktuell mit der Raumfahrt in echt sowie in .

Zurück zu Goodreads

Vor ein paar Jahren hatte ich ja mal so meine Probleme mit dem Platzhirsch unter den Online-Bücherregalen – die sind seit der Übernahme durch Amazon aber längst Geschichte. Dennoch war ich danach immer zu träge, meinen Datensatz von dem muckeligen aber schwergängigen Reliwa wieder zurückzumigrieren. Nun habe ich mir aber ein Herz gefasst und unterrichte ab sofort wieder über dieses Medium über meinen aktuellen Lesestand. Guckt Ihr hier!

Weltraumbücher

Auf der U-Bahn-Fahrt von und zur Arbeit verkonsumiere ich gerade parallel zwei Bücher, die sich um die reale beziehungsweise fiktive Eroberung des Weltalls drehen.

Was würde ein Astronaut tun?

Da wäre zum einen „Anleitung zur Schwerelosigkeit“ von unserem Lieblingsastronauten Chris Hadfield, der in seinem Buch nicht nur seinen Weg zu den Sternen und zurück beschreibt – sondern daraus noch einen kleinen Ratgeber für alle Lebenslagen strickt. Stets nach dem Leitsatz „Was würde ein Astronaut tun?“

Da stecke ich noch in der ersten Hälfte, kann aber schon sagen, dass mir der „Astronauten -Teil“ sehr gut gefällt und der „Ratgeber-Teil“ für mich jetzt nicht unbedingt so notwendig scheint. Dabei ist die Grundidee durchaus nett, die Art und Weise, wie ein Astronaut an die Dinge herangehen muss, auch auf das alltägliche Leben zu übertragen. Bislang kriegt es der allseits sympathische Hadfield auch geradeso noch hin, nicht allzu selbstbeweihräuchernd zu wirken.

Verstehen wir uns nicht falsch: er IST einfach einer der coolsten Macker auf diesem Planeten (und in dessen Orbit) – aber das muss man ja nicht auch noch selbst in sein Buch schreiben. Aber wie gesagt, damit hält er sich ausreichend zurück – und was soll er auch machen. Die Beschreibungen seiner Ausbildung und Raumflüge ist sehr interessant und spannend. Jedem -Fan zu empfehlen.

Was würde eine Lego-Minifigur tun?

Gerade durch bin ich mit dem Bildband von Peter Reid, in dem der Exo-Suit-Baumeister die klassischen Lego-Weltraum-Modelle ab 1978 hochleben lässt. Wie auch auf seinem Flickr-Account zu bewundern ist, nimmt Reid die alten Modelle als Vorlage für wesentlich komplexere Kreationen, die eine wahre Augenweide sind. Doch damit nicht genug, präsentiert er in „Lego Space: Building the Future“ nicht nur diese Modelle sondern bettet sie zudem in eine zukünftige Geschichte der Eroberung des Weltalls durch die Menschen ein. Dabei hangelt er sich geschickt an den tatsächlichen Lego-Modellreihen wie Ice-Planet, Space Police und sogar Blacktron entlang und fügt sie sehr stimmig in seine Gesamthistorie ein. Dabei kommt eine zuweilen etwas -esque Geschichte heraus, was das Gesamtwerk aber nicht minder großartig macht. Abgerundet wird alles durch ausgewählte Bauanleitungen einiger „einfacherer“ Modelle am Ende eines jeden Kapitels. Ein Muss für jeden Lego-Weltraum-Enthusiasten!

Neues Projekt: Lego Classic Space Rebuilt

Spätestens durch Peter Reids wunderbaren Exo Suit wurde mir meine Begeisterung für die klassischen -Weltraum-Modelle aus den frühen 80ern wieder in Erinnerung gerufen. Naja, tatsächlich war diese stets ungebrochen und erhielt durch Pete – und natürlich Benny – lediglich etwas neuen Schwung. Grund genug, meine olle Legokiste endlich vom Boden zu holen.

Staubig im Weltall

Meine -Modelle von damals sind von mir natürlich längst mehrfach auseinander- und umgebaut worden – und haben vom Zahn der Zeit eine ordentliche Schicht Staub und sonstige Ablagerungen abbekommen. Den letzten Stand habe ich unlängst in anderem Zusammenhang ja schon einmal präsentiert. In dieser Form ruhen diese Raumschiffe aber schon wieder seit zwei Jahren auf einem Bett unzähliger Einzelsteine auf dem Dachboden. Ein erster Schritt wird also die Reinigung sein.

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Classic Space Rebuilt

Und dann – so mein Plan – möchte ich die alten Modelle mal wieder zum Leben erwecken. Letzten Ausschlag zu dieser Idee hat der Twitter-Bot @legospacebot gegeben, der tagtäglich automatisch ein Classic-Space-Modell nach dem anderen twittert. Ebenfalls sehr inspirierend: das Video von Jangbricks, der alle Modelle von 1978 bis 1988 zusammengesammelt hat.

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Das Ziel ist also klar – ich werde vom Fortgang meiner -Bemühungen berichten.

Building the Future

Und dann? Nun, in welche Richtung das dann geht, weiß ich schlicht noch nicht. Packt mich die Sammelwut und ich kaufe die fehlenden Modelle bei eBay und Co. nach? Oder demontiere ich schließlich doch wieder alles und baue zusammen mit Töchterlein eigene Sachen – vielleicht endlich das Riesenraumschiff, das ich mir schon seit Kindestagen erträume.

Inspiration dazu könnte man sich erneut vom großartigen Peter Reid holen, dessen Buch „Lego Space: Building the Future“ ich mir endlich mal zugelegt habe. Denn er ist nicht nur der Erfinder des Exo Suits sondern auch einer der produktivsten Lego-Bastler, der mit seinen „Neo Classic Space“ Modellen die gute alte Lego-Weltraum-Ära in Ehren hält. Sehr empfehlenswert!

Bisher wiederaufgebaut

Lego Minifiguren Serie 13

Es geht um die Wurst

Herausragendste Figur dieser Sammlung ist diesmal gar nicht so nerdig: Der Typ im Hot-Dog-Kostüm ist einfach großartig. Als alter Säbelschwinger habe ich mich vor allem auch über den Fechter sehr gefreut. Die Samurai- und die Zyklopen-Dame, der Außerirdische, der Space-Ranger, der Ork, der Hexenmeister, der ägyptische Krieger und der König dürfen ebenfalls in keiner geekigen Sammlung fehlen.

Disco is back

Wie schon länger üblich erhalten einige vergangene Figuren ihr weibliches Pendant. Das gilt in dieser Serie schon für die beiden oben genannten Damen und wird noch durch eine Disco-Lady und eine Archäologin ergänzt. Erwähnenswert ist noch das Mädchen im Einhorn-Kostüm.

Was fehlt

Ich bin ich mit meiner Sammlung schon sehr zufrieden – aber nun könnte sie auch gern komplett sein.

TV-Serien: Star Trek Special

Hier also alle Serien von Enterprise bis Enterprise – und was ich davon so verkonsumiert habe.

Stand: 8.5.2017 | Keine Angst: Spoiler sind nicht zu befürchten.

„Star Trek“ aka „TOS“ aka „Classic“ aka „Raumschiff Enterprise“

  • Erstveröffentlichung: 1966-1969
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit 29, 26 und 24 Folgen + ein Pilotfilm + sechs Kinofilme (abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: eigentlich alles – außer „Patterns of Force“ (hat sich irgendwie nie ergeben)
  • Worum geht’s: Nun ja … Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise. Damit ist eigentlich alles gesagt. Das Flaggschiff der Vereinigten Föderation der Planeten unter dem Kommando von Captain James T. Kirk ist unterwegs auf einer fünfjährigen Forschungs- und Erkundungsmission in unbekannte Regionen der Galaxis. Die Jahrzehnte später erschienenen sechs Kinofilme schildern jeweils weitgehend in sich abgeschlossene Abenteuer in entsprechender Zukunft.
  • Wie isses: Es fällt schwer, einen derartigen Klassiker der Fernsehgeschichte beurteilen zu wollen. Natürlich ist die Serie eine unantastbare Ikone, die ihrer Zeit weit voraus war – und natürlich sind die Geschichten und Charaktere oft auch übelster Pulp. Aber hey: Meine erste TV-Erinnerung ist „Raumschiff Enterprise“ auf dem ZDF (ja, so alt bin ich schon), auf dem Grundschulhof haben wir uns immer über die neuesten Folgen unterhalten – und beim Enterprise-Spielen war ich immer Spock. Die späteren Kinofilme sind von unterschiedlicher Qualität und reichen von ganz ordentlich bis großartig.
  • Wiederguckbarkeit: Ich bin ja sonst nicht so der OV-Fanatiker – aber hier könnt ich mir durchaus vorstellen, das alles irgendwann noch mal im Original zu schauen. Es heißt ja, dass die deutsche Synchro an vielen Stellen sehr sinnentstellend gewesen sei, um die Geschichten auf ein kindliches Publikum umzudeuten. Und für einen Star-Trek-Film-Marathon bin ich immer zu haben.
  • Link: Raumschiff Enterprise bei Wikipedia

„Star Trek: The Animated Series“ aka „TAS“ aka „Die Enterprise“

  • Erstveröffentlichung: 1973-1974
  • Anzahl Staffeln/Folgen: zwei Staffeln mit 16 bzw. sechs Folgen (abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: So gut wie gar nichts, kann mich nur bruchstückhaft an eine Folge mit Tribbels erinnern.
  • Worum geht’s: Die Handlung der Zeichentrick-Serie schließt relativ direkt an die Ereignisse der Originalserie an und beschreibt wohl die zweite Fünfjahresmission der Enterprise. Im Original werden die Hauptfiguren sogar von den Original-Schauspielern gesprochen. Nach dem ersten Kinofilm wurden die Ereignisse dieser Serie offiziell für nicht-kanonisch erklärt – was nach einer Neuveröffentlichung auf DVD allerdings zurückgenommen wurde.
  • Wie isses: Keine Ahnung. Hab hin und wieder gehört, dass die Storys gar nicht mal so schlecht sein sollen. Zeichnungen und Animation habe ich als sehr hölzern und wenig anspruchsvoll in Erinnerung.
  • Wiederguckbarkeit: Ich glaube nicht, dass ich das jemals gucken werde – naja, man weiß ja nie …
  • Link: Die Enterprise bei Wikipedia

„Star Trek: The Next Generation“ aka „TNG“ aka „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“

  • Erstveröffentlichung: 1987-1994
  • Anzahl Staffeln/Folgen: sieben Staffeln mit je 26 Folgen (Staffel zwei hat nur 22 Folgen) + vier Kinofilme (abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: komplett (bin ich mir zumindest ziemlich sicher)
  • Worum geht’s: Knapp 100 Jahre nach Kirk & Co. trägt das aktuelle Flaggschiff der Föderation erneut den Namen Enterprise und erlebt unter dem Kommando von Jean-Luc Picard etliche neue Abenteuer. Die Kinofilme schließen recht nahtlos an die Serie an und setzen die Abenteuer ungebrochen fort.
  • Wie isses: Es ist schon ziemlich gut. Ja, die ersten ein, zwei Staffeln sind noch ganz schön mau; ja, wir hatten damals auch sonst nix anderes in diese Richtung und ja, es mag ein ganzes Stück nostalgischer Verklärung drin stecken, da die Serie – mitten in der Schulzeit – auch in den Höhepunkt meines regelmäßigen Fernsehkonsums fiel. Aber ich bleibe dabei, dass es mit die beste Science-Fiction-Serie überhaupt ist.
  • Wiederguckbarkeit: In die hinteren Staffeln könnte man durchaus mal wieder reinschauen – und die Filme sind immer einen Blick wert.
  • Link: TNG bei Wikipedia

„Star Trek: Deep Space Nine“ aka „DS9“

  • Erstveröffentlichung: 1993-1999
  • Anzahl Staffeln/Folgen: sieben Staffeln mit je 26 Folgen (Staffel eins hat nur 20 Folgen, abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: Lückenhaft, habe in jeder Staffel wenigstens ein paar Folgen gesehen, die ersten noch nahezu komplett, nach hinten raus immer ausgedünnter.
  • Worum geht’s: Ort der Handlung ist die titelgebende Raumstation Deep Space Nine, die in einer politischen Krisenregion der Galaxis liegt und von der Föderation unter dem Kommando von Benjamin Sisco übernommen wird. Schon zu Beginn stellt sich heraus, dass sich ganz in der Nähe ein stabiles Wurmloch in den Gamma-Quadranten befindet, das somit einen bequemen Reiseweg in diese weit entfernte Region ermöglicht. Der Raumstation und dem nahegelegenen Planeten Bajor kommen dadurch schlagartig eine besondere Bedeutung in der Föderation zu – zumal sich sowohl hinter als auch in dem Wurmloch allerlei merkwürdige Kreaturen und Geheimnisse verbergen.
  • Wie isses: Sehr gut! Die Tatsache, dass diese Serie zu ihrer Zeit nicht die einzige ihrer Art war, hat ihr nicht im mindesten geschadet. Im Gegenteil, ganz nach dem Motto „Konkurrenz belebt das Geschäft“, haben sich DS9 und eine gewisse andere Serie um eine Raumstation gegenseitig beflügelt. Es ist eine müßige Debatte, ob jetzt der eine von dem anderen abgekupfert hätte. In jedem Fall weiß DS9 durch seine über die Staffeln immer wichtiger werdende Metahandlung und die erstmals über die Folgen hinweg laufenden Handlungsstränge enorm zu begeistern.
  • Wiederguckbarkeit: Sehr hoch. Gerade weil ich in den entscheidenden hinteren Staffeln große Lücken habe, müsste ich die Serie eigentlich noch mal komplett durchgucken.
  • Link: DS9 bei Wikipedia

„Star Trek: Voyager“ aka „VOY“ aka „Star Trek: Raumschiff Voyager“

  • Erstveröffentlichung: 1995-2001
  • Anzahl Staffeln/Folgen: sieben Staffeln mit je 26 Folgen (Staffel eins hat nur 16 Folgen, abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: Sehr lückenhaft, in den ersten ein, zwei Staffeln habe ich noch das meiste gesehen, zum Ende hin nur noch vereinzelte Folgen.
  • Worum geht’s: Das Föderationsschiff Voyager und ein Schiff des Maquis (eine föderationsinterne Terror-Truppe) wird durch ein zunächst unbekanntes Phänomen in den fernen Delta-Quadranten der Galaxis verschlagen. Da dieser Vorgang unumkehrbar ist, müssen sich die beiden Mannschaften zusammenraufen, um sich gemeinsam auf die lange Reise zurück in heimatliche Gefilde zu machen. Mit herkömmlichen Mitteln würde diese Reise 70 Jahre dauern – und so erstrecken sich die Bemühungen der Voyager auch über sieben lange Staffeln.
  • Wie isses: Tja … gilt ja immer als die schlechteste der (neueren) Trek-Serien. Auch ich bin mit ihr nie so recht warm geworden und kenne die hintere Hälfte so gut wie gar nicht. Allerdings ragen aus der mäßigen Metahandlung immer wieder hervorragende Einzelfolgen heraus, die zum Besten an TV-SF überhaupt zählen.
  • Wiederguckbarkeit: Eigentlich müsste man ja mal … Aber ich weiß nicht … Eine Auswahl vielleicht.
  • Link: Voyager bei Wikipedia

„Star Trek: Enterprise“ aka „ENT“

  • Erstveröffentlichung: 2001-2005
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit je 26 Folgen (Staffel drei und vier haben nur 24 bzw. 22 Folgen, abgeschlossen)
  • Mein aktueller Guck-Stand: Staffel eins lückenhaft, danach noch ein, zwei Einzelfolgen, die letzten beiden gar nicht
  • Worum geht’s: Diese Serie spielt etwa 100 Jahre VOR der klassischen Star-Trek-Serie mit Kirk & Co. und beschreibt die ersten selbständigen Schritte der Menschheit in die Galaxis. Man verfügt zwar schon seit 90 Jahren über die Warp-Technologie und ist ebenso lange mit den Vulkaniern in Kontakt, doch erst jetzt steht der Erde mit der Enterprise ein Schiff zur Verfügung, mit dem man sich mal ein bisschen zwischen den Sternen umschauen kann. Und so bricht das Schiff unter dem Kommando von Captain Archer auf und erlebt allerlei Abenteuer, die schließlich in der Gründung der Föderation münden sollen.
  • Wie isses: Was ich bisher gesehen habe, hat mir recht gut gefallen – auch wenn die erste Staffel manchmal nicht so recht in Fahrt kommt. Das soll, hab ich mir sagen lassen, später deutlich besser werden – und gerade die letzte Staffel soll es ja noch mal in sich haben.
  • Wiederguckbarkeit: Wollt ich mir schon längst mal komplett angeguckt haben. Sind ja auch nur vier Staffeln. Man kommt halt zu nix …
  • Link: Enterprise bei Wikipedia

„Star Trek“ aka „Reboot“ aka „Narada-Kelvin-Zeitlinie“

  • Erstveröffentlichung: 2009-2016
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Kinofilme
  • Mein aktueller Guck-Stand: komplett
  • Worum geht’s: Ja, ich weiß, ist keine TV-Serie. Ich wollte es der Vollständigkeit halber aber hier erwähnt haben. In diesem reinen Kino-Reboot wird das Franchise wieder zu seinem Anfang geführt. Die Filme erzählen erneut die Abenteuer des originalen Raumschiffs Enterprise mit ihrer Besatzung aus Kirk, Spock und Co. – doch nicht ganz … Es wird sich eines Tricks bedient, um diese Geschichten einerseits verändern zu können und andererseits eine Verbindung zu den bisherigen Serien aufrecht zu erhalten. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Version nämlich um eine per Zeitreise veränderte Zeitlinie.
  • Wie isses: Die Geister scheiden sich an diesem Reboot bekanntlich gewaltig – ich finde ihn aber gelungen. Ich kann mir nicht helfen, mir gefällt die Neuinterpretation des Klassikers – und ich kann auch mit dem Zeitreise-Trick gut leben.
  • Wiederguckbarkeit: Doch, die guck ich mit Sicherheit noch mal.
  • Links: Star Trek, Star Trek Into Darkness und Star Trek Beyond bei Wikipedia

Star Trek: Discovery

  • Erstveröffentlichung: Voraussichtlich geht’s 2017 los.
  • Anzahl Staffeln/Folgen: Die erste Staffel soll 13 Folgen lang sein. Heute hat man’s ja etwas kürzer.
  • Mein aktueller Guck-Stand: naturgemäß noch nix
  • Worum geht’s: Die Serie ist wieder in der Original-Zeitlinie angesiedelt und spielt zehn Jahre vor TOS. Im Mittelpunkt steht das Föderations-Raumschiff Discovery.
  • Wie isses: Wir werden sehen.
  • Wiederguckbarkeit: Auch das wird sich zeigen.
  • Link: Star Trek: Discovery bei Wikipedia

Bereits in dieser Reihe erschienen:

Lesetagebuch: „Kinder der Drohne“ von Neal Asher – Nennt mich Buchbezwinger!

Vor nunmehr zwei Monaten stellte ich Ace Kaiser im Rahmen des Lesezwingers die Aufgabe, mir ein Buch zu finden, in dem die Herrschaft der Maschinen positiv dargestellt wird.

Er bot mir Kinder der Drohne von Neal Asher als Lösung an – ich las das Buch und war recht angetan. Was auch schon wieder einen Monat her ist. Hier nun endlich meine ultimative Rezi dazu – sogar ziemlich Spoilerfrei.

„Kinder der Drohne“ – ein Einzelroman aus dem Polis-Universum

Neal Asher war mir zuvor kein Begriff. Wie jeder SF-Autor, der was auf sich hält, hat auch er den ein oder anderen Romanzyklus am Start, darunter die Polis-Reihe. Die Polis ist das zukünftige interestellare Menschenreich, das jedoch von wohlmeinenden KIs regiert wird. So weit so passend im Sinne der Aufgabe. Kinder der Drohne ist nun ein unabhängiger Einzelroman aus diesem Universum, der im wahrsten Sinne am Rande der Polis-Handlung spielt. Schauplatz ist nämlich ein Sonnensystem, das von Menschenabkömmlingen bewohnt wird, die seit über tausend Jahren von der restlichen Menschheit (und somit der Polis) abgeschnitten sind – bzw. waren. Denn die Handlung setzt in dem Moment ein, in dem dieses System von der Polis wiederentdeckt und vorsichtig kontaktiert wird.

Interessantes Setting

Was mich gleich angesprochen hat, war das Setting, das Asher als Bühne für den Roman bereitet. Handlungsort ist ein Sonnensystem mit zwei (gerade so) bewohnbaren Planeten, die vor über tausend Jahren von Menschen besiedelt worden sind. Da beide Planeten jeweils unterschiedliche genetische Anpassungen erforderlich machten, haben sich schon früh zwei extrem unterschiedliche Gesellschaften auf Sudoria und Brumal entwickelt. Weitere historische Umstände haben dazu geführt, dass beide Kulturen schnell einen rapiden kulturellen und technischen Rückfall erlebten, den Kontakt zur Erde und auch zueinander verloren. Erst Generationen später war man wieder in der Lage, in den Weltraum vorzudringen und einander erneut zu begegnen – was in einen jahrhundertelangen Krieg mündete, der immer dann aufflammte, wenn beide Planeten in Konjunktion zueinander standen und man mit relativ geringem Aufwand rüberfliegen und ein paar Bomben abwerfen konnte. Die Subraumtechnologie hatte man nicht wieder entdeckt, sodass man in dem System für Jahrhunderte unter sich blieb.

Wurm, Tiger und Virus

Die Handlung setzt zu einem Zeitpunkt ein, an dem dieses Sonnensystem von der Polis, dem Sternenimperium der Menschheit, wiederentdeckt wird. Eine autonome Drohne, die sich selbst „Tigger“ nennt, ist im Auftrag der Polis auf geheimer Erkundungsmission unterwegs. Sie sammelt Daten und analysiert die aktuelle Situation. Demnach hat der ewige Krieg zwischen Sudoria und Brumal gerade ein Ende gefunden, da Sudoria ein unbekanntes Artefakt aus dem Weltraum gefischt hat, das schlicht „Wurm“ genannt wird. Dessen Erforschung hat Sudoria einen derartig großen technologischen Vorsprung verschafft, dass der Planet innerhalb kürzester Zeit schreckliche Massenvernichtungwaffen entwickeln konnte. Mit einem an Völkermord grenzenden Vernichtungsschlag konnte Sudoria den Krieg so für sich entscheiden. Kurz darauf nimmt die Polis mit Sudoria per Subraumboje Kontakt auf und schickt einen Botschafter für erste Verhandlungen. Sudoria ist eine paranoide Militärdiktatur (tatsächlich wird das politische System etwas komplexer dargestellt – aber letztlich läuft’s darauf hinaus) und verbietet den Import fremder Technologie. Die Polis – in Person der lokalen regierenden KI – schickt daher einen „normalen“ Menschen, der mittels eines Virus rein biologisch so aufgebrezelt wurde, dass er allen Sudoriern und Brumaliern himmelhoch überlegen ist.

Die titelgebenden Kinder

Die eigentlichen Hauptfiguren sind jedoch vier sudorische Geschwister, je zwei junge Frauen und Männer, die auf sehr mysteriöse Weise auf der Forschungsstation zur Welt kamen, auf der der „Wurm“ untergebracht ist. Diese vier stechen durch überragende Intelligenz aus der restlichen sudorischen Bevölkerung hervor und haben jeweils unterschiedliche Karrieren durchlaufen, die sie an verschiedene Schlüsselpositionen der sudorischen (und sogar brumalischen) Gesellschaft befördert haben. Dem geneigten Leser wird dadurch schon recht früh klar, wo der Wurm im Pfeffer liegt – und man wundert sich manchmal ein bisschen, wieso es den anderen Protagonisten nicht so geht.

Komplex und spannend bis …

Dennoch hat mich die spannende Handlung, die durchaus zu dem komplexen Setting passt, gefesselt und bei der Stange gehalten. Auch sonst gab’s im Großen und Ganzen nur wenig zu meckern. Anfänglich hat mich die etwas holperige und schlichte Sprache etwas irritiert, was aber auch an der Übersetzung gelegen haben mag (Railguns werden tatsächlich mit Schienenkanonen übersetzt) – zudem muss man es mit der Sprache ja auch nicht wie bei „Quantum“ und „Fraktal“ auf die Spitze treiben. Etwas enttäuschend war dann auch das Ende, da man hinter der offensichtlichen Auflösung noch ein tieferes Geheimnis erwartete. Da kam dann tatsächlich auch was – aber das war dann doch etwas dürftig. Alles in Allem war es dennoch ein kurzweiliger Lesespaß, der durchaus Lust auf das Polis-Universum macht.

Aufgabe erfüllt?

Aber was war denn nun mit der positiven Darstellung der Herrschaft der Maschinen? Da der Roman ja nun außerhalb der Polis spielte und nur zwei Bürger dieses KI-regierten Staatengebildes direkt beschrieb (Tigger – immerhin selbst eine KI – und der transhumane Botschafter), bekam der Leser von der Herrschaft der Maschinen gar nicht so viel mit. Abgesehen von einem kurzen Dialog zu dem Thema, in dem der Botschafter das System der Polis verteidigt, wird sie auch nie sonderlich positiv dargestellt – aber auch nicht negativ (von einem Aspekt der Auflösung der Geschichte mal abgesehen). Aber vielleicht ist die Aufgabe gerade durch die Normalität, die durch die fehlende Bewertung entsteht, sehr wohl erfüllt. Weder Tigger noch der Botschafter machen sich überhaupt Gedanken darüber, ob es gut oder schlecht ist, von gigantischen KIs beherrscht zu werden. Und selbst der negative Aspekt am Ende ist eher ein Ausdruck undurchschaubaren Regierungshandelns, denn der Kälte der Maschinenherrscher.

Dritter im Bunde der Buchbezwinger

Ich habe das Buch wie gesagt mit großer Freude gelesen und werde Neal Asher einstweilen auf dem Radar behalten. Damit schließt sich für mich der Kreis des Lesezwingers jedoch fürs erste und ich reihe mich mit Stolz in den Reigen der Buchbezwinger ein:

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 47/2014

Bücher & Lesen

Kino & Film

Den Film will ich sehen! Wann kommt der ins Kino?

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  • Ich glaube, der Baum heißt Groot. (via io9)

Lego & Minifiguren

Ich seh ja auch immer gern, wenn Batman Supie den Hintern versohlt. Aber sind wir mal ehrlich – tatsächlich dürfte es stets so ablaufen.

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  • Die Brothers Brick zeigen ja immer sehr schöne Lego-Modelle. Diesmal unter anderem Mariokart, ein schicker Raumjäger und ein gutes altes Telefon.

Staunen & Wundern

Bauanleitung zum besten Papierflieger der Welt. Ich weiß, was ich am Wochenende mache.

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TV & Serien

Was soll man da sagen? Bestes Mashup aller Zeiten!

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Wissenschaft & Visionen

Wenn die Robocalypse kommt, dann vermutlich so.

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  • Wo wir grad bei Dystopien sind – io9 hat ein paar weniger bekannte Klassiker ausgegraben.

Lego Minifiguren Serie 12

Sie präsentiert sich wieder klassisch mit „eigenen“ Kreationen. Es ist viel gutes dabei – und ich nenne zur Zeit 14 Stück mein Eigen.

Von Athene bis Zauberer

Die Bandbreite ist wieder einmal groß – und ziemlich viel cooles Zeugs ist dabei. Mit der blondgelockten Athene und der Hungergames-ähnlichen Jägerin sind mindestens zwei sehr unklischeehaft weibliche Nerd-Figuren dabei. Ergänzt durch den Zauberer, den Mongolenkrieger, den Konsolenspieler, das Goth-Mädchen und den Heavy-Metal-Star lässt diese Serie das Geekherz wieder höher schlagen.

An Verpflegung ist gedacht

Sehr nett auch der Pizzabote, ohne den ein echtes Nerd-Leben kaum denkbar wäre. Aber auch sonst hat jede Figur etwas für sich – allerhöchstens der Baywatch-Lebensretter scheint ein Zugeständnis an den Mainstream zu sein.

Was fehlt?

Mit meiner Truppe um den Hightech-Bergmann (oder was das sein soll), kann ich für den Anfang schon recht zufrieden sein – aber das reicht selbstredend noch lange nicht.

Neue Star Wars Animationsserie „Rebels“: Brücke zwischen den Filmtrilogien

Dass Disney nach der Übernahme von Lucas Art zurück auf die Kinoleinwand bringen wird, dürfte sich herumgesprochen haben – schließlich wird schon lange fleißig gefilmt. Um das Jahr bis zum Kinostart zu überbrücken, präsentiert man uns nun außerdem eine brandneue TV-Serie unter dem vielsagenden Namen: „Rebels“.

Die -Redaktion durfte sich schon mal vorab den Pilotfilm anschauen, ehe die Serie am 3. Oktober in den USA und Deutschland via Disney Channel beziehungsweise Disney XD auf die Mattscheibe kommt.

Die Handlung von „Star Wars: Rebels“ ist zwischen der Prequel- und der klassischen Trilogie angesiedelt. Die Serie spielt 14 Jahre nach der Gründung des bösen Imperiums und fünf Jahre vor den klassischen Ereignissen um Luke Skywalker. Es stehen komplett neue Charaktere im Mittelpunkt: Eine bunt zusammengewürfelte Raumschiffcrew, die – nun, der Titel sagt eigentlich schon alles.

Leichte aber solide Kost

Die Pilotfolge – in der Ausstrahlung werden es vermutlich zwei Folgen sein – stellt naturgemäß erst einmal die Protagonisten vor. So lernen wir die Mannschaft des Schmugglerschiffes „Ghost“ kennen – sowie den jugendlichen Ezra Bridger, der als Waise auf einer provinziellen Welt am Rande des Imperiums lebt und mit der Schmugglerbande zusammenrasselt.

Unter den Helden ist natürlich ein Jedi, der den Nachstellungen Darth Vaders entkommen konnte – und natürlich ist der junge Bridger für die Macht empfänglich. In ihrem ersten Abenteuer erretten sie eine ganze Horde Wookies aus der Sklaverei und ziehen die Aufmerksamkeit des Inquisitors auf sich, der den Hauptgegenspieler in der Serie darstellen wird.

Die Rebellen sind dabei gewitzt, sympathisch, zwar raubeinig und chaotisch – aber immer anständig und rechtschaffen und stehen gegen ein imperiales Regime der Willkür und Unterdrückung, deren Schergen zudem stets besonders unbeholfen und tölpelhaft auftreten.

Damit besinnt man sich bei Disney durchaus der ursprünglichen Wurzeln des Franchises. Plakative Schwarz-Weiß-Malerei, bei der flapsig-sympathische Helden, denen alles gelingt, auf tapsige Bösewichter treffen, die immer daneben schießen, zeichnet durchaus auch die Originalfilme aus. Was keineswegs negativ gemeint ist, ist dies doch gerade ein notwendiger Bestandteil ihres märchenhaften Charmes.

Die ansonsten sehr gelungene „Star Wars: Rebels“ Pilotfolge schießt hier an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein wenig zu sehr über das Ziel hinaus. Das mag daran liegen, dass mit der Animationsserie ein etwas jüngeres Publikum angesprochen werden soll. Den Heldinnen und Helden gelingt gleich zu Beginn der Serie ein besonders gewagtes Husarenstück – was vor allem der Dusseligkeit der Schurken zu danken ist. Aber so eine Pilotfolge will ja auch ein Zeichen setzen.

Und so entlässt die erste „Rebels“-Folge den Zuschauer recht hoffnungsfroh, dass diese Serie ziemlich gut werden kann. Die leicht chaotische Heldencrew in ihrem schrottreifen Raumschiff erinnert natürlich nicht von ungefähr an den „Rasenden Falken“ und seine Besatzung, ist aber eigenständig und interessant genug, um eine spannende Serienhandlung zu tragen.

Man darf gespannt sein, denn die Macht ist mit ihnen.

ANMERKUNG: Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf dem einstigen Nachrichtenportal Ukonio, das bedauernswerterweise vor einiger Zeit seinen Betrieb eingestellt hat.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 39/2014

Bücher & Lesen

  • Phantanews hat nachgehakt, was denn nun in Sachen Kataloglistung des großartigen Neues aus Neuschwabenland Phase ist – und eine ernüchternde Antwort erhalten.
  • Hm. Soll ich die Mars Trilogie von Kim Stanley Robinson jetzt schnell noch mal lesen – oder gleich auf die TV-Serie warten …? (via Robots & Dragons)

Gesang & Geräusch

Oh, der olle Farin ist wieder da – und er hat sein Racing Team mitgebracht. Schick!

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Kino & Film

Keine Ahnung, ob der was taucht – aber die Kneipenklopperei in dem Teaser macht Laune.

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Lego & Minifiguren

Also, merkt euch Kinder: Immer gleich schießen!

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Staunen & Wundern

Wettlauf gegen eine U-Bahn – kann man machen.

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Wissenschaft & Visionen

Eine Debatte so alt wie der Rasende Falke: Wie wissenschaftlich akkurat ist die Darstellung von Raumgefechten in -Filmen, -Serien oder -Romanen?

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Würfel & Spielbretter

  • Im zweiten Teil der neuen Sendereihe Zwei Helden, viele Welten präsentiert das Ausgespielt-Team die neuesten Inkarnation des Dungeons & Dragons Regelwerks – und einem Extra-Helden.

Minifiguren in Szene gesetzt: Mein selbstgebautes Ribba-Lego-Minifiguren-Display

Ihr kennt das sicher: Da sammelt man haufenweise Lego-Minifiguren an und weiß bald nicht mehr, wohin damit. Irgendwo schön drapieren, damit sie alle sehen können? Schön und gut – aber einstauben sollen sie auch nicht. Die Lösung hat – wie so oft – Ikea.

Das „Problem“: Zu viele Minifiguren

Bekanntermaßen sammle ich mit großer Begeisterung die Collectable Minifigures des besten Spielzeugherstellers der Welt. Da kommt nach und nach natürlich ganz schön was zusammen. Und ebenso natürlich möchte man seine Sammelerfolge auch gebührend präsentieren.

Staubiger Weg zur Lösung

Dass ein gewisses schwedisches Möbelhaus was passendes haben könnte, ist ein naheliegender Gedanke – und instinktiv galt mein erster Griff auch einem Objekt aus der Ribba-Serie. Doch das durchaus nette Mini-Regal (das sich offiziell „Bilderleiste“ nennt) hat vor allem den unleugbaren Nachteil, dass die Figürchen darauf früher oder später mächtig einstauben.

Minifiguren auf Miniregalen

Staubige Sache: Minifiguren auf Miniregalen

Ab hinter Glas!

Es begab sich, dass ich bei Brickset.com erstmals auf die Möglichkeiten eines Ribba-Bilderrahmens aufmerksam wurde, der die großartige Eigenschaft hat, dass zwischen Rückwand und Frontscheibe ausreichend Abstand für Lego-Minifiguren ist. Wenn man nun nach Ribba Minifig Display googelt findet man eine Vielzahl Beispiele und Bauanleitungen für unterschiedlichste Umsetzungen mit eingebauten Legogerüsten, Grundplatten-Rückwänden oder hochwertigen Klebe-Varianten. Mein Ehrgeiz war gepackt – ich wollte natürlich, dass es so schick wie möglich aussieht. Also machte ich mich ans Werk.

Ribba

Ribba: Der Rahmen der Wahl

Man nehme:

  • Einen Ribba-Bilderrahmen beliebiger Größe. Ich habe mich gleich für das 50×50 cm Modell entschieden. Erhältlich bei Ikea.
  • Einen weißen Papier-/Pappe-/Karton-Bogen mit mindestens denselben Maßen wie der Rahmen. Meine Wahl fiel auf einen 50×70 cm Bastelbogen mit einer Stärke von 300 g/m². Theoretisch ginge sicher auch dünneres Papier. Bei künftigen Versuchen würde ich aber eher zu noch dickerer Pappe tendieren. Erhältlich in jedem gut sortierten Schreibwarengeschäft.
  • Das Lego Teil Nr. 366001 (inverse „Dachziegel“ 45°) in weiß entsprechend der Anzahl der zu präsentierenden Minifiguren. Für den Bilderrahmen dieser Größe empfehle ich 48 Stück, angeordnet in sechs Reihen a acht Stück. Theoretisch bekommt man auch mehr unter – das sieht in meinen Augen aber nicht aus. Erhältlich via Pick a Brick oder im lokalen Lego-Laden.
  • Bastel- oder Sekundenkleber. Ich habe mühselig recherchiert, womit man am besten Lego auf Pappe geklebt kriegt. Stinknormaler Bastelkleber tut’s wunderbar. Erhältlich in jedem Supermarkt.
  • Einen Bleistift. Kennt ihr.
  • Ein großes Lineal oder einen Zollstock. Is auch klar.
  • Zeuch zum an die Wand hängen (Hammer und Nägel oder Bohrer, Dübel, Schrauben). Erhältlich bei Eisen-Karl oder bei …
"Dachziegel"-Steine, Invers, 45°, weiß

Frisch geliefert: „Dachziegel“-Steine, invers, 45°, weiß

Frisch ans Werk!

1. Rahmen auseinandernehmen und die Pappe auf der Rückwand befestigen. Ich habe mich dafür entschieden, die Pappe nicht zuzuschneiden, sondern sie umzuknicken und nur auf der Rückseite festzukleben. Kann aber auch direkt auf die Rückwand geklebt werden.

2. Klebestellen für die Steine markieren. Mit Bleistift und Lineal habe ich die Stellen markiert, auf denen später die Steine fixiert werden. Zunächst habe ich je 1 cm Rand abgemessen – 48 geht deutlich besser durch sechs und acht als 50, außerdem braucht das Abstand haltende Rahmenelement auch ein bisschen Platz. Jede Minifigur hat dann einen Bereich von 6 cm Breite und 8 cm Höhe für sich. Mit Hin- und Hergerechne hat sich für mich ergeben, dass ich in der Horizontalen die erste Markierung bei 4 cm (ab Außenrand) und alle folgenden alle 6 cm gemacht habe (die letzte hat dann natürlich wieder 4 cm Abstand zum Außenrand). In der Vertikalen hat die unterste Markierung 3 cm Abstand zum Außenrand, die weiteren folgen in je 8 cm Abstand und die letzte hat noch 7 cm Abstand zum Außenrand. In der Vertikalen sei es jedem überlassen, das ganze noch etwas nach unten zu verschieben – aber ich finde es so ganz schick.

3. „Dachziegel“-Steine festkleben. Das letzte Stück Fleißarbeit besteht daraus, jeden der „Dachziegel“-Steine auf der Rückseite mit einem dünnen (!) Film Bastelkleber zu versehen und mit den Noppen nach oben auf die Markierungen zu kleben. Erst ab der zweiten Reihe kam ich auf die Idee, das Passepartout als Schablone zu nutzen, damit die Steine auch ordentlich in Reih und Glied aufgeklebt sind. Wahlweise kann man auch ein Lineal oder so nehmen.

4. Minifiguren drapieren. Nun schnappe man sich 48 Minifiguren seiner Wahl und stelle sie auf die „Dachziegel“-Steine. Nur stellen, nicht kleben – man will sie ja auch wieder rausnehmen oder austauschen können. So man sie denn komplett hat, passen exakt drei Sammelserien in so einen Bilderrahmen. Da meine Sammlung längst noch nicht so weit ist, habe ich meine Bestände der ersten vier Serien darin untergebracht – und hatte sogar noch Platz für zwei blaue Jungs.

ACHTUNG: Für einige Figuren kann es dennoch zwischen Rückwand und Glasscheibe – je nach Accessoires – etwas eng werden. Einfach ausprobieren, ggf. an der Armhaltung werkeln, sonstwie improvisieren – oder im Zweifel auf die Figur verzichten.

5. Rahmen wieder zusammensetzen, an die Wand hängen und fertig. Dabei natürlich vorsichtig sein. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Bild hängt und einer Minifigur dann noch beispielsweise eine Fledermaus aus der Hand fällt.

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