Autor: Herr Kowski

Wenn’s am schönsten ist – ich habe ausgespielt

Wie auch immer: Ich habe das Ausgespielt-Team verlassen und blicke hiermit noch einmal mit wohligem Gefühl auf sieben großartige Jahre beim besten Podcast der Welt zurück.

Ende ohne Schrecken

Um das gleich zu Beginn abzuhaken: Meine Beweggründe, das Team nach so vielen Jahren zu verlassen, sind höchst undramatisch. Es ist schlicht eine Mischung aus Terminschwierigkeiten und einem langsam zurückgehenden Enthusiasmus. Da letzterer nie völlig versiegt war, zog sich mein Abgang auch deutlich in die Länge, währenddessen mein Engagement mehr und mehr abnahm. Als ich dann kürzlich feststellte, dass die letzte Sendung mit meiner Mitwirkung bereits im November 2014 war (wenn mich nicht alles täuscht, handelt es sich um die Nachrichtensendung 7/2014) – und ich die kommenden Aufnahmetermine erneut nicht einrichten konnte, hab ich dann einfach mal Nägel mit Köppen gemacht und dem Team auf unbestimmte Zeit meinen Ausstieg verkündet.

Ich liebe es!

Seit der letzten Folge – den Nachrichten 4/2015 – ist es also offiziell: Das Ausgespielt-Team macht ohne mich weiter und winkt mir zum Abschied noch mal freundlich zu. Nach vielleicht knapp 100 Folgen, an denen ich stets mit Freude mitgewirkt habe, findet eine sehr schöne Ära meines Geektums vorerst ihr Ende. Seit Folge zwei war ich mit an Bord („Gründungsmitglied“ stimmt daher nur bedingt) und ich habe die ersten fünf Jahre wohl kaum eine Sendung ausgelassen. Entsprechend stolz habe ich auch an unserem Ausgespielt-Doppeljubiläum vor zwei Jahren mitgewirkt, als es nicht nur fünf Jahre sondern auch 100 Episoden zu feiern galt.

Die sind alle gut

Es ist im Nachhinein und bei der Fülle an Sendungen schwer, hier jetzt ein paar persönliche Favoriten herauszusuchen. Eine Zeitlang wurde ja immer die Zeitreise-Episode hervorgehoben, die ich ebenfalls in durchaus guter Erinnerung habe. Die oben genannten Jubiläums-Sendungen zählen mit Sicherheit auch zu denen, die mir am meisten Spaß gemacht haben – vor allem die Fiasco-Runde. Überhaupt sind es wohl die aufgenommenen Spielrunden, die mir besonders zugesagt haben. Die mehrteilige DresdenFilesStadterschaffung, worin wir gemeinsam ein Urban-Fantasy-Hamburg entwickelten, möchte ich da als weiteres Beispiel nennen. Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle die Einzelepisode zum Gratis-Comic-Tag 2012, die ich mal spaßeshalber aufgenommen hatte. Aber wie gesagt: Es wäre müßig, hier noch weitere Sendungen aufzulisten, denn die Wahrheit ist schlicht: Die sind alle gut.

Spielt schön weiter!

Und das gilt wohlgemerkt unabhängig von meiner Teilnahme! Denn natürlich macht das Ausgespielt-Team weiter – und wird auch weiterhin eine großartige Episode nach der anderen in den Æther schicken. Ob meine Stimme in naher oder ferner Zukunft noch mal im Netz zu hören sein wird, will ich nicht völlig ausschließen. Sicherlich werde ich hier und da zu Gast sein – und wer weiß, was die Zeit noch so bringt.

Lesetagebuch: Terry Pratchett kann auch Science Fiction

Das habe ich nun getan – beziehungsweise stecke ich noch mittendrin. Mein Schwerpunkt lag bzw. liegt dabei auf seinen Ausflügen ins Science-Fiction-Genre. Gelesen wurde „Die dunkle Seite der Sonne“, „Strata“ und der Zyklus „Die lange Erde“ mit Stephen Baxter. In letzterem stecke ich gerade in Buch zwei „Der lange Krieg“. Zeit für einen Eintrag ins Lesetagebuch.

Die dunkle Seite der Sonne

Das Buch stammt aus den 70er Jahren und stellt somit (genau wie Strata) ein Frühwerk des Meisters dar. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich in der Galaxis ausgebreitet und in zahlreiche Kolonialvölker aufgeteilt. Natürlich existieren auch viele außerirdische Völker, mit denen man aber im großen und ganzen friedlich koexistiert. Ein recht klassisches Szenario, wie man es in dieser Dekade oft zu lesen bekommen hat. Der Held ist ein junger Menschenabkömmling, dem ein großes Schicksal prophezeit ist – er soll nämlich das sagenumwobene Urvolk der „Joker“ entdecken. Natürlich wollen etliche Kräfte die Erfüllung dieser Prophezeiung verhindern – und natürlich scheitern diese Kräfte letztendlich. Auch hier: so weit, so klassisch. Wie immer bei Pratchett begeistern aber auch schon hier der flüssige Erzählstil, der angenehme Humor, die interessante Weltenbeschreibung und die pfiffigen Einfälle. Am besten hat mir da die „Erste Sirianische Bank“ gefallen, ein planetengroßer künstlich entstandener Computer (Planetenkruste aus Siliziumgestein, Plattentektonik und ein paar Blitze), der schon vor Jahrmillionen das Bewusstsein erlangt hat und seither als gigantischer Datenspeicher und -Verwalter für die galaktischen Zivilisationen dient. Sehr lesenswert.

Strata

Nur wenig später hat er dieses Science-Fiction-Kleinod geschrieben. Es ist auch für eingefleischte Scheibenwelt-Freunde eigentlich ein Muss, da Pratchett hier erstmals die Idee der Scheibenwelt entwickelt und ausarbeitet – wenn auch in gänzlich anderem Rahmen. Doch vorerst kurz zur Handlung und zum Szenario: Beides unterscheidet sich nicht allzu sehr von dem in „Die dunkle Seite der Sonne“ gelesenen. Wieder haben wir es mit einem recht klassischen Weltraum-Szenario mit etlichen von Menschen kolonisierten Welten und ein paar außerirdischen Völkern zu tun. Und wieder ist eine kleine zusammengewürfelte Crew einem großen kosmischen Rätsel auf der Spur. Eine kleine Besonderheit ist hier, dass die meisten Welten schon seit langem (wir befinden uns in einer Jahrhunderte entfernten Zukunft) gezielt durch so genannte Strata-Maschinen für die Kolonisierung designt werden – inklusive alter geologischer Schichten mit eingeschlossenen Fossilien. Das erinnert natürlich stark an die Magratheaner in „Per Anhalter durch die Galaxis“ – gehen wir mal davon aus, dass Pratchett sich damals etwas von einem gewissen Hörspiel hat inspirieren lassen. Hauptdarstellerin dieses Romans ist jedoch erneut ein toller Einfall Pratchetts, nämlich die Scheibenwelt selbst, die hier als komplett technisches Gebilde daherkommt – im Gegensatz zu ihrer späteren magischen Inkarnation. Ihre Erkundung durch die Helden ist der Höhepunkt des Romans, der den Leser am Ende mit einer durchaus interessanten Auflösung aller Rätsel zufrieden zurücklässt.

Die Lange Erde

Dieses Gemeinschaftsprojekt mit Stephen Baxter hingegen hatte seinen Ursprung in den 2000er Jahren auf einer Scheibenwelt-Convention (die genaue Entstehungsgeschichte ist wohl etwas komplexer, man möge sie selbst bei Wiki & Co. recherchieren). In mittlerweile vier Bänden erzählt diese Romanreihe die nahe Zukunft der Menschheit, nachdem diese Zugang zu unzähligen Parallelwelten erhalten hat, die allesamt mit nur geringem technischen Aufwand von Jedermann erreichbar sind. Das besondere hierbei: Auf keiner dieser Parallelerden leben bis dato Menschen. Darüber hinaus ist dieses Szenario sehr durchdacht und birgt viele sehr interessante Einfälle und Geheimnisse. Bislang habe ich den ersten Roman „Die Lange Erde“ fertig gelesen und stecke zur Zeit in der zweiten Hälfte von Band zwei „Der Lange Krieg“. Der erste ist klasse, auch wenn er im Grunde „nur“ die Erkundung der Parallelwelten und einiger ihrer Besonderheiten beschreibt. Band zwei fällt dagegen etwas ab. Er ist mir ein bisschen zu episodenhaft und weist keinen rechten roten Faden auf, der den Titel zu rechtfertigen scheint – zumindest nicht in den ersten beiden Dritteln des Romans. Erhältlich sind außerdem bereits „Der Lange Mars“ (auf den ich mich besonders freue) und „Das Lange Utopia“. Angeblich schreibt Baxter gerade an einem weiteren Roman zu der Serie. Man könnte jetzt noch diskutieren, inwiefern es sich bei dem Szenario überhaupt um SF – und nicht eher um konsistente Fantasy in pseudotechnischem Gewand handelt. Aber das ist eigentlich eine müßige Debatte. Mir macht diese Serie jedenfalls sehr viel Spaß. Sie schildert eine im wahrsten Sinne unendliche Welt mit viel Platz für herrlich absurde Ideen.

Mal wieder ein Stöckchen – drei Sätze aus drei Kapiteln

So sei es denn also! Ich nehme die Herausforderung an. Duckt euch schon mal, ihr schreibenden Blogger da draußen!

Alte Tradition

Bekanntermaßen haben schon die alten Germanen, wenn der Thing mal wieder besonders langweilig war, Runen in Buchenzweige geritzt1 und sich selbige gegenseitig an den Kopf geworfen. Meist war binnen Kurzem die herrlichste Rauferei im Gange – und von Langeweile keine Spur mehr. Im Winter kam gern noch das Schneeballprinzip hinzu.

Quatsch!

Ein Stöckchen unter (Hobby-)Autoren

Ein alter Freund aus Perry-Rhodan-Fandom-Tagen hat sich kürzlich meiner erinnert und mich mit einem – Achtung: Facebook-Link! – Schreiber-Stöckchen folgenden Inhalts beworfen: Ich möge den jeweils ersten Satz der drei ersten Kapitel meines „aktuellen Schreibprojekts“ verkünden – und dieses Stöckchen sogleich an drei weitere Schreiberlinge weiterschmeißen. Nun ist meine Zeit als aktiver Hobby-Autor schon lange her, sodass ich kein „aktuelles Schreibprojekt“ im engeren Sinne vorliegen habe. Eine alte angefangene Star-Wars-Fanfiction, die schon seit zwei Jahren auf meiner Festplatte vor sich hingammelt tut’s aber sicherlich auch.

Star Wars: Legion

Anlässlich des 2013 hatte ich mit dieser Geschichte angefangen, damit natürlich nie die erforderlichen 50.000 Wörter erreicht und seitdem kaum mehr was damit gemacht. Kurz zum Inhalt: Das ganze ist 250 Jahre nach der Schlacht von Yavin angesiedelt, hat also kaum etwas mit den längst vergangenen Ereignissen der -Filme zu tun und baut grob auf den dazwischen liegenden Ereignissen des „Erweiterten Universums“ auf. Nach heutiger Kanon-Regel wäre es also eine „Legends“-Geschichte. Wie auch immer: Es soll natürlich um lichtschwertschwingende Jedi und rasende Raumkämpfe gehen. Hier die geforderten ersten Sätze der drei ersten Kapitel:

  1. Wir schreiben das Jahr 249 nach der Schlacht von Yavin.
  2. Die Frachtcorvette fiel im sublunaren Raum über dem Planeten aus dem Hyperraum.
  3. Das leise Summen des Lichtschwerts mischte sich in das ferne Meeresrauschen und das Rascheln der Blätter, als gehöre es zu den natürlichen Hintergrundgeräuschen des Fjords.

So weit so unspektakulär.

Weiterschreiben? Weiterschreiben!

Ich denke, ich werde diesen „Weckruf“ mal zum Anlass nehmen, wieder etwas regelmäßiger in die Tasten zu kloppen. Macht ja eigentlich auch Spaß. „Star Wars: Legion“ wird hiermit also fortgesetzt und alsbald in einen vorzeigbaren Zustand versetzt. Doppelschwör!

Da war ja noch was

Die uralte Stöckchen-Tradition verlangt jetzt natürlich die Weiterreichung desselben. Ich würde sagen: Greift zu!

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  1. „Buchstaben“ jetzt, nä?[]

TV-Serien: Was ich (vorerst) abgebrochen habe

Hier im Rahmen meiner kleinen TV-Rubrik sozusagen mein Serien-Abstellgleis.

Stand: 8.5.2017 | Wie immer gilt: Keine Spoiler zu befürchten.

Daredevil

  • Erstveröffentlichung: seit 2015
  • Anzahl Staffeln/Folgen: zwei Staffeln mit je 13 Folgen (Staffel drei in Arbeit)
  • Mein Guck-Stand: etwas die Hälfte des Pilotfilms
  • Worum geht’s: Nach dem eher mäßigen Kinofilm von 2003 ist dies ein erneuter Versuch, Marvels Mann ohne Furcht vom Comicheft in bewegte Bilder zu transformieren. Dabei ist diese TV-Serie ausdrücklich Bestandteil des Marvel Cinematic Universe, spielt also in derselben Welt wie „SHIELD“, „Agent Carter“ und die Marvel-Kinofilme. Die Hauptfigur dieser Serie ist als Kind bei einem Unfall erblindet – hat aber dadurch auch extrem verstärkte Sinne inklusive eines Radar-/Sonar-Sinnes erhalten. Aus Gründen beginnt er in späteren Jahren eine Karriere als Superheld. Wie das halt so läuft.
  • Wie isses: Das Netz jubelt ja schon seit dem ersten Tag der Veröffentlichung auf Netflix in höchsten Tönen. Ich bin mit der Figur Daredevil bisher ja nie so richtig warm geworden – obwohl es natürlich großartige Geschichten mit ihm gibt. Von der ersten Folge war ich allerdings mächtig enttäuscht und kann die Jubelarien nicht so recht nachvollziehen.
  • Abbruchgrund: Die erste Folge war schlicht und einfach unfassbar langweilig inszeniert. Auf das kurze Origin folgte ein viel zu langer Beicht-Monolog, dann eine kurze Batman-Szene im Containerhafen und dann weitere unheimlich schleppende und leblose Dialogszenen. Hier geht es mir wie schon bei Agents of SHIELD (s.u.) – vermutlich lautet die bittere Wahrheit, dass Marvel einfach keine Serien hinbekommt. Aber dafür sind die Comics und die Kinofilme ja wenigstens großartig.
  • Zweite-Chance-Chance: Also, wenn ich mal doll Langeweile hab und es sonst grad nichts zu gucken gibt, erhält die Serie natürlich noch mal eine Chance. Irgendwas muss ja dran sein, wenn ihr die alle so lobt. Vielleicht kommt sie nach ein paar Folgen ja in die Gänge.
  • Link: Daredevil bei Wikipedia

Agent Carter

  • Erstveröffentlichung: 2015-2016
  • Anzahl Staffeln/Folgen: zwei Staffeln mit acht bzw. zehn Folgen (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: Staffel eins Folge zwei
  • Worum geht’s: Die Abenteuer von Peggy Carter in den 40er Jahren nachdem Captain America vermeintlich über dem Atlantik gestorben ist. Die Serie knüpft direkt an den entsprechenden Kinofilm an und ist somit auch Teil des Marvel Cinematic Universe.
  • Wie isses: Nach dem, was ich so gehört habe, soll’s ganz gut sein. Die Trailer, die ich bislang so aufgeschnappt habe, fand ich jetzt eher mäßig. Aber das muss nichts heißen. Die ersten beiden Folgen waren dann durchaus etwas vielversprechender.
  • Abbruchgrund: Ach, ich weiß auch nicht. Soo der Burner war es dann halt doch nicht.
  • Zweite-Chance-Chance: Ist zumindest höher, als bei den reinen Netflix-Serien von Marvel, die mich ja mächtig enttäuscht haben.
  • Link: Agent Carter bei Wikipedia

Agents of SHIELD

  • Erstveröffentlichung: seit 2013
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit je 22 Folgen
  • Mein Guck-Stand: die ersten 20 Minuten des Pilotfilms
  • Worum geht’s: Der supergeheime Geheimdienst SHIELD – dem Marvel-Comic-Fan längst ein Begriff und auch dem Freund der Comicverfilmungen von „Iron Man“ bis „Avengers“ kein Unbekannter mehr – muss auch ohne die großen Superhelden gegen die Bedrohungen dieser Welt antreten. Dabei ist die Handlung der Serie mehr oder weniger eng mit den Ereignissen der Filme verknüpft und somit ausdrücklich Bestandteil des Marvel-Cinematic-Universe.
  • Wie isses: Die erste Staffel soll verhältnismäßig mau sein – tatsächlich fand ich den Piloten schon so dermaßen langweilig, dass ich nach 20 Minuten abbrechen musste. Gegen Ende der ersten Staffel soll die Serie aber Fahrt aufnehmen – Staffel zwo soll dann richtig gut sein.
  • Abbruchgrund: Siehe oben. Der Pilot hat mich so überhaupt nicht vom Hocker gehauen.Tatsächlich fand ich ihn stinkend langweilig. Die Handlung kommt nicht in die Gänge, die blassen Charaktere ergehen sich in langatmigen Dialogen. Die Vorstellung, das jetzt 22 Folgen lang durchzuhalten, war nicht im mindesten verlockend.
  • Zweite-Chance-Chance: Ganz aufgeben will ich die Serie tatsächlich nicht, da es ja wie gesagt auch viel Gutes darin geben soll. Und es ist immerhin Marvel. Vielleicht mach ich mich irgendwann mal dran, ausgewählte Folgen aus Staffel eins zu schauen, um dann mit Staffel zwei noch mal richtig einzusteigen.
  • Link: Agents of SHIELD bei Wikipedia

House of Cards

  • Erstveröffentlichung: seit 2013
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit je 13 Folgen (Staffel vier läuft gerade an)
  • Mein Guck-Stand: Folge eins
  • Worum geht’s: Im Grunde ein Polit-Thriller um den Kongressmann Frank Underwood, der Kalif anstelle des Kalifen werden will. Oder so.
  • Wie isses: Die Welt da draußen ist sich einig, dass die erste Staffel grandios, die zweite etwas zäh und die dritte wieder überwältigend ist. Ich fand ehrlich gesagt schon die erste Folge reichlich zäh. Das ist handwerklich alles hervorragend gemacht – aber irgendwie wollte es mich nicht packen.
  • Abbruchgrund: WAS?!? DU HAST HOUSE OF CARDS ABGEBROCHEN?!? Es tut mir ja auch leid – aber das hat mich in der ersten Folge alles nicht überzeugt. Schon die Grundprämisse (Politiker sind alles korrupte Machtschweine) finde ich etwas ermüdend. Und bis das mal in die Gänge kommt. 75% der ersten Folge wird immer nur behauptet, was für ein toller Intrigant Underwood doch ist – und seine große Tat am Ende ist dann, dass er einen Gesetzesentwurf an die Presse petzt. So ganz kaufe ich die Charaktere von ihm und seiner Frau auch nicht. Ja, sie sind ganz doll pöse und gnadenlos. Sie schmeißt Leute raus und er … Gläser auf den Boden – aber warum? Und dieses Mit-dem-Publikum-Sprechen ist auch arg gewöhnungsbedürftig.
  • Zweite-Chance-Chance: Der soziale Druck, diese Serie zu sehen, bleibt enorm hoch. Und vermutlich kommt das ganze ab Folge zwei auch in die Gänge. Die Chance, dass ich da noch mal weitergucke, ist daher recht hoch. Aber erst mal nicht.
  • Link: House of Cards bei Wikipedia

Vikings

  • Erstveröffentlichung: seit 2012
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit je neun bzw. zehn Folgen (Staffel vier ist in Arbeit/läuft)
  • Mein Guck-Stand: Pilotfolge
  • Worum geht’s: Mehr oder weniger historisch akkurat werden das Leben und die Abenteuer einer kleinen Wikinger-Sippe beschrieben.
  • Wie isses: Hab viel gutes gehört. Soll sehr kurzweilig sein und zumindest das Gefühl historischer Akkuratesse vermitteln. Letzteres stimmt – ersteres nicht so.
  • Abbruchgrund: Die Bilder sind wirklich sehr hübsch. Tolle Landschaften, ansehnliche Kulissen und Kostüme. Aber der Pilotfilm ist unheimlich schleppend inszeniert. Man hat buchstäblich das Gefühl, dass die Handlung mit halber Geschwindigkeit vorangeht. Vermutlich hätte es geholfen, die ersten zwei, drei Folgen zu einer zusammenzuschneiden. Hat aber niemand gemacht.
  • Zweite-Chance-Chance: Hm. Weiß nicht. Das Szenario hat durchaus was – aber es hätte mich auch handlungsmäßig wie damals bei Rome mehr packen müssen. Ich glaube, das wird wohl erst mal nix.
  • Link: Vikings bei Wikipedia

Person of Interest

  • Erstveröffentlichung: seit 2011 (läuft noch)
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit 22 bzw. 23 Folgen (Staffel fünf in Arbeit)
  • Mein aktueller Guck-Stand: Folge eins
  • Worum geht’s: Ein rätselhafter Milliardär rekrutiert einen Ex-Spezialagenten, um mit ihm Verbrechen zu verhindern, die eine künstliche Intelligenz vorausberechnet. Das ganze entwickelt sich wohl von einer Krimi-Geschichte zu handfester Science-Fiction, wenn die KI in den Vordergrund der Handlung tritt.
  • Wie isses: Gerade die späteren Staffeln sollen richtig gute SF sein. Schon die Pilotfolge ist spannend und macht durchaus Spaß.
  • Abbruchgrund: Tja, weiß gar nicht so recht. Irgendwie war es dann wohl doch nicht packend genug, um mich wieder an den Bildschirm zu rufen. Ruht erst mal.
  • Zweite-Chance-Chance: Doch, das nehme ich bestimmt irgendwann mal wieder auf. Wenn alles andere durchgeguckt ist.
  • Link: Person of Interest bei Wikipedia

The IT Crowd

  • Erstveröffentlichung: 2006-2013
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit je sechs Folgen + ein Abschluss-Special (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: Staffel drei, Folge eins
  • Worum geht’s: Die IT-Abteilung einer britischen Firma und der alltägliche Wahnsinn, dem man dort begegnet.
  • Wie isses: Jetzt nicht böse sein, aber … also sooo doll find ich’s jetzt ehrlich gesagt nicht. Die meist ganz guten Gags werden oft durch unnötige Übertreibung wieder versaut. Ich hatte auch mehr popkulturelle Anspielungen und … naja … fachliche Gags erwartet. Dennoch: Man muss durchaus in jeder Folge ein, zwei Mal schmunzeln.
  • Abbruchgrund: Nachdem ich die zweite Staffel schon etwas besser fand – immerhin zwei Folgen daraus habe ich sogar als richtig gut befunden –, hat mich der Auftakt zur dritten Staffel dermaßen angeödet, dass ich hier endgültig einen Cut machen musste. Ich glaube, meine Enttäuschung hat viel mit meiner Erwartungsshaltung zu tun. Ich hatte mit dem witzigeren (weil britischen) Urvater der Big Bang Theory gerechnet und ein Feuerwerk aus popkulturellen und IT-bezogenen Gags erwartet. Ich bekam Mr. Bean vor einem Computer – mit etwas mehr Text.
  • Zweite-Chance-Chance: Nee … ich glaub nicht. Den Hammer-Gag mit dem Internet in der Schachtel hab ich auch so schon oft genug gehört.
  • Link: The IT Crowd bei Wikipedia

Bereits in dieser Reihe erschienen:

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 28/2015

Comics & Graphic Novels

Kenne mich mit DCs Justice League ja nicht so aus. Dieses Video hier hilft.

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  • Bei Geeks are Sexy beschreibt einer an fünf Beispielen, dass Batman durchaus auch mal tötet. Warum er dabei lacht, weiß ich auch nicht.

Daddeln & Zocken

Gameplay-Video für ein neues Star-Wars-Mobile-Game. Schick.

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Gesang & Geräusch

Ohrwurm gefällig? Diese Schneeschaufel macht’s möglich.

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Kino & Film

Lego & Minifiguren

Ist es ein Raumschiff? Eine Ritterburg? Nein, es ist ein Bus. Ein Linienbus. Dennoch ist es eines der großartigsten Lego-MOCs, das ich diese Woche gesehen habe.

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  • Der Bricknerd hat ein wunderbares Star-Wars-Diorama am Start.
  • Mit seiner Work-Life-Balance scheint es aber nicht so weit her zu sein.
  • Der „Galaxy Commander“ (auf deutsch hieß er glaub ich schlicht „Interstellarer Raumkreuzer“) war immer eines meiner Lieblings-Classic-Space-Raumschiffe. Hier zeigen uns die Brothers Brick eine ganz wunderbare modernisierte Version davon.

LOL & ROFL

Erneut wird ein epischer Rap-Battle ausgetragen. Diesmal – ganz in der Tradition eines gewissen Fußballspiels – zwischen Philosophen. Im wahrsten Sinne episch!

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Würfel & Spielbretter

Da packt einer eine Pen&Paper-Rollenspielbox aus. Schaut hin!

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  • Unter dem Motto „Zwei Helden, viele Welten“ versuchen die beiden tapferen Helden des Ausgespielt-Teams diesmal die Welt von Dragon Age‬ zu beschützen. Es bleibt beim Versuch.

Fenster repariert: Wozu eine Telefonzelle alles gut sein kann

Wer weiß noch, was eine Telefonzelle ist? Ist auch egal. Ein ganz besonderes Exemplar in Norderstedt an der 1 beherbergt nun einen öffentlichen Bücherschrank.

Nur selten was los an der Ulze

Vor vier Jahren hatte ich mich ganz kurz als Regional-Blogger versucht und wollte die Welt da draußen über Neues, Skurriles und sonstwie berichtenswertes aus meiner heimatlichen norddeutschen Speckgürtel-Kleinstadt auf dem Laufenden halten. Das ganze hat nur zwei, drei Posts angehalten, dann hatte ich keine Lust mehr. Nun bin ich kürzlich mehr aus Zufall über eines meiner Themen von damals gestolpert und sehe mich gezwungen, es wieder aufzugreifen. Es geht um eine Telefonzelle.

Zerschlagene Fenster

Damals – man schrieb das Jahr 2011 – hatte ich das Geschenk der britischen Partnerstadt eines kleinen Berichts für würdig befunden: eine original englische Telefonzelle. Unter anderem deswegen, weil es das Opfer leichten Vandalismus wurde und nach und nach zu verkommen drohte. Wobei ich diesen Vorgang weniger aus der Sicht des besorgten Bürgers denn aus wissenschaftlichem Interesse beobachtet hatte – so als alter Soziologe, der ich bin.

Alles wieder gut

Nun habe ich die Ecke, in der das Ding immer stand, länger nicht besucht. Mein letzter Wissensstand aber war, dass die Stadt auch weiterhin keine Anstalten gemacht hatte, das Geschenk ihrer Partnergemeinde wieder instandzusetzen. Das letzte Bild, das ich davon vor Augen hatte, sah ungefähr so aus: die Telefonzelle mit einer Kette umschlungen und verriegelt, das Telefon entfernt und mindestens zwei Scheiben zerschlagen. Umso größer meine Freude, als ich das Ding kürzlich im Innern des Rathauses vorfand, wiederhergestellt, aufgehübscht – und einer neuen Bestimmung zugeführt.

Bücher to go

Einer schönen noch dazu: Die einstige Telefonzelle dient nun dem „offenen Büchertausch“, ist also ein öffentlicher Bücherschrank, aus dem sich jeder bedienen darf – wo jeder aber auch Bücher seiner Wahl deponieren kann, damit andere sich daran erfreuen mögen. Ein viel schöneres soziologisches Experiment als das mit den zerschlagenen Fenstern, wie ich finde. Wird sogar bei der Wikipedia in der entsprechenden Liste öffentlicher Bücherschränke in Schleswig-Holstein aufgeführt.

Zurück zu lokalen Themen?

Nun glaube ich nicht, dass das Interesse im Netz an Neuigkeiten aus dem schönen Norderstedt in den letzten vier Jahren deutlich gewachsen wäre. Daher werde ich auch in Zukunft wohl eher sporadisch über vergleichbares bloggen. Weiter also im eskapistischen Text.

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  1. Nee, kein Fluss, das ist die Kurzform der Ulzburger Straße, an der entlang der Ort verläuft.[]

TV-Serien: Kinder- und Jugendserien

Teil fünf meiner losen Reihe zum Thema widme ich der Sparte ab FSK 0 – meist Zeichentrick oder sonst wie animiert (naja, eigentlich fast alles) und auch gut als Erwachsener verkonsumierbar. Dabei mische ich neues Zeugs, das ich durch meinen eigenen Nachwuchs kennengelernt habe, mit altem Kram, den ich aus meiner Kindheit kenne. Wird unregelmäßig ergänzt.

Stand: 8.5.2017 | Keine Sorge: Keine Spoiler zu befürchten.

Die Schlümpfe

  • Erstveröffentlichung: 1981-1989
  • Anzahl Staffeln/Folgen: neun Staffeln mit jeweils zwischen 16 und 36 Folgen (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: einen Großteil werde ich gesehen haben – mit größeren Lücken in den hinteren Staffeln
  • Worum geht’s: Die TV-Abenteuer der kleinen blauen Wichte aus der Feder des belgischen Comiczeichners Peyo. Wer sie nicht kennen sollte: es handelt sich um vielleicht zehn Zentimeter große blauhäutige Wesen, die in einem mittelalterlichen Wald leben und meist enervierend fröhlich sind. Es gibt viel Magie – und diverse Bösewichter, die den Schlümpfen ans Leder wollen (allen Voran der Zauberer Gargamel). Viele Problemchen, mit denen sich die kleinen blauen Kerle rumplagen müssen, sind jedoch hausgemacht. Die ersten Folgen der TV-Serie orientieren sich noch mehr oder weniger eng an der Comic-Vorlage. Da es nur 16 Original-Alben gibt, werden spätestens ab Staffel zwei „neue“ Abenteuer erzählt.
  • Wie isses: Nun bin ich ein großer Fan der hervorragenden Original-Comics (sowie der „offiziellen“ Nachfolgewerke), in denen oft großer Witz, geistreiche Sozialkritik und ziemlich gute Fantasy stecken. Wenn man ganz ehrlich ist, kommen die Hanna-Barbera-Cartoons aber beiweitem nicht an diese Vorlage ran. Dennoch hab ich irgendwie einen Narren an der Serie gefressen. Zumal die zunächst sehr schlechten Zeichnungen und Animationen in den späteren Staffeln deutlich besser werden. Und auch die Handlungen sind dann nicht mehr ganz so einfach gestrickt. Hach, ich mag’s einfach.
  • Altersempfehlung: Das Zeug ist FSK 0 und extrem harmlos. Vermutlich will man das allerspätestens ab zehn nicht mehr gucken.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Ich hätt ja schon ganz gern irgendwann noch mal die hinteren Staffeln alle geguckt. Ein gewisses Interesse ist bei Töchterlein auch vorhanden – die ersten Staffelboxen liegen vor.
  • Link: Die Schlümpfe bei Wikipedia

Galaxy Rangers

  • Erstveröffentlichung: 1986
  • Anzahl Staffeln/Folgen: eine Staffel mit 65 Folgen (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: fast alles, vermute ich
  • Worum geht’s: Recht klassische SF mit Western-Elementen. Die Menschheit hat sich im späten 21. Jahrhundert ein wenig im All ausgebreitet und trifft dabei auch auf Feinde. Die Helden sind eine Spezialeinheit mit Superkräften, die genannte Feinde bekämpfen soll.
  • Wie isses: Ich hab’s als recht kurzweilig in Erinnerung. War glaub ich etwas besserer 80er-Trash. Ich meine auch, dass es einen durchaus anständigen übergeordneten Handlungsbogen gab. Und Raumschiffe! Und Roboter!
  • Altersempfehlung: Das müsste FSK 6 sein. Ich war aber deutlich älter, als das damals bei Tele 5 kam.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Tja … ich vermute mal, dass man damit niemanden mehr so recht hinter dem Tablet hervorlocken kann. Mich würde aber doch mal interessieren, ob es wirklich so nett war, wie ich es in Erinnerung habe. Vielleicht gibt’s hier und da bei Youtube ja noch was davon zu sehen.
  • Link: Galaxy Rangers bei Wikipedia

Saber Rider und die Starsheriffs

  • Erstveröffentlichung: 1987-1988 („westliche“ Version)
  • Anzahl Staffeln/Folgen: eine Staffel mit 52 Folgen (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: fast alles, vermute ich
  • Worum geht’s: Auf den ersten Blick dasselbe wie die Galaxy Rangers in Japanisch – wobei hier natürlich noch eine ordentliche Portion Riesen-Roboter-Action hinzukommt. Kurz gesagt kloppen sich die Menschen im All mit den Wesen aus der Phantomzone und die Starsheriffs sind mit ihrem Raumschiff Ramrod, das sich in einen Riesenroboter transformieren kann, an vorderster Front dabei. Fast noch interessanter ist dabei die Tatsache, dass die japanische Originalserie den Titel „Sternenmusketier Bismarck“ trägt und in sich wesentlichen Punkten von dem unterscheidet, was „westlichen“ Kindern vorgesetzt wurde. Für den amerikanischen (und somit auch den europäischen) Markt wurde die Serie nämlich deutlich umgeschnitten mit zusätzlichen nachproduzierten Szenen versehen und anders synchronisiert. Man möge das en detail selbst bei Wiki nachlesen. Spannend.
  • Wie isses: Ich mochte damals ja aus irgendeinem Grund keine japanischen Cartoons. Das hat sich erst viel später mit den großartigen Studio-Ghibli-Sachen geändert. Saber Rider war aber schon damals eine Ausnahme. Ich fand’s cool – und auch die Meta-Handlung hat gegen Ende durchaus interessante Wendungen.
  • Altersempfehlung: FSK 6? FSK 12? Keine Ahnung. Ich war 15/16, als das bei Tele 5 kam.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Eher gering. Ich hätte höchstens mal Lust, in das japanische Original reinzuschauen. Kann die Sprache nur leider nicht …
  • Link: Saber Rider bei Wikipedia

Die Simpsons

  • Erstveröffentlichung: seit 1989
  • Anzahl Staffeln/Folgen: 26 Staffeln mit jeweils zwischen 20 und 25 Folgen (Staffel eins hat nur 13 Folgen) + ein Kinofilm (Staffel 27 läuft gerade)
  • Mein Guck-Stand: Bis Staffel 12 alles, dann stark abnehmend, von den letzten zehn Staffeln kenne ich so gut wie gar nichts, den Kinofilm hab ich gesehen.
  • Worum geht’s: Tja, eine amerikanische Durchschnittsfamilie in einer amerikanischen Durchschnittstadt erlebt ihren amerikanischen Durchschnittsalltag … naja … letzteres nicht so ganz und von Staffel zu Staffel immer weniger durchschnittlich.
  • Wie isses: Gar nicht so leicht zu beantworten. Diese Serie ist nichts Geringeres als eine TV-Ikone, die (mindestens) eine ganze Generation begleitet und geprägt hat. Und das zu Recht, denn sie war (fast) immer großartig. Ich könnte mich heute noch tagelang mit Gleichgesinnten ohne Mühe und mit großer Freude nur in Simpsons-Zitaten unterhalten. Man ist sich da draußen weitgehend einig, dass die Serie seit einigen Staffeln mehr und mehr nachlässt. Kann ich tatsächlich kaum noch beurteilen, da ich die hintere Hälfte schlichtweg nicht mehr kenne – was aber damit zu tun hat, dass ich sie ab Staffel 12/13 nicht mehr so reizvoll fand. Habe kürzlich gelesen, dass man all die Staffeln ohnehin in drei/vier Phasen aufteilen und streng genommen als drei/vier unterschiedliche Serien begreifen müsste. Da ist sicherlich was dran. Interessant auch die Fan-Theorie, die letztens kursierte, wonach die späteren Folgen und Staffeln nur Homers Komatraum seien. Wie auch immer: Die Simpsons bleiben die wichtigste Serie unserer Generation und waren mindestens in der ersten Hälfte so großartig, dass alles andere zu verzeihen wäre. Und der Film ist auch klasse. Spider-Schwein FTW!
  • Altersempfehlung: Schwankt wohl zwischen FSK 6 und FSK 12 (je nach Staffel). Spätere Folgen sind ohnehin immer mehr auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten. Richtiggehend für Kinder sind wohl nur die allerersten Folgen.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Die Serie ist dermaßen elementares Kulturgut, dass man gar nicht umhin kommt, sie irgendwann an die nächste Generation weiterzugeben. Bin gespannt, als wie zeitlos sich die ersten Staffeln dann erweisen – oder ob sie dann doch nur für die Generation am Ende des Prä-Internet-Zeitalters funktionieren.
  • Link: Die Simpsons bei Wikipedia

Parker Lewis

  • Erstveröffentlichung: 1990-1993
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit je 26, 25 und 22 Folgen (abgeschlossen)
  • Mein Guck-Stand: Da müsste ich eigentlich alles gesehen haben.
  • Worum geht’s: Eigentlich eine recht klassische US-Highschool-Serie, bei der drei Freunde um den titelgebenden Parker Lewis im Mittelpunkt stehen. Der große Comedy- und Slapstick-Anteil sowie die für damalige Verhältnisse ungewöhnlichen teils comichaften Absurditäten und Erzählweisen lassen sie jedoch herausragen. Zudem war fast jede Folge voll von popkulturellen Anspielungen.
  • Wie isses: Die Serie war für uns damals in der Oberstufe recht prägend – auch wenn sie heute ziemlich in Vergessenheit geraten scheint. Richtig gut waren dabei im Übrigen nur die beiden ersten Staffeln. Staffel drei ist Mist, da sie auf alle prägenden Besonderheiten verzichtet und eine öde Teenie-Highschool-Serie zurücklässt. Wurde danach auch zu Recht eingestellt.
  • Altersempfehlung: War damals was für Jugendliche.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Kann man sich heute glaub ich nicht mehr anschauen. Ist doch viel zu sehr in seiner Zeit verhaftet.
  • Link: Parker Lewis bei Wikipedia

Spongebob Schwammkopf

  • Erstveröffentlichung: seit 1999
  • Anzahl Staffeln/Folgen: neun Staffeln mit je 20 bzw. 26 Folgen + 15 Specials + zwei Kinofilme + zwei TV-Filme (Staffel zehn geplant)
  • Mein Guck-Stand: ziemlich viel querbeet
  • Worum geht’s: „Weeeeeer lebt in ner Ananas ganz tief im Meer?“ Der sympatische quaderförmige gelbe Schwamm Spongebob erlebt mit seinen Freunden (u.a. ein Eichhörnchen im Taucheranzug, das in einer Unterwasserkuppel lebt) ziemlich bizarre und absurde Abenteuer, die sich oft um die Zubereitung von Krabbenburgern oder das Einfangen von Quallen drehen.
  • Wie isses: Herrlich! Keine Ahnung, was man rauchen muss, um sich so einen Quatsch auszudenken. Mir gefällt’s extrem gut.
  • Altersempfehlung: Funktioniert schon sehr gut bei Sechsjährigen – ich kann mich mit 40 immer noch total drüber beömmeln.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Töchterlein ist begeistert – also werde ich noch lange meine Freude dran haben.
  • Link: Spongebob bei Wikipedia

Kleine Prinzessin

  • Erstveröffentlichung: seit 2006
  • Anzahl Staffeln/Folgen: drei Staffeln mit je 30 bzw. 35 Folgen
  • Mein Guck-Stand: ziemlich viel aus den ersten beiden Staffeln
  • Worum geht’s: Die etwa vierjährige Prinzessin lebt mit Mama Königin, Papa König, dem Premierminister, dem Kindermädchen, dem Admiral, dem General und dem Gärtner in einem Schloss und tut, was Vierjährige so tun.
  • Wie isses: Sehr, sehr lustig.
  • Altersempfehlung: Es ist schon sehr stark auf Vorschulkinder zugeschnitten. Die mitschauenden Erwachsenen können aber auch gut drüber lachen.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Nicht vorhanden. Spätestens ab sechs schaut man sich das nicht mehr an. Erst wenn man selbst wieder Vorschulkinder hat.
  • Link: Kleine Prinzessin bei Wikipedia

Shaun das Schaf

  • Erstveröffentlichung: seit 2007
  • Anzahl Staffeln/Folgen: vier Staffeln mit je 40, 20 oder 30 Folgen (in der deutschen Wikipedia werden die Folgen in sechs Staffeln unterteilt) + ein Kinofilm (streng genommen zählt noch der Wallace & Gromit Film dazu, in dem Shaun seinen ersten Auftritt hatte)
  • Mein Guck-Stand: etliche Einzelfolgen, überwiegend aus den ersten Staffeln und der Kinofilm
  • Worum geht’s: Shaun lebt inmitten einer kleinen Schafherde bei seinem Bauern auf dem Lande. Bewacht vom Hütehund Bitzer treiben sie allerhand Blödsinn – stets darauf bedacht, dass der Bauer nichts davon mitbekommt.
  • Wie isses: Großartig! Die Stop-Motion-Technik ist ganz wunderbar. Die Stories sind absurd-witzig. Macht richtig Spaß.
  • Altersempfehlung: Funktioniert schon im Vorschulalter – und sollte jedermann und jederfrau bis ins hohe Alter gefallen.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Ich werde nicht ruhen, ehe ich jede einzelne Folge mindestens drei Mal gesehen habe.
  • Link: Shaun das Schaf bei Wikipedia

Mascha und der Bär

  • Erstveröffentlichung: seit 2009
  • Anzahl Staffeln/Folgen: aktuell insgesamt 52 Folgen
  • Mein Guck-Stand: eine Handvoll Folgen
  • Worum geht’s: Das kleine Mädchen Mascha besucht ihren Freund den Bären im Wald und erzeugt dabei einiges an Chaos.
  • Wie isses: Hervorragend. Nett animiert – auch wenn’s CGI ist, erinnert es ein bisschen an den Stil klassischer Warner-Cartoons. Aber mit einem ganz eigenen slapstickhaften Cartoon-Humor, der manchmal vielleicht einen Hauch derber ausfällt, als man es von modernen amerikanisch-westeuropäischen Produktionen gewöhnt ist. Wichtiges Thema ist oft das Essen und seine Zubereitung.
  • Altersempfehlung: Spaß vom Vorschul- bis ins Greisenalter
  • (Wieder-)Guck-Chance: Das werde ich mir mit Töchterlein jetzt mal alles reindrehen.
  • Link: Mascha und der Bär bei Wikipedia

Ben und Holly

  • Erstveröffentlichung: seit 2009
  • Anzahl Staffeln/Folgen: zwei Staffeln mit je 26 Folgen
  • Mein Guck-Stand: ziemlich viel aus der ersten Staffel und ein bisschen was aus der zweiten
  • Worum geht’s: Holly ist die Tochter des Feenkönigs, Ben ist der Enkel des Weisen Alten Elf. Elfen und Feen leben gemeinsam in einem kleinen Königreich auf einer Wiese (ja, beide Völker sind sehr klein). Die eher magischen Feen und die eher technisch begabten Elfen necken sich vielleicht gern mal, leben aber sonst recht friedlich miteinander, weswegen die Freundschaft von Ben und Holly auch nichts ungewöhnliches ist. Gemeinsam erlebt man allerlei absurde Abenteuer.
  • Wie isses: Großartig. Es ist ein Skandal, dass es die Serie hierzulande immer noch nicht auf DVD oder gestreamt oder sonstwie gibt. Wie viele aktuelle Serien, gelingt es auch diesem britischen Kleinod, sowohl für kleine Kinder als auch für Erwachsene ansprechend zu sein. Die Absurditäten des Alltags werden hier herrlich auf die Spitze getrieben, worüber man sich in jeder Altersklasse beömmeln kann.
  • Altersempfehlung: Wie gesagt – Klein und Groß werden ihre Freude daran haben.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Ich bzw. wir sind dran.
  • Link: Ben and Holly’s Little Kingdom bei der englischen Wikipedia (der deutschen ist diese großartige Serie komischerweise keinen Eintrag wert)

My Little Pony

  • Erstveröffentlichung: seit 2010
  • Anzahl Staffeln/Folgen: fünf Staffeln mit je 26 Folgen (außer Staffel drei – die hat nur 13; Staffel sechs ist geplant)
  • Mein Guck-Stand: Staffel vier fertig (mit Lücken in der dritten Staffel)
  • Worum geht’s: Die Fantasy-Welt Equestria ist von kleinen sprechenden Ponys bevölkert, die allerlei magische Abenteuer erleben. Die Hauptfiguren sind ein Sextett aus je zwei Einhorn-, Pegasus- und Erdponys, die in Ponyville ihr Dasein fristen.
  • Wie isses: Ehrlich gesagt ziemlich gut. Mit der glücksbärchihaften Pony-Serie aus den 90ern hat diese neue Serie fast gar nichts mehr gemein. Die Geschichten sind geistreich, witzig und oft ziemlich gute Fantasy. Nicht umsonst besteht die Hälfte des Fandoms aus kleinen Mädchen – und die andere aus Mit-30er-Nerds.
  • Link: My Little Pony bei Wikipedia

Lego Ninjago: Meister des Spinjitzu

  • Erstveröffentlichung: seit 2011 (läuft noch)
  • Anzahl Staffeln/Folgen: sechs Staffeln mit zwischen acht und 13 Folgen + zwei Pilotfilme und zahlreiche Minifilme (Staffel sechs ist gerade gestartet – und ein Kinofilm in Arbeit)
  • Mein Guck-Stand: Staffel drei fertig (mit geringfügigen Lücken am Anfang)
  • Worum geht’s: Die Abenteuer der Ninjago-Legofiguren aus dem gleichnamigen Spielset. Staffel für Staffel müssen sich die Spinjitzu-Ninja anderen Schurken stellen: Skelette, Schlangen, Piraten, Stein-Samurai, Roboter – das volle Programm.
  • Wie isses: Ja, da stecken mein Nachwuchs und ich voll in der Merchandise-Falle des dänischen Klötzchen-Herstellers. Aber die Serie ist echt gut! Glaubt mir! Die Geschichten sind selbstironisch witzig, sehr spannend und vollgepackt mit popkulturellen Anspielungen. Macht richtig Spaß.
  • Link: Ninjago bei Wikipedia

Mia and Me

  • Erstveröffentlichung: seit 2011
  • Anzahl Staffeln/Folgen: zwei Staffeln mit je 26 Folgen
  • Mein Guck-Stand: Staffel zwei fertig
  • Worum geht’s: Mia ist ein italienisches Mädchen, das seine Eltern auf unbestimmte Weise verloren hat und nun in einem Internat in Florenz lebt. Mit einem magischen Buch, das ihr ihre Eltern hinterlassen haben, zaubert sie sich Folge für Folge in die Elfenwelt Centopia, wo auch sie mit Feenflügeln umherflattert, mit Einhörnern parliert und mit anderen Elfen gegen die fiesen Munkulusse antritt. Die Szenen in der echten Welt sind real gespielt, die in der Elfenwelt CGI-animiert.
  • Wie isses: Gar nicht mal sooo schlecht. Alles ein bisschen sehr rosa, die Schauspielkünste in den Real-Szenen sind eher mäßig. Aber es ist irgendwie erträglich – und die Lütten stehen grad drauf.
  • Altersempfehlung: Ab Vorschulalter – könnte die Lütten bis zur Pubertät interessieren. Mal abwarten.
  • (Wieder-)Guck-Chance: Nö. Einmal reicht.
  • Link: Mia and Me bei Wikipedia

Bereits in dieser Reihe erschienen:

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 26/2015

Daddeln & Zocken

Ein Mashup hat uns glaub ich noch gefehlt: Der Game-of-Thrones-Vorspann im Super-Mario-Style.

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Fandom & Nerdtum

Da könnte ich mich ja fast gar nicht entscheiden, wer da gewinnen soll.

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Gesang & Geräusch

Hachja, unser Captain war immer auch ein begnadeter Musiker.

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LOL & ROFL

Diese Liege-Stop-Motion-Nummer ist auch nicht mehr ganz neu – aber immer schön anzuschauen.

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Staunen & Wundern

Hier kommt der Beweis. Wer hat’s erfunden?

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Wissenschaft & Visionen

  • Oh wie nett! Die NASA hat für uns jetzt alle Weltraumfotos für uns auf eine Seite gepackt. (via io9)

Würfel & Spielbretter

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 25/2015

Comics & Graphic Novels

Mit der Dame bin ich in Romanform ja nicht so recht warm geworden. Als Comic könnte ich sie mir aber durchaus vorstellen.

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Daddeln & Zocken

Boah! Hammer! Schade, dass ich nicht so der Computerspieler bin.

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  • Und in Sachen Old Republic legt die Jedi Bibliothek gleich noch einen nach.

Fandom & Nerdtum

Ja, das Thema ‪‎#StarTrek‬ vs. ‪#StarWars‬ ist mehr als ausgelutscht. Aber vermutlich ist es noch nie lustiger aufbereitet worden, als in diesem Video. Und es ist alles wahr! „Your special-effects are laaaaaame!“ – „That’s not the point!“ – „Yes it iiiiiis!“

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Gesang & Geräusch

Internet & Online-Szene

Kino & Film

Ja, der letzte Avengers-Film hatte klaffende Plotlöcher – na und? Mir hat er trotzdem gefallen. Wobei der X-Men-Quicksilver tatsächlich deutlich besser war.

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  • Waa! Der Terminator ist los! (via Geeks are Sexy)
  • Mit ein paar Jahren Verspätung legt sich io9 für den zweiten Matrix-Film ins Zeug. Sooo schlecht, wie alle immer tun, fand ich den ja auch nie.
  • Joah, dieser Haustier-Film-Trailer ist ganz nett. Der Pudel am Schluss ist aber großartig. Wie sagt man so schön? Wait for it! (via Kraftfuttermischwerk)
  • Da hat Minds Delight vollkommen Recht: Der Peanuts-Trailer ist äußerst zauberhaft.

Lego & Minifiguren

Staunen & Wundern

  • Das Leben hat wieder einen Sinn! Denn das Kraftfuttermischwerk zeigt uns, wie man Spannbettlaken richtig zusammenlegt!
  • Einen Tipp zum Geldzählen gibt’s gratis hinterher.

Wissenschaft & Visionen

Jetzt haben schon ‪‎NASA‬-Missionen Trailer. Der ist aber auch großartig! Am 14. Juli erreicht ‪New Horizons‬ nämlich Pluto und seine Monde. Ich hoffe ja, ich kann zu meinen Lebzeiten noch die große Sonnensystem-Kreuzfahrt buchen.

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  • Um da dann wieder einen draufzusetzen, will die NASA alsbald Europa erforschen. Nur zu! Wir sagen es auch nicht den Monolith-Baumeistern. (via io9)
  • Bis dahin träumen wir ein bisschen mit diesem wundervollen ISS-Timelaps. (via Kraftfuttermischwerk)
  • Geeks are Sexy beleuchtet die Frage, wie weit die gerade in Sachen Bewusstseins-Upload ist.

Würfel & Spielbretter

Wisst ihr eigentlich, ob eure Würfel auch ordentlich ausbalanciert sind? Nicht? Und dann könnt ihr nachts ruhig schlafen?

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Lego Minifiguren Simpsons-Sonder-Serie 2

Weiter geht’s mit den Simpsons

Ja, die beliebte TV-Serie hat in den Jahrzehnten ihrer Existenz eine ganze Menge an Personal angesammelt. Grund genug also für Lego, erneut eine Sammelserie in Gelb rauszuhauen. Man traute sich jedoch nicht, auf die titelgebende Familie zu verzichten – Marge, Homer, Bart, Lisa und Maggie sind also erneut dabei, wenn auch in anderen Versionen. Marge, Homer und Lisa haben sich in Schale geworfen, Maggie wurde Haushund Knecht Ruprecht zur Seite gestellt und Bart ist in seiner Bartman-Verkleidung dabei. Durchaus eine gute Lösung. Ebenfalls doppelt übrigens Barts bester Freund Milhouse – hier aber in seinem Fallout-Boy-Kostüm.

Neuzugänge

Somit bleiben zehn Tütchen für komplett neue Figuren – und die haben es durchaus in sich. Top-Favorit ist sicher der Comic-Book-Guy, den man schon in der ersten Serie schmerzlich vermisste. Mr. Smithers und Marges Schwestern sind natürlich gesetzt. Mit dem großartigen Hans Maulwurf ist sogar einer der heimlicheren Stars der Simpsons vertreten. Kenner der Gelben Familie wissen, dass die TV-Serie aber noch Möglichkeiten für etliche weitere Tütchen böte – für meinen Geschmack wäre nun aber eine Futurama-Sonder-Serie dran.

Was fehlt?

Nichts mehr. Sammlung komplett!

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 17/2015

Comics & Graphic Novels

Daddeln & Zocken

Ich spiele zwar so gut wie gar nicht – aber diese Trailer finde ich immer wieder schick.

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Fandom & Nerdtum

Besonders lustig finde ich ja den Seitenhieb auf das Dr.-Who-Fandom.

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Kino & Film

Obwohl ich Batman mag und die Comicvorlage dieser Szene sehr schätze, will sich bei mir einfach keine Freude über den Batman v Superman Trailer einstellen. Irgendwie ist er blöd. Supie sieht das übrigens ganz ähnlich.

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Lego & Minifiguren

Wie zu erwarten war, wurde der -Trailer mittlerweile auch legofiziert.

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TV & Serien

Wissenschaft & Visionen

Von Aleph und dem unendlichen Hotel hab ich schon mal gelesen. Sehr nettes Gedankenexperiment.

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Lego Classic Space Rebuilt: 6929-1 Star Fleet Voyager

Inspiration bei Twitter

Wie ich bereits schrob, hat mich zuletzt der Lego Space Bot auf Twitter dazu inspiriert, meine alte Legokiste vom Dachboden zu holen und die Weltraum-Sets von damals zu rekonstruieren. Praktischerweise twittert der Bot die Modelle stets mit der offiziellen Nummer und Bezeichnung, was die Recherche nach den Bauanleitungen sehr erleichtert. Ich wurde dann schnell bei Peeron fündig, wo es sowohl eine ausführliche Inventarliste als auch die original Bauanleitung des Star Fleet Voyagers gibt.

Die Zeichen der Zeit

Nach ein paar Jahrzehnten können auch die unverwüstlichen Steine aus Dänemark etwas Patina ansetzen. Man empfiehlt, die Steine in einen Kissenbezug zu packen und bei 30° ein Weilchen in der Waschmaschine rotieren zu lassen. Das bringt ein bisschen was – der Gilb bleibt aber für die Ewigkeit.

Legoreinigung

Legohaufen vor und nach dem Waschgang

Kindheitserinnerung (fast) komplett

Tatsächlich habe ich bis auf eines alle Teile wiederfinden und das gute Stück wiederherstellen können – womit es wohl erstmals seit 30 Jahren wieder in voller Pracht dasteht. Ich muss gut sechs Jahre alt gewesen sein, als ich dieses Raumschiff zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Wenn ich mich recht entsinne, haben mir meine Eltern noch beim Zusammenbauen geholfen. Auf jeden Fall hatten sie es, als ich schon eingeschlafen war, an einem Bindfaden an die Kinderzimmerdecke gehängt, wo ich es beim Aufwachen am nächsten Morgen gleich sehen konnte.

Lego Star Fleet Voyager

Wieder intakt: Mein erstes Lego-Raumschiff

Naja, damit begann auf jeden Fall meine Lego-Weltraum-Begeisterung und sollte nie völlig zu Ende sein. Schon bald begann ich damit, die vorgefertigten Modelle auseinanderzunehmen und eigene Kreationen zu entwerfen, sodass diese Teile tatsächlich über Jahrzehnte nicht mehr in ihrer angedachten Konstellation zusammenkamen. Insofern ganz erfreulich, dass tatsächlich nur ein Teil verschütt gegangen ist.

Lücken füllen

ContainerIch muss meine Kiste noch mal ganz genau durchsieben – aber ich bin nach tagelangem Wühlen ziemlich sicher, dass die zweite Tür des Containers futsch ist. Ein kurzer Blick bei Pick a Brick lässt mich vermuten, dass dieser Rahmen nebst Fensterläden so nicht mehr hergestellt wird. Da werde ich alsbald mal tiefer in die Recherche einsteigen müssen – falls sich das Ding nicht doch noch anfindet.
Ansonsten werde ich alsbald wieder die Waschmaschine anschmeißen und die nächste Ladung klassischer Lego-Weltraum-Steinchen ihrer ursprünglichen Bestimmung zuführen.

Außerdem wiederaufgebaut

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