Kategorie: dies und das

20 Jahre Heldenfahrt: Ein neuer Vers ist da – leset und staunet!

So schnell haben wir seit Jahren nicht weitergeschrieben. Leset also meinen neuen Beitrag, den sage und schreibe 42. Vers im vierten Buch der Heldenfahrt.

Leset!

Der neue 42. Vers beginnt in Buch Vier auf Seite 167.

Eine Schlacht ist geschlagen – neue stehen an

Der geneigte Fan wird sich erinnern: Im letzten Teil tobte die Schlacht um die Vierte Hölle. Dieser hab ich mal rasch ein Ende gesetzt – und den Cliffhanger von Ace ziemlich rüde abgewürgt. Mir wollte aber nichts rechtes dazu einfallen. Aber natürlich dreuen gleich neue Gefahren, denn die Wallfahrt muss ja weitergehen – und in der sechsten Hölle lauert ein alter „Freund“ unserer Helden.

Alte und neue Feinde

Dieser alte Freund stammt aus einem der frühen Verse, die heute in Buch Zwei zu finden sind. Blättert also gern noch mal zurück. Die Dame am Schluss hingegen ist eine neu erdachte Antagonistin – auch wenn es anders wirkt.

Ein Gastauftritt

Die zwei Figuren am Anfang stammen übrigens aus einer anderen Storyidee, die ich (wie so viele) bislang nicht verwirklicht habe. Hier haben sie nur ein kurzes Gastspiel – aber vielleicht sehen wir die beiden ja irgendwann an anderer Stelle wieder.

Nie erzählte Vorgeschichten

Mit ein paar Andeutungen im hinteren Teil spiele ich auf Erlebnisse meines Charakters an, die einige Jahrzehnte vor Beginn der Heldenfahrt angesiedelt sind. Die hatte ich bislang noch nie beschrieben – geschweigedenn ausgedacht. Vielleicht kommt da in den nächsten Versen mal das ein oder andere in Form detaillierterer Rückblenden.

Ace Kaiser ist dran

Aber nun ist erst mal wieder mein hochgeschätzter Mitstreiter an der Reihe. Bin gespannt, was er aus dem vorgelegten macht.

10 Jahre nerdlicht.net: 2007 – Year One

Hier nun der Auftakt zu meinem Rückblick auf die zehn ersten Jahre meines Bloggerlebens. Ein Auftakt, der recht unspektakulär daherkommen mag. Aber aller Anfang ist zaghaft. Blicken wir also zurück auf mein Blogger-Jahr 2007.

Die gute alte Zeit

Das Jahr 2007 war für mich ein schönes und besonderes Jahr, denn im Oktober dieses Jahres haben meine Frau und ich den Bund fürs Leben geschlossen. Außerdem steckte ich mitten in meiner Pen&Paper-Rollenspiel-Phase. Wir spielten vor allem White-Wolf-Zeugs, also Vampire, Mage und so weiter – und wir hatten ein eigenes Science-Fiction-Projekt in der Mache. Aber dazu an anderer Stelle vielleicht irgendwann einmal mehr. Ich war jedenfalls bester Stimmung, als ich Anfang November beschloss, es mit dieser Bloggerei zu versuchen.

Schreiberlings Egozine

Doch wie sollte das Kind heißen? Von Nerdlicht war zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede und so wurde es in Gedenken an die klassischen Ein-Mann-Fanzines der Prä-Internet-Ära sowie in Anspielung auf meine damals durchaus noch vorhandenen schriftstellerischen Ambitionen zunächst Schreiberlings Egozine.

von ShoutR …

Im ersten Monat versuchte ich mich auf einer (Micro-)Blogging-Plattform, die es heute nicht mehr gibt – zumindest nicht in der damaligen Form. Das ganze nannte sich ShoutR und war ein schön schlankes und angenehmes Tool – auf Dauer war es mir dann aber doch zu lütt. Es hat sich dann auch nicht lange gehalten und verschwand ziemlich bald wieder von der Bildfläche (mittlerweile wird unter dem Namen so ne komische Darknet-Fileshare-App angeboten – keine Ahnung, was das sein soll – googelts euch selbst).

… zu Blogspot

Schon einen Monat später wechselte ich auf das Blog-Tool von Google namens Blogspot (beziehungsweise Blogger, wie es mittlerweile heißt). Dieser Plattform blieb mein Blog ganze fünf Jahre lang treu – und zwar unter der recht sperrigen URL schreiberlingsegozine.blogspot.de.

Rollenspiel und Webfundstücke

Wie es schon bei klassischen Weblogs üblich war, füllte ich meine Seiten im ersten Jahr vor allem mit Webfundstücken, die ich knapp kommentiert verlinkte. Da ging es dann um Filme, Musik und vor allem um Pen&Paper-Rollenspiel.

Warmgelaufen

In seinem ersten Jahr (das ja streng genommen nur aus zwei Monaten bestand) sah mein Blog 21 Posts dieser Art (von denen ich die meisten inzwischen aufgrund kaputter Links entfernt habe). Doch war dies erst der zaghafte Auftakt. Ich hab mich erst einmal nur warmgelaufen.

Ein Jahr weiter: 2008

20 Jahre Heldenfahrt: Neuer Vers und neues Layout

Zur Feier dieses Ereignisses – und des 20. Jubeljahrs – hab ich den vier „Büchern“ zudem ein übersichtlicheres Layout gegönnt.

Einem Lich geht’s an den Kragen

In Acens aktuellem Kapitel (oder „Vers“ wie es bei uns großspurig heißt) schnetzeln sich unsere beiden Fantasy-Helden weiter durch die Unterwelt. Diesmal geht es beim Sturm auf die vierte Hölle unter anderem einem Lich an den Kragen. Zu lesen in Buch vier ab Seite 149 (Link siehe unten). Wie immer habe ich den Text völlig unlektoriert hinzugefügt.

Mehr Übersicht

Bei der Gelegenheit habe ich mir erlaubt, allen vier Büchern ein etwas übersichtlicheres Layout zu verschaffen – beziehungsweise ein schlichtes Inhaltsverzeichnis. Zumindest der jeweils aktuelle Vers lässt sich dadurch vom geneigten Leser (zwei, drei mag es da ja geben) etwas leichter aufspüren.

Die Heldenfahrt

Wie und vor allem wann geht’s weiter

Damit wäre ich wieder an der Reihe. Die ein oder andere Idee schwirrt mir auch schon im Kopf herum. Grob muss es die Helden ja relativ zwangsläufig immer tiefer in die Unterwelt führen. Ich spiele aber mit dem Gedanken, das Ganze durch Rückblenden oder einen Schwenk auf die Ereignisse im Diesseits zu würzen. Aber das ist ja das Schöne an einem Round-Robin-Schreibprojekt. Ich kann schreiben, was ich will. Mal schauen, wann ich dazu komme.

Round… Was für ein Projekt?

Round Robin meint in diesem Zusammenhang, dass man abwechselnd eine Geschichte ohne Plan immer weiterschreibt. Ich hatte beim 15-jährigen Jubiläum der Heldenfahrt schon mal etwas näher ausgeführt, was das bei unserem Projekt bedeutet.

Und taucht das was?

Nun ja … Das müssen natürlich andere beurteilen. Vor allem die ersten Verse wirken auf mich aus der heutigen Sicht mittlerweile arg … nun … Hobby-Autoren-haft. Aber ich finde, wir sind über die Jahre und Jahrzehnte durchaus gereift – und man liest aus jedem Satz den Spaß und die Freude heraus, die wir beide ungebrochen damit hatten und immer noch haben.

Geek Quest 2017/1: Brief an Perry Rhodan

Im ersten Teil gilt es einen Brief an ein Stückchen Popkultur zu verfassen, das einen im letzten Jahr besonders beschäftigt hat. Da hätte ich was.

Lieber Perry,

ich hab’s versucht, wirklich noch einmal versucht. Denn Du bist mir seit damals nie so ganz aus dem Kopf gegangen. Ich glaube, es war Band 2200, der mich nach Jahrzehnten des Sammelns und der Lektüre hunderter Heftromane endgültig hat aussteigen lassen. Zuvor hatte ich – ganz der begeisterte Fanboy – in einem Con (ja, bei Dir hieß es immer „der Con“) gesessen und auf einmal zu mir selbst gesagt: „Was machst Du hier eigentlich?“

Lang ist’s her …

Und doch habe ich immer mal wieder geschaut, was Du so machst, habe für Dich geschrieben, versucht, an die alten Zeiten anzuknüpfen, Deinen Geburtstag gefeiert.
Du hattest auch mal versprochen, Dich zu ändern – das hat aber vieles nur noch schlimmer gemacht.

Aber vielleicht liegt es ja auch an mir. Denn Du bist Dir ja treu geblieben. Science-Fiction war für Dich halt immer Technobabbel und Feuerkraft im All. Dabei konntest Du immer auch anders.

Ich weiß, es steht und fällt mit den Autorinnen und Autoren. Deswegen war ich ja voll der Hoffnung, als Du Dein Exposé-Team ausgetauscht und mal wieder Andreas Eschbach rangelassen hast. Doll war es nicht – aber die Hoffnung war geweckt.

Du locktest zudem mit einer neuen Comicreihe, die … nun ja … immerhin guten Willen erahnen ließ.

Aber dann hieß es im letzten Jahr auf einmal: Komm schnell zurück! Jetzt kommen die guten Autorinnen und Autoren mit den guten Romanen. Es wird alles wieder so wie früher! Und tatsächlich, Du hattest ein paar richtig gute Geschichten für mich. Und ich dachte: Ja, ich versuch’s wieder mit Dir, Perry. Ganz offiziell, als Stammleser der Erstauflage. Ich steig wieder voll ein, lese jede Woche jeden aktuellen Roman – und es wird ab jetzt immer großartig sein.

Doch ach …

Nach nur vier Heften ging es wieder los: die Handlung wurde zäher. Ich blieb zunächst optimistisch. Das ist sicher nur ein kleiner vorübergehender Schwächeanfall, dachte ich. So schnell wollte ich nicht aufgeben.

Vielleicht ein paar Hefte überspringen?, dachte ich mir. Aber ich hatte keine Chance. Wir hatten keine Chance. Du hast wieder angefangen, mich mit seitenlangen Exposédaten zu traktieren und ich erinnerte mich wieder, warum ich damals ausgestiegen war.

Und somit ist diese kurze Rückkehr zu Dir auch schon wieder Geschichte. Vielleicht sehen wir uns ja bei Band 3000.

Dein Roland

PS: Oh … Ich sehe gerade, die Perry-Rhodan-Comicreihe wird dieses Jahr fortgesetzt …?

NaNoWriMo 2016: Ich bin wieder dabei

Auf den National Novel Writing Day 2016 habe ich mich sogar recht intensiv vorbereitet. Plotten und so. Aber ob das hilft, die geforderten 50.000 Wörter auch wirklich zu Papier zu bringen?

Raygun-Retro-Science-Fiction-Pulp

Unter dem Arbeitstitel „Konjunktion“ habe ich mir den Plot für einen Retro-SF-Roman zurechtgelegt. Tapfere Helden in rasenden Raketen sollen darin den großen Weltenkrieg verhindern, der zwischen Erde, Mars, Venus und Mond heraufzuziehen droht. Nur geschrieben müsste er jetzt noch werden.

Alte Versprechen an den Nachwuchs

Vor ein paar Tagen hab ich mich zudem an mein altes Versprechen erinnert, endlich mal das vor Jahren begonnene Kinderbuch weiter- beziehungsweise fertigzuschreiben. Ob meine tief empfundene Verpflichtung, auch hier in den nächsten 30 Tagen voranzukommen, das gesamte Vorhaben eher behindert oder befördert, muss sich noch erweisen.

Ehrgeizige bescheidene Ziele

Hiermit versuche ich mich bereits zum vierten Mal an der selbstauferlegten Herausforderung, im November ein Romanmanuskript von 50.000 Wörtern herunterzutippen. Diesem Ziel bin ich in der Vergangenheit noch nie auch nur annähernd nahegekommen – Spaß hat’s mir dennoch fast immer gemacht. Die fragmentarischen Ergebnisse von 2012 (Sol Invictus) und 2013 (Star Wars: Legion) sind sogar halbwegs vorzeigbar. Behaupte ich mal. Wie auch immer, diesmal trete ich durchaus mit dem Ehrgeiz an, wenigstens eine fünfstellige Wörterzahl zu produzieren. Die ersten Zeilen sind geschrieben. Ich werde berichten.

Writingbuddies anyone?

Falls der ein oder andere von euch auch mitmacht – und vielleicht sogar mein Writingbuddy werden möchte: Hier ist mein NaNoWriMo-Profil zu finden.

Lauschet! Goetheblick Episode 2: Star Trek

Während alle Welt zur Zeit über Star Wars spricht – spreche ich mal ein wenig über Star Trek. Lauschet!

Wir schreiben das Jahr 2017

In der zweiten Episode richtet sich der Goetheblick auf unser aller Lieblings-SF-Universum – Star Trek. Mehr oder minder aktueller Anlass ist die Ankündigung von CBS, 2017 mit einer neuen TV-Serie an den Start zu gehen. Da inhaltlich darüber noch so gut wie gar nichts bekannt ist, ergehe ich mich in heiteren Spekulationen, was uns denn rein theoretisch erwarten könnte – und gebe Tipps, wie die Wartezeit etwas zu verkürzen wäre.

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Das Experiment geht weiter

Hiermit versuche ich mich an einer zweiten Episode – die weiterhin experimentell bleibt. Technisch habe ich nicht viel geändert. Ich habe lediglich auf einen Hinweis hin in der Nachbearbeitung zehn Dezibel draufgelegt – das mag noch immer zu zaghaft gewesen sein, aber ich finde, das ist alles gut hörbar. Ob es inhaltlich was taucht entscheidet ihr.

Links zur Sendung

weitere Sendungen

Lauschet dem Goetheblick!

Mein Name ist Troy Mc… nee, quatsch Roland und ihr kennt mich vielleicht aus Podcasts wie Ausgespielt – der nicht nur Rollenspiel-Podcast oder von meinen Gastauftritten bei Andres Radio. Eigentlich ist es im Wortsinne still um mich geworden. Kürzlich hatte ich jedoch wieder Zeit und Muße gefunden, ein paar Worte in ein Mikro zu sprechen. Lauschet also der ersten – und vielleicht letzten – Folge des .

Episode 1: Perry Rhodan

In dieser Sendung plaudere ich über das neue -Comicheft „Die Kartografen der Unendlichkeit“ aus dem Hause Cross Cult, suche darin nach Ostereiern für Kenner der Romanheftserie und sinniere über die Parallelen zwischen „PR“ und den aus dem Superheldengenre.

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Doch wieder Podcast?

Als ich vor knapp drei Monaten meinen Ausstieg aus dem Ausgespielt-Team erklärte, hatte das nicht mit fehlender Lust am Medium sondern schlicht mit Terminproblemen zu tun. Daran hat sich nicht viel geändert – aber es hat sich unlängst einfach mal ein geeignetes Zeitfenster aufgetan, um dieses Experiment hier zu wagen. Ob diese Zeit- und Motivationsfenster ein regelmäßiges Phänomen wird, kann ich dabei nicht sagen. Dennoch spreche ich hier mal großspurig von einer ersten Episode – bei der es eventuell auch bleiben kann.

Erneutes Experiment

Ein Experiment dieser Art habe ich im Übrigen schon einmal gewagt – nämlich vor über drei Jahren in Form einer Einzelsendung zum Gratis-Comic-Tag. Auch damals ging es um die Frage, wie gut eigentlich meine Hardware geeignet ist – und ob eine Ein-Mann-Sendung überhaupt ein gutes Format darstellt. Bei ersterem meine ich diesmal etwas besser aufgestellt zu sein. Mittlerweile nenne ich ein ganz okayes Sennheiser-Headset mein Eigen und mein aktueller Rechner produziert zwar ein konstantes Rauschen, das sich allerdings sehr leicht mit Audacity rausnehmen lässt. In Sachen Format bin ich mir nicht so sicher, da eine solche Sendung eigentlich vom Dialog lebt. Ich rezitiere hier viel vorgefertigten Text, der auch problemlos als Blogpost funktioniert hätte. Schließlich wollte ich einfach Soundcloud ausprobieren – geht total easy.

Ein kurzer Blick

Die Idee hinter dem Format wäre, einen relativ kurzen Blick auf ein konkretes Thema zu werfen und diesen mit einem Gedanken zu verbinden. In diesem Beispiel wäre es eben der Blick auf das neue Perry-Rhodan-Comicheft und der Gedanke, welche Gemeinsamkeiten die Original-Romanheftserie mit Superheldencomics aus den Häusern Marvel und DC verbindet. Das ganze darf dann eine Viertelstunde nicht überschreiten. Sollte ein solches Format auf Gegenliebe stoßen, könnte ich mir vielleicht vorstellen, alle paar Monate mal nach einem weiteren Zeitfenster Ausschau zu halten.

Und wieso jetzt Goetheblick?

Nunja, mit dem Geheimrat hat das alles eigentlich nicht das Geringste zu tun. Ich selbst leide unter einer ganz leichten Sehschwäche, die zur Folge hat, dass eines meiner Augen weitsichtig und das andere kurzsichtig ist. Ein Augenarzt hat mir vor Jahrzehnten mal eröffnet, dass man das den Goetheblick nennt. Hat mich damals schwer beeindruckt – ich musste den Begriff irgendwann einfach mal nutzen.

Links zur Sendung

weitere Sendungen

Perry Rhodan versucht’s mal wieder als Comic

Nun beobachte ich die Entwicklung meiner einstigen Leib- und Magen-SF-Roman-Serie nur noch am Rande – dennoch war ich recht überrascht, als heute die Meldung in meine Timeline trudelte, dass Mitte Oktober eine neue Perry-Rhodan-Comicserie im Cross Cult Verlag startet.

Offenbar waren jene, die noch etwas tiefer im Fandom stecken, ähnlich überrascht. Demnach ist VPM und Cross Cult da wohl ein netter PR-Coup gelungen (hihi Wortspiel!) Nun ist es nicht das erste Mal, dass sich Deutschlands dienstältester SF-Held in diesem Medium versucht. Ich bin gespannt, ob es diesmal klappt.

Neue Abenteuer mit der SOL

Laut Cross Cult wird die neue Serie nicht am Anfang der klassischen Romanserie einsetzen und erneut die Geschichte von Perry Rhodans erstem Mondflug erzählen. Vielmehr hat man das Jahr 3540 als Einstiegspunkt gewählt – das Jahr, in dem Rhodan und die Unsterblichen mit dem Riesenraumschiff SOL von der aphilischen Erde verjagt wurden (die zu dem Zeitpunkt zu allem Übel in einer fernen Galaxis um eine fremde Sonne kreiste – man möge die Hintergründe selbst in der Perrypedia nachlesen). Dieser Ausgangspunkt ist im Jahr 1975 im Romanheft Nr. 700 (den ich kürzlich auch mal wieder gelesen hatte) erzählt worden. Über die ersten Jahre der darauf folgenden Odyssee der SOL ist tatsächlich nur lückenhaft berichtet worden – wodurch sich der Zeitraum durchaus gut für eine neue Serie eignet, die nicht viel Rücksicht auf eine kanonische Haupthandlung nehmen muss.

Comic-Trailer

Wer was auf sich hält, macht heutzutage natürlich einen Trailer – so auch Cross Cult:

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Was einem immerhin schon mal eine leichte Ahnung vom Zeichenstil gibt. Mit Marco Castiello und Michael Atiyeh wurden Zeichner gefunden, die schon für Marvel und DC den Griffel geschwungen haben. Entsprechend wirkt es hier und da recht superheldenhaft – was nichts Schlechtes ist.

Ein alter Comic-Hase

Autor Kai Hirdt ist für das Franchise kein Unbekannter. Aktuell schreibt er für den Roman-Reboot Perry Rhodan NEO, hat aber auch schon einiges an Comic-Erfahrung – ja sogar Perry-Rhodan-Comic-Erfahrung – gesammelt. In den 2000er Jahren schrieb er an der PERRY-Reihe aus dem Hamburger Alligator-Farm-Verlag mit.

Fünfter (?) Versuch

Ich bin jetzt ehrlich gesagt zu faul, nachzurecherchieren, der wievielte Versuch dies nun genau ist, Perry Rhodan im Medium Comic zu etablieren. In meinem (lückenhaften) Gedächtnis komme ich mindestens auf fünf. Da wäre als erstes der wohl erfolgreichste Versuch der ersten in Italien produzierten PERRY-Reihe aus den 60er und 70er Jahren, die vor allem durch ihren psychedelischen Zeichenstil begeisterte. Dann gab’s da wohl mal ein Einzel-Album über die Konzils-Handlung, das ziemlich grottig gezeichnet war. Irgendwann um die Jahrtausendwende versuchte man es mit einer an Superhelden-Comics angelehnte Heftreihe mit einem deutlich verjüngten Perry Rhodan, die aber auch schnell wieder in der Versenkung verschwand. Schließlich wollte die bereits erwähnte Alligator Farm ab 2006 an den Erfolg der klassischen PERRY-Comics anschließen – bzw. ihn schlicht fortsetzen. Das Projekt hielt sogar ein paar Jahre (im Rahmen des Gratis Comic Tag 2011 habe ich ein paar Worte dazu verloren – und hatte sogar einen eher unrühmlichen Anteil daran) – musste dann aber auch irgendwann die Segel streichen.

Ich drücke die Daumen

Auch wenn es dem Franchise in letzter Zeit nicht mehr gelang, mich ernsthaft zu begeistern, bin ich durchaus geneigt, diesem erneuten Comic-Versuch mit Wohlwollen zu begegnen. Mitte Oktober werde ich daher im Bahnhofsbuchhandel meines Vertrauens nach dem ersten Band suchen und ihn hoffnungsvoll schmökern.
Ich werde berichten …

Wenn’s am schönsten ist – ich habe ausgespielt

Wie auch immer: Ich habe das Ausgespielt-Team verlassen und blicke hiermit noch einmal mit wohligem Gefühl auf sieben großartige Jahre beim besten Podcast der Welt zurück.

Ende ohne Schrecken

Um das gleich zu Beginn abzuhaken: Meine Beweggründe, das Team nach so vielen Jahren zu verlassen, sind höchst undramatisch. Es ist schlicht eine Mischung aus Terminschwierigkeiten und einem langsam zurückgehenden Enthusiasmus. Da letzterer nie völlig versiegt war, zog sich mein Abgang auch deutlich in die Länge, währenddessen mein Engagement mehr und mehr abnahm. Als ich dann kürzlich feststellte, dass die letzte Sendung mit meiner Mitwirkung bereits im November 2014 war (wenn mich nicht alles täuscht, handelt es sich um die Nachrichtensendung 7/2014) – und ich die kommenden Aufnahmetermine erneut nicht einrichten konnte, hab ich dann einfach mal Nägel mit Köppen gemacht und dem Team auf unbestimmte Zeit meinen Ausstieg verkündet.

Ich liebe es!

Seit der letzten Folge – den Nachrichten 4/2015 – ist es also offiziell: Das Ausgespielt-Team macht ohne mich weiter und winkt mir zum Abschied noch mal freundlich zu. Nach vielleicht knapp 100 Folgen, an denen ich stets mit Freude mitgewirkt habe, findet eine sehr schöne Ära meines Geektums vorerst ihr Ende. Seit Folge zwei war ich mit an Bord („Gründungsmitglied“ stimmt daher nur bedingt) und ich habe die ersten fünf Jahre wohl kaum eine Sendung ausgelassen. Entsprechend stolz habe ich auch an unserem Ausgespielt-Doppeljubiläum vor zwei Jahren mitgewirkt, als es nicht nur fünf Jahre sondern auch 100 Episoden zu feiern galt.

Die sind alle gut

Es ist im Nachhinein und bei der Fülle an Sendungen schwer, hier jetzt ein paar persönliche Favoriten herauszusuchen. Eine Zeitlang wurde ja immer die Zeitreise-Episode hervorgehoben, die ich ebenfalls in durchaus guter Erinnerung habe. Die oben genannten Jubiläums-Sendungen zählen mit Sicherheit auch zu denen, die mir am meisten Spaß gemacht haben – vor allem die Fiasco-Runde. Überhaupt sind es wohl die aufgenommenen Spielrunden, die mir besonders zugesagt haben. Die mehrteilige DresdenFilesStadterschaffung, worin wir gemeinsam ein Urban-Fantasy-Hamburg entwickelten, möchte ich da als weiteres Beispiel nennen. Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle die Einzelepisode zum Gratis-Comic-Tag 2012, die ich mal spaßeshalber aufgenommen hatte. Aber wie gesagt: Es wäre müßig, hier noch weitere Sendungen aufzulisten, denn die Wahrheit ist schlicht: Die sind alle gut.

Spielt schön weiter!

Und das gilt wohlgemerkt unabhängig von meiner Teilnahme! Denn natürlich macht das Ausgespielt-Team weiter – und wird auch weiterhin eine großartige Episode nach der anderen in den Æther schicken. Ob meine Stimme in naher oder ferner Zukunft noch mal im Netz zu hören sein wird, will ich nicht völlig ausschließen. Sicherlich werde ich hier und da zu Gast sein – und wer weiß, was die Zeit noch so bringt.

Mal wieder ein Stöckchen – drei Sätze aus drei Kapiteln

So sei es denn also! Ich nehme die Herausforderung an. Duckt euch schon mal, ihr schreibenden Blogger da draußen!

Alte Tradition

Bekanntermaßen haben schon die alten Germanen, wenn der Thing mal wieder besonders langweilig war, Runen in Buchenzweige geritzt1 und sich selbige gegenseitig an den Kopf geworfen. Meist war binnen Kurzem die herrlichste Rauferei im Gange – und von Langeweile keine Spur mehr. Im Winter kam gern noch das Schneeballprinzip hinzu.

Quatsch!

Ein Stöckchen unter (Hobby-)Autoren

Ein alter Freund aus Perry-Rhodan-Fandom-Tagen hat sich kürzlich meiner erinnert und mich mit einem – Achtung: Facebook-Link! – Schreiber-Stöckchen folgenden Inhalts beworfen: Ich möge den jeweils ersten Satz der drei ersten Kapitel meines „aktuellen Schreibprojekts“ verkünden – und dieses Stöckchen sogleich an drei weitere Schreiberlinge weiterschmeißen. Nun ist meine Zeit als aktiver Hobby-Autor schon lange her, sodass ich kein „aktuelles Schreibprojekt“ im engeren Sinne vorliegen habe. Eine alte angefangene Star-Wars-Fanfiction, die schon seit zwei Jahren auf meiner Festplatte vor sich hingammelt tut’s aber sicherlich auch.

Star Wars: Legion

Anlässlich des 2013 hatte ich mit dieser Geschichte angefangen, damit natürlich nie die erforderlichen 50.000 Wörter erreicht und seitdem kaum mehr was damit gemacht. Kurz zum Inhalt: Das ganze ist 250 Jahre nach der Schlacht von Yavin angesiedelt, hat also kaum etwas mit den längst vergangenen Ereignissen der -Filme zu tun und baut grob auf den dazwischen liegenden Ereignissen des „Erweiterten Universums“ auf. Nach heutiger Kanon-Regel wäre es also eine „Legends“-Geschichte. Wie auch immer: Es soll natürlich um lichtschwertschwingende Jedi und rasende Raumkämpfe gehen. Hier die geforderten ersten Sätze der drei ersten Kapitel:

  1. Wir schreiben das Jahr 249 nach der Schlacht von Yavin.
  2. Die Frachtcorvette fiel im sublunaren Raum über dem Planeten aus dem Hyperraum.
  3. Das leise Summen des Lichtschwerts mischte sich in das ferne Meeresrauschen und das Rascheln der Blätter, als gehöre es zu den natürlichen Hintergrundgeräuschen des Fjords.

So weit so unspektakulär.

Weiterschreiben? Weiterschreiben!

Ich denke, ich werde diesen „Weckruf“ mal zum Anlass nehmen, wieder etwas regelmäßiger in die Tasten zu kloppen. Macht ja eigentlich auch Spaß. „Star Wars: Legion“ wird hiermit also fortgesetzt und alsbald in einen vorzeigbaren Zustand versetzt. Doppelschwör!

Da war ja noch was

Die uralte Stöckchen-Tradition verlangt jetzt natürlich die Weiterreichung desselben. Ich würde sagen: Greift zu!

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  1. „Buchstaben“ jetzt, nä?[]

Fenster repariert: Wozu eine Telefonzelle alles gut sein kann

Wer weiß noch, was eine Telefonzelle ist? Ist auch egal. Ein ganz besonderes Exemplar in Norderstedt an der 1 beherbergt nun einen öffentlichen Bücherschrank.

Nur selten was los an der Ulze

Vor vier Jahren hatte ich mich ganz kurz als Regional-Blogger versucht und wollte die Welt da draußen über Neues, Skurriles und sonstwie berichtenswertes aus meiner heimatlichen norddeutschen Speckgürtel-Kleinstadt auf dem Laufenden halten. Das ganze hat nur zwei, drei Posts angehalten, dann hatte ich keine Lust mehr. Nun bin ich kürzlich mehr aus Zufall über eines meiner Themen von damals gestolpert und sehe mich gezwungen, es wieder aufzugreifen. Es geht um eine Telefonzelle.

Zerschlagene Fenster

Damals – man schrieb das Jahr 2011 – hatte ich das Geschenk der britischen Partnerstadt eines kleinen Berichts für würdig befunden: eine original englische Telefonzelle. Unter anderem deswegen, weil es das Opfer leichten Vandalismus wurde und nach und nach zu verkommen drohte. Wobei ich diesen Vorgang weniger aus der Sicht des besorgten Bürgers denn aus wissenschaftlichem Interesse beobachtet hatte – so als alter Soziologe, der ich bin.

Alles wieder gut

Nun habe ich die Ecke, in der das Ding immer stand, länger nicht besucht. Mein letzter Wissensstand aber war, dass die Stadt auch weiterhin keine Anstalten gemacht hatte, das Geschenk ihrer Partnergemeinde wieder instandzusetzen. Das letzte Bild, das ich davon vor Augen hatte, sah ungefähr so aus: die Telefonzelle mit einer Kette umschlungen und verriegelt, das Telefon entfernt und mindestens zwei Scheiben zerschlagen. Umso größer meine Freude, als ich das Ding kürzlich im Innern des Rathauses vorfand, wiederhergestellt, aufgehübscht – und einer neuen Bestimmung zugeführt.

Bücher to go

Einer schönen noch dazu: Die einstige Telefonzelle dient nun dem „offenen Büchertausch“, ist also ein öffentlicher Bücherschrank, aus dem sich jeder bedienen darf – wo jeder aber auch Bücher seiner Wahl deponieren kann, damit andere sich daran erfreuen mögen. Ein viel schöneres soziologisches Experiment als das mit den zerschlagenen Fenstern, wie ich finde. Wird sogar bei der Wikipedia in der entsprechenden Liste öffentlicher Bücherschränke in Schleswig-Holstein aufgeführt.

Zurück zu lokalen Themen?

Nun glaube ich nicht, dass das Interesse im Netz an Neuigkeiten aus dem schönen Norderstedt in den letzten vier Jahren deutlich gewachsen wäre. Daher werde ich auch in Zukunft wohl eher sporadisch über vergleichbares bloggen. Weiter also im eskapistischen Text.

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  1. Nee, kein Fluss, das ist die Kurzform der Ulzburger Straße, an der entlang der Ort verläuft.[]

Neue Star Wars Animationsserie „Rebels“: Brücke zwischen den Filmtrilogien

Dass Disney nach der Übernahme von Lucas Art zurück auf die Kinoleinwand bringen wird, dürfte sich herumgesprochen haben – schließlich wird schon lange fleißig gefilmt. Um das Jahr bis zum Kinostart zu überbrücken, präsentiert man uns nun außerdem eine brandneue TV-Serie unter dem vielsagenden Namen: „Rebels“.

Die -Redaktion durfte sich schon mal vorab den Pilotfilm anschauen, ehe die Serie am 3. Oktober in den USA und Deutschland via Disney Channel beziehungsweise Disney XD auf die Mattscheibe kommt.

Die Handlung von „Star Wars: Rebels“ ist zwischen der Prequel- und der klassischen Trilogie angesiedelt. Die Serie spielt 14 Jahre nach der Gründung des bösen Imperiums und fünf Jahre vor den klassischen Ereignissen um Luke Skywalker. Es stehen komplett neue Charaktere im Mittelpunkt: Eine bunt zusammengewürfelte Raumschiffcrew, die – nun, der Titel sagt eigentlich schon alles.

Leichte aber solide Kost

Die Pilotfolge – in der Ausstrahlung werden es vermutlich zwei Folgen sein – stellt naturgemäß erst einmal die Protagonisten vor. So lernen wir die Mannschaft des Schmugglerschiffes „Ghost“ kennen – sowie den jugendlichen Ezra Bridger, der als Waise auf einer provinziellen Welt am Rande des Imperiums lebt und mit der Schmugglerbande zusammenrasselt.

Unter den Helden ist natürlich ein Jedi, der den Nachstellungen Darth Vaders entkommen konnte – und natürlich ist der junge Bridger für die Macht empfänglich. In ihrem ersten Abenteuer erretten sie eine ganze Horde Wookies aus der Sklaverei und ziehen die Aufmerksamkeit des Inquisitors auf sich, der den Hauptgegenspieler in der Serie darstellen wird.

Die Rebellen sind dabei gewitzt, sympathisch, zwar raubeinig und chaotisch – aber immer anständig und rechtschaffen und stehen gegen ein imperiales Regime der Willkür und Unterdrückung, deren Schergen zudem stets besonders unbeholfen und tölpelhaft auftreten.

Damit besinnt man sich bei Disney durchaus der ursprünglichen Wurzeln des Franchises. Plakative Schwarz-Weiß-Malerei, bei der flapsig-sympathische Helden, denen alles gelingt, auf tapsige Bösewichter treffen, die immer daneben schießen, zeichnet durchaus auch die Originalfilme aus. Was keineswegs negativ gemeint ist, ist dies doch gerade ein notwendiger Bestandteil ihres märchenhaften Charmes.

Die ansonsten sehr gelungene „Star Wars: Rebels“ Pilotfolge schießt hier an der ein oder anderen Stelle vielleicht ein wenig zu sehr über das Ziel hinaus. Das mag daran liegen, dass mit der Animationsserie ein etwas jüngeres Publikum angesprochen werden soll. Den Heldinnen und Helden gelingt gleich zu Beginn der Serie ein besonders gewagtes Husarenstück – was vor allem der Dusseligkeit der Schurken zu danken ist. Aber so eine Pilotfolge will ja auch ein Zeichen setzen.

Und so entlässt die erste „Rebels“-Folge den Zuschauer recht hoffnungsfroh, dass diese Serie ziemlich gut werden kann. Die leicht chaotische Heldencrew in ihrem schrottreifen Raumschiff erinnert natürlich nicht von ungefähr an den „Rasenden Falken“ und seine Besatzung, ist aber eigenständig und interessant genug, um eine spannende Serienhandlung zu tragen.

Man darf gespannt sein, denn die Macht ist mit ihnen.

ANMERKUNG: Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf dem einstigen Nachrichtenportal Ukonio, das bedauernswerterweise vor einiger Zeit seinen Betrieb eingestellt hat.

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