Kategorie: dies und das

10 Jahre nerdlicht.net: 2011 – Rhodans Geburtstag

Zum einen war ich wieder deutlich produktiver – und zum anderen hatte ich ein besonderes Geburtstagsgeschenk für einen gewissen Weltraumhelden.

Ein Jahr zurück: 2010

An der Ulze

Es war das Jahr, in dem wir in unserem neuen kleinstädtischen zu Hause so richtig heimisch wurden. Was mich ganz kurzzeitig sogar dazu hinreißen ließ, mich als Local-Blogger an der zu versuchen. Es blieb aber eine kurze Episode, an die heute nur noch das Schlagwort erinnert.

Perry Rhodan reloaded

Es war außerdem das Jahr, in dem , die große -Romanheftserie, 50. Geburtstag feierte. Ein großes Jubiläum – auch für mich, den einstigen Hardcore-Fan, der seit dem zehnten Lebensjahr die Geschichten des unsterblichen Weltraumhelden verschlungen hat. Und so beschloss ich, ihn mit einem kleinen Hobby-Autoren-Wettbewerb zu ehren, bei dem die beste Reboot- oder Genre-Swap-Fassung prämiert werden sollte.

Höhere Weihen

Eine Aktion, die durchaus von Erfolg gekrönt war – nicht zuletzt, weil Perry-Rhodan-Chefredakteur Klaus N. Frick höchstselbst seinen Segen dazu gab und einen Preis für den Gewinner auslobte. So endete dieser Spaß tatsächlich mit einer Siegerehrung auf dem Perry-Rhodan-Weltcon 2011.

Fleißig gebloggt

Doch das war längst nicht alles. Mit sage und schreibe 43 Posts, von denen ich etliche aufgrund kaputter Links und aus anderen Gründen wieder entfernt habe, zu (in dem Jahr ging es bei mit New52 los), (Malmsturm und Aborea erblickten in diesem Jahr das Licht der Welt) und vielem anderen nerdigen Zeugs konnte ich meinen Output fast verdoppeln.

Ein Jahr weiter: 2012

Weltverleumdungstag 2017

„Manche Hashtags sind mir zu anstrengend“

Der aus einer Laune heraus 2012 ins Leben gerufene Twitter-Hashtag-Spaß hat in den fünf Jahren eigentlich nie die kleine Freundesfilterblase verlassen, in der er einst entstanden war. Erstaunlich genug, dass sich pünktlich zum 10. Mai immer jemand aus diesem Kreise findet, der das Mini-Mem wieder zum Leben erweckt. Das war auch dieses Jahr kaum anders – ein bisschen aber schon.

„Da hat jemand unsere Filterblase zum Platzen gebracht“

Schaut man sich den Hashtag an, tauchen tatsächlich ein paar Tweets von außerhalb unseres Netzwerks auf. Das hat aber weniger damit zu tun, dass er diesmal steil viral gegangen wäre. Vielmehr scheint Twitter mittlerweile auch minimal trendende Hashtags zu verbreiten – vermutlich per Autoergänzung oder so. Das führte allerdings nur zu leichter Verspammung des Hashtags und nicht dazu, dass er tatsächlich viral ging.

Auf die nächsten fünf!

Die meisten Welt-Tage scheitern im sechsten Jahr. Oder war es das siebte? Wir sehen es am 10. Mai 2018.

10 Jahre nerdlicht.net: 2010 – Liebes Lesetagebuch!

Dieses ansonsten unspektakuläre Jahr meiner Bloggerei sah außerdem die Geburt einer ersten Rubrik: Ich habe zum ersten Mal mein Lesetagebuch aufgeschlagen.

Ein Jahr zurück: 2009

Gen Norden

2010 haben wir der „großen Stadt“ den Rücken gekehrt und sind in eine angrenzende Kleinstadt gezogen. Für mich war es die Rückkehr in heimatliche Gefilde, die ich bis heute nicht bereut habe. Es blieb genug Muße, um dem ein oder anderen Hobby zu frönen und darüber zu bloggen.

Liebes Lesetagebuch!

Allem voran stand natürlich meine Begeisterung für das geschriebene Wort. Und so setzte ich 2010 den Plan um, in einer losen Rubrik Buchrezis und allgemeine Gedanken zu meinem aktuellen Lesestoff zu veröffentlichen. Ich vertraute meinem Lesetagebuch in diesem Jahr Sinnstiftendes an zu: Ilium von Dan Simmons, Eoin Colfer, Kinderbücher, 1W6 Freunde, Seneca, Batman und Blame!

Cons und Comicläden

Als eingefleischter Comic-Geek und Rollenspiel-Nerd (letzteres war ich damals noch) war ich 2010 natürlich beim ersten Gratis-Comic-Tag mit von der Partie und habe dem Nordcon einen Besuch abgestattet.

Ein typisches Nerd-Jahr

Ansonsten verging das Jahr recht unspektakulär mit 28 Posts (von denen ich inzwischen einige wegen kaputter Links oder aus anderen Gründen entfernt habe) zu allen möglichen Themen des Nerd- und Geektums.

Ein Jahr weiter: 2011

10 Jahre nerdlicht.net: 2009 – jetzt wird gezwitschert

Unter anderem begann ich zu twittern. Dennoch sah das Jahr meinen 100. Artikel und den ein oder anderen Erfolg. Hier der Blick auf mein Blogger-Jahr 2009.

Ein Jahr zurück: 2008

Ein stilleres Jahr

Aus Gründen habe ich mich 2009 etwas mehr auf das Offline-Leben konzentrieren müssen, weswegen es in diesem Jahr deutlich weniger Artikel gab. Das hatte aber auch damit zu tun, dass ich mich endlich mal an dieses Twitter rangetraut habe.

Zwitscher! Zwitscher!

Im Februar 2009 habe ich den Schritt gewagt und mich (noch voller Skepsis) bei Twitter angemeldet. Die ersten Tweets waren noch zaghaft – aber es hat mir schnell sehr viel Spaß gemacht – was unter anderem zur Folge hatte, dass ich viele der anfänglichen Kurzmeldungen und Linktipps aus meinem Blog dorthin ausgelagert habe.

Lustige Listen

Außer, dass in diesem Jahr meine Artikelzahl in dreistellige Bereiche gelangte, konnte ich mit einem (durchaus klassischen) Format Erfolge feiern, das ich hier erstmals ausprobierte – die lustige Liste. Ihr kennt das: „die zehn besten dies“, „die 12 lustigsten jenes“. Mein erster Versuch in diese Richtung lief unter dem Titel Fiktive Städte – ein kleiner Reiseführer – und war über Jahre mein erfolgreichster Artikel überhaupt. Auch heute taucht er immer mal wieder in meiner Statistik auf. Vor lauter Begeisterung schob ich im selben Jahr Fantastische Wikis hinterher.

Qualität statt Quantität

Ansonsten war es wie gesagt ein etwas stilleres Jahr. Mit 24 Posts (von denen ich inzwischen einige aufgrund kaputter Links oder aus anderen Gründen entfernt habe) endete mein Blogger-Jahr 2009 – aber es sollten noch etliche folgen.

Ein Jahr weiter: 2010

20 Jahre Heldenfahrt: Ein neuer Vers ist da – leset und staunet!

So schnell haben wir seit Jahren nicht weitergeschrieben. Leset also meinen neuen Beitrag, den sage und schreibe 42. Vers im vierten Buch der Heldenfahrt.

Leset!

Der neue 42. Vers beginnt in Buch Vier auf Seite 167.

Eine Schlacht ist geschlagen – neue stehen an

Der geneigte Fan wird sich erinnern: Im letzten Teil tobte die Schlacht um die Vierte Hölle. Dieser hab ich mal rasch ein Ende gesetzt – und den Cliffhanger von Ace ziemlich rüde abgewürgt. Mir wollte aber nichts rechtes dazu einfallen. Aber natürlich dreuen gleich neue Gefahren, denn die Wallfahrt muss ja weitergehen – und in der sechsten Hölle lauert ein alter „Freund“ unserer Helden.

Alte und neue Feinde

Dieser alte Freund stammt aus einem der frühen Verse, die heute in Buch Zwei zu finden sind. Blättert also gern noch mal zurück. Die Dame am Schluss hingegen ist eine neu erdachte Antagonistin – auch wenn es anders wirkt.

Ein Gastauftritt

Die zwei Figuren am Anfang stammen übrigens aus einer anderen Storyidee, die ich (wie so viele) bislang nicht verwirklicht habe. Hier haben sie nur ein kurzes Gastspiel – aber vielleicht sehen wir die beiden ja irgendwann an anderer Stelle wieder.

Nie erzählte Vorgeschichten

Mit ein paar Andeutungen im hinteren Teil spiele ich auf Erlebnisse meines Charakters an, die einige Jahrzehnte vor Beginn der Heldenfahrt angesiedelt sind. Die hatte ich bislang noch nie beschrieben – geschweigedenn ausgedacht. Vielleicht kommt da in den nächsten Versen mal das ein oder andere in Form detaillierterer Rückblenden.

Ace Kaiser ist dran

Aber nun ist erst mal wieder mein hochgeschätzter Mitstreiter an der Reihe. Bin gespannt, was er aus dem vorgelegten macht.

10 Jahre nerdlicht.net: 2007 – Year One

Hier nun der Auftakt zu meinem Rückblick auf die zehn ersten Jahre meines Bloggerlebens. Ein Auftakt, der recht unspektakulär daherkommen mag. Aber aller Anfang ist zaghaft. Blicken wir also zurück auf mein Blogger-Jahr 2007.

Die gute alte Zeit

Das Jahr 2007 war für mich ein schönes und besonderes Jahr, denn im Oktober dieses Jahres haben meine Frau und ich den Bund fürs Leben geschlossen. Außerdem steckte ich mitten in meiner Pen&Paper-Rollenspiel-Phase. Wir spielten vor allem White-Wolf-Zeugs, also Vampire, Mage und so weiter – und wir hatten ein eigenes Science-Fiction-Projekt in der Mache. Aber dazu an anderer Stelle vielleicht irgendwann einmal mehr. Ich war jedenfalls bester Stimmung, als ich Anfang November beschloss, es mit dieser Bloggerei zu versuchen.

Schreiberlings Egozine

Doch wie sollte das Kind heißen? Von Nerdlicht war zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede und so wurde es in Gedenken an die klassischen Ein-Mann-Fanzines der Prä-Internet-Ära sowie in Anspielung auf meine damals durchaus noch vorhandenen schriftstellerischen Ambitionen zunächst Schreiberlings Egozine.

von ShoutR …

Im ersten Monat versuchte ich mich auf einer (Micro-)Blogging-Plattform, die es heute nicht mehr gibt – zumindest nicht in der damaligen Form. Das ganze nannte sich ShoutR und war ein schön schlankes und angenehmes Tool – auf Dauer war es mir dann aber doch zu lütt. Es hat sich dann auch nicht lange gehalten und verschwand ziemlich bald wieder von der Bildfläche (mittlerweile wird unter dem Namen so ne komische Darknet-Fileshare-App angeboten – keine Ahnung, was das sein soll – googelts euch selbst).

… zu Blogspot

Schon einen Monat später wechselte ich auf das Blog-Tool von Google namens Blogspot (beziehungsweise Blogger, wie es mittlerweile heißt). Dieser Plattform blieb mein Blog ganze fünf Jahre lang treu – und zwar unter der recht sperrigen URL schreiberlingsegozine.blogspot.de.

Rollenspiel und Webfundstücke

Wie es schon bei klassischen Weblogs üblich war, füllte ich meine Seiten im ersten Jahr vor allem mit Webfundstücken, die ich knapp kommentiert verlinkte. Da ging es dann um Filme, Musik und vor allem um Pen&Paper-Rollenspiel.

Warmgelaufen

In seinem ersten Jahr (das ja streng genommen nur aus zwei Monaten bestand) sah mein Blog 21 Posts dieser Art (von denen ich die meisten inzwischen aufgrund kaputter Links entfernt habe). Doch war dies erst der zaghafte Auftakt. Ich hab mich erst einmal nur warmgelaufen.

Ein Jahr weiter: 2008

20 Jahre Heldenfahrt: Neuer Vers und neues Layout

Zur Feier dieses Ereignisses – und des 20. Jubeljahrs – hab ich den vier „Büchern“ zudem ein übersichtlicheres Layout gegönnt.

Einem Lich geht’s an den Kragen

In Acens aktuellem Kapitel (oder „Vers“ wie es bei uns großspurig heißt) schnetzeln sich unsere beiden Fantasy-Helden weiter durch die Unterwelt. Diesmal geht es beim Sturm auf die vierte Hölle unter anderem einem Lich an den Kragen. Zu lesen in Buch vier ab Seite 149 (Link siehe unten). Wie immer habe ich den Text völlig unlektoriert hinzugefügt.

Mehr Übersicht

Bei der Gelegenheit habe ich mir erlaubt, allen vier Büchern ein etwas übersichtlicheres Layout zu verschaffen – beziehungsweise ein schlichtes Inhaltsverzeichnis. Zumindest der jeweils aktuelle Vers lässt sich dadurch vom geneigten Leser (zwei, drei mag es da ja geben) etwas leichter aufspüren.

Die Heldenfahrt

Wie und vor allem wann geht’s weiter

Damit wäre ich wieder an der Reihe. Die ein oder andere Idee schwirrt mir auch schon im Kopf herum. Grob muss es die Helden ja relativ zwangsläufig immer tiefer in die Unterwelt führen. Ich spiele aber mit dem Gedanken, das Ganze durch Rückblenden oder einen Schwenk auf die Ereignisse im Diesseits zu würzen. Aber das ist ja das Schöne an einem Round-Robin-Schreibprojekt. Ich kann schreiben, was ich will. Mal schauen, wann ich dazu komme.

Round… Was für ein Projekt?

Round Robin meint in diesem Zusammenhang, dass man abwechselnd eine Geschichte ohne Plan immer weiterschreibt. Ich hatte beim 15-jährigen Jubiläum der Heldenfahrt schon mal etwas näher ausgeführt, was das bei unserem Projekt bedeutet.

Und taucht das was?

Nun ja … Das müssen natürlich andere beurteilen. Vor allem die ersten Verse wirken auf mich aus der heutigen Sicht mittlerweile arg … nun … Hobby-Autoren-haft. Aber ich finde, wir sind über die Jahre und Jahrzehnte durchaus gereift – und man liest aus jedem Satz den Spaß und die Freude heraus, die wir beide ungebrochen damit hatten und immer noch haben.

Geek Quest 2017/1: Brief an Perry Rhodan

Im ersten Teil gilt es einen Brief an ein Stückchen Popkultur zu verfassen, das einen im letzten Jahr besonders beschäftigt hat. Da hätte ich was.

Lieber Perry,

ich hab’s versucht, wirklich noch einmal versucht. Denn Du bist mir seit damals nie so ganz aus dem Kopf gegangen. Ich glaube, es war Band 2200, der mich nach Jahrzehnten des Sammelns und der Lektüre hunderter Heftromane endgültig hat aussteigen lassen. Zuvor hatte ich – ganz der begeisterte Fanboy – in einem Con (ja, bei Dir hieß es immer „der Con“) gesessen und auf einmal zu mir selbst gesagt: „Was machst Du hier eigentlich?“

Lang ist’s her …

Und doch habe ich immer mal wieder geschaut, was Du so machst, habe für Dich geschrieben, versucht, an die alten Zeiten anzuknüpfen, Deinen Geburtstag gefeiert.
Du hattest auch mal versprochen, Dich zu ändern – das hat aber vieles nur noch schlimmer gemacht.

Aber vielleicht liegt es ja auch an mir. Denn Du bist Dir ja treu geblieben. Science-Fiction war für Dich halt immer Technobabbel und Feuerkraft im All. Dabei konntest Du immer auch anders.

Ich weiß, es steht und fällt mit den Autorinnen und Autoren. Deswegen war ich ja voll der Hoffnung, als Du Dein Exposé-Team ausgetauscht und mal wieder Andreas Eschbach rangelassen hast. Doll war es nicht – aber die Hoffnung war geweckt.

Du locktest zudem mit einer neuen Comicreihe, die … nun ja … immerhin guten Willen erahnen ließ.

Aber dann hieß es im letzten Jahr auf einmal: Komm schnell zurück! Jetzt kommen die guten Autorinnen und Autoren mit den guten Romanen. Es wird alles wieder so wie früher! Und tatsächlich, Du hattest ein paar richtig gute Geschichten für mich. Und ich dachte: Ja, ich versuch’s wieder mit Dir, Perry. Ganz offiziell, als Stammleser der Erstauflage. Ich steig wieder voll ein, lese jede Woche jeden aktuellen Roman – und es wird ab jetzt immer großartig sein.

Doch ach …

Nach nur vier Heften ging es wieder los: die Handlung wurde zäher. Ich blieb zunächst optimistisch. Das ist sicher nur ein kleiner vorübergehender Schwächeanfall, dachte ich. So schnell wollte ich nicht aufgeben.

Vielleicht ein paar Hefte überspringen?, dachte ich mir. Aber ich hatte keine Chance. Wir hatten keine Chance. Du hast wieder angefangen, mich mit seitenlangen Exposédaten zu traktieren und ich erinnerte mich wieder, warum ich damals ausgestiegen war.

Und somit ist diese kurze Rückkehr zu Dir auch schon wieder Geschichte. Vielleicht sehen wir uns ja bei Band 3000.

Dein Roland

PS: Oh … Ich sehe gerade, die Perry-Rhodan-Comicreihe wird dieses Jahr fortgesetzt …?

NaNoWriMo 2016: Ich bin wieder dabei

Auf den National Novel Writing Day 2016 habe ich mich sogar recht intensiv vorbereitet. Plotten und so. Aber ob das hilft, die geforderten 50.000 Wörter auch wirklich zu Papier zu bringen?

Raygun-Retro-Science-Fiction-Pulp

Unter dem Arbeitstitel „Konjunktion“ habe ich mir den Plot für einen Retro-SF-Roman zurechtgelegt. Tapfere Helden in rasenden Raketen sollen darin den großen Weltenkrieg verhindern, der zwischen Erde, Mars, Venus und Mond heraufzuziehen droht. Nur geschrieben müsste er jetzt noch werden.

Alte Versprechen an den Nachwuchs

Vor ein paar Tagen hab ich mich zudem an mein altes Versprechen erinnert, endlich mal das vor Jahren begonnene Kinderbuch weiter- beziehungsweise fertigzuschreiben. Ob meine tief empfundene Verpflichtung, auch hier in den nächsten 30 Tagen voranzukommen, das gesamte Vorhaben eher behindert oder befördert, muss sich noch erweisen.

Ehrgeizige bescheidene Ziele

Hiermit versuche ich mich bereits zum vierten Mal an der selbstauferlegten Herausforderung, im November ein Romanmanuskript von 50.000 Wörtern herunterzutippen. Diesem Ziel bin ich in der Vergangenheit noch nie auch nur annähernd nahegekommen – Spaß hat’s mir dennoch fast immer gemacht. Die fragmentarischen Ergebnisse von 2012 (Sol Invictus) und 2013 (Star Wars: Legion) sind sogar halbwegs vorzeigbar. Behaupte ich mal. Wie auch immer, diesmal trete ich durchaus mit dem Ehrgeiz an, wenigstens eine fünfstellige Wörterzahl zu produzieren. Die ersten Zeilen sind geschrieben. Ich werde berichten.

Writingbuddies anyone?

Falls der ein oder andere von euch auch mitmacht – und vielleicht sogar mein Writingbuddy werden möchte: Hier ist mein NaNoWriMo-Profil zu finden.

Lauschet! Goetheblick Episode 2: Star Trek

Während alle Welt zur Zeit über Star Wars spricht – spreche ich mal ein wenig über Star Trek. Lauschet!

Wir schreiben das Jahr 2017

In der zweiten Episode richtet sich der Goetheblick auf unser aller Lieblings-SF-Universum – Star Trek. Mehr oder minder aktueller Anlass ist die Ankündigung von CBS, 2017 mit einer neuen TV-Serie an den Start zu gehen. Da inhaltlich darüber noch so gut wie gar nichts bekannt ist, ergehe ich mich in heiteren Spekulationen, was uns denn rein theoretisch erwarten könnte – und gebe Tipps, wie die Wartezeit etwas zu verkürzen wäre.

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Das Experiment geht weiter

Hiermit versuche ich mich an einer zweiten Episode – die weiterhin experimentell bleibt. Technisch habe ich nicht viel geändert. Ich habe lediglich auf einen Hinweis hin in der Nachbearbeitung zehn Dezibel draufgelegt – das mag noch immer zu zaghaft gewesen sein, aber ich finde, das ist alles gut hörbar. Ob es inhaltlich was taucht entscheidet ihr.

Links zur Sendung

weitere Sendungen

Lauschet dem Goetheblick!

Mein Name ist Troy Mc… nee, quatsch Roland und ihr kennt mich vielleicht aus Podcasts wie Ausgespielt – der nicht nur Rollenspiel-Podcast oder von meinen Gastauftritten bei Andres Radio. Eigentlich ist es im Wortsinne still um mich geworden. Kürzlich hatte ich jedoch wieder Zeit und Muße gefunden, ein paar Worte in ein Mikro zu sprechen. Lauschet also der ersten – und vielleicht letzten – Folge des .

Episode 1: Perry Rhodan

In dieser Sendung plaudere ich über das neue -Comicheft „Die Kartografen der Unendlichkeit“ aus dem Hause Cross Cult, suche darin nach Ostereiern für Kenner der Romanheftserie und sinniere über die Parallelen zwischen „PR“ und den aus dem Superheldengenre.

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Doch wieder Podcast?

Als ich vor knapp drei Monaten meinen Ausstieg aus dem Ausgespielt-Team erklärte, hatte das nicht mit fehlender Lust am Medium sondern schlicht mit Terminproblemen zu tun. Daran hat sich nicht viel geändert – aber es hat sich unlängst einfach mal ein geeignetes Zeitfenster aufgetan, um dieses Experiment hier zu wagen. Ob diese Zeit- und Motivationsfenster ein regelmäßiges Phänomen wird, kann ich dabei nicht sagen. Dennoch spreche ich hier mal großspurig von einer ersten Episode – bei der es eventuell auch bleiben kann.

Erneutes Experiment

Ein Experiment dieser Art habe ich im Übrigen schon einmal gewagt – nämlich vor über drei Jahren in Form einer Einzelsendung zum Gratis-Comic-Tag. Auch damals ging es um die Frage, wie gut eigentlich meine Hardware geeignet ist – und ob eine Ein-Mann-Sendung überhaupt ein gutes Format darstellt. Bei ersterem meine ich diesmal etwas besser aufgestellt zu sein. Mittlerweile nenne ich ein ganz okayes Sennheiser-Headset mein Eigen und mein aktueller Rechner produziert zwar ein konstantes Rauschen, das sich allerdings sehr leicht mit Audacity rausnehmen lässt. In Sachen Format bin ich mir nicht so sicher, da eine solche Sendung eigentlich vom Dialog lebt. Ich rezitiere hier viel vorgefertigten Text, der auch problemlos als Blogpost funktioniert hätte. Schließlich wollte ich einfach Soundcloud ausprobieren – geht total easy.

Ein kurzer Blick

Die Idee hinter dem Format wäre, einen relativ kurzen Blick auf ein konkretes Thema zu werfen und diesen mit einem Gedanken zu verbinden. In diesem Beispiel wäre es eben der Blick auf das neue Perry-Rhodan-Comicheft und der Gedanke, welche Gemeinsamkeiten die Original-Romanheftserie mit Superheldencomics aus den Häusern Marvel und DC verbindet. Das ganze darf dann eine Viertelstunde nicht überschreiten. Sollte ein solches Format auf Gegenliebe stoßen, könnte ich mir vielleicht vorstellen, alle paar Monate mal nach einem weiteren Zeitfenster Ausschau zu halten.

Und wieso jetzt Goetheblick?

Nunja, mit dem Geheimrat hat das alles eigentlich nicht das Geringste zu tun. Ich selbst leide unter einer ganz leichten Sehschwäche, die zur Folge hat, dass eines meiner Augen weitsichtig und das andere kurzsichtig ist. Ein Augenarzt hat mir vor Jahrzehnten mal eröffnet, dass man das den Goetheblick nennt. Hat mich damals schwer beeindruckt – ich musste den Begriff irgendwann einfach mal nutzen.

Links zur Sendung

weitere Sendungen

Perry Rhodan versucht’s mal wieder als Comic

Nun beobachte ich die Entwicklung meiner einstigen Leib- und Magen-SF-Roman-Serie nur noch am Rande – dennoch war ich recht überrascht, als heute die Meldung in meine Timeline trudelte, dass Mitte Oktober eine neue Perry-Rhodan-Comicserie im Cross Cult Verlag startet.

Offenbar waren jene, die noch etwas tiefer im Fandom stecken, ähnlich überrascht. Demnach ist VPM und Cross Cult da wohl ein netter PR-Coup gelungen (hihi Wortspiel!) Nun ist es nicht das erste Mal, dass sich Deutschlands dienstältester SF-Held in diesem Medium versucht. Ich bin gespannt, ob es diesmal klappt.

Neue Abenteuer mit der SOL

Laut Cross Cult wird die neue Serie nicht am Anfang der klassischen Romanserie einsetzen und erneut die Geschichte von Perry Rhodans erstem Mondflug erzählen. Vielmehr hat man das Jahr 3540 als Einstiegspunkt gewählt – das Jahr, in dem Rhodan und die Unsterblichen mit dem Riesenraumschiff SOL von der aphilischen Erde verjagt wurden (die zu dem Zeitpunkt zu allem Übel in einer fernen Galaxis um eine fremde Sonne kreiste – man möge die Hintergründe selbst in der Perrypedia nachlesen). Dieser Ausgangspunkt ist im Jahr 1975 im Romanheft Nr. 700 (den ich kürzlich auch mal wieder gelesen hatte) erzählt worden. Über die ersten Jahre der darauf folgenden Odyssee der SOL ist tatsächlich nur lückenhaft berichtet worden – wodurch sich der Zeitraum durchaus gut für eine neue Serie eignet, die nicht viel Rücksicht auf eine kanonische Haupthandlung nehmen muss.

Comic-Trailer

Wer was auf sich hält, macht heutzutage natürlich einen Trailer – so auch Cross Cult:

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Was einem immerhin schon mal eine leichte Ahnung vom Zeichenstil gibt. Mit Marco Castiello und Michael Atiyeh wurden Zeichner gefunden, die schon für Marvel und DC den Griffel geschwungen haben. Entsprechend wirkt es hier und da recht superheldenhaft – was nichts Schlechtes ist.

Ein alter Comic-Hase

Autor Kai Hirdt ist für das Franchise kein Unbekannter. Aktuell schreibt er für den Roman-Reboot Perry Rhodan NEO, hat aber auch schon einiges an Comic-Erfahrung – ja sogar Perry-Rhodan-Comic-Erfahrung – gesammelt. In den 2000er Jahren schrieb er an der PERRY-Reihe aus dem Hamburger Alligator-Farm-Verlag mit.

Fünfter (?) Versuch

Ich bin jetzt ehrlich gesagt zu faul, nachzurecherchieren, der wievielte Versuch dies nun genau ist, Perry Rhodan im Medium Comic zu etablieren. In meinem (lückenhaften) Gedächtnis komme ich mindestens auf fünf. Da wäre als erstes der wohl erfolgreichste Versuch der ersten in Italien produzierten PERRY-Reihe aus den 60er und 70er Jahren, die vor allem durch ihren psychedelischen Zeichenstil begeisterte. Dann gab’s da wohl mal ein Einzel-Album über die Konzils-Handlung, das ziemlich grottig gezeichnet war. Irgendwann um die Jahrtausendwende versuchte man es mit einer an Superhelden-Comics angelehnte Heftreihe mit einem deutlich verjüngten Perry Rhodan, die aber auch schnell wieder in der Versenkung verschwand. Schließlich wollte die bereits erwähnte Alligator Farm ab 2006 an den Erfolg der klassischen PERRY-Comics anschließen – bzw. ihn schlicht fortsetzen. Das Projekt hielt sogar ein paar Jahre (im Rahmen des Gratis Comic Tag 2011 habe ich ein paar Worte dazu verloren – und hatte sogar einen eher unrühmlichen Anteil daran) – musste dann aber auch irgendwann die Segel streichen.

Ich drücke die Daumen

Auch wenn es dem Franchise in letzter Zeit nicht mehr gelang, mich ernsthaft zu begeistern, bin ich durchaus geneigt, diesem erneuten Comic-Versuch mit Wohlwollen zu begegnen. Mitte Oktober werde ich daher im Bahnhofsbuchhandel meines Vertrauens nach dem ersten Band suchen und ihn hoffnungsvoll schmökern.
Ich werde berichten …

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