Schlagwort: Lesen

Die Woche: Winterschlaf

Letzte Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Ich bin und war stets ein Freund der beschaulichen Abgeschiedenheit im kleinen Kreise zwischen den Jahren. Eine kurze Winterruhe kommt mir daher durchaus gelegen – auch wenn ich sie mir selbstredend unter anderen Umständen gewünscht hätte.

Frohe Festtage!

Ich wünsche euch allen, dass ihr dennoch die bestmöglichen Fest- und Feiertage verbringen könnt. Kommt mir gut und gesund ins neue Jahr!

Erste Pläne 2021

Was das kommende Jahr so bringen wird, hängt natürlich sehr vom weiteren Infektionsgeschehen und unseren Bemühungen ab, dieses in den Griff zu bekommen. Große Reisepläne werden so oder so auf absehbare Zeit nicht gemacht.

Ich hatte bereits angedeutet, wieder etwas intensiver beim guten alten Perry Rhodan reinschmökern und ein wenig an seinem Jubeljahr teilhaben zu wollen. Außerdem hat mir das Schreiben im Zuge des NaNoWriMo so viel Spaß gemacht, dass ich sicher wieder einiges in die Tasten hauen werde. Und dann gibt es noch dieses Kinderbuch-Manuskript, das im nächsten Jahr höhere Weihen erfahren könnte.

Eine Twitter-Ankündigung aus dieser Woche hat bislang nur indirekt damit zu tun, aber wo ein Autor mit einem Kinderbuch auftaucht, gesellt sich womöglich bald ein weiterer hinzu.1 Ich werde berichten.

Neue und alte soziale Medien

Nicht unerwähnt bleiben soll der mehr oder weniger spontan in dieser Woche entwickelte Gedanke, eventuell im nächsten Jahr Goodreads zu verlassen und auf eine neue etwas schlankere Plattform zu wechseln. Der gute @myrkvid brachte in einem kurzen Twitter-Dialog Readng ins Gespräch. Das schaue ich mir eventuell mal an – oder halte nach weiteren Möglichkeiten Ausschau. Eventuell hat jemand von euch einen Tipp.

Merkwürdigerweise hat sich in dieser Woche Medium mit ein paar automatisierten Mails in mein Gedächtnis zurückgerufen. Ich finde diese Blog-Plattform durchaus interessant – und habe mich aus Spaß wieder eingeloggt und ein wenig umgeschaut. Da ich hier ein eigenes Blog habe, hat sie keinen gesonderten Mehrwert für mich. Entsprechend ist mein Profil dort auch leer – aber vielleicht habt ihr ja Tipps, wem man da so folgen könnte.

Schließlich habe ich mir aus Gründen (siehe oben) einen Twitch-Account zugelegt. Man muss mit der Zeit gehen.2

Und nun ein letztes Mal in diesem Jahr zu den beiden aktuellen Serienfolgen nebst

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Okay, zum Mandalorianer sage ich mal nix. Was für ein Hammer-Staffel-Finale für eine großartige Star-Wars-Serie, die einfach alles richtig macht! Nur die Zerstörung der Razor Crest werde ich nicht verzeihen.

Discovery beendet den Spiegeluniversums-Zweiteiler mit einer fetten TOS-Hommage und dem Abschied von Imperatorin Philippa Georgiou. Also zumindest aus dieser Serie. Kann es sein, dass sie in einigen Folgen etwas knauserig mit dem Budget sind? Ist mir hier wieder aufgefallen: nur ein, zwei Kulissen-Sets, kaum Außenszenen. Aber gut, ich mag das Mirror-Zeugs, insofern gefiel mir auch diese Episode.

Örwyrm

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(That time of the year …)3

Überüberüber-nächste Woche: Auf ein Neues!

––––––––––––
  1. Etwas weniger kryptisch: Der „Literarische Lloyd“ ist die Verlagsgründung eines Freundes, der dort sein Kinderbuch veröffentlichen wird. Da ich rein zufällig auch gerade ein entsprechendes Manuskript rumfliegen habe, sind wir im Gespräch.[]
  2. In drei, vier Jahren schaue ich mir dann auch mal dieses Tik Tok an.[]
  3. Und in diesem Jahr legen wir noch Enterprise Rock und Wonderful Deep Space Nine obendrauf.[]

Die Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Letzte Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Das wird jetzt kein fishing for nachträgliche birthday wishes1 – ich möchte mich lediglich in aller Öffentlichkeit der Tatsache stellen, in dieser Woche ein Jahr älter geworden zu sein. Aber das ist nicht das einzige Jubiläum, um das es hier gehen soll.

Zehn Jahre Reddit

Wie es der Zufall so wollte, hatte ich am Montag, nur wenige Tage vor meinem eigentlichen Wiegenfeste, meinen Cakeday bei Reddit. Und dann auch noch den zehnten. Traditionell nutzt man diesen Tag dort zum Karma-Farmen. Ich hatte mir tatsächlich vorgenommen, reichlich Zeugs zu posten – war dann aber doch zu träge. Lediglich ein flauschiges Hühnchen für r/aww war drin.

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Nun muss ich gestehen, auch sonst nie viel bei Reddit zu posten – passiv nutze ich diese Plattform hingegen recht intensiv. Entsprechend des von mir bevorzugten Themenspektrums stöbere ich vor allem in Subs, die sich um fantastische Geschichten aller Art drehen und bin dabei oft den textlastigen wie r/AskScienceFiction, r/DaystromInstitute oder r/FanTheories zugetan.

Wie ihr seht, setze ich voraus, dass alle ungefähr wissen, was Reddit ist – auch wenn es im deutschsprachigen Raum nicht sonderlich verbreitet scheint. Außer r/de gibt es meines Wissens kein nennenswert belebtes Sub in deutscher Sprache, oder? Man möge mich gern korrigieren und ergänzen.

Ohnehin bin ich stets an weiteren empfehlenswerten Subs interessiert. Tipps gern in die Kommentare.

Bescherung

Den Umständen entsprechend fand meine Geburtstagsfeier am Donnerstag in beschaulich kleinem Kreise statt.2 Es gab sehr schöne Geschenke, viele davon erwartungsgemäß lesbar – unter anderem die drei obersten aus meiner Goodreads-Leseliste.3

Ein paar Worte zu der großartigen Graphic Novel Rocky Beach, die darunter war: Ich muss gestehen, nie der große Fan von Hörspielen im Allgemeinen und der Drei Fragezeichen im Besonderen gewesen zu sein. Allein dank des Nachwuchses reichte mein Kenntnisstand aber aus, um diese Interpretation des Stoffes genießen zu können. Der Comic wagt einen Blick in die Zukunft der drei Jugend-Detektive und lässt sie im Erwachsenenalter noch einmal für ein Abenteuer zusammen kommen. Das gelingt Autor und Zeichnerin hervorragend. Die Zeichnungen sind großartig und die stimmige und düstere Geschichte über das Älterwerden ist sehr bewegend.

Rhodans Geburtstag naht

Mit dem Jahreswechsel rückt auch das Jubiläumsjahr der großen Raketenheftchen-Serie immer näher. Den Mitte Januar erscheinenden Jubiläumsband 3100 werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Bis dahin wollte ich noch ein wenig Vorarbeit leisten.

Nach eingehender Perrypedia-Recherche habe ich mir dann selbst folgende Leseliste überlegt: 3066 und 3067 sollen kurzweilige Haluter-Action bieten, das Aufreger-Heft 30724 darf natürlich nicht fehlen, eventuell 3083, um die Haluter-Handlung abzuschließen, 3087, da mir die Romane von Oliver Fröhlich zuletzt besonders gefallen haben, 3088, um künftig beim Gucky-Tag mitreden zu können5 – und schließlich mit 3099 den Abschluss des Handlungszyklus‘.

Cobra Kai! Cobra Kai! Cobra Kai!

Meine Serien-Überraschung des Jahres war die Karate-Kid-Fortsetzung Cobra Kai. Im Januar geht die schon in die dritte Staffel. Hier der erste Trailer dazu.

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DisneyMarvelStarWarsTVSerienKinofilmWahnsinn

Tja … und dann sind sie bei Disney ein wenig durchgedreht. Ich will hier gar nicht auflisten, was bei diesem Investortag alles angekündigt wurde, zumal vieles davon bereits bekannt war, gerüchteweise rumging oder schlicht erwartbar war. Ändert nichts daran, dass ich ziemlich aus dem Häuschen bin, vor allem in Sachen Ahsoka, Kenobi, Ms. MarvelFantastic Four, … ach, eigentlich alles.6 Schaut euch bei Interesse die Disney-Übersicht bei io9 an.

Doch nun zu den laufenden Serien und somit zur notwendigen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Beim Mandalorianer staune ich erneut, wie sehr es den Macherinnen und Machern der Serie gelingt, aus Folgen mit sehr schlichten Einzelplots eine derart großartige Gesamtgeschichte zu erschaffen. Die Folge dieser Woche ist eine ganz einfache Zwischenquest für die hoffentlich baldige Befreiung von Grogu.7 Auch wenn das neue Helden-Raumschiff8 schön in Szene gesetzt wurde, vermisse ich die Razor Crest allerdings sehr.

Die geballte Ladung Fanservice gab es diesmal bei Discovery: die „historische“ TNG-Uniform, die Erwähnung der Kelvin-Zeitlinie und vor allem die Rückkehr in das Spiegeluniversum haben mir sehr zugesagt. Ich bin da voll bei Herrn R Punkt und seinem Tagebucheintrag und kann das Gemecker bei Robots & Dragons nicht ganz teilen. Dennoch eine lesenswerte Rezi mit nützlichen Hintergrundinfos.

Örwyrm

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(System geht immer!)

Nächste Woche: Winterschlaf

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  1. naja, ein bisschen vielleicht[]
  2. Wobei das auch unter anderen Umständen der Fall gewesen wäre. Große Geburtstagspartys sind nicht so meins. Obwohl ich die zu meinem 40. in angenehmer Erinnerung habe. Lang ist’s schon wieder her.[]
  3. Was sagen wir eigentlich dazu, dass Goodreads seine Verbindung zu Twitter kappt? Bisschen doof finde ich das ja schon. Verlangt Twitter inzwischen Geld für die Schnittstelle? Haben Amazon und Twitter sich verkracht? Naja, mir soll’s letztlich egal sein.[]
  4. Das vermeintliche Ableben des Ilts soll ja einiges an Unmut in der Lesendenschaft ausgelöst haben.[]
  5. Der war nämlich gar nicht tot.[]
  6. Bin ich ein kritikloser Fanboy? Ja, ich bin ein kritikloser Fanboy![]
  7. Der erstmals überhaupt nicht in einer Folge vorkam, oder?[]
  8. das eigentlich ein ganz altes ist[]

Die Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Letzte Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Es ist Advent, meine Lieben! Und ich muss gestehen, dass mich die damit verbundene besinnliche Stimmung noch etwas mehr erfreut, als in „normalen“ Jahren ohnehin schon. Aber damit bin ich sicherlich nicht alleine.

Erstmals ohne Lego

Wer mir schon länger bei Insta, Twitter und Co. folgt wird sich dieser Tage womöglich gewundert haben, wo denn die Lego-Star-Wars-Adventskalender-Fotos bleiben.1 Tja, es war mir nach all den Jahren etwas über. Die Modelle glichen sich dann doch immer öfter2 und vor allem: Wo soll man das alles hinstellen? Denn für die Kiste aufm Dachboden will ich das Steckspielzeug nun auch nicht erwerben. Da liegt schon genug.

Teleskop muss warten

Auch meine angekündigte Einsteiger-Teleskop-Recherche fehlte diese Woche – zumindest wurde sie einstweilen verschoben. Zum einen werde ich entgegen meiner ursprünglichen Planung den Erwerb ins kommende Jahr verschieben.3 Und zum anderen war ich mit der Nachbereitung und Verbreitung meiner NaNoWriMo-Bemühungen beschäftigt.

Raketenmärchen

An dieser Stelle keine großen Worte dazu, schließlich habe ich die Präsentation der beiden Raketenmärchen verbloggt.

Freude über Freundebuch

Was mich diese Woche sehr gefreut hat: Mein guter alter Freund Ace Kaiser hat sein erstes4 Buch veröffentlicht.

Hat meinereiner natürlich sofort bestellt – und falls ihr Lust auf pseudohistorischen Steampunk habt, dann fragt die Buchhandlung eures Vertrauens doch mal nach „Die St. Petersburger Eröffnung“ von Alexander Kaiser.

Mobile Spiele

Dass ich es als alter Gaming-Noob5 höchstens ab und zu mal mit Handyspielen hab, erwähnte ich bereits. Der großartige Herr R Punkt6 teilt diese Leidenschaft und empfahl unlängst Polytopia.

Beeinflussbar wie ich bin habe ich mir das gleich angeschaut und durchaus für nett befunden. Rundenbasierte Entwicklungs-Strategie-Spiele7 dieser Art – also ganz ähnlich wie Age of Empires und Co. – sagen mir ohnehin zu. Antiyoy war auf dem mobilen Endgerät bislang immer mein Favorit in der Kategorie.

Polytopia ist aber nicht ganz so minimalistisch und variiert das Grundprinzip ein ganz klein wenig, wodurch es durchaus ein etwas anderes Spielerlebnis ist. Da bleibe ich wohl einstweilen dran.8

Kommen wir zum TV-Serien-Teil und der obligatorischen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Trotz obiger Spoilerwarnung halte ich mich in Sachen Mandalorianer besser zurück und fasse mich kurz. Der Fanservice in dieser Folge war ausreichend angekündigt worden, weswegen er mich nicht vom Hocker gehauen hat. Nett war er trotzdem.9 Viel spannender ist, dass die Metahandlung nun ihre dramatische Wendung erfahren hat. Das Opfer, das dabei gebracht wurde, schmerzte mich aber sehr.

Discovery bot eine amüsante und actionreiche Einzelepisode, in der die Crewmitglieder etwas glänzen durften. Vor allem die Raumkampf-Sequenz mit Detmer und dem Andorianer am Steuer von Books Raumschiff10 hat mir sehr gut gefallen. Der Scherz mit Sarus Suche nach seinem Make it so! ist etwas in der Übersetzung verloren gegangen, ebenso das genderneutrale Pronomen von Adira. War dennoch beides gut. Tillys XO-Rolle hat entgegen erster Befürchtungen ganz gut funktioniert. Kann so bleiben.

Örwyrm

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(Pump auf die Marmelade! Ja, so alt bin ich schon.)

Nächste Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

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  1. Oder auch nicht. Als wäre ich der einzige, der dergleichen postet.[]
  2. Juhu! Noch ein Mikro-Millennium-Falke![]
  3. Im Weihnachtsbudget gab es einige kurzfristige Umschichtungen.[]
  4. Also, so richtig mit Verlag und so – als Self-publisher und auf den diversen Fanfiction-Plattformen hat er natürlich schon einiges an Lesestoff unter die Leute gebracht.[]
  5. Meine Karriere: C64, Tetris aufm Gameboy, Age of Empires und ein Jahr WoW. Das war’s im Groben.[]
  6. Hurra! Er setzt seine Tagebuchbloggerei fort![]
  7. Nennt man das so?[]
  8. Nachdem ich „High Rise“ wegen seines hohen Suchtpotentials fürs erste vom Telefon entfernen musste.[]
  9. Klärt ja endlich neu-kanonisch das Schicksal einer seit Ewigkeiten beliebten Figur.[]
  10. Hat das Teil eigentlich einen Eigennamen?[]

Die Woche: Gast-Katze, NaNoWriMo, neues Format

Immer wieder Sonntags

Ab sofort blicke ich an dieser Stelle allwöchentlich1 auf die jeweils vorangegangenen sieben Tage und plaudere darüber, was ich so alles verkonsumiert2 und erlebt habe.3

Dieses neue Format soll nun nicht komplett mein Lesetagebuch, mein Bingetagebuch und die Fundsachen ersetzen, sondern sie vielmehr ergänzen – wird es zu einem guten Teil vermutlich aber doch tun. Wie auch immer.

Blog-Tagebuch

Bereits vor zwei Wochen ging der wunderbare Herr R Punkt mit seinem Blog-Tagebuch an den Start, verbunden mit der unverhohlenen (Auf-)Forderung, es ihm gleichzutun. Wie so oft tun Flöhe, die der Herr mir ins Ohr setzt, ihre Wirkung – und da sind wir nun.

Am Niederschreiben des Erlebten versuche ich mich immer mal wieder mit einiger Begeisterung, habe bisher aber nie die Muße für das regelmäßige und dauerhafte Führen eines Tagebuchs aufgebracht – egal ob heimlich oder öffentlich. Aktuell hat eine Handvoll Briefpartner darunter zu leiden.4 Aber in dieser wöchentlichen Form probiere ich es gern auch noch einmal – ist ja schließlich ein altehrwürdiges Blogformat.5

Gast-Katze und Home-Office

Aus Gründen werden die Werktage aktuell wieder vorwiegend daheim verbracht. Das hat auch die Nachbarskatze mitbekommen, die seit einigen Wochen regelmäßig bei uns zu Gast ist.6 Sie kommt nun noch häufiger und macht es sich gemütlich.

NaNoWrimo und Schreibrekorde

Das Zentrum meiner Freizeitgestaltung nimmt in diesem Monat der NaNoWriMo ein. Als alter Hobby-Autor nehme ich an diesem traditionsreichen Schreibevent gelegentlich und mit regelmäßiger Erfolglosigkeit teil – so man es nur an den Zahlen bemisst.

Spaß macht mir das Ganze immer – und dieses Mal scheinen zudem einige meiner Rekorde zu purzeln. Von den geforderten 50.000 Wörtern werde ich auch an diesem 30. November weit entfernt sein.7 Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich erstmals wirklich jeden Tag ein paar Sätze in die Tasten haue – und ich habe bereits jetzt sowohl meinen bisherigen Höchstwert übertroffen als auch die bislang nie erreichte Fünfstelligkeit gerissen.

Am Ende des Monats werde ich – so alles in dem Tempo weitergeht – zwei fertige Raketen Märchen8 vorstellen können, in denen ich klassische Märchenplots in einem Retro-SF-Szenario angesiedelt habe.9

Rhodan und Eschbach

Seit im Februar des Jahres 2019 Heft 3000 erschienen ist, lese ich wieder mehr oder weniger regelmäßig Perry-Rhodan-Zeugs.10 Zwar habe ich meinen damaligen Plan, die Erstauflage „in Echtzeit“ zu verfolgen, nicht einhalten können. Spätestens seit der Lektüre des großartigen Eschbach-Romans picke ich mir wieder regelmäßig einzelne Hefte des aktuellen Handlungszyklus‘ raus und lese diese mit wachsendem Genuss.

Aktuell stecke ich gerade in dem Vierteiler von Christian Montillon,11 in dem der gute Perry endlich auf die – mal wieder – verschollene Erde12 trifft. Gefällt mir richtig gut. Vor allem, was die Darstellung der Charaktere angeht.

Kann es sein, dass sich die schriftstellerische Qualität seit „meiner Zeit“13 deutlich verbessert hat? Oder bilde ich mir das ein? Jedenfalls finde ich alle Figuren in Montillons Vierteiler sehr gelungen und deutlich tiefgründiger als die Pappkameraden, die ich von vor 20 Jahren so in Erinnerung habe. Dabei sei ausdrücklich die terranische Politik und Öffentlichkeit als Protagonist einbezogen, an deren Darstellung die Autorinnen und Autoren früher stets grandios gescheitert sind. Das scheint mir aktuell deutlich besser zu gelingen.

Die Metahandlung dieses Zyklus‘ hingegen vermag mich gerade nicht so vom Hocker zu reißen. Weswegen ich auch keine Probleme damit habe, stets etliche Romane zu überspringen. Nach 3053 werde ich mir wohl 3058 vornehmen – und bin dann für Tipps offen. Den nächsten Jubiband im Januar wollte ich eigentlich wieder zum Erscheinungszeitpunkt lesen. Mal schauen, ob ich da hingehopst komme.

Eine Anmerkung in dem Zusammenhang noch zu Eschbach. Ich hatte kürzlich seine beiden Gastromane aus den 2800ern nachgelesen und war erstaunt, wie sehr die beiden Hefte die aktuelle Metahandlung vorwegnahmen.14 Bestätigt meinen Verdacht seit Band 3000, dass man das in wenigen Heften hätte abfrühstücken können.

Kobras, Kronen, Captains und Barbaren

Schnell noch zum Bewegtbild-Konsum der letzten Tage und Wochen.15 Nach langem Zögern endlich in Cobra Kai reingeschaut, der leicht verspäteten Nachfolgeserie der Karate-Kid-Filme aus den 80ern. Und ich muss sagen: Ich bin total begeistert! Richtig witzig und geistreich das Ganze. Hätte ich nicht gedacht. Schaut’s euch an! Im Januar kommt schon Staffel drei.

Zu The Crown muss glaube ich nichts weiter gesagt werden. Ihr habt die frische vierte Staffel sicher alle schon durch. Unverändert großartig.

Dann hatte ich vor, endlich die Star-Trek-Doku The Captains von und mit William Shatner zu gucken – und musste nach wenigen Minuten wieder ausschalten. Das ist ja unerträglich, wie Shatner Interviews führt. Warum quatscht der Patrick Stewart alle zwei Sätze dazwischen?

Noch schlimmer ist diese Barbaren-Nummer bei Netflix. Nach dem ersten Trailer hatte ich mir davon noch eine unterhaltsame Umsetzung des Teutoburger-Wald-Themas wenigstens auf Vikings– oder Rome-Niveau erhofft. Historische Akkuratesse hätte ich da nicht einmal erwartet. Aber: Alter, ist das schlecht! Übelster-Laiendarsteller-Trash, der das geringe Budget kaum verhehlen kann. Die Darstellung der Römer-Seite ist der einzige kleine Lichtblick. Aber die Haitabu-Cosplayer, die die Germanen darstellen sollten … Puha!

Wars und Trek

Der Mandalorianer muss leider noch eine Einzelabenteuer-Runde drehen, ehe er den Jedi 16 näher kommt. In dem Abenteuer steckt dann aber doch mehr Metahandlung, als man erst erwartet hatte. Und sie haben das böse M-Wort (fast) genannt. Dachte eigentlich, dass das aus dem Star-Wars-Sprachschatz verbannt sei. Egal! Mir gefällt die Serie ungebrochen gut, gerade weil sie die Wage zwischen Metahandlung und Einzel-Action-Abenteuern gut hinbekommt.

Bei Discovery kriegen sie diesbezüglich auch langsam die Kurve. Wobei ich der Serie schon von Anfang an sehr wohlgesonnen bin. Entsprechend haben mir sowohl die nun freischwebenden Warpgondeln der Discovery als auch die Super-Kommunikatoren mit Holo-Pads und eingebautem Transporter17 sehr gefallen. Gleiches gilt für den Nostalgie-Gag der Woche – die selbstdichtenden Schaftbolzen – und die dicke Katze. Besonders mag ich übrigens Books Raumschiff, das diesmal ordentlich in Szene gesetzt wurde. Und ich bin extrem gespannt, was es mit den Aussetzern der Imperatorin auf sich hat.

Örwyrm

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(Ohrwurm der Woche ist derselbe wie an jedem Mandalorianer-Wochenende)

Nächste Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

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  1. Bin selbst gespannt, wie konsequent ich das durchziehen werde.[]
  2. gelesen, geguckt, gemampft[]
  3. So ich es denn für berichtenswert halte und im weitesten Sinne dem Eskapismus zuordnen kann.[]
  4. Spaß. Tatsächlich mögen die das glaube ich ganz gern.[]
  5. Da fällt mir ein: Habe lange kein Stöckchen mehr aufgenommen beziehungsweise geworfen.[]
  6. Unter wohlwollendem Mitwissen der betroffenen Nachbarn versteht sich.[]
  7. Dass man sich auf der offiziellen Seite das persönliche Schreibziel nun auch niedriger setzen kann, hatte ich erst später erkannt.[]
  8. Bin mir bei der Schreibweise noch uneins. Doch lieber in einem Wort? Oder mit Bindestrich?[]
  9. Zugegeben keine neue Idee – das Schreiben macht aber Spaß.[]
  10. Meinen an dieser Stelle üblichen Disclaimer, dass ich einst begeisterter Fan und Leser war, der mit Band 2200 ausgestiegen aber nie so recht losgekommen ist, müsst ihr euch einfach dazudenken.[]
  11. also die Hefte 3050, 3051, 3052 und 3053[]
  12. Führt da einer Buch, wie oft das in der Serie bislang passiert ist? Das erste Mal war der Schwarm in den 500ern, oder? Allerdings wurde da gleich das ganze Sonnensystem versetzt, das gilt vermutlich nicht. Dann wohl doch erst der Mahlstrom der Sterne in den 600ern, was?[]
  13. vor allem zwischen den Heften 1800 und 2200[]
  14. Zeitsprung in eine unangenehme Zukunft, in der die Helden der Handlungsgegenwart nur noch Legenden sind und offiziell sogar als Schurken dargestellt werden.[]
  15. In dieser ersten Ausgabe will ich mal etwas weiter zurückblicken.[]
  16. Vor allem einer ganz bestimmten, die sogar schon namentlich erwähnt wurde.[]
  17. Woher weiß der eigentlich, wohin man will?[]

Lesetagebuch: Perry Rhodan von Andreas Eschbach

Andreas Eschbachs Roman Perry Rhodan – Das größte Abenteuer erschien bereits im Jahr 2019. Bald darauf schon preisgekrönt1 wurde er auch über das Rhodan-Fandom hinaus hoch gelobt.

Dem gehöre ich – ich habe es oft genug betont – längst nicht mehr so intensiv an wie ehedem. Dennoch hat mich die Idee eines Prequel-Romans zur Serie aus der Feder eines professionellen Autors durchaus interessiert. Aus Gründen2 hat es ein gutes Jahr gedauert, ehe ich wirklich zugeschlagen und das Buch verschlungen habe.

Was zuvor geschah

Um den Roman zu verstehen, ist es unumgänglich, ein paar Worte über die Serie Perry Rhodan und ihren Titelhelden zu verlieren. Das habe ich auf der Tonspur bereits etwas ausführlicher getan. Und zwar in unserer aktuellen Podcast-Sendung:3

Eskapedia Episode 9 – Retrotrip: Perry Rhodan

An dieser Stelle dazu nur ein, zwei Sätze: Band 1 der Perry-Rhodan-Serie erschien im Jahr 19614 und hatte die erste Mondmission5 sowie den ersten Kontakt mit Außerirdischen6 zum Inhalt. Die über 3.000 Folgehefte schildern bis heute die äonenlange Zukunftsgeschichte der Menschheit und ihres inzwischen unsterblichen Titelhelden.

Doch nun zum Inhalt des Buches selbst. Daher die obligatorische

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Perry Rhodan trifft Forrest Gump trifft Skinny Norris

Erzählt wird die Geschichte des Titelhelden Perry Rhodan von seiner Geburt und Kindheit in einem beschaulichen Örtchen in Connecticut – inklusive einiger Angaben zu seinen Vorfahren, denn natürlich ist die Familie Rhodan deutscher Abstammung7 – bis zum Auftakt seines „größten Abenteuers“, wie es in den ersten zehn Bänden besagter Romanheftserie beschrieben ist. Hierbei stützt sich Eschbach auf die zahlreichen diesbezüglichen Hinweise, Anmerkungen und Rückblenden, die über die Jahrzehnte8 in der Serie und ihren Neben-Publikationen angefallen sind. Durch seine sehr sorgfältige Recherche – Eschbach ist erklärter Fan der Serie – ist ein durchaus „kanonischer“ Text entstanden, der die jungen Jahre des Helden erstmals komplett und zusammenhängend darlegt.

Dabei gelingt es Eschbach, die über die Jahre von unterschiedlichsten Autoren teilweise ans Absurde grenzenden Schnipsel9 in eine schlüssige und stimmige Vita zu gießen. Das hat dann seine schwächeren Momente wie das Kinderabenteuer im Drei-Fragezeichen-Stil, bei dem der kleine Perry fälschlich eines Diebstahls bezichtigt wird, hinter dem eigentlich ein schurkischer10 Skinny-Norris-Verschnitt steckt – aber auch etliche Höhepunkte, wie seinen Karriereweg zum Astronauten, seine Zeit in Vietnam und seine Begegnung mit Dr. Martin Luther King Jr.

Man sieht: Eschbach hat offensichtlich nicht die geringste Scheu, Perry die volle Forrest-Gump-Packung zu verpassen – und das ist auch gut so! Es ist eine wahre Freude, ihn auf alle Figuren unserer Historie treffen zu lassen, die in dem Zeitabschnitt irgend möglich sind.

Spannende Parallelhistorie

Parallel zu Rhodans Lebenslauf entwickelt der Roman die historischen Ereignisse einer Welt, die ausgehend vom Zweiten Weltkrieg nicht auf Armstrongs Mondlandung 1969 hinauslaufen, sondern auf Rhodans Mondlandung im Jahre 1971.

Über weite Strecken bleibt diese Historie von der unseren kaum unterscheidbar – außer, dass es hier eben einen Perry Rhodan aus Manchester (CT) gibt, der seinen Weg vom Sohn eines Elektronikhändlers zum Flieger-Ass der US Air Force geht.

Die Abspaltung von unserer Zeitlinie erfolgt zunächst behutsam. So landet der Weltraum-interessierte Rhodan nämlich nicht bei der NASA, sondern bei einem geheimen – und fiktiven – Weltraumprojekt der Air Force, aus dem schließlich – ohne Scherz! – die US Space Force11 wird.

An der Stelle nutzt Eschbach die wunderbare Gelegenheit, historische Figuren – allen voran die NASA-Astronauten jener Zeit – mit dem fiktiven Personal der ersten Rhodan-Hefte zu vermischen, was dem geneigten Altleser und Raumfahrtenthusiasten12 eine wahre Freude ist.

Die endgültige und offensichtliche Abspaltung der Zeitlinien setzt Eschbach an das Ende des Jahres 1968, indem er die Apollo-8-Mission zur ersten Umrundung des Mondes tragisch scheitern lässt. Das Ergebnis ist der Abbruch der NASA-Bemühungen und die Übernahme durch die Space Force, die ihr geheimes Weltraumprojekt mit erhöhten Mitteln fortsetzen und nur wenige Jahre nach dem geplanten NASA-Start mit einem eigenen Mondflug zu einem erfolgreichen Abschluss bringen kann. Dabei gelingt es Eschbach, die Abläufe dieser drei Jahre sehr schlüssig so zu beschreiben, dass der 1961 in Heft 1 beschriebene technologische und weltpolitische Zustand nun deutlich glaubhafter erscheint als zuvor.

So ist die „Asiatische Föderation“ der damaligen Hefte nun eine schlichte Allianz aus der VR China und Nordkorea und auch der dort für 1971 vorhergesagte internationale NATO-Geheimdienst klingt auf einmal viel realisitischer. Die US-Raumstation FREEDOM I wirkt als vorweggenommenes Skylab aus einer Saturn-V-Stufe auf einmal gar nicht mehr so abwegig, genau wie Rhodans STARDUST-Mondrakete die nun als „Saturn VI“ daherkommt – eine modifizierte Saturn-V-Rakete mit einem atomaren Triebwerk in der zweiten Stufe.

Dankenswerterweise endet das Buch nicht unmittelbar mit dem Start der Mondrakete und den Ereignissen des ersten Heftes. Eschbach erzählt die Geschichte im gleichbleibenden Stil ungefähr bis zum Beginn von Heft zehn weiter. Dabei hat er einerseits die Möglichkeit, Behauptungen der Originalserie, die nicht zu seiner Vorgeschichte passen, einzuordnen und kann andererseits ein weiteres zentrales Thema der ursprünglichen Perry-Rhodan-Handlung13 aufnehmen – nämlich die Abwendung des Atomkriegs und die Einigung der Menschheit.

Der erste Kontakt mit den außerirdischen Arkoniden führt dank Rhodan dazu, dass die fortschrittliche Technologie der gesamten Menschheit zugute kommt und nicht nur einem der damaligen Machtblöcke. Mit diesem versöhnlichen Aspekt und dem Ausblick, dass Rhodan die so vereinte Menschheit nun zu den Sternen führt, endet das Buch – und lässt nicht nur Altleserinnen und Altleser der Serie begeistert zurück. Zumindest ging es mir so und man liest allüberall ähnliches.

Wozu das Ganze?

Dass dieser Roman ganz offensichtlich sowohl dem Autoren als auch einer großen Zahl Leserinnen und Lesern einen Heidenspaß bereitet hat, ist selbstverständlich eine völlig ausreichende Existenzberechtigung desselben. Dennoch erfüllt er darüber hinaus einige weitere Funktionen, die ihn bedeutsam machen.

Charakterbildende Maßnahme

Der Titelheld der Serie steht in der Tradition ganz klassischer Pulp-Weltraumhelden des 20. Jahrhunderts: Buck Rogers, Flash Gordon, John Carter, Captain Future und wie sie alle heißen. Diese Herren zeichneten sich oft durch verhältnismäßig oberflächliche Charaktereigenschaften aus, die sich darauf beschränkten, perfekt, unfehlbar und unbesiegbar zu sein.

Entsprechendes gilt für den Perry Rhodan der ersten Hefte, was es auch späteren Autorinnen und Autoren oft schwer gemacht hat, den Knaben charakterlich zu fassen – was mit Nebenfiguren oft besser gelang.

Ich zumindest rechne es Eschbach sehr hoch an, dass er Rhodan mit dieser ausführlichen Ursprungsgeschichte ordentlich Charakterschärfe verpasst hat – die mittlerweile offenbar von den Heftautorinnen und -autoren berücksichtigt wird. Kann aber auch sein, dass ich dieses erneuerte Rhodan-Bild bei der Lektüre aktueller Hefte jetzt einfach immer im Hinterkopf habe.

Moderner Rückblick auf die Wurzeln

Außerdem macht dieses Buch etwas, was bei den einschlägigen Superheldencomicserien von Marvel und DC eine regelmäßige Übung ist: Die Neuerzählung und Neuinterpretation der Origin-Geschichte des jeweiligen Helden. Das ist wichtig, da hier die grundlegende Motivation der Hauptfigur angelegt ist, was hin und wieder der Leserschaft in Erinnerung gerufen und auf ihre aktuelle Lebenswirklichkeit übersetzt werden muss.

Das tut dem ollen Rhodan durchaus gut. Zudem die Ursprungsgeschichte nicht nur in zetgemäßerem Gewand neu erzählt wird. Eschbach versucht auch, einige Kinken auszuwetzen, die schlicht der Tatsache geschuldet sind, dass die ersten Hefte ein Kind der westdeutschen 50er Jahre sind und ganz selbstverständlich als „Schundheft“-Serie konzipiert war.14

Zur moderneren Erzählweise gesellt sich also noch ein klein wenig Tiefe15 und historische Glaubwürdigkeit – alles in Maßen versteht sich. Schließlich bleibt das Ganze eine fantastische Abenteuergeschichte. Gewürzt mit der notwendigen Menge Fanservice16 ergibt sich ein wunderbarer runder Roman – der außerdem eine große Bereicherung für die gesamte Serie darstellt.

Und sollten wir irgendwann endlich unsere wohlverdiente Netflix-Perry-Rhodan-Serie bekommen, hoffe ich doch stark, dass die erste Staffel auf diesem Buch basieren wird.

––––––––––––
  1. Es gab den Kurd Laßwitz Preis – auf den hat Eschbach aber ohnehin ein Abo.[]
  2. Mir war lange Zeit der eBook-Preis schlicht zu hoch. Ohne daraus jetzt ein Thema machen zu wollen: Aber ich habe es nicht eingesehen, für eine Leselizenz des schieren Textes den vollen Hardcoverpreis zu zahlen. Erst bei erscheinen des Taschenbuchs hatte der Verlag sich erbarmt, auch den eBook-Preis zu senken – da habe ich dann zugegriffen.[]
  3. Lauschet![]
  4. also acht Jahre vor der tatsächlichen Mondmission[]
  5. In jener Welt fand sie 1971 statt.[]
  6. Auf den müssen wir hier noch warten. Also zumindest offiziell.[]
  7. Genaugenommen aus Bayern, wo die Rodens Bergbauern waren. Oder so.[]
  8. Inzwischen bald sechs an der Zahl.[]
  9. So ist der junge Rhodan aus Gründen während der 68er-Studentenunruhen in Paris, trifft auf Daniel Cohn-Bendit und verkloppt den dortigen Polizeichef.[]
  10. und selbstredend der Unterschicht entstammender[]
  11. Jaha! Die hat nämlich 1961 die Perry-Rhodan-Serie erfunden. Trump ist voll der Nachmacherix![]
  12. mir[]
  13. neben der akkuraten Darstellung der (Pseudo-) Technologie, inklusive aller  Raumschiffe, Triebwerke und Waffensysteme[]
  14. Was ich nicht im Mindesten abwertend meine. Romanhefte waren vor allem damals reine Gebrauchsliteratur, die nach der Lektüre im Zug wie eine ausgelesene Tageszeitung im Müll verschwanden. Ja, Perry Rhodan hatte immer einen etwas höheren Anspruch – weswegen die Serie auch bis heute existert. Dennoch liegt der Fokus nun mal auf der kurzfristigen Unterhaltung.[]
  15. So thematisiert Eschbach durchaus angemessen das Thema „Rassentrennung“ in den USA und zieht es sogar als einen von mehreren roten Fäden durch die gesamte Handlung. Warum er gleichzeitig die Geschlechterungerechtigkeit der Handlungszeit fast vollständig unerwähnt lässt, bleibt mir allerdings ein Rätsel.[]
  16. Nehmen wir nur die kleine Begegnung mit Atlan in Paris, die nur der wahre Kenner überhaupt wahrnimmt. Wobei mich etwas störte, dass der alte Arkonide sonst keinen Auftritt hat. Hatte er nicht mal behauptet, den jungen Rhodan vor dessen Mondmission „getestet“ zu haben? Und war er nicht auch – in Verkleidung natürlich – an der Entwicklung des Atomtriebwerks der STARDUST beteiligt? Naja, man kann nicht alles haben.[]

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