Sie ist wieder da! Ab sofort wird bei Lauter&Leise die allwöchentliche Montagsfrage in den Raum gestellt. Es beginnt mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Die Frage lautet: „Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“
Ein Blick auf Bücherstapel und Regale
Da ich immer viel parallel lese, erlaube ich mir, in jeder Kategorie drei Bücher zu nennen.
Gerade gelesen:Futu.re von Dmitry Glukhovsky (hat mir überhaupt nicht gefallen), die Karl-May-Anthologie Reiten Wir! herausgegeben von Alexander Jahnke (hat mir sehr gut gefallen) und der Comic-Sammelband Onkel Dagobert, sein Leben und seine Milliarden von Don Rosa (grandios!)
Aktuell auf dem Kindle:Harry Potter und die Kammer des Schreckens von Joanne K. Rowling (lese die Reihe tatsächlich zum ersten Mal und bin begeistert), Der Lange Kosmos von Terry Pratchett und Stephen Baxter (der Abschlussband des von mir sehr geschätzten Parallelwelt-Epos der beiden Großmeister) und die Positiv-Utopie-Anthologie Hieroglyph: Stories and Visions for a Better Future herausgegeben von Ed Finn und Kathryn Cramer (ich hab die ewigen Dystopien nämlich langsam über)
Auf jeden Fall als nächstes dran:Das Teemännchen von Heinz Strunk (auch wenn es sich oft um dieselben autobiografischen Themen dreht, schätze ich das Halfpap’sche Werk sehr), Der Fall von Gondolin von J.R.R. Tolkien (hoffentlich diesmal mehr wie Die Kinder Hurins und weniger wie Beren und Luthien) und Roma Nova von Judith C. Vogt (Römer im Weltraum? Da bin ich dabei!)
Das Buchfresserchen stellt allwöchentlich die Montagsfrage in den Raum. Heute möchte ich da erstmals auch drauf antworten. Die Frage lautet nämlich: „Von manchen Buchreihen gibt es eine Comic-Version. Ist das etwas, das dich interessiert oder findest du es überflüssig?“
Das interessiert mich
Dass ich ein großer Freund der Neunten Kunst bin, ist hinlänglich bekannt. In den meisten Fällen schätze ich es außerdem sehr, wenn Geschichten aus anderen Medien in diese Kunstform übertragen werden. So auch bei Buchreihen. Das gelingt wohlgemerkt nicht immer – aber mein Interesse ist grundsätzlich erst einmal vorhanden, sodass ich in einem solchen Fall immer zugreife.
Gelingt …
In den meisten Fällen war ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Beispiele für die gelungene Medientransformation gibt es in meinen Augen unter anderen aus #Zamonien, von der #Scheibenwelt und aus dem Hause #Tolkien: der prachtvolle Doppelband zu Walter Moers‘ Die Stadt der Träumenden Bücher, die beiden Scheibenwelt-Comics (meines Wissens gibt es da bislang nur Mort und Wachen! Wachen!), die Comicversion des kleinen Hobbit, die #Comics zu den ersten drei (?) Per Anhalter durch die Galaxis Büchern und die sehr empfehlenswerte Graphic Novel zu Sven Regeners Herr Lehmann. Es sind wohlgemerkt alles Beispiele, bei denen ich die Bücher vorher gelesen habe. Sie haben mir in unterschiedlichen Qualitätsabstufungen Visualisierungen geliebter Szenen und Geschichten geboten und selbige gekonnt in das andere Medium übertragen.
… nicht immer
Beispiele, die ich nicht so gelungen fand, sind unter anderem die Game of Thrones Comics (da hat mich vermutlich auch die großartige TV-Visualisierung schon ausreichend bedient) und die Comics zu Stephen Kings Der Dunkle Turm. Gar nicht mal, weil sie qualitative Mängel hätten – sie haben mich einfach nicht fesseln und bei der Stange halten können. Ambivalent ist meine Haltung – wie immer – bei Perry Rhodan. Die größte #ScienceFiction-Romanheftserie der Welt hat sich ja auch öfter mal im Medium Comic versucht, was selten grandios (die ollen Schwarz-Weiß-Atlan-Comics aus den 70ern) und meistens nur so mittel war. Aber das wäre Thema für einen eigenen ausführlichen Artikel.
Ich weise hin und wieder darauf hin, dass ich der Meinung bin, in mir mindestens einen Roman schlummern zu haben. Seit 2012 ist auch ein #Kinderbuch dabei, das jetzt endlich raus muss. Ich hab’s versprochen.
Dieses Jahr muss das Manuskript werden
Inhalt und Titel der Geschichte sind zu diesem Zeitpunkt noch geheim. Ich werkel gemeinsam mit Töchterlein an dieser Idee schon seit gut sechs Jahren herum. Ein erstes Kapitel ist bereits in der Anfangszeit entstanden und blieb dann lange liegen. Nach ein paar wenig ertragreichen Anläufen, die Geschichte wieder voranzubringen, hatte ich meiner Tochter und mir Ende 2017 schließlich versprochen: In einem Jahr werde ich ein fertiges Manuskript vorliegen haben. Dieses Jahr ist nun zur Hälfte rum.
Hilfreiche Leidensgenossen
Ich bin tatsächlich recht gut vorangekommen. Für meine Verhältnisse schreibe ich zur Zeit sogar relativ viel, jede Woche kommen ein paar Zeilen hinzu. Eine große Hilfe sind dabei zwei Schicksalsgenossen, die mit ähnlicher Schreibgeschwindigkeit gesegnet sind und bei ihren jeweiligen Projekten ebenfalls etwas Motivation benötigen. So rief ich mit dem wunderbaren Robert Anfang des Jahres den „bookbattle2018″ aus, bei dem wir allwöchentlich unseren Wordcount vergleichen – ich bei meinem Kinderbuch und er bei seinem, das auf den schönen Namen Pelipontalus hört. Hinzu gesellte sich der nicht minder formidable Wortwerken, mit dem ich bereits im November letzten Jahres einen hübschen kleinen Schreib-Zweikampf im Rahmen des NaNoWriMo ausgefochten habe. Wir drei bilden seit einiger Zeit einen Schreibzirkel, der vielleicht „Der altehrwürdige Orden vom weißen Blatt Papier“ heißt – vielleicht aber auch nicht.
Die Schreibblockadebrigade
Ob unser kleiner Zirkel jemals einen Namen erhält – und falls ja, welchen – ist noch Gegenstand intensiver Erörterungen. Unabhängig davon sind wir aber bereits sehr fleißig dabei, uns gegenseitig bei unseren Schreibprojekten und -Ideen zu unterstützen und zu motivieren. Der gute Wortwerken hat uns dazu ein Slack eingerichtet, was wirklich eine feine geschlossene Online-Arbeitsplattform ist, die von überall her (Desktop wie mobil) gut erreichbar und nutzbar ist. Unabhängig von besagtem Kinderbuch hat mich das meinem alten Hobby generell wieder etwas näher gebracht. Es sprießen und gedeihen wieder weitere Ideen, die irgendwann vielleicht auch mal in konkrete Geschichten überführt werden. Kann ich also nur empfehlen. Jemand Lust mitzumachen?
Ideen-Wiki
Bei der Gelegenheit möchte ich noch kurz von meiner Rückkehr zu Evernote berichten, zu der mich Ron mit seiner kürzlichen Lobhudelung dieses Notizen-Tools animiert hat. Seit ein paar Wochen fange ich wieder an hier Story-Ideen festzuhalten, bei denen ich bisher immer zu faul war, sie irgendwo zu notieren. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, die einzelnen Notizen wie in einem Wiki miteinander zu verlinken. Erweist sich als sehr hilfreich – und kann ich ebenfalls nur empfehlen.
Aber nun entschuldigt mich, ich habe ein Kinderbuch fertig zu schreiben.
Nach vier langen Jahren der Abstinenz waren wir endlich wieder dort zu Besuch und haben es uns eine Woche lang gutgehen lassen.
Osterferien an der Ostsee
Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist grundsätzlich ein lohnendes Ziel, das wir seit Jahren immer wieder gern ansteuern. Rügen hatten wir dabei in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Dieser unhaltbare Zustand sollte in den diesjährigen Osterferien ein Ende haben. Also hieß es: Ab an die Ostsee!
Auf Schnee folgt Sonne
Nun entschied sich der Winter vor allem zum Osterfeste selbst noch mal ein kleines Comeback zu feiern. Statt Osterfeuer gab es Schneegestöber und die Osternester mussten im Schnee beziehungsweise in den warmen und trockenen vier Wänden gesucht werden. Was auch mal nett ist.
Familie Kowski stellt sich vor
In dem Zusammenhang hatte auch Familie Kowski ihren ersten offiziellen Auftritt. Wie man das als legoaffine Sippe so macht, die gerne ihre Privatsphäre wahrt: Man schickt die eigenen Lego-Avatare vor die Linse. Bei Interesse möge man sich von diesem Bild aus durch meinen #Instagram-Account klicken.
Unterkunft und Verpflegung
Das soll hier keinesfalls in eine ausgefeilte Hotelkritik ausarten. Nur soviel: Das Haus unserer Wahl war während unserer früheren Aufenthalte auf der Insel sowas wie unsere Stammunterkunft, mit der wir viele schöne Erinnerungen verbinden. Nach mehreren Besitzerwechseln in den letzten Jahren hat es nun leider etwas nachgelassen. Nett war es immer noch – aber beim nächsten Mal suchen wir uns was anderes. Gut gespiesen wurde unter anderem in der Ostseeperle in Glowe und natürlich im Goldenen Anker in Vitt – ach ja, und der Burger, den sie beim Baumwipfelpfad servieren, war auch ganz in Ordnung.
Strandspaziergang und Steinesammeln in Glowe
Zu den entspannendsten und schönsten Tätigkeiten zählt der gute alte Strandspaziergang. Das Örtchen Glowe hat sowohl einen wunderbaren Sandstrand zu bieten – als auch etwas weiter südlich einen etwas steinigeren mit kleiner Kreideabbruchkante. Einen solchen Spaziergang trete man immer mit Rucksack und/oder Beutel bewehrt an, um schöne Steine, Hühnergötter und vielleicht den ein oder anderen Donnerkeil mitzunehmen. Von Bernstein wagt man ja nicht zu träumen.
Prora und der Baumwipfelpfad
In der Nähe von Prora kann man seit einigen Jahren auf dem Baumwipfelpfad wandeln. Zu dieser Jahreszeit waren die Wipfel zwar noch reichlich kahl – doch die Sonne schien und die Aussicht war herrlich. Prora selbst hat einen schönen Sandstrand – ist aber vor allem durch das KdF-Bauwerk bekannt, das nicht umsonst Koloss von Prora genannt wird. Kann man sich mal angucken.
Der Rasende Roland
Zu meiner Schande habe ich meinem dampfbetriebenen Namensvetter bei vergangenen Rügenurlauben nie einen Besuch abgestattet. Eine Fahrt mit der Traditionsbahn war also überfällig. Nun bin ich sonst gar nicht so der Trainspotter oder Dampflokenthusiast. Hier wurde aber auch ich zum kleinen begeisterten Jungen – auch wenn der Gleis überraschend schmal ist. Schmalspur halt.
Kap Arkona
Ein Höhepunkt einer Rügenreise ist gleichzeitig der nördlichste Punkt der Insel: Kap Arkona mit seinen Leucht- und Peiltürmen, Kreidefelsen, altslavischen Heiligtümern, Künstlerbuden und dem pittoresken Fischerdörfchen Vitt. Aufgrund der Küstenabbrüche war vieles abgesperrt. Dennoch hatten wir bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Tag.
Urlaubskatzen
Die putzigen Vierbeiner dürfen natürlich nicht fehlen. Traditionell laufen uns im #Urlaub immer etliche über den Weg. Vor die Linse bekommen habe ich diesmal jedoch nur drei. Mit etwas gutem Willen.
Nur noch wenige Tage dann ist sie da: Die Datenschutzgrundverordnung kurz #DSGVO. Wie so viele kümmere ich mich auf den letzten Drücker darum, was das für mich kleinen Blogger bedeuten könnte – und wie so viele habe ich keinen blassen Schimmer.
Blog dichtmachen oder Ruhe bewahren?
Ausführungen zu den genauen Hintergründen sowie zu Sinn und Zweck der DSGVO lasse ich an dieser Stelle mal weg. Das wird und wurde allüberall ausführlich erörtert und kann nach kurzer Googlesuche nachgelesen werden. Nur soviel: Ich glaube durchaus, dass dieses Ding im Grundsatz etwas Gutes ist. Darüber, ob und wenn ja welche Auswirkungen die DSGVO auf Blogger hat, gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Sie reichen von großer Gelassenheit bis zum panischen Dichtmachen der eigenen Blogs.
Ich tendiere eher zur Gelassenheit – bin aber aufgeschreckt genug, um mich ein wenig mit der Materie auseinanderzusetzen und hier und da Anpassungen an meinem Blog vorzunehmen. Nun verfolge ich mit meinem bescheidenen kleinen Auftritt ohnehin keinerlei wirtschaftliche Interessen, habe weder Banner noch Affiliatelinks eingebunden und habe daher auch nicht das geringste Interesse daran, irgendwelche Daten zu sammeln. Viele Daten aber sammelt man ja ganz automatisch – beziehungsweise tun das die durchaus nützlichen Plugins, die beispielsweise Spamkommentare verhindern oder die Zugriffszahlen messen. Und ja, IP-Adressen werden ganz ausdrücklich zu den personenbezogenen Daten gezählt. Oder man lässt durch eingebettete Videos zu, dass Dritte Daten auf der eigenen Seite sammeln. Bei Nichtbeachtung der neuen Vorgaben – die teilweise gar nicht so neu sind – sollen jetzt horrende Bußgelder oder Abmahnungen drohen, was man – ob die Angst nun berechtigt ist oder nicht – schon ganz gerne vermeiden möchte.
Was ist zu tun?
Das Netz ist voll mit Tipps und Ratgeberseiten. Da sich kaum ein Unternehmen da draußen rechtzeitig mit der Sache befasst hat, ist die Datenschutz-Rechtsberatung zur Zeit wohl auch ein recht lukratives Betätigungsfeld. Alles, was man so liest, steht immer unter dem Vorbehalt, dass es keine Rechtsgarantie beinhaltet. Zumal vieles tatsächlich auch erst einmal vor Gericht entschieden werden müsste. Was tatsächlich also werden wird, weiß im Detail noch niemand. Ein paar hilfreiche DSGVO-Checklisten für Blogs waren dennoch zu finden. Ganz vereinfacht gesagt läuft es darauf hinaus, dass man so wenig Daten wie irgend möglich sammelt, genau darauf hinweist, welche Daten man wo sammelt oder sammeln lässt, nach Möglichkeit immer ein Einverständniserklärungshäkchen vorschaltet, wenn man Daten sammelt, und stets in der Lage ist, Auskunft über die gesammelten Daten nebst Einverständniserklärung zu geben und diese auf Wunsch auch löschen kann.
Was mache ich?
Nichts einfacher als das, will man meinen. Zumindest da, wo man relativ bewusst Daten sammelt beziehungsweise entgegennimmt. Das wäre so etwas wie #Newsletter, Kontaktformulare oder Kommentare. Bei der Wahl des Statistiktools und anderer Plugins geht auch noch was. Schwieriger wird es, wenn man nicht beeinflussen kann, welche Logfiles der Hoster anlegt und wenn man gerne YouTube-Videos einbettet – wobei das Problem schon bei Avataren und Emoticons anfängt. Wie auch immer. Folgendes mach ich:
Kommentare nur noch mit Einverständniserklärung: Wer bei mir einen Kommentar hinterlassen will, muss Name und Mailadresse angeben – und die IP-Adresse wird gespeichert. Das geht von nun an nur noch mit Einverständniserklärungshäkchen. Dabei ist mir das Plugin WP GDPR Compliance behilflich, das sich auch merkt, wann die Einverständniserklärung gegeben wurde. EDIT: Das Plugin wird nicht mehr unterstützt und stellt wohl ein Sicherheitsrisiko dar. Daher musste ich es entfernen.
Sonst keine IP-Adressen speichern: Alle weiteren Plugins, die IP-Adressen speichern, habe ich entweder rausgeschmissen oder so eingestellt, dass sie es nicht mehr tun. Mein Statistik-Plugin Statify speichert ohnehin keine IP-Adressen. Meinem Broken-Link-Plugin Redirection habe ich das untersagt. Mein Anti-Spam-Plugin Antispam Bee schaut sich nur die Daten der Kommentatoren an. Den Abgleich mit externen Datenbanken habe ich ihm untersagt. Ob ich das Plugin künftig überhaupt noch brauche, ist ohnehin fraglich. Das Einverständnis-Häkchen hat bisher alle Spambots vor eine unlösbare Aufgabe gestellt.
Keine Emoticons: Wusste ich bisher auch nicht – #WordPress zieht sich die Emoticons von einer externen Seite, die dann wiederum Daten sammeln könnte. Man kann in den Einstellungen unter „Schreiben“ die Funktion aber abschalten. Dann wandelt er Smileys nicht mehr automatisch in Emoticons um. ;-)
Keine Avatare: Bei den Avataren gilt ähnliches. Vor allem wenn man die Verknüpfung mit Gravatar zulässt. An der Stelle lasse ich es aber mittlerweile drauf ankommen.
Google-Fonts: Sind wohl irgendwie auch böse. Ich wüsste jetzt aber nicht, dass ich die nutze. Oder tue ich das irgendwie unbewusst? EDIT: Dank mehrfacher Hinweise in den Kommentaren weiß ich nun, dass ich sehr wohl Google Fonts benutze – vermutlich ist mein Theme dran schuld. Julias Tipp, das Plugin Remove Google Fonts References zu bemühen, scheint geholfen zu haben – zumindest sieht die Schrift auf einmal anders aus. EDIT 2: Dank eines Hinweises und leidvoller Erfahrung des Herrn Rpunkt ist mir aufgefallen, dass obiges Plugin in einigen Fällen nicht alle Google-Fonts-Geschichten unterdrückt. Ein anderes Blog, das ich betreue, hat sie trotzdem noch in dem DNS-Prefetch-Gedöns gehabt. Das macht ein anderes Plugin namens OMGF offenbar besser. EDIT 3: Inzwischen lasse ich auch auf dieser Seite nur noch OMGF laufen.
Keine Logfiles: Bei meinem Hoster habe ich serverseitig die Möglichkeit, die Logfiles einfach abzuschalten. Davon habe ich Gebrauch gemacht.
Keine Social-Share-Buttons: Ja, Shariff-Wrapper oder die Heise-Lösung sollen ja beide datenschutzkonform sein. Aber ich habe sie einfach komplett rausgekickt. Benutzt bei mir sowieso keiner.
Einbettungen: Hier müsste ich dann allerdings ähnlich konsequent sein. Da ich aber über die Jahre extrem viele YouTube– und Vimeo-Videos sowie Tweets, #Instagram-, Imgur-, Soundcloud– und Reddit-Posts eingebettet habe, wäre ich für einen Tipp für ein Plugin, das das in einem Aufwasch erledigt, sehr dankbar. EDIT: Henning hat mich freundlicherweise auf das Plugin Embed videos and respect privacy hingewiesen. Funktioniert einwandfrei – allerdings nur für YouTube. EDIT 2: Ron hat mich mittlerweile auf das viel schickere Plugin WP YouTube Lyte hingewiesen, das ich von nun an nutze. EDIT 3: Noch viel besser ist Embed Privacy, das alle korrekt eingebetteten Fremdinhalte inklusive #Twitter, Imgur, YouTube etc. verbirgt.
Endlich auf HTTPS umgestellt: Hat jetzt nicht direkt mit der DSGVO zu tun, wird aber generell empfohlen und war bei mir auch längst überfällig.
Neue Datenschutzerklärung: Und schließlich habe ich meine Datenschutzerklärung etwas angepasst und lasse da jetzt größtmögliche Transparenz walten. Wie ich schon gehört habe, muss da aber wohl mindestens noch ein Hinweis auf meinen Hoster rein.
Hoffen wir das Beste
Ob ich damit jetzt vor fiesen Abmahntrollen gefeit bin, kann mir vermutlich niemand beantworten. Vielleicht habe ich an der ein oder anderen Stelle sogar mächtig übertrieben. Ich hoffe jedenfalls das Beste – und bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar.
Um es kurz zu machen: Im Grunde ändert sich gar nichts – oder kaum etwas. Ich habe sowohl meinen Twitter- als auch meinen Instagram-Account in @HerrKowski umbenannt – und gleichzeitig einen neuen @nerdlicht-Twitteraccount eingerichtet, auf dem lediglich ein Blogpost-Feed läuft und dessen Hauptzweck ist, die alten oder automatisierten Mentions nicht ins Leere laufen zu lassen. Die URL des Blogs bleibt auf absehbare Zeit unangetastet, ich benenne ihn auch nicht um und reduziere höchstens die Präsenz des Namens.
nerdlicht no more
Und warum das ganze? Tja … kann ich gar nicht so richtig sagen. Ich bin des Namens schlicht ein wenig überdrüssig. Das mag an der allgemeinen inflationären Nutzung des Nerd-Begriffs liegen – selbst als Nerdlicht bin ich ja nicht mehr alleine. Beim NerdLich mag noch das „T“ fehlen. Die Jungs und Mädels von Das Nerdlicht in Kiel sind dann aber auf exakt den gleichen – zugegeben naheliegenden – Namen gekommen.
Nun möchte ich weder meinem vermeintlichen Avantgarde-Status hinterherweinen noch es an Nerd- bzw. Geekpride missen lassen. Aber der Name ist für mich mit der Zeit einfach immer witzloser geworden. Wie dereinst bei den Be Sharps: klingt im ersten Moment total witzig – was bei öfterem Hören aber rapide abnimmt.
Langer Rede: Ich identifiziere mich mit diesem Namen einfach nicht mehr so sehr, weswegen er ein wenig in den Hintergrund treten wird.
Herr Kowski? Dein Ernst?
Und das soll jetzt ein besserer Name sein? Naja, ich wollte mit dem neuen Spitznamen etwas näher an meine Person ran, ohne die „Anonymität“ vollständig aufzugeben. Und @HerrKowski war als einziges sowohl bei Twitter als auch bei Instagram noch frei. Letzteres ist der eigentliche Grund für diese Namenswahl.
nochn nickname
Und so füge ich meinem bunten Strauß an Fandom- und Online- und sonstigen Spitznamen einen weiteren hinzu. Was mich daran erinnert, dass ich mich einst im SF- und Perry-Rhodan-Fandom mal Ijon Tichy nannte. Lang ist’s her …
Na, wer kann sich noch an Ello erinnern? Oder Path? Oder GooglePlus? Oder Diaspora? In diese illustre Gruppe reiht sich nun auch Vero ein. Anscheinend der neue „heiße Shyce“ in Sachen Social Media. Ich hab mich da jetzt auch mal angemeldet – und wieder abgemeldet.
Edit: Kritik wird laut
Da mittlerweile ein wenig Kritik vor allem an den Hinterleuten dieser Plattform laut wird, möchte ich meinen Beitrag mal ein wenig ergänzen. Beim allseits beliebten und gewohnt kritischen Heise beschränkt sich die Kritik noch auf überlastete Server und den Zwang, eine Telefonnummer angeben zu müssen (was bei Twitter mittlerweile ja auch Pflicht ist). Bei Twitter macht aber gerade ein Thread die Runde, der die Hinterleute etwas auseinandernimmt. Die Herkunft der Entwickler zu kritisieren halte ich dabei für eher fragwürdig (daher verlinke ich den Thread hier auch nicht) – dass der Gründer in der Vergangenheit gelinde gesagt nicht ganz sauber mit Mitarbeitern umgegangen ist, finde ich da schon schwerwiegender. Bei stern.de werden die Hintergründe etwas näher beleuchtet. Die Titanic hat das Wesentliche auch noch mal zusammengefasst.
Nur mobil – nur Zeugs teilen – nur an ausgewählte Follower
Auf den ersten Blick ist das alles durchaus schick und durchdacht. Vero funktioniert ausschließlich mobil. Man kann dort keine reinen Texte posten sondern nur in Verbindung mit Medien – aber nicht wie bei Instagram nur Bilder und Videos sondern auch Links, Kinofilme, TV-Serien, Bücher und Musik. Es wird also Funktionalität von Goodreads und ähnlichem integriert, was ich grundsätzlich für eine nette Idee halte. Als weiteres Feature fällt auf, dass man relativ bequem bei jedem Post einstellen kann, an welchen Verteilerkreis selbiger geht – wobei „öffentlich“ anscheinend keine Option ist. Man bleibt also einigermaßen unter sich und behält – so das Versprechen – die Kontrolle über seine Inhalte. Eine Share-Funktion scheint es ebenfalls nicht zu geben.
Da simmer dabei!
Ich guck mir sowas ja immer ganz gerne an, habe mich also angemeldet und bin dort momentan sogar unter meinem Klarnamen zu finden (was nicht zwingend erforderlich ist – die Telefonnummer wollen sie aber wissen). Ich habe auch schon das ein oder andere testweise gepostet. Wer mir da also folgen mag. Nur zu! Im Gegensatz zu Snapchat, das ich nie geschnallt habe (zu alt), hat sich mir hier alles recht intuitiv erschlossen. Die App ist durchaus schick und würde es Twitter und Instagram nicht geben könnte ich mir gut vorstellen, nur noch damit sozial zu netzwerken.
Edit: und schon wieder wech
Inzwischen hab ich den ganzen Rotz auch wieder gelöscht. Auch wegen oben genannter Kritik. Auch, weil es – was man noch hätte nachvollziehen können – nur mittel performant ist. Vor allem aber, weil es eigentlich keinen Mehrwert bringt. Also hieß es bei mir schon wieder #DeleteVero. Kleiner Tipp noch aus dem Hause Giga: So löscht man seinen Vero-Account.
Das nächste Instagram oder das nächste Ello?
Das ist jetzt natürlich die Zwei-Milliarden-Dollar-Frage: Geht Vero steil und verdrängt mittel- bis langfristig Instagram von seinem Thron? Oder darf es sich in ein paar Monaten zu Ello, Path, GooglePlus, Diaspora und Co. gesellen und in das Hospiz für total gut durchdachte aber erfolglose soziale Netzwerke einchecken. Auch wenn ich mich da gern überraschen lasse: Mein Tipp ist eher letzteres. Ja, Vero mag das bessere Instagram sein – aber es ist nur einen Hauch besser. Die Features, die es mehr hat, könnte Instagram recht flott nachbauen, falls sie sich als erfolgversprechend herausstellen. Skeptisch macht mich auch der Weg, wie ich drauf aufmerksam wurde: Nämlich durch mein bestehendes Netzwerk nicht mehr ganz so junger Online-Heinis. Wenn so etwas tatsächlich Zukunft haben soll, müsste ich erstmals durch meine Tochter davon hören. Daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass es in fünf Jahren noch Jodel gibt – aber nicht mehr unbedingt Vero.
Aber vielleicht liege ich da auch falsch. Was meint ihr?
Wer wie ich schon immer für die Raumfahrt geschwärmt hat, trägt sich sicher auch mit dem Gedanken, eigene Raketen zu bauen und zu starten. Nichts leichter als das! Sowohl virtuell als auch real gibt’s da einige Möglichkeiten.
Virtuelle Raumfahrtprogramme: Kerbal Space und Space Agency
Für ein ordentliches eigenes virtuelles Weltraumprogramm ist Kerbal Space natürlich die erste Wahl. Eine ausführliche Let’s-Play-Reihe darüber gibt’s beim Kollegen HHHamiller.
Wer es ein paar Nummern kleiner mag und gern in der U-Bahn auf dem Handy die ein oder andere virtuelle Rakete in den Orbit schicken will, dem kann ich die App Space Agency ans Herz legen (Link führt zum Google Play Store, keine Ahnung, ob’s das auch bei diesem Apple-Zeugs gibt).
Echte Druckluft- und Feststoff-Raketen zum selberbauen
Aber richtig spannend wird’s doch erst, wenn man „in Echt“ eine Rakete abheben lässt. Ich erinnere mich noch ganz gut an ein Experiment im Physikunterricht. Eine innen hohle Plastik-Rakete mit Ventil unten dran wurde erst mit Luft „betankt“, die dann mittels einer einfachen Luftpumpe unter erhöhten Druck gesetzt wurde. Öffnet man das Ventil, schießt das Ding ein paar Meter in die Höhe. „Tankt“ man allerdings Wasser und setzt das dann unter Druck, ist deutlich mehr Wumms dahinter – und man wird nass. Keine Ahnung, ob man sowas irgendwo kaufen kann – das Raumfahrtprogramm von Töchterlein und mir begann vor gut einem Jahr aber ganz ähnlich.
Auf ins Experimentarium!
Ernstgemeinter Tipp: Sollte es euch im #Urlaub mal nach Zingst verschlagen, stattet unbedingt dem Experimentarium einen Besuch ab. Und falls ihr etwas länger und mit Nachwuchs vor Ort seid, informiert euch über deren Programm. Dort gibt es nämlich an fast jedem Wochentag die Möglichkeit, in einem großen Werkraum diverse Dinge zu basteln.
Unter anderem auch Raketen. Im Herbst 2016 wagten wir uns zunächst nur an die einfache Luftdruck-Variante, eine schlichte Papier-Rakete über ein Blasrohr gestülpt. Die Höhe der Flugkurve hängt also von der eigenen Puste ab. Macht aber durchaus schon Laune.
Geht ab: die Blasrohrrakete 3001
Im Jahr darauf mussten wir natürlich noch einen draufsetzen und wagten uns an die Konstruktion einer Feststoffrakete. Erneut wurde im Herbsturlaub im Experimentarium die Heißklebepistole geschwungen. Heraus kam dieses schöne Stück mit Treibsatz und eingebautem Fallschirm.
Burnin‘ down the meadow: die Feststoffrakete 3001
Denn das Ding soll nicht nur wie eine Silvesterrakete einmalig in die Höhe schießen sondern ist wiederverwendbar. Dank Fallschirm soll die Rakete sanft zu Boden gleiten, der dann ausgebrannte Treibsatz kann entfernt und durch einen neuen ersetzt werden. So die Theorie.
Modellbausätze für diese und andere Raketen sind übrigens bei der Firma Raketenmodellbau Klima erhältlich. Da kann man dann auch Zubehör, weitere Treibsätze und so weiter erstehen. Gibt bestimmt auch noch andere Anbieter (soll jetzt keine Werbung sein) – aber das hat man uns im Experimentarium halt hingelegt.
Für die Wissenschaft
Aber grau ist alle Theorie. Um die Weihnachtszeit war es endlich soweit. Auf einer abgelegenen Wiese wurde Starterlaubnis erteilt. Die Witterungsbedingungen waren akzeptabel – höchstens ein bisschen Wind. Der Countdown wurde gestartet.
Das Ding ging ab wie Schmidts sprichwörtliche Katze. Auch der Fallschirm hat sich wie vorgesehen geöffnet. Leider müssen wir die Rakete dennoch als Verlust abschreiben, da eine Windböe das langsam herabschwebende Modell erfasst und weit hinter ein nahegelegenes Wäldchen getragen hat, sodass wir den genauen Aufschlagspunkt nicht sehen konnten. Auch nach zwei, drei Tagen Suche war die Rakete nicht mehr aufzufinden. Aber für die #Wissenschaft müssen nun einmal Opfer gebracht werden. Das nächste Modell wird eventuell einen Peilsender an Bord haben.
Ad Astra
Die Profis zeigen hier noch einmal, wie es eigentlich aussehen soll.
Auch dieses Jahr habe ich mich der Herausforderung gestellt im November ein Romanfragment mit 50.000 Wörtern in die Tasten zu hauen. Und auch dieses Jahr bin ich daran gescheitert. Das aber mit großem Erfolg.
Tägliches Tippen
Mit schlappen 8.612 Wörtern bin ich auch dieses Jahr nicht annähernd an die beim NaNoWriMo geforderten 50.000 herangekommen. Dennoch war ich damit so erfolgreich wie noch nie und habe tatsächlich an jedem Tag mal mehr und mal weniger in die Tasten gehauen.
Dank an Wortwerken
Das habe ich vor allem dem guten Merlin Thomas aka Wortwerken zu verdanken, der mich recht spontan zu einem kleinen Schreib-Zweikampf aufgefordert hat. Und da seine Schreibgeschwindigkeit in etwa der meinen zu entsprechen scheint (oder er sie bewusst angeglichen hat), haben wir uns tatsächlich ganz gut gegenseitig motiviert und sind auf das Wort genau zugleich über die Ziellinie gestolpert. Was für ein Zufall! ;-)
Lesbares Ergebnis?
Die entscheidende Frage bleibt, ob auch was Verwertbares dabei herausgekommen ist. In meiner noch anhaltenden Euphorie will ich mal behaupten: Durchaus. Ich bin sogar derart zuversichtlich, dass ich mein Fragment an dieser Stelle der Öffentlichkeit preisgeben und es der schonungslosen Kritik potentieller Leser aussetzen will. Wenn es nicht komplett zerrissen wird, schreib ich das zu Ende. Irgendwann mal.
Wie die Venus zu ihrem Monde kam
Und nun ohne weitere Rede zu meinem Romanfragment. Lest rein und sagt, wie ihr’s findet:
Genau an diesem Tage vor zehn Jahren – soweit das heute noch zu rekonstruieren ist – habe ich mit der Bloggerei begonnen. Zehn Jahre, die mir durchaus viel Freude bereitet haben. Doch was mögen die nächsten zehn bereithalten?
Blick zurück
In den letzten Monaten habe ich voll nostalgischer Wehmut in der Vergangenheit geschwelgt und zu jedem meiner bisherigen Blogger-Jahre ein paar erbauliche Worte verloren.
Doch was ist mit den Jahren, die da noch kommen mögen?
Alte und neue Rubriken:Linklisten, Lesetagebuch und Bingetagebuch werden mir sicher auf absehbare Zeit Laune machen. Daher werden diese Rubriken euch und mir auf jeden Fall noch etliche Jahre erhalten bleiben. Ich könnte mir vorstellen, demnächst auch mal wieder auf die mehr oder weniger lustige Liste zurückzugreifen. Ein Blog-Klassiker, den ich lange Zeit sträflich vernachlässigt habe. Zudem hätte meine Blog Comment Challenge, die ich zur Feier meines Zehnjährigen gerade abhalte, durchaus auch das Zeug zur regelmäßigen Aktion. Mal gucken. Ob ich irgendwann sogar unter #Ulze mal wieder aus der Region blogge, will ich nicht völlig ausschließen. Und auch wenn sie nicht auf meinem Mist gewachsen sind, werde ich meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, dass der #Lesezwinger und der alljährliche #Weltverleumdungstag auch in zehn Jahren noch in aller Munde sind. Ich bedaure nur, dass ich der AAPS den Todesstoß verpasst habe. Ansonsten bin ich grundsätzlich immer für Stöckchen, Challenges und Blogparaden aller Art zu haben – wer weiß, was mir da in den nächsten Jahren noch so über den Weg läuft oder in den Sinn kommt.
Rubriken sind nicht alles: Mir stünde aber auch mal wieder der Sinn nach „ganz normalen“ Blogartikeln – also ganz ab von irgendwelchen Listen oder Tagebüchern. Schon seit Jahren schiebe ich zum Beispiel meinen ultimativen Trinkhorn-Test vor mir her – oder einen Rückblick auf das zeichnerische Schaffen meiner Jugend. Oder ich berichte mal wieder von Erlebnissen oder sinniere über irgendwelche mehr oder weniger wichtige Themen. Vielleicht äußere ich sogar mal eine Meinung. Im Ernst: Wer weiß, wohin mich das ganze hier thematisch in den nächsten zehn Jahren noch treibt. Vielleicht ist das irgendwann eher ein Reiseblog oder mein Nachwuchs übernimmt irgendwann den Laden.
Schreibkram: Was mich ja nie so ganz losgelassen hat, ist der feste Wunsch und Vorsatz endlich mal wieder mehr zu schreiben. Also fantastische Romane und so Zeugs. Unter Geschriebenes findet sich ja schon jetzt alles, was ich vor längerer oder kürzerer Zeit zu Papier gebracht habe – und seit 2012 nehme ich unverdrossen erfolglos am #NaNoWriMo teil. Irgendwas schlummert da noch in mir, das raus will. Ich muss nur noch das richtige Mittel finden, um mich mal ordentlich und dauerhaft zu motivieren. Vielleicht in Form eines Blogromans? Oder eines gemeinsamen Briefromans mit ein paar Mitstreitern? Irgendwas lass ich mir da mal einfallen.
Goetheblick: Und schließlich gibt’s da seit etwa fünf Jahren ja noch die Überlegung, gemeinsam mit Andres unter dem Namen #Goetheblick in die Gefilde des Podcastens zurückzukehren. Nach einigen Testläufen in vergangenen Jahren geht das jetzt sicher bald los.
Und sonst so: Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Pläne und gute Vorsätze haben ja meist nur wenig damit zu tun, was am Ende wirklich herauskommt. Lassen wir uns einfach überraschen.
Auch wenn meine Glanzzeit als Fan- und Hobby-Autor (2 Perry-Rhodan-Fanedition-Romane, Baby! In Worten: Zwei!) schon lange hinter mir liegt, auch wenn ich beim NaNoWriMo noch nie auch nur annähernd an die 50k herankam – ich werde es erneut wagen. Und zwar mit demselben Retro-SF-Raygun-Pulp-Projekt, das ich mir im letzten Jahr schon vorgenommen hatte. Diesmal allerdings mit neuem Titel und in komplett anderer Erzählform. Der Plot ist dabei für meine Verhältnisse ganz gut geplant, Hauptfiguren und Eckpunkte der Handlung und der Welt stehen – der Rest wird sich finden.
Inter Planetarum – oder wie die Venus zu ihrem Monde kam
Unter diesem Titel versuche ich mich erneut daran, die Geschichte einer bunt zusammengewürfelten Schicksalsgemeinschaft aus Marsianern, Venusiern, Menschen von der Erde und Robotern vom Mond zu erzählen, denen nichts geringeres als die Abwendung des Kriegs der vier Welten gelingen muss. Mein NaNoWriMo-Profil findet sich hier. Wer gern meine Schreibfortschritte verfolgen oder gar mein Writing-Buddy sein mag, sei herzlich eingeladen.
Hohe Hürde
Wie meine Chancen stehen? Mäßig. Selbst während meiner oben genannten Glanzzeit war ich nie der Schnellschreiber. Seit ich 2012 angefangen habe, beim NaNoWriMo mitzumachen, habe ich auch dort nur mittelprächtige Leistungen abgeliefert.
2012 | Sol Invictus | Mein bisheriger Rekord mit sage und schreibe 7.000 Wörtern. | Was geworden? Ein unvollendetes Textfragment, das hier gelesen werden kann: Sol Invictus | Wird daraus noch was? Vermutlich nicht in absehbarer Zeit.
2013 | Star Wars: Legion | Mit nicht mal 3.000 Wörtern eigentlich eine ziemliche Blamage. Dennoch bin ich mit dem Ding ganz zufrieden. | Was geworden? Durchaus. Mit meinem Fragment habe ich ein Gemeinschaftsprojekt mit meinem Kumpel Ace Kaiser losgetreten, das man hier nachlesen kann: Star Wars: Legion. | Wird daraus noch was? Ich wäre an der Reihe und habe den festen Vorsatz, das alsbald auch in Angriff zu nehmen.
2014/2015 | war nix
2016 | Konjunktion / Kinderbuch | Die 4.000 Wörter im letzten Jahr waren auch kein Ruhmesblatt. Zumal ich entgegen meinem sonstigen Vorgehen diesmal durchaus gewissenhaft geplottet habe. Streng genommen hatte ich zwei Projekte am Start. Neben dem Retro-SF-Pulp-Roman wollte ich auch mit meinem Kinderbuchprojekt vorankommen, an dem ich schon seit Jahren werkele. Ob das jetzt eher dienlich oder hinderlich war, sei dahingestellt. | Was geworden? Das Konjunktion-Fragment hat keinen vorzeigbaren Status erreicht. Das Kinderbuch ist durchaus weit vorangeschritten, bleibt aber bis auf weiteres geheim. | Wird daraus noch was? Ersteres wird wie gesagt ab 1.11. erneut in Angriff genommen. Dafür, dass Letzteres fertig wird, wird Töchterlein schon sorgen.
Im siebten Teil meiner BlogCommentChallenge löse ich endlich das Versprechen ein, das junge Familienblog Parents in Crime mit einer Kommentarflut zu beglücken. Dabei offenbare ich außerdem meine schwachen Englisch-skills. Robert hat aber noch mehr Blogs am Start.
Das Projekt Parents in Crime ist noch relativ jung – aber dadurch nicht minder interessant. Robert berichtet dort im Wechselspiel mit seiner Frau über den gemeinsamen Alltag als multilinguale und somit auch -kulturelle Familie. Aufgrund seines niedrigen Alters sind hier erst acht Posts zu finden. Da ich mir aber auferlegt habe, in jeder #BCC17-Folge zehn Artikel zu kommentieren, bediene ich mich einfach an zwei weiteren Blogs des Herrn: Verwaltet und Legonaut.
Doch nun zu den zehn Kommentaren in umgekehrt chronologischer Reihenfolge – mein mäßiges Englisch unter den Parents-in-Crime-Artikeln bitte ich zu entschuldigen:
Balance, where are you? – Sehr schöne Darstellung, wie eine junge Familie trotz spontaner Erkältungen nebst Umwerfung aller Pläne doch noch ihre Balance finden kann.
Our kid speaks Klingon – Bilingual aufwachsende Kinder finde ich ein hochspannendes Thema. Ob das tatsächlich schon mal jemand mit Klingonisch versucht hat?
A new beginning (2) – Die Autorin stellt sich vor und wir heißen sie willkommen.
Cultural differences, part 1 – Sooo groß finde ich die meisten der dargestellten kulturellen Unterschiede jetzt gar nicht.
New words – Da hätte ich mir mehr Details gewünscht. :)
Wie man sieht haben die Parents in Crime seit August nichts mehr gepostet. Ich fände es schade, wenn es nicht mehr weiterginge. Vielleicht motivieren die beiden ja noch ein paar weitere Kommentare.