Autor: Herr Kowski

Lesetagebuch: Batman-Entzug, immer noch Olympos, Vader Down und noch mehr Marvel

Ich stecke noch immer mitten in Dan Simmons „Olympos“ (auch wenn es jetzt ein wenig flüssiger voran geht), schmökere in diversen Marvel-Comics und verspüre eine gewisse Sehnsucht nach Batman-Comics. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • 100 Jahre Marvel: Einst vom Fadenaffen empfohlen habe ich mir diesen hübschen Band zu einer der winterlichen Festivitäten schenken lassen. Ich mag ja solche What-If-Sachen – wobei das „what if“ hier eher auf der Metaebene stattfindet. Der Band gibt vor aus den 2060er Jahren zu stammen und fünf Comics aus jener Zeit zu präsentieren – und zwar je einen mit Spider-Man, den X-Men, den Avengers, den Fantastischen Vier und den Guardians of the Galaxy. Sowas ähnliches gab es schon mal unter dem Titel „Das Ende“, wo die hypothetische letzte Geschichte eines jeden (?) Marvel-Helden erzählt wird. Auch „Avengers Forever“ ging ein bisschen in diese Richtung – und was der Dinge mehr sind. Die Grundidee ist also gar nicht mal so neu – und ich finde ehrlich gesagt, dass sie z.B. in der erwähnten Das-Ende-Reihe schon mal besser umgesetzt wurde. Aber nur ein bisschen. Was mich hier vor allem begeistert hat, war das Experimentieren mit dem Zeichenstil. Vor allem die Avengers-Geschichte sieht aus, als hätten sich Sergio Aragones, Moebius und Robert Crumb im Drogenrausch zusammengetan. Großartig!
  • Star Wars Vol. 2: Ich hänge bei der neuen Star-Wars-Comicreihe ein bisschen hinterher, da ich bei Comixology lieber immer auf die Sammelbände warte. Ist einen Hauch günstiger als die Hefte im Einzelnen zu kaufen. Dieser zweite Sammelband führt die beiden Handlungsebenen von Luke sowie Han und Leia zusammen. Ersterer erfährt ein wenig über Obi-Wans Exil auf Tatooine und sein Leben dort in der Rolle des alten Ben. Insoweit ganz interessant, als dass den dort geschilderten Ereignissen im kommenden Obi-Wan-Film ja nicht widersprochen werden dürfte. Soll ja jetzt alles Kanon sein. Bin mal gespannt, ob die das durchhalten werden. Egal. Liest sich jedenfalls alles recht spannend. Han Solos vermeintliche Ehefrau stellt sich selbstredend doch nicht als solche heraus (Finn ist daher wohl doch kein weiterer Spross des alten Schmugglers). Schließlich treffen alle auf einem Hutten-Mond zusammen, wo sich eins dieser Riesen-Schneckchen eine große Jedi-Sammlung zugelegt hat. Auf Umwegen führt dies dazu, dass sich Luke, Han, Leia und Chewie mit Lichtschwertern bewehrt durch ein paar Sturmtruppen kämpfen müssen. Nettes Bild. Jedenfalls war ich damit endlich soweit, das erste Crossover-Ereignis „Vader Down“ anzugehen.

Aktueller Lesestoff

  • Vader Down: Das sechsteilige Special beginnt mit einem Sonderband dieses Namens und erstreckt sich über die beiden Hauptserien „Star Wars“ und „Darth Vader“. Ausgangspunkt ist, dass Vader gerade erfahren hat, dass der Junge, der den Todesstern zerschossen hat, zufällig den Namen Skywalker trägt und ganz offensichtlich sein Sohn ist. Schon jetzt hegt er den Plan, des Jungen habhaft zu werden und ihn auf seine Seite zu ziehen. Dazu muss er ihn aber erst finden. Er erfährt, dass Luke sich auf einem verlassenen Planeten mit einem uralten Jeditempel befindet und macht sich allein auf den Weg. Hier setzt „Vader Down“ ein und lässt unser aller Lieblingsschurken direkt in eine geheime Rebellenbasis rasseln, die er aber bislang nahezu im Alleingang auseinandernimmt. Sehr spaßig. Ich stecke aktuell in Band zwei des Sechsteilers und bin sehr angetan.
  • Olympos: Ich habe den einzigen SF-Roman auf meiner Liste tatsächlich mal wieder in die Hand genommen und bin schnell wieder reingekommen. Auch wenn ich gerade in der etwas schwächeren Handlungsebene auf der Erde stecke. Dort plagen sich die in Eloi-manier degenerierten Menschen gerade mit den Folgen des Absturzes aller automatischen Systeme herum (den einige von ihnen selbst verursacht haben – aber das war Thema im Vorgängerband Ilium). Die Hauptfiguren leben in einer Gruppe, die noch am ehesten damit klarkommt, da sie gelernt haben, alte Bücher zu lesen und archaische Waffen und Werkzeuge herzustellen. Damit müssen sie sich wildgewordener Kunstwesen erwehren – und rätseln zusammen mit dem Leser weiterhin herum, was das alles eigentlich soll. Das alles ist sehr spannend und herrlich rätselhaft beschrieben – wie es bei einer ca. zweitausend Jahre entfernten Zukunft auch sein soll.
  • Marvel #1: Außerdem hab ich mich daran erinnert, dass ich vor Jahren ja mal im Rahmen einer Marvel-Aktion ein paar Hundert Nummer-Eins-Hefte meines Lieblings-Superhelden-Verlags bei Comixology für lau runterladen durfte – wovon die meisten noch ungelesen in der Cloud liegen. Ich habe nun mal damit angefangen, wieder ein bisschen in diesem Fundus zu stöbern, was einerseits viel Spaß macht – andererseits aber auch gefährlich ist, da es dazu verleiten kann, die ein oder andere Reihe dann auch (kostenintensiv) weiterzulesen. Vor allem dieses „A+X“ schien mir ganz interessant loszugehen – unter anderem weil da auch der Zukunfts-Hulk „Maestro“ mal wieder auftaucht.

Was als nächstes?

  • Marvel-Hachette-Sammlung: Hier habe ich durch meine Bemühungen bei den einschlägigen Online-Auktionshäusern wieder einen kleinen Stapel angesammelt. Und zwar allesamt Bände aus der Classic Reihe: „Galactus“, „Captain Marvel“, und ein weiterer „Iron Man“ Band. Ich muss ja gestehen, dass ich die meisten Marvel-Sachen vor den 90er Jahren nur noch mühselig lesen mag. Allerdings weiß ich über den ollen Captain Marvel noch so gut wie gar nichts, weswegen ich mich auf den Band durchaus freue. Und Galactus sowie Iron Man gehen ja immer.
  • Steam Wars: Ich hab mir jetzt auch die restlichen Steam-Wars-Comics bei Comixology auf die Wunschliste gepackt. Da schau ich die Tage mal rein.
  • Batman: Schließlich verspüre ich so langsam leichte Entzugserscheinungen in Sachen Batman. In DC-Comics hab ich nun sehr lange nicht mehr meine Nase gesteckt, weswegen ich meinen dortigen Lieblings-Capeträger durchaus ein wenig vermisse. Meint ihr, dieses „Batman Europa“ taucht was? Von dieser „Batman vs. Turtles“ Sache scheinen ja auch alle recht angetan – so absurd das klingt.

Lesetagebuch: Herr Lehmann, Vater und Sohn, Olympos, Steam Wars, Perry Rhodan und Marvel

Ab jetzt soll es jeden (?) Dienstag heißen: Was hab ich gerade ausgelesen, wo sitz ich dran und was kommt als nächstes? Zur Zeit ist bei mir alles recht comiclastig – es ist immerhin ein Roman dabei. Da ich ein wenig weiter zurückgreife, wird diese Ausgabe auch etwas umfangreicher. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • Herr Lehmann: Der großartige Roman von Sven Regener ist längst ein Klassiker. Ich habe ihn damals mit Genuss gelesen – und auch die anderen beiden aus der Trilogie „Neue Vahr Süd“ und „Der kleine Bruder“ haben mir Spaß gemacht (wenn auch absteigend in dieser Reihenfolge). Die Verfilmung mit Christian Ulmen habe ich durchaus gemocht – und mich nun sehr über die Comic-Umsetzung gefreut (jaja, Graphic Novel – müssen ja auch die Feuilleton-Leser kaufen). Und die ist echt gelungen! Durchaus geschickt lässt der Zeichner ein paar Nebenstränge der Handlung weg und reduziert den Romanstoff behutsam auf das Wesentliche, um es in Paneln und Sprechblasen erzählen zu können. Das klappt hervorragend! Hinzu kommt ein großartiger Zeichenstil, der das Berlin der End-80er (so wie ich es mir in meiner Naivität vorstelle) perfekt rüberbringt. Kneipenszenen werden bei erhöhtem Alkoholkonsum der Protagonisten immer unschärfer dargestellt und mit Glasrändern versehen, als wären die entsprechenden Panels selbst am Tresen entstanden. Großartig!
  • Vater und Sohn: Ich habe die alten Bildergeschichten von e.o.plauen (dessen trauriges Schicksal ebenfalls Beachtung verdient) als Kind geliebt. Vor einem Jahr habe ich meinem Nachwuchs die Gesamtausgabe geschenkt. Wir teilen seither die Begeisterung für diese zeitlosen geistreichen Abenteuer. Zu Nikolaus gab’s nun „Neue Geschichten von Vater und Sohn“ – zwei Zeichner haben sich erst kürzlich daran gewagt, die vor knapp 80 Jahren abgeschlossenen Geschichten wieder aufzunehmen und in die Moderne zu übertragen. Wie ich finde sehr gelungen. Die Neuauflage des Stoffes atmet den Geist des Originals ohne eine plumpe Nachahmung zu sein. Dafür sorgen schon der eigenständige Zeichenstil und die behutsame Darstellung der Jetztzeit. Inhaltlich bleiben die Geschichten zeitlos wie eh und je – und ich hoffe, da kommt noch ein wenig mehr.
  • Perry-Rhodan-Comic Band 2: Mit „Die Kartographen der Unendlichkeit Teil 2“ geht der erneute Versuch, den epischen Romanheft-Stoff in Comicform zu übertragen in die zweite Runde – und ich fürchte, der Versuch will erneut nicht so recht gelingen. Den Auftakt dieser neuen Serie hatte ich bereits beschrieben und dabei die Hoffnung geäußert, dass das Ganze noch etwas Fahrt aufnimmt. Tut es bisher leider nicht. Die Idee, Rhodan mit einem kleinen Team in superhelden-ähnliche Abenteuer zu schicken, finde ich dabei gar nicht mal so falsch. Das Ganze erinnert stark an Marvels „Guardians of the Galaxy“ oder „Planet Hulk“ – was kein Vorwurf sein soll. Die Zeichnungen sind dabei nicht dolle, aber ok. Auch hier wird sich an Superhelden-Comics angelehnt, was ich wie gesagt okay finde. Aber irgendwie will mich das Ganze nicht so recht packen. Ich glaube, der völlige Verzicht auf die Origin-Geschichte ist auf Dauer ein Problem. Dadurch wird der epische Hintergrund, den das alles eigentlich hat, nie so recht deutlich. Ja, Rhodan und sein Raumschiff sind irgendwo in den Tiefen des Alls verschollen und suchen den Weg in die heimatliche Galaxis. Soweit ist die Motivation klar. Aber auch bei Voyager wurde wenigstens kurz erzählt, wie die da hingekommen sind. Naja, ich bleibe sicher noch ein Weilchen dran. Alle zwei Monate ist ja auch ein entspannter Erscheinungsrhythmus.
  • House of M: Eines meiner Langzeit-Sammel-Projekte ist diese Marvel-Comicreihe vom Hachette-Verlag. Da bin ich nach einigen Jahren des Nachkaufens mittlerweile einigermaßen auf dem Stand – hab mich nun aber dran gewöhnt, das via Online-Auktionshaus fortzuführen. Zuletzt flatterte mir da der Klassiker House of M ins Haus. Kannte ich zwar schon, hab ihn aber gern nochmals gelesen. Diese abgeschlossene Storyline mit Schwerpunkt auf den X-Men ist im Grunde eine What-If-Geschichte, schildert sie doch eine Welt, in der die Mutanten dominieren und die von einem gnädigen Herrscherhaus unter der Führung Magnetos regiert wird. Diese Welt ist jedoch in die laufende Handlung eingebettet, denn sie ist tatsächlich eine weltweite Illusion der Scarlet Witch, die gerade ein wenig neben der Spur ist. Wolverine durchschaut das als einziger und schart Gefährten um sich, um diese Illusion zu beenden. Großartig!
  • Star-Wars-Comics: Seit Marvel wieder die Comic-Lizenz für Star Wars hat (Disney und so), wurden zahlreiche neue Serien gestartet – die nach offizieller Regel jetzt auch alle Kanon sind. Einige dieser Serien waren nur auf wenige Hefte angelegt und sind bereits wieder abgeschlossen. Ich dreh mir das alles gerade bei Comixology rein – eine wunderbare Art, Comics digital zu lesen. „Leia“ hatte ich schon vor einer Weile durchgelesen. Kürzlich kamen „Shattered Empire“, „Lando“ und „Chewbacca“ hinzu. Ersteres ist eine nette Miniserie, die direkt nach „Return of the Jedi“ einsetzt und eine erste Brücke in Richtung der neuen Filme baut. So sieht man unter anderem Poe Damerons Eltern im Einsatz. Die beiden anderen sind nette kleine Geschichtchen, die dem Star-Wars-Epos nicht großartig neues hinzufügen – den jeweiligen Titelfiguren aber durchaus ein wenig mehr Tiefe geben. Bei „Lando“ lernt man ein wenig mehr über seinen Freund Lobot und die Motivation des Schmugglers selbst. Chewbaccas Solo-Abenteuer wird durch ein paar interessante schlaglichtartige Rückblenden auf seine Sklaven-Vergangenheit gewürzt – und liefert endlich die Erklärung, wo eigentlich seine Ehrenmedaille abgeblieben ist. Die Storys selbst sind unterhaltsam und spannend.
  • Steam Wars: Mehr aus Zufall bin ich bei Comixology auf diese Dinger gestoßen und habe erst einmal die First-Empire-Bände gelesen. Die durchaus naheliegende Idee, Star Wars in ein Steampunk-Umfeld zu versetzen, wird recht gut umgesetzt. Die Zeichnungen sind manchmal etwas mangaesque – aber dennoch klasse. Es stecken viele nette Einfälle drin. Mir scheinen das aber eher unzusammenhängende Einzelgeschichten zu sein. Tatsächlich gibt’s da wohl noch einiges mehr. Vielleicht lese ich da irgendwann auch mal rein.
  • Hawkeye Megaband 2: Ganz frisch ausgelesen habe ich den zweiten Megaband „Hawkeye: Men Leben als Held“ aus dem Hause Panini. Darin steckt die zweite Hälfte der zu Recht hochgelobten Hawkeye-Comic-Serie, die durch ihren untypischen Zeichenstil und die so gar nicht superheldenhafte Story begeistert. Ich fand ihn einen Hauch schwächer als den Vorgänger – bin aber noch immer schwer angetan. Weiterhin wird die Geschichte der beiden Hawkeyes (Clint Barton und Kate Bishop) abseits vom Avengers-Leben geschildert. Und da die beiden zwar formidable Bogenschützen sind, sonst aber über keine Superkräfte verfügen, sind es meist sehr alltägliche Problemchen, mit denen sich die beiden rumschlagen müssen – aber natürlich nicht nur. Ich bedaure es weiterhin, dass sie dem Kino-Hawkeye eine Hintergrundstory verpasst haben, die hierzu nicht so recht passt. Hätte eine großartige Netflix-Serie abgegeben.

Aktueller Lesestoff

  • Star-Wars-Comics: Neben den oben genannten Miniserien gibt’s auch noch wenigstens zwei große fortlaufende Comic-Reihen. Das ist zum einen Star Wars selbst und zum anderen Darth Vader. Bei beiden stecke ich mittendrin und habe mich bisher auf die bislang erschienenen Sammelbände beschränkt. Auch diese Serien sind sehr spannend erzählt und hervorragend gezeichnet. Hier geht es Handlungsmäßig aber durchaus an relevante Sachen. So erfahren wir unter anderem, wie genau Vader zwischen Episode IV und V rauskriegt, dass der Junge, der den Todesstern zerlegt hat, sein Sohn ist – und was Obi-Wan zwischen Episode III und IV eigentlich so auf Tatooine getrieben hat. Beide Serien machen ne Menge Spaß.
  • Olympos: Kommen wir zum einzigen Roman in dieser Liste. „Olympos“ von Dan Simmons ist die Fortsetzung des großartigen Ilium, in dem eine abstruse Zukunft beschrieben wird, in der hochentwickelte Nachfahren der Menschen in der Gestalt griechischer Götter den Krieg um Troja minutiös nachspielen. So scheint es zumindest. Im zweiten Teil finden wir uns in der Situation wieder, dass die Danaer und Trojaner gemeinsam mit den künstlichen Intelligenzen von den Jupitermonden mitten im Krieg gegen die Götter stecken. Klingt verwirrend – ist auch so. Der erste Roman hat den Leser mit vielen Fragen zurückgelassen – und voller Spannung, wie das alles weitergehen mag. Da setzt Olympos an und wirft einen sogleich wieder in diese herrlich fremdartige ferne Zukunft, die trotz aller Merkwürdigkeiten sehr schlüssig und detailliert geschildert wird. Auch wenn es mich gleich wieder gepackt hatte, hab ich das Ding nach gut hundert Seiten erst einmal wieder beiseitegelegt. Nicht absichtlich – es haben sich einfach ein paar Comics vorgedrängelt. Wird aber Zeit, dass ich es wieder angehe. Ist nämlich gut.

Was als nächstes?

  • 100 Jahre Marvel: Der gute Fadenaffe hat unlängst diesen Band empfohlen, in dem so getan wird, als befänden wir uns in den 2060er Jahren. Der Marvel-Verlag feiert seinen 100. Geburtstag – und auch die Geschichten haben sich etwas weiterentwickelt. Bin schon sehr gespannt!
  • Vader Down: Bei den Star-Wars-Comics gehe ich als nächstes das erste Crossover-Event Vader Down an. Mal schauen, was das kann.
  • Und sonst? Wird Zeit, dass ich mir die beiden letzten Scheibenwelt-Romane zu Gemüte führe. Schande über mich! Dann habe ich ewig nicht mehr bei Injustice reingeguckt. Die sind da schon bei „Year Five“ – mein Stand ist glaub ich gerade mal die zweite Staffel. Und dann würd ich gern wieder richtig gute Science-Fiction lesen. Taucht dieses „Drei Körper Problem“ was? Empfehlt mir mal was!

Lauschet! Goetheblick Episode 2: Star Trek

Während alle Welt zur Zeit über Star Wars spricht – spreche ich mal ein wenig über Star Trek. Lauschet!

Wir schreiben das Jahr 2017

In der zweiten Episode richtet sich der Goetheblick auf unser aller Lieblings-SF-Universum – Star Trek. Mehr oder minder aktueller Anlass ist die Ankündigung von CBS, 2017 mit einer neuen TV-Serie an den Start zu gehen. Da inhaltlich darüber noch so gut wie gar nichts bekannt ist, ergehe ich mich in heiteren Spekulationen, was uns denn rein theoretisch erwarten könnte – und gebe Tipps, wie die Wartezeit etwas zu verkürzen wäre.

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Das Experiment geht weiter

Hiermit versuche ich mich an einer zweiten Episode – die weiterhin experimentell bleibt. Technisch habe ich nicht viel geändert. Ich habe lediglich auf einen Hinweis hin in der Nachbearbeitung zehn Dezibel draufgelegt – das mag noch immer zu zaghaft gewesen sein, aber ich finde, das ist alles gut hörbar. Ob es inhaltlich was taucht entscheidet ihr.

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weitere Sendungen

Lego Classic Space Rebuilt: 6980-1 Galaxy Commander

Höchste Zeit für eine Fortsetzung – und es soll diesmal kein geringeres als mein Lieblings-Raumschiff aus jener Zeit sein.

Der Interplanetare Raumkreuzer

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher – aber ich glaube, so hieß das Modell damals in Deutschland. Kann auch „Interstellar“ gewesen sein. Auf jeden Fall wird es auch in dem schönen @LegoSpaceBot Twitteraccount komplett mit Seriennummer und Erscheinungsjahr vorgestellt. Und erneut gab’s bei Peeron die Teileliste und die Bauanleitung.

Doch verwüstlich

Auch bei diesem Modell aus dem Jahre 1983 habe ich nicht mehr alle Teile finden können (wobei die Teileliste von Peeron irgendwie auch nicht ganz korrekt war). Egal! Das meiste war da – hat sich jedoch nicht als komplett unversehrt herausgestellt.

Die Stütze stützt nicht mehr

Die Stütze stützt nicht mehr

Lieblingsschiff (fast) wiederhergestellt

Zum Glück hatte ich von dem Teil noch ein paar mehr, sodass ich mein einstiges Lieblings-Legoraumschiff wieder nahezu herstellen konnte – komplett mit Landeplattform und zwei Fahrzeugen. Obwohl auch diese Teile eine Runde in der Waschmaschine gedreht hatten, ist der Gilb jahrelanger Sonneneinstrahlung auf die weißen Elemente nicht mehr zu entfernen (oder weiß da jemand einen Trick?). Aber ein bisschen Patina schadet ja nix.

Der Galaxy Commander in voller Pracht

Der Galaxy Commander in voller Pracht (Ja, da sitzt Marty McFly am Steuer. Töchterlein hielt das für eine gute Idee. Zu Recht!)

Das Folgemodell: Der Galaxy Tzar

Mit meiner damaligen (und heutigen) Begeisterung für dieses Raumschiffmodell stehe ich offenbar nicht allein da. Für viele war der Galaxy Commander anscheinend das beste Raumschiff der Classic Space Ära. Dies ergab sich nicht nur aus dem schicken Design, sondern auch aus der Möglichkeit, das Modell in drei Segmente aufzuteilen. Für den MOC-Meister Doctor Mobius ging die Begeisterung sogar so weit, dass er das inoffizielle Folgemodell, den Galaxy Tzar (plus eine Mini-Version des Commanders) erschuf. Großartig!

Außerdem wiederaufgebaut

Lauschet dem Goetheblick!

Mein Name ist Troy Mc… nee, quatsch Roland und ihr kennt mich vielleicht aus Podcasts wie Ausgespielt – der nicht nur Rollenspiel-Podcast oder von meinen Gastauftritten bei Andres Radio. Eigentlich ist es im Wortsinne still um mich geworden. Kürzlich hatte ich jedoch wieder Zeit und Muße gefunden, ein paar Worte in ein Mikro zu sprechen. Lauschet also der ersten – und vielleicht letzten – Folge des .

Episode 1: Perry Rhodan

In dieser Sendung plaudere ich über das neue -Comicheft „Die Kartografen der Unendlichkeit“ aus dem Hause Cross Cult, suche darin nach Ostereiern für Kenner der Romanheftserie und sinniere über die Parallelen zwischen „PR“ und den aus dem Superheldengenre.

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Doch wieder Podcast?

Als ich vor knapp drei Monaten meinen Ausstieg aus dem Ausgespielt-Team erklärte, hatte das nicht mit fehlender Lust am Medium sondern schlicht mit Terminproblemen zu tun. Daran hat sich nicht viel geändert – aber es hat sich unlängst einfach mal ein geeignetes Zeitfenster aufgetan, um dieses Experiment hier zu wagen. Ob diese Zeit- und Motivationsfenster ein regelmäßiges Phänomen wird, kann ich dabei nicht sagen. Dennoch spreche ich hier mal großspurig von einer ersten Episode – bei der es eventuell auch bleiben kann.

Erneutes Experiment

Ein Experiment dieser Art habe ich im Übrigen schon einmal gewagt – nämlich vor über drei Jahren in Form einer Einzelsendung zum Gratis-Comic-Tag. Auch damals ging es um die Frage, wie gut eigentlich meine Hardware geeignet ist – und ob eine Ein-Mann-Sendung überhaupt ein gutes Format darstellt. Bei ersterem meine ich diesmal etwas besser aufgestellt zu sein. Mittlerweile nenne ich ein ganz okayes Sennheiser-Headset mein Eigen und mein aktueller Rechner produziert zwar ein konstantes Rauschen, das sich allerdings sehr leicht mit Audacity rausnehmen lässt. In Sachen Format bin ich mir nicht so sicher, da eine solche Sendung eigentlich vom Dialog lebt. Ich rezitiere hier viel vorgefertigten Text, der auch problemlos als Blogpost funktioniert hätte. Schließlich wollte ich einfach Soundcloud ausprobieren – geht total easy.

Ein kurzer Blick

Die Idee hinter dem Format wäre, einen relativ kurzen Blick auf ein konkretes Thema zu werfen und diesen mit einem Gedanken zu verbinden. In diesem Beispiel wäre es eben der Blick auf das neue Perry-Rhodan-Comicheft und der Gedanke, welche Gemeinsamkeiten die Original-Romanheftserie mit Superheldencomics aus den Häusern Marvel und DC verbindet. Das ganze darf dann eine Viertelstunde nicht überschreiten. Sollte ein solches Format auf Gegenliebe stoßen, könnte ich mir vielleicht vorstellen, alle paar Monate mal nach einem weiteren Zeitfenster Ausschau zu halten.

Und wieso jetzt Goetheblick?

Nunja, mit dem Geheimrat hat das alles eigentlich nicht das Geringste zu tun. Ich selbst leide unter einer ganz leichten Sehschwäche, die zur Folge hat, dass eines meiner Augen weitsichtig und das andere kurzsichtig ist. Ein Augenarzt hat mir vor Jahrzehnten mal eröffnet, dass man das den Goetheblick nennt. Hat mich damals schwer beeindruckt – ich musste den Begriff irgendwann einfach mal nutzen.

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Lesetagebuch: Asterix, langer Mars, Leia und die bessere Conni

WARNUNG: Hier und da lassen sich Spoiler nicht gänzlich vermeiden.

Asterix: Der Papyrus des Cäsar

Vor einer Woche war es wieder einmal so weit – ein neuer Asterix-Band stand in den Zeitschriftenläden. An dem Lieblingsgallier meiner Kindheit kann ich nur schwer vorbeigehen – und da der letzte Ausflug bei den Pikten auch nicht so schlecht war, griff ich umso beherzter zu.

Und tatsächlich: Seit Uderzo sein zuletzt immer schwerer zu ertragendes Schaffen an den Texter Jean-Yves Ferri und den Zeichner Di­dier Con­rad übergeben hat, knüpfen die Abenteuer der unbeugsamen Gallier zumindest zaghaft wieder an die alten Tage an. Was mir angenehm auffiel: Ferri gelingt wieder die angemessene Mischung aus historischen und zeitgenössischen Anspielungen, die Uderzo allein nie so recht hinbekommen hat. Der Einfall, Cäsar ein unterschlagenes Kapitel aus de bello gallico anzudichten, das die Ereignisse um Asterix und Co. beschreibt, ist großartig. Daraus eine kleine Allegorie zur aktuellen Whistleblower-Thematik zu machen, ist ebenfalls nett. Vor allem aber die Pointe, wie dieses Kapitel in die Gegenwart gerettet wurde, hat mir ein wohliges Schmunzeln entlockt.

Es mag nostalgische Verklärung sein. Aber an die Größe Goscinnys will mir das alles dennoch nicht so recht heranreichen. Die Handlung könnte noch um einiges komplexer und tiefgründiger sein, der Witz hier und da subtiler. Wird Zeit, dass ich mir alsbald wieder die guten alten Werke des Meisters zu Gemüte führe.

Der Lange Mars

Beim Lange-Erde-Zyklus von Terry Pratchett und Stephen Baxter erlebe ich das gleiche Phänomen wie bei der Scheibenwelt. Ich liebe es, mich in der beschriebenen Welt zu verlieren – habe die konkrete Handlung der Romane aber schnell wieder vergessen. Beim mittlerweile dritten Band dieses Parallelwelt-Epos kann ich erneut nicht sagen, was daran so spannend sein soll – außer eben, dass neue hochinteressante Bereiche der Langen Erde entdeckt und beschrieben werden. Oder eben der Lange Mars, der hier sogar titelgebend ist.

Der Handlungsablauf ist tatsächlich immer derselbe: Erneut machen sich diverse Expeditionen auf, noch exotischere Parallelwelten und ihre Bewohner zu entdecken. Darunter eine kleine Gruppe, die zum Mars geflogen ist, um die dortigen – vermutlich bewohnbaren – Parallelversionen zu erkunden. Hier stecke ich noch in der ersten Hälfte, bin aber erneut schwer gefesselt und sehr gespannt auf die Welten, zu denen noch vorgestoßen wird. Diese Reihe soll mit dem vierten Band „Das Lange Utopia“ wohl ihren Abschluss finden. Kann es kaum erwarten, das Buch auf mein Kindle zu ziehen.

Prizessin Leia

Nach langer Zeit habe ich wieder ComiXology aufgerufen – und schwupps war ich mehrere Euronen los und habe die halbe Nacht lang Comics geschmökert. Gibt Schlimmeres. Dabei hab ich mich endlich an die neuen Marvel-Star-Wars-Comics gemacht. Meine erste Wahl unter den zahlreichen Reihen (Star Wars, Darth Vader, Shattered Empire, Princess Leia, Chewbacca, Lando, … habe ich eine vergessen?) fiel dabei auf die Prinzessin, deren kurzes Abenteuer direkt nach „A New Hope“ in sechs Heften erzählt wird. Und es ist klasse! Die im Grunde recht schlichte Story um Leias Suche nach den letzten Alderaanern ist flott und spannend erzählt und gibt vor allem der Titelheldin einen tieferen Hintergrund und komplexeren Charakter. Leia war schon in der alten Filmtrilogie mehr als die klassische damsel in distress und eine eigenständige Heldin. Hier wird dieser Aspekt nochmals vertieft – und auch die Alderaanische Kultur und die damit verbundene Aristokratie bekommt mal etwas Hintergrund. Selbst zur Prequel-Trilogie wird ein zartes stimmiges Band geknüpft. Und es ist jetzt alles Kanon!

Die anderen Reihen werde ich mir jetzt auch ziehen müssen. Als nächstes vielleicht „Shattered Empire“, das nach „Return of the Jedi“ einsetzt und die Brücke zur neuen Trilogie baut.

Millie – die bessere Conni

Alle Eltern von Vorschul- oder angehenden Grundschulkindern werden sie kennen: Conni, das unfassbar artige Mädchen und ihre unglaublich fröhliche Durchschnitts-Bilderbuchfamilie mit ihren harmlosen aber lehrreichen Geschichten ums Umziehen, Verreisen und Plätzchenbacken. Ja, die Geschichten können in ihrer schlichten Fröhlichkeit etwas anstrengend sein – und doch kommt man kaum um sie herum. Denn lehrreich sind die Hörspiele, Pixibücher, Vorlesegeschichten und die TV-Serie ja schon. Connis Zahnarztbesuch ist durchaus ein hilfreiches Beispiel um etwaige Ängste abzubauen.

Als begeisterter Vorleser musste ich meinem Töchterlein zwischen Pippi Langstrumpf, Winnie Puh, Grimms Märchen und allen Büchern von Otfried Preußler (herrlich!) natürlich immer auch das ein oder andere Conni-Buch zum besten geben. Dabei wächst Conni auch noch mit. Ihre Geschichten als Grundschulkind und angehender Teenager sind immerhin ein wenig komplexer – über TKKG-Niveau geht’s aber auch nur wenig hinaus.

Aber es gibt ja noch Millie. In der Bücherei haben wir die Kinderbücher von Dagmar Chidolue entdeckt. Millie kommt auf den ersten Blick ganz ähnlich wie Conni daher. In heiter-harmlosen Geschichten werden vor allem lehrreiche Urlaubs-Erlebnisse beschrieben. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Millie ist ein durchaus verständiges – aber gern auch mal rotzfreches und unartiges Kind. Mithin ein deutlich realistischeres Kind als Conni. Daraus ergeben sich wesentlich amüsantere Geschichten, an denen auch der Vorleser durchaus seine Freude hat.

Lesetagebuch: dampfende und gezeichnete Raumfahrer

Steampunk

Die Begeisterung für dieses Genre streift mich immer nur ganz sacht am Rande. Irgendwie finde ich es ganz reizvoll – will mich dem Hype, den es bei einigen genießt, aber nie so ganz hingeben. Man möge mir bei Gelegenheit ein Schlüsselwerk empfehlen, denn es mag durchaus sein, dass ich einfach noch nicht das „richtige“ gelesen habe. Sachen wie beispielsweise „Das Kupferherz“ haben mich nie so richtig vom Hocker gerissen – obwohl mir die allgemeine Atmosphäre durchaus zusagt.

Aktuell lese ich die ersten Steampunk Chroniken mit dem Titel Aethergarn, eine Anthologie von 2012. Gut ein Jahr zuvor hatte ich mir bereits den zweiten Band Geschichten aus dem Aether zu Gemüte geführt. Ohne jetzt im Einzelnen auf die Geschichten eingehen zu wollen, kann ich beide Büchlein durchaus empfehlen – zumindest jedem, der in diese pseudovictorianische technomagische Welt eintauchen will. Die Storys stammen von unterschiedlichen Autoren und sind naturgemäß von unterschiedlicher Qualität. Grundsätzlich gefallen mir hier solche weniger, die die Besonderheiten des Genres nicht selbst zum Thema machen. Wenn man „nur“ eine Seefahrergeschichte erzählt und dabei schlicht Begriffe austauscht (Meer=Aether, Kuba=Ganymed), dann ist mir das zu wenig. Das betrifft aber maximal die Hälfte der Geschichten.

Dabei habe ich vielleicht auch noch nicht ganz erfasst, was denn genau das Wesen dieses Genres ist – während (gute) Science Fiction uns zeigt, welche Konsequenzen technische Entwicklungen haben können und Fantasy uns Magie, Mythen und Märchen erhält. Dabei mag es sogar sein, dass der literarische Arm desselben nur zweitrangig ist. Schließlich geht es bei Steampunk viel um Stil, Flair und eine gewisse Optik.

Perry Rodener – Unternehmen Zaratustra

Auch mein alter SF-Club-Kumpel Harun spielt in seiner Perry-Rhodan-Parodie Perry Rodener mit diesem Genre. Nachdem ich ihn vor gut vier Jahren mit dem Perry Rhodan Reloaded Projekt dazu angestiftet hatte, schreibt er seine Retro-SF-Variation des dienstältesten deutschen Weltraumhelden tapfer weiter – und ich hab endlich angefangen, das auch zu lesen. Schande über mich!

Denn die Lektüre lohnt ungemein. Harun versetzt die Geschichte um den ersten Mondflug des titelgebenden Helden nämlich in eine bizarre Parallelwelt eines deutschen Kaiserreichs (beziehungsweise eines vereinigten Kaiserreichs unter deutscher Führung), das den ersten Aetherflug zum Mond unternimmt.

Das alles ist eine hervorragende Satire auf die Perry-Rhodan-Serie selbst, auf das aktuelle Berlin und auf das Deutschgetümel aller Epochen. Darin entfaltet er eine großartige Welt, in deren Detailreichtum man gern weiter eintauchen möchte. Auch wenn es manchmal etwas zu detailliert daherkommt, worunter der Handlungsfluss ein wenig leidet.

Perry Rhodan Comic

Naja, und dann versucht sich unser aller Lieblings-Raumheld wieder einmal an der neunten Kunst. Wie berichtet startet bei Cross Cult eine neue Perry-Rhodan-Comic-Serie, die alle zwei Monate ein neues Abenteuer erzählen soll. Das kommt alles sehr superheldenhaft daher und setzt bewusst in einer Lücke der Romanhandlung an, in der kaum Rücksicht auf irgendwelche kanonischen Gegebenheiten genommen werden muss.

Ich finde es immer gut, wenn meine einstige Lieblingsromanheftserie versucht, neue Wege zu beschreiten. Daher habe ich mir das Heft umgehend geschnappt und durchgeschmökert. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen – ich will dem Projekt aber gern noch ein paar Ausgaben lang eine Chance geben. Denn auch bei DC und Marvel braucht so eine Handlung gern mal ein paar Hefte, ehe sie richtig in die Gänge kommt.

Sich an Superheldencomics anzulehnen finde ich dabei einen guten Ansatz. Ohnehin hat Perry Rhodan viele Ähnlichkeiten mit diesem Genre. Beides kommt aus der Pulp-Ecke, ist einerseits Wegwerfprodukt aus dem Bahnhofshandel und andererseits verehrtes Sammlerobjekt. Beide wollen Woche für Woche (oder Monat für Monat) spannende und einfache Einzelgeschichten erzählen – und gleichzeitig einen großen epischen Rahmen spannen.

Die Zeichnungen finde ich okay. Man hat hier Leute verpflichten können, die tatsächlich schon für Marvel und DC tätig waren. Vermutlich nicht aus der erste Riege – aber das alles sieht immerhin besser aus, als der letzte Versuch in diese Richtung im Jahr 2001. Hardcore-Romanheft-Fans (zu denen ich früher auch zählte) werden sich sicher aufregen, dass Rhodan nicht exakt so aussieht, wie auf dem ikonischen Titel von Heft 19, dass Icho Tolot größer und breiter und sein Kopf mit einem Zirkel gezeichnet gehört – und dass Guckys Biberschwanz zu buschig geraten ist. Da gebe ich der künstlerischen Freiheit aber den Vorzug, wenn Dynamik, Proportionen und Spannungsaufbau im Bild stimmen.

Achtung: Ab hier leichte Spoilergefahr!

Handlungsmäßig geht es Autor Kai Hirdt recht einfach an. Das Raumschiff SOL ist mit den Helden an Bord in den Tiefen des Alls verschollen. Man hat keine Ahnung, wie man in die heimatliche Milchstraße zurückkehren soll und düst erst einmal auf gut Glück los. Wie dieser Ausgangspunkt zustande kam wird mit keinem Wort erläutert. Lediglich der Kenner der Romanhandlung weiß um die Hintergründe (Konzil, Mahlstrom, Medallion, Aphilie, Schickimuck) – und sie werden auch künftig in der Comichandlung vermutlich keine Rolle spielen. Auf der Suche trifft man zufällig auf ein gigantisches Teleskop, das gerade angegriffen wird. Da man sich von den Verteidigern Informationen über die eigene Position erhofft, hilft man ihnen – leider jedoch zu spät, wodurch letztendlich das Teleskop zerstört wird. Ein kleiner Cliffhanger leitet zur Suche nach dem Heimatplaneten der Verteidiger über.

Soweit ähnelt es erst einmal eine Standard-Voyager-Folge – und ist auch nicht wesentlich spektakulärer. Das Insektenvolk der Verteidiger ist durchaus interessant und das Kern-Helden-Team aus Rhodan, Tolot, Gucky, Kotschistowa und einer neu erfundenen Pilotin ist ganz gut gecastet. Auch wenn es in der Zusammensetzung nicht von ungefähr an die Galactic Guardians erinnert. Erneut eine Parallele, an der sich dieses Projekt gern weiter orientieren darf. Denn schließlich ist es diesem Film gelungen, einem Mainstream-Publikum ein bis dato eher unbekanntes Superheldenteam schmackhaft zu machen. Vor dieser Aufgabe steht Rhodan hier auch – dabei ganz auf das in diesem Genre übliche Origin zu verzichten, halte ich aber für gewagt.

Wie gesagt: Ich bleibe dran und hoffe, dass das ganze noch ein bisschen mehr Fahrt aufnimmt.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 41/2015

Unter anderem in dieser Woche: menschenfressende Ewoks, 19 Haie und reisende Helden

Daddeln & Zocken

Zu den wenigen Spielen, die ich intensiv gedaddelt habe, zählt Age of Empires – entsprechend gefällt mir diese Hommage mit echten Menschen.

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Fandom & Nerdtum

Fantheorien sind was feines. Und die fünf hier zu sind besonders gelungen.

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  • Unsere liebsten Sidekicks hat Morphsuits für uns parat.

Kino & Film

Dieses Jahr kommt bekanntlich Der Weiße Hai 19 raus. Hier der erste Trailer.

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Lego & Minifiguren

TV & Serien

Game-of-Thrones-Titelmusik-Varianten sind glaub ich schon ein eigenes Genre, oder?

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Wissenschaft & Visionen

Ja, auch Literaturwissenschaft ist (doch Sheldon!) Und somit gehört diese schöne Veranschaulichung der idealtypischen Heldenreise in diese Kategorie.

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Perry Rhodan versucht’s mal wieder als Comic

Nun beobachte ich die Entwicklung meiner einstigen Leib- und Magen-SF-Roman-Serie nur noch am Rande – dennoch war ich recht überrascht, als heute die Meldung in meine Timeline trudelte, dass Mitte Oktober eine neue Perry-Rhodan-Comicserie im Cross Cult Verlag startet.

Offenbar waren jene, die noch etwas tiefer im Fandom stecken, ähnlich überrascht. Demnach ist VPM und Cross Cult da wohl ein netter PR-Coup gelungen (hihi Wortspiel!) Nun ist es nicht das erste Mal, dass sich Deutschlands dienstältester SF-Held in diesem Medium versucht. Ich bin gespannt, ob es diesmal klappt.

Neue Abenteuer mit der SOL

Laut Cross Cult wird die neue Serie nicht am Anfang der klassischen Romanserie einsetzen und erneut die Geschichte von Perry Rhodans erstem Mondflug erzählen. Vielmehr hat man das Jahr 3540 als Einstiegspunkt gewählt – das Jahr, in dem Rhodan und die Unsterblichen mit dem Riesenraumschiff SOL von der aphilischen Erde verjagt wurden (die zu dem Zeitpunkt zu allem Übel in einer fernen Galaxis um eine fremde Sonne kreiste – man möge die Hintergründe selbst in der Perrypedia nachlesen). Dieser Ausgangspunkt ist im Jahr 1975 im Romanheft Nr. 700 (den ich kürzlich auch mal wieder gelesen hatte) erzählt worden. Über die ersten Jahre der darauf folgenden Odyssee der SOL ist tatsächlich nur lückenhaft berichtet worden – wodurch sich der Zeitraum durchaus gut für eine neue Serie eignet, die nicht viel Rücksicht auf eine kanonische Haupthandlung nehmen muss.

Comic-Trailer

Wer was auf sich hält, macht heutzutage natürlich einen Trailer – so auch Cross Cult:

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Was einem immerhin schon mal eine leichte Ahnung vom Zeichenstil gibt. Mit Marco Castiello und Michael Atiyeh wurden Zeichner gefunden, die schon für Marvel und DC den Griffel geschwungen haben. Entsprechend wirkt es hier und da recht superheldenhaft – was nichts Schlechtes ist.

Ein alter Comic-Hase

Autor Kai Hirdt ist für das Franchise kein Unbekannter. Aktuell schreibt er für den Roman-Reboot Perry Rhodan NEO, hat aber auch schon einiges an Comic-Erfahrung – ja sogar Perry-Rhodan-Comic-Erfahrung – gesammelt. In den 2000er Jahren schrieb er an der PERRY-Reihe aus dem Hamburger Alligator-Farm-Verlag mit.

Fünfter (?) Versuch

Ich bin jetzt ehrlich gesagt zu faul, nachzurecherchieren, der wievielte Versuch dies nun genau ist, Perry Rhodan im Medium Comic zu etablieren. In meinem (lückenhaften) Gedächtnis komme ich mindestens auf fünf. Da wäre als erstes der wohl erfolgreichste Versuch der ersten in Italien produzierten PERRY-Reihe aus den 60er und 70er Jahren, die vor allem durch ihren psychedelischen Zeichenstil begeisterte. Dann gab’s da wohl mal ein Einzel-Album über die Konzils-Handlung, das ziemlich grottig gezeichnet war. Irgendwann um die Jahrtausendwende versuchte man es mit einer an Superhelden-Comics angelehnte Heftreihe mit einem deutlich verjüngten Perry Rhodan, die aber auch schnell wieder in der Versenkung verschwand. Schließlich wollte die bereits erwähnte Alligator Farm ab 2006 an den Erfolg der klassischen PERRY-Comics anschließen – bzw. ihn schlicht fortsetzen. Das Projekt hielt sogar ein paar Jahre (im Rahmen des Gratis Comic Tag 2011 habe ich ein paar Worte dazu verloren – und hatte sogar einen eher unrühmlichen Anteil daran) – musste dann aber auch irgendwann die Segel streichen.

Ich drücke die Daumen

Auch wenn es dem Franchise in letzter Zeit nicht mehr gelang, mich ernsthaft zu begeistern, bin ich durchaus geneigt, diesem erneuten Comic-Versuch mit Wohlwollen zu begegnen. Mitte Oktober werde ich daher im Bahnhofsbuchhandel meines Vertrauens nach dem ersten Band suchen und ihn hoffnungsvoll schmökern.
Ich werde berichten …

Lego Minifiguren Serie 14

Pünktlich zu Halloween gruselt’s in der Tüte

Mit Serie 14 probiert Lego wieder was Neues: eine monothematische Sammlung ohne Lizenz-Hintergrund. Und da Halloween naht, dachte man sich: Horror soll es sein! Die Idee ist durchaus nett, kommen wir somit doch in den Genuss einiger Zombies, Geister und Monster. Darunter findet sich ein Werwolf, ein Gargoyl, ein Sasquatch, der Fliegenmensch und die Spinnenfrau, um nur einige zu nennen.

Die sind alle gut

Einzelne Favoriten könnte ich in dieser Serie gar nicht benennen. Der Sasquatch mit der Kamera ist schon ziemlich witzig, ebenso der Fliegenmensch aus dem 50er-Jahre-Film und der Gargoyl. Auf der anderen Seite wird uns hier zum glücklich dritten Mal eine Cheerleaderin präsentiert – immerhin zombifiziert. Wobei das auch Absicht sein kann, hat doch ein findiger Redditor kürzlich in dem Werwolf den Baumfäller aus Serie fünf wiedererkannt.

Was plant Lego noch?

Da drängt sich die naheliegende Frage auf: Welche lizenzlosen Themen-Serien bringt Lego als nächstes? Die ein oder andere Horror-Figur war schon immer in den Sammlungen dabei. Fantasy und Science-Fiction waren aber auch stets vertreten. Da ginge also noch was. Dürfen wir gar auf eine Classic-Space-Serie hoffen? Irgendwann einmal?

Was fehlt?

Hier stehe ich tatsächlich fast am erfolgreichen Abschluss meiner Sammel-Bemühungen. Diese Serie ist ja auch so schick, dass ich sie durchaus gern komplett hätte.

Die eskapistischen Links der Woche – Ausgabe 35/2015

Comics & Graphic Novels

Nun ist auch bald bei Panini ganz offiziell Schluss mit den -Comics aus dem Hause Dark Horse. Der letzte Sonderband mit entsprechendem Material ist gerade erschienen. Panini juckts wenig, denn sie haben ja auch die Marvel-Lizenz hierzulande. Also kündigen sie hiermit den entsprechenden Neustart (übrigens kanonisch!) an.

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Fandom & Nerdtum

Ich finde ja nicht, dass die das zu oberflächlich angehen. Kurt Wagner weist eigentlich immer auf die Einschränkungen seiner Fähigkeit hin. Wie war das mit „Jumper“ eigentlich noch mal? Waren das ursprünglich Romane oder Comics?

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  • Beides glaub ich schon recht alt – aber immer noch gut: Ein Piepmatz macht den R2D2 – und eine Schranktür den Chewbacca. (via SF-Signal)
  • Nu isser fertig. Robots & Dragons zeigt uns den kompletten Star-Trek-Fanfilm Renegades. Fand den beim oberflächlichen durchklicken jetzt nicht so reizvoll. Auf Axanar setz ich da größere Hoffnungen.

Gesang & Geräusch

Ganz nettes Video. Die Musik ist so mittel. Halte die Vorlage, die hier persifliert (oder homagiert) werden soll, aber auch für überschätzt.

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Internet & Online-Szene

  • Gruselig und interessant gleichermaßen: io9 stellt ein Tool vor, das einem anscheinend die Social-Media-Aktivitäten beobachtet und mittels einer KI dann die eigene Persönlichkeit rekonstruiert. Bzw. eine KI simuliert dann das Post-Verhalten nach dem gelernten und setzt es auf Wunsch auch nach dem Ableben des Teilnehmers fort. Das auszuprobieren hab ich mich ehrlich gesagt nicht so recht getraut.

Kino & Film

  • Interessante Infografik zum nun gültigen Star-Wars-Kanon bei Geeks are Sexy.
  • Geeks are Sexy enthüllt Hintergründe zu Zurück in die Zukunft. Ein paar Dinge davon wusste ich tatsächlich noch nicht.

Lego & Minifiguren

  • Die Brothers Brick haben ein sehr schönes Mondrian Haus gefunden.
  • Und der Bricknerd eine nicht minder schöne Wespe (gemeint ist die Marvel-Superheldin).
  • Weitere MOCs und Links gibt’s (fast) jeden Montag drüben bei Zusammengebaut.

Tolkien & Mittelerde

Ich weiß, ihr findet die -Filme alle scheiße. Mir haben sie aber durchaus gefallen – und ich freu mich auch auf die noch ausstehende Extended Edition des dritten Teils – wohlgemerkt R-rated.

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TV & Serien

  • Aha. Für den Heroes-Neustart gibt’s also eine Prequel-Webserie. Ihr könnt ja mal reinschauen und mir sagen, ob das was taucht. (via Robots & Dragons)
  • Da freuen wir uns aber drauf! Die Galaxy-Quest-Serie kommt! (via Robots & Dragons)

Wissenschaft & Visionen

Lesetagebuch: Roland, Ritter Ungestüm

Ich bin gerade wieder zehn Jahre alt. Schon vor fünf Jahren hat Crosscult eine der Lieblings-Comic-Reihen meiner Kindheit in einer schmucken Sammlerausgabe neu herausgebracht. Ich habe sie mir endlich zugelegt und schwelge nun in nostalgischer1 Verzückung. Doch nicht nur das.

Zeitlos großartig

Es dürfte gut 20 Jahre her sein, seit ich das letzte Mal in den mit dem ungestümen Ritter geschmökert habe.2 Deswegen hätte es mich nicht gewundert, wenn meine jugendliche Begeisterung von einst mittlerweile etwas abgeklungen wäre. Doch dem war nicht so. Ich bin erneut sehr angetan von den spannenden Geschichten und den großartigen Zeichnungen, die auch ältere Leser in diesen Tagen zu packen wissen. Zumal ich damals nur die ersten acht, neun Hefte besaß und die zweite Hälfte dieses mittelalterlichen Epos gerade erst entdecke.

Historischer Roland?

Es ist natürlich naheliegend, wieso meine Eltern mir in den frühen 80ern die Abenteuer dieses jungen Ritters schenkten. Wobei er im franko-belgischen Original überhaupt nicht Roland heißt. Dort ist er der Chevalier Ardent, was wörtlich wohl ungefähr „feuriger Ritter“ bedeutet und in der deutschen Übersetzung in den Untertitel „Ritter Ungestüm“ übertragen wurde.3 Dabei ist Ardent aber wohl auch sein tatsächlicher Name. Ardent du Walbourgh, aus dem dann – vermutlich zunächst im flämisch/niederländischen und erst dann im deutschen – Roland von Walburg wurde. Daher hat dieser Roland auch nicht das geringste mit dem Paladin Karls des Großen zu tun – und auch sonst weist diese Serie keinen historischen Bezug auf. Das ist aber auch nicht ihr Anspruch.

Idealisiertes Mittelalter

Der Autor und Zeichner François Craenhals hatte sich ganz bewusst dazu entschieden, ein idealisiertes Mittelalter darzustellen, das so gut wie gar keinen Bezug zu historischen Ereignissen oder Personen aufweist. Da heißt der König des Reiches, aus dem Roland stammt und das irgendwo auf dem Gebiet des heutigen Frankreich liegt, einfach mal Artus. Spätere Andeutungen4 lassen dann zwar doch eine grobe Einordnung ins 11. Jahrhundert zu – aber auch das darf man nicht allzu ernst nehmen. Autor und Leser gleichermaßen sind somit frei davon, ständig die historische Akkuratesse überprüfen zu müssen und können einfach die spannenden Geschichten genießen.

Ritter Roland

Auch der Buchrücken weiß zu entzücken.

Das Beste vieler Welten

Damit nimmt sich Ritter Roland natürlich ganz offensichtlich einen gewissen Prinz Eisenherz zum Vorbild, woraus auch nie ein Hehl gemacht wurde. Craenhals verbindet dies mit einem sehr „belgischen“ Zeichenstil, der von der ligne claire beeinflusst ist und sehr detailliert und gleichzeitig dynamisch daherkommt. Ob in Kampfszenen oder einfachen Dialogen: Die Charaktere springen einen geradezu an. Nicht ein Panel gerät dadurch langweilig. Überhaupt gelingt es Craenhals in jedem Album große und teils komplexe Handlungsbögen sehr schnell und extrem kurzweilig zu erzählen. Schließlich ist Roland ein sehr rebellischer Held, dessen Haupt-Widersacher weniger die Schwarzen Prinzen, heidnischen Priester oder germanischen Fürsten sind, sondern vielmehr sein eigener König.

Roter Faden – quer durch Europa

Die zahlreichen Abenteuer, die den Helden oft kreuz und quer durch Europa führen,5 überspannt ein roter Faden, der den Konflikt mit dem Lehnsherrn und König behandelt. Denn natürlich verlieben sich gleich zu Beginn die Königstochter und Roland ineinander – und natürlich verspürt Artus wenig Lust, seine Tochter an einen Kleinadeligen zu verheiraten, der oft unbedacht in Abenteuer aufbricht und sich dann monatelang nicht blicken lässt, selbst wenn er sich durchaus oft als große Stütze des Reichs erweist. Entlang dieses roten Fadens reift der anfängliche Jungritter und wird älter und weniger ungestüm. Die Einzelabenteuer verbinden sich somit zu einem Epos in dessen Mitte ich gerade ungefähr stecke und auf dessen Ende ich sehr gespannt bin.

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  1. das gute nostalgisch wohlgemerkt – nicht das toxische früher-war-alles-besser-nostalgisch[]
  2. damals noch in den deutschen „Original“-Alben vom Carlsen Verlag – sind leider alle verschütt gegangen[]
  3. „ungestüm“ – schönes Wort![]
  4. Papstnamen, Schisma mit der Ostkirche und so weiter[]
  5. weswegen der Gesamtausgabe auch eine sehr schöne Karte beiliegt[]

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