Autor: Herr Kowski

Die Woche: von Göttern und Helden

Vorletzte Woche: Teekannen und Raketenheftchen

Vermutlich wird dieser Wochenrückblick auf absehbare Zeit kaum mehr als mein Medien-Tagebuch bleiben. Aber ein zusätzliches Thema hätte ich diesmal doch.

Mate-Test

Wie so viele bin ich ein großer Freund koffeinhaltiger Erfrischungsgetränke auf Matetee-Basis. Zwar ist der allseits beliebte Marktführer unverändert mein Favorit, ich teste aber immer gern die Produkte anderer Hersteller, die sich oft als zu süß, zu rauchig oder mit zu wenig Blubberbläschen herausstellen. Hin und wieder ist jedoch etwas trinkbares dabei. Leider sind gerade jene Sachen schwer zu bekommen.1

American Gods

Nachdem wir die erste Staffel dieser Neil-Gaiman-Buchverfilmung damals mit einiger Begeisterung weggeguckt hatten, hatte uns die zweite zunächst nicht so gepackt. Schon in der ersten Folge derselben hatten wir abgebrochen und die Serie einstweilen beiseitegelegt.

Nun haben wir den Konsum aus Gründen doch wieder aufgenommen,2 Staffel zwo recht flott durchgebinged und verfolgen nun brandaktuell die Ereignisse der dritten Staffel. Tatsächlich können wir unsere damaligen Vorbehalte nicht mehr ganz rekonstruieren, fühlen wir uns doch recht gut unterhalten.

Viel mehr als das ist es dann aber auch nicht – und mir drängt sich inzwischen die Frage auf, was uns diese Geschichte eigentlich sagen will. Klar: Ganz zentrale Themen sind Rassismus, Sklaverei, die Verdrängung der Ureinwohner und wie sehr all dies in den Grundfesten der USA verankert ist. Das stellt die Serie sehr deutlich und unmissverständlich dar.

Das Bild der alten und der neuen Götter und ihres Konflikts will sich mir in diesem Zusammenhang jedoch nicht so recht erschließen. Womöglich wird das in der Buchvorlage etwas deutlicher, man möge mich da gern erhellen.3

Zum einen erscheinen mir die „neuen Götter“ nicht sonderlich neu. Es sind höchstens leicht modernisierte Inkarnationen schon lang existierender Gottheiten. Wer ist Media anderes als Fama? Dieser Techno-Boy ist auch nur ein etwas modernerer Hephaistos – und eine Vergöttlichung des Imperiums-Gedanken wie Mr./Mrs. World kannten die Römer doch auch schon. Zumal modernisierte Versionen von Alt-Göttern4 durchaus in der Geschichte auftauchen. Der tatsächliche Unterschied wird mir aber nicht klar.

Zum anderen: Wofür stehen alte und neue Götter überhaupt? Die Konfliktlinien eines imperialistischen Rassismus werden zwischen ihnen nicht ernsthaft abgebildet. Schließlich werden beide Fraktionen von alten weißen Männern angeführt.5 Aktuell scheint mir dieser Krieg der Götter das dämliche „Schöne Neue Welt“ versus „Gute Alte Zeit“ zu sein. Also der doofe alte Kulturpessimismus. Und den mag ich bekanntlich überhaupt nicht.

Aber vielleicht wird das noch auf befriedigende Weise aufgelöst. Die Metahandlung scheint bei dieser Serie ohnehin nur Beiwerk zu sein.

Perry Rhodan

Bei meiner einstigen und seit gut ein, zwei Jahren wiederentdeckten Lieblings-Science-Fiction-Serie kommt die Metahandlung hingegen ganz gut in die Gänge. Womöglich war ich beim Handlungszyklus zuvor nicht der einzige, der das damals etwas schleppend fand. Und womöglich haben sich die Autorinnen und Autoren die Kritik ein wenig zu Herzen genommen. Heft 3103 aus der Feder von Christian Montillon kommt zwar mit einer eigenständigen Alienesquen Handlung daher, die aber den nötigen Plot-Baustein für das Voranschreiten der übergeordneten Ereignisse liefert.

Zum Folgeroman von Susan Schwartz kann ich noch nicht viel sagen, da ich diesen gerade erst begonnen habe. Er liest sich bislang recht unterhaltsam und führt unsere Helden offenbar erneut einen kleinen Schritt auf ihrer Brotkrumenspur entlang. Gut möglich, dass ich mein Urteil über das Voranschreiten der  Metahandlung noch einmal revidieren muss. Doch selbst wenn es kaum schneller sein sollte, als beim Zyklus zuvor, ist die Handlung diesmal immerhin so konstruiert, dass ein langsameres Vorantasten nachvollziehbarer erscheint.

Schließlich gilt es für die Helden einen bislang gänzlich unbekannten Kugelsternhaufen nach einem gestrandeten Raumgefährt zu durchsuchen, dass dort gestrandet sein und aus Gründen eine Gefahr für die Erde darstellen soll. Es bleibt spannend.

WandaVision

Unsere aktuelle Lieblings-Genre-Serie legt indes Folge für Folge noch mal eine Schippe drauf.6 Das Truman-Szenario ist längst durchbrochen, die Geschichte des gesamten MCU wird äußerst relevant weitererzählt. Der Hammer-Cliffhanger von Folge fünf wurde in Folge sechs hervorragend aufgegriffen. Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hex wird die Handlung immer spannender. Man mag die Woche bis zur Fortsetzung kaum aushalten und fragt sich, wie all dies seine Auflösung finden soll. Eine sehr lesenswerte Besprechung der sechsten Folge WandaVision gibt’s drüben bei io9.

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(beste Speedster-Szene aller Zeiten)

Nächste Woche: Captain Future

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  1. Gibt’s die Mate-Karte eigentlich noch?[]
  2. Was soll man machen, wenn man die guten Sachen schon alle weggeguckt hat?[]
  3. Ich halte den guten Neil bekanntlich für etwas überschätzt. Mein Verdacht wäre, dass er hier erneut eine sehr gute Grundidee nur an der Oberfläche ankratzt und nicht so recht zu Ende gedacht hat. Da ich das Buch aber nie gelesen habe, kann ich diesen Verdacht weder erhärten noch falsifizieren.[]
  4. besagter Hephaistos als Waffenfabrikant, Argos als Inkarnation des Überwachungsstaats et cetera[]
  5. Die sich zugegebenermaßen hin und wieder verwandeln.[]
  6. An mich selbst nur die Frage, warum ich zwischenzeitlich davon überzeugt war, dass die Serie nach dem Blip aber vor der Schlussklopperei in Endgame spielen müsse. Muss sie ja gar nicht.[]

Die Woche: Teekannen und Raketenheftchen

Letzte Woche: Science-Fiction Nostalgie

Viel mehr als den Medienkonsum der letzten sieben Tage gibt es kaum zu berichten. Sehr gefreut habe ich mich allerdings über das Lob des Herrn R. über meine Raketenmärchen.1 Tragisch hingegen war folgendes:

Kanne putt

Auch wenn sich das nun beschriebene Drama schon Wochen zuvor abgespielt hat, möchte ich an dieser Stelle noch einmal mein Leid klagen.

Nach vielen Jahren treuer Dienste hat meine gute alte Teekanne einen Schaden davongetragen. Genaugenommen ist der Griff vom Teesieb abgebrochen. Die Kanne gab es dereinst günstig bei einer bekannten Kaffee-Kette. Trotz des niedrigen Preises kann sie einige Vorteile auf sich vereinen: angemessene Materialien,2 durchaus okaye und passgenaue Verarbeitung,3 pütschert nicht beim Gießen und schließlich füllt das Edelstahlteesieb fast das gesamte Kannenvolumen aus, sodass sich das Teearoma beim Ziehen optimal entfalten kann.

Der Erwerb einer neuen Kanne hat sich bislang nicht befriedigend gestalten lassen. Denn natürlich hat besagte Kaffee-Kette mein Modell längst nicht mehr im Sortiment.

Es gäbe da ansonsten dieses sehr stylische Designermodell einer Edel-Manufaktur, das hervorragend verarbeitet ist und über ein perfektes riesiges Teesieb verfügt. Leider hat es neben der Tatsache, dass es mir eigentlich zu teuer ist, einen großen Nachteil: man kann damit nicht vernünftig eingießen. Darüber klagen sowohl einige Rezensenten als auch ein mir persönlich bekannter Teeliebhaber, der die Kanne sein eigen nennt.

Die Produkte eines anderen bekannten Herstellers werden in den Kommentaren geradezu vernichtet. Die wenigen Modelle, die kein Plastik-Sieb haben, seien angeblich fürchterlich schlecht verarbeitet. Und die meisten anderen Kannen haben nur so schmale Teeeinsätze. Aktuelle Lösung des Problems: Eine kleine Zange, mit der ich fürderhin das Sieb heraushebe.

Aber vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp für eine gute aber erschwingliche Teekanne.

Perry Rhodan

Auf den durchaus vielversprechenden Jubiläumsband 3100 folgten gleich zwei Hefte aus der Feder eines gewissen Robert Corvus. Ein Autor, der mir bis dato unbekannt war.4 Mein Urteil fällt etwas durchwachsen aus, da mir Inhalt5 und einige Ideen6 gut gefallen haben, der Stil allerdings etwas – wie soll ich sagen – unbeholfen war.7

Nichtsdestotrotz bleibe ich dem Handlungszyklus treu und freue mich zudem auf die für März angekündigte Mini-Serie Perry Rhodan: Wega.

Tenet

Den aktuellen Nolan-Hirnverknoter habe ich hiermit auch gesehen und bin sehr angetan. Handwerklich hervorragend gemacht, scheint mir – zumindest nach erster Sichtung – die deterministische Zeitvor- und Rücklauflogik perfekt in sich stimmig aufzugehen. Dem zu folgen macht eine ganze Menge Laune. Ganz großes Kino! Da sieht man dem Film Schwächen, wie den komischen MacGuffin,8 den bösen Klischeerussen und die dünne Begründung der Armageddon-Bedrohung gerne nach.

Ebenfalls aufgefallen ist mir mein doch stark gewandeltes Sehverhalten, das durch die schnelle Taktung des Films womöglich noch verstärkt wurde. Am Ende hatte ich das Gefühl, eine Serienstaffel durchgebinged zu haben und dachte sofort: So! Wann kommt Staffel zwei?

WandaVision

Die bedeutende echte Serie dieser Tage ist der MCU-Kracher WandaVision. Folge vier war diese Woche derart relevant, dass fast eine kleine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

angebracht wäre. Denn nicht nur sind ein paar bekannte Figuren aus anderen MCU-Filmen aufgetaucht – wir haben auch die erste Folge gesehen, die komplett im „Außen“ spielt und eine erste – recht genaue – Einordnung zulässt, wann das ganze konkret stattfindet. Nämlich parallel zu Avengers: Endgame, ziemlich genau zwischen Hulks Snap und der Schluss-Klopperei gegen Thanos – mit Wandas Beteiligung. Und hier stellt sich mir gleich die Frage, ob das zeitlich da überhaupt alles reinpasst. Lag überhaupt eine wesentliche Zeitspanne dazwischen? Immerhin sind die SWORD-Typen mindestens schon ein paar Tage außerhalb von Wandas Truman-Show zugange. Nun, wir werden es vermutlich bald erfahren. Ich bleibe in jedem Fall in höchstem Maße begeistert.

Örwyrm

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(Diese Sea-Shanty-Schose ist ja irgendwie an mir vorbeigegangen – bin halt alt.)

Übernächste Woche: von Göttern und Helden

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  1. Über seinen zunächst euphorisch von mir aufgenommenen Änderungsvorschlag muss ich noch einmal sinnieren, würde er doch dazu führen, den gesamten Text ins Futur zu setzen, was mir doch ein wenig zu experimentell wäre. Nimmt man für den ersten Satz aber Futur zwo könnte es klappen.[]
  2. Glas und Edelstahl[]
  3. Besagter Haltegriff ist nun natürlich die Ausnahme.[]
  4. mein Fehler, nicht seiner[]
  5. Die Helden treffen bei ihrer ersten Erkundung auf eine verschollene Kolonie der ersten Menschheit.[]
  6. Die auf Musik und Gesang basierende Gesellschaft war ein sehr schöner Einfall.[]
  7. Im zweiten Heft nimmt das etwas ab. 3102 ist ohnehin der stärkere Band, der durch sehr spannend geschilderte Action zu unterhalten weiß.[]
  8. Diese merkwürdigen neun Teile, die am Schluss nicht zusammengesetzt werden dürfen.[]

Die Woche: Science-Fiction Nostalgie

Letzte Woche: Auf ein Neues!

Eskapedia

Der Legonaut und ich schwelgen in unserem erneut in Erinnerungen. Ich stelle in unserer aktuellen -Sendung meinen seit frühester Jugend liebsten -Autor Stanisław Lem vor. Kann ich ihm dabei gerecht werden? Vermutlich nicht – aber ich gebe mir redlich Mühe, wenigstens einmal seinen Namen korrekt auszusprechen. Lauscht gerne rein:

Eskapedia Episode 11 – Retrotrip: Stanisław Lem

Perry Rhodan

Es ist vollbracht. Nach 800 Heften -Pause1 habe ich wieder einen Perry-Rhodan-Zyklus durchgelesen.2 Der Auftakt zum neuen Handlungszyklus der traditionsreichen Science-Fiction-Serie hat mir ebenfalls gut gefallen, weswegen ich der Erstauflage einstweilen weiter folge. Ich werde berichten.

Der Throwback Thursday in dieser Woche hatte erneut besagte Raketenheftchen zum Inhalt. Ich erinnerte an meinen kleinen Schreibwettbewerb vor zehn Jahren.

Bingewatching

Die Woche habe ich endlich ein sträfliches Versäumnis nachgeholt und auch die letzte Staffel Clone Wars geschaut. Wie großartig! Und damit meine ich ausdrücklich alle zwölf Folgen, da einige den mittleren Viererblock etwas gering schätzen, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Das Abenteuer mit den Martez-Schwestern hat wesentlich zu Ahsokas Geschichte beigetragen. Und der Schluss-Vierteiler ist selbstredend gewaltig großes -Kino.

Sehr unterhaltsam fand ich außerdem Truth Seekers von und mit Nick Frost und Simon Pegg. Wie so oft präsentieren die beiden einen Horror-Mystery-Plot mit einer ordentlichen Portion Humor. Sehr sehenswert.

WandaVision geht schließlich in die dritte Runde und rückt die Zweifel an der dargestellten Realität immer mehr in den Vordergrund. Kenner der ahnen, welches Drama allein im Schicksal eines gewissen Zwillingspärchens steckt. Spannend!

Catcontent

Außerdem hatten wir wieder einmal Katzenbesuch.

Nächste Woche: Teekannen und Raketenheftchen

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  1. Naja, nicht ganz. Zwischendrin habe ich immer mal wieder in das ein oder andere Heft reingeschaut.[]
  2. Auch nicht ganz. Ehrlich gesagt nur zu 30% – aber immerhin recht gleichmäßig verteilt.[]

Lesetagebuch: Perry Rhodan 3000-3099

Mein Vorhaben, den Zykluswechsel parallel zum Erscheinungstermin zu lesen, habe ich knapp um ein paar Tage verpasst. Dennoch dürfte ich mit einer kleinen kritischen Rückschau auf die letzten 100 Hefte ganz gut in der Zeit liegen.

Band 3099: Die Kinder der Milchstraße

Den Abschlussband des Zyklus‘ selbst fand ich eher durchschnittlich. Seine Funktion, die losen Fäden der Metahandlung zusammenzuführen und zu einem Ende zu bringen, hat er ganz ordentlich erfüllt. Eigenständige Glanzpunkte waren jedoch rar gesät.

Grundsätzlich mag ich es nicht so gern, wenn der Titelheld auf einen Strahlenpistole-schwingenden Buck-Rogers-Verschnitt reduziert wird.1 Die bedrohliche Stimmung im Golem kam allerdings gut rüber. Perrys Einsatzteam wirkte wie eine Infektion, die der Organismus des borg-artig zusammenwachsenden Riesen-Raumschiffs mit seiner künstlichen Besatzung zu bekämpfen versuchte. Das wurde sehr gelungen beschrieben.

Gefallen hat mir auch, dass die Mythos-Handlung und die Cairanische Epoche in diesem Heft zu einem finalen Abschluss gekommen sind.

Durchschnittlicher Zyklus

Denn auch den Zyklus als ganzen fand ich eher durchschnittlich. Dennoch gebührt ihm die Ehre, der erste seit 800 Heften zu sein, den ich wieder – fast – durchgehend gelesen habe. Das lag aber mehr an den herausragenden Einzelheften und weniger an der Metahandlung.

Letztere brauchte mehr als zehn Hefte, ehe sie überhaupt einigermaßen in die Gänge kam. Ich hatte mein Leid darüber in meinen Einzelheftkritiken (siehe unten) ausgiebig geklagt.

Dabei fand ich den Grundgedanken gar nicht mal schlecht: Der Titelheld kehrt durch einen unfreiwilligen Zeitsprung 500 Jahre zu spät in die heimatliche Milchstraße zurück und findet diese unheimlich verändert vor. Niemand mag sich mehr so recht an die einst tonangebende Erde erinnern und die bis dato unbekannten Cairaner haben das Ruder in der Galaxis übernommen.2

Das war ein durchaus gut gemeinter Aufgriff der aktuellen Fake-News-Thematik – insgesamt habe ich die Meta-Handlung dann aber als recht geradlinig empfunden. Dennoch konnte mich der Zyklus begeistern – nämlich durch viele sehr gute Einzelromane.

Begeisternde Einzelhefte

Trotz der oben genannten Einschränkungen habe ich die Perry Rhodan Serie in den letzten beiden Jahren mit wiedererwachter und stetig wachsender Begeisterung gelesen. So ganz kann ich mir das nicht erklären. Hat mich auf meine alten Tage eine heftige Nostalgie-Welle erfasst – oder sind die Autorinnen und Autoren und ihre Romane einfach besser geworden?

Ohne das erste ausschließen zu wollen bin ich der Meinung, dass die Hefte, die ich gelesen habe, schlicht und einfach ziemlich gut sind. Um nur einige zu nennen:3 da gab es einen fantastischen Gastroman von Andreas Brandhorst,4 Michelle Stern hat sich in einem der ersten Hefte hervorragend einiger Posbi-Charaktere angenommen,5 Oliver Fröhlich hat mit der Entstehungsgeschichte des TARA-Psi großartige Science-Fiction abgeliefert,6 der Zerozone-Vierteiler von Christian Montillon war ein absoluter Höhepunkt des Zyklus,7 Wim Vandemaans Andromeda-Roman war der Hammer,8 ebenso der Drangwäsche-Doppelband von Michael Marcus Thurner,9 Guckys vermeintliches Ableben nebst Wiederauferstehung10 und schließlich Atlans Frieden mit den Kosmischen Mächten und seiner Ritteraura, den Leo Lukas in Szene gesetzt hat.

Dünne Datengrundlage

Hier nun mein Geständnis: Es waren insgesamt nur 30 Hefte, die ich aus diesem Zyklus gelesen habe, diese allerdings recht gleichmäßig verteilt. Um die Transparenz auf die Spitze zu treiben hier die von mir gelesenen Hefte im einzelnen. Die Links führen auf meine Einzelkritiken hier im Blog – so vorhanden.

3000 | 3001 | 3002 | 3003 | 3004 | 3005 | 3006-3009, 3013, 3015, 3016 | 3021 | 3025 | 3030 | 3039 | 3050-3053 | 3058 | 3066, 3067 | 3072 | 3083 | 3087 | 3088 | 3098 | 3099

Ausblick 3100

Im Perry-Rhodan-Jubeljahr11 ist es natürlich Ehrensache, die Lektüre fortzusetzen. Aktuell stecke ich im neuen Jubiband und habe große Lust auf den just begonnenen Chaotarchen-Zyklus. Vermutlich werde ich die Praxis beibehalten, hier und da ein paar Hefte zu überspringen. Aber ich bleibe dran und werde berichten.

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  1. Ohne Buck Rogers damit zu nahe treten zu wollen. Immerhin ist er eines der zahlreichen ehrwürdigen Vorbilder Perry Rhodans.[]
  2. Kenner der Serie erinnert das natürlich an vergangene Zyklen wie beispielsweise die Cantaro ab Band 1400 – aber das ist kein legitimer Kritikpunkt, da man das Rad nach 3000 Heften schwerlich immer neu erfinden kann.[]
  3. und ohne dabei die nicht ausdrücklich genannten gering schätzen zu wollen[]
  4. Ich mochte das Fake-Terrania-City, das meiner Meinung nach aus dem Anti-Universum stammte.[]
  5. Die Darstellung von KI-Zivilisationen hat sich ohnehin zu einer Stärke der Serie gemausert.[]
  6. Aktuell einer meiner Lieblings-PR-Autoren. Auch hier wurde das KI-Thema billant in Szene gesetzt.[]
  7. Endlich mal wurde die terranische Öffentlichkeit nachvollziehbar dargestellt. NATHANs Entwicklung war unglaublich gut – schon wieder KIs – und Amalia Serran war eine der besten Nebenfiguren seit langem.[]
  8. Wie wir jetzt wissen bereits foreshadowing zum neuen Zyklus. Der rote Faden von den MdI zu den heutigen Tefrodern, der hier mal eben so gesponnen wurde, war grandios.[]
  9. Die Haluter sind nach den Posbis das faszinierendste Alien-Volk bei PR. Ich bin stets begeistert, wenn diese gut in Szene gesetzt werden. Und auch hier stand wieder eine künstliche Zivilisation im Fokus.[]
  10. Dem wir fürderhin den offiziellen Gucky-Tag verdanken.[]
  11. Stolze 60 Jahre hat sie Serie bald auf dem Buckel.[]

Die Woche: Auf ein Neues!

Vorvorvor-letzte Woche: Winterschlaf

Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter ins neue Jahr gestartet. Machen wir uns nichts vor: Es wird einstweilen alles so weitergehen, wie gehabt. Wie immer gilt es, das Beste daraus zu machen. In meinem Fall muss ich gestehen, in dieser ersten Berichtswoche noch nicht so richtig in die Gänge gekommen zu sein.

Was ich diese Woche alles nicht geschafft habe

Gleich zwei wichtige Vorhaben schiebe ich noch immer vor mir her: Zum einen wollte ich längst die aktuelle Folge unseres Podcasts Eskapedia geschnitten und veröffentlicht haben, die schon seit einigen Monaten im Kasten ist. Der Rohschnitt ist immerhin fertig geworden, im Feinschliff müssen jetzt noch etliche meiner „Ähs“ entfernt1 und die Shownotes zusammengestellt werden. Nächste Woche geht die Sendung Nummer elf aber endlich online. Nagelt mich darauf fest!

Knapp an der Punktlandung vorbeigeschrammt bin ich außerdem mit meinem Vorhaben, die Perry-Rhodan-Erstauflage mit dem Jubiläumsband 3100 einzuholen. Seit Donnerstag/Freitag ist selbiger zu erwerben und ich stecke noch in Heft 3099.2 Ich bleibe aber dran.

Immerhin habe ich schon ein bisschen was verbloggen können.

Was ich dieses Jahr so alles vorhabe

Unter anderem tat ich meine Lesevorsätze kund, die auch viel – aber nicht nur – mit Perry Rhodan zu tun haben.

Spaßbringende Dinge aus dem letzten Jahr – allem voran das Podcasten und das Hobbygeschreibsel – werden selbstredend fortgeführt.

Der bedeutendste Plan ist aber, es dem Gründer des neuen aufstrebenden Rostocker Kleinverlags gleichzutun und mein Kinderbuch-Manuskript zu veröffentlichen. Für Q1 ist die Beauftragung des Lektorats vorgesehen, danach folgt das Thema Illustrationen. Ich werde berichten.

TV-Serien gehen immer

Dass sich diese Zeiten gut für vermehrten Serienkonsum eignen, habe ich bereits in meinem Serienrückblick 2020 vermerkt. In diesem noch jungen Jahr habe ich bereits einige Serienfolgen und -staffeln wegarbeiten können.

Cobra Kai hat in seiner dritten Staffel die Qualität halten können. Daniels Japantrip und die Hintergrundgeschichte des fiesen Ober-Senseis waren gute Ergänzungen.

Zu Star Trek: Discovery hatte ich mich bereits im oben verlinkten Serienrückblick geäußert. Mir hat die dritte Staffel gefallen und vor allem sagt mir der Punkt zu, an dem wir Schiff, Crew und Föderation am Ende verlassen haben. Das macht Freude auf die kommende vierte Staffel.

Dass auch die Deutschen sehr gute Serien können haben sowohl die dritte Staffel Charité, als auch die beiden Staffeln Das Boot bewiesen. Beides haben wir in den letzten Tagen in den jeweiligen Mediatheken weggeatmet. Ersteres erzählt die Geschichte des titelgebenden Berliner Krankenhauses zu Zeiten des Mauerbaus.3 Letzteres ist die Fortsetzung des 80er-Jahre-Klassikers in Serienform mit neuen Charakteren, neuen U-Booten und ergänzenden Handlungssträngen an Land. Beides sehr spannend und empfehlenswert.

Und schließlich ist mit WandaVision endlich die vierte Phase des MCU gestartet. Ich bin froh, dass diese etwas andere Herangehensweise gleich mit zwei Folgen am Stück gestartet ist. Die erste Folge allein hätte mich möglicherweise nicht ganz so begeistert zurückgelassen. Nach den beiden bin ich aber durchaus angetan und gespannt, wie es weitergeht.4

Örwyrm

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(Jetzt mal ganz im Ernst: Das ist doch CGI, oder? ODER?)

Nächste Woche: Science-Fiction Nostalgie

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  1. mit denen ließe sich mittlerweile eine eigene Sendung füllen[]
  2. das mir im Übrigen viel Freude bereitet[]
  3. Nachdem die beiden ersten Staffeln das Drei Kaiser Jahr und das Ende des Zweiten Weltkriegs beleuchteten.[]
  4. Mir hilft natürlich der Comic-Background, mit dem ich diverse Anspielungen auf dortige Handlungsstränge erahnen kann. Mal schauen, was davon sie in welcher Form verarbeiten.[]

Montagsfrage: Lesepläne 2021

Antonia hat ihre 107. Montagsfrage1 bereits am 4. Januar formuliert. Es sei mir gestattet, meine Antwort leicht verspätet zu geben.

#21für21

Parallel dazu wurden Anfang des Jahres auf Anregung von Christin von Live4Books unter dem Hashtag #21für21 die jeweiligen Lesevorhaben der Twitternden verkündet. Ob ich meine Lesepläne im Folgenden exakt auf 21 Bücher eingrenzen kann, ist schwer zu sagen. Ich fange einfach mal an.

Perry Rhodan

Damit geht’s schon los. Ich habe aus mehreren Gründen große Lust, in diesem Jahr viele Raketenheftchen aus dem Hause VPM2 zu verkonsumieren. Zum einen feiert die größte Science-Fiction-Serie der Welt in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Da ich ihr schon sehr lange verbunden bin, ist das allein Grund genug, wieder intensiver reinzulesen.

Zum anderen macht mir die Lektüre aktuell auch wieder richtig Spaß. Es gibt aus meiner Sicht neue Autorinnen und Autoren, die gut schreiben – und ich bilde mir ein, dass der Perry-Rhodan-Roman von Andreas Eschbach dem Ganzen frischen Wind eingeflößt hat. Aber vermutlich hat er mich einfach wieder in diesen Kosmos hineingezogen.

So oder so: würde ich alles lesen, was in diesem Jahr in Sachen PR erscheint, käme ich allein mit den wöchentlichen regulären Heften auf 52 Romane.3 Hinzu kämen die zwölf Hefte der für März angekündigten Miniserie Wega.

Der Konjunktiv zwo ist durchaus bewusst gewählt. Wie regelmäßig ich den just begonnenen neuen Handlungszyklus und besagte Miniserie verfolgen werde hängt von etlichen Faktoren ab – zumal ich auch noch andere Dinge schmökern möchte.

Reiseführer

Fernweh ist dieser Tage ein großes Thema. Ob es da klug ist, es durch Reiseführer, Bildbände et cetera noch zu befeuern? Egal! Zwei Japan-Bücher liegen bereits auf meinem Lesestapel, wovon ich den großartigen illustrierten Reiseführer von Marco Reggiani bereits verschlungen habe. Sehr zu empfehlen!

Aus der Sparte wird es dieses Jahr mit Sicherheit noch einiges geben. Bestimmt noch viel zu Japan aber auch zu New York, Italien,4 den britischen Inseln, Skandinavien, der Ostseeküste, …

Kinderbücher

Sowohl aus Vorlesegründen für den eigenen Nachwuchs als auch einfach so lese ich seit nunmehr zwölf Jahren gerne Kinderbücher. Da ich in meiner eigenen Jugend zunächst durchaus lesefaul war5 – und dann schnell auf SF- und Fantasy-Zeugs angesprungen bin, habe ich diesbezüglich noch immer viel nachzuholen.

So wurde ich unlängst auf die Mumin-Geschichten hingewiesen, von denen nun ein Buch auf dem Nachttisch seiner Lektüre harrt. Bekanntlich gibt es davon noch mehr, die sicher auch alsbald gelesen werden wollen.

Und dann freue ich mich in diesem Jahr auf ein ganz besonderes Kinderbuch, nämlich jenes, das von einem jüngst gegründeten Rostocker Kleinverlag für dieses Jahr angekündigt ist. Das wird sehr gut, vertraut mir!

Kommt eh alles anders

Von den zahlreichen ungelesenen Büchern in meinen Regalen und auf den elektronischen Endgeräten will ich an dieser Stelle gar nicht anfangen. Allein von meinem letzten Comixology-Kaufrausch liegt noch tonnenweise Zeugs in meinem entsprechenden Account.

Spaßeshalber habe ich meine Lesechallenge bei Goodreads auf 21 gesetzt. Den Erfahrungen der letzten Jahre nach werden es definitiv mehr – welche Bücher es am Ende dann konkret gewesen sein werden steht aber in den Sternen.6

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  1. Sie lautet: „Was sind deine Lesevorsätze für 2021?“[]
  2. Heißt der Verlag überhaupt noch so? Gehört ja eh seit langem schon zu Bauer.[]
  3. logisch[]
  4. insbesondere Sardinien[]
  5. Man mag es kaum glauben.[]
  6. Die Rhodan-Hefte werden es schon aus dem Grund nicht sein, dass diese in der Goodreads-Datenbank kaum bis gar nicht auftauchen. Ohnehin denke ich seit einiger Zeit über einen Wechsel zu einer anderen Leseplattform nach – aber dazu an anderer Stelle mehr.[]

Die fünf besten Serien 2020

Das Jahr 2020 hat nicht allzu viel geboten – die Möglichkeit, viele Serien zu glotzen war aber definitiv dabei. Entsprechend hat der gute Volker für seine nächste Podcast-Sendung nach den fünf besten Serien und Filmen des Jahres gefragt. In Sachen Filme habe ich diesmal leider nichts zu bieten – bei den Serien umso mehr. Als treuer Hörer1 des Selbstgespräche-Podcasts habe ich selbstredend sogleich geantwortet.

0. Star Trek: Deep Space Nine

Außer Konkurrenz und lediglich als honorable mention stelle ich die noch immer beste aller Star-Trek-Serien als Nummer 0 vornan. 2020 habe ich mein lang gehegtes Vorhaben umgesetzt, Star Trek: Deep Space Nine noch einmal komplett in einem Rutsch durchzugucken.

In meiner Erinnerung war die Serie durchaus gut und ich hatte abgespeichert, dass sie – wie alle anderen Trek-Serien – ein, zwei Staffeln braucht, um in die Gänge zu kommen, mindestens so lange, bis die Dominion-Metahandlung richtig startet. Wie falsch ich damit doch lag.

Von Folge eins an gelingt es Deep Space Nine all seine Stärken auszuspielen. Und das sind vor allem die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere und ihr Beziehungsgeflecht. Auch wenn das Dominion in der ersten Staffel nur ein Gerücht ist, sind die Geschichten bereits hier hochspannend, einfallsreich und interessant. Und dann gelingt es der Serie auch noch, sich von Staffel zu Staffel zu steigern. Ganz großes Fernsehen!

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1. Der Mandalorianer

Mit Abstand das Highlight des Serien-Jahres, das angefangen bei der Musik alles richtig macht. Man mag der Serie vorwerfen, dass sie sich vor allem zu Anfang in Sachen Meta-Handlung und konkreter Einbettung in das Star-Wars-Universum etwas zurückhält – gerade das halte ich aber für einen gelungenen Zug, damit sich auf das Wesentliche konzentriert werden kann: die wenigen Hauptfiguren, ihr Verhältnis zueinander und das Erzählen einer guten Geschichte – beziehungsweise mehrerer davon. Sich dabei auf eine einfache Vater-Sohn-Konstellation zu beschränken ist eine Stärke der Serie und lässt ihr Raum eine großartige Stimmung zu erzeugen.

Staffel zwei behält das Erfolgsrezept bei, zieht aber mit dem Fanservice und den Verknüpfungen zum restlichen Universum mächtig an und lässt die Geschichte im Staffelfinale auf einen grandiosen Höhepunkt zulaufen.2

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2. Cobra Kai

Meine ganz persönliche Serien-Überraschung ist die Fortsetzung der Karate-Kid-Filme aus den 80ern. Überraschung deswegen, weil die soeben formulierte Prämisse zunächst einmal nicht sonderlich vielversprechend klingt. Das Jahrzehnt meiner Kindheit in allen Ehren – aber seine zur Zeit moderne nostalgische Überhöhung kann ich nur äußerst bedingt teilen.

Das brillante an der Serie ist, dass sie genau diesen Zeitenwandel zum Thema macht. Es ist quasi eine Coming-of-age-Geschichte für meine Generation.3

Überhöhen will ich das ganze auch nicht, es bleibt eine überwiegend komödiantische Unterhaltungssendung mit viel Karate-Action. Die Mischung aus alldem gelingt aber hervorragend. Die Serie nimmt sich und seine Vorgeschichte nicht allzu ernst – und es werden sogar etliche der in den letzten Jahren und Jahrzehnten verbreiteten Fan-Theorien einbezogen oder zumindest erwähnt.4

Großartig ist in jedem Fall, dass fast alle Original-Schauspieler wieder ihren Auftritt haben – so es denn möglich ist. Und alle Figuren bekommen deutlich mehr Tiefe und Hintergrund verpasst, als es die 80er-Jahre-Action-Abziehbilder damals hatten. Das lässt die Trennlinie zwischen „Gut“ und „Böse“ angenehm verschwimmen und macht aus dem Stoff eine witzige, geistreiche und durchaus zeitgemäße Handlung.

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3. The Crown

Muss ich mich nach vier durchgesuchteten Staffeln schon Royalist schimpfen lassen? Soll mir Recht sein!

Die britische Nachkriegsgeschichte mit Fokus auf die immortal Queen zu erzählen ist mehr als naheliegend – und die Soap-Tauglichkeit der Royals ist unbestritten. Das damit verbundene Erzähl-Potential wird in dieser Serie in mittlerweile vier Staffeln unglaublich gut gehoben. Das Ergebnis ist eine großartige spannende Geschichte mit unfassbar guten Schauspielerinnen und Schauspielern, deren Figuren man nur ins Herz schießen kann. In Staffel vier gilt dies sogar für Maggy Thatcher, die von Gillian Anderson dermaßen fabelhaft dargestellt wird, dass es eine schiere Freude ist.5

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4. Star Trek: Discovery

Im Gegensatz zu zahlreichen „Fans“, die seit Folge eins kein gutes Haar an der neuesten Star-Trek-Serie lassen, bin ich von Anfang an recht angetan von DISCO. Ja, die Serie hat ihre Macken, einige Startschwierigkeiten und Konstruktionsfehler.6 Aber sind wir ehrlich: So perfekt wie DS97war bislang keine Serie aus dem Trek-Universum.

Ich erfreue mich da lieber an den positiven Aspekten wie den großartigen Charakteren, der Spiegeluniversums-Handlung in der ersten Staffel, Pike und Spock in der zweiten – und dem Lore-Neuland, das wir in der dritten Staffel endlich betreten.8

Tatsächlich gefällt mir der Schlusspunkt, an dem wir Schiff, Crew und Föderation verlassen, besonders gut. In Staffel vier werden wir endlich wieder ein Raumschiff haben, das boldly in new frontiers vorstoßen kann. Ich freue mich drauf.

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5. The Boys

Jupp, die Serie ist übertrieben brutal – das aber auf eine so absurd überzeichnete Weise, dass ich mich darüber nur beömmeln kann. Die Grundidee ist schnell erzählt: Superhelden sind real – und längst nicht so heldenhaft, wie es scheint. Gerade die zweite Staffel verknüpft das sehr gekonnt mit dem aktuellen politischen Geschehen in den USA.9 Weiß gar nicht, wie sehr das noch der Comicvorlage entspricht, macht auf jeden Fall eine Menge Spaß.

(Kleine Warnung: Der Trailer hält sich in Sachen Brutalität nicht ernsthaft zurück. Abspielen daher auf eigene Gefahr.)

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  1. Naja, ich lausche hin und wieder mal rein.[]
  2. An dem Finale scheiden sich bekanntlich auch die Geister. Ich finde es aber völlig konsequent, handlungslogisch und einfach großartig.[]
  3. Für Jugendliche ebenfalls, schließlich spielt eine neue Karate-Generation eine zentrale Rolle – aber unsereiner wird halt auch angesprochen.[]
  4. Zum Beispiel, dass Daniel im ersten Film der eigentliche Rowdy ist und Johnny das Mobbing-Opfer.[]
  5. Ich würde mich über eine ähnliche Verarbeitung der deutschen Nachkriegsgeschichte übrigens sehr freuen. Titel könnte schlicht „Kanzleramt“ sein. Jeder Kanzler eine Staffel – ggf. einige sogar deren zwo.[]
  6. Und es gehört natürlich zur DNA des Fandoms, an den Objekten seiner Begeisterung rumzumäkeln, vor allem wenn es etwas „neues“ ist. TOS-Fans hassten TNG, TNG-Fans hassten DS9 und nun ist halt Disco dran.[]
  7. siehe oben[]
  8. Unter anderem bin ich begeistert von Bookers Schiff, von der Zukunfts-Technik und der Entwicklung, die Vulkanier und Romulaner genommen haben.[]
  9. Zumindest was die Mechanismen angeht, weniger die konkreten Inhalte, die bleiben schon der inneren Logik des Serienuniversums verhaftet.[]

Die Woche: Winterschlaf

Letzte Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Ich bin und war stets ein Freund der beschaulichen Abgeschiedenheit im kleinen Kreise zwischen den Jahren. Eine kurze Winterruhe kommt mir daher durchaus gelegen – auch wenn ich sie mir selbstredend unter anderen Umständen gewünscht hätte.

Frohe Festtage!

Ich wünsche euch allen, dass ihr dennoch die bestmöglichen Fest- und Feiertage verbringen könnt. Kommt mir gut und gesund ins neue Jahr!

Erste Pläne 2021

Was das kommende Jahr so bringen wird, hängt natürlich sehr vom weiteren Infektionsgeschehen und unseren Bemühungen ab, dieses in den Griff zu bekommen. Große Reisepläne werden so oder so auf absehbare Zeit nicht gemacht.

Ich hatte bereits angedeutet, wieder etwas intensiver beim guten alten Perry Rhodan reinschmökern und ein wenig an seinem Jubeljahr teilhaben zu wollen. Außerdem hat mir das Schreiben im Zuge des NaNoWriMo so viel Spaß gemacht, dass ich sicher wieder einiges in die Tasten hauen werde. Und dann gibt es noch dieses Kinderbuch-Manuskript, das im nächsten Jahr höhere Weihen erfahren könnte.

Eine Twitter-Ankündigung aus dieser Woche hat bislang nur indirekt damit zu tun, aber wo ein Autor mit einem Kinderbuch auftaucht, gesellt sich womöglich bald ein weiterer hinzu.1 Ich werde berichten.

Neue und alte soziale Medien

Nicht unerwähnt bleiben soll der mehr oder weniger spontan in dieser Woche entwickelte Gedanke, eventuell im nächsten Jahr Goodreads zu verlassen und auf eine neue etwas schlankere Plattform zu wechseln. Der gute @myrkvid brachte in einem kurzen Twitter-Dialog Readng ins Gespräch. Das schaue ich mir eventuell mal an – oder halte nach weiteren Möglichkeiten Ausschau. Eventuell hat jemand von euch einen Tipp.

Merkwürdigerweise hat sich in dieser Woche Medium mit ein paar automatisierten Mails in mein Gedächtnis zurückgerufen. Ich finde diese Blog-Plattform durchaus interessant – und habe mich aus Spaß wieder eingeloggt und ein wenig umgeschaut. Da ich hier ein eigenes Blog habe, hat sie keinen gesonderten Mehrwert für mich. Entsprechend ist mein Profil dort auch leer – aber vielleicht habt ihr ja Tipps, wem man da so folgen könnte.

Schließlich habe ich mir aus Gründen (siehe oben) einen Twitch-Account zugelegt. Man muss mit der Zeit gehen.2

Und nun ein letztes Mal in diesem Jahr zu den beiden aktuellen Serienfolgen nebst

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Okay, zum Mandalorianer sage ich mal nix. Was für ein Hammer-Staffel-Finale für eine großartige Star-Wars-Serie, die einfach alles richtig macht! Nur die Zerstörung der Razor Crest werde ich nicht verzeihen.

Discovery beendet den Spiegeluniversums-Zweiteiler mit einer fetten TOS-Hommage und dem Abschied von Imperatorin Philippa Georgiou. Also zumindest aus dieser Serie. Kann es sein, dass sie in einigen Folgen etwas knauserig mit dem Budget sind? Ist mir hier wieder aufgefallen: nur ein, zwei Kulissen-Sets, kaum Außenszenen. Aber gut, ich mag das Mirror-Zeugs, insofern gefiel mir auch diese Episode.

Örwyrm

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(That time of the year …)3

Überüberüber-nächste Woche: Auf ein Neues!

––––––––––––
  1. Etwas weniger kryptisch: Der „Literarische Lloyd“ ist die Verlagsgründung eines Freundes, der dort sein Kinderbuch veröffentlichen wird. Da ich rein zufällig auch gerade ein entsprechendes Manuskript rumfliegen habe, sind wir im Gespräch.[]
  2. In drei, vier Jahren schaue ich mir dann auch mal dieses Tik Tok an.[]
  3. Und in diesem Jahr legen wir noch Enterprise Rock und Wonderful Deep Space Nine obendrauf.[]

Die Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

Letzte Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Das wird jetzt kein fishing for nachträgliche birthday wishes1 – ich möchte mich lediglich in aller Öffentlichkeit der Tatsache stellen, in dieser Woche ein Jahr älter geworden zu sein. Aber das ist nicht das einzige Jubiläum, um das es hier gehen soll.

Zehn Jahre Reddit

Wie es der Zufall so wollte, hatte ich am Montag, nur wenige Tage vor meinem eigentlichen Wiegenfeste, meinen Cakeday bei Reddit. Und dann auch noch den zehnten. Traditionell nutzt man diesen Tag dort zum Karma-Farmen. Ich hatte mir tatsächlich vorgenommen, reichlich Zeugs zu posten – war dann aber doch zu träge. Lediglich ein flauschiges Hühnchen für r/aww war drin.

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Nun muss ich gestehen, auch sonst nie viel bei Reddit zu posten – passiv nutze ich diese Plattform hingegen recht intensiv. Entsprechend des von mir bevorzugten Themenspektrums stöbere ich vor allem in Subs, die sich um fantastische Geschichten aller Art drehen und bin dabei oft den textlastigen wie r/AskScienceFiction, r/DaystromInstitute oder r/FanTheories zugetan.

Wie ihr seht, setze ich voraus, dass alle ungefähr wissen, was Reddit ist – auch wenn es im deutschsprachigen Raum nicht sonderlich verbreitet scheint. Außer r/de gibt es meines Wissens kein nennenswert belebtes Sub in deutscher Sprache, oder? Man möge mich gern korrigieren und ergänzen.

Ohnehin bin ich stets an weiteren empfehlenswerten Subs interessiert. Tipps gern in die Kommentare.

Bescherung

Den Umständen entsprechend fand meine Geburtstagsfeier am Donnerstag in beschaulich kleinem Kreise statt.2 Es gab sehr schöne Geschenke, viele davon erwartungsgemäß lesbar – unter anderem die drei obersten aus meiner Goodreads-Leseliste.3

Ein paar Worte zu der großartigen Graphic Novel Rocky Beach, die darunter war: Ich muss gestehen, nie der große Fan von Hörspielen im Allgemeinen und der Drei Fragezeichen im Besonderen gewesen zu sein. Allein dank des Nachwuchses reichte mein Kenntnisstand aber aus, um diese Interpretation des Stoffes genießen zu können. Der Comic wagt einen Blick in die Zukunft der drei Jugend-Detektive und lässt sie im Erwachsenenalter noch einmal für ein Abenteuer zusammen kommen. Das gelingt Autor und Zeichnerin hervorragend. Die Zeichnungen sind großartig und die stimmige und düstere Geschichte über das Älterwerden ist sehr bewegend.

Rhodans Geburtstag naht

Mit dem Jahreswechsel rückt auch das Jubiläumsjahr der großen Raketenheftchen-Serie immer näher. Den Mitte Januar erscheinenden Jubiläumsband 3100 werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen. Bis dahin wollte ich noch ein wenig Vorarbeit leisten.

Nach eingehender Perrypedia-Recherche habe ich mir dann selbst folgende Leseliste überlegt: 3066 und 3067 sollen kurzweilige Haluter-Action bieten, das Aufreger-Heft 30724 darf natürlich nicht fehlen, eventuell 3083, um die Haluter-Handlung abzuschließen, 3087, da mir die Romane von Oliver Fröhlich zuletzt besonders gefallen haben, 3088, um künftig beim Gucky-Tag mitreden zu können5 – und schließlich mit 3099 den Abschluss des Handlungszyklus‘.

Cobra Kai! Cobra Kai! Cobra Kai!

Meine Serien-Überraschung des Jahres war die Karate-Kid-Fortsetzung Cobra Kai. Im Januar geht die schon in die dritte Staffel. Hier der erste Trailer dazu.

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DisneyMarvelStarWarsTVSerienKinofilmWahnsinn

Tja … und dann sind sie bei Disney ein wenig durchgedreht. Ich will hier gar nicht auflisten, was bei diesem Investortag alles angekündigt wurde, zumal vieles davon bereits bekannt war, gerüchteweise rumging oder schlicht erwartbar war. Ändert nichts daran, dass ich ziemlich aus dem Häuschen bin, vor allem in Sachen Ahsoka, Kenobi, Ms. MarvelFantastic Four, … ach, eigentlich alles.6 Schaut euch bei Interesse die Disney-Übersicht bei io9 an.

Doch nun zu den laufenden Serien und somit zur notwendigen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Beim Mandalorianer staune ich erneut, wie sehr es den Macherinnen und Machern der Serie gelingt, aus Folgen mit sehr schlichten Einzelplots eine derart großartige Gesamtgeschichte zu erschaffen. Die Folge dieser Woche ist eine ganz einfache Zwischenquest für die hoffentlich baldige Befreiung von Grogu.7 Auch wenn das neue Helden-Raumschiff8 schön in Szene gesetzt wurde, vermisse ich die Razor Crest allerdings sehr.

Die geballte Ladung Fanservice gab es diesmal bei Discovery: die „historische“ TNG-Uniform, die Erwähnung der Kelvin-Zeitlinie und vor allem die Rückkehr in das Spiegeluniversum haben mir sehr zugesagt. Ich bin da voll bei Herrn R Punkt und seinem Tagebucheintrag und kann das Gemecker bei Robots & Dragons nicht ganz teilen. Dennoch eine lesenswerte Rezi mit nützlichen Hintergrundinfos.

Örwyrm

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(System geht immer!)

Nächste Woche: Winterschlaf

––––––––––––
  1. naja, ein bisschen vielleicht[]
  2. Wobei das auch unter anderen Umständen der Fall gewesen wäre. Große Geburtstagspartys sind nicht so meins. Obwohl ich die zu meinem 40. in angenehmer Erinnerung habe. Lang ist’s schon wieder her.[]
  3. Was sagen wir eigentlich dazu, dass Goodreads seine Verbindung zu Twitter kappt? Bisschen doof finde ich das ja schon. Verlangt Twitter inzwischen Geld für die Schnittstelle? Haben Amazon und Twitter sich verkracht? Naja, mir soll’s letztlich egal sein.[]
  4. Das vermeintliche Ableben des Ilts soll ja einiges an Unmut in der Lesendenschaft ausgelöst haben.[]
  5. Der war nämlich gar nicht tot.[]
  6. Bin ich ein kritikloser Fanboy? Ja, ich bin ein kritikloser Fanboy![]
  7. Der erstmals überhaupt nicht in einer Folge vorkam, oder?[]
  8. das eigentlich ein ganz altes ist[]

Die Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

Letzte Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Es ist Advent, meine Lieben! Und ich muss gestehen, dass mich die damit verbundene besinnliche Stimmung noch etwas mehr erfreut, als in „normalen“ Jahren ohnehin schon. Aber damit bin ich sicherlich nicht alleine.

Erstmals ohne Lego

Wer mir schon länger bei Insta, Twitter und Co. folgt wird sich dieser Tage womöglich gewundert haben, wo denn die Lego-Star-Wars-Adventskalender-Fotos bleiben.1 Tja, es war mir nach all den Jahren etwas über. Die Modelle glichen sich dann doch immer öfter2 und vor allem: Wo soll man das alles hinstellen? Denn für die Kiste aufm Dachboden will ich das Steckspielzeug nun auch nicht erwerben. Da liegt schon genug.

Teleskop muss warten

Auch meine angekündigte Einsteiger-Teleskop-Recherche fehlte diese Woche – zumindest wurde sie einstweilen verschoben. Zum einen werde ich entgegen meiner ursprünglichen Planung den Erwerb ins kommende Jahr verschieben.3 Und zum anderen war ich mit der Nachbereitung und Verbreitung meiner NaNoWriMo-Bemühungen beschäftigt.

Raketenmärchen

An dieser Stelle keine großen Worte dazu, schließlich habe ich die Präsentation der beiden Raketenmärchen verbloggt.

Freude über Freundebuch

Was mich diese Woche sehr gefreut hat: Mein guter alter Freund Ace Kaiser hat sein erstes4 Buch veröffentlicht.

Hat meinereiner natürlich sofort bestellt – und falls ihr Lust auf pseudohistorischen Steampunk habt, dann fragt die Buchhandlung eures Vertrauens doch mal nach „Die St. Petersburger Eröffnung“ von Alexander Kaiser.

Mobile Spiele

Dass ich es als alter Gaming-Noob5 höchstens ab und zu mal mit Handyspielen hab, erwähnte ich bereits. Der großartige Herr R Punkt6 teilt diese Leidenschaft und empfahl unlängst Polytopia.

Beeinflussbar wie ich bin habe ich mir das gleich angeschaut und durchaus für nett befunden. Rundenbasierte Entwicklungs-Strategie-Spiele7 dieser Art – also ganz ähnlich wie Age of Empires und Co. – sagen mir ohnehin zu. Antiyoy war auf dem mobilen Endgerät bislang immer mein Favorit in der Kategorie.

Polytopia ist aber nicht ganz so minimalistisch und variiert das Grundprinzip ein ganz klein wenig, wodurch es durchaus ein etwas anderes Spielerlebnis ist. Da bleibe ich wohl einstweilen dran.8

Kommen wir zum TV-Serien-Teil und der obligatorischen

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Trotz obiger Spoilerwarnung halte ich mich in Sachen Mandalorianer besser zurück und fasse mich kurz. Der Fanservice in dieser Folge war ausreichend angekündigt worden, weswegen er mich nicht vom Hocker gehauen hat. Nett war er trotzdem.9 Viel spannender ist, dass die Metahandlung nun ihre dramatische Wendung erfahren hat. Das Opfer, das dabei gebracht wurde, schmerzte mich aber sehr.

Discovery bot eine amüsante und actionreiche Einzelepisode, in der die Crewmitglieder etwas glänzen durften. Vor allem die Raumkampf-Sequenz mit Detmer und dem Andorianer am Steuer von Books Raumschiff10 hat mir sehr gut gefallen. Der Scherz mit Sarus Suche nach seinem Make it so! ist etwas in der Übersetzung verloren gegangen, ebenso das genderneutrale Pronomen von Adira. War dennoch beides gut. Tillys XO-Rolle hat entgegen erster Befürchtungen ganz gut funktioniert. Kann so bleiben.

Örwyrm

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(Pump auf die Marmelade! Ja, so alt bin ich schon.)

Nächste Woche: zwei Kuchentage und viele neue Serien

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  1. Oder auch nicht. Als wäre ich der einzige, der dergleichen postet.[]
  2. Juhu! Noch ein Mikro-Millennium-Falke![]
  3. Im Weihnachtsbudget gab es einige kurzfristige Umschichtungen.[]
  4. Also, so richtig mit Verlag und so – als Self-publisher und auf den diversen Fanfiction-Plattformen hat er natürlich schon einiges an Lesestoff unter die Leute gebracht.[]
  5. Meine Karriere: C64, Tetris aufm Gameboy, Age of Empires und ein Jahr WoW. Das war’s im Groben.[]
  6. Hurra! Er setzt seine Tagebuchbloggerei fort![]
  7. Nennt man das so?[]
  8. Nachdem ich „High Rise“ wegen seines hohen Suchtpotentials fürs erste vom Telefon entfernen musste.[]
  9. Klärt ja endlich neu-kanonisch das Schicksal einer seit Ewigkeiten beliebten Figur.[]
  10. Hat das Teil eigentlich einen Eigennamen?[]

Hobby-Geschreibsel: Raketenmärchen

Zwei Dinge hatte ich mir für den diesjährigen NaNoWriMo mindestens vorgenommen: Jeden Tag im November wenigstens ein paar Wörter tippen und mit einem fünfstelligen Word-Count auf der Uhr durch die Ziellinie gehen.

Kleine Ziele – großer Erfolg

Beides ist mir erstmals grandios gelungen. Mit 13.368 Wörtern habe ich meinen persönlichen NaNoWriMo-Rekord1 aufgestellt.2 Viel bedeutender aber: Ich habe tatsächlich die Manuskripte für zwei Kurzgeschichten fertig bekommen, die ich euch hiermit in bislang nur leicht nachgearbeiteter Form3 präsentieren möchte.

Raketenmärchen

Die Grundidee war wie gesagt, bekannte Märchenplots in ein Retro-SF-Szenario zu versetzen. Nicht umwerfend neu – aber ich hatte Lust dazu. Also habe ich mir die Märchen von Andersen und den Grimms geschnappt und ihre Heldinnen und Helden kurzerhand in Raketen gesetzt. Falls es davon irgendwann einmal mehr geben sollte, findet man sie künftig hier:

Alle Raketenmärchen auf einen Blick

Es leuchtet blau

Eine Raumsoldatin kehrt aus dem Krieg zurück und will auf der Hauptwelt der Sternenprovinz ihr Glück machen. Science-Fiction-Kurzgeschichte basierend auf dem Grimmschen Märchen „Das blaue Licht“ beziehungsweise der Hans-Christian-Andersen-Version „Das Feuerzeug“.

Rothelm

Ein junger Weltraumkadett erhält den Auftrag, eine Lastrakete an den Rand des Planetensystems zu fliegen und dort eine geheime Basis zu beliefern. Nichts leichter als das möchte man meinen. Science-Fiction-Kurzgeschichte basierend auf dem Grimmschen Märchen „Rotkäppchen“.

––––––––––––
  1. Das kryptische Kürzel steht übrigens für „National Novel Writing Month“. Wisst ihr aber eh.[]
  2. Großer Dank geht erneut an meinen Writing-Buddy @wortwerken, der mich wie in den Jahren zuvor erfolgreich angetrieben hat.[]
  3. Ihr kennt das: Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.[]

Die Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Allzu sehr hat sich diese Woche nicht von der vorangegangenen unterschieden – aber das geht vermutlich vielen von uns so in diesen Tagen.

Letzte Woche: Gast-Katze, NaNoWriMo, neues Format

Noch immer stattet uns die Nachbarskatze regelmäßige Besuche ab und noch immer tippe ich fleißig tagtäglich ein paar Sätze für mein diesjähriges NaNoWriMo-Projekt. Das erste Raketenmärchen1 ist sogar schon fertig, das zweite könnte noch was werden.

Die Ärzte sind zurück

Ja, ich weiß, sind sie schon etwas länger. Das Album lag nun auch schon etliche Wochen von mir ungehört bei uns herum. Dazu muss man wissen, dass ich nie so der große Musikhörer war – und vor allem kann ich nicht „nebenher“ hören.2

Daher habe ich mich diese Woche dazu verdonnert, „Hell“ endlich durchzuhören – die beiden Singleauskopplungen „Morgens pauken“ und „True Romance“ kannte ich selbstredend schon.

Tja … Was soll ich sagen? Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass es endlich wieder neues Material von BelaFarinRod3 gibt. Bei ihrem letzten Konzert 2012 auf der Horner Rennbahn in Hamburg4 hatte ich ihnen das Gequatsche, dass dies – für lange Zeit – ihr letztes Konzert sei, nicht geglaubt.5 Die acht folgenden Jahre waren dann schon eine schwere Durststrecke.

Insofern will ich nicht meckern. Die Scheibe mag nicht überragend sein – aber sie ist gut. Sind immerhin Die Ärzte. So ein richtiger Kracher ist diesmal halt nicht dabei – auch wenn mir „Morgens pauken“ schon ganz gut ins Ohr geht und dort verbleibt.

Wie immer mag ich die Farin-Sachen deutlich lieber,6 als die Bela-Sachen – „Alle auf Brille“ ist allerdings richtig gut. Und wie immer ist es vermutlich Rods Genie zu verdanken, dass die Arrangements und das Spiel mit den Genres in höchster Perfektion gelingt.7

Aber vielleicht muss ich mich nur ein wenig reinhören, so zwanzig bis dreißig Mal.

Möchtegern Hobby-Astronom

An dieser Stelle sei nur kurz auf meine zaghaften Schritte zurück zur hobbymäßigen hingewiesen. Vor zwei Wochen hatte ich mich mit Astronomie-Podcasts und diese Woche mit Astronomie-Apps beschäftigt.

In der kommenden Woche wird es ernst: Ich schaue mich nach einem Einsteiger-Fernrohr um. Ich werde berichten – und um Rat betteln.

Softdrinks

Ein kurzes Wort zu sprudelhaltigen, alkoholfreien, mal koffein- und mal hopfenhaltigen Getränken. Drüben beim Herrn R Punkt hatten wir uns schon vor einer Weile auf seine Empfehlung hin über eine spezielle Apfelschorle unterhalten, die ich okay fand – mich aber nicht vom Hocker gehauen hat.8

Davon angeregt habe ich in dieser Woche zu einem scheinbar ähnlichen Getränk gegriffen, das als Gemeinschaftsproduktion eines Bierbrauers und eines Saftherstellers daherkommt. Hätte ich mir die Flasche vorher genauer angeschaut, wäre sie vermutlich nicht im Einkaufswagen gelandet: Hälfte alkoholfreies Bier, Hälfte – immerhin frischgepresster – Saft. Ja, so schmeckt das auch.

Ebenfalls diese Woche festgestellt: Der Energy Drink eines bekannten Cola-Herstellers schmeckt nach aufgelösten Gummi-Colaflaschen.9

Serien sind alle

The Crown10 durch, Cobra Kai geht erst im Januar weiter, WandaVision11 kommt auch erst 2021. Was sollen wir denn jetzt gucken? Wir hätten da noch eine Staffel Narcos: Mexico12 rumliegen, aber dann? Empfehlungen werden gern angenommen.

Wenigstens gibt’s einmal die Woche neues von der Discovery und von Baby-Yoda.13 An dieser Stelle besser eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Welch großartige neue Mandalorianer-Folge! Ja, die Serie ist vollgestopft mit -Fanservice, aber ich mag Fanservice. Baby-Yoda hat endlich seinen Namen erhalten,14 wir wissen ein wenig mehr über seine Herkunft – beziehungsweise überhaupt mal was. Und sie ist endlich da: Ahsoka Tano! Die großartige Figur aus den Animationsserien Clone Wars und Rebels hat endlich ihren ersten Live-Action-Auftritt. Ganz große Klasse!

Und ja: Auch bei Discovery wurden diese Woche mächtig viele Bezüge zu alten Serien und Folgen hergestellt, Metahandlung und die Gesamthistorie wurden vorangebracht. Endlich wurde ein direkter Bezug zu TNG und Picard hergestellt15 – und wir wissen nun, wie es seit der Zerstörung ihrer Heimatwelt mit den Romulanern weitergegangen ist. Wie all diese Punkte zusammengeführt wurden, hat mir sehr gut gefallen.

Dass die Probleme der Autorinnen und Autoren mit der Hauptfigur der Serie offen in derselben verhandelt werden, finde ich immerhin interessant. Dass Saru Ensign Tilly zum XO machen will – da weiß ich allerdings noch nicht, wie ich das finden soll. Nicht falsch verstehen, Tilly ist großartig, eine der besten im ganzen Cast! Aber handlungslogisch finde ich das schon etwas schwierig.

Meine Begeisterung überwiegt jedoch unverändert. Wenn es noch eines weiteren Grundes bedurft hätte – es wäre die Hommage für Anton Yelchin gewesen.

Örwyrm

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(Ohrwurm der Woche ergibt sich aus dem oben gesagten.)

Nächste Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

––––––––––––
  1. Ich denke, ich werde es künftig doch in einem Wort schreiben.[]
  2. Multitasking ist überhaupt nicht meins.[]
  3. Es gibt nur einen Gott![]
  4. Ganz genau war es der 25. August 2012.[]
  5. Hat niemand. Sagen sie ja immer.[]
  6. Gleich zweimal trifft er mit seinem ewigen Strand-Thema meinen zur Zeit arg gereizten Fernweh-Nerv.[]
  7. Die Rod-Sachen liegen für mich immer so dazwischen. Ja, mir ist bewusst, dass mein Albums-Favorit ausgerechnet von Bela und Rod stammt.[]
  8. War mir nicht hopfig und nicht blubberig genug.[]
  9. also gar nicht[]
  10. Großartige vierte Staffel! Diana, Thatcher, das volle Programm. Witzig auch, dass man mit diesem Fokus das Ende des kalten Krieges und unsere Wiedervereinigung komplett ausblenden kann.[]
  11. Endlich wieder MCU-Zeugs![]
  12. Die erste Staffel war durchaus gut – Pablo hatte sogar in einer Folge einen Gastauftritt. Trotzdem schieben wir die zweite ewig vor uns her.[]
  13. Ich find ihn immer noch süß, egal wie viele Eier er verputzt.[]
  14. Grogu[]
  15. hängt ja im Grunde schon von Anfang an in der Luft[]

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