Eine Woche, so durchwachsen wie die aktuelle Witterung und in weiten Teilen recht ereignislos. Lohnt es sich überhaupt, darüber zu berichten? Naja, ein paar erwähnenswerte Dinge habe ich immerhin konsumiert.
Serienfortschritt
Bei meinem Rewatch der großartigen #ScienceFiction-Serie #BattlestarGalactica lasse ich mich nicht stressen. Ein, zwei Folgen bin ich in Staffel zwei vorangekommen und genieße das erste Zusammentreffen mit der Pegasus, das für ordentlich Stunk sorgt.1 Auch im wiederholten Durchgang bleibt es eine ganz wunderbare und spannende Serie.
Außerdem hatte ich endlich Gelegenheit, in die animierte #StarWars-Kurzgeschichtenseite Tales of the Underworld reinzuschauen. Die ersten Folgen über das weitere Schicksal von Asajj Ventress haben mir gut gefallen und ich schließe mich der Fantheorie an, dass der Bengel der von Jude Law gespielte Typ aus Skeleton Crew ist.
Filme nachholen
Ansonsten habe ich meine U-Bahn-Pendelzeit genutzt, um ein paar Filme der letzten Jahre nachzuholen. Schon vor einer Weile hatte ich mich an Chappie und Tron: Ares versucht, musste aber beides vorerst abbrechen. Denn doll sind die beiden nicht. Ähnlich geht es mir gerade mit dem Neuaufguss der Nackten Kanone. Die „besten“ Gags hatte man bereits im Trailer gesehen, der Rest ist eher unterwältigend.
Überraschend okay ist hingegen The Running Man. Ich hatte damals in der Schule2 die Romanvorlage gelesen und erst danach die olle Schwarzenegger-Verfilmung gesehen. Erstere habe ich in durchaus postivier Erinnerung – letztere ist bekanntermaßen gruselig trashig und hat kaum etwas mit der Vorlage zu tun. Das macht diese Neuverfilmung tatsächlich deutlich besser.3 Dass die New Dollars das Konterfei von Arnie zieren, finde ich immerhin ziemlich lustig.
Das Netflix-Filmchen House of Dynamite kann man schließlich auch gut gucken. Aus mehreren Perspektiven wird offenkundig ziemlich akkurat erzählt, wie die höchste Ebene der USA reagiert, wenn eine Atomrakete auf sie zufliegt. Die gesamte Handlung erstreckt sich lediglich über 20/30 Minuten von der Entdeckung der Rakete bis unmittelbar vor ihrem Einschlag in Chicago und wird dann dreimal hintereinander mit unterschiedlichem Fokus durchgespielt. Sehr dicht, sehr spannend.
Neues aus dem Perryversum und Altes aus Entenhausen
Den ersten Teil des aktuellen #PerryRhodan-Doppelbands von Wim Vandemaan habe ich Anfang der Woche ausgelesen und fand ihn ganz okay. Ich liebe den einfallsreichen und immer leicht verschrobenen Stil des einstigen Exposé-Autors – glaube aber, dass er nur dann so richtig zur Geltung kommt, wenn er minimalst an Notwendigkeiten der Metahandlung gebunden ist. Sprich: nur ein voll von der Leine gelassener Vandemaan bringt’s.
In Heft 3382 „Operation Geisterflotte“ ist die Leine etwas kürzer, da er die Reise der titelgebenden Flotte vom galaktischen Zentrum zur Erde beschreiben muss. Leider sieht das PR-Lore vor, Raumfahrt nicht als Raumfahrt, sondern mit Luft- und Seefahrt-Allegorien zu beschreiben, weswegen hier allüberall Hyperstürme toben und sich mehrdimensionale Strudel auftun. Mag ich nicht so gern. Zum Glück würzt Vandemaan diese „Suppe“ ausreichend mit skurrilen eigenen Ideen von wunderlichen Weltraumnomaden bis hin zu einem kosmischen Sammler, der verschärft an den Collector aus #Marvel und MCU erinnert – aber gut geklaut ist bekanntlich besser, als schlecht ausgedacht.
Im Folgeband 3383 „Brennpunkt TERRANOVA“ – da bin ich noch am Anfang – baut er gleich scheinbar zusammenhanglos eine hübsche Episode aus einem Paralleluniversum ein. Geht für meinen Geschmack also gut los.
Diese Woche erschien zudem eine neue Ausgabe der #Entenhausen Edition. In dieser Softcover-Reihe werden bekanntlich alle Entengeschichten von Carl Barks in der Übersetzung von Erika Fuchs erneut veröffentlicht. Band 98 enthält etliche muntere Dagobert-Geschichten, von denen ich einige tatsächlich noch nicht kannte – oder schlicht vergessen hatte.
Raketenmärchen auf der Zielgeraden?
Auf der Seite #Schreibmonat des wunderbaren @Rpunkt kann man weiterhin die winzigen Schrittchen beobachten, in denen ich mit meinen Raketenmärchen vorankomme. Nach aktueller Planung habe ich gerade das vorletzte am Wickel, ehe die Anthologie voll ist. Ich peile mal ganz vorsichtig den September als den Monat an, in dem das erste Manuskript an ausgesuchte Testleser raus kann.
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19. Juni 2026 — 11:09
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@roland
Hach ja, die gute alte Galactica. Mit dem immer besonnenen Adama und dem ach so hübschen Starbuck. Die Zylonen waren schon witzig, und dann erst die ganzen Geräusche im Weltraum. Nicht zu vergessen die Positiv- und Negativ-Schilde. Ich glaube, die einen sind von oben runter und die anderen von unten rauf gefahren. Was da sonst noch der Unterschied hätte sein sollen, wurde nie erklärt.
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19. Juni 2026 — 11:13
Ich glaube, wir sprechen von unterschiedlichen Serien … ;-)
19. Juni 2026 — 11:14
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@roland
Ach. Gibt's da 'ne Neuauflage?
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19. Juni 2026 — 12:46
Ist doch eh alles von Perry Rhodan geklaut.