Ein ist eine muntere alphabetisch sortierte Auflistung von Begriffen – im Grunde ein kleines Lexikon, das sich nicht allzu ernst nehmen muss. Wie geschaffen für eine -Rubrik. Lest und bestaunt also das Große Nerdlicht-Abecedarium!

Diesmal zum Buchstaben I wie

Ijon Tichy

Ende der 90er Jahre streckte ich erstmals meine Fühler ins -Fandom aus und wurde dort schnell heimisch – komplett mit Clubmitgliedschaft, Fanzine-Mitarbeit, Conbesuchen und allem Schickimuck. Damals war es in diesen Kreisen üblich, sich ein Pseudonym aus seinem bevorzugten SF-Werk zu wählen. Da musste ich nicht lange überlegen und so war ich fürderhin als Ijon Tichy bekannt und unterwegs.

Schon damals war ich glühender Fan des polnischen SF-Autors Stanisław Lem. Die manchmal etwas schusselige Hauptfigur seiner Sterntagebücher hatte es mir dabei besonders angetan. Denn Ijon Tichy ist trotz seiner gelegentlichen Tollpatschigkeit ein durchaus kompetenter Raumfahrer, Wissenschaftler und Abenteurer, ein – ich zitiere mich selbst – „Münchhausen oder Candide des Kosmos, dessen Geschichten zwar wie absurde Lügengeschichten anmuten, die aber fast immer ernste kultur- und gesellschaftskritische und tief philosophische Themen ansprechen.“

Ja, ich mag den Knaben auch heute noch, was ich zuletzt in der Podcast-Episode 11 der ausgeführt habe.

Instagram

Übermäßig begeistert war ich von glaube ich noch nie, bin aber seit 2012 recht kontinuierlich dabei. Kurzzeitige Versuche, hier wesentlich aktiver zu werden, sind immer schnell wieder eingeschlafen. Inzwischen nutze ich die Plattform eigentlich nur noch als Ablageort für Urlaubsfotos und schaue mir dort überwiegend Webcartoons an. Natürlich bin ich auch hier als HerrKowski zu finden.

Iron Blogger Hamburg

So lange es Blogs gibt, gibt es auch Projekte, die das Blogwesen fördern und zusammenzuführen möchten. Aktuell steht hier der UberBloggr Webring an der Spitze der Bewegung. In den Zehnerjahren gab es die Iron Blogger. Die Idee war damals regional organisiert und so wurde ich mit meiner Seite im Jahre 2013 Mitglied der Iron Blogger Hamburg.

Die Idee des Projekts war, dass sich angemeldete Blogs verpflichten, einmal die Woche einen Artikel zu posten – oder ansonsten eine „Strafe“ zu zahlen. Der milde Geldbetrag wurde von allen „straffällig“ gewordenen Teilnehmenden gesammelt und einmal im Monat für einen guten Zweck gespendet. Fand ich damals durchaus motivierend und obwohl ich ein, zwei Mal löhnen musste, blieb ich den eisernen Bloggenden bis zu ihrer Auflösung ein paar Jahre1 später treu.


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  1. Oder waren es nur Monate?[]