Schlagwort: Lesen

Die Woche: Advent

Ende vergangener Woche wurde die fantastische Gemeinde – vor allem im Bereich Pen&Paper-Rollenspiel – von einer sehr traurigen Nachricht erschüttert. Der wunderbare Ingo Schulze, vielen bekannt als „Greifenklaue“, ist mit viel zu jungen 44 Jahren verstorben.

Ich gehöre zu denen, die ihn nur oberflächlich kannten. Ich habe mich im Netz ein paar Mal mit ihm ausgetauscht und bin ihm 2010 einmal auf dem Nordcon in Hamburg begegnet. Bei den wenigen Gelegenheiten habe ich ihn als sehr sympathischen und liebenswerten Menschen kennengelernt, mit dem man sich sehr angenehm über das gemeinsame Hobby unterhalten konnte. Ich habe sein Urteil stets geschätzt und einige seiner Tipps mit Freuden beherzigt.

Besonders blieb mir dabei seine oft und mit Nachdruck geäußerte Empfehlung im Gedächtnis, das Buch „Cugels Irrfahrten“ von Jack Vance zu lesen. Und selbstverständlich hatte er mit dieser Empfehlung Recht. Lest es! Sofort!

Ausführlichere Nachrufe haben unter anderem die Kolleg:innen vom Ausgespielt-Team und André aka Würfelheld geschrieben.

Ich bin sehr traurig und mein Beileid gilt allen, die das Glück hatten, ihn noch besser zu kennen.

Trisolaris

Mit einiger Verspätung aber dadurch nicht minder großer Begeisterung habe ich endlich den zweiten Band der Trisolaris-Romane gelesen. Der Auftaktband Die drei Sonnen hatte mir schon vor vier Jahren enorm gefallen. Mit Der dunkle Wald legt Liu Cixin nochmals eine ordentliche Schippe drauf. Dabei geht es im Grunde „nur“ um die Darstellung einer Alieninvasion, eines der beliebtesten und klassischsten Science-Fiction-Motive überhaupt.

Dermaßen akkurat, nachvollziehbar und in sich schlüssig habe ich das Thema bislang allerdings noch nie behandelt gesehen. Zudem erstreckt sich die Handlung über mehrere hundert Jahre, beschreibt wie sich die Menschheit angesichts der nahenden Invasionsflotte – für die vier Lichtjahre braucht sie natürlich ein paar Jahrhunderte – verändert und entwickelt und schildert in einem ihrer Höhepunkte eines der besten (und kürzesten) Weltraumgefechte überhaupt.

Mit dem titelgebenden dunklen Wald wird schließlich eine Antwort auf das Fermi-Paradox geliefert, die ich so auch noch nicht gelesen habe. Im Grunde stecken die kosmischen Zivilisationen demnach in einem gewaltigen Gefangenendilemma. Aber lest lieber selbst. Ich jedenfalls war schwer begeistert und freue mich nun auf den Abschlussband.

Testleser:innen

Wie bereits angekündigt bräuchte ich demnächst ein paar Perry-Rhodan-interessierte Testleser:innen. Ich komme mit der Nachbearbeitung meines Manuskripts recht gut voran und könnte im Laufe der kommenden Woche versenden. Falls da also Interesse besteht, gern schon einmal melden.

Adventskalender

Mit dem Thema Lego-Adventskalender bin ich bereits seit ein paar Jahren durch. Dennoch möchte man in diesen Tagen eine morgendliche Überraschung nicht missen. Daher wurde ich dieses Jahr von meinen Lieben mit einem großen Borgwürfel voller Star-Trek-Merch überrascht. Mit einem Pokerblatt inklusive Fizzbin-Regeln, einem Admiral-Kirk-Pin und einem Flaschenkorken aus Quarks Bar sind bereits sehr schöne Sachen dabei gewesen.

Als Freund und regelmäßiger Hörer des Fest-und-flauschig-Podcasts lausche ich außerdem dem Adventskalender von Olli Schulz. Der hat mich bislang aber eher unterwältigt. Naja, man muss sich ja noch steigern können.

Habt eine schöne Adventszeit!

Die Woche: Halbzeit

Eigentlich sollte jedes geschriebene Wort in diesem Monat meinem NaNoWriMo-Projekt zufließen. Dennoch ist mir danach, ein wenig mit einem Tagebuchblogeintrag zu prokrastinieren.

NaNoWriMo

Der Stand zur nahenden Halbzeit ist allerdings ganz okay. Ich komme mit meiner Perry-RhodanFanfiction gut voran und bin zuversichtlich, die Rohfassung des Textes auch fertig zu kriegen. Womit ich eines meiner gesteckten Ziele erreicht hätte. Bei Ziel zwei, jeden Tag wenigstens ein paar Wörter in die Tasten zu kloppen, bin ich ebenfalls auf Spur. Und Ziel drei, mit einer fünfstelligen Wörterzahl über die Linie zu gehen, ist aktuell auch nicht gefährdet, da ich die 5k bereits überschritten habe. Wenn es dann noch mehr als beim letzten Mal werden1 bin ich wunschlos glücklich.

Drei Sonnen schlagen Rhodan

Das tut mir jetzt leid, lieber Perry, aber ich muss die Perry-Rhodan-Erstauflage einstweilen liegenlassen. Nicht, dass die aktuellen Hefte schlecht wären, aber irgendwie ist mir gerade nach etwas anderem.

Also griff ich – mit einigen Jahren Verspätung – endlich zum zweiten Trisolaris-Band und bin erneut sehr angetan. Der dunkle Wald liest sich hervorragend. Schon der Einstieg aus Sicht einer Ameise hat mir sehr gefallen. Bin noch recht am Anfang, aber das Szenario einer Welt in naher Zukunft, die sich bewusst ist, dass eine außerirdische Invasionsflotte unterwegs zur Erde ist und sie erst in 400 Jahren erreichen wird, ist großartig. Sehr angenehm außerdem, dies alles primär aus chinesischer Sicht zu erleben – und nicht wie sonst immer aus US-amerikanischer oder westeuropäischer.

Neue Podcatcher catchen gut

Ich gebe es freiheraus zu: Ich lausche ganz gerne Fest & Flauschig, dem Podcast von Böhmermann und Schulz. Auch wenn die Sendung schon seit einiger Zeit Spotify exclusive ist, konnte ich sie bis vor kurzem noch mit meinem Podcatcher Podcast Addict hören. Nun hat Spotify aber auch diese Lücke geschlossen und man kann aus dem RSS-Feed der Sendung die Folgen nicht mehr abspielen, das Podcatchen funktioniert also nicht mehr. Da ich mich aber so sehr an das Geblödel der beiden gewöhnt habe, bin ich dem Druck gefolgt und habe mir wohl oder übel Spotify installiert. Mit einiger Freude habe ich festgestellt, dass man die App auch mit kostenlosem Account ganz gut ertragen kann, so man denn nur zwei Mal in der Woche eine Sendung hören möchte.

Wie es der Zufall so wollte, präsentierte mir mein Telefon zur selben Zeit eine neue Podcast-App von Google. Da ihr Podcast Addict inzwischen alle voll böse findet dachte ich mir, da wechsel ich mal.2 Ich bin mit dem Ding jedenfalls ganz zufrieden.

Apfel- und sonstiges Fernsehen

Noch bedaure ich es nicht, mir Apfelfernsehen zugelegt zu haben. See: Reich der Blinden ist eine durchaus kurzweilige Serie, Foundation ist immerhin hübsch anzusehen und präsentiert ein großartiges Science-Fiction-Szenario. Durch letztere Serie muss ich mich aktuell aber ein bisschen durchquälen. Die Handlung ist zäh, die Charaktere sind blass – und irgendwie scheint mir der Schnitt total verkorkst zu sein. Bei vielen Szenen habe ich den Eindruck, dass sie vorzeitig abgeschnitten sind. Schade, denn die Optik und das Setting sind großartig.

Bei der neuen Apfel-Serie Infiltration bin ich mir noch nicht einig. Folge eins ist okay – aber auch ein bisschen lahm. Kriegt aber noch eine Chance. Eine Alieninvasion wird aus der Sicht relativ einfacher Leute erzählt, das könnte durchaus was werden.

Sehr gut gefallen hat mir zuletzt die Punisher-Serie, in die ich endlich mal reingeschaut habe. Nicht, weil ich Selbstjustizdramen toll finde, das sei ausdrücklich angemerkt. Interessante Actionhelden folgen ohnehin nur selten einem einwandfreien moralischen Kompass. Aber das sei hier nicht das Thema. Vor allem der Hauptdarsteller bringt den kriegstraumatisierten Antihelden wunderbar auf den Punkt und mir scheint der Ablauf der Ereignisse etwas flotter erzählt, als bei den anderen Marvel-Netflix-Serien, die ich allesamt ziemlich lahm fand.3 Zumindest gilt dies für die erste Punisher-Staffel, Runde zwei genehmige ich mir alsbald.

Davor ist aber noch Inside Job an der Reihe. Ziemlich witzige Zeichentrickserie im Stil von Rick & Morty und Co., die davon ausgeht, dass alle Verschwörungstheorien wahr sind – der Deep State aber auch nur von Deppen geleitet wird.

Kinderbuchfantheorie

Wusstet ihr eigentlich, dass Pippi Langstrumpf die heimliche Enkelin von Superman ist? Oder zumindest sein könnte? Also theoretisch? Genaugenommen fantheoretisch?

Vor einiger Zeit hatten der Nachwuchs und ich eine entsprechende Theorie entwickelt, wonach Efraim Langstrumpf zur Hälfte Kryptonier ist und Pippi zu drei Vierteln. Und klingt Langstrumpf nicht verdächtig nach Lang – wie in Lana Lang?

Drüben bei Reddit habe ich das mal etwas ausgearbeitet (in inglisch).

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  1. 13.368[]
  2. Als wäre Google besser, jaja ich weiß. Dann wissen die Echsenmenschen halt alles über mich. Tun sie ja eh.[]
  3. Also, zumindest deren jeweiligen Pilotfolgen, von denen ich kaum eine länger als 20 Minuten ausgehalten habe.[]

Die Woche: Gewonnen!

An Erfahrung gewinnt man eigentlich immer. Das gilt unter anderem1 für meine späte Erkenntnis, dass ein bisschen regelmäßige Bewegung gar nicht so schlecht ist – vor allem, wenn man dabei Podcasts lauscht.

Lauschen

Ich berichtete bereits, dass ich bei meinen zwei, drei abendlichen Radtouren pro Woche allerlei weghöre. Ein Schwerpunkt lag dabei in der letzten Zeit auf der Abarbeitung der Perry-Rhodan-Podcastwoche des WarpCast. Für Freunde der Serie – und solche, die es werden wollen – sind sehr hörenswerte Sendungen darunter. Unter anderem werden drei der wichtigsten Autoren – nämlich Scheer, Ernsting und Voltz – mit eigenen Folgen bedacht.

Dank meines wiedererwachten Interesses für die Serie und ihr Fandom hätte ich selbst einiges zu den einzelnen Sujets zu sagen gehabt. So fehlte mir bei der Besprechung aller drei Autoren die Erwähnung ihres späteren Werks.2 Bei der Sendung zur Wega-Miniserie3 war ich erstaunt, wie unterschiedlich meine Bewertung ausgefallen ist.

Was ein Glück, dass ich da eventuell bald ein Wörtchen mitreden kann.

Quasseln

Ich hatte in den letzten Wochen erneut die Gelegenheit, an einer WarpCast-Aufnahme teilhaben zu dürfen. Sie ist bislang noch nicht auf Sendung – aber haltet in der nächsten Zeit nach der Episode zu den Perry-Rhodan-Heften 3050 bis 3053 Ausschau. Darin komme ich ganz schön ins Plaudern.

Das hat mir dermaßen großen Spaß gemacht – und offenbar meine Mit-Plaudertaschen nicht allzu sehr abgeschreckt –, dass ich womöglich in Zukunft häufiger zu Gast sein werde.

Lesen

Wie zu erwarten bin ich bei Rhodan unverdrossen dran. In Erstauflage und der Kurzromanreihe Galacto City hänge ich zwar noch ein paar Hefte hinterher, lese beides aber mit ungebrochenem Genuss.

Zwei andere Podcastsendungen4 haben mich in der Zwischenzeit auf das Werk von Thomas Rabenstein aufmerksam gemacht. Unter dem Titel Nebular schreibt dieser nämlich seit 1999 seine eigene Science-Fiction-Romanreihe, die ausschließlich digital erscheint.

Sammelband 1 ist in einer aktuellen Überarbeitung gerade im Prime-Paket erhältlich, weswegen ich ihn gleich auf mein E-Book-Lesegerät geladen habe. Und dann gibt es zu meiner Freude noch zwei Comics, die Rabenstein vor einiger Zeit mit dem Illustrator Ralf Zeigermann produziert hat. Bei Comixology gibt’s die zwar nicht, mit der Kindle-App lassen sich Comics inzwischen aber auch ganz gut digital lesen.

Beides liegt noch auf meinem virtuellen zu-lesen-Stapel, wird im nahenden Herbsturlaub aber angegangen. Kurz reingelinst habe ich immerhin schon einmal. Der Einstieg und die ersten Absätze der Romanfassung reißen mich noch nicht restlos vom Hocker – aber was ich bislang über die weitere Handlung vernommen habe, macht mich zuversichtlich, dass das doch etwas für mich sein könnte. In der Comicfassung gerät der Einstieg zudem deutlich kurzweiliger. Ich werde berichten.

Schreiben

Prosatechnisch werkele ich kontinuierlich weiter an meiner Perry-Rhodan-Fanfiction und richte mich seelisch langsam auf den nächsten NaNoWriMo ein. Ob ich ihn für den Schlussspurt für besagtes Werk oder für einen Schwung neuer Raketenmärchen nutzen werde, weiß ich noch nicht mit Gewissheit.

Und dann könnte es durchaus sein, dass ich in Zukunft hin und wieder einen Artikel für Warp Core beisteuere. Dazu aber auch erst nach dem Urlaub mehr.

Glotzen

Und schließlich habe ich eingesehen, um das Apfelfernsehen nicht mehr herumzukommen. Die Foundation-Serie sieht einfach zu interessant aus. Bei der Gelegenheit kann ich mir endlich For All Mankind reindrehen und was es da noch so geben könnte. Ist ein Projekt für die zweite Urlaubswoche – auch da werde ich berichten.

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  1. Ja, auch für den erfolgreichen Abschluss eines beruflichen Projekts – aber dergleichen soll hier bekanntlich kein Thema sein.[]
  2. Scheer hat bis in die 1500er Hefte noch sehr erwähnenswerte PR-Romane geschrieben, Ernsting bis in die 1600er und Voltz immerhin bis in die 1100er.[]
  3. In der ich übrigens – wenn auch nicht-namentlich – erwähnt werde.[]
  4. RFE-Sondersendung 6 und WarpCast 118 – beide sehr hörenswert![]

Lesetagebuch: Pelipontalus und die Königin der Maschinen von Robert Schulz

Bereits seit Jahren schwirrte meinem guten Freund und Podcast-Kollegen1 Robert die Idee für ein Kinderbuch im Kopf herum. Doch es wollte nicht nur aufgeschrieben sein, sondern auch einen angemessenen Rahmen verpasst bekommen. Ein richtiges Buch sollte es werden, vor allem – wenn nicht gar ausschließlich – zur eigenen Erbauung.

Ein neuer Stern am Verlagshimmel

Also hat Robert kurzerhand einen eigenen Verlag gegründet und sich selbst an die Veröffentlichung gemacht. So hat 2020 der Literarische Lloyd das Licht der Welt erblickt und wird als Verlag für Besonderes womöglich noch öfter von sich Reden machen.

Bildgewaltige Unterstützung

Zudem ist es Robert gelungen mit Sina Loriani einen ganz wunderbaren Künstler für sein Projekt zu gewinnen, der neben dem Titelbild auch zahlreiche Innenillustrationen beigesteuert hat. Sein zeichnerisches Schaffen kann – und sollte! – man auf seinem Instagram-Kanal (@sciconaut) verfolgen.

Das Pelipontalus ist da!

Nach all diesen organisatorischen und künstlerischen Bemühungen ist es endlich soweit: Seit dem 5. Juli 2021 kann das Buch überall käuflich erworben werden – sei es im kleinen Buchladen um die Ecke2 oder online direkt beim Verlag:3

Pelipontalus und die Königin der Maschinen

Ein Weltraumtier berichtet

Wer oder was ist eigentlich das Pelipontalus und was tut es? An dieser Stelle nur soviel: Es ist ein recht kleines, flauschiges, neugieriges und hin und wieder etwas verfressenes Weltraumtier, das der jungen Heldin der Geschichte hilfreich zur Seite steht.

Dankenswerterweise stellt es sich dem Erzähler – und somit der Leser:innenschaft – gleich zu Beginn des Buches in einer amüsanten kurzen Rahmenhandlung vor.

Familienleben im Weltall

Gleich darauf lernen wir die kleine Joni kennen, die mit ihren Eltern und besagtem Haus- und Kuscheltier auf einem Frachtraumschiff lebt, das Jahr um Jahr zwischen den Sternen unterwegs ist.

Wir befinden uns also in einer fernen Zukunft und in einem waschechten Science-Fiction-Szenario. Davon abgesehen wirkt Jonis Leben zunächst sehr vertraut. Wie jedes Kind erkundet sie ihre Umgebung – in diesem Fall das Raumschiff Millimallikas –, stellt viele Fragen und langweilt sich hin und wieder ein wenig.

Vom Roboterkrieg und der Maschinenkönigin

Selbstverständlich ist es mit der Langeweile sehr schnell aus, als sie jäh in ein Abenteuer geworfen wird, das sie ganz allein bestreiten muss. Nun ja, nicht ganz. Das Pelipontalus ist natürlich treu an ihrer Seite.

Es folgt eine rasante Reise über fremdartige Planeten, durch noch fremdartigere Dimensionen sowie in die verborgende Vergangenheit von Jonis eigener Familie. Natürlich erfahren wir dabei, wer die Maschinenkönigin wirklich ist und wie das alles mit dem großen Roboterkrieg4 zusammenhängt.

Am Ende liegt der Leser:innnenschaft eine runde abgeschlossene Geschichte vor, die dennoch genug rote Fäden für eine eventuelle Fortsetzung offen lässt.

Wunderbare Geschichte, fantastische Zeichnungen

Das Buch liest sich ganz wunderbar und kommt in einem hübschen kleinen gebundenen Format daher. Und ohne die Leistung des Autors schmälern zu wollen – Lorianis Zeichnungen, zehn ganzseitige farbige Illustrationen, wären allein schon den Erwerb des Bändchens wert.

Der Zeichenstil ist comichaft im besten Sinne. Einige der Illustrationen wirken in ihrer Detailverliebtheit fast wie Wimmelbilder. In der Tradition der ligne claire setzen sie Roberts Visionen ganz wunderbar in Szene.

Einfallsreiche Science-Fiction für Jung und Alt

Doch auch für sich allein genommen entfaltet der Text seine fantasieanregende Wirkung. Es ist ein Kinderbuch, wie es sein soll, das sowohl einer jungen Zielgruppe – ich würde sie angesichts des Alters der Haupt- und Identifikationsfigur auf ungefähr acht Jahre einpendeln –, als auch einer erwachsenen Leser:innenschaft viel Freude bereiten kann.

Ganz alltägliche Sorgen und Nöte einer Familie mischen sich mit einem einfallsreichen Science-Fiction-Szenario, in das man sehr gern bald wieder zurückkehren würde. Denn eines ist klar: Die Geschichte von Joni und dem Pelipontalus ist noch lange nicht auserzählt.

Ich freue mich schon auf Band zwei.

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  1. Lauschet der Eskapedia![]
  2. Das Buch ist ganz offiziell gelistet mit ISBN und allem Schickimuck. Kann also jede Buchhandlung besorgen.[]
  3. Ja, natürlich gibt’s das auch beim ollen Bezos. Aber dann müsst ihr dort auch eine wohlmeinende Rezi hinterlassen![]
  4. Etwa der „Butlers Djihad“?[]

Die Woche: too long; didn’t read

Vor-vor-vorletzte Woche: Comicentzug

Möglich, dass meine Wochen und Tage zur Zeit recht ereignislos sind.1 Dennoch höchste Zeit, dass ich mich nach längerer Pause erneut zu einem Tagebucheintrag aufraffe. Seid gewarnt: Es wird ziemlich -lastig.2

Perry Rhodan Fanfiction

Die größte -Serie der Welt3 wird dieses Jahr bekanntlich 60 Jahre alt. Zu diesem Anlass hat sich mein guter alter Freund Ace Kaiser etwas überlegt. Und zwar ruft er zu einem Fan-literarischen Tributprojekt auf. Da er seine Idee sehr detailliert ausführt, versuche ich mich an dieser Stelle an einem TL;DR seines Artikels:

  • Jede:r interessierte (Hobby-)Autor:in möge in die Tasten hauen und eine Perry-Rhodan-Fanfiction beliebigen Umfangs verfassen.
  • Einzige Vorgabe: Die Zahl 60 sollte in irgendeiner Weise eine Rolle spielen.
  • Spätestens bis 31. August 2021 möge man fertig sein und Ace auf seiner Seite eine entsprechende Nachricht zukommen lassen – am Besten postet ihr den Link zu eurer Geschichte unter seinen Artikel.

Sicher freut er sich schon jetzt über Hinweise, dass ihr teilnehmt oder ihr leitet seinen Artikel an interessierte Freund:innen und Bekannte weiter.

Da drängt sich die Frage auf, ob ich denn dabei bin. Nun ja. Ich habe mir ohnehin für dieses Jahr vorgenommen, nach Jahren wieder einmal eine Perry-Rhodan-Story zu schreiben. Da bin ich dran und das Projekt füllt alle zur Verfügung stehenden Zeitfenster bereits aus. Aber vielleicht gelingt es mir, irgendwo noch die Zahl 60 in dem Manuskript unterzubringen.

Apropos Fanfiction

Wo wir gerade beim Thema sind. Ebenfalls zur Feier des Jubeljahres habe ich mir die Mühe gemacht, meine bisherigen Rhodantexte – teils aus fernster Vergangenheit – erneut zu sichten und ein wenig aufzuhübschen. Ich habe sie alle auf einer neuen Übersichtsseite zusammengefasst, wo man sie – aktuell nur als PDF – lesen kann.

Perry Rhodan Fanfiction

Ohne mir jetzt allzu sehr auf die Schulter klopfen zu wollen, finde ich mein damaliges Schaffen teilweise durchaus lesbar. Gerade die ganz frühen Texte aus den späten 90er Jahren sind noch arg unbeholfen und fannisch aber eine gewisse Entwicklung ist durchaus zu erkennen. Da hätte durchaus was draus werden können.

Papyrus vs. Scrivener

Aus zwei Gründen bin ich in dem Zusammenhang zur Überlegung gelangt, mir eine richtige Autor:innen-Software zuzulegen. Einmal um meine wiedererwachte Lust zu Schreiben noch besser kanalisieren zu können und zum anderen um fertige Texte in ein ansehnlich formatiertes E-Book-Format umwandeln zu können. Bei letzterem bin ich von den Möglichkeiten von Calibre gelinde gesagt etwas unterwältigt.4 So ist es mir nie gelungen, Überschriften und Inhaltsverzeichnisse nach meinen Wünschen zu übertragen.

Wie auch immer. Nun stehe ich vor der schweren Entscheidung: Falls ich überhaupt in ein solches Programm investiere, soll es dann Papyrus oder Scrivener werden?

Lesestatus

Schon seit Wochen hänge ich bei der Perry-Rhodan-Erstauflage zwei bis drei Hefte zurück und kann daher gar nichts zum neuesten Stand beitragen. Immerhin bin ich bei der Mini-Serie Wega aktuell dabei.

Rhodan vs. Marvel

Außerdem lese ich bei gerade den -Comics-Klassiker Earth X. Dabei kam mir zum wiederholten Male der Gedanke, wie ähnlich sich eigentlich das Marvel-Universum und das Perryversum sind.

Unter Fans wurde damals™ traditionell gern und viel über die Parallelen von Perry Rhodan und Star Trek diskutiert. Die offensichtlichen Ähnlichkeiten zu Marvels Superheld:innenkosmos waren jedoch so gut wie nie Thema.

Eigentlich wäre das fast einen eigenen Artikel wert. Daher nur ein paar Stichpunkte dazu. Da wären die offensichtlichen Dinge, wie die Mutanten. Jean Grey hätte problemlos Plätze mit Betty Toufry tauschen können. Und weder wäre Iwan Iwanowitsch Goratschin in Xaviers Schule groß aufgefallen, noch hätte dies für Kurt Wagner in Rhodans Mutantenkorps gegolten.

Viel spannender finde ich die Parallelen in der irdischen Pseudohistorie. Schaut man sich in Marvels 616 die Ursprungsgeschichte der Inhumans5 an, erinnert das doch dolle an die Cappin-Schose aus den 400er-Perry-Rhodan-Heften.6 Wobei die Inhumans eher den Präbios entsprechen und die Cappins die Rolle der Kree einnehmen.

Das ist alles nicht sonderlich verwunderlich. Schließlich bedienen sich beide Serien aus denselben Vorlagen und Quellen und sind beide im besten Sinne Pulp-Literatur. Aber einen augenzwinkernden Artikel oder eine muntere Podcastsendung7 könnte das Thema durchaus tragen.

Goodreads vs. Meine Bibliothek

Schon vor einer ganzen Weile hatte ich laut darüber nachgedacht, der Lesestoff-Organisier-Plattform Goodreads den Rücken zu kehren. Entsprechende Überlegungen waren jedoch wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden, weil es mir den Aufwand nicht wert schien – und Goodreads für meine Zwecke eigentlich schon ganz in Ordnung ist. Ohnehin hätte ich keine Idee gehabt, womit ich stattdessen meinen Lesestoff organisieren wollte.

Und nun kommt Marina aka DarkFairy diese Woche mit einer Lobhudelung der App „Meine Bibliothek“ um die Ecke, womit sie meinen diesbezüglichen Gedanken wieder neues Futter gibt. Ich fürchte, ich werde mir diese App alsbald genauer anschauen müssen.

Eskapedia

Zu einem der Highlights der letzten zwei Wochen zählt eine gemeinsame -Aufnahme mit dem formidablen @Rpunkt.

Ja, es geht endlich mit der weiter. Gleich zwei frische Episoden sind im Kasten und wollen nur noch geschnitten werden. Und es ist durchaus möglich, dass es in einer der beiden Sendungen ebenfalls ein kleines Bisschen um Perry Rhodan gehen könnte.

Örwyrm

Hachja, die Ärzte! Und dann triggert dieses Stück hier auch noch mein furchtbares Fernweh.

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TL;DR

Irgendwas mit Perry Rhodan

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  1. Hat natürlich auch damit zu tun, dass ich Berufliches hier komplett ausblende.[]
  2. und gar nicht mal so kurz[]
  3. Perry Rhodan – wer hätte es gedacht?[]
  4. Oder gerne auch zu doof, sie richtig einzusetzen.[]
  5. erstes Auftreten 1965[]
  6. ab 1969[]
  7. Vielleicht lade ich mich mal selbst bei der Dritten Macht oder Radio Ertrus ein.[]

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