Kategorie: dies und das

Twitter

Ab sofort bin ich unter dem Namen „@nerdlicht“ (@treanor und @schreiberling waren schon vergeben) beim aktuellen Internet-Hype dabei.

Warum das Ganze? Tja, keine Ahnung. „Hat man heute so“, wäre eine zugegeben etwas hilflose Antwort. Ich will mich an dieser Stelle auch gar nicht über Sinn und Unsinn des Internet-Gezwitschers auslassen. Dazu ist beispielsweise bei Magerfettstufe ein erhellender Blogartikel zu finden. Trotz der dort nicht ganz zu Unrecht geäußerten Zweifel, will ich dennoch das Experiment wagen, meine Blog-Tätigkeit durch Microblogging zu ergänzen. Neue Posts dem Twitterverse mitzuteilen ist da nur das eine – interessante Links und spontane Gedanken, die keinen eigenen Blogartikel hergeben, könnte ich auf diese Weise der mäßig interessierten Öffentlichkeit ebenfalls zukommen lassen.

Naja, und falls ich alsbald die Lust verliere, wird dieses Experiment halt heimlich still und leise wieder eingestellt.

Scheibenwelt in Buch und Film

„Schöne Scheine“: Ist nun auch schon wieder eine Weile her, dass ich ihn ausgelesen hab. Aber der letzte Scheibenwelt-Roman hat mir – wie es zu erwarten war – sehr gut gefallen. Zwar setzt sich der „Modernisierungs-Trend“ in Pratchetts Universum fort. Dennoch hatte diesmal auch die Magie wieder ihren Platz – was ich zumindest in den letzten Büchern (von den „Märchen“ mal abgesehen) mehr und mehr vermisst hatte.

„Hogfather“: Erst vor einer Woche kam ich dazu, mir diese (meines Wissens) erste Realverfilmung einer Scheibenweltgeschichte endlich mal komplett anzuschauen.

Was die Optik angeht war ich sehr angetan. Die Macher haben sich sehr an die von mir sehr geschätzten Zeichnungen von Paul Kidby angelehnt. Auch was Werktreue angeht, ist die filmische Umsetzung des Romans (der im Deutschen „Schweinsgalopp“ heißt) sehr gelungen.

Leider wird der Genuss stark durch einen Umstand getrübt, der auch nicht dadurch zu entschuldigen ist, dass es sich „nur“ um eine TV-Produktion handelt: Die Inszenierung ist dermaßen schleppend, dass man denken muss, dass nach all der teuren Optik kein Geld mehr für einen Regisseur übrig war. Den Dialogen fehlt jede Dynamik, die Schauspieler sprechen geradezu behäbig nacheinander ihre Texte runter – ähnlich das Schauspiel selbst.

Ich bin kein Experte – keine Ahnung, ob das vielleicht auch am Schnitt liegen mag. Auf jeden Fall wirkte der ganze Film, als würde er im ersten Gang über die Autobahn rasen wollen. Er kommt irgendwie nicht so recht in Fahrt.

Ein Blick in die IMDB belehrt einen natürlich, dass es sehr wohl einen Regisseur gab, der auch für das nächste Filmprojekt „The Colour of Magic“ (deutsch: „Die Farbe der Magie“ – der erste Scheibenwelt-Roman) verantwortlich zeichnet, das in diesem Jahr in England seine TV-Premiere feiern soll. Ich bin voll der Hoffnung, dass er seinem Job in diesem Fall etwas besser ausfüllt – und auch mal in die höheren Gänge schaltet.

Egozine

Dereinst tippten einige eifrige Fans in regelmäßigen Abständen ihre Gedanken zu ihrem bevorzugten Thema auf ein, zwei DIN A4-Seiten, vervielfältigten diese und schickten sie per Post an Freunde und andere Leute, die es nicht interessierte. Das Ganze nannte sich Egozine. Heute findet dergleichen im Internet statt und man nennt es – das Prinzip bleibt jedoch dasselbe.

Auch ich tue hier der mäßig interessierten Welt meine Gedanken zu den Themen , , , und kund. Vielleicht verirrt sich ja ab und an die eine oder der andere geneigte Lesende auf diese Seiten.

Reaktionen und Kritik sind selbstredend erwünscht. Entweder als Kommentar oder per Mail: info[at]nerdlicht.net

– Roland Triankowski

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