Autor: Herr Kowski

Lego Minifiguren Serie 5

Mr. Holmes, ermitteln Sie!

Dass ich mittlerweile zwar den Sherlock Holmes aber nicht die britische Palastwache mit Bärenfellmütze ergattern konnte, wurmt mich schon etwas. Das Highlight dieser Serie ist aber zweifelsohne der Zwerg mit Doppelaxt – und den hab ich! Zu den „coolen“ gehören außerdem unbedingt der Gladiator und der Mafioso mit dem Geigenkoffer.

Was steckt noch drin?

Ansonsten ist nicht allzu viel Geek-Zeugs dabei (naja, abgesehen davon, dass Lego selbst Geek-Zeugs ist). Durchaus witzig sind die Steinzeitfrau, Kleopatra, der frisch gebackene Doktor (garantiert nicht abgeschrieben!), der Boxer (mit zerschlagenem „zweiten“ Gesicht), der Typ im Kroko-Kostüm und Jane Goodall. Richtig schwach finde ich eigentlich nur die pinke Tanz-Dame – alles andere ist ok.

Was fehlt?

Neben dem erwähnten Briten schmerzen vor allem der fehlende Gladiator. Also mal gucken, wo noch hellblaue Tütchen zu finden sind – oder ob doch mal jemand tauschen will.

Lesetagebuch: The New 52 – Teil 8 – eine Telefonzelle und noch’n Robin

In der Zwischenzeit hat sich ein bisschen was getan. So wurde mittlerweile glaube ich die „dritte Welle“ von New52-Reihen gestartet – und jede noch existierende Reihe hat eine Nullnummer erhalten. Vor allem letzteres hat mich bei dem Thema ein bisschen bei der Stange gehalten. Dennoch erlahmt meine Begeisterung für das neu gestartete DC-Universum jetzt langsam doch. Insofern bin ich da auch längst nicht mehr auf dem aktuellsten Wissensstand.

Wie auch immer – ich habe in der Berichterstattung über meine Sammlung noch ein wenig nachzuholen. Zunächst zwei „Nummer einsen“, deren Rezis noch fehlen.

Wie sich das gehört, erfolgt an dieser Stelle eine SPOILERWARNUNG.

Red Hood and the Outlaws

Dieses Heft stammt noch aus der „ersten Welle“, ist also schon 2011 erschienen – wurde von mir aber bislang ignoriert. Ich konnte doch nicht ahnen, dass sich dahinter ein weiterer Robin verbirgt. Und alles im entferntesten Batman-technische wollt ich ja unbedingt haben.

Die Geschichte von Jason Todd, dem zweiten Robin kannte ich ehrlich gesagt nur am Rande. Jedenfalls ist der irgendwann mal gestorben und – wie man das als Superheld so macht – wiederauferstanden. Das hat ihm allerdings einen kleinen Knax mitgegeben und er war dann erst mal als Bösewicht unterwegs – unter dem Namen „Red Hood“.

Den Namen hat er beibehalten, aber er scheint sich vom Bösewicht zum Antihelden a la „Punisher“ gewandelt zu haben. Ihm zur Seite steht ein jüngerer „Green Arrow“ Verschnitt (hatte der auch seine Robins?) sowie die außerirdische Sexbombe „Starfire“.

Die drei geben ein witziges Team ab. Die Story beginnt damit, dass Jason den Pfeil-und-Bogen-Heini spektakulär aus einer Art Lager befreit. Gemeinsam mit der Lady ballern sie sich durch die Wachsoldaten – und lassen es sich im Anschluss an einem Strand gutgehen.

Die Story ist kurzweilig gut gezeichnet und macht Spaß. Eine interessante Meta-Handlung deutet sich für mich aber nicht an.

Dial H

Dieses Heftchen aus der „zweiten Welle“ startet die olle DC-Serie „Dial H for Hero“ neu. Von der hatte ich nur dem Namen nach mal gehört. Grundidee ist, dass sich der normal-menschliche Held mittels einer Wählscheibe in beliebige Superhelden verwandeln kann. Inwieweit die New52-Version noch Bezug zum Original hat, kann ich nicht sagen.

Diese Version wird im Übrigen von niemand geringerem als China Miéville getextet – über die tatsächliche Güte dieses Autors kann ich allerdings auch (noch) keine Aussage treffen. Nie was von dem gelesen.

Die #1 von „Dial H“ macht auf jeden Fall Spaß. Hauptfigur ist ein übergewichtiger rauchender Trainingsanzugträger, der zufällig mitbekommt, wie ein Kumpel von ihm von Mafia-Schlägern verkloppt wird. Er rennt in eine altertümliche Telefonzelle, wählt aus Panik statt „911“ die Tasten für „H.E.R.O.“ und verwandelt sich in einen unverwundbaren Steampunk-Voodoo-Geist, der die Schläger ihrerseits verkloppt und den Freund beim nächsten Krankenhaus abliefert.

Woher diese Magie stammt bleibt vorerst ungeklärt. Auch der „Held“ hat keinen Schimmer. Dennoch beschließt er, es erneut zu versuchen, um die Obermuftis der Schläger aufzumischen. Diesmal verwandelt er sich in einen Super-Emo, der seine Gegner zu verzweifelten Elends-Häuflein macht. Großartige Idee!

Natürlich kann auch der Mafioso auf übernatürliche Hilfe zurückgreifen – und so endet das erste Heft mit einem Patt und einer sich abzeichnenden Meta-Handlung, die aufgrund der sehr guten Charakter-Zeichnungen ganz interessant werden könnte.

Meine bisherigen New-52-Rezis:

Hobbit-Variationen

Als alter -Fanboy schätze ich die direkten und indirekten Erzeugnisse seines Schaffens ohnehin über alle Maßen. Zudem gehöre ich zu jenen Angehörigen dieser Spezies, die auch die Verfilmung des in diese kritiklose Verehrung mit einbeziehen. Für mich ohne Zweifel der Film des Jahres 2012.

Großen Anteil an der Verehrungswürdigkeit dieses Films hatte erneut die . Schon im Falle der Ring-Trilogie genügen ein paar Takte aus den Haupt-Motiven, um mir einen wohligen Schauer über den Rücken fahren zu lassen. So auch beim Hobbit, der mit dem Zwergengesang ein wunderschönes neues -Motiv hinzufügt. Diese Ansicht wird offenbar weithin geteilt – daher finden sich im Netz bereits etliche wunderbare Coverversionen.

Harmonische Geigen und harte Gitten

Beginnen wir mit einem Tipp von Ron, eine wunderschöne orchestrale Version. Ich gestehe, sie treibt mir Pipi in die Augen.

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Eine Stromgitarren-Versionen hab ich ebenfalls gefunden. Und zwar beim Fadenaffen.

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Wohin wurden eigentlich die Hobbits gebracht?

In dem Zusammenhang bin ich mal wieder auf den Klassiker They’re Taking the Hobbits to Isengard gestoßen. Über so einen Quatsch kann ich mich ja stundenlang beömmeln (in diesem Fall genau zehn).

Und jetzt haltet euch fest! Das gibt’s auch in live! Großartig!

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Barbarian – Das Kult-C64-Game meiner Jugend

Mehr aus Zufall habe ich erfahren, dass eines meiner Lieblingsspiele aus der guten alten C64-Zeit in diesem Jahr 25 Jahre alt wurde: Barbarian – oder wie es mit vollem Namen hieß: „Barbarian: The Ultimate Warrior“

Grund genug, diesem großartigen Klassiker des pixel-blutigen Videospiel-Gemetzels (allein die Musik!) eine Lobhudelei zu widmen.

Kopf ab!

Was Videospiele angeht war ich schon immer etwas konservativ. Bis in die späten 90er (als andere schon längst Tekken und so Zeug gedaddelt haben) hab ich immer mal wieder meinen guten alten C64 ausgepackt und ein paar gegnerische Barbaren enthauptet.

Unschlagbarer Endgegner?

Acht feindliche Barbaren galt es bei Barbarian – The Ultimate Warrior mit dem Zweihandschwert zu zerlegen, worin ich bald  eine gewisse Kunstfertigkeit erlangte, wie ich in aller Bescheidenheit anmerken möchte. Danach hatte man sich allerdings dem Zauberer zu stellen, der bisher wohlwollend dem Geschnetzel zugeschaut hatte.
Zwei, drei Blitze und ich war hinüber. Ich bin nicht mal in seine Nähe gekommen – in all den Jahren! Nach meiner festen Überzeugung war der gar nicht zu schlagen. Dieses Video belehrt mich hiermit eines besseren:

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NaNoWriMo 2012 – Scheitern mit Ansage

Schlappe 7.000 Wörter habe ich mir in den 30 Tagen abgerungen, das sind rund 230 pro Tag. In dem Tempo würde ich jetzt noch ein halbes Jahr brauchen, um die geforderten 50.000 Wörter fertigzukriegen.

Die Gründe mögen vielfältig sein – vor allem aber hat mich ab der Hälfte die Lust verlassen und ich habe mich nicht wieder ausreichend motivieren können. Wo nun also vier meiner Writing Buddies sich stolz Winner nennen dürfen, heißt es für mich schonungslos: Loser! Spaßig und lehrreich war’s aber dennoch.

Vorbereitung ist alles

Auch wenn ich meinen Plot im Groben im Geiste bis zum Ende durchgeplant hatte, stand eigentlich nur das erste Kapitel im Detail fest. So war es auch das einzige, das mir recht flüssig aus den tippenden Fingern floss. Auf dem Terrain des discovery writings (auch wenn ich mich dort in der Vergangenheit immer recht wohl fühlte) geriet dieser Fluss dann ins Stocken und versiegte schließlich völlig.

Auch wenn die Selbstzerstörung meiner Produktionsmittel (Laptop-Festplatte rauchte ab – ich habe berichtet) keinen unwesentlichen Anteil am letztendlichen Scheitern hatte, hatte ich in der zweiten Hälfte schlicht und einfach keinen Bock mehr.

Sol Invictus

Dabei gefällt mir meine Romanidee immer noch recht gut und ich bin durchaus gewillt, sie noch mal zu einem Ende zu bringen. Über die Qualität des jetzt existierenden Fragments will ich mir selbst gar kein Urteil erlauben. Es fehlt mir noch ein wenig die Lust, es durchzulesen oder gar zu bearbeiten.

Dennoch will ich es der Allgemeinheit hiermit zur Ansicht bringen. An harscher Kritik und/oder ermutigenden Worten hätte ich durchaus Interesse.

Jubilate! 5 Jahre Bloggerei!

Im November 2007 wagte ich mich mit zaghaften Schritten in die Blogosphäre vor – damals noch mit dem längst nicht mehr existierenden Micro-Blogging-Tool namens shoutr.

In der Zwischenzeit hat mein „Egozine“ zwei Umzüge und diverse Template-Änderungen erlebt (hätte ich mal Screenshots gemacht), die Posts wurden mit der Zeit länger und dafür seltener – in den letzten Monaten aber wieder etwas häufiger. Der Leserkreis blieb glaub ich immer überschaubar – scheint mir aber recht treu zu sein.

Dafür gebührt euch, meinen Leserinnen und Lesern, Dank! Vor allem aber mir selbst macht das Geschreibsel hier eine Menge Spaß, weswegen ihr auch weiterhin damit beglückt werdet.

NaNoWriMo 2012 – Halbzeitbilanz und -Krise

Eigentlich müsste ich jetzt mindestens 25.000 Wörter auf der Uhr haben und voller Elan in die zweite Hälfte eines kreativen und arbeitsreichen Monats starten. Dem ist aber nicht so.

Direkt in der Mitte der Schreibherausforderung ereilt mich eine saftige Schaffenskrise, die meinen ohnehin mageren Buchstaben-Ausstoß nochmals massiv nach unten drückt. Das hat auch mit äußeren Einflüssen zu tun – liegt aber hauptsächlich daran, dass ich schlicht einen mächtigen Hänger habe. Zeit für eine kleine kritische Zwischenbilanz.

Steine auf dem Weg – Knüppel zwischen die Beine

Ein herber Rückschlag war der Festplattencrash in meinem Laptop vor ein paar Tagen. Dadurch ist nichts verloren gegangen – schließlich mach ich immer brav Backups – aber mir fehlt nun das entscheidende Gerät, um in den einzigen täglich verfügbaren Zeitfenstern zu schreiben: den U-Bahn-Fahrten zur Arbeit und zurück.

Das hat meinen Schreibfluss zunächst nicht bremsen können – ein paar andere Möglichkeiten bietet der Tag ja noch – zum heutigen Tag ist er nun aber fast zum Erliegen gekommen. Irgendwie ist die Luft raus.

Der aktuelle Stand

Mit etwas Glück schaffe ich heute vielleicht noch die Marke von 6.000 Wörtern. Wenn das erwartungsgemäß so weitergeht, lande ich immerhin bei einem fünfstelligen Wert. Das Haupt-Problem (neben dem Laptop) ist wohl, dass ich an einer Stelle angelangt bin, die nicht mehr allzu genau vorgeplant ist. Es treten neue Personen auf, die nur grob umrissen sind. Die kurze Strecke der (im Kopf) recht detailliert ausgearbeiteten Szenen liegt hinter mir und ich betrete endgültig den Pfad des nur grob geplanten discovery-writings.

Eigentlich fühle ich mich auf diesem Felde recht wohl, da mir beim Schreiben schon die besten Ideen kommen. Aber dieser Wechsel bremst schon aus.

Was tun?

Die Schreibdilettanten haben in einer ihrer NaNoWriMo-Sondersendungen den ganz guten Tipp gegeben, einfach solche schlechter geplanten Strecken mit Zusammenfassungen zu überbrücken. Also in meinem Fall:

Im folgenden Kapitel trifft Marcus in der Studentenkneipe auf drei Kommilitonen, die ihn ein wenig aufmuntern. Im flapsigen Gespräch zwischen ihnen werden nebenbei einige Hintergründe der Welt erläutert – die aktuelle politische Lage, die Rolle der in Europa vorherrschenden Mithras-Kirche sowie die Magie dieser Welt. Leicht angetrunken machen die Studenten in der Nacht irgendeinen Blödsinn, der die Polizei auf den Plan ruft. Marcus rettet die Gruppe irgendwie aus der Misere und kehrt schließlich in seine Bude zurück.

Oder so ähnlich. Mal gucken, ob ich noch zu dem Mittel greifen muss.

Was gelernt?

Auf jeden Fall wird es (wie eigentlich von vornherein klar) immer unwahrscheinlicher, dass ich die 50k auch nur ansatzweise erreiche. 12.000 Wörter müssen’s aber schon noch sein. Schon jetzt habe ich aber gelernt, dass ich mich durchaus zum täglichen schreiben zwingen kann – dass eine deutlich bessere Vorbereitung aber ratsam wäre. Vor allem, wenn ich im Fluss bleiben will. Pläne kann man ja immer noch anpassen oder umschmeißen, wenn sich im Schreibfluss bessere Entwicklungen ergeben. Auch außerhalb des NaNoWriMos gibt es da ganz hilfreiche Tools – zum Beispiel 750 Words. Ich hab’s mir noch nicht näher angeguckt – aber hier wird einem wohl geholfen, pro Tag besagte 750 Wörter zu schreiben. Ein Wert, der mir schon eher entgegen kommt. Für mein nächstes Schreibprojekt (und ein solches wird mit Sicherheit kommen) werde ich mir das mal ansehen.

Aber nun erst einmal weiter im Text.

NaNoWriMo 2012 – jetzt gibt’s kein Zurück mehr

Mit dem heutigen Tage heißt es nur noch drei Mal schlafen bis zum NaNoWriMo-Startschuss. Vom 1. bis zum 30. November müssen dann 50.000 Wörter in die Tastatur gekloppt werden. Worauf hab ich mich da nur eingelassen? Ich hoffe mal auf eine ganze Menge Spaß!

Immerhin hab ich mir nach einigem Hin und Her einen recht tauglichen Plot (wie ich finde) überlegt und sogar eine Menge writing buddies gefunden beziehungsweise animieren können. Und ich hab sogar einen Plan, wie ich die 50.000 Wörter mit Glück schaffen könnte.

Der Plot

Im Gegensatz zu großen NaNoWriMo-Helden wie Axel Hollmann und Marcus Johanus hab ich kein detailliertes „Stufendiagramm“ erstellt und jede Szene im Vorwege ausgearbeitet. Dennoch hab ich mich ein wenig gewunden, bis ich eine Idee ausgebrütet habe, die meinen eigenen Ansprüchen genügt.

So habe ich eine frühere SF-Idee mit einem Gasriesen-Mond, auf dem ein steampunkiger Roboter seine Abenteuer erlebt, mittlerweile verworfen. Wie bei mir üblich, waren hier Welt und Szenario gut ausgearbeitet – es mangelte aber heftigst an einem schlanken und abgeschlossenen Plot. Wäre mehr so ein Entwicklungsroman mit losem Ende und Potential zum epischen Fantasy-Mehrteiler geworden.

Die zündende Idee kam mir dann während einer Busfahrt vor ein paar Tagen. Mir fiel ein recht einfacher aber ausreichend spannender Plot ein, der sich prima in ein anderes Szenario einbetten ließ, das ich vor Jahren erdacht hatte. Ich zitiere einfach mal die synopsis meiner NaNoWriMo-Novel namens „Sol Invictus“:

Wir schreiben das Jahr 1951 im Zeitalter der Fische. Gut 20 Jahre nach dem Ende der verheerenden Vampirkriege herrscht Frieden im Fränkischen Bund und dem restlichen Europa.

Marcus Carl ist ein junger Student an der Universität Aachen, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Raketen zu konstruieren, mit denen man dereinst die Monde und Planeten innerhalb der Sternensphäre bereisen kann. Und tatsächlich bietet man ihm bald an, an einem entsprechenden Forschungsprojekt teilzunehmen.

Sein Glück wächst schier ins Grenzenlose, als er die junge Geschichts-Studentin Petra Arminius kennenlernt.
Doch das Glück währt nicht lang und es hat seinen Preis. Denn die Mitarbeit beim Raketen-Projekt erfordert gewisse Voraussetzungen, Petra bringt gewisse Dämonen mit in die Beziehung und zu allem Übel dräut am Horizont eine finstre Bedrohung für alle denkenden Wesen auf dem Planeten Erde.

Lasst euch einfach überraschen.

Scheitern mit Ansage?

Abgesehen davon, dass dies mein erster NaNoWriMo überhaupt ist und ich streng genommen auch ein bisschen aus der Übung bin, werde ich mich wohl sehr schwer damit tun, die 50.000 Wörter zu schaffen.

Mein letztes größeres Projekt war Perrikles der Okeanide. Für die schlappen 16.000 Wörter habe ich über ein Jahr gebraucht. Zusammenreißen allein wird also nicht reichen.

Ich werde mich aber auch nicht 30 Tage lang 24/7 um dieses Projekt kümmern können. Ich hab ne Familie und nen Job, die beide auch im November ihre rechtmäßige Aufmerksamkeit von mir erhalten werden. Gerade an den Wochenenden werde ich daher eher weniger Wörter runterreißen können. Das mag nicht die richtige Einstellung sein – ist aber nicht zu ändern.

Mein Plan ist auch vielmehr, feste Zeitfenster im Alltag zu okkupieren, die ansonsten ungenutzt verstreichen oder mit Lesen und ähnlichen Freizeitaktivitäten gefüllt werden. Darunter fallen unter anderem längere U-Bahn-Fahrten, die im November allesamt mit Laptop auf den Knien absolviert werden. Ob so allerdings die durchschnittlich erforderlichen 1.667 Wörter pro Tag zu schaffen sind – da wiederum lass ich mich überraschen .

Wir bringen die Band wieder zusammen!

Wie auch die kongenialen „Schreibdilettanten“ in ihrem letzten Podcast-Special vor dem NaNoWriMo-Startschuss ganz richtig sagen, ist der soziale Aspekt das A&O bei dem Ganzen. So wie die beiden Kapeiken mich zur Teilnahme animiert haben, habe ich durch penetrantes Nerven den guten Ace Kaiser mit an Bord geholt – und schließlich mit Freuden festgestellt, dass wenigstens zwei weitere Freunde aus alten Fandom Tagen ebenfalls mit von der Partie sind. Freunde, mit denen ich in der guten alten Zeit Schreibprojekte wie die Perry-Rhodan-Fanserie „Rätsel der Galaxien“ umgesetzt habe. Diese jetzt als writing buddies an meiner Seite zu wissen, gibt mir schon ein wohliges Gefühl.

Ich freu mich jedenfalls riesig auf die nächsten 30 Tage!

Hobby-Geschreibsel: Heldenfahrt Buch 3 vollendet

Die drei Leutchen, die es interessiert, haben es natürlich längst mitbekommen (die zwei anderen, die sich auf meinen Blog verirren also kurz mal weggehört (Das entbehrt jetzt jeglicher Logik, oder …? Egal!)): Der dritte Handlungsabschnitt der Heldenfahrt (das gemeinsame Fantasy-Trash-Roundrobin-Projekt von Ace Kaiser und mir) ist hiermit vollendet!

Damit liegt das komplette Werk in einer zugegeben noch recht bearbeitungswürdigen Form vor. Aber hierbei geht’s ja weniger darum ein ausgereiftes Romanwerk zu präsentieren, als um den Spaß und die Fingerübung für die beiden Schreiberlinge.

Wer dennoch reinlesen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen:

Wie geht’s weiter?

Selbstredend liegen noch etliche Handlungsstränge lose herum. Es wird daher beiweitem nicht bei einer Trilogie bleiben. Der nächste große Handlungsabschnitt kündigt sich ja bereits an. Der Ball liegt jetzt wieder in Acens Feld – für Nachschub bitte ihn nerven. ;-)

Und die inneren Widersprüche? Und überhaupt?

Mal abgesehen davon, dass hinter (fast) jedem vermeintlichen Widerspruch nur eine noch nicht erzählte Geschichte schlummert, ist uns natürlich bewusst, dass der ganze Kladderadatsch irgendwann mal grundüberholt werden und in einen neuen geschlossenen Text gegossen werden müsste.

Naja … irgendwann halt … ;-)

Alpha Centauri hat einen Planeten!

Was hab ich als Kind immer geschwärmt und geträumt: Vier Lichtjahre sind doch ein Klacks! Da fliegen wir hin und gründen unsere erste Kolonie! Ja, ich weiß – der nun entdeckt Planet hat zwar ungefähr Erdgröße, ist aber dichter an Alpha Centauri B dran, als der Merkur an der Sonne. Eine absolut lebensfeindliche Gluthölle also.

Aber! In der offiziellen Verlautbarung des „Eurpean Southern Observatory (Yeah! Wir sind nicht nur Friedensnobelpreis sondern auch Planetenfinder!) wird gesagt, dass es durchaus noch mehr Planeten in dem System geben kann. Chef-Entdecker Xavier Dumusque sagt:

Diese Entdeckung ist ein wichtiger Schritt hin zum Nachweis einer zweiten Erde in der unmittelbaren Umgebung der Sonne. Wir leben in spannenden Zeiten!

Genauso isses!

Und hier noch ein schickes Video mit einem animierten Flug durch das Alpha-Centauri-System:

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Quelle: ESO./L. Calçada/Nick Risinger (skysurvey.org)

Perry Rhodan reloaded – besser spät als nie

Mit 14 Monaten Verspätung habe ich endlich meinen Beitrag zu dem von mir losgetretenen Schreibwettbewerb „Perry Rhodan reloaded“ fertiggestellt. Hiermit erkläre ich die Wahl vom August 2011 für ungültig – und mich selbst zum alleinigen Sieger!

Ich beliebe zu scherzen. Der Drops ist selbstredend gelutscht, ich präsentiere mein Geschreibsel hiermit außer Konkurrenz. Ohnehin hat’s gegen die rechtmäßig gewählte und geehrte Siegerstory von Michael Tinnefeld keine Chance.

Perrikles der Okeanide

Mein Ansatz war, Band eins der Originalserie Unternehmen Stardust in ein pseudo-antikes Fantasy-Szenario zu versetzen. (Wir erinnern uns: Die Aufgabe war, eine klassische Perry-Rhodan-Story in ein anderes literarisches Gewand zu kleiden.) So wurde aus dem „Erben des Universums“ folglich der „Okeanide“. Perrikles und seine Mannen bereisen den Argonauten gleich den Weltenozean – und treffen dabei auf Kreaturen, mit denen nie ein Danaer gerechnet hatte. Schmökert gerne einmal rein:

Perrikles der Okeanide – die Fahrt der Sternenstaub

Lego Minifiguren Serie 4

Gefahrengutbeauftragter

Zu den „coolen“ Figuren dieser Serie gehört das Männchen im Strahlenschutzanzug. Unter einigen Fans zählt diese Minifigur übrigens zu den beliebtesten (zumindest gab’s im Legowiki mal eine entsprechende Umfrage). Naja, eine der besten würd ich jetzt nicht unbedingt sagen – aber cool isse schon.

Wie auch immer, die vierte Serie kam relativ kurz nach der Fukushima-Katastrophe raus, weswegen Lego tatsächlich ob dieser Figur ein wenig angegangen wurde. Der große Empörungssturm blieb jedoch aus (wäre ja auch albern gewesen).

Was steckt noch drin?

In meinen Augen ist das Highlight dieser Serie viel eher der Punk mit der Flying V-Guitar. Auch der Maler hat irgendwie was – ja sogar der Eishockeyspieler in voller Montur. Nerdkram gibt’s natürlich auch: einen Wikinger mit Streitaxt, einen Werwolf, Frankensteins Monster, einen verrückten Wissenschaftler – und ich würde auch den Musketier dazuzählen.

Das restliche Sportlergezuppel besteht aus einem Fußballer, einer Eiskunstläuferin, eine Surferin und einen Skater. Ein Gartenzwerg, eine Geisha und ein Matrose machen die Sammlung komplett.

Was fehlt?

Nichts mehr. Hab alles. Das gilt aber nicht für alle Serien. Wer könnte mir da eventuell behilflich sein?

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