Schlagwort: Lesen

Lesetagebuch: Sagen, Superhelden und mehr

Unter anderem haben mein Nachwuchs und ich unsere Liebe für griechische Sagen (wieder-) entdeckt – und auch in Sachen Superhelden gibt es immer noch eine Menge zu lernen. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • Star Wars Annuals: Die Annual-Sonderhefte der beiden Haupt-Comic-Serien „Star Wars“ und „Darth Vader“ boten jeweils gute in sich abgeschlossene Einzelgeschichten. Bei „Star Wars“ wird das Schicksal eines Rebellenagenten geschildert, der niemand geringerem als dem Imperator selbst gegenübertreten muss. Darth Vader musste die leicht renitente Regierung eines Planeten im Verbund des Imperiums zur Räson bringen. Sehr nett!
  • Heinz Strunk in Afrika: Die Urlaubserlebnisse des Herrn Halfpape habe ich mit großer Freude gelesen. Es mag nicht ganz an seine Hauptwerke „Fleisch ist mein Gemüse“ oder „Die Zunge Europas“ heranreichen, ist aber dennoch sehr, sehr gut. Habe beim Lesen laut gelacht. Kommt selten vor.
  • Guardians of the Galaxy: Unlängst hat mich Comixology mit einem verlockenden Sonderangebot dazu verleitet, den ersten Sammelband der Marvel-Now-Reihe „Guardians of the Galaxy: Cosmic Avengers“ von 2013 käuflich zu erwerben. Wie zu erwarten hat es sich gelohnt. Angesichts des Filmerfolgs wurde das Heldenteam seinerzeit in entsprechender Konstellation wieder zusammengewürfelt (also Star-Lord, Gamora, Drax, Rocket und Groot) – und durch den guten Iron Man in einer weltraumtauglichen Rüstung ergänzt. Der Plot weiß auch zu gefallen: Die galaktischen Reiche (Kree, Badoon und wie sie alle heißen) hätten gute Lust, die Erde aus der Existenz zu pusten. Nicht aus purer Bosheit, sondern weil sie schlicht Angst vor der beispiellosen Zahl an Superhelden und Superschurken haben, die nur darauf warten, die Galaxis zu behelligen, wenn die Erde erst die interstellare Raumfahrt entwickelt. Seitens Asgards hat man zwar was dagegen – dennoch beginnen bald die ersten ernsthaften Angriffe auf die Erde. Zum Glück stehen aber Star-Lord und sein Haufen bereit. Ich bin Groot!
  • Herkules und seine Heldentaten: Habe unlängst mal damit begonnen, Töchterlein Bruchstücke griechischer Sagen zu erzählen („Papa, erzählst Du mir eine Geschichte?“ – ihr kennt das). Da ich das alles so ganz detailliert auch nicht mehr im Kopf habe (Oder habt ihr alle zwölf Arbeiten des Herakles noch parat? In der richtigen Reihenfolge?), war ich froh diese Nacherzählung der Abenteuer von Herkules in einer Buchhandlung zu entdecken. Ich durfte es ihr dann auch gleich am ersten Abend komplett vorlesen.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Jo, bin ich immer noch dran. Aktuell geht die Handlungsebene mit Achilles weiter, der Hephaistos als Geisel hält und mit ihm nach dem verschwundenen Zeus sucht. Fragt nicht. Wenn ich’s endlich mal durch hab, fass ich das alles noch mal ausführlicher zusammen. Ist aber weiterhin sehr gut.
  • Hulk – Entfesselt: Hier steck ich auch noch mittendrin. Klassische Hulk-Kost aus der Hachette-Classic-Sammlung, in der der Grüne Goliath ständig vom Militär gejagt wird und irgendwelche Monster verkloppt.
  • Superhelden-Lexika: Man lernt in Sachen Superhelden ja nie aus. Dass ich bei DC-Comics über die klassische Justice-League-Besetzung hinaus kaum einen aus diesem Universum kenne, war mir klar. Insofern habe ich mich über das DC-Lexikon schon mal sehr gefreut. Dankenswerterweise hat der Osterhase aber auch das Avengers-Lexikon zu den Marvel-Comichelden draufgelegt, wodurch ich festgestellt habe, auch hier noch große Lücken zu besitzen. Ich schmökere mit großer Begeisterung und stelle fest, dass ich in beide Verlage noch ne Menge investieren muss …

Was als nächstes?

  • FAZ-Comic-Klassiker: Bei der Sammlung hier geht’s auch fleißig voran. Habe unlängst die Bände mit Gaston, Lucky Luke, Donald Duck und Blueberry ergattern können. Fehlt glaube ich nur noch einer zur Komplettsammlung – und dann wird durchgeschmökert! Ich werde berichten.
  • Atlas der fiktiven Orte: Der Untertitel dieses Folianten sagt eigentlich schon alles: „Utopia, Camelot Und Mittelerde; Eine Entdeckungsreise Zu Erfundenen Schauplätzen“ – freue mich schon sehr darauf, mich bei einer schönen Tasse darin zu verlieren.
  • Perry Rhodan Comic: Die Tage erschien endlich der dritte Band der neuen Comic-Inkarnation des dienstältesten Romanheft-Astronauten der Welt. „Endlich“ nicht unbedingt deshalb, weil mich die ersten Hefte so begeistert hätten – ein Erscheinungsabstand von drei Monaten ist aber schon ein bisschen happig.
  • Star Wars Masters Series: Die alten Star-Wars-Comics aus dem Hause Dark Horse haben mittlerweile zwar nur noch „Legends“-Status – sind aber immer noch sehr gut. Ich sammele die entsprechende Reihe daher tapfer weiter und freue mich sehr auf Heft Nr. 13 – nicht zuletzt wegen der B-Wings auf dem Titelbild. Eindeutig meine Lieblings-Jäger in der weit, weit entfernten Galaxis.

Lesetagebuch: Hulk und Heinzer

Das hat zur Folge, dass ich in der letzten Woche nichts abgeschlossen habe und sich auf meinem Nachttisch angefangene Werke stapeln. Darunter der Hulk und Heinz Strunk. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • nix

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Hier bleibe ich tapfer dran. Im aktuellen Handlungsabschnitt befinden wir uns wieder auf der Erde (ihr erinnert euch: etliche 1000 Jahre in der Zukunft), wo einer der letzten Menschen gerade ein uraltes weltweites Verkehrsmittel nutzt, das aus unserer Sicht erst in Jahrhunderten gebaut wird: Die Eiffelbahn. Demnach hatte ein größenwahnsinniger Herrscher mal die Idee eines weltweiten Seilbahnsystems – gehalten von unzähligen (vergrößerten) Repliken des Eiffelturms. Unser Held ist in einer zweigeschossigen hausgroßen Gondel unterwegs, die einerseits sehr steampunkig alt wirkt – aber offensichtlich von hochmoderner Technik angetrieben wird. Sehr stimmungsvoll beschrieben!
  • Hulk – Entfesselt: Erneut ein Klassiker aus der Marvel-Hachette-Reihe. Die enthaltenen Geschichten stammen aus der Zeit als der Grüne Goliath nach kurzer Pause wieder seine eigene Serie bekommen hat. Er kloppt sich mit Asen, Weltraumparasiten und trifft erstmals auf die Inhumans. Durchaus nett.
  • Heinz Strunk in Afrika: Ich schätze den Herrn Halfpape allerspätestens seit seinem großartigen „Fleisch ist mein Gemüse“ außerordentlich. Mein Vorhaben, mir (wieder) sein komplettes literarisches Oeuvre reinzudrehen, wird hiermit umgesetzt, beginnend mit Heinz Strunk in Afrika, worin er eine Urlaubsreise nach Kenia und die damit verbundenen Unbilden beschreibt. Liest sich gut, geht auch inhaltlich ganz gut los – scheint aber nicht ganz die Klasse von „Fleisch ist mein Gemüse“ und „Die Zunge Europas“ zu erreichen.

Was als nächstes?

  • Guardians of the Galaxy: Kaum macht man Comixology mal wieder auf, springt einem ein neues verlockendes Sonderangebot an. Diesmal war es der erste Sammelband der aktuellen (?) „Guardians of the Galaxy“ Reihe. Da musste ich natürlich zuschlagen.
  • Star Wars Annuals: In dem Zuge hab ich mir gleich auch mal die beiden Annuals der Star-Wars-Comic-Hauptreihen „Star Wars“ und „Darth Vader“ geschnappt. Annuals sind ja immer abgeschlossene Einzelgeschichten, die, nun, jährlich im Rahmen einer Comicreihe rausgebracht werden. Bin gespannt.

Lesetagebuch: Captain Marvel und Heinz Strunk

Gerade ausgelesen

  • Der Tod von Captain Marvel: Ich war ja immer der Meinung, dass die Superheldencomics erst ab den 90er Jahren etwas komplexer und anspruchsvoller wurden. Tatsächlich haben sie wohl schon etwas früher damit begonnen, ihren Kolportage-Stiefeln zu entwachsen. Zumindest ist diese Story aus den 80er Jahren, in der der Krebstod des – bis dato eher oberflächlichen – Helden Captain Marvel geschildert wird, sehr eindringlich und bewegend. Erschien in der Hachette-Reihe als „Classic“ Nr. 25. Sehr lesenswert.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Hier komme ich tatsächlich wieder etwas flotter voran – angesichts der Fülle der Seiten ist das Ende dennoch noch nicht abzusehen. Immerhin wird es wieder etwas spannender. Langsam scheint sich zu offenbaren, was es mit den „Griechischen Göttern“ auf sich hat und wer sie wirklich sind. Wobei es schon im ersten Band Ilium offensichtlich war, dass es sich um Wesen mit sehr fortschrittlicher Technologie handelt. Zudem wird mehr und mehr deutlich, dass hier Kräfte am Werk sind, die mit Wahrscheinlichkeiten und Parallelwelten herumspielen, was einige der Protagonisten beenden wollen, da es die Existenz des gesamten Sonnensystems bedroht. Mich stört ein wenig, dass Simmons in die bislang zwar absurde aber doch „diesseitige“ Zukunftsgeschichte ein wenig esoterisches Zeugs einzuflechten scheint. Aber das ist bislang nur so eine Ahnung. Ich bleibe tapfer dran.

Was als nächstes?

  • Heinz Strunk: Jetzt da er mit seinem neuesten Werk „Der Goldene Handschuh“ über den Mörder Fritz Honka gerade Furore macht, kommt in mir erneut der Wunsch auf, das Komplettwerk des großartigen Heinz Strunk zu konsumieren. „Fleisch ist mein Gemüse“ zählt zu den wenigen Büchern, bei denen ich beim Lesen schallend lachen musste. Auch „Die Zunge Europas“ habe ich mit großer Freude gelesen. Und auch was man sonst noch so aufschnappt zeigt, dass er ein großartiger Beobachter mit Blick für die menschlichen Details ist, der die Sprache eines Milieus, einer Zeit so wunderbar wiedergeben kann, dass es eine Freude ist. Das alles gepaart mit einem unglaublich trockenen Humor. Ein Traum! Muss ich alles lesen. Bald.

Lesetagebuch: Selfpublisher, Captain Marvel, Batman und die Simpsons

Mit den beiden SF-Selfpublishern bin ich erst einmal durch, Olympos habe ich wieder aufgenommen – und natürlich warten etliche Comics darauf, geschmökert zu werden. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • Pharon: Das kurze SF-Stückchen meines alten Kumpels Ace Kaiser ließ sich wirklich lesen. Das Ende ist – wie bei ihm durchaus üblich – etwas Pathos-lastig, aber warum auch nicht. Doch, hat mal wieder Spaß gemacht, was von ihm zu lesen.
  • Transport: Und auch diesen Roman hatte ich ziemlich schnell durch. Nun war er nicht sonderlich lang, ließ sich zudem dank einer flotten Schreibe gut weglesen. Darüber hinaus hat mir „Transport“ aber nur mäßig gefallen. Letztlich war es das Stargate-Thema mit ein paar Versatzstücken aus „Das dreckige Dutzend“, „Full Metal Jacket“ und „Sphere“. Das allein ist noch kein Vorwurf, wenn man interessante Charaktere und/oder eine einfallsreiche Welt geschildert bekommt. Ersteres wollte leider nicht gelingen – die Protagonisten sind doch recht holzschnittartig und klischeehaft. Letzteres war im Ansatz durchaus vorhanden. Enttäuscht war ich schließlich vom Ende, das mir für einen Autor, der angeblich selbst Naturwissenschaftler ist, viel zu wissenschaftsfeindlich daher kam. Die Moral „diese hochstehende Technik ist in den Händen von Menschen viel zu gefährlich – bomben wir sie also mit Atombomben (!) weg“ hat mich überhaupt nicht überzeugt.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Jo, hier hab ich wieder reingelesen. Aufgrund seiner (Detail-)Fülle ist das Vorankommen jedoch weiterhin schleppend. Immerhin haben mir die beiden gelesenen Szenen gut gefallen. Sie für sich genommen wiederzugeben hätte hier allerdings wenig Sinn. Der Bösewicht ist übrigens ein riesiges Gehirn mit tausenden Augen und Händen.
  • Captain Marvel 2: Im zweiten Teil des Epos um Captain Marvel aus der Hachette-Reihe, läuft es wohl auf das endgültige Ende des kosmischen Helden zu – zumindest in seiner ersten Inkarnation. Ich bin noch ziemlich am Anfang – aber das sich anbahnende Duell der Rächer mit dem Erzschurken Thanos verspricht unterhaltsam zu werden.

Was als nächstes?

  • FAZ-Comic-Klassiker: Vor einer Weile habe ich den Rappel gekriegt, diese schon recht alte Comicsammlung in mein Regal zu kriegen. Dank der einschlägigen Online-Handelshäuser wächst diese Sammlung langsam aber stetig. Kürzlich hinzu kamen die Bände zu Batman und den Simpsons. Sobald die Sammlung komplett ist (fehlt nicht mehr viel) werden die alle durchgearbeitet.

Lesetagebuch: Avengers, X-Men und Indie-Autoren

Zwei Indie-Autoren entführen mich gerade in mehr oder weniger weit entfernte Zukunftswelten. Die Neunte Kunst kommt aber auch diesmal nicht zu kurz. Aber lest selbst.

Gerade ausgelesen

  • Secret Avengers – Mission zum Mars: Meiner Lobhudelung von letzter Woche habe ich hier kaum noch etwas hinzuzufügen. Der Plot mit dem doppelten Nick Fury gegen Ende hat mir auch sehr gut gefallen.
  • X-Men – Schisma: Die moderneren X-Men-Geschichten finde ich allesamt große Klasse. Auch diesmal: Kurz nach dem „M-Day“ (durch den Willen der Scarlet Witch gibt es auf einmal nur noch ein paar hundert Mutanten – nach zuvor Millionen) haben sich die restlichen Mutanten auf eine kleine Felseninsel zurückgezogen. Natürlich bleiben sie dem Misstrauen und den Anfeindungen der Welt ausgesetzt. Als die Insel schließlich angegriffen wird, kommt es (mal wieder?) zum Bruch zwischen Cyclops und Wolverine, woraufhin die X-Men sich in zwei Gruppen aufspalten und für eine Weile getrennte Wege gehen – Schisma halt. Das Ganze ist sehr stimmig erzählt, spannend und hervorragend gezeichnet.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Hab ich diese Woche liegengelassen. Schande über mich.
  • Transport: Phillip P. Peterson ist ein deutscher selbstveröffentlichender SF-Autor, was heutzutage gemeinhin als Selfpublisher oder Indie-Autor bezeichnet wird. Sein Erstling Transport wurde mir kürzlich empfohlen, ich hab ihn mir aufs Kindle gepackt und mittlerweile die ersten Seiten gelesen. Es beginnt recht klassisch. Die Hauptfigur ist ein Todeskandidat, der kurz vor dem Gang zum elektrischen Stuhl begnadigt und zu einer Selbstmordmission verdonnert wird. Er ist natürlich nicht allein, sondern Teil einer ganzen Truppe von Versuchskaninchen. Das „Dreckige Dutzend“ und Co. lassen hier natürlich schön grüßen – aber warum auch nicht. Ist zumindest recht flott zu lesen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es wohl ein experimentelles futuristisches Transport-Mittel zu testen gilt. Mal sehen.
  • Pharon: Mein Lieblings-Indie-Autor ist und bleibt aber der gute alte Ace Kaiser. Nicht unbedingt immer wegen seiner Texte – aber auf jeden Fall, weil er ein großartiger Kerl und Kumpel ist. Aber im Ernst: Im Rahmen eines kleinen Schreibprojekts (dazu an anderer Stelle mehr) hat er unlängst ein sehr schönes Stückchen SF produziert, an dem ich gerade lese. Ist mehr eine Kurzgeschichte oder ein Fragment, bestehend aus drei Kapiteln, in dem ein recht nettes und herrlich verstörendes Zukunfts-Szenario ausgebreitet wird – im Grunde ein etwas dreckigeres Futurama. Man möge sich von dem derben Titel, den er gewählt hat, nicht abschrecken lassen. Ich nenne es mal nach dem Planeten, auf dem es spielt: Pharon.

Was als nächstes?

  • The Vision: Teile der Comic-Geek-Welt da draußen feiern ja gerade die neue Marvel-Comic-Serie „The Vision“, die um das Privatleben des gleichnamigen Avenger-Androiden kreist. Da soll wohl der Erfolg von Hawkeye wiederholt werden – aber warum auch nicht? Was ich so aufgeschnappt habe, klingt ganz amüsant. Da schlag ich alsbald mal bei ComiXology zu.

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